DE68909281T2 - Verstellbare Säule für ein Lastkraftfahrzeug mit verschiebbarer Abdeckung. - Google Patents
Verstellbare Säule für ein Lastkraftfahrzeug mit verschiebbarer Abdeckung.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung zielt auf eine Stützvorrichtung bei einem Karosserieaufbau mit Schiebeplane, spezieller auf einen Karosserieaufbau, wovon beide Seiten durch das Beiseiteschieben der Plane freigemacht werden können, um auf diese Weise die größtmögliche Ladeöffnung sowohl in der Höhe als auch in der Breite zu erhalten.
- Da es einen Trend gibt, derartige Karosserieaufbauten stets länger zu machen, muß das Durchbiegen der Dachkonstruktion in Betracht gezogen werden, so daß es erforderlich ist, eine Säule vorzusehen, üblicherweise in der Mitte der Gesamtlänge des Karosserieaufbaus.
- Ein Nachteil einer derartigen Säule ist, daß sie tatsächlich die Ladeöffnung verkleinert.
- Um diese Nachteile zu umgehen, sind bereits Vorschläge gemacht worden, diese Säule abnehmbar zu machen.
- Dies impliziert jedoch einerseits, daß die Säule während des Beladens und Entladens irgendwo abgestellt werden muß, und andererseits, daß die Dachkonstruktion unter dem Einfluß ihres eigenen Gewichts und manchmal zusätzlich unter dem Einfluß zusätzlicher Lasten wie etwa Schnee, Eis und ähnliches durchbiegt, was in einer Verringerung der Zugangs- oder Ladehöhe resultiert.
- Um den vorgenannten Nachteilen entgegenzuwirken, wurden bereits Vorschläge vorgelegt, um verschiedene Stellen an dem Karosserieaufbau für die Befestigung einer derartigen Säule vorzusehen, dergestalt, daß die Säule, abhängig von den Abmessungen der Ladung, an anderer Stelle plaziert werden kann.
- Dies führt nicht nur zu mehreren Konstruktionspunkten, womit eine derartige Säule zusammenwirken muß, sondern es bleibt auch in diesem Fall, obwohl weniger, der Nachteil des Durchbiegens der Dachkonstruktion bestehen, welcher in einer Verringerung der Zugangs- oder Ladehöhe resultiert.
- Aus FR-A-2.494.203 ist es bekannt, eine verschiebbare Säule vorzusehen, die gleitend an der Dachkonstruktion aufgehängt ist und an bestimmten Stellen der Bodenkonstruktion befestigt werden kann. In verschobener Position kann die Säule nicht an der Bodenkonstruktion befestigt werden, was zu dem Nachteil des Durchbiegens des Dachs führt.
- Die vorliegende Erfindung zielt auf eine Stützvorrichtung, welche eine verschiebbare Säule umfaßt, die an jeder Stelle auf dem Fahrzeug plaziert werden kann, d.h. worin besagte Säule in Hinblick auf die Ladung an eine bestimmte Stelle plaziert werden kann.
- Diese verschiebbare Säule gestattet auch, zufolge der Erfindung, das Sicherstellen einer maximalen Eingangshöhe unter allen Bedingungen.
- Zu diesem Zweck bezieht sich die Erfindung auf eine Stützvorrichtung in einem Karosserieaufbau mit Schiebeplane, welche zumindest eine Säule umfaßt, die verschiebbar an der Dachkonstruktion besagten Karosserieaufbaus auf gehängt ist, derart, daß sie in der Längsrichtung besagter Dachkonstruktion verschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Säule an ihrem unteren Ende mit einem Haken versehen ist, der mit einem Teil der Bodenkonstruktion zusammenwirkt, welche den besagten Karosserieaufbau trägt; dadurch, daß besagte Säule mit einem abklappbar an der Säule befestigten Hebel versehen ist, wobei dieser Hebel an seinem unteren Ende eine Stütze aufweist, die auf der Bodenkonstruktion des besagten Karosserieaufbaus aufliegt, und wobei dieser Hebel zwischen einer Position, in der die Säule verriegelt ist, und einer Position, in der die Säule verschoben werden kann, bewegt werden kann; und darin, daß besagter Haken und besagte Stütze es gestatten, das untere Ende besagter Säule an einer beliebigen Stelle eines Profils, welches sich kontinuierlich entlang der Kante der Bodenkonstruktion erstreckt, einzuklinken.
- Um ein besseres Verständnis der Eigenschaften der Erfindung zu erreichen, werden im folgenden einige bevorzugte Ausführungsformen als Beispiel, jedoch ohne irgendeine Einschränkung, beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird, worin:
- Figur 1 eine Frontansicht einer Stützvorrichtung gemäß der Erfindung darstellt;
- Figur 2 eine Ansicht gemäß der Linie II-II in Figur 1 darstellt;
- die Figuren 3 und 4 Ansichten ähnlich der von Figur 2 darstellen, jedoch für zwei andere charakteristische Positionen;
- Figur 5 eine Ansicht ähnlich der in Figur 1 darstellt, jedoch für eine Ausführungsvariante;
- Figur 6 eine Ansicht gemäß der Linie VI-VI in Figur 5 darstellt.
- In den Ausführungsformen gemäß den Figuren 1 bis 4 besteht die Stützvorrichtung gemäß der Erfindung in der Hauptsache aus einer Säule 1, welche mittels eines Zapfens 2 abklappbar an einem Schaft 3 aufgehängt ist, der auch in einer frei rotierenden Art und Weise in zwei Vierkantrohren 4 und 5 angebracht ist, wobei letztere mittels eines Bolzens oder ähnlichem, jeweils 6 und 7, mit einem gemeinsamen L- förmigen Profil 8 verbunden sind, dessen horizontaler Flansch 9 in einem Raum 10 verschiebt, der zu diesem Zweck im Seitenprofil 11 der Dachkonstruktion des Karosserieaufbaus vorgesehen worden ist.
- Das Anbringen dieser Säule 1 im Profil 11 wird zunächst durch Drehen des Flanschs 9 in den Raum 10 und anschliessendes Verbinden der Konstruktion 1 bis 7 mit diesem Profil 8 erreicht.
- Am Boden ist die Säule 1 mittels eines Hakens 12 verlängert und, frei abklappbar von dieser Säule 1, ist mittels eines Zapfens 13 ein Hebel 14 daran befestigt.
- Der Hebel 14 ist an seinem unteren Ende mit einer zylindrischen Stütze 15 versehen und weist oben einen Riegel 16 auf, welcher mittels einer Feder 17 konstant in eine geschlossene Position gebracht wird, insbesondere durch Zusammenwirken des Riegels 16 mit einer hierfür in einer Projektion 18 an der Säule 1 vorgesehenen Öffnung.
- Gemäß der Erfindung weist das Seitenkantenprofil 19 der Ladefläche über seine gesamte Länge einerseits eine V- förmige Nut 20 auf, mit welcher die zylindrische Stütze 15 zusammenwirken kann, und andererseits eine Rippe 21, hinter die der vorgenannte Haken 12 greifen kann.
- Die Verwendung der vorgenannten Säule ist sehr einfach.
- In der Position gemäß den Figuren 1 und 2 ist diese Säule an einer bestimmten Stelle des Fahrzeugs angebracht worden, wobei der Riegel 16 mit der Projektion 18 zusammenwirkt, Haken 12 fest hinter der Rippe 21 angebracht ist und das Ganze mittels der zylindrischen Stütze 15 in der Nut 20 stützt.
- Um die Säule 1 zu bewegen, reicht es aus, den Riegel 16 gegen den Druck der Feder 17 nach unten zu ziehen, um ihn aus der Projektion 18 zu lösen, und anschließend den Hebel 14 gemäß Pfeil P in Figur 3 zu drehen.
- Auf diese Weise werden einerseits die Stütze 15 und andererseits der Haken 12 von dem Profil 19 gelöst.
- Anschließend wird der Hebel 14 nach oben gedreht, und man läßt den Riegel mit der Projektion 18 zusammenwirken, um zu erreichen, daß die Säule, wie in Figur 4 gezeigt, lose an dem Profil 8 hängt.
- In diesem Moment reicht es aus, die gesamte Säule an die gewünschte Stelle zu versetzen, indem sie via Profil 8 in den Raum von Profil 11 verschoben wird.
- Ist die Säule einmal an der korrekten Stelle angebracht, so wird der Riegel 16 wieder gelöst, und der Hebel wird nach unten gezogen, um das Anbringen der Stütze 15 in der Nut 20 einerseits und des Hakens 12 hinter Rippe 21 zu ermöglichen, um die Säule wieder in den Zustand, wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, zu bringen.
- Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Variante, die sich von der vorangegangenen nur dadurch unterscheidet, daß das freie Ende des Hakens 12 mit einer horizontalen Fläche 22 des Profils 19 zusammenwirkt, einerseits, und daß das Profil 19 am oberen Ende abgeplattet ist und auf der Außenseite eine nach oben gerichtete Rippe 23 aufweist.
- Die vorgenannte zylindrische Stütze 15 wird in diesem Fall durch eine nicht kreisförmige Stütze ersetzt, beispielsweise zwei Elemente 24, 25 mit sechseckigem Querschnitt, die mittels eines Schafts 26 miteinander verbunden sind, um welchen eine Muffe 27 vorgesehen ist, und wobei letztere die eigentliche Verbindung mit dem Hebel 14 darstellt.
- Die Verwendung der Säule gemäß den Figuren 5 und 6 ist identisch mit der im ersten Beispiel bereits genannten.
- Es sollte angemerkt werden, daß sich in der Position in den Figuren 2 und 6 die Mitte des Zapfens 13 in einem Abstand A hinter der Mitte der Stütze 15 beziehungsweise des Schafts 26 befindet.
- Es ist deutlich, daß die vorliegende Erfindung keineswegs auf die als Beispiele beschriebenen und in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen beschränkt ist.
Claims (13)
1.- Stützvorrichtung in einem Karosserieaufbau mit
Schiebeplane, welche zumindest eine Säule (1) umfaßt, die
verschiebbar an der Dachkonstruktion (11) besagten
Karosserieaufbaus befestigt ist, derart, daß sie in der
Längsrichtung besagter Dachkonstruktion (11) verschoben werden
kann, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Säule (1) an
ihrem unteren Ende mit einem Haken (12) versehen ist, der
mit einem Teil (21, 22) der Bodenkonstruktion
zusammenwirkt, welche den besagten Karosserieaufbau trägt;
dadurch, daß besagte Säule (1) mit einem abklappbar an der
Säule (1) befestigten Hebel (14) versehen ist, wobei
dieser Hebel (14) an seinem unteren Ende eine Stütze (15,
24-25-26-27) aufweist, die auf der Bodenkonstruktion des
besagten Karosserieaufbaus aufliegt, und wobei dieser
Hebel (14) zwischen einer Position, in der die Säule (1)
verriegelt ist, und einer Position, in der die Säule (1)
verschoben werden kann, bewegt werden kann; und dadurch,
daß besagter Haken (12) und besagte Stütze (15, 24-25-26-
27) es gestatten, das untere Ende besagter Säule (1) an
einer beliebigen Stelle eines Profils (19), welches sich
kontinuierlich entlang der Kante der Bodenkonstruktion
erstreckt, einzuklinken.
2.- Stützvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die eigentliche Säule (1) abklappbar
mittels eines Zapfens (2) an einem Schaft (3) aufgehängt ist,
dessen Achse entsprechend der Längsachse des
Karosserieaufbaus ausgerichtet ist, dessen Enden frei drehbar in
Rohren (4-5) gelagert sind, die ihrerseits mit einem L-
förmigen Profil (8) verbunden sind, dessen horizontaler
Flansch (9) in einem in der Dachkonstruktion vorgesehenen
länglichen Raum (10) frei verschiebbar ist.
3.- Stützvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Teil des Hakens (12) nach oben
gebogen ist und hinter einer nach unten gerichteten Rippe
(21) an der Seitenkante der Bodenkonstruktion (19)
einhaken kann.
4.- Stützvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Teil des Hakens (12) mit einem
Winkel von 90 Grad nach innen gebogen ist und unter einer
Fläche (22) in die Seitenkante der Bodenkonstruktion
einhaken kann.
5.- Stützvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Hebels (14) eine
zylindrische Stütze (15) vorgesehen ist, deren Achse
entsprechend der Längsachse des Karosserieaufbaus ausgerichtet
ist.
6.- Stützvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Ende des Hebels (14) eine Stütze
(24-25-26-27) aufweist, deren Achse entsprechend der
Längsachse des Karosserieaufbaus ausgerichtet ist, die
eine am unteren Ende des Hebels (14) befestigte Muffe (27)
umfaßt, worin ein frei drehbarer Schaft (26) gelagert ist
und wobei besagter Schaft (26) an jedem Ende mit einer
Stütze (24-25) ausgestattet ist, die zumindest eine flache
Oberfläche aufweist.
7.- Stützvorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützen (24-25) einen sechseckigen
Querschnitt aufweisen.
8.- Stützvorrichtung gemäß den Ansprüchen 1, 5, 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkante (19) des
Karosserieaufbaubodens an seiner Oberseite eine V-förmige
Nut (20) aufweist, womit die Stütze (15) (24-25) am
unteren
Ende des Hebels (14) zusammenwirken kann.
9.- Stützvorrichtung gemäß den Ansprüchen 1, 5, 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkante (19) des
Aufbaubodens an seiner Oberseite eine nach oben gerichtete
Rippe (23) aufweist.
10.- Stützvorrichtung gemäß einem der vorgenannten
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte der
abklappbaren Verbindung (13) zwischen der Säule (1) und dem
Hebel (14) in der Stützposition der Säule in einem Abstand
(A) hinter der Mitte der Stütze (15)(24-25) angebracht
ist.
11.- Stützvorrichtungen gemäß einem der vorgenannten
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
eigentlichen Säule (1) und dem Hebel (14) eine Riegelvorrichtung
(16-17-18) angebracht ist.
12.- Stützvorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Riegel (16) auf dem Hebel (14) montiert
ist und mit einer Öffnung in einer an der Säule (1)
vorgesehenen Projektion (18) zusammenwirken kann.
13.- Stützvorrichtung gemäß den Ansprüchen 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (16) mittels einer
Feder (17) ständig in verriegelte Position gedrückt wird.
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