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DE1839269U - Sterilisierbarer luftdurchlaessiger gefaessverschluss fuer bakteriologische zwecke. - Google Patents

Sterilisierbarer luftdurchlaessiger gefaessverschluss fuer bakteriologische zwecke.

Info

Publication number
DE1839269U
DE1839269U DEM38653U DEM0038653U DE1839269U DE 1839269 U DE1839269 U DE 1839269U DE M38653 U DEM38653 U DE M38653U DE M0038653 U DEM0038653 U DE M0038653U DE 1839269 U DE1839269 U DE 1839269U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
vessel closure
sterilizable
air
bacteriological
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM38653U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF MAUER FA
Original Assignee
RUDOLF MAUER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF MAUER FA filed Critical RUDOLF MAUER FA
Priority to DEM38653U priority Critical patent/DE1839269U/de
Publication of DE1839269U publication Critical patent/DE1839269U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/002Closures to be pierced by an extracting-device for the contents and fixed on the container by separate retaining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Sterilisierbarer luftdurchlässiger Gefäßverschluß für bakteriologische Zwecke Uenn es sich für bakteriologische Arbeiten darum handelte, Gefäße, wie Reagensgläser oder Kolben, zu verschließen, jedoch der Luft noch genügend Zutritt zu lassen, um das Wachstum der Keime in den Gefäßen zu ermöglichen, benutzte man bisher meistens zum Verschließen der Gefäße Stopfen aus ratte, die durch eine kurze Wärmebehandlung auf der dem Gefäßinhalt zugekehrten Seite sterilisiert wurden. Die Anfertigung solcher Stopfen von Hand kurz vor Gebrauch hat sich jedoch als sehr zeitraubend erwiesen. han hat auch schon vorgeschlagen, sterilisierbare, luftdurchlässige Gefäßverschlüsse von zylindrischer, konischer, pilz-, walzenförmiger oder ähnlicher Gestalt für bakteriologische Zwecke herzustellen, die in die Hälse der Gefäße eingesetzt wurden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen sterilisierbaren, luftdurchlässigen Gefäßverschluß für bakteriologische Zwecke, aus porösen Kunststoffen und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper die Gestalt eines Zylinders von größerem Außendurchmesser hat als der Hals des zu verschließenden Gefäßes, daßer von unten her einen zylindrischen, nicht ganz bis nach oben gehenden Einschnitt hat, dessen Durchmesser etwa dem Durchmesser des Gefäßhalses entspricht, und daß der Kunststoff ohne Schädigung sterilisierbar ist.
  • Der Vorteil dieser Verschlüsse gegenüber den bekannten, die nur in den Gefäßhals hineingesteckt werden und darin durch ihre eigene Elastizität genügend festsitzen, liegt darin, daß die neuen Verschlüsse einen erhöhten Halt durch den äußeren Mantel im Gebrauch erhalten und daß der innere Schaft, der in den Gefäßhals, z. B. ein Reagensglas, eingeführt wird, im Gegensatz zu den besherigen Verschlüssen hierbei nicht mit den Fingern berührt wird und auch weiterhin durch den äußeren Teil des Verschlußstopfens weitgehend gegen irgendwelche Infektionen geschützt wird. Auf diese Weise ist eine weitaus größere Garantie für die Sterilität des Gefäßinhaltes gegeben.
  • In der beiliegenden Zeichnung stellt Abbildung 1 eine perspektivische Ansicht eines Stopfens nach der Erfindung dar, und zwar mit der Unterseite nach oben, und Abbildung 2 einen senkrechten axialen Längsschnitt durch den Stopfen und durch ein Reagensglas, das er verschließt. Hierbei ist 1 der Stopfen, 2 der zylindrische, von unten nach oben gehende Einschnitt und 3 der stehengebliebene Schaft, der unten mit dem äußeren zylindrischen Teil noch fest verbunden ist. Beim Verschließen eines Reagensglases 4, liegt der Schaft im Inneren des Glases oder Glasröhrchens, während der äußere Teil 5 des Stopfens 1
    mit dem Einschnitt 2 das ReaGensglas 4 von außen umgibt.
    CD
    Es ist dabei auch möglich, daß der Einschnitt 2 in seinem Durchmesser etwas von dem Durchmesser des Gefäßes 4 abweicht.
  • Ist dabei der äußere Durchmesser des Schaftes 3 größer als der Innendurchmesser des Gefäßes 4, so kann der Schaft etwas gestaucht werden, was aber seine Verschlußwirkung nicht stört, vorausgesetzt, daß der Unterschied im Durchmesser nicht zu groß ist. Ähnliches gilt auch für den äußeren Durchmesser des Gefäßes 4 im Verhältnis zu dem äußeren mantelförmigen Teil des Verschlußzylinders. Hier kann jedoch von Hand etwas nachgeholfen werden, sodaß der äußere Teil 5 praktisch den ganzen Gefäßhals überdeckt. Natürlich wird man aber bestrebt sein, für jede Gefäßart möglichst die passende Verschlußgröße vorrätig zu haben.
  • Die porösen Kunststoffe für die Herstellung der Verschlußkörper können von der verschiedensten bekannten Art sein. In Frage kommen z. B. Schaumgummi, poröses Polyvinylchlorid, schaumiges Polyurethan, Viskose oder Gemische dieser Stoffe. Als Zusatz dazu kommt auch noch Polystyrol in Frage. Ueiterhin eignen sich sehr gut Gemische aus Polyestern aus einer Dicarbonsäure mit dreiwertigen Alkoholen und Diisocyanaten ; solche Gemische bilden nach dem Zusammenbringen sehr rasch Schäume, die nach kurzer Zeit erhärten. Natürlich sind aber auch andere Kunststoff-Schäume für den vorliegenden Zweck sehr geeignet.

Claims (1)

  1. SchutzansDruch Sterilisierbarer,luftdurchlässiger Gefäßverschluß für bakte- riologische Zwecke aus porösen Kunststoff dadurch gekennzeich- net, daß der Verschlußkörger die Gestalt eines Zylinders von
    größerem Außendurchmesser hat, als der Hals des zu verschliessenden Gefäßes, daß er von unten her einen zylindrischen, nicht ganz bis nach oben durchgehenden Einschnitt hat, dessen Durchmesser etwa dem des Gefäßhalses entspricht, und daß der Kunststoff ohne Schädigung sterilisierbar ist.
DEM38653U 1961-07-15 1961-07-15 Sterilisierbarer luftdurchlaessiger gefaessverschluss fuer bakteriologische zwecke. Expired DE1839269U (de)

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Publications (1)

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DE1839269U true DE1839269U (de) 1961-10-12

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ID=33007616

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Country Status (1)

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