DE1940290C - Verfahren zur Abtrennung von Chlorwasserstoff aus einer gasformigen Mischung desselben mit Chlorcyan - Google Patents
Verfahren zur Abtrennung von Chlorwasserstoff aus einer gasformigen Mischung desselben mit ChlorcyanInfo
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Description
a) die gasförmige Mischung innerhalb einer Absorptionszone im Gegenstromverfahren mit
einem wäßrigen flüssigen Strom kontaktiert, wobei in diesem Strom im wesentlichen der
gesamte Chlorwasserstoff aus der Mischung absorbiert wird.
b) aus der Absorptionszone über Kopf einen ls
Gasstrom entfeint, der hauptsächlich aus Chlorcyandampf besteht.
c) aus dem wäßrigen Abfluß von der Absorptionszone.
der im wesentlichen Chlorwasser-Off enthä't, innerhalb einer Austreibzone
.:·.; Gegenstrom mit einem chlorhaltigen Gasstrom das restliche Chlorcyan abtreibt,
d) den aus der Austreibzone abströmenden HClhaltigen
Sumpfstrom erhitzt, um gelöstes Chlor zu entfernen, worr.uf der Sumpf als praktisch reine Chlorwasserstoffsäure abgezogen
wird,
dadurch gekennzeichnet, daß man die gasförmige· Mischung innerhalb der Absorptionszone
bei einer Temperatur von 15 bis 25' C und einer Kontaktzeit von 0,3 ois etwa 3 Sekunden
mit dem entgegenströmeneen wäßrigen flüssigen
Strom kontaktiert.
35
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abtrennung von Chlorwasserstoff au^;
einer gasförmigen Mischung desselben mit Chlorcyan, welche 25 bis 75 Molprozent Chlorcyan und 75 bis
Molprozent Chlorwasserstoff enthält bei dem man
a) die gasförmige Mischung innerhalb einer Absorptionszone
im Gegenstromverfahren mit einem wäßrigen flüssigen Strom kontaktiert, wobei in diesem Strom im wesentlichen der gesamte
Chlorwasserstoff aus der Mischung absorbiert wird,
b) aus der Absorptionszone über Kopf einen Gasstrom entfernt, der hauptsächlich aus Chlorcyandampf
besteht,
c) aus dem wäßrigen Abfluß von der Absorptionszone, der im wesentlichen Chlorwasserstoff enthält,
innerhalb einer Austreibzone im Gegenstrom mit einem chlorhaltigen Gasstrom das restliche
Chlorcyan abtreibt,
d) den aus der A "'streibzone abströmenden HClhaltigen Sumpfstrom erhitzt, um gelöstes Chlor
zu entfernen, worauf der Sumpf als praktisch reine Chlorwasserstoffsäure abgezogen wird.
Chlorcyan ist ein wertvolles Zwischenprodukt zur Herstellung von Cyanchlorid, aus dem durch weitere
Umsetzung Pharmazeutika, Herbicide, Farbstoffe, optische Aufheller und synthetische Harze hergestellt
werden können.
Die Herstellung von Chlorcyan aus Cyanwasserstoff und Chlor erfolgt nach folgender Gleichung:
HCN+ Cl, · CNC! T HCl
Die Umsetzung wird entweder ;n wäßrigem Medium. z. B. nach der USA.-Patentschrift 3 147 273. oder in
der Gasphase, z. B. nach Chem. Abstr.. 15. S. 2593 (19211. durchgerührt.
Der bei der Reaktion gebildete Chlorwasserstoff wird üblicherweise in Wasser absorbiert, so daß als
Nebenprodukt des Verfahrens eine wäßrige Salzsäure resultier' Aus wirtschaftlichen Gründen wird dabei
ingestrebi. die zur Absorption des Chlorwasserstoffs
v.rwendete Wassermenge so zu bemessen, daß eine
wäßrige Salzsäure mit 20 bis 30 Gewichtsprozent Chlorwasserstoff entsteht Die bisher bekannten Verfanien
dieser Art sind im wesentlichen mit zwei Nachteilen behaftet. Diese bestehen darin, daß infolge
der Hydrolyseempfindlichkeit des Chlorcyans erhöhte Ausbeuteverluste in Kauf genommen werden müssen
ui. J daß infolge der hohen Konzentration an Chlorwasserstoff
in der wäßrigen Phase die vollständige Trennung von Chlorwasserstoff und Chlorcyan erschwert
wird, so daß das erhaltene Chlorcyan stets noch geringe Mengen Chlorwasserstoff enthält. Außerdem
katalysiert Chlorwasserstoff die Trimerisation von Chlorcyan zu Cyanurchlorid.
Die Hydrolyse und Polymerisation von Cyanurchlorid in Gegenwart von Chlorwasserstoff ist Gegenstand
der Untersuchungen von A. B. van C 1 e a r e und H. E. M i 11 ο n, über die im Canadian Journal
of Research, Vol. 25, Sec. B, S. 430 bis 439 (1947), berichtet wird. Die Befunde dieser Autoren beziehen
sich lediglich auf das grundsätzliche Verhalten von Chlorcyan in Gegenwart von Chlorwasserstoff und
Wasser und können nicht zur Lösung des der vorliegenden Erfindung zugrunde 'iegenden Problems
herangezogen werden.
Die durch vorliegende Erfindung zu lösende Aufgabe besteht darin, ein Verfahren der eingangs
genannten Art vorzusehen, das eine vollständige Abtrennung von Chlorwasserstoff aus Gemischen
von Chlorwasserstoff und Chlorcyan unter Gewinnung einer starken, wäßrigen Salzsäure und unter weitestgehender
Vermeidung von Verlusten durch Hydrolyse ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man die gasförmige Mischung innerhalb
der Absorptionszone bei einer Temperatur von 15 bis 25°C und einer Kontaktzeit von 0,3 bis etwa
3 Sekunden mit dem entgegenströmenden, wäßrigen, flüssigen Strom kontaktiert.
Auf diese Weise kann Chlorwasserstoff als hochkonzentrierte wäßrige Lösung wirksam von Chlorcyan
abgetrennt werden, während gleichzeitig der Verlust durch Hydrolyse an diesem Produkt unter 1 % liegt.
Weiterhin kann das erfindungsgemäße Verfahren zur Abtrennung von Chlorwasserstoff in Form einer
wäßrigen Lösung in Konzentrationen von bis zu 25 bis 30% ohne wesentlichen Verlust an Chlorcyan
durch Hydrolyse angewendet werden, wenn die Umsetzung von Cyanwasserstoff und Chlor in der Gasphase
ausgeführt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Fließschema der Bildung der Reaktionsmischung aus Chlorcyan und Chlorwasserstoff
und die folgende Trennung derselben, wobei nacheinander Absorption und Austreibopera-
!ionen gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
üemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Cyanwasserstoffgasstrom
Il in dem Chlorcyan-Reaktor 13 mit einem
Chlorgasstrom 12 kontaktiert. Die wasserfreie gasförmige Mischung wird geeigneterweise in dem Reaktor
13 umgesetzt. Der gasförmige Abstrom 14. der so durch Umsetzung der wasserfreien Reaktionsteilnehmer hergestellt wurde, enthalt vorzugsweise \on
etwa 25 bis etwa 75 Molprozent Chlorcyan als Hauptprodukt, von etwa 25 bis etwa 75 Molprozent
Chlorwasserstoff als Nebenprodukt und bis zu etwa 50 Molprozent des nicht umgesetzten Chlors. Der
Cyanwasserstoff ist der limitierende Reaktionsteilnehmer, der praktisch stöchiometrischen Umsetzung.
Es gibt jedoch Systeme, bei denen gasförmige Mischungen,
die außerhalb der oben angegebenen Bereiche liegen, hergestellt werden; beispielsweise kann die
Menge an Chlorwasserstoff im Bereich bis zu etwa 90 Molprozent liegen. Diese Bereiche werden jedoch
nicht als kritisch betrachtet, vorausgesetzt, daß die
Bedingungen der Kontaktzeit und der Temperatur, wie sie weiter unten angegeben werden, erhalten
bleiben.
Gemäß der Erfindung wird die so hergestellte Mischung, die wasserfreien Chlorwasserstoff enthält,
getrennt, indem man den gasförmigen Strom 14 innerhalb einer Absorberkolonne 16 im Gegenstrom
mit einem Wasserstrom 15 kontaktiert. Der Absorber kann irgendeiner der üblichen Typen sein. z. 3. eine
geflutete, nicht gepackte Kolonne oder ein Absorber mit fallendem Film, Bodenkolonne mit gefluteten
Böden, Röhren oder Kaskadenausführungen.
Die Kolonne sollte natürlich aus säurewiderstandsfähigem Material, wie Glas, Tantal, Polytetrafluoräthylen (z. B. Teflon), chemisch praktisch undurchlässigen oder inerten Graphit-Materialien, die in
Flüssigkeiten unter Druck praktisch undurchlässig sind, aus korrosionswiderstandsfähigen Verbindungen,
wie sie zur Herstellung von :hemi3chen Verfahrensausrüstungen, beispielsweise eine Phenolharz-Graphit-Kombination, verwendet werden, und ähnlichen bestehen.
Der Strom durch den Ab^rl^f 16 wird so reguliert,
daß eine Gas-Flüssigkeits-Kontaktzeit von etwa 0.3
bis etwa 3,0 Sekunden erhalten wird. Gelegentlich wird der Absorber von außen gekühlt, um die Temperatur der Lösung von Chlorwasserstoff zu kontrollieren und dadurch den Verlust durch Hydrolyse
gering zu halten. Auf die Weise wird die Innentemperatur des Absorbers etwa bei Raumtemperatur gehalten, etwa bei 15 bis 25 C. Wird die Temperatur so
geregelt, so liegen die Verluste durch Hydrolyse bei etwa 0,14 bis 0,21% des erhaltenen Chlorcyanprodukts (vgl. Beispiel 10 unten}.
Das am Kopf des Absorbers 17 übergehende besteht aus einem gasförmigen Strom, der im wesentlichen Chlorcyan (in Konzentrationen von mindestens
etwa 95%) und möglicherweise etwas Chlordampf als Verunreinigung enthält. Dieser Strom kann gewünschtenfalls
direkt zur Herstellung von Cyanurchlorid durch eine geeignete Trimerisationsumsetzung verwendet
werden.
Die wäßrige Lösung 18 aus dem Absorberturm 16 enthält Chlorwasserstoffsäure, die im allgemeinen eine
Konzentration vrn etwa 10 bis 30% besitzt. Sie kann zusätzlich geringere Mengen an Chlorcyan enthalten.
beispielsweise von etwa 5 bis KV1«, vorzugsweise von
etwa 1 bis 5"n. entsprechend der Temperatur, die
innerhalb des Absorbers vorliegt.
Die Absorptionslösuiig wird danach im Gegenstrom
mit einem Ausireibgas 19 in einem Abscheider 21
kontaktiert. Geeignetes Gas kann Luft und oder Chlorgas sein, das das restliche Chlorcyan aus der
wäßrigen Lösung austreibt. Ein Abgas, das Chlorcyan enthält, wird so am Kopf bei 22 entfernt und kann in
ίο den Chlorcyan-Reaktor 13 zur weiteren Verwendung
als Reaktionsteilnehmerzurückgeführt werden. Gleichzeitig
wird ein konzentrierter Salzsüurcsumpf 23 gewonnen,
der hauptsächlich reine wäßrige Chlorwasserstoffsäure enthält. Wird eine wasserfreie gasförmige
Mischung, wie das Abgas 14. auf diese Weise abgetrennt,
so wurde gefunden, daß es möglich i-,ι. als
Sumpf 23 Chlorwasserstoff■iäurelösungen /u gewinnen,
die Konzentrationen von etwa 10 bis etwa 30",, besitzen.
Wenn Chlor als Aust· .ibgas 19 verwendet wird und geringe Mengen von ChIo' im Sumpf 23 enthalten
sind, mag es wünschenswert sein, dieses Chlor wieder zugewinnen und es zum weiteren Abscheiden von im
Sumpf gelösten Chlorcyan oder zur weiteren Um-
setzung mit Blausäure zurückzuführen. In solchen
Fällen wird der Sumpf in ein Siedegefäß 24 geleitet. aus dem ein Chlorgasstrom 25 über Kopf entfernt
wird und dem Strom 19 beigemischt wird. Der auf diese Weise weiter gereinigte Sumpf 26 aus Chlor- wasserstoffsäure kann dann für die Lagerung und für die weitere Verwendung eingesetzt werden.
Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung, ohne sie jedoch zu beschränken. Sie beschreiben
einige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens zur Abtrennung von Chlorwasserstoff aus
gasförmigen Mischungen desselben mit Chlorcyan.
Äquimolare gasförmige Mischungen von Chlorcyan
und Chlorwasserstoff wurden auf die Art und Weise.
wie es nachfolgend beschrieben wird, getrennt, wobei die Reaktionsstromgeschwindinkeiten und die Arbeitsparameter so geändert wurden, wie es in der folgenden
Tabelle angegeben ist. Für die experimentellen Versuche wurden getrennte Chlorcyan- und Chlor
wasserstofTströme gemischt und den verschiedenen
Absorptions- und Austreiboperationen unterworfen, wie es in der Zeichnung dargestellt ist.
Die Chlorcyanbeschickung wurde so hergestellt, indem man flüssiges Chlorcyan in einem Wasserbad
mit konstanter Temperatur zum Sieden erhitzte und die abströmende Menge mit einem Rotameter bestimmte. Die Stromgeschwindigkeit des Chlorwasserstcffgasstroms wurde auf ähnliche Weise kontrolliert.
Die betreffenden Gasströme wurden in eine überflutete.
nicht gepackte Absorptionskoionne durch einen eingebauten Glasversprüher im Gegenstrom zu einem
Wasserstrom eingeführt, wobei die Kolonne von gekühltem Wasser umgeben war, das in einem
Kältekreislauf umgepumpt und durch Aceton-Trok
keneis gekühlt wurde.
Der Sumpf des Absorbers, der ungefähr 3 bis 12% Chlorcyan enthielt, wurde dann in eine 1,8 m hohe,
mit Füllkörpern gefüllte Säule gegeben, und das
Chlorcyan wurde hieraus durch Austreibgas, das am
Boden der Säule eingeleitet wurde, abgetrieben. In diesen Versuchen wurde Luft als Austreibgas verwendet,
wobei die Kolonne bei jedem Versuch mit Luft von einer Geschwindigkeit beschickt wurde, die
nur geringfügig unter der Plutungskapazitiit lag.
Am Kopf übergehende Gase des Absorbers wurden durch Gaschromatographic analysiert. Proben des
Sumpfs des Absorbers wurden ebenfalls durch Extraktion mit Chloroform auf den Gehalt an Chlorcyan
analysiert. Die Konzentrationen der Chlorwasscrstoffsäurelösungen,
die dem Sumpf der Kolonne entnommen wurden, wurden durch Titration nach der Standardmethode mit Natriumhydroxyd bestimmt,
wobei Phcnolphthalcin als Indikator verwendet wurde. Die Analysen der verschiedenen Versuche sind in der
Tabelle I angegeben.
Man sieht aus den Ergebnissen des Beispiels 1. daß. wenn man eine 15%igc Salzsäurclösung aus dem
Abscheider gewinnt, ein Verlust durch Hydrolyse von nur 0,2% beobachtet wird. Wenn die Reaktionsparameter so eingestellt werden, daß man eine
20%ige Säurclösung (Beispiel 2) gewinnt, so variieren
die entsprechenden Verluste durch Hydrolyse von 0,75 bis 1,1%. Wird jedoch die Oberfläche der
Absorptionskolonne verringert (Beispiele 3 bis 10). wodurch auch die Kontaktzeit verringert wird, so
wird der Verlust durch Hydrolyse, verglichen mit dem
Verlust, der im Beispiel 2 angegeben ist. ebenfalls verringert.
Ahnlich wurde beobachtet, daß der Vcriust durch
Hydrolyse beachtlich verringert werden kann, indem man die Manteltemperatur des Absorbers auf Temperaturen
von 5 bis 10 C erniedrigt, wodurch die Absorbertemperatur auf den bevorzugten Bereich von
etwa 15 bis 25 C erniedrigt wird. In diesem Zusammenhang
sollte bemerkt werden, daß der Hydrolyscvcrlust im Beispiel 9, worin die Absorbermanteltempcratur
bei 15° C gehalten wurde, von 0,45 bis 0,77% variierte, wohingegen der Hydrolyseverlust im Beispiel 10, wobei
die Absorbermanteltemperatur bei Temperaturen von 5 bis 100C gehalten wurde (die innere Absorbertemperatur
wurde mit 15° C bestimmt), nicht mehr als
0,21% betrug.
Beispiele 12 und 13
Trennung von HCl/CNCl-Mischungen unter
Anwendung einer direkten Einführung in eine mit FUllkörpern gepackte Absorberkolonnc
Anwendung einer direkten Einführung in eine mit FUllkörpern gepackte Absorberkolonnc
Mischungen aus Chlorwasserstofl/Chlorcyan-Gas
is wurden in der Art, wie es in den Beispielen 1 bis 11
beschrieben wurde, getrennt, jedoch wurde eine mit Füllkörpern gepackte Absorptionskolonne verwendet
(gepackt mit Glasfüllkörper), und wobei die gasförmige Mischung durch ein Glasrohr an Stelle des vorher
beschriebenen Besprühapparats verteilt wurde. Der mit einem Mantel umgebene Absorber wurde durch
eine Äthylcnglykol-Wasscr-Mischung gekühlt, die die innere Absorbertemperatur zwischen etwa 15 und 25° C
hielt, und auf diese Weise den Vcriust durch Hydrolyse,
wie er nach der Trennung beobachtet wurde, stabilisierte
Es ist besonders bemerkenswert, daß im Beispiel 12
ein Vcriust durch Hydrolyse von nur 0,49 bis 0,78% bestimmt wurde, obgleich die HCl-Lösungcn, die aus
dem Gefäß gewonnen wurden, eine Konzentration vuii 26,8 bis 27,3% besaßen. Die aufeinanderfolgenden
Absorptions-Dcsorptions-Maßnahmen, die auch eine Regulierung der Kontaktzeiten und der Temperaturen
in der Absorptionszone einschließen, erlauben eine genaue Kontrolle des Hydrolyseverlusles während
der Trennung deutlich unterhalb 1% des Chlorcyans das in der ursprünglichen Mischung vorhanden ist.
Trennung von gasförmigen CNCl HCI-Mischungen
Beispiele I bis 13
| Bcschickungs- | H O | Mantcltcmpcratur | Saulenhöhe | Dauer des Versuch | |
| spiel |
gcschwindigkcil
Mol Minute |
11 ι V 1- Geschuindigkeil |
|||
| CNCI und IKI | cm'I | Stunden | |||
| ml Minute | Umgebungstemperatur | 37 | 2 | ||
| I | 0.049 | 10.2 | 22 bis 23 C | ||
| desgl. | 40 | 2 | |||
| 2 | 0,0904 | 13.2 | desgl. | 20 | 2 |
| 3 | 0,0904 | 13.2 | desgl. | 10 bis 15 | 1,5 |
| 4 | 0,0904 | 13.2 | desgl | 15 bis 25 | 1,0 |
| 5 | 0,0904 | 13.2 | desgl | 20 | 1,0 |
| 6 | 0.0904 | 13.2 | desgl | 20 | 1,0 |
| 7 | 0,0904 | 13,2 | desgl. | 15 | 1,0 |
| 8 | 0.113 | 13.2 | 15 C | 15 | 1,0 |
| 9 | 0.113 | 13.2 | 5 bis 10 C | 15 | 1.0 |
| 10 | 0.113 | 13.2 | (Absorbertemperatur 15 bis 20 C) | ||
| OC | 15 | 1 | |||
| 11 | 0,154 | 13,2 | (Absorbertemperatur 18 bis 32° C) | ||
| -5bis 10 C | 15 | 1,5 | |||
| 12 | 0.154 | 13J | (Absorber 18 bis 23° C) | ||
| -5 bis iac | 15 | 2,0 | |||
| 13 | 0,154 | 13,2 | (Absorber 15 bis 25 C) | ||
*| Innendurchmesser - 2.5 cm-
| Ubcrkopf- | |
| Beispiel | analyscii |
| % CNCI | |
| 1 | 99,5 |
| 2 | 99,5 |
| 3 | 99,5 |
| 4 | 99,5 |
| S | 95 |
| 6 | 95 |
| 7 | 95 |
| K | 95 |
| 9 | 95 |
| K) | 95 |
| Π | 95 |
| 12 | 96 |
| 13 | 95 |
(Absorber) _% HCI
weniger als 0,5%
weniger als 0,5%
weniger als 0,5%
weniger als 0,5%
(5% Luft)
(5% Luft)
(5% Luft)
(1% HCl. 5% Luft)
(5% Cl2, innen)
(5% Cl2, Γ/ο HCI)
(5% Cl2. 1% HCl)
4%
5%
N/A
N/A
N/A
3,6
3.6
3.9 bis 4.0
11,6
11.5
11.5
% HCI
14 bis 15 20 bis 21 20 bis 22 20 bis 20,3 19.4 bis 20.9
20,8 bis 21,5 20 bis 22,7 22.4 bis 23.9 24 bis 24.9 23 bis 24,6
27.6 bis 28,1 26.8 bis 27,3 26.1 bis 27.2
0,003 bis 0.010
0,05 bis 0,08
0,02 bis 0,05
0,025 bis 0,040
0,016 bis 0.042
0.012 bis 0.034
0,022 bis 0,075
0,054 bis 0,098
0.04 bis 0,07
0,014 bis 0,018
0,079 bis 0,333
0.049 bis 0,077
0,023 bis 0,073
0,05 bis 0,08
0,02 bis 0,05
0,025 bis 0,040
0,016 bis 0.042
0.012 bis 0.034
0,022 bis 0,075
0,054 bis 0,098
0.04 bis 0,07
0,014 bis 0,018
0,079 bis 0,333
0.049 bis 0,077
0,023 bis 0,073
Verlust durch Hydrolyse
0,07 bis 0,20 0,75 bis 1,1 0,20 bis 0,75 0,32 bis 0,52 0,22 bis 0,58
0,19 bis 0,43 0.30 bis 0,98 0,65 bis 1,10 0,45 bis 0,77
0,14 bis 0,21 0,77 bis 3,2 0,49 bis 0,78 0,23 bis 0,73
Hierzu L Blatt Zeichnungen
309 63
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Abtrennung von Chlorwasserstoff aus einer gasförmigen Mischung desselben mit Chlorcyan, welche 25 bis 75 Molprozent Chlorcyan und 75 bis 25 Molprozent Chlorwasserstoff enthi'lt. bei dem man
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US75119768A | 1968-08-08 | 1968-08-08 | |
| US75119768 | 1968-08-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1940290A1 DE1940290A1 (de) | 1970-03-12 |
| DE1940290B2 DE1940290B2 (de) | 1973-01-11 |
| DE1940290C true DE1940290C (de) | 1973-08-16 |
Family
ID=
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