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DE1940086B2 - Informationslesevorrichtung - Google Patents

Informationslesevorrichtung

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Publication number
DE1940086B2
DE1940086B2 DE19691940086 DE1940086A DE1940086B2 DE 1940086 B2 DE1940086 B2 DE 1940086B2 DE 19691940086 DE19691940086 DE 19691940086 DE 1940086 A DE1940086 A DE 1940086A DE 1940086 B2 DE1940086 B2 DE 1940086B2
Authority
DE
Germany
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information
scanning
carrier
characters
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691940086
Other languages
English (en)
Other versions
DE1940086A1 (de
DE1940086C3 (de
Inventor
Takashi Yamamoto Hironobu Kobe Nohara Yasuhiko Yokohama Endo, (Japan)
Original Assignee
Mitsubishi Jukogyo K K , Nihon Doro Kodan, Tokio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Jukogyo K K , Nihon Doro Kodan, Tokio filed Critical Mitsubishi Jukogyo K K , Nihon Doro Kodan, Tokio
Publication of DE1940086A1 publication Critical patent/DE1940086A1/de
Publication of DE1940086B2 publication Critical patent/DE1940086B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1940086C3 publication Critical patent/DE1940086C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/16Digital recording or reproducing using non self-clocking codes, i.e. the clock signals are either recorded in a separate clocking track or in a combination of several information tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)
  • Character Discrimination (AREA)
  • Character Input (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)
  • Digital Magnetic Recording (AREA)
  • Magnetic Record Carriers (AREA)

Description

I 940 086
3 4
die Abtasteinrichtung zwei einander gegenüberlie- In die auf der ersten Stirnfläche der Scheibe 2 in
gende und jeweils in der Mitte auf beiden Seiten des gleichen Abständen verlaufenden konzentrischen
Abtastweges angeordnete und jeweils eine Stirnfläche Nuten ist ein magnetischer Werkstoff eingeoettet, so
des Informationsträgers abtastende magnetische Ab- daß konzentrische, in gleichen Abständen verlaufende,
tastköpfe und eine diesen nachgeschaltete Auswerte- 5 ringförmige taktgebende Zeichen S1 bis 37 in Form
einrichtung aufweist, die bei gleichzeitiger Abtastung von Bändern gebildet werden. Selbstverständlich
von Zeichen auf beiden Stirnflächen des Informa· könnte im Bedarfsfalle auch eine größere oder
tionsträg°rs ein erstes Ausgangssignal und bei Ab- kleinere Anzahl von Bändern vorgesehen sein. Auf
tastung der taktgebenden Zeichen ein zweites Aus- der gegenüberliegenden Stirnfläche der Scheibe 2 ist
gangssignal erzeugt. Auf diese Weise ist die Infor- io in jeweils ausgewählte ringförmige Nuten magne-
mationsgewinnung nicht nur von der Einführungs- tischer Werkstoff eingebettet, so daß hier informa-
richtung des Informationsträgers in den Abtastweg, tionsgebende Zeichen 4r 42, 44 und 47 in Form von
sondern darüber hinaus von der Lage (Seitenver- Bändern gebildet werden. Jedes in Bandform ange-
tauschung) und der Fördergeschwindigkeit des Infor- ordnete informationsgebende Zeichen weist zu seinem
mationsträgers entlang des Abtastweges unabhängig. 15 jeweiligen Nachbarn einen ausgewählten Abstand auf
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung und liegt einem auf der abgewandten Stirnseite ange-
■ind in den beiden Stirnflächen der kreisförmigen brachten entsprechenden taktgebenden Zeichen 31? 32>
Scheibe konzentrische, in gleichem gegenseitigen Ab- 34 und 3. gegenüber.
itand angeordnete Ringnuten ausgebildet und die Gemäß F i g. 3 und 4 wird zum Abtasten der takt-
Uänder aus magnetischem Werkstoff in die Ringnuten ao bzw. informationsgebenden Zeichen die Scheibe 2
eingebettet. Hierdurch wird auf einfache Weise jedes längs eines durchgehenden Abtastweges 5 bewegt,
der informationsgebenden Zeichen dauerhaft und der beispielsweise rinnenförmig ausgebildet sein kann,
gegenüber nicht auszuschließenden mechanischen Be- In uer Mitte des Abtastweges 5 befindet sich am
anspruchungen unempfindlich fixiert. Boden der Rinne eine kreisförmige Öffnung, ober-
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfin- 25 halb eier ein Abtastkopf 6 angeordnet ist, dem unterdung weist eine Auswerteeinrichtung jeweils einem halb des Abtastweges 5 ein Abtastkopf 7 gegenüber-Abtastkopf nachgeschaltete Impulsformerschaltungen steht. Die Abtastköpfe 6 und 7 bestehen aus Magnetlind ein UND-Verknüpfungsglied auf, dessen Ein- kernen od. dgl., die von je einer Wicklung 8 bzw. 9 gänge an die beiden Impulsformerausgänge ange- umgeben sind. Wie aus der Zeichnung erkennbar, ist schaltet sind, wobei ferner ein ODER-Verknüpfungs- 3° der Abtastkopf 6 derjenigen Stirnfläche der Scheibe 2 glied zum UND-Verknüpfungsglied parallel geschaltet zugeordnet, die die taktgebenden Zeichen trägt. Ent· «st. Auf diese Weise wird auch im schaltungstech- sprechend ist der Abtastkopf 7 der gegenüberliegenmischen Bereich des Erfindungsgegenstandes eine den Stirnfläche zugeordnet, auf der die informations-Störanfälligkeiten weitgehend ausschließende, mit gebenden Zeichen angebracht sind,
geringem Aufwand zu verwirklichende Anordnung 35 Gemäß F i g. 5 ist die Wicklung 8 mit einer Gleichgeschaffen, spannungsqi'elle 20 und über einen Kondensator 10
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in mit dem Eingang eines Wechselstromverstärkers 12 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des verbunden. In entsprechender Weise ist die Wicknäheren erläutert. Es zeigt lung 9 mit einer Gleichspannungsquelle 21 und über
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Stirnfläche eines 40 einen Kondensator 11 mit dem Eingang eines Wechselkreisscheibcnförmigausgebildeten Informationsträgers Stromverstärkers 13 verbunden. Durch die Magneteiner erfindungsgemäß gestalteten Vorrichtung, feldänderungen, die sich beim Vorbeigang der
Fig. 2 einen diametralen Schnitt nach Linie II-II Scheibe 2 an den Abtastköpfen 6 und 7 ergeben,
in Fig. 1, werden in den Wicklungen 8 und 9 elektromotorische
F i g. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der 45 Kräfte induziert. Dies trifft auf die nachfolgend bewesentlichen Bestandteile einer Abtasteinrichtung zum schriebene Art für jede der beiden Stirnseiten der Lesen der auf den Stirnflächen der Scheibe ange- Scheibe 2 entsprechend zu. Bei der Bewegung der brachten informationsgebenden Zeichen, Scheibe 2 längs des Abtastweges 5 in Richtung des
F i g. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV in Pfeiles A und dem damit verbundenen Vorbeigang
Fig. 3, 50 der taktgebenden Zeichen 3, bis 37 an einem Ablese-
Fig. 5 ein schematisches Blockschaltbild einer teil 6 a des magnetischen Abtastkopfes 6 werden Im-
Vorrichtung nach der Erfindung und pulse in der dem Abtastkopf 6 zugeordneten Wick-
F i g. 6 eine graphische Darstellung der durch die lung 8 induziert. In gleicher Weise werden beim VorVorrichtung nach der Erfindung erzeugten Ausgangs- beigang der informationsgebenden Zeichen 4P 42, 44 impulse. 55 und 4-, an einem Ableseteil 7 a des Abtastkopfes 7,
Der in F i g. 1 und 2 gezeigte Informationsträger 1 der dem Abtastkopf 6 gegenüberliegend angeordnet ist als kreisförmige Scheibe 2 ausgebildet und besteht ist. in der dem Abtastkopf 7 zugeordneten Wicklung 9 aus nichtmagnetischem Werkstoff, beispielsweise entsprechende Impulse induziert. Die Ausgangssignale einem thermoplastischen Kunststoff oder einem der Wicklungen 8 und 9 werden über die Konden-Kunstharz. Beide Stirnflächen der Scheibe 2 weisen 60 satoren 10 und 11 den entsprechenden Wechselstromkonzentrische ringförmige Nuten auf. Auf der einen verstärkern 12 und 13 zugeführt. Die verstärkten Stirnfläche verlaufen diese Nuten in gleichen Ab- Signale werden durch Impulsformerschaltungen 14 ständen voneinander, während sie auf der anderen und 15 zu verzerrungsfreien Impulsen geformt, wie Stirnfläche in ausgewählten Abständen voneinander sie in den Kurven α und b der Fig. 6 dargestellt sind, verlaufen, wobei jedoch jede Nut einer jeweils ver- 65 Die Ausgänge der Impulsformerschaltungen 14 schiedenen Nut auf der entgegengesetzten Stirnfläche und 15 sind parallel zueinander an ein ODER-Verder Scheibe 2 gegenüberliegt und so mit dieser im knüpfungsglied 16 und an ein UND-Verknüpfungswesentlichen deckungsgleich ist. glied 17 angeschlossen. Das ODER-Verknüpfungs-
glied 16 liefert bei jedem Empfang eines Eingangssignals ein Ausgangssignal, gleichgültig, ob das Signal an der Impulsformerschaltung 14 oder an der Impulsformerschaltung 15 erscheint. Andererseits liefert das UND-Verknüpfungsglied 17 nur dann ein Ausgangssignal, wenn es Eingangssignale gleichzeitig sowohl von der Impulsformerschaltung 14 wie auch der Impulsformerschaltung 15 erhält.
Wenn der als kreisförmige Scheibe 2 ausgebildete Informationsträger 1 entsprechend F i g. 3 und 4 so längs des Abtastweges 5 bewegt wird, daß die taktgebenden Zeichen 3, bis 37 auf der nach oben weisenden Stirnseite liegen, erscheint ein Impulszug entsprechend Fig. 6b an der Impulsformerschaltung 14 und ein Impulszug gemäß F i g. 6 a an der Impulsformerschaltung 15. Diese Signale werden dem ODER-Verknüpfungsglied 16 und dem UND-Verknüpfungsglied 17 zugeführt. Somit erscheint am Ausgang des ODER-Verknüpfungsgliedes 16 ein taktgebender Impulszug, dessen Wellenform dieselbe ist wie die des in Fig. 6b gezeigten Signals. Am Ausgang des UND-Verknüpfungsgliedes 17 erscheint ein Impulszug, dessen Wellenform dieselbe ist wie die des in F i g. 6 a dargestellten Signals.
Das ODER-Verknüpfungsglied 16 erzeugt einen Impuls sowohl dann, wenn ihm zwei Impulse, beispielsweise die Impulse 3j' und A1', zugeführt werden, wie auch dann, wenn nur ein Impuls, beispielsweise der Impuls 33', zugeführt wird und ein Impuls 43' fehlt. Diese Impulse bilden einen taktgebenden Impulszug, dessen Wellenform dieselbe ist wie die des in F i g. 6 b gezeigten Signals.
Werden dem UND-Verknüpfungsglied 17 beispielsweise die Impulse 3/ und 4/ gleichzeitig zugeführt, so wird ein Impuls erzeugt. Wird jedoch nur der Impuls 3Ί' zugeführt und fehlt ein Impuls 4.,', so erzeugt das UND-Verknüpfungsglied 17 keinen Impuls. Infolgedessen wird in dem UND-Verknüpfungsglied 17 ein Impulszug erzeugt, dessen Wellenform dieselbe ist wie die des in Fi g. 6 a gezeigten Signals.
Wenn in den Ausgangssignalen der Impulsformerschaltungen 14 und 15 Rauschanteiie en Limiten sind, so existiert zwischen den Impulsen 3/ und 32' kein Signal, auch wenn zwischen den Impulsen 4/ und 42' ein Rauschsignal vorhanden ist. Infolgedessen erscheint auch am UND-Verknüpfungsglied kein Ausgangssigna]. Somit kann man die gewünschten Signalimpulse erhalten, ohne daß eine Verschlechterung des Signals durch Rauschen zu befürchten wäre.
Da die von den Wicklungen 8 und 9 kommenden Signale dem UND-Verknüpfungsglied 17 zugeführt werden, müssen die Ausgangssignale des ODER-Verknüpfungsgliedes 16 und des UND-Verknüpfungsgliedes 17 auch bei einer Umkehr der Scheibe 2 dieselben bleiben wie im vorstehend genannten Fall. Die taktgebenden und die informationsgebenden Impulse können also voneinander getrennt und unterschieden werden, gleichgültig, in welcher Lage sich die Scheibe 2 längs des Äbtastweges 5 bewegt. Da außerdem die taktgebenden Zeichen 3j bis 3. durch die informationsgebenden Zeichen 4r 4.,... getrennt voneinander auf der Scheibe 2 angeordnet sind, kann eine gegenseitige Unterscheidung mit Sicherheit und fehlerfrei durchgeführt werden. Hieraus ergibt sich ein entscheidener Vorteil gegenüber einem bekannten Ableseverfahren, das mit Strahlungsenergie arbeitet und bei dem takt- und informationsgebende Zeichen als Einheit auf einem Informationsträger angeordnet sind.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung erfolgt das Abtasten der beiden Seiten des Informationsträgers 1 auf magnetischem Wege. Somit ergibt sich zusätzlich der vorstehend gegenüber dem mit Strahlungsenergie arbeitenden Verfahren erwähnte Vorteil, daß die Vorrichtung durch Personen bedient werden kann, die für den Umgang mit Strahlungsenergie nicht geeignet sind. Gegenüber dem mit Strahlungsenergie arbeitenden Verfahren weist die Vorrichtung den weiteren Vorteil auf, nicht an einen bestimmten, mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausgerüsteten Aufstellungsort gebunden zu sein.
Somit erweist sich die Vorrichtung nach der Erfindung in ihrem gesamten Aufbau als einfach, störungsunanfällig und damit als für robusten Betrieb geeignet, als ungefährlich und darüber hinaus als weitgehend anpassungsfähig.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

umsetzt. Eine derart'ge Vorrichtung ist aus der deut- Patentansprüche: sehen Auslegeschrift 1 239 125 bekannt. Das bekannte Abtastsystem dient dem Erkennen
1. Informationslesevorrichtung, bei der infor- von auf Gegenständen angebrachten Kennzeichen matjonsgebende Zeichen in Form von konzen- 5 mit einem Informationsträger, der einseitig mit kontrischen ringförmigen Bändern aus magnetischem zentrischen, ringförmigen magnetischen Markierungen Werkstoff mit vorgegebenen gegenseitigen Ab- belegt ist, die eine genaue Richtungseinhaltung beim ständen auf einem flachen, nichtmagnetischen In- Bewegen des Informationsträgers unter einer zugeformationsträger angeordnet sind und der Infor- hörigen Abtastvorrichtung erübrigen. Eine Koordimationsträger längs eines vorgegebenen Abtast- io nierung der Markierungen nach Zeit, Lage und Ausweges unter einer Abtasteinrichtung mit magneti- bildung während des Abtastens ist hierbei jedoch sehen Abtastköpfen durchgeführt wird, welche nachteiligerweise nur mit einem erheblichen schaldie informationsgebenden Zeichen in impulsför- tungstechnischen Aufwand zu erreichen.
mige Ausgangssignale umsetzt, dadurch ge- Die deutsche Patentschrift 931443 beschreibt im kennzeichnet, daß der Informationsträger (1) 15 Zusammenhang mit dem Ablesen von Angaben auf in an sich bekannter Weise als kreisförmige Registrierkarten und Bändern magnetische Marken Scheibe (2) ausgebildet ist, die auf der einen als informationsgebende Zeichen, die jeweils auf Stirnfläche die informationsgebenden Zeichen beiden Seiten einer Karte oder eines Bandes aus (4t. . . 4.) in Form von konzentrischen, ringför- jeweils nichtmagnetischem Werkstoff angebracht sind, migen Bändern und auf der anderen Stirnfläche 20 und die zur Veisläikung des Störabstandes mit einer taktgebende Zeichen (3t... 37) in Form von in konstanten Hilf !«frequenz magnetisiert sind. Cileichstets gleichem gegenseitigen Abstand angeord- gültig, ob d<*r eingesetzte Informationsträger beidseitig neten konzentrischen, ringförmigen Bändern aus oder nur einseitig mit Informationszeichen belegt ist, magnetischem Werkstoff trägt, daß jedes Infor- werden diese beim Durchlauf an einer Abtaststelle mationsband einem Taktband gegenüberliegt und 25 einer Leseeinrichtung nur einseitig gelesen. Dabei daß die Abtasteinrichtung zwei einander gegen- können die vorgesehenen Informationen nur dann überliegendc und jeweils in der Mitte auf beiden von der Leseeinrichtung aufgenommen werden, wenn Seiten des Abtastweges (5) angeordnete und je- der Informationsträger in einer bestimmten Vorwärtsweils eine Stirnfläche des Informationsträgers ab- richtung mit seitenrichtigen Informationszeichen und tastende magnetische Abtastköpfe (6,7) und eine 30 bestimmter Fördergeschwindigkeit unter der Leseeindiesen nachgeschaltele Auswerteeinrichtung(14... richtung vorbeibewegt wird. Hieraus ergibt sich als 17) aufweist, die bei gleichzeitiger Abtastung von Nachteil eine Störanfälligkeit, die sich in Ablcse-Zeichen auf beiden Stirnflächen des Informations- fehlern bei nur geringen Schwankungen der Förderträgers ein erstes Ausgangssignal und bei Ab- geschwindigkeit des Informationsträgers auf empfind tastung der taktgebenden Zeichen ein zweites 35 liehe Weise äußert. Die Ablesefehler sind nur durch Ausgangssignal erzeugt. besondere bauliche Maßnahmen in gewissem Umfang
2. Informationslesevorrichtung nach Anspruch 1, zu kompensieren, wodurch auch hierbei ein undadurch gekennzeichnet, daß in den beiden Stirn- erwünschter Aufwand bedingt wird.
flächen der kreisförmigen Scheibe konzentrische, Schließlich ist durch die britische Patentschrift in gleichem gegenseitigen Abstand angeordnete 4° 253 028 eine Kontrollscheibe als Informationsträger Ringnuten ausgebildet sind und die Bänder aus bekannt. Diese Kontrollscheibe ist kreisförmig ausmagnetischem Werkstoff in die Ringnuten einge- gebildet und weist entlang zu ihrem Mittelpunkt konbettet sind. zentrischen Kreisen in gleichem Absland voneinander
3. Informationslesevorrichtung nach Anspruch 1, angeordnete, kreisförmige Durchhrüche auf, die jedadurch gekennzeichnet, daß die Auswertecin- 45 weils einen bestimmten Zahlenwert repräsentieren, richtung jeweils einem Abtastkopf (7) nachge- Mit Hilfe einer im Zentrum der Kontrollscheibe beschaltete Impulsformerschaltungen (14, 15) und festigten Schnur können auf verschiedenen Kreisen einTJND-Verknüpfungsi>lied(17) aufweist, dessen angeordnete informationsvermittelnde Durchbrüche Eingänge an die beiden Impulsformerausgänge durch einfaches Durchstecken der Schnur zu einer angeschaltet sind. 50 zusammengesetzten Information miteinander verbun-
4. Informationsiesevorrichtungnach Anspruch 3, den werden. Die besagte Kontrollscheibe eignet sich dadurch gekennzeichnet, daß ein ODER-Ver- jedoch ausschließlich zur Informationsübermittlung knüpfungsglied (16) zvm UND-Verknüpfungsglied an das menschliche Auge.
(17) parallel geschaltet ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
55 einfache, störungsunempfindliche und betriebssichere
Informationslesevorrichtung zu schaffen, die die vorstehend erläuterten Nachteile der eingangs beschriebenen Vorrichtungen vermeidet. Diese Aufgabe wird
Die F.rfindung betrifft eine Informationslesevor- nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Inforrichtung. Bei ihr sind informationsgebende Zeichen 60 mationsträger in an sich bekannter Weise als kreisin Form von konzentrischen ringförmigen Bändern förmige Scheibe ausgebildet ist, die auf der einen aus magnetischem Material, mit vorgegebenen gegen- Stirnfläche die informationsgebenden Zeichen in Form seitigen Abständen auf einem Ilachen, nichtmagneti- von konzentrischen, ringförmigen Bändern und auf sehen Informationsträger angeordnet. Der Informa- der anderen Stirnfläche taktgebende Zeichen in Form tionsträger wird längs eines vorgegebenen Abtast- 65 von in stets gleichem gegenseitigen Abstand angeweges unter einer Abtasteinrichtung mit magnetischen ordneten konzentrischen, ringförmigen Bändern aus Abtastköpfen durchgeführt, die die informations- magnetischem Werkstoff trägt, daß jedes Informagebenden Zeichen in impulsförmige Ausgangssignale tionsband einem Taktband gegenüberliegt und daß
DE1940086A 1968-08-08 1969-08-06 Informationslesevorrichtung Expired DE1940086C3 (de)

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JP43055984A JPS4930306B1 (de) 1968-08-08 1968-08-08

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DE1940086B2 true DE1940086B2 (de) 1973-04-19
DE1940086C3 DE1940086C3 (de) 1973-12-13

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