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DE1832992U - Muelltonnenschrank. - Google Patents

Muelltonnenschrank.

Info

Publication number
DE1832992U
DE1832992U DEL27944U DEL0027944U DE1832992U DE 1832992 U DE1832992 U DE 1832992U DE L27944 U DEL27944 U DE L27944U DE L0027944 U DEL0027944 U DE L0027944U DE 1832992 U DE1832992 U DE 1832992U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garbage
door
rotating column
cabinet according
cabinet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL27944U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG LANGER FA
Original Assignee
GEORG LANGER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG LANGER FA filed Critical GEORG LANGER FA
Priority to DEL27944U priority Critical patent/DE1832992U/de
Publication of DE1832992U publication Critical patent/DE1832992U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/1426Housings, cabinets or enclosures for refuse receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

  • GEORG L A N G E R in Langelsheim am Harz Mülltonnenschrank Die Erfindung bezieht sich auf einen Mülltonnenschrank.
  • Das Aufstellen von Mülltonnen im Freien hat sich besonders in größeren Städten als ein Übelstand erwiesen. Deshalb geht man mehr und mehr dazu über, Mülltonnen in geschlossenen kleinen Räumen, sogenannten Mülltonnenschränken, aufzubewahren. Dadurch wird die Mülltonne und damit ihr Inhalt vor den Einflüssen der Witterung, beispielsweise vor Sonneneinwirkung im Sommer und Frosteinwirkung im Winter, wirksam geschützt. Derartige Mülltonnenschränke sind im allgemeinen in ihren Innenabmessungen nicht wesentlich größer als die Außenabmessungen der darin aufbewahrten Mülltonnen.
  • Für die Beschickung der Mülltonne sowie für das Entleeren durch die Müllwerker ist es wichtig, daß die Mülltonne ohne größere Schwierigkeiten oder Kraftaufwendungen aus dem Mülltonnenschrank herausgenommen werden kann. Bei modernen Mülltonnenschränken ist deshalb die Mülltonne innerhalb des Müllschrankes so aufgehängt oder gelagert, daß entweder beim Öffnen der Schranktür die Mülltonne unmittelbar mit herausgefahren wird oder nach dem Öffnen der Schranktür herausgeschwenkt werden kann, so daß sie vor dem Mülltonnenschrank hängt und nun sehr einfach zu beschikken bzw. zu entleeren ist. Für eine derartige schwenkbare Aufhängung der Mülltonne im Mülltonnenschrank sind bereits mehrere Vorschläge bekannt.
  • Es ist beispielsweise bekannt, die Mülltonne an der vorzugsweise aus Stahl oder Stahlblech hergestellten Schranktür so aufzuhängen, daß beim Öffnen der Tür die Mülltonne mit aus dem Mülltonnenschrank herausgeschwenkt wird. Es liegt auf der Hand, daß bei einer derartigen Anordnung der Mülltonne die Schranktür ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt ist, da das gesamte, häufig nicht unbedeutende Gewicht der Mülltonne von der Schranktür aufgenommen und von hier auf die seitlich angeordneten Scharniere und damit auf die tragfähigen Wände des Mülltonnenschrankes übertragen werden muß. Es ist also Voraussetzung für eine störungsfreie Wirkungsweise des Mülltonnenschrankes, daß die Schranktür gegenüber Verwindungen genügend widerstandsfähig ausgebildet ist. Diese Forderung konnte bei der bisher bekannten Schranktür nur durch eine sehr komplizierte und aufwendige Aussteifung der Tür mit einem mittig auf das Türblech aufgeschweißten kastenförmigen senkrechten Hohlsteg sowie mit einer Randumbördelung und mit ungewöhnlich kräftigen Scharnierbändern erzielt werden. Eine so aufwendig gestaltete Tür bringt erhebliche Herstellungskosten mit sich.
  • Bei einem anderen bekannten Vorschlag sind die Schranktür und eine Halterung zur Aufhängung der Mülltonne unabhängig voneinander starr mit einer seitlich angeordneten vertikalen Drehsäule verbunden. Die Drehsäule besteht hierbei aus einem Siederohr, welches in seinem unteren und oberen Ende drehbar in der unteren und oberen Begrenzungswand der Türöffnung gelagert ist. Die Drehsäule dient gleichermaßen als ein sich über die ganze Höhe der Tür erstreckendes Scharnier. Beim Öffnen der Tür wird auch hier automatisch die Mülltonne aus dem Mülltonnenschrank mit herausgeschwenkt. Bei diesem Vorschlag werden zwar die vorstehend aufgeführten Nachteile vermieden, weil die Belastung infolge der Mülltonne nicht mehr von der Tür aufgenommen werden muß, sondern unmittelbar auf die Drehsäule übertragen wird, jedoch bringt die Verwendung eines von der Tür unabhängigen Rohres als Drehsäule herstellungstechnische Nachteile mit sich, weil das Rohr in einem aufwendigen Arbeitsgang mit dem Türblatt, vorwiegend Stahlblech, verbunden werden muß. Die Verbindung zwischen diesen beiden Teilen muß sehr genau und haltbar ausgeführt sein, um Störungen bei der Benutzung zu vermeiden. Diese Forderung bringt aber ebenfalls wiederum unerwünscht hohe Herstellungskosten mit sich.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Mülltonnenschrank, dessen Tür vorzugsweise aus Stahlblech besteht und um eine seitlich angeordnete vertikale Drehsäule verschwenkbar ist.
  • Die Erfindung ist sowohl bei Mülltonnenschränken, bei denen die Mülltonne unmittelbar an der Tür aufgehängt ist, als auch bei Mülltonnenschränken, bei denen die Mülltonne mit einer Halterung an der Drehsäule befestigt ist, anwendbar. Dabei werden die Nachteile der bisher bekannten Vorschläge dieser Art dadurch vermieden, daß die Drehsäule und die Tür aus ein und demselben Werkstück geformt sind. Diese Lösung bringt einerseits herstellungstechnische Vorteile mit sich, besonders bei einer Drehsäule mit annähernd quadratischem Querschnitt, da diese bei der Herstellung der Schranktür in einem Arbeitsgang, und zwar maschinell durch mehrmaliges rechtwinkliges Abknicken des Türbleches parallel zu einer ihrer seitlichen Kanten geformt werden kann, wobei sich mit jeder Abknickung eine seitliche Begrenzungswandung der Drehsäule aus dem Türblech ergibt. Hierbei wird die freie Kante der zuerst abgeknickten Fläche mit dem Türblech fest verbunden, beispielsweise durch Schweißen. Durch den Abstand der einzelnen Abknickstellen voneinander sind die Kantenabmessungen der Drehsäule festgelegt. An ihrem oberen und unteren Ende kann die Drehsäule jeweils drehbar auf der oberen und unteren Begrenzungswandung der Türöffnung gelagert sein.
  • Durch die Anordnung einer vertikalen, unmittelbar mit der Schranktür verbundenen und zusammenwirkenden Drehsäule ergibt sich eine Schranktür von so großer Verwindungssteifigkeit, daß die Mülltonne unmittelbar an der Schranktür aufgehängt werden kann, ohne daß dabei zusätzliche aufwendige Aussteifungsmaßnahmen oder beispielsweise das Anordnen besonders starker Scharnierbänder erforderlich sind. Dieses wünschenswerte Ergebnis ist vor allem darauf zurückzuführen, daß die durch das Gewicht der Mülltonne in die Schranktür eingeleitete Belastung bei der erfindungsgemäßen Schranktür im Bereich einer gesamten Seitenlänge der Tür, nämlich im Gesamtbereich der vertikalen Drehsäule, gleichmäßig verteilt aufgenommen und von hier unmittelbar in das untere und obere Lager der Drehsäule eingeleitet wird, wodurch die Tür trotz eingehängter Mülltonne und trotz verhältnismäßig geringer Blechstärken frei von Verwindungen bleibt. Im Gegensatz hierzu wird beispielsweise bei einer bekannten Schranktür mit zwei Einzelscharnieren die Kraft nur an zwei Punkten, nämlich im Bereich der Scharnieraufhängung, aufgenommen. Dadurch ergeben sich an einigen Stellen der Tür konzentrierte Beanspruchungen, die leicht eine Verwindung des Türbleches hervorrufen.
  • Zusammenfassend gesehen, wird durch die Erfindung einerseits eine Verbesserung und Verbilligung bei der Herstellung einer Tür für Mülltonnenschränke erreicht und andererseits eine in statischer Hinsicht wirksamere Aussteifung der Tür erzielt.
  • Im weiteren Verfolg des Erfindungsgedankens kann die Tür an ihrer oberen und unteren Begrenzungskante mit einer im Querschnitt gesehen etwa U-förmigen Umbördelung versehen sein, welche herstellungstechnisch sehr einfach durch zweimaliges Abknicken der Türkanten erzeugt werden kann. An der von der Drehsäule abgelegenen Seitenkante der Tür kann vorteilhafterweise zur Bildung eines Anschlages ein parallel zur Seitenkante und im Abstand davon verlaufendes Winkeleisen befestigt sein, z. B. in der Weise, daß einer der Schenkel des Winkeleisens senkrecht zur Innenfläche des Türbleches mittels Punktschweißung auf diesem befestigt ist, wobei der andere Schenkel parallel zum Türblech in Richtung auf die Drehsäule weist.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im folgenden in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • In den Zeichnungen stellen dar : Fig. 1 eine Ansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung ; Fig. 2 einen Vertikalschnitt des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 ; Fig. 3 einen Horizontalschnitt des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 und 2 ; und Fig. 4 einen Horizontalschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung.
  • Die zeichnerische Darstellung sowie die Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf die erfindunggemäßen Türen für Mülltonnenschränke begrenzt% während Einzelheiten des eigentlichen Mülltonnenschrankes nicht aufgeführt wurden, da für die Erfindung mehrere bekannte Typen infrage kommen.
  • Die erfindungsgemäße Schranktür 1 besteht im wesentlichen aus einem einzigen, zusammenhängenden Werkstück, vorzugsweise Stahlblech, welches an einer Seitenkante durch entsprechende Verformung eine senkrechte Drehsäule 2 bildet, deren Höhe etwa der Höhe der Schranktür 1 entspricht. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen hat die Drehsäule 2 die Querschnittsform eines Quadrates. Das hat vor allen Dingen herstellungstechnische Vorteile, da die Begrenzungswandungen 3, 4 und 5 der Drehsäule 2 sehr einfach durch mehrmaliges Abknicken des Türbleches geformt werden können. Die freie Kante der Begrenzungswand 5 kann mit dem Türblatt oder einem weiter unten noch erläuterten, auf die Tür aufgesetzten Hohlkasten 22 durch Schweißen od. dgl. verbunden sein. Andere Querschnittsformen, beispielsweise kreisförmige oder rechteckige, für die Drehsäule sind aber durchaus möglich.
  • Zweckmäßig ist die Drehsäule auf der Innenseite des Türbleches angeordnet, damit die Außenfläche der Tür eine ebene Form aufweist.
  • Die senkrechte Drehsäule 2 bildet gleichzeitig das Scharnier der Schranktür 1. Um ein Verschwenken der Tür beim Öffnen und Schließen zu ermöglichen, ist die Drehsäule 2 an ihrem unteren und oberen Ende mit einem Lagerkörper 6 und 6' versehen. Diese Lagerkörper 6 und 6'besitzen im Grundriß etwa eine Form, die den Innenabmessungen der Drehsäule 2 entspricht, sind in den dargestellten Beispielen also quadratisch. Beide Lagerkörper 6 und 6'sind fest und unverschieblich in der Drehsäule angeordnet, beispielsweise durch Verschweißen. Der untere Lagerkörper 6 bildet ein Drucklager ; er ist mit einer Ausnehmung versehen, in welche ein Lagerzapfen 7 an seinem oberen Ende mit Spielpassung einfaßt. Der Lagerzapfen 7 muß an seinem unteren Ende haltbar im Boden des Mülltonnenschrankes bzw. in einer Türzarge 8 verankert sein, da er die Belastungen, die durch den Lagerkörper 6 übertragen werden, also das Eigengewicht der Tür sowie die Belastung infolge einer an der Tür oder an der Drehsäule angehängten Mülltonne aufnehmen und in den Boden des Mülltonnenschrankes abgeben muß. Der Lagerzapfen 7 darf, wie erwähnt, nicht mit zu enger Passung in die Ausnehmung des Lagerkörpers 6 einfassen, da der Lagerkörper beim Öffnen der Tür auf dem oberen Ende des Zapfens 7 drehen muß.
  • Die exzentrische Aufhängung der Tür bringt außer der vertikalen Belastung, die in voller Größe durch den Lagerkörper 6 bzw. durch den Lagerzapfen 7 aufgenommen wird, ein Paar horizontaler entgegengesetzt gerichteter Kräfte, dessen eine Kraft durch den Lagerkörper 6 auf den Zapfen 7 und dessen andere Kraft durch den Lagerkörper 6'auf einen Zapfen 9 abgegeben wird. Der Lagerzapfen 7 muß also auch gegen horizontale Belastungen gesichert sein, obwohl diese Belastung natürlich wesentlich geringer ist als die vertikale.
  • Die zweite horizontale Kraft wird, wie erwähnt, durch den oberen Lagerkörper 6'abgegeben. In diesem Lagerkörper 6' ist in einer durchgehenden vertikalen Bohrung der Zapfen 9 gelagert, welcher mit seinem oberen Ende in eine entsprechende Ausnehmung eines in der oberen Begrenzungswand der Türöffnung, beispielsweise also in der Zarge 8, angeordneten Lagers 10 einfaßt, und zwar derart, daß Drehbewegungen des Zapfens 9, beispielsweise beim Öffnen und Schließen der Tür, in der Ausnehmung des Lagers 10 möglich sind.
  • Um ein Einsetzen der erfindungsgemäßen Tür in die Öffnung eines fertiggestellten Mülltonnenschrankes bzw. um im Bedarfsfalle ein Herausnehmen der Tür zu ermöglichen, ist der Zapfen 9 im oberen Lagerkörper 6 verschieblich gelagert. Ein mit dem Zapfen 9 vorzugsweise an seinem unteren Ende verbundener waagerechter Dorn 11 ist in einem Schlitz 12, zweckmäßig in der inneren Wandung 4 der Drehsäule 2, geführt. Der Dorn 11 kann so weit durch den Schlitz 12 hindurch nach außen ragen, daß er beispielsweise von Hand betätigt werden kann, um Axialverschiebungen des Zapfens 9 hervorzurufen. Beim Ein-bzw. Ausbau der Tür befindet sich der Zapfen 9 in einer Stellung, bei der sein oberes Ende nicht über die obere Begrenzungsfläche des Lagerkörpers 6'hinausragt. Dabei liegt der Dorn 11 zweckmäßig an die untere Kante des Schlitzes 12 an, so daß ein gänzliches Herausfallen des Zapfens 9 aus der Bohrung des Lagerkörpers 6'verhindert wird. Nach dem Einsetzen der Tür kann der Zapfen 9 durch Betätigen des Dornes 11 in Axialrichtung nach oben bewegt werden, bis er in die Ausnehmung des Lagers 10 einfaßt. Ein Schraubenbolzen 13, der durch die Wandung 4 der Drehsäule 2 und durch eine mit Innengewinde versehene Bohrung des Lagerkörpers 6'hindurchgeführt ist, kann gegen den an entsprechender Stelle mit einer Abflachung versehenen Zapfen 9 gedrückt werden, so daß Axial-und Drehbewegungen des Zapfens 9 in der Bohrung des Lagerkörpers 6', beispielsweise beim Öffnen oder Schließen der Tür, durch die Wirkung des Schraubenbolzens 13 verhindert werden.
  • Zur weiteren Aussteifung der Tür 1 kann an deren oberen und unteren Rand eine, im Querschnitt gesehen, U-förmige Umbördelung 14 vorgesehen sein, die ähnlich wie die Drehsäule 2 durch zweimaliges rechtwinkliges Abknicken des Türbleches nach innen geformt werden kann. Die von der Drehsäule 2 abgelegene Seitenkante der Tür 1 kann zweckmäßig mit einem parallel zur äußeren Kante der Tür verlaufenden Winkeleisen 15 versehen sein, und zwar in einem Abstand vom äußeren Rand, so daß ein Anschlag der Tür gebildet ist, der bei geschlossener Tür gegen die Außenfläche der Türzarge 8, beispielsweise einem T-Profil, anliegt. Das äußere Ende des einen Schenkels des Winkeleisen 15 kann mittels Punktschweißung auf der Innenfläche der Tür 1 so befestigt sein, daß dieser Schenkel senkrecht auf der Innenfläche steht, während der andere Schenkel parallel zur Tür in Richtung auf die Drehsäule 2 weist. Weiterhin kann die Tür 1 mit einem üblichen und bekannten Griff 16 versehen sein, der das Öffnen und Schließen der Tür erleichtert.
  • Zahlreiche Möglichkeiten zum Befestigen einer Mülltonne an der Schranktür bzw. der Drehsäule sind bekannt. Die besonders vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäßen Schranktür ermöglicht die Verwendung jeder der bekannten Befestigungsvorrichtungen, beispielsweise eine Aufhängung einer Mülltonne 17, entweder unmittelbar an der Schranktür oder mittels einer Halterung an der Drehsäule 2. Die erste Art der Mülltonnenaufhängung ist in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt. Im oberen Bereich der Tür 1 sind zwei Haken 17 und 17'auf gleicher Höhe und in einem Abstand voneinander an der Innenseite der Tür befestigt. Zweckmäßig sind beide Haken 17 und 17'durch einen waagerechten Steg 18 miteinander verbunden, der an der Türfläche anliegen kann und dadurch eine größere Befestigungsfläche für die Haken 17 und 17' bildet. In diese Haken wird die Mülltonne 19 mittels eines von der Mülltonne abstehenden Bügels 20 eingehängt. Mülltonnen werden im allgemeinen in verschiedenen, aber genormten und für einen Abfuhrbereich gleichmäßigen Größen hergestellt, so daß die Aufhängevorrichtung für die Mülltonne auf diese wenigen genormten Größen der Mülltonne eingerichtet ist. Im unteren Bereich der Tür kann ein bekannter und üblicher Abstandhalter 20 angeordnet sein, der die eingehängte Mülltonne in einer senkrechten Stellung hält und ein Anschlagen an die Innenwandung der Tür verhindert.
  • Bekanntlich ist es unzweckmäßig, die Haken 17 und 17'sowie den Abstandhalter 20 unmittelbar an der Innenseite der Tür 1 zu befestigen, da das zu einem Ausbeulen oder Beschädigen des Türbleches führen könnte. Deshalb ist eine zweite Wandung 22 parallel zum Türblech und im Abstand davon so angeordnet, daß sich ein Hohlkasten mit seitlichen Begrenzungswandungen 21 und 23 etwa in der Breite der Mülltonne 19 ergibt, der sich vom oberen bis zum unteren Ende der Tür erstreckt. Zur weiteren Aussteifung der Tür kann dieser Hohlkasten so auf das Türblech aufgeschweißt sein, daß die der Drehsäule 2 zugekehrte seitliche Begrenzungswand 23 des Hohlkastens mit der dem Hohlkasten zugekehrten Wandung 5 der Drehsäule 2 verbunden ist, beisp-ielsweise durch Verschweißen. Die Wandung 23 des Hohlkastens kann auch einen Teil dieser Wandung 5 ersetzen, wodurch eine Materialeinsparung gegeben ist, ohne daß die Festigkeit leidet. Auf die in das Innere des Mülltonnenschrankes weisende Fläche des Hohlkastens können in der bereits beschriebenen Form die Haken 17 und 17' sowie der Abstandhalter 20 befestigt sein. Dadurch werden außergewöhnliche Belastungen, beispielsweise das Anschlagen der Mülltonne an die Wandung des Hohlkastens bei unsachgemäßer Handhabung, nicht unmittelbar auf das Türblech abgegeben, so daß Beschädigungen und Ausbeulungen der Tür vermieden werden.
  • Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei der die Mülltonne 19 über eine Halterung 24 mit der Drehsäule 2 verbunden ist.
  • Für die Ausführung der Halterung 24 sind bereits verschiedene Vorschläge bekannt, die im Zusammenhang mit der Erfindung verwendet werden können. Die in Fig. 4 gezeigte besteht aus einem starr mit der Drehsäule 2 verbundenen Arm 25, an welchem Haken 17 und 17'befestigt sind. Die Aufhängung der Mülltonne erfolgt hier wie bei dem in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel, wobei auch hier ein Abstandhalter vorgesehen sein kann, der ebenfalls mittels eines starren Armes an die Drehsäule angeschlossen ist.'Die Anordnung eines Hohlkastens, wie in Fig. 1, 2 und 3 beschrieben, ist bei dieser Aufhängung der Mülltonne nicht unbedingt erforderlich. Im übrigen können die Schranktür und die Drehsäule sowie deren Lager die gleiche Ausstattung besitzen wie das in Fig. 1, 2 und 3 beschriebene Ausführungsbeispiel. Bei beiden Ausführungsbeispielen wird die Mülltonne beim Öffnen der Tür mit aus dem Mülltonnenschrank herausgeschwenkt. - Ansprüche-

Claims (10)

  1. Schutzansprüche 1. Mülltonnenschrank mit ausschwenkbarer Mülltonne, dessen Tür vorzugsweise aus Stahlblech besteht und mit einer seitlich angeordneten Drehsäule verschwenkbar ist, wobei die Mülltonne entweder an der Tür oder mittels einer Halterung an der Drehsäule aufgehängt sein kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsäule (2) und die Tür (1) aus ein und demselben Werkstück geformt sind.
  2. 2. Mülltonnenschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsäule (2) etwa eine quadratische Querschnittsform besitzt.
  3. 3. Mülltonnenschrank nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Türblech (1) längs einer seitlichen Kante zur Bildung der quadratischen Drehsäule (2) mehrmals rechtwinklig abgewinkelt ist, wobei die freie Kante der zuerst abgeknickten Wandung (5) mit dem Türblech fest verbunden ist.
  4. 4. Mülltonnenschrank nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Tür ein an sich bekannter Hohlkasten aufgesetzt ist, wobei die zu dem aufgesetzten Hohlkasten (22) hinweisende Begrenzungswandung (5) der Drehsäule (2) mit der anliegenden Begrenzungswand (23) des Hohlkastens verbunden ist.
  5. 5. Mülltonnenschrank nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Hohlkasten (22) hinweisende Begrenzungswand (5) der Drehsäule teilweise durch die anliegende seitliche Begrenzungswand (23) des Hohlkastens gebildet ist.
  6. 6. Mülltonnenschrank nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsäule an ihrem unteren Ende mit einem Lagerkörper (6) versehen ist, der eine Öffnung enthält, in welche ein starr in der unteren Begrenzungswandung der Türöffnung eingesetzter Lagerzapfen (7) drehbar eingreift.
  7. 7. Mülltonnenschrank nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Drehsäule mit einem Zapfen (9) versehen ist, welcher in eine entsprechende Ausnehmung eines in der oberen Begrenzungswandung der Türöffnung angeordneten Lagers (10) drehbar eingreift.
  8. 8. Mülltonnenschrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (9) längsverschieblich in einer Bohrung eines Lagerkörpers (6') am oberen Ende der Drehsäule (2) gelagert ist.
  9. 9. Mülltonnenschrank nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (9) an seinem unteren Ende mit einem waagerechten Dorn versehen ist, welcher in einen Schlitz (12) in der Wandung (4) der Drehsäule (2) geführt ist.
  10. 10. Mülltonnenschrank nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (9) in seinerberen Lage durch einen Schraubbolzen (13) gehalten ist, welcher in eine entsprechende Abplattung des Lagerzapfens (9) einfaßt.
DEL27944U 1960-11-07 1960-11-07 Muelltonnenschrank. Expired DE1832992U (de)

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