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DE1839110U - Seilzugverankerung fuer streckenausbauboegen. - Google Patents

Seilzugverankerung fuer streckenausbauboegen.

Info

Publication number
DE1839110U
DE1839110U DE1961B0046248 DEB0046248U DE1839110U DE 1839110 U DE1839110 U DE 1839110U DE 1961B0046248 DE1961B0046248 DE 1961B0046248 DE B0046248 U DEB0046248 U DE B0046248U DE 1839110 U DE1839110 U DE 1839110U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
route
anchoring
ropes
arches
clamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961B0046248
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergbaustahl & Co GmbH
Original Assignee
Bergbaustahl & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergbaustahl & Co GmbH filed Critical Bergbaustahl & Co GmbH
Priority to DE1961B0046248 priority Critical patent/DE1839110U/de
Publication of DE1839110U publication Critical patent/DE1839110U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

  • "Seilzugverankerung für Streckenausbaubögen" Die Neuerung betrifft eine in Streckenrichtung wirkende Verankerung für Streckenausbaurahmen, insbesondere aus rinnenförmigen Profileisen.
  • Es ist allgemein üblich, Streckenausbaurahmen gegeneinander durch Verbolzungen aus Stahl oder Holz abzustützen, welche Druck-und Zugbeanspruchungen in Streckenrichtung übertragen. Derartige Verbolzungen sind jedoch stärkeren Beanspruchungen quer zur Streckenrichtung häufig nicht gewachsen. Zum Beispiel kann es beim Abbauen geneigter Flöze mit einem Einfallen von 20° und mehr vorkommen, daß die Baue in der Grundstrecke am Übergang Streb-Strecke dem Anprall großer Gesteinsbrocken, u. U. von mehreren Kubikmetern Größe, ausgesetzt werden. Durch die sucht des Aufpralls werden die am Übergang freiliegenden üblichen Verbolzungen abgerissen oder aus dem Verbund mit den Streckenbögen herausgewuchtet. Die Streckenbögen verschieben sich dabei in Streckenrichtung und reißen unter Umständen sogar ab.
  • Die den Schutzgegenstand bildende Verankerung für Streckenausbaurahmen besteht demgegenüber aus einem längeren
    Drahtseil, das gerade gestreckt in Streckenrichtung über eine
    ZD
    Anzahl Baue gelegt und mit jedem derselben durch halb-
    schellenartige Klemmorgane verbunden wird, welche die
    5
    Baue an der dem B abgewandten Seite umgreifen und an
    ihren Enden Seilklemmen tragen, in welchen das Drahtseil
    beiderseitig jedes Baues eingespannt wird. Auf diese
    Weise wird eine Seilzugverankerung der Streckenrahmen geschaffen, die allen vorkommenden Beanspruchungen gewachsen ist.
  • Die neue Verankerung hat den Vorteil, daß sie zu der üblichen Verbolzung oder unter Umständen auch anstelle derselben, im Bedarfsfalle schnell ein-und auch wieder ausgebaut werden kann und dabei durch die feste Verbindung einergrößerenAnzahl Bauemiteinander eine besonders feste Standfähigkeit der Rahmen erreicht. Die
    neue Verankerung kann in Ccocnktriebe bei geneigter Lagerung
    mit dem Abbaufortschritt wandern, so daß die jeweils im Übergangsbereich Streb-Strecke liegenden Baue ständig besonders fest veranktert werden. wird die Seilzugverankerung der Baue mit mehreren Drahtseilen in Parallelanordnung ausgeführt, so können die Ankerseile versetzt gegeneinander angeordnet werden, bzw. sich an den Enden gegenseitig übergreifen.
  • Eine Ausführungsform des Schutzgegenstãndesist auf der Zeichnung dargestellt und zwar zeigt : Fig. 1 einen Schnitt durch einen Ausbaurahmen, mit den zugehörigen Verankerungs mittel@n, Fig. 2 eine Oberansicht der Anordnung nach Fig. 1, und Fig. 3 eine Oberansicht mehrerer Ausbaurahmen
    mitmehrseiliger Zugverankerung.
  • Auf der Zeichnung sind die in üblicher 5 ; leise in der Strecke angeordneten, vorzugsweise aus rinnenförmigen Profileisen bestehenden Baue mit P bezeichnet. Über die Baue P sind Draüseile b gelegt. Jedem Bau P ist für jedes Drahtseil b, das ihn überkreuzt, eine das Profil-
    eisen passend umfassende Halbschelle a zugeordnet, die
    an ihren beiden Enden a, al mit einem im Profil etwa U-
    ist-
    förmigen Lagerstück i versehen sind, in welcher das Seil b
    festgeklemmt wird. Hierzu dienen haarnadelartige Klemm-
    stücke~. d, deren Schenkel d'geeignete Bohrungen der Lager-
    stücke i und der Schellenenden a'durchsetzund auf deren Gewindeende je eine Spannmutter s aufgeschraubt ist. Durch mehr oder weniger festes Anziehen der Spannmutter s läßt sich das Seil b mit den Halbschellen in der jeweils gewünschten Ueise verbinden.
  • Die Verankerung besteht, wie ersichtlich, nur aus wenigen Teilen, die leicht anzubringen und nach Bedarf auch wieder lösbar sind.
  • Fig. 3 zeigt die versetzte Anordnung mehrerer Verankerungsseile b' - b'''' über den Bauen P.

Claims (3)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : 1.) Verankerungfür Streckenausbaubögen in
    Streckenrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie ausmEreres Ausbaubögen (P) in Streckenrichtung sich
    erstreckenden Drahtseilen (b) o. dgl. besteht und aus die Bögen auf der dem Stoß abgewqndten Seite passend
    umfassenden Halbschellen Ca) bootoht, an deren, die
    Baue beiderseits überragenden Enden (ast) Klemmvorrich- tungen (i, d, s) angebracht sind, welche das Drahtseil
    (b) mit der Halbschelle (a) an beiden Seiten der Baue fest verspannen.
  2. 2.) Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtungen aus den den. Halbschellenenden (a') zugeordneten Lagerstücken (i) und etwa haarnadelartigen Klemmstücken (d) bestehen, welche das Drahtseil (b umgreifen und deren Schenkel Öffnungen der Lagerstücke und der Halbschellenenden durchsetzen.
  3. 3.) Verankerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zuordnung mehrerer Ankerseile (b'-b't') zu den Bauen (P) die Seile versetzt zueinander angeordnet sind. (Fig. 3)
DE1961B0046248 1961-08-18 1961-08-18 Seilzugverankerung fuer streckenausbauboegen. Expired DE1839110U (de)

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DE1839110U true DE1839110U (de) 1961-10-12

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DE1961B0046248 Expired DE1839110U (de) 1961-08-18 1961-08-18 Seilzugverankerung fuer streckenausbauboegen.

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