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DE1838490U - Pruefgeraet. - Google Patents

Pruefgeraet.

Info

Publication number
DE1838490U
DE1838490U DE1961N0012275 DEN0012275U DE1838490U DE 1838490 U DE1838490 U DE 1838490U DE 1961N0012275 DE1961N0012275 DE 1961N0012275 DE N0012275 U DEN0012275 U DE N0012275U DE 1838490 U DE1838490 U DE 1838490U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
address
test
command
switch
comparator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961N0012275
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Corp
Original Assignee
Northrop Grumman Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Northrop Grumman Corp filed Critical Northrop Grumman Corp
Priority to DE1961N0012275 priority Critical patent/DE1838490U/de
Publication of DE1838490U publication Critical patent/DE1838490U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)

Description

  • J ? rüfgerät
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Prüfgerät und im besonderen auf ein selbsttätiges und zahlenmässig arbeitendes Prüfgerät zum Durchführen von Betriebsüberprüfungen an komplizierten Anlagen beispielsweise in Flugkörpern und Flugzeugen.
  • Von Jahr zu Jahr sind die technischen Entwicklungen gewerblicher Einrichtungen oder Maschinen und militärischer Waffen immer komplizierter geworden, wobei sich Aufgaben bei der Wartung und der Beseitigung von Fehlern und Mängel ergaben. Solche Einrichtungen sind tatsächlich vollständige Anlagen, die sich aus vielen von einander abhängigen Unteranlagen zusammensetzen, von denen jede ihrerseits Hauptanordnungen von Bauelementen enthält. Aus vielen Gründen ist es nicht mehr möglich, bei diesen Anlagen von Hand bedienbare Prüfgeräte zu verwenden. Beispielsweise hat sich die Zeitdauer, die Zuverlässigkeit, die Geschicklichkeit des zur Verfügung stehenden Personals, die Auswertung der Ergebnisse und deren Gesamtgenauigkeit als unzureichend erwiesen.
  • Eine Lösung dieser Aufgaben besieht in der Schaffung selbsttätiger Prüfgeräte, die ohne Schwierigkeiten an die verschiedenen zu prüfenden Anlagen angepasst werden können, und im Einbau verschiedener Wandler und Prüfpunktverbindungen in die zu überprüfende Anlage, welche Wandler und Verbindungen für das Prüfgerät zugänglich sind. Auf diesem Gebietliegt die vorliegende Erfindung.
  • Die Erfindung sieht deshalb vor : ein Gerät zum selbsttätigen Bewerten und Eichen von komplizierten elektrischen, elektronischen, mechanischen, elektro-mechanischen und hydraulischen Anlagen und dergleichen, ein Prüfgerät, das als Ausgangsleistung die Betriebsfähigkeit oder Nicht-betriebsfähigkeit anzeigt, und das keine Bedienungspersonen mit grosser Erfahrung erfordert9 ein selbsttätiges Prüfgerät, bei dem für jede Messung programnierte Toleranzen vorgesehen sind, die ber jeder durchgeführten Prüfung zu einer Betriebsfähigkeitsanzeige führen müssen, ein Prüfgerät mit der Fähigkeit, eine Kontrolle, Messung, Auswertung und Aufzeichnung des gemessenen Wertes bei jeder Einrichtung durchführen zu kennen, deren Parameter als Spannungen, Vorgänge pro Zeiteinheit, Zeitintervalle, Zahl der Vorgänge, Frequenzen oder Frequenzverhältnis ausgedrückt oder in diese umgewandelt werden können.
  • Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung eines selbsttätigen Prüfgerätes, das mit hoher Geschwindigkeit arbeitet, sich selbst überprüft, und dessen Inneneinrichtung ohne Schwierigkeiten verändert werden kann, so dass das Gerät für verschiedene Prüfverfahren eingerichtet, die Programmsteuerung geändert sowie die äusseren Kontrollsignale und die Ausstattung für die Wartung verändert werden können.
  • Die Erfindung umfasst, kurz ausgedrückt, eine Programmiereinriohtung, eine Kontrollabtasteinrichtung, einen Prüfpunktwähler, einen Messabschnitt (oder Zahlenumwandler), einen Komparator und eine Ableseeinrichtung, welche Elemente derart mit einander kombiniert sind, dass sie selbsttätig eine Anzahl von aufeinander folgenden Prüfungen durchführen, die zu einer genauen Gesamtanzeige der Betriebsfähigkeit und des Betriebszustandes der überprüften Anlage führen. Die Programmiereinrichtung enthält eine Lochbandvorrichtung und einen Zeitgeber. Der Kontrollabtaster besteht aus einer elektromechanischen verbindungseinrichtung, die adressiert, kommandiert, die geeigneten Eingänge bei der zu überprüfenden Anlage auswählt und die erforderlichen Eingangssignale steuert und regelt. Der Prüfpunktwähler wählt die geeigneten Ausgangsleitungen, die mit den verschiedenen Prüfpunkten in der zu überprüfenden Anlage in Verbindung stehen und verbindet diese mit dem Messabschnitt. Dieser weist einen Analog-Digital-Umwandler sowie einen Frequenzmesser auf. Es sind sowohl sichtbare als auch elektrische Ausgangsleistungen vorgesehen. Der Komparator vergleicht den gemessenen Wert mit den progammierten Toleranzen, und weist einen Impulsspeicher, Entscheidungskraft und Kommandofähigkeit auf und macht von der binären Logik Gebrauch, Die Prüfergebnisse sind in verschiedener Form verfügbar, beispielsweise als gedrucktes Papierband ausser der sichtbaren Anzeige "hoch", "mittel" und "niedrig".
  • Weitere Ziele und Vorzüge der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung eines besonderen Gerätes ersichtlich, wobei es sich versteht, dass im Rahmen der Erfindung Abwandlungen, Änderungen und Ersetzungen vorgenommen werden können. In den beiliegenden Zeichnungen ist die Fig. 1 ein Blockschaltbild des erfindungsgemässen Prüfgerätes und dessen Verbindung mit der zu überprüfenden Anlage, Fig. 2 eine Skizze, die in vergrösserter Darstellung ein Muster eines typischen Programmierungsbandes zeigt, das in Über-
    einstimmung mit einem Programm aufeinander folgender Arbeits-
    ,
    vorgänge gelocht wurde, Fig. 3 eine Darstellung, die den Steuerbandeingang der programmiereinrichtung zeigt, Fig. 4 ein schematisches Schaltbild eines Teiles der Programmiereinrichtung, das die Anordnung der Bandableseschalter zum Umwandeln der verschlüsselten Bandinformation in identifizierte elektrische Signale'zeigt1 Fig. 5 ein schematisches Schaltbild eines anderen Teiles der Programmiereinrichtung, das die Schaltung zum Wählen der geeigneten Empfangsstelle eines programmierten Kommandosignales und die Mittel zum Handhaben eines Rückkopplungssignales von dort aus zeigt, Fig. 6 ein schematisches Schaltbild, eines Teiles des Prufpunktwählers, das zeigt, in welcher Weise ein typisches Empfangsstellenrelais betätigt und ein Rückkopplungssignal erzeugt wird, das zur Programmiereinrichtung geleitet wird, Fig. 7 ein schematisches Schaltbild einer im vorliegenden Prüfgerät benutzten Einrichtung zum Umwandeln von Dezimalzahlen in binäre Zahlen, Fig. 8 eine Skizze des Komparators, die die Logik dessen Arbeitsweise zeigt, und die Fig. 9 eine Ansicht der Vorderseite des Gerätes mit den Anzeigemitteln und den Handbedienungsmitteln) Fig. so eine Skizze, die in vergrösserter Darstellung ein Muster eines typischen, mit den der gemessenen Information entsprechenden Ergebnissen bedruckten Bandes zeigt.
  • Zuerst soll eine besondere Ausführungsform der Erfindung anhand der Fig. 1 allgemein beschrieben werden, wobei eine Programmiereinrichtung 21 mit Hilfe eines binär verschlüsselten Lochbandes jdde Stufe der Prüfung einleitet und leitet. Die Einrichtung 21 besitzt eine Ausgangsverbindung zu einem Zeitgeber 22, der in das Programm besondere Zeitverzögerungen einführt, beispielsweise in der Grössenordnung von einigen Sekunden, damit ein Verstärker oder ein anderes Bauelement vor der Durchführung von Messungen erwärmen kann. Ein anderer Ausgang der Programmiereinrichtung führt zu einem Kontrollabtaster 23, dem Kommandosignale zugeführt werden. Der Eohtrollabtaster 23 wählt irgend einen von 100 Kreisen aus, die über eine Schalttafel 24 zu Steuerrelais 25 führen. Die Steuerrelais 25 führen einer zu prüfenden Anlage 26 Energie und Steuersignale zu. Eine ge nach Erfordernis vorgesehene äussere Wartungs-und Betätigungsvorrichtung 27, beispielsweise'Oszillatoren oder andere Ingangsetzungsmittel, wird gleichfalls mit Hilfe der Steuerrelais 25 gesteuert, von denen bei einer Ausführungsform 96 Stück vorgesehen sind.
  • Eine weitere Funktion der Programmiereinrichtung besteht in der Wahl eines geeigneten Messinstrumentes und dessen Arbeitsbereichs. Diese Instrumente sind als Zahlenumwandler 28 bekannt und bestehen aus beispielsweise einem Digital-Röhrenvoltmeter und
    einem Universal-Gegenzeitgeber, von denen jedes Element eineen Dezi-
    '*
    mal-Ausgang aufweist. Die Zahlenumwandler 28 können daher jeden
    Vorgang messen, der als Spannung, in Spannung umgewandelter Druck,
    in Spannung, Strom, Frequenz, Impulahäufigkeit, Impulsbreite umgewandelte Temperatur und dergleichen erscheint.
  • Die Programmiereinrichtung 21 sendet ferner Signale zu einem Prüfpunktwähler 29, mit dem alle Prüfpunkte der zu überprüfenden Anlage 26 verbunden sind. Der Prüfpunktwähler 29 stellt im gewählten Zeitpunkt zwecks Messung eine Verbindung zwischen den geeigneten Prüfpunkten und den zahlenumwandlern 28 her. Alle Verbindungen zu der zu prüfenden Anlage 26 werden vorzugsweise mittels eines einzigen Verbindungssteckers hergestellte der rasch und leicht entfernt werden kann. Bei Startprüfungen an Flugkörpern, Flugzeugen und dergleichen wird ein sich selbst trennender Umbilical-Kabelstecker benutzt, der im letzten Augenblick beiseitegeblasen wird.
  • Die Programniereinrichtung 21 steuert ferner einen Komparator 31 und stellt diesen auf die oberen und unteren Toleranzgrenzen des gewünschten Wertes ein, der im Komparator 31 mit dem am geeigneten Prüfpunkt tatsächlich gemessenen Wert verglichen wird.
  • Der gemessene Wert wird aus den Zahlenumwandlern 28 zuerst zu einer Anzeigevorrichtung und den Handbedienungsmitteln 32 geleitet, welche Anzeigevorrichtung den Dezimalwert in die binäre Form zwecks Einführung in den Komparator 31 umwandelt.
  • Die Anzeigevorrichtung und die Handbedienungsmittel 32 zeigen den gemessenen Wert sichtbar und di-rekt in Dezimalform an und empfangen gleichfalls eineEntscheidungsinformation aus dem Komparator 31 sciwie eine Angabe, ob der gemessene Wert innerhalb der Toleranzen liegt oder zu hoch oder zu niedrig ist. Liegt der genannte Wert innerhalb der Toleranzgrenzen, so wird eine"betriebsfähig"-Anzeige gegben und ein Signal selbsttätig zurück zur programmiereinrichtung 21 geleitet, damit die Prüfung fortgesetzt wird.
  • Liegt jedoch der tatsächlich gemessene Wert ausserhalb der Toleranzgrenzen, so erfolgt eine Anzeige"hoch"oder"niedrig", es wird ein Warnzeichen gegeben, und die programmiereinrichtung 21 darf die Prüfung erst dann fortsetzen, wenn der Fehler beseitigt ist, wobei auch ein Ubersteuerungsschalter vorgesehen werden kann.
  • Das Ergebnis jeder prüfmessung wird in jedem Falle aufgezeichnet.
    y
    Eine Drucker 33, beispielsweise, druckt jeden gemessenen Wert in
    Dezimalform zusammen mit einer weiteren Information aus, wie später
    noch beschrieben wird.
  • Die Fig. 2 zeigt ein Programmierungsband 35, das mit Zahnradlöchern 36 und mit einer Anzahl von Feldern oder Reihen mit je acht Stellen für Steuerlöcher versehen ist, die für die Zwecke der Beschreibung mit 1-8 bezeichnet sind. Der Prüfer kann zum Verschlüsseln der Information jedes geeignete System mit Hilfe der Steuerlöcher 37 verwenden. Im vorliegenden Falle stellt die in jedem Feld enthaltene Information eine Zahl in der Einerstelle und eine Zahl in der Zehnerstelle einer Dezimalzahl dar und wird weiterhin identifiziert als eine Adresse durch das Fehlen eines Loches an der Stelle 8 oder als ein Kommando durch die Anwesenheit eines Loches an der Stelle 8. Die Lochstellen 2, 4 und 6 sind für eine Zahl zwischen 0 und 7 der Zehner vorgesehen, wobei jeder betrefenden Lochstelle ein gewünschter Zahlenwert zugeordnet ist.
  • Die Lochstellen 1, 3e 5 und 7 sind für die Zahlen zwischen 0 und 9 der Einer vorgesehen, wobei jeder betreffenden Stelle ein ähnlicher Zahlenwert zugeordnet ist.
  • Wie in der Fig. 3 dargestellt, läuft das Band 35 aus einem Bandmagazin 38 durch eine Bandableseeinrichtung 39 von links nach rechts. Daher besteht, wenn das in der Fig. 2 dargestellte Beispiel verwendet wird, das erste abzulesende Feld des Bandes aus einer Adresse Nummer 5, abgekürzt 205. Das zweite Feld stellt ein Kommando Nummer 11, abgekürzt C11 dar. Ebenso sind die nächsten Felder A18, 006, C24, C48, C39, C22, A31 und COO beispielsweise. Die übrigen Steuerlöcher weisen für die Zwecke der Erläuterung eine beliebige Anordnung auf. Hierbei ist den Binerlöchern le 3e 5 und 7 der Zahlenwert 1, 2, 4, 5 zugeordnet, während den Zehnerlöchern 2, 4 und 6 der Zahlenwert so, 20 und 40 zugeordnet ist.
  • Die Bandableseeinrichtung 39 befindet sich in der Programmiereinrichtung 21 (Fig. l) und weist eine Reihe von acht unter Federdruck stehenden Stiften (nicht dargestellt) auf, die durch jedes Steuerloch 37 eines gegebenen Bandfeldes hindurchragen, das sich an der Ablesestelle befindet. Jeder Stft betätigt einen mehrpolitgen Ableseschalter S1 - S8, deren Kontakte in der Fig. 4 dargestellt sind, so dass bei Vorliegen eines Loches die betreffenden Schalterkontakte aus der dargestellten Stellung in die entgegengesetzte Stellung bewegt werden, während die betreffenden Schalter-
    kontakte. bei. Fehlen eines Loches in der dargestellten, Stellungver
    bleiben.. In, der. Fig. 4 stellt beispielsweise das Symbol. S7A.. die
    normalerweise. offenen Kontakte desA"Polesdes Schalters S7 ; dar,-
    während : die. gegenüberstehenden und,, ngrmalerweise geschlossenen. Kon-
    takte desselben Schalterpoles mit S7A -bezeichnet sind.,
    . Aus dem Vorstehenden ist zu ersehen,-dass beim., Schliessen des
    Schalters 42 beim Einschalten des Gerätes eine der.acht Zehnerdekadenklemmen 43 und eine der zehn Einerdekadenklemmen 44 in der
    Programmiereinrichtung eine Spannungvpn + ; 28 Volt für jedes Looh-
    feld des Programmierungsbandes 35 zugeführt erhält, wobei das be-
    sondere. Paar Klemmen natürlich davon'abhängt, welche zwei Zahlen
    den. Löchern, 37 des Programmbandes 35<zugeordnet sind, Ist, die.
    Durchführungeines Programms beendet, und weist das, Band keine.
    Steuerlicher, mehr auf, so. wird. über. <äie, normalerweisegesçhlossenen
    Kontakte, von Sl, 53, S5 und S7 ein Stromkreis zu einer "Halt-"Klemme 41 geschlossen, an die ein Stromkreis zum Ausschalten der Programmiereinrichtung 21 angeschlossen ist.
  • In der Figur 4 sind die Dekadenklemmen 43 und 44 dadurch gekennzeichnet, dass deren betreffende. Nummer in einen Kreis eingesetzt ist. In den übrigen beiliegenden Schaltplanen stellen die mit 43 und 44 bezeichneten Klemmen oder Anschlüsse dieselben Punkte dar, an die viele Verbindungen angeschlossen werden könnnen.
    Die Fig. 5 zeigt einen in der Frogrammiereinrichtung vorge-
    sehenen Zehneradressen-Schrittschalter, der eine Antriebswioklung
    K7 und die angetriebenen Schaltkontaktbänke K7A, K7B und K70 auf-
    weist. DieserSSchalter besteht aus einem herkömmlichen Drehschrittschalter mit lo Stellungen, und mehreren zugleich betätigten Kontaktreihen, welcher Schalter von Gleichstromimpulsen betrieben wird, die über eine Reihe von normalerweise geschlossenen Unterbrechungskontakten K7G' zugeführt werden. Die Kontakte K7G' werden mechanisch von der Welle des Schrittschalters betätigt und öffnen und schliessen sich nur einmal, wenn der Schalter von der einen Einstellung zur nächsten fortgesohaltet wird. Daher wird der Anker der Antriebswicklung K7 in die Ausgangsstellung zurückgeführt und kann den Schalter beständig so lange fortschalten, wie an den Kontakten K7G'und an der mit diesen in Reihe geschalteten Wicklung K7 die Betriebsspannung liegt. Der Zehneradressen-Schrittschalter wird hiernach mit K7 bezeichnet. Die Anordnung ist so getroffen, dass der Schalter von der zehnten Einstellung in die erste Einstellung vorrückt.
  • Ferner ist ein weiterer Schrittschalter gleicher Ausführung vorgesehen. Dieser stellt den Eineradfessen-Schrittschalter K8
    dar, der die gemeinsam betätigten Schaltkontaktreihen K8A, KSB,
    XC, K8D und X8E sowie die unterbrechungskontakte K8G'aufweist.
    ..
    K7A und K8A sind di-e. petreffenden Steuerkontaktreihen für
    die Schrittschalter. An den polkontakt von E7A und K8A ist ein
    Anhalte-Relais E3 bzw. K4 angeschlossen, deren normalerweise ge-
    schlossenen Kontakte K3A und K4A'mit dem Erregerkreis von K7
    be. K8 in Reihe geschaltet sind. Die ersten sieben Kontakte der Steuerkontaktreihe K7A sind mit den betreffenden Zehnerdekadenklemmen 43 verbunden, während die zehn Kontakte der Steuerkontaktreihe K8A
    rt (
    reihe K8A mit den Einerdekadenklemmen 44 verbunden sind. Die zehn
    Kontakte von K8B und 8c sind mit zwanzig Adressenklemmen 45 und
    die zehn Kontakte von KÖD und K8E mit zwanzig Rückkopplungsklemmen 46 verbunden. Die Adressenklemmen 45 sind durch Dreiecke mit den betreffenden Nummern dargestellt, während die Rückkopplungklemmen 46 durch Quadrate mit den betreffenden Nummern dargestellt sind. Es sind nur zwanzig dieser Adressen-und Rückkopplungsklemmen dargestellte jedoch können auch offenbar weitere dieser Klemmen vorgesehen werden, wenn weitere Schaltkontaktreihen vorgesehen und in derselben Weise angeschlossen werden, in der die Pole von K8B und K8C mit den aufeinander folgenden Kontakten von K7B beispielsweise verbunden sind.
  • In der Fig. 5 ist ferner eine Kupplungswicklung LI dargestellt, die an eine 90-Volt-Gleichspannungsquelle angeschlossen und mit den Kontakten K2A eines Kupplungssteuerrelais K2 auf der rechten Seite der Fig. 4 in. Reihe geschaltet ist. Erhält L1 Strom, so gelangt die Kupplung mit einem beständig laufenden (nicht dargestellten) Motor in Eingriff, wobei das Programmband 35 um ein Feld weiterbewegt wird. Wie in der Fig. 4 dargestellt, ist ein Schrittschalter-Steuerrelais K6 vorgesehen zusammen mit einem Rliokkopplungsrelais K5 in der Fig. 5, deren betätigte Kontakte, wie
    dargestellt, geschaltet sind.
    Nunmehr wird anhand der Figuren 4 und 5 die Arbeitsweise
    '*
    der Programmiereinrichtung 2. 1 erläutert. Es sei angenommen, in das
    abgelesene Programmbandfeld sei das Zeichen A17 eingestanzt. Daher
    sind die Einerdekadenklemme 7 und die Zehnerdekadenklemme lo posi-
    tiv, und das Steuerrelais K6 erhält Strom, da die Ablesesohaltkontakte S8At bei einer Adresse nicht betätigt werden. Deshalb sind die normalerweise offenen Relaiskontakte K6 geschlossen, und die Schrittschalter K7 und K8 werden in Bewegung gesetzt.
  • Erreicht der Zehnerschrittschalter K7 die Kontaktstelle, die mit der positiven Klemme 10 verbunden ist, so erhält das Anhalterelais K3 Strom, wobei die Relaiskontakte K3A' geöffnet werden und der Schrittschalter K7 zum Stillstand gelangt. Erreicht der Einer-Schrittschalter K7 @ den Kontakt, der mit der positiven Klemme 7 verbunden ist, so erhält das Anhalterelais K4 Strom, wobei die Relaiskontakte K4A' geöffnet werden und der Schrittschalter K8 ausgeschaltet wird.
  • Erhalten die Relais K3 und K4 strom, so werden deren Kontakte K3B und K4B geschlossen, wobei das Kupplungssteuerrelais K2
    über die geschlossenen Kontakte S8B'Strom erhält. Deshalb schlies-
    sen sich die Relaiskontakte K2A und versorgen die Kupplungwicklung L1 mit Strom, wobei das Programmband 35 um ein Feld weiterbewegt wird. Da das nächste Feld ein Kommando erhält, so bleiben selbstverständlich die Adressen-Schrittschalter K7 und K8 in der gegenwärtigen Stellung A17 stehen, da das Kommando den Ableseschalter S8 betätigt, die Schalterkontakte S8A öffnet und dabei das Relais K6 abschaltet, wobei die Relaiskontakte K6A sich öffnen und verhindern, dass die Schrittschalter K7 und K8 Strom erhaltens Es sei nunmehr angenommen, das nächste Feld des Programmbandes enthalte beispielsweise das eingelochte Signal C23. Das
    Loch an der Stelle 8 bewirkt, dass die Schalterkontakte S8A'und
    88B ? geöffnet und die Kontakte S8B und S8A geschlossen werden.
    Dieser letztgenannte Vorgang gestattet die Zuführung der Spannung
    von 28 Volt über die Schrittzchalter-Zontaktxeihen K7B und K80
    . zur Adressenklemme 17.
  • Bevor mit der Beschreibung der vom Kommandosignal eingeleiteten folgenden Schaltvorgänge fortgefahren wird, wird auf die in der Fig. 6 dargestellte Teilschaltung des Prüfpunktwählers 29 verwiesen. Dieser Wähler enthält einen Zehnerkommando-Schrittschalter K2ol mit einer Steuerkontakzreihe K201A und den unterbrechungskontakten K2olG, welcher Schalter dem Aufbau nach den bereits beschriebenen Adressen-Schrittschaltern K7 und K8 gleicht.
  • Ferner ist ein Einerkommando-Schrittschalter K202 vorgesehen, der gleichfalls den anderen Schrittsohaltern gleicht. Die ersten acht Kontakte der Steuerkontaktreihe K201A sind entsprechend mit den Zehnerdekadenklemmen 43 in der Programmierungseinrichtung 21 verbunden, während die zehn Kontakte der Steuerkontaktreihe K2o2A entsprechend mit den Einerdekadenklemmen 44 verbunden sind.
  • Die Zehner-und Einerkommando-Schrittschalter K 201 und K 202 weisen mehrere weitere in VElfachschaltung verbundene Znicht dargestellte) Kontaktreihen auf, mit deren Hilfe der oder die gewählten Leiter von den Prüfpunkten der zu überprüfenden Anlage aus mit den Eingangsklemmen der Zahlenumwandler 28 verbunden werden, wie leicht einzusehen ist.
  • Ebenso, wie in der Fig. 5 dargestellt, sind mit den Polen der Kontaktreihen K2olA und K202A die Anhalterrelais K204 bzw.
  • K2o5 verbunden. Für einen noch zu erläuternden Zweck sind im Prüfpunktwähler 29 ein von Hand betätigter Zehner-Wahlschalter S201A und ein Einer-Wählschalter S2o2A mit den entsprechenden Kontakten verbunden, die zu den Dekadenklemmen 43 und 44 führen.
  • Aus dem Vorstehenden ist zu ersehen, dass bei Vorliegen eines Signals 023, wenn die Adressenklemme unter Spannung steht, ein Adressenrelais K200 im Prüfpunktwähler 29 betätigt wird. Dabei wird ein Stromkreis geschlossen, der über die Relaiskontakte K200A zu den KOmmando-Schrittschaltem K2ol und K202 führt. Gleich den
    '"j-
    Adressen-Schrittschaltern werden die Schalter azol und 2o2 gfortgeschaltet und halten an den kommandierten Stellen an, im vorliegenden Falle an den Kontakten 20 und 3, ohne Rücksicht darauf,
    was für eine Arbeitsfolge von der Schaltungs-oder Stellungsnummer
    23 im Prüfpunktwähler 29 eingeleitet worden ist.
    Es sei'darauf hingewiesen, dass dieses Kommando. 023 keiner'
    anderen''Einheit erteilt wird mit Ausnahme. des Prüfpunktwlers'29,
    da das Adressenrelais K200 das einzige Element ist, das betätigt wird,'wenn die Adressenklemme 17 unter Spannung steht. Gleiche-Schrïttschalter in anderen Einheiten, wie der Kontrollabtaster 23 beispielsweise, können dieselbe Kommandonummereinstellung 23 auf-Weisen, jedoch müsste diese Einheit-'über deren eigene einzige Adressennummer gewählt werden, b evor dieser Einheit ein Kommando erteilt werden könnte, Haben nun die Schrittschalter K2ol und K2o2 die bestimmt-.
    ten Einstellungen erreicht, wie in der. Fig. 6 dargestellt, sowerden
    die"Anhalterelaiskontakte K2o4Bund'.'K2o5B'geschlossen, 3. dass von
    den'geschlossenen Kontakten K200A aus. der'Rückkopplungsklemme. 17
    eine Spannung von 28 Volt zugeführt wird. Aus der Fig. 5 ist zu
    ersehen, dass die Rückkopplungsklemme 17. nunmehr mit dem Rück kopplungsrelais K5 verbunden'ist, ; das, jetzt betätigt wird. Hierbei werden'die Relaiskontakte K5A (Fig.4) geschlossen, und da die Schalterkontakte S8B bei Vorliegen eines Kommandos geschlossensind, so wird das Kupplungssteuerrelais K2 wieder betätigt, das
    seinerseits die Erregung und den Eingriff der Bandantriebskupplung
    LIzulässt.
    Daraus ist zu ersehen, dass die Programmeinrichtung ;
    das Band erst, dann um ein Feld weiterbewegen kann, wenn der be-
    stimmte Adressen-oder Kommandokreis tatsächlich geschlossen. worden ist.
  • Der Prüfpunktwähler 29 wurde'nur als Beispiel dafür benutzt, in welcher Weise die Programmsignale im vorliegenden Prügerät weitergeleitet ; werden. Der Kontrollabtaster 23 weist ferner. weitere
    J
    Kommando-Schrittschalter mit mehreren in Vielfachschaltuneit
    einander verbundenen Kontaktreihen auf, mit deren Hilfe vorherbe-
    stimmte Kommandos durchgeführt werden.'Da in der vorliegenden Beschreibung keine besondere zu prüfende Anlage beschrieben ist, so sind zum Beschreiben des Prüfgerätes keine besonderen Kommandobetätigungskreise für die verschiedenen Eingangssignale und keine Darstellung der Stromversorgung der zu überprüfenden Anlage 26 erforderlich sondern nur die Beschreibung des Verfahrens und der Mittel für die Auswahl der verschiedenen Schaltungsverbindungen.
  • Durch Anwendung der Lehren der Erfindung kann offenbar jede gewünschte Anzahl von Stromkreisen geschlossen werden, wenn bei den Schrittschaltern weitere Kontaktreihen vorgesehen werden, weshalb jeder von einem elektrischen Signal eingeleitete Eingang in der in das Frogrammband 35 eingestanzten Reihenfolge der zu prüfenden Anlage 26 zugeführt werden kann Wie bereits erwähnt, arbeitet der Komparator 31 auf Grund
    einer binär verschlüsselten Information, während die Programme-
    "
    rungseinrichtung 21 und die Zahlenumwandler 28 Ausgangsleistungen
    in Dezimalform erzeugen. Deshalb ist eine Vorrichtung erforderlich,
    die Dezimalzahlen in Binärzahlen umwandelt. Ein solcher in der Programmierungseinrichtung 21 vorgesehener Umwandler 48 ist in der Fig. 7 dargestellt. Hierbei sind die Einerdekadenklemmen 44
    mit einem Netzwerk von Dioden 49 wie dargestellt, verbunden,
    ..
    Die mit 1, 2, 4 und 8 in Sechsecken bezeichneten Ausgangsklemmen
    sind mit den Eingangskreisen des Komparators 31 verbunden, wobei
    jede Zahl der vorgeschriebenen hohen und niedrigen Toleranzgrenzen in einem besonderen Abschnitt eines Impulsspeichers gespeichert wird. Wird an die Dekadenklemme Nummer 1 eine Spannung von 28 Volt angelegt, so wird nur der Ausgangsklemme Nummer 1 ebenfalls eine Spannung zugeführt. Wird die Dekadenklemme Nr. 3 mit der Spannung
    versorgt, so wird beiden Ausgangsklemmen 1 und 2 eine Spannung
    zugeführt und damit eine Drei in binäter Schreibweise angezeigt,
    Wird beispielsweise eine Spannung an die Dekadenklemme 6 angelegt, so wird den Ausgangsklemmen 2 und 4 zugleich eine Spannung zugeführt. Eine Ausgangsklemme für die Zahl Null ist nicht erforderlich.
  • Beim Eintragen der Toleranzgrenze für den zu messenden Wert in den Komparator 31 öffnet sich ein Adressenpunkt im Komparator für den Empfang des zu speichernden oberen Grenzwertes, und das folgende Kommando überträgt eine Einerzahl als Kommando irgendwo zwischen 010 und 19, wobei die zweite zahl des Kommandos die geeignete gewünschte Zahl ist. Danach liegt das nächste Kommando an derselben Adresse zwischen 020 und 29, wobei die zweite Zahl die geeignete Zehnerzahl ist. Das an dieselbe Adresse gerichtete nächste Kommando liegt dann zwischen 030 und 39, wobei die zweite Zahl die geeignete Hundterterzahl ist. Wenn erforderlich kann ein viertes Kommando eine Tausenderzahl einführen. Danach wird ein anderer Adressenpunkt zum Einstellen des unteren Grenzwertes gewählt. Auch in diesem Falle werden durch aufeinander folgende Kommandos in den Bereichen 010-19, C2o-29 und 030-39 die Einer, Zehner, und Hunderter übertragene Die Grenzwerte bleiben gespeichert, bis das Signal zum Vergleichen gegeben wird. Zuvor muss jedoch an dem
    ordnungsgemäss angeschlossenen Prüfpunkt eine Messung vorgenommen
    '*
    werden, und deren Dezimalform von einem weiteren Umwandler von
    Dezimal-in'Binärzahlen in der Anzeigevorrichtung in Binärzahlen
    umgewandelt und in den Komparator 31 am geeigneten Eingang zum Empfang des gemessenen Wertes eingeführt wird.
  • Im Komparator 31 selbst wird das komplementäre Subtaktions" verfahre angewendet, wie in der Fig. 8 dargestellt. Der obere Grenzwert wird in binä rer Form direkt dem einen Eingang eines ersten Addierers 51 zugeführt. Das Einerkomplement des gemessenen Wertes (in binärer Form) wird zum anderen Eingang des ersten Addierers 51 geleitet, wobei ein Übertrag für eine zulässige Ablesung in bezug auf den oberen Toleranzwert erfolgen muss. Das Einerkomplement des unteren Grenzwertes witrd dem einen Eingang eines zweiten Addierers 52 zugeführt, während der gemessene Wert selbst dem anderen Eingang des zweiten Addierers 52 zugeführt wird.
  • In diesem Falle muss auch ein Übertrag für eine zulässige Ablesung in bezug auf den unteren Toleranzwert erhalten werden. Für ein Betriebsfähigkeitssignal müssen daher beide Prüfungen nach oben und unten einen Übertrag ergeben, damit ein zulässiges Komando gegeben werden kann. Ergibt jedoch keine der beiden Vorgänge einen Übertrag, so wird die logistische Schaltung veranlasst, ein Signal"zu hoch"oder"zuniedrig"zu erzeugen, d. as von der Anzeigevorrichtung angezeigt wird und verhindert, dass die Programmierungseinrichtung zur nächsten Prüfung schreitet, wie bereits beschieben.
  • Die Figur 9 zeigt die von der Anzeigevorrichtung gegebene Information und die Handbedienungsmittel 32. Auf dieser Schalttafel befindet sich alle Schalt-und Steuermittel, die für das selbsttätige Arbeiten des erfindungsgemässen Gerätes benötigt werden. In einem Dezimal-Zählwerksabsohnitt 53 zeigt die erste Stelle
    von links die Art der vorgenommenen Messung an, wobei im vorliegenden
    '.
    Falle das einen Widerstand bedeutet. Die nächsten drei Stellen
    zeigen die Prüfmummer 321 an. Die nächsten vier Stellen zeigen, dass
    der gemessene Widerstand 30716 Ohm beträgt, wobei ein Dezimalpunkt
    benutzt wird. Die letzte Stelle enthält ein"HI"und zeigt an, dass der gemessene Wert über dem Höchstwert der vorgeschriebenen Toleranz lie, gt. In diesem Zeitpunkt ertönt ferner ein Warnsignal. Wenn e-rerforderlich, kann ein Ausschalter für das Warnzeigen (54) und eine Signallampe vorgesehen werden, deren Aufleuchten anzeigt, dass die Warnvorrichtung abgeschaltet worden ist.
  • Die Ein-und Ausschaltknöpfe für die stromversorgung und für die Programmiereinriohtung benötigen keine weiteren Erläuterung.
  • Es ist ein Schalter 55 für eine wiederholte Messung vorgesehen, der einen zweiten oder wiederholten Vergleich durch den Komparator 31 bewirkt, wenn eine Nicht-Betriebsfähigkeit bei der zu prüfenden Anlage vorliegt, und wenn die Programmierungseinrichtung ausgeschaltet ist.
  • Ein Schalter 56 mit den Einstellungen"selbsttätig"und "von Hand « dient dazu, das Prüfgerät entweder selbsttätig durch die Programmierungseinrichtung betreiben zu lassen oder bei abgeschalteter Programmierungseinriohtung das Gerät von Hand schrittweise zu betreiben. Hierzu wird nochmals auf die Fig.6 verwiesenk aus der zu ersehen ist, dass die Schaltkontakte des Schalters 56 die Adressen-Relaiskontakte K200A umgehen und eine Einstellung
    des Prüfpunktwahlers 29 auf irgend eine Wähleinstellung ermöglichen,
    die von den von Hand bedienbaren Wählsohaltern S2ol und S202 be-
    stimmt wird. Daher kann die Programmierungseinrichtung jederzeit
    abgeschaltet, das P : erät von Hand bedient und Messungen an je-
    dem gewünschten Prüfpunkt oder Punkten vorgenommen werden. Von Hand @ bedienbare, nicht dargestellte Einstellmittel an den Zahlenumwandlern 28 ermöglichen die'* Auswahl des, geeigneten Messinstrumentes und des geeigneten Meßbereichs. Wird das Prüfgerät von Hand bedient, so gibt der am Anzeigegerät sichtbare gemessenewert bestän-'dig den tatsächlichen Wert wieder, der sich während der Vornahme von Einstellungen am Bauelement oder an der zu prüfenden Anordnung verändern kann.
  • Beim selbsttätigen Arbeiten, wenn alle Verbindungen hergestellt sind und die Messung und der Vergleich beendet ist, erzeugt de Abschnitt mit der Anzeigeeinrichtung und den Handbedienungsmitteln 32 ein Signal zum drucken. Danach druckt der Drucker 33 eine Zeile mit Informationen, wie in der Fig. lo in Form eines gedruckten Bandes 58 dargestellt ist. Die ersten drei Zahlen sind die Prüfnummer, die vierte Stelle enthält die Art der Messung (R = Widerstand, AC = Wechselspannung,"+"= : positive Gleichspannung und"-"= negative Gleichspannung beispielsweise), die nächsten vier Stellen enthalten den gemessenen Wert, und die letzte Stelle, zeigt die Stelle des Dezimalpunktes an. Z. B. zeigt die Zahl "3"in der letzten Stelle der ersten Zeile an, dass der Punkt von der rechten Seite der Zahl aus um drei Stellen nach links zu versetzen ist, das heisst, die Messung lautet 9.000.
  • Ein vor einer Zeile gedrucktes L oder H zeigt an, dass das Messergebnis zu hoch oder zu niedrig ist, um zulässig zu sein.
  • In der Praxis können die Anzeigen für die Betriebsfähigkeit in schwarzer Schrift gedruckt werden, während bei einer Anzeige von
    zu niedrigen oder zu hohen Werten die Zahlenreihe rot gedruckt
    wird. Somit wird die Information über das gesamte Prüfprogramm
    vollständig aufgezeichnet. Wird bei Empfang eines Druckkommando-
    signals aus dem Abschnitt mit der Anzeigevorrichtung und den Handbedienungsmittela 32 eine Zeile gedruckt, so sendet der Drucker 33 ein Druckaufühxungssignal zurück, das eine Löschung der im Komparator 31 gespeicherten Toleranzwert bewirkt.
  • Aus dem Vorstehenden ist zu ersehen, dass eine vielseitige Prüfeinrichtung geschaffen wurde, die sich zum mühelosen und wirtschaftlichen überprüfen jeder Anlage eignet. Die erforderlichen Stromquellen wurden in der Beschreibung der Klarheit halber weggelassen. Es kann jede geeignete Stromquelle verwendet werden. Die ausserordentliche Vielseitigkeit dieser Vorrichtung wird durch die Verwendung der Steokerverbindungstafel 24 ermöglicht, die ohne Schwierigkeit so eingerichtet werden kann, dass jede Verbindung zwischen dem inneren Kontrollgerät und den verschiedenen äußeren zu kontrollierenden Einrichtungen hergestellt werden kann.
  • Die dargestellte Prüfvorrichtung führt Kontrollen, Messungen und Auswertungen der Leistung aus, zeigt die Ergebnisse sichtbar an und zeichnet diese auf. Im besonderen kann aus den beiden Programmierungssfufen das Schließens eines Stromkreises zu einem Adressenrelais und der Zuführung einer Kommandospannung zum gewünschten Prüfpunkt die selbsttätige Prüffolge wie folgt zusammengefaßt werden : (1) Herstellung der Zwischenverbindungen, (2) Einleiten der Wartungskontrollfunktionen, (3) Eintragen der oberen und unteren Toleranzwerte in den Komparator, (4) Erregung der zu überprüfenden Einheit, (5) Wahl des Bereiches und der Funktion an einem Zahlenuwandler, (6) Bewirken von Zeitverzögerungen, wenn erforderlich,) 7) Erteilen eines Kommandos zum Messen, (8) Umwandlung des gemessenen Analogwertes in Digitalform und Übertragung zum Komparator, (9) sichtbare Anzeige des Ergebnisses und Aufzeichnung derDaten durch Ausdrucken.
  • Es sei ferner darauf hingewiesen, dass alle Verbindungen zwischen dem Prüfgerät und der zu prüfenden Anlage elektrische Verbindungen sind, die mittels Verbindungssteckern hergestellt werden, so dass irgendwelche stromkreise in der zu prüfenden Anlage nicht unterbrochen zu werden brauchen. Beispielsweise wird der zu messende Strom dadurch bestimmt, dass der resultierende bekannte Spannungsabfall an einem vorherbestimmten Widerstand gemessen wird, der dauernd in die Anlage eingeführt wird. Dieser Widerstand darf natürlich das ordnungsgemässe Arbeiten der zu prüfenden Anlage nicht beeinträchtigen oder verhindern. Oder in die Anlage müssen solche "Prüf"-Elemente eingebaut und beim Entwurf von Anfang an vorgesehen werden, um mit Sicherheit den grössten Nutzen aus einem derartigen Prüfgerät zu erzielen. Andererseits kann zum Messen der Lage eines Bauelementes in einer Flugsteuerungsanlage ein von diesem Bauelement betätigtes Potentiometer eingebaut und die gewünschte Lage bei einer gegebenen Bedingung dadurch ermittelt werden, dass die entsprechende Potentiometerspannung gemessen wird.
  • Die Zuverlässigkeit des prüfgerätes geht aus der vorstehenden Beschreibung hervor,das heisst, das Gerät schreitet erst dann zur nächsten Prüfstufe, wenn ein Rückkopplungssignal erzeugt wird, das die Beendigung der vorhergehenden Prüfung anzeigt. Ausserdem können besondere SelbstprUfprogrammbänder hergestellt werden, die in Verbindung mit bekannten Werten oder Spannungen von Bauelementen zum Überprüfen der Genauigkeit des Prüfgerätes benutzt werden können. Dieses Prüfband kann je nach Wunsch periodisch benutzt werden9 Mit einem nach der Erfindung gebauten Prüfgerät zum Prüfen einer besonderen Flugkörperanlage werden vollständige Betriebsüberprüfungen an der hydraulischen und Flugsteuerungsanlage, deren Leitrechner, und deren Stabilisierungsanordnung durchgeführt.
  • An der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung können von Sachkundigen im Rahmen der Erfindung natürlich Anderngen, Abwandlungen und Zersetzungen vorgenommen werden. Die Erfindung wird daher nur durch die beiliegenden Ansprüche abgegrenzt.

Claims (2)

  1. Sc hut z ansp r U oh e 1) Prüfgerät, gekennzeichnet durch eine programmiereinriohtung, die mit Hilfe eines Lochbandes arbeitet, das mehrere Prüfstufe in verschlüsselter Form enthält, durch einen Kontrollabtaster, der an einen Ausgang der Programmiereinrichtung angeschlossen ist und einer zu überprüfenden Anlage Eingangssignale zuführt, durch einen Prüfpunktwähler, durch elektrische Digitalmesseinrichtungen, wobei der genannte Prüfpunktwähler an einen Ausgang der Programmiereinrichtung angeschlossen ist und einen von mehreren Prüfpunkten in der zu überprüfenden Anlage mit den genannten Messeinrichtungen verbindet, durch einen Komparator, durch Mittel, die den Komparator mit einem Ausgangs der Programmiereinrichtung zwecks Empfangs von Toleranzgrenzwerten im Komparator verbinden, durch Mittel, die den Ausgang der genannten Messeinrichtungen mit dem Komparator verbinden, durch eine mit dem Ausgang des Komparators verbundene Anzeigeeinrichtung, die die Betriebsfähigkeit anzeigt, wenn der gemessene Wert innerhalb der Toleranzgrenzwerte liegt, und die "zu hoch" oder "zu niedrig" anzeigt, wenn der gemessene Wert die Toleranzgrenzwerte nach der einen bzw. der anderen Richtung übersteigt, und durch eine auf die Betriebsfähigkeitsanzeige ansprechende Einrichtung, die die programmierungseinrichtung zur nächsten Prüfstufe leitet.
  2. 2) Prüfgerät nach Anspruch 1 mit einer Steckverbindungstafel und einer Anzahl von Relais, die zwischen den genannten Kontrollabtaster und die zu überprüfende Anlage geschaltet werden und eine Anpassung der programmierten Eingangsverbindungen zu verschiedenen zu überprüfenden Anlagen ermöglichen, gekennzeichnet durch einen Zeitgeber, der mit der Programmiereinrichtung verbunden ist und programmierte Zeitverzögerungen bewirkt, durch eine mit der Anzeigeeinrichtung verbundene Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen der Prüfergebnisse nach der Anzeige durch die Anzeigeeinrichtung, wobei die genannte Messeinrichtung ein Digital-Röhrenvoltmeter und einen Frequenzmesser enthält, welche Messeinrichtung an einen Ausgang der Programmiereinrichtung zum Auswählen eines der genannten Messgeräte und des gewünschten Messbereichs angeschlossen ist.
    Prüfgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmiereinrichtung einen Adressen-Yielfachschrittschalter mit mehreren gemeinsam betätigten Kontaktreihen) eine Adressensteuerungseinrichtung zum Fortschalten des genannten Adressenschalters bis zu einer vorherbestimmten von mehreren Adresseneinstellungen, wobei ein einziger Adressenkreis im Gerät in Übereinstimmung mit dem Programm ausgewählt wird, dass Mittel zum Schliessen eines die. programmiereinrichtung weitersohaltenden '* Stromkreises vorgesehen sind, die den Stromkreis schliessen, wenn der genannte Adressenschalter die programmierte Adressenstellung erreicht, dass der genannte Kontrollabtaster sowie der PrUfpunkt-
    wähler je einen Kommando-Vielfachschrittschalter mit mehreren gemeinsam betätigten Kontaktreihen und einen einzelnen entsprechenden den zugeordneten Adressenkreis aufweist, so dass ein Kommandoschrittschalter nur betriebenwerden kann, wenn der zugehörige . Adressenkreis mit Strom versorgt wird, dass Kommandosteuermittel vorgesehen sind, die den genannten Adressenschalter in der gewählten Einstellung festhalten, den gewählten Adressenkreis mit Strom versorgen und den zugehörigen Kommandoschrittschalter bis zu einer vorherbestimmten Kommando. einstellung von mehreren in Übereinstimmung mit einem folgenden programmierten Kommando fortschalten, und dass Mittel vorgesehen sind, die einen Stromkreis zum Weiterschalten der Programmiereinrichtung schliessen, wenn der genannte Kommandoschrittsohalter die programmierte Kommandoeinstellung erreicht, wobei nur das gewünschte geeignete Bauelement das beabsichtigte Kommndosignal empfängt.
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