DE1584007B - Befestigung eines Beschlagteiles an einer Ganzglastür - Google Patents
Befestigung eines Beschlagteiles an einer GanzglastürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Befestigung eines Beschlagteiles, insbesondere eines Scharniers oder eines
Drehzapfenbandes, an einer Ganzglastür, wobei der Befestigungslappen mit einer auf der anderen Seite
des Türblattes anliegenden Beschlagplatte mittels Bohrungen im Türblatt durchdringender Schrauben
gegeneinander verspannbar ist und die Bohrungen einen größeren Durchmesser aufweisen als die
Schraubenbolzen.
Bei dieser bekannten Befestigungsart für Scharniere auf Ganzglastüren ist ein nachträgliches Einregulieren,
bevor die Schrauben fest angezogen werden, möglich. Nach dem Anziehen der Schrauben werden
die Beschlagteile jedoch nur durch die Klemmkraft, mit der Beschlagplatte und Befestigungslappen
miteinander verspannt sind, auf dem Glasblatt gehalten. Eine Sicherung des Beschlages gegen ein Verrutschen
in der Ebene des Türblattes ist nicht gegeben. Da aber der Reibungskoeffizient der außerordentlich
glatten Glasoberfläche sehr niedrig ist und von den Beschlägen ein verhältnismäßig hohes
Gewicht getragen werden muß, ist die Gefahr gegeben, daß derartige Beschläge auf die Dauer verrutschen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Aufrechterhaltung der Möglichkeit des nachträglichen
Einregulierens der Beschläge die gattungsgemäße Befestigungsart so weiterzuentwickeln, daß
nach dem Einregulieren ein unverrückbarer, fester Sitz der Beschläge auf dem Glasblatt gewährleistet ist.
Die Lösung besteht darin, daß in die Bohrungen im Türblatt passende, mit je einer exzentrischen, dem
Durchmesser der Schraubenbolzen entsprechenden Bohrung versehene Zylinder eingesetzt sind, durch
deren Drehung der Beschlagteil in seiner Lage verstellbar ist.
Zwar findet die Erfindung in erster Linie Anwendung bei der Befestigung von Scharnieren, doch läßt
sie sich mit dem gleichen Erfolg auch bei der Befestigung von oberen und unteren Drehzapfenbändern
anwenden.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weisen die in die Bohrungen im Türblatt eingesetzten
Zylinder eine gegenüber der Glasdicke des Türblattes geringfügig größere Höhe auf und bestehen aus verformbarem
Material, z. B. Kunststoff, so daß beim Anziehen der Schrauben die Zylinder an die Wandung
der Bohrungen im Türblatt gepreßt werden.
Die Erfindung wird an Hand der Figuren näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Ausschnitt des Glastürflügels mit den Bohrungen und den darin einzusetzenden Zylindern
und
F i g. 2 einen für das neue System geeigneten Türbeschlag.
In dem Türblatt 1 sind die Bohrungen 2, 3 angebracht, in die die Zylinder 4, 5 eingesetzt werden.
Die Zylinder 4, 5 weisen exzentrische Bohrungen 6, 7 für die Aufnahme der Schrauben 8, 9 auf.
Der Beschlag selbst besteht aus dem den auf dem
ίο Drehzapfen laufenden Zylinder aufweisenden Flügelleil
11 und dem auf der gegenüberliegenden Seite des Glasblattes angeordneten Flügelteil 12, die durch die
Schrauben 8, 9, 13, 14 auf dem Glasblatt festgespannt werden.
Das Einsetzen und Ausrichten erfolgt in der Weise, daß das Türblatt auf Holzkeilen in die Zarge gestellt
wird, wobei auf die vorgesehenen Luftzwischenräume zu achten ist. Dann werden die Flügelteile 11 in die
an den Türzargen sitzenden Gehängeteile eingehängt
ao und an den Türflügel angeklappt. Sodann werden die Zylinder 4, 5 so in die Glasbohrimgen eingelegt, daß
die Bohrungen 6, 7 sich mit den Bohrlöchern in dem Drehzapfen laufenden Zylinder aufweisenden Flügel- i
12 aufgelegt und mit dem Flügelteil 11 fest verschraubt.
Claims (2)
1. Befestigung eines Beschlagteiles, insbeson- ; dere eines Scharniers oder eines Drehzapfenban- !
des, an einer Ganzglastür, wobei der Befestigungslappen mit einer auf der anderen Seite des Türblattes
anliegenden Beschlagplatte mittels Bohrungen im Türblatt durchdringender Schrauben
gegeneinander verspannbar ist und die Bohrungen einen größeren Durchmesser aufweisen als
die Schraubenbolzen, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Bohrungen (2, 3) im Türblatt (1) passende, mit je einer exzentrischen, dem
Durchmesser der Schraubenbolzen (8, 9) entsprechenden Bohrungen (6, 7) versehene Zylinder
(4, 5) eingesetzt sind, durch deren Drehung der Beschlagteil in seiner Lage verstellbar ist.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (4, 5) eine gegenüber
der Glasdicke des Türblattes (1) geringfügig größere Höhe aufweisen und aus verformbarem
Material, z. B. Kunststoff, bestehen, so daß beim Anziehen der Schrauben die Zylinder (4, 5) an
die Wandung der Bohrungen (2, 3) im Türblatt (1) gepreßt werden.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10044323C2 (de) * | 1999-09-13 | 2001-08-09 | Dorma Gmbh & Co Kg | Befestigungsvorrichtung für Glasscheiben |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10044323C2 (de) * | 1999-09-13 | 2001-08-09 | Dorma Gmbh & Co Kg | Befestigungsvorrichtung für Glasscheiben |
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