[go: up one dir, main page]

DE1025365B - Ankerausbau - Google Patents

Ankerausbau

Info

Publication number
DE1025365B
DE1025365B DEB19958A DEB0019958A DE1025365B DE 1025365 B DE1025365 B DE 1025365B DE B19958 A DEB19958 A DE B19958A DE B0019958 A DEB0019958 A DE B0019958A DE 1025365 B DE1025365 B DE 1025365B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anchor
girder
anchor support
hanging wall
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB19958A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG filed Critical Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority to DEB19958A priority Critical patent/DE1025365B/de
Publication of DE1025365B publication Critical patent/DE1025365B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/22Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Ankerausbau Es ist ein Ankerausbau bekannt, bei welchem die das Hangende unterfangenden Unterzüge von mehreren Ankern getragen sind. Der Unterzug besteht aus einem U-Eisen. Der Anker selbst kann als Schlitzkeilanker, Spreizhülsenanker, Doppelkeilanker oder in ähnlicher Weise ausgebildet sein. Die Verspannung des Ankers in den Gebirgsschichten kann durch axiales Eintreiben oder durch Drehen des Ankers erfolgen. Bei diesem Ausbau hat man das U-Eisen mit Löchern versehen, durch welche die aus den Bohrlöchern herausragenden Enden der Anker hindurchgeführt und mit Schrauben oder anderen Hilfsmitteln gegen die Unterseite des Unterzuges verspannt sind. Die Montage eines solchen Unterzuges ist schwierig, weil in vielen Fällen die in den Unterzügen vorgesehenen Löcher mit der Lage der Anker nicht genau übereinstimmen.
  • Bei einem bereits vor Jahrzehnten bekanntgewordenen Ankerausbau sollen die aus den Bohrlöchern herausragenden Enden der Anker mit haken- oder ösenartigen Befestigungskörpern ausgerüstet werden oder verdickt sein. Von diesen Befestigungskörpern mehrerer Ankerbolzen soll ein durch Spannvorrichtungen (z. B. Keil) gegen das Hangende verspannbarer Unterzug getragen werden. Als Unterzüge werden Ketten, Seile od. dgl. verwendet. Bei diesem Ankerausbau werden zu beiden Seiten des abzufangenden Gebirgsteils je ein Bohrloch in das feste Gebirge gestoßen und in jedem der beiden Bohrlöcher ein Anker eingesetzt und befestigt. Die Enden der beiden Anker sollen dann durch die als Unterzug dienende Kette oder durch ein Seil so verbunden werden, daß sich die Kette bzw. das Seil gegen die abzufangenden losen Gebirgsteile legt. Die Ketten oder Seile sind hierbei zwischen den Enden der im Abstand voneinander angeordneten Anker verspannt, und die Haken bzw. Ösen bilden damit nur Anschlußglieder für die Ketten bzw. Seilenden. Dieser Ankerausbau unterscheidet sich von dem eingangs beschriebenen nur durch die Verwendung von Seilen oder Ketten als Unterzüge und ist für eine praktisch brauchbare Befestigung von aus Profilsegmenten bestehenden, d. h. im wesentlichen starren Unterzügen nicht geeignet. Wie bereits erwähnt, hat man bei diesen aus Profilsegmenten bestehenden Unterzügen die Ankerenden durch Löcher der Unterzüge hindurchgeführt.
  • Erfindungsgemäß wird bei dem Ankerausbau eine wesentliche Verbesserung dadurch erzielt, daß die an den Ankerenden vorgesehenen Befestigungskörper als gleichachsig zum Unterzug gerichtete Führungen ausgebildet sind, die einen in an sich bekannter Weise aus einem geraden oder gebogenen Profilsegment bestehenden Unterzug umgreifen und für diesen ein mindestens dessen Längsverschiebung zulassendes Führungslager bilden. Zunächst wird hierdurch erreicht, daß man diese im wesentlichen starren Unterzüge ohne Schwierigkeiten mit den Ankern verbinden kann, weil dieser Unterzug in dem Führungslager des Ankerendes verschieblich ist und dieses Führungslager den Unterzug an jeder beliebigen Stelle Untergreifen kann. Trotz dieser nicht mit einer starren Verbindung zu vergleichendenUnterstützungsartwird der Unterzug sicher in seiner Lage am Hangenden festgehalten und gut unterstützt. Ein besonderer Vorteil liegt darin, daß bei der Montage das den Unterzug bildende steife Segment durch das Führungslager durchgeschoben werden kann und daß später, d. h. nach der Montage, bei einsetzenden Gebirgsbewegungen gleichfalls eine Längsverschiebung des Unterzuges in den Führungslagern erfolgen kann, ohne daß Zerstörungen am Anker bzw. seinen Führungslagern oder am Unterzug auftreten können. Die Lage des Unterzuges am Hangenden bleibt auch hierbei unverändert beibehalten. Die Führungslager können im übrigen einen solchen Querschnitt erhalten, daß bei der Montage keine Verklemmungen möglich sind und daß selbst bei den fest im Bohrloch sitzenden Ankern mit Hilfe zusätzlicher Spannvorrichtungen der Unterzug entweder gegen das Hangende oder gegen den Boden des Führungslagers, z. B. den Haken, verspannbar ist. Die Möglichkeit zur Längsverschiebung des Unterzuges im Führungslager bleibt erhalten.
  • An Stelle der bisher benutzten geraden Unterzüge können nunmehr mit Vorteil auch gebogene Ausbausegmente, insbesondere die des Gleitbogenausbaus, Verwendung finden, und zwar auch dann, wenn eine größere Anzahl von Ankern mit einem solchen Segment verbunden wird. Man kann nämlich die Anker in jedem Fall ordnungsmäßig verspannen und anschließend den gebogenen Unterzug in die an den Ankern befindlichen Führungslager einlegen oder einschieben.
  • In manchen Fällen wird eine weitere Verbesserung erzielt, wenn die zum Verspannen des Unterzuges dienenden Spannvorrichtungen den an denAnkerenden vorgesehenen Führungslagern des Unterzuges zugeordnet sind, um nach der Montage den Unterzug gegen das Hangende bzw. gegen das Hakenende anzupressen.
  • Der Erfindungsgedanke ist auch beim eisernen Polygonausbau sowie beim starren Ring- oder Bogenausbau anwendbar.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke an verschiedenen Ausführungsformen dargestellt. Gemäß Fig. 1 wird ein gerader Unterzug 1 durch drei Anker 2 gehalten. Bei Fig. 2 wird das obere bogenförmige Segment 1 a eines Gleitbogenausbaues von den Ankern gehalten. Fig. 3 zeigt einen gebogenen eisernen Unterzug 1 b, der durch fünf Anker gehalten ist.
  • Fig.4 und 5 zeigen verschiedene Ausführungsformen für den an den Ankerenden vorgesehenen, als Führungslager ausgebildeten Befestigungskörper. Bei Fig. 4 ist das Ende 3 des Ankers 2 hakenartig ausgebildet und umgreift also teilweise den Unterzug derart, daß dieser nach der Montage des Ankers eingelegt werden kann. Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Hakens 3 a. Bei Fig. 4 und 5 werden noch Unterzugselemente 4 benutzt.
  • Fig. 6 zeigt eine schlaufenförmige Ausbildung des Ankerendes 3 b unter entsprechender Teilung dieser Schlaufe, deren Teile durch Schrauben verbunden sind.
  • Selbstverständlich kann auch eine andere Ausbildung der Ankerenden gewählt werden. Ferner kann statt der dargestellten unmittelbaren Führung der Ankerenden oder Unterzüge eine mittelbare Verbindung bzw. Führung durch Einschaltung von Zwischengliedern vorgesehen werden. Die Erfindung eignet sich insbesondere für die Verwendung bei rinnenförmigen Profilen, insbesondere mit Flanschen versehenen Rinnenprofilen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ankerausbau für den Grubenbetrieb, bei welchem von den aus den Bohrlöchern herausragenden, mit je einem haken-oder ösenartigenBefestigungskörper ausgerüsteten Enden mehrerer Ankerbolzen ein durch Spannvorrichtungen (z. B. Keilen) gegen das Hangende verspannbarer Unterzug getragen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungskörper als gleichachsig zum Unterzug gerichtete Führungen ausgebildet sind, die einen in an sich bekannter Weise aus einem geraden oder gebogenen Profilsegment bestehenden Unterzug umgreifen und für diesen ein mindestens dessen Längsverschiebung zulassendes Führungslager bilden.
  2. 2. Ankerausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterzüge durch bogenförmige Ausbausegmente, insbesondere Binnenprofile des Gleitbogenausbaus, gebildet sind.
  3. 3. Ankerausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verspannen des Unterzuges dienenden Spannvorrichtungen den an den Ankerenden vorgesehenen Führungslagern des Unterzuges zugeordnet sind, um nach der Montage den Unterzug gegen das Hangende bzw. gegen das Hakenende anzupressen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 302 909, 303 502; britische Patentschrift Nr. 554 077; Festschrift der Internationalen Tagung über Gebirgsdruck und Ausbau am Abbaustoß, Belgien, 1951, S.409, 411.
DEB19958A 1952-04-10 1952-04-10 Ankerausbau Pending DE1025365B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB19958A DE1025365B (de) 1952-04-10 1952-04-10 Ankerausbau

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB19958A DE1025365B (de) 1952-04-10 1952-04-10 Ankerausbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1025365B true DE1025365B (de) 1958-03-06

Family

ID=6960192

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB19958A Pending DE1025365B (de) 1952-04-10 1952-04-10 Ankerausbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1025365B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE303502C (de) *
DE302909C (de) *
GB554077A (en) * 1941-12-16 1943-06-18 Beijl Zako Improvements in or relating to the roofs of colliery or other workings

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE303502C (de) *
DE302909C (de) *
GB554077A (en) * 1941-12-16 1943-06-18 Beijl Zako Improvements in or relating to the roofs of colliery or other workings

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1684795C3 (de) Raumkasten mit Betonwandungen, die von Metall-Profilbalken eingefaßt sind
DE3012613C2 (de) Ankerausbau für Strecken des untertägigen Bergbaus, Tunnel o.dgl.
DE734954C (de) Grubenausbau
DE2216643C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Montieren von Streckenausbau, insbesondere für den maschinellen Streckenvortrieb mit Teilschnittmaschinen im Bergbau
DE2803702C3 (de) Verfahren zur Vormontage und zum Einbau von Ausbaubögen sowie Halteorgan zur Durchführung des Verfahrens
DE1025365B (de) Ankerausbau
DE928889C (de) Streckenausbau, insbesondere fuer den Grubenbetrieb
DE2118034C3 (de) Ausbau für Strecken, Tunnel, Stollen oder Schächte aus Stahlbetonfertigteilen
DE944934C (de) Nachgiebiger Grubenausbau
DE888985C (de) Vorrichtung zum Vorpfaenden beim Streckenausbau, insbesondere im Grubenbetrieb
DE633475C (de) Ring- oder bogenfoermiger Streckenausbau aus Profileisensegmenten
DE851334C (de) Strecken-Polygonausbau in Bergwerken
DE3225115A1 (de) Streckenausbau fuer den berg- und tunnelbau
AT239513B (de) Verfahren und Einrichtung zur Montage und Befestigung von Trägern an Lagerkonsolen von Bauten
DE1008234B (de) Gebirgsanker fuer den Grubenausbau im Bergbau
DE1010036B (de) Ankerplatte fuer den Grubenausbau mittels Gebirgsanker
DE1007270B (de) Vorrichtung zum Verbinden von mit Flanschen versehenen Rinnenprofilen
DE973689C (de) Kappengelenkverbindung, insbesondere fuer Grubenausbaukappen
DE927865C (de) Belageisenartiges Profilpaar, insbesondere fuer den ring- oder bogenfoermigen Streckenausbau im Grubenbetrieb
DE3237091A1 (de) Ankerausbau, insbesondere fuer den bergbau
DE1029318B (de) Ankerausbau
DE2209310A1 (de) Vorrichtung zum abfangen des bandes einer foerderbandanlage
DE1073177B (de) Klemmvorrichtung für die Verbindung des Förderseils mit einer im Schacht angeordneten Tragbühne
DE2650695A1 (de) Tragklaue zum aufbringen von lasten auf einheiten des streckenausbaus im berg- und tunnelbau
DE921561C (de) Ring- oder bogenfoermiger Ausbau fuer Grubenstrecken und Tunnel