DE1940086B2 - Informationslesevorrichtung - Google Patents
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Description
I 940 086
3 4
die Abtasteinrichtung zwei einander gegenüberlie- In die auf der ersten Stirnfläche der Scheibe 2 in
gende und jeweils in der Mitte auf beiden Seiten des gleichen Abständen verlaufenden konzentrischen
Abtastweges angeordnete und jeweils eine Stirnfläche Nuten ist ein magnetischer Werkstoff eingeoettet, so
des Informationsträgers abtastende magnetische Ab- daß konzentrische, in gleichen Abständen verlaufende,
tastköpfe und eine diesen nachgeschaltete Auswerte- 5 ringförmige taktgebende Zeichen S1 bis 37 in Form
einrichtung aufweist, die bei gleichzeitiger Abtastung von Bändern gebildet werden. Selbstverständlich
von Zeichen auf beiden Stirnflächen des Informa· könnte im Bedarfsfalle auch eine größere oder
tionsträg°rs ein erstes Ausgangssignal und bei Ab- kleinere Anzahl von Bändern vorgesehen sein. Auf
tastung der taktgebenden Zeichen ein zweites Aus- der gegenüberliegenden Stirnfläche der Scheibe 2 ist
gangssignal erzeugt. Auf diese Weise ist die Infor- io in jeweils ausgewählte ringförmige Nuten magne-
mationsgewinnung nicht nur von der Einführungs- tischer Werkstoff eingebettet, so daß hier informa-
richtung des Informationsträgers in den Abtastweg, tionsgebende Zeichen 4r 42, 44 und 47 in Form von
sondern darüber hinaus von der Lage (Seitenver- Bändern gebildet werden. Jedes in Bandform ange-
tauschung) und der Fördergeschwindigkeit des Infor- ordnete informationsgebende Zeichen weist zu seinem
mationsträgers entlang des Abtastweges unabhängig. 15 jeweiligen Nachbarn einen ausgewählten Abstand auf
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung und liegt einem auf der abgewandten Stirnseite ange-
■ind in den beiden Stirnflächen der kreisförmigen brachten entsprechenden taktgebenden Zeichen 31? 32>
Scheibe konzentrische, in gleichem gegenseitigen Ab- 34 und 3. gegenüber.
itand angeordnete Ringnuten ausgebildet und die Gemäß F i g. 3 und 4 wird zum Abtasten der takt-
Uänder aus magnetischem Werkstoff in die Ringnuten ao bzw. informationsgebenden Zeichen die Scheibe 2
eingebettet. Hierdurch wird auf einfache Weise jedes längs eines durchgehenden Abtastweges 5 bewegt,
der informationsgebenden Zeichen dauerhaft und der beispielsweise rinnenförmig ausgebildet sein kann,
gegenüber nicht auszuschließenden mechanischen Be- In uer Mitte des Abtastweges 5 befindet sich am
anspruchungen unempfindlich fixiert. Boden der Rinne eine kreisförmige Öffnung, ober-
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfin- 25 halb eier ein Abtastkopf 6 angeordnet ist, dem unterdung
weist eine Auswerteeinrichtung jeweils einem halb des Abtastweges 5 ein Abtastkopf 7 gegenüber-Abtastkopf
nachgeschaltete Impulsformerschaltungen steht. Die Abtastköpfe 6 und 7 bestehen aus Magnetlind ein UND-Verknüpfungsglied auf, dessen Ein- kernen od. dgl., die von je einer Wicklung 8 bzw. 9
gänge an die beiden Impulsformerausgänge ange- umgeben sind. Wie aus der Zeichnung erkennbar, ist
schaltet sind, wobei ferner ein ODER-Verknüpfungs- 3° der Abtastkopf 6 derjenigen Stirnfläche der Scheibe 2
glied zum UND-Verknüpfungsglied parallel geschaltet zugeordnet, die die taktgebenden Zeichen trägt. Ent·
«st. Auf diese Weise wird auch im schaltungstech- sprechend ist der Abtastkopf 7 der gegenüberliegenmischen
Bereich des Erfindungsgegenstandes eine den Stirnfläche zugeordnet, auf der die informations-Störanfälligkeiten
weitgehend ausschließende, mit gebenden Zeichen angebracht sind,
geringem Aufwand zu verwirklichende Anordnung 35 Gemäß F i g. 5 ist die Wicklung 8 mit einer Gleichgeschaffen, spannungsqi'elle 20 und über einen Kondensator 10
geringem Aufwand zu verwirklichende Anordnung 35 Gemäß F i g. 5 ist die Wicklung 8 mit einer Gleichgeschaffen, spannungsqi'elle 20 und über einen Kondensator 10
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in mit dem Eingang eines Wechselstromverstärkers 12
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des verbunden. In entsprechender Weise ist die Wicknäheren
erläutert. Es zeigt lung 9 mit einer Gleichspannungsquelle 21 und über
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Stirnfläche eines 40 einen Kondensator 11 mit dem Eingang eines Wechselkreisscheibcnförmigausgebildeten
Informationsträgers Stromverstärkers 13 verbunden. Durch die Magneteiner
erfindungsgemäß gestalteten Vorrichtung, feldänderungen, die sich beim Vorbeigang der
Fig. 2 einen diametralen Schnitt nach Linie II-II Scheibe 2 an den Abtastköpfen 6 und 7 ergeben,
in Fig. 1, werden in den Wicklungen 8 und 9 elektromotorische
F i g. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der 45 Kräfte induziert. Dies trifft auf die nachfolgend bewesentlichen
Bestandteile einer Abtasteinrichtung zum schriebene Art für jede der beiden Stirnseiten der
Lesen der auf den Stirnflächen der Scheibe ange- Scheibe 2 entsprechend zu. Bei der Bewegung der
brachten informationsgebenden Zeichen, Scheibe 2 längs des Abtastweges 5 in Richtung des
F i g. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV in Pfeiles A und dem damit verbundenen Vorbeigang
Fig. 3, 50 der taktgebenden Zeichen 3, bis 37 an einem Ablese-
Fig. 5 ein schematisches Blockschaltbild einer teil 6 a des magnetischen Abtastkopfes 6 werden Im-
Vorrichtung nach der Erfindung und pulse in der dem Abtastkopf 6 zugeordneten Wick-
F i g. 6 eine graphische Darstellung der durch die lung 8 induziert. In gleicher Weise werden beim VorVorrichtung
nach der Erfindung erzeugten Ausgangs- beigang der informationsgebenden Zeichen 4P 42, 44
impulse. 55 und 4-, an einem Ableseteil 7 a des Abtastkopfes 7,
Der in F i g. 1 und 2 gezeigte Informationsträger 1 der dem Abtastkopf 6 gegenüberliegend angeordnet
ist als kreisförmige Scheibe 2 ausgebildet und besteht ist. in der dem Abtastkopf 7 zugeordneten Wicklung 9
aus nichtmagnetischem Werkstoff, beispielsweise entsprechende Impulse induziert. Die Ausgangssignale
einem thermoplastischen Kunststoff oder einem der Wicklungen 8 und 9 werden über die Konden-Kunstharz.
Beide Stirnflächen der Scheibe 2 weisen 60 satoren 10 und 11 den entsprechenden Wechselstromkonzentrische ringförmige Nuten auf. Auf der einen verstärkern 12 und 13 zugeführt. Die verstärkten
Stirnfläche verlaufen diese Nuten in gleichen Ab- Signale werden durch Impulsformerschaltungen 14
ständen voneinander, während sie auf der anderen und 15 zu verzerrungsfreien Impulsen geformt, wie
Stirnfläche in ausgewählten Abständen voneinander sie in den Kurven α und b der Fig. 6 dargestellt sind,
verlaufen, wobei jedoch jede Nut einer jeweils ver- 65 Die Ausgänge der Impulsformerschaltungen 14
schiedenen Nut auf der entgegengesetzten Stirnfläche und 15 sind parallel zueinander an ein ODER-Verder
Scheibe 2 gegenüberliegt und so mit dieser im knüpfungsglied 16 und an ein UND-Verknüpfungswesentlichen
deckungsgleich ist. glied 17 angeschlossen. Das ODER-Verknüpfungs-
glied 16 liefert bei jedem Empfang eines Eingangssignals ein Ausgangssignal, gleichgültig, ob das Signal
an der Impulsformerschaltung 14 oder an der Impulsformerschaltung 15 erscheint. Andererseits liefert das
UND-Verknüpfungsglied 17 nur dann ein Ausgangssignal, wenn es Eingangssignale gleichzeitig sowohl
von der Impulsformerschaltung 14 wie auch der Impulsformerschaltung 15 erhält.
Wenn der als kreisförmige Scheibe 2 ausgebildete Informationsträger 1 entsprechend F i g. 3 und 4 so
längs des Abtastweges 5 bewegt wird, daß die taktgebenden Zeichen 3, bis 37 auf der nach oben weisenden
Stirnseite liegen, erscheint ein Impulszug entsprechend Fig. 6b an der Impulsformerschaltung 14
und ein Impulszug gemäß F i g. 6 a an der Impulsformerschaltung 15. Diese Signale werden dem
ODER-Verknüpfungsglied 16 und dem UND-Verknüpfungsglied 17 zugeführt. Somit erscheint am Ausgang
des ODER-Verknüpfungsgliedes 16 ein taktgebender Impulszug, dessen Wellenform dieselbe ist
wie die des in Fig. 6b gezeigten Signals. Am Ausgang des UND-Verknüpfungsgliedes 17 erscheint ein
Impulszug, dessen Wellenform dieselbe ist wie die des in F i g. 6 a dargestellten Signals.
Das ODER-Verknüpfungsglied 16 erzeugt einen Impuls sowohl dann, wenn ihm zwei Impulse, beispielsweise
die Impulse 3j' und A1', zugeführt werden,
wie auch dann, wenn nur ein Impuls, beispielsweise der Impuls 33', zugeführt wird und ein Impuls 43'
fehlt. Diese Impulse bilden einen taktgebenden Impulszug, dessen Wellenform dieselbe ist wie die des
in F i g. 6 b gezeigten Signals.
Werden dem UND-Verknüpfungsglied 17 beispielsweise die Impulse 3/ und 4/ gleichzeitig zugeführt,
so wird ein Impuls erzeugt. Wird jedoch nur der Impuls 3Ί' zugeführt und fehlt ein Impuls 4.,', so erzeugt
das UND-Verknüpfungsglied 17 keinen Impuls. Infolgedessen wird in dem UND-Verknüpfungsglied 17
ein Impulszug erzeugt, dessen Wellenform dieselbe ist wie die des in Fi g. 6 a gezeigten Signals.
Wenn in den Ausgangssignalen der Impulsformerschaltungen 14 und 15 Rauschanteiie en Limiten sind,
so existiert zwischen den Impulsen 3/ und 32' kein Signal, auch wenn zwischen den Impulsen 4/ und 42'
ein Rauschsignal vorhanden ist. Infolgedessen erscheint auch am UND-Verknüpfungsglied kein Ausgangssigna].
Somit kann man die gewünschten Signalimpulse erhalten, ohne daß eine Verschlechterung
des Signals durch Rauschen zu befürchten wäre.
Da die von den Wicklungen 8 und 9 kommenden Signale dem UND-Verknüpfungsglied 17 zugeführt
werden, müssen die Ausgangssignale des ODER-Verknüpfungsgliedes 16 und des UND-Verknüpfungsgliedes
17 auch bei einer Umkehr der Scheibe 2 dieselben bleiben wie im vorstehend genannten Fall. Die
taktgebenden und die informationsgebenden Impulse können also voneinander getrennt und unterschieden
werden, gleichgültig, in welcher Lage sich die Scheibe 2 längs des Äbtastweges 5 bewegt. Da außerdem
die taktgebenden Zeichen 3j bis 3. durch die informationsgebenden Zeichen 4r 4.,... getrennt voneinander
auf der Scheibe 2 angeordnet sind, kann eine gegenseitige Unterscheidung mit Sicherheit und
fehlerfrei durchgeführt werden. Hieraus ergibt sich ein entscheidener Vorteil gegenüber einem bekannten
Ableseverfahren, das mit Strahlungsenergie arbeitet und bei dem takt- und informationsgebende Zeichen
als Einheit auf einem Informationsträger angeordnet sind.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung erfolgt das Abtasten der beiden Seiten des Informationsträgers 1
auf magnetischem Wege. Somit ergibt sich zusätzlich der vorstehend gegenüber dem mit Strahlungsenergie
arbeitenden Verfahren erwähnte Vorteil, daß die Vorrichtung durch Personen bedient werden kann,
die für den Umgang mit Strahlungsenergie nicht geeignet sind. Gegenüber dem mit Strahlungsenergie
arbeitenden Verfahren weist die Vorrichtung den weiteren Vorteil auf, nicht an einen bestimmten, mit
aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausgerüsteten Aufstellungsort gebunden zu sein.
Somit erweist sich die Vorrichtung nach der Erfindung
in ihrem gesamten Aufbau als einfach, störungsunanfällig und damit als für robusten Betrieb
geeignet, als ungefährlich und darüber hinaus als weitgehend anpassungsfähig.
Claims (4)
1. Informationslesevorrichtung, bei der infor- von auf Gegenständen angebrachten Kennzeichen
matjonsgebende Zeichen in Form von konzen- 5 mit einem Informationsträger, der einseitig mit kontrischen ringförmigen Bändern aus magnetischem zentrischen, ringförmigen magnetischen Markierungen
Werkstoff mit vorgegebenen gegenseitigen Ab- belegt ist, die eine genaue Richtungseinhaltung beim
ständen auf einem flachen, nichtmagnetischen In- Bewegen des Informationsträgers unter einer zugeformationsträger angeordnet sind und der Infor- hörigen Abtastvorrichtung erübrigen. Eine Koordimationsträger längs eines vorgegebenen Abtast- io nierung der Markierungen nach Zeit, Lage und Ausweges unter einer Abtasteinrichtung mit magneti- bildung während des Abtastens ist hierbei jedoch
sehen Abtastköpfen durchgeführt wird, welche nachteiligerweise nur mit einem erheblichen schaldie informationsgebenden Zeichen in impulsför- tungstechnischen Aufwand zu erreichen.
mige Ausgangssignale umsetzt, dadurch ge- Die deutsche Patentschrift 931443 beschreibt im
kennzeichnet, daß der Informationsträger (1) 15 Zusammenhang mit dem Ablesen von Angaben auf
in an sich bekannter Weise als kreisförmige Registrierkarten und Bändern magnetische Marken
Scheibe (2) ausgebildet ist, die auf der einen als informationsgebende Zeichen, die jeweils auf
Stirnfläche die informationsgebenden Zeichen beiden Seiten einer Karte oder eines Bandes aus
(4t. . . 4.) in Form von konzentrischen, ringför- jeweils nichtmagnetischem Werkstoff angebracht sind,
migen Bändern und auf der anderen Stirnfläche 20 und die zur Veisläikung des Störabstandes mit einer
taktgebende Zeichen (3t... 37) in Form von in konstanten Hilf !«frequenz magnetisiert sind. Cileichstets
gleichem gegenseitigen Abstand angeord- gültig, ob d<*r eingesetzte Informationsträger beidseitig
neten konzentrischen, ringförmigen Bändern aus oder nur einseitig mit Informationszeichen belegt ist,
magnetischem Werkstoff trägt, daß jedes Infor- werden diese beim Durchlauf an einer Abtaststelle
mationsband einem Taktband gegenüberliegt und 25 einer Leseeinrichtung nur einseitig gelesen. Dabei
daß die Abtasteinrichtung zwei einander gegen- können die vorgesehenen Informationen nur dann
überliegendc und jeweils in der Mitte auf beiden von der Leseeinrichtung aufgenommen werden, wenn
Seiten des Abtastweges (5) angeordnete und je- der Informationsträger in einer bestimmten Vorwärtsweils
eine Stirnfläche des Informationsträgers ab- richtung mit seitenrichtigen Informationszeichen und
tastende magnetische Abtastköpfe (6,7) und eine 30 bestimmter Fördergeschwindigkeit unter der Leseeindiesen
nachgeschaltele Auswerteeinrichtung(14... richtung vorbeibewegt wird. Hieraus ergibt sich als
17) aufweist, die bei gleichzeitiger Abtastung von Nachteil eine Störanfälligkeit, die sich in Ablcse-Zeichen
auf beiden Stirnflächen des Informations- fehlern bei nur geringen Schwankungen der Förderträgers
ein erstes Ausgangssignal und bei Ab- geschwindigkeit des Informationsträgers auf empfind tastung
der taktgebenden Zeichen ein zweites 35 liehe Weise äußert. Die Ablesefehler sind nur durch
Ausgangssignal erzeugt. besondere bauliche Maßnahmen in gewissem Umfang
2. Informationslesevorrichtung nach Anspruch 1, zu kompensieren, wodurch auch hierbei ein undadurch
gekennzeichnet, daß in den beiden Stirn- erwünschter Aufwand bedingt wird.
flächen der kreisförmigen Scheibe konzentrische, Schließlich ist durch die britische Patentschrift
in gleichem gegenseitigen Abstand angeordnete 4° 253 028 eine Kontrollscheibe als Informationsträger
Ringnuten ausgebildet sind und die Bänder aus bekannt. Diese Kontrollscheibe ist kreisförmig ausmagnetischem
Werkstoff in die Ringnuten einge- gebildet und weist entlang zu ihrem Mittelpunkt konbettet
sind. zentrischen Kreisen in gleichem Absland voneinander
3. Informationslesevorrichtung nach Anspruch 1, angeordnete, kreisförmige Durchhrüche auf, die jedadurch
gekennzeichnet, daß die Auswertecin- 45 weils einen bestimmten Zahlenwert repräsentieren,
richtung jeweils einem Abtastkopf (7) nachge- Mit Hilfe einer im Zentrum der Kontrollscheibe beschaltete
Impulsformerschaltungen (14, 15) und festigten Schnur können auf verschiedenen Kreisen
einTJND-Verknüpfungsi>lied(17) aufweist, dessen angeordnete informationsvermittelnde Durchbrüche
Eingänge an die beiden Impulsformerausgänge durch einfaches Durchstecken der Schnur zu einer
angeschaltet sind. 50 zusammengesetzten Information miteinander verbun-
4. Informationsiesevorrichtungnach Anspruch 3, den werden. Die besagte Kontrollscheibe eignet sich
dadurch gekennzeichnet, daß ein ODER-Ver- jedoch ausschließlich zur Informationsübermittlung
knüpfungsglied (16) zvm UND-Verknüpfungsglied an das menschliche Auge.
(17) parallel geschaltet ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
55 einfache, störungsunempfindliche und betriebssichere
Informationslesevorrichtung zu schaffen, die die vorstehend erläuterten Nachteile der eingangs beschriebenen
Vorrichtungen vermeidet. Diese Aufgabe wird
Die F.rfindung betrifft eine Informationslesevor- nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Inforrichtung.
Bei ihr sind informationsgebende Zeichen 60 mationsträger in an sich bekannter Weise als kreisin
Form von konzentrischen ringförmigen Bändern förmige Scheibe ausgebildet ist, die auf der einen
aus magnetischem Material, mit vorgegebenen gegen- Stirnfläche die informationsgebenden Zeichen in Form
seitigen Abständen auf einem Ilachen, nichtmagneti- von konzentrischen, ringförmigen Bändern und auf
sehen Informationsträger angeordnet. Der Informa- der anderen Stirnfläche taktgebende Zeichen in Form
tionsträger wird längs eines vorgegebenen Abtast- 65 von in stets gleichem gegenseitigen Abstand angeweges
unter einer Abtasteinrichtung mit magnetischen ordneten konzentrischen, ringförmigen Bändern aus
Abtastköpfen durchgeführt, die die informations- magnetischem Werkstoff trägt, daß jedes Informagebenden
Zeichen in impulsförmige Ausgangssignale tionsband einem Taktband gegenüberliegt und daß
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |