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| N. V. Ehilipa* Sloeilampenfabrieken, EindhoveB/Solland |
| Scheinwerfer für Fahrzeugbeleuchtung |
| Bekannt ist ein Scheinwerfer für Fahrzeugbeleuchtung, der |
einen Reflektor und zwei in der Nähe voneinander angeordnete achraubenlinienformige
Glühkorper mit geraden Achsen aufweist.
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Bei diesem Scheinwerfer ist der Reflektor derart ausgebildet, daes
in seinem Betriebszustand die obere, im wesentlichen parabolische Hälfte des Reflektors
einen Brennpunkt aufweist. der näher zur Reflektorspitze liegt als der Brennpunkt
der im Betriebszustand des Scheinwerfers unteren, ebenfalls im wesenlichen parabolischen
Reflektorhälfte. Weiter ist bei diesem Scheinwerfer einer dieser schraubenlinienförmigen
Glühkörper zwischen den beiden Brennpunkten des Scheinwerfers angeordnet.
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Die beschriebene Reflektorform und die Anordnung eines der schraubenlinienförmigen
Glühkörper zwischen den beiden Brennpunkten des Reflektors hat den Vorteil, dass
die von diesem Glühkörper stammenden und durch die beiden Reflektorhälften reflektierten
Lichtstrahlen den Scheinwerfer im wesentlichen in waagerechten oder nach unten geneigten
Richtungen verlassen. Auf diese Weise wird ein sogenanntes Abblendbündel erhalten,
bei dem es nicht, wie bei den üblichen parabolischen Reflektoren, erforderlich ist,
das zu einer der Reflektorhälften gerichtete Licht abzuschirmen, um Blendung zu
verhüten, was selbstverständlich einen Lichtverlust mit sich bringt. Der be-
| schriebene Reflektor, der also % us zwsi Hälften mit gegensei- |
tig verschobenem Brennpunkt besteht, ist jedoch, wie aus der bekannten Ausführung
hervorgeht, weniger gut geeignet, um ein
weitreichendes Hauptbündel
zu erzeugen.
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Die vorliegende Neuerung bezweckt, einige Anordnungen für den hauptglühkörper
zu schaffen, durch die diesem Übelstand abgeholfen wird.
| wr |
| Nach der vorliegenden Neuerung iet der Scheinwerfer der obigen |
Art dadurch gekennzeichnet, dass im Betriebazustand des Scheinwerfers der zweite
Glühkörper mit seiner Achse längs einer waagerechten oder etwas geneigten Linie
derart in der unteren
| Reflektorhälfteangeordnet ist, daas die Projektion dieses Glüh- |
körpers auf einer im Betriebszustand des Scheinwerfers sich waagerecht erstreckenden,
die Brennpunkte der beiden Reflektorhälften aufweisenden Ebene des Reflektors zusammenfällt
mit oder parallel ist zu dem ersten glükörper und neben dieses Körper angeordnet
ist.
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Auf diese Weise wird durch den zweiten Glühkorper im wesentlichen
ein Bündelmuster erzeugt, das im wesentlichen dem BUndelmuster des ersteren Glühkörpers
entspricht, jedoch infolge der Anordnung dieses zweiten glühkörper in der unteren
Re-
| flektorhalfte auf einem höheren Niveau als das Bünd ? lmuater |
des ersteren Glühkörpers liegt.
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Mittels einer Ausführungsform des Scheinwerfers nach der Neuerung
kann hiermit ein sogenanntes asymmetrisches Abblendbündel erhalten werden, d. h.
ein Abblendbündel, das auf einer seitlieh der senkrechten Symmetrieachse dieses
Bündels auf der dem entgegenkommenden Verkehr abgewandten Seite dieses Bündels über
der vorgeschriebenen Sell-Dunkelgrenze einen Lichtpunkt hoher
| Helligkeit aufweist. Diese Au8führungaform des Scheinwerfers |
nach der Neuerung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Reflektor bzw. der Absohlulaoheibe,
mit dem bzw. der der Scheinwerfer versehen ist, eine oder einige reflektierende
bzw. refraktierende Zonen vorkommen, die das von dem zwischen den beiden Brennpunkten
ausgespannten Glühkörper stammende, auf- bzw. durchfallende Licht derart richten,
dass im Betriebszustand des
Scheinwerfers über der Hell-Dunkelgrenze
des durch die übrigen Reflektor bzw. Abchlußscheibeteile gebildeten senkrecht zur
Reflektorachee stehenden Bündelquerschnitte örtlich ein Lichtpunkt hoher Helligkeit
entsteht.
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Nach einer weiteren Ausführungsform des Scheinwerfern nach der Neuerung
wird diese Wirkung durch eine in der Nähe des Überganges zwischen den beiden Reflektorhälften
auf der unteren Reflektorhälfte vorkommende Zone erzielt, die die durch den Reflektorteil
gebildeten Bilder höher abbildet als die anderen Reflektorteile.
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An sich ist die Verwendung einer solchen Zone in dem Reflektor eines
Kraftwagensoheinwerfers bekannt. Meistens wird dann in der Abschlußecheibe, die
weiter mit in waagerechter Richtung lichtsreuenden Mitteln, wie Prismen, versehen
ist, eine Zone in diesen lichtstreuenden Mitteln ausgepart, die dem betreffenden
Reflektorteil gegenüberliegt, um auf diese Weise den Liehtpunkt hoher Helligkeit
im Bündelquerachnitt möglichst gut zur Geltung zu bringen. Andererseits wird bei
den bekannten Scheinwerfern die Zone mit abweichenden reflektierenden oder refraktierenden
Eigenschaften im Zusammenhang mit dem Hauptbündel nicht oder kaum positiv ausgenutzt.
Der Glühkörper, der für die Bildung des Hauptbündels sorgt, steht bei den üblichen
Scheinwerfern mit parabolischem Reflektor mit nur einem Brennpunkt in der Regel
quer zur Achse des Reflektors. Bei Bildung dieses Hauptbündels bewirkt das optisch
wirksame Element mit abweichenden reflektierenden oder refraktierenden Eigenschaften
meistens eine an sich unerwünschte Ungenauigkeit.
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Dagegen besteht bei dem Scheinwerfer nach der Neuerung, bei dem zwei
voneinander getrennte Brennpunktefür die Bildung eines weitreichenden Hauptbündels
an sich unerwünscht scheint. die Möglichkeit, durch geeignete Anordnung des Hauptglühkörpera
in der im Betriebszustand des Scheinwerfers unteren Hälfte des Reflektors zu einer
für die Bildung des Hauptbündels vorteilhaften Verwendung dieses optischen Teiles
mit abweichenden reflektierenden oder refraktlerenden Eigenschaften zu gelangen.
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So wird nach einer günstigen Ausführungsform des Scheinwerfer. nach
der Neuerung der zweite glühkörper im Betriebs-
| zustand dea Scheinwerfera, schräg unter und wenigstene im we- |
| sentlichen prallel sum ersten Glühkörper angeordnet. Dadurch |
| wird erreicht, dass das von diesem zweiten GlUhkörper stau- |
| mende Bündelmuater nicht nur auf einem höheren Niveau als das |
auch eine gewisse seitliche Verschiebung dieser Blindelmuster hinsichtlich einander
auftritt. Dies hat wieder den Vorteil, dass der in diesem Bündel vorkommende über
der Hell-Dunkelgrenze liegende Lichtpunkt hoher Helligkeit nicht auf der Seite der
Symmetrieachse des Scheinwerfers liegt, sondern je nach Wunsch auf der Achse oder
auf der anderen Seite. Dies kommt der Beschaffenheit des Hauptbündels sehr zugute.
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Nach einer weiteren Ausführungsform des Scheinwerfer nach der Neuerung
liegt der zweite Glühkörper im Betriebszustand des Scheinwerfers schräg unter dem
ersten Glühkörper und mit seinem der Abschlußscheibe zugewendeten Ende höher im
Scheinwerferraum als mit seinem anderen Ende. Durch die geneigte Anordnung des betreffenden
Glühkörpers und durch die beschriebene Lage dieses Glühkörpera hinsichtlich des
Reflektorteiles, der Bilder der Blähkörper auf höheren Niveaus erzeugt, wird erreicht,
daes der über der hell-Dunkelgrenze des Bündels liegende Lichtpunkt hoher Helligkeit,
der vom Hauptglühkörper stammt, nicht schräg zu dieser Hell-Dunkelgrenze steht,
sondern mehr oder weniger parallel zu jener Hell-Dunkelgrenze liegt.
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Der Scheinwerfer nach der Neuerung kann auf verschiedene Weise
| ausgebildet sein. Er kan aus einem Metallgehäu. ae bestehen, |
in dem ein Glas-oder Metallreflektor angeordnet ist, dessen Spitze mit einer Öffnung
zum Durchlassen eines Teiles einer Lampe versehen ist. Dabei wird der Scheinwerfer
eine Abschlußscheibe aufweisen, die lösbar oder nicht lösbar ist. Es ist jedoch
auch möglich, den Scheinwerfer als"sealed beam"-Lampe auszubilden, bei der eine
Abschlußsoheibe gasdirht auf dem aus Glas oder Metall bestehenden Reflektor angeordnet
ist und
| weiter an der pitze des Reflektors ein Lanengestell gas- |
| weiter an der, m u ---- |
dicht in diesem Reflektor eingeschmolzen ist. Um den für die Wirkung der Glühkörper
erforderlichen Raum klein zu halten und um nicht den ganzen Scheinwerferraum entlüften
zu brauchen und gegebenenfalls mit Gas zu füllen, köünnen auch gewünschtenfalls
bei dieser Ausfürhung die Glühkörper von einem verhältnissassig kleinen Glaskolben
umgeben sein, der dann als Arbeitsraum für die Glühkorper dient. Dieser Glaskolben
kann dann z. B. durch eine Einschmelzverbindung in der Öffnung im Reflektor angeordnet
sein.
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Die Abschlußscheibe wird im allgemeinen mit einer derartigen Profilierung
versehen sein, dass dadurch eine gewisse seitliche Streuung des durch diese Scheibe
hindurchtretenden Lichtes erhalten wird. Der Teil der Abschlußscheibe, der gerade
dieser Zone des Reflektors, die die Abbildungen der Glühkörper auf einem höheren
Niveau erzeugt, gegenüber liegt, wird jedoch im allgemeinen mit einer schwachen
bzw. gar keiner Profilierung versehen sein. Auf diese Weise werden diese auf höherem
Niveau
| liegenden Abbildungen der Glühköroer ausgenutzt. |
| ci |
Die Neuerung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung sind deutlichkeitshalber
nur jene Teile des Scheinwerfers nach der Neuerung dargestellt, welche erforderlich
sind, um zu einem richtigen Begriff der auftretenden optischen Wirkung zu gelangen,
Konstruktive Einzelheiten, wie die Ausbildung des Scheinwertergehäuaes, die Befestigungsmittel
der Glühkorper u. dergl., sind fortgelassen.
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Die Figuren 1 und 2 seigen in Seitenansicht bzw. in einer An-
| sieht nach den Pfeilen 11-11 der Figur 1 eine erste Aufs- |
rungsform des Scheinwerfers nach der Neuerung.
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Figur 3 zeigt, wie bei der Hell-Dunkelgrenze des Bündels die Bildung
der von verschiedenen Teilen des Reflektors stammenden Bilder zustande kommt. Dabei
sind keine Ausdehnungsmittel verwendet.
Figur 4 zeigt eine Ansicht
des waagerecht ausgedehnten
| Bündelmustera des Abblendbündels und des Hauptbündels in |
einer Ebene, die sich auf etwa 10 m vom Scheinwerfer senkrecht zu dessen Achse befindet.
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Figur 5 zeigt eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Scheinwerfers
nach der Neuerung, und zwar gesehen vom Fahrersitz eines Kraftwagens, der mit diesem
für Rechtsverkehr bestimmten Scheinwerfer versehen ist. Die Ansicht ist also von
der Seite der Spitze des Reflektors durch jene Spitze hindurch gedacht.
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Figur 6 zeigt, wie bei dieser Ausführungsform das von dem Hauptglühkorper
und von dem Abblendglühkörper stammende ausgedehnte Bündelmuster ausgebildet ist.
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Bei der Ausführungsform nach Figur 7, bei der die Ansicht auf gleiche
Weise wie in Figur 5 zustande gekommen ist, liegt der Hauptglühkörper etwas ausserhalb
der senkrechten Symmetrieebene des Scheinwerfers, wodurch die in Fig. 8 gezeigten
ausgedehnten Bündelmuster für das Hauptbündel und für das Abblendbündel erhalten
werden.
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Bei der Ausführungsform nach den Figuren 9 und 10. wobei Figur 10
eine Ansicht von Figur 9 nach den in Fig. 9 gezeigten Pfeilen X-X ist, ist der Hauptglühkörper
nicht nur ausserhalb der senkrechten Symmetrieebene des Scheinwerfers angeordnet,
sondern auch noch etwas geneigt. Infolgedessen entstehen die in Figur 11 gezeigten
ausgedehnten Bündelmuster für das Haupt-und Abblendbündel.
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Die Auaführungsform des Scheinwerfers nach den Figuren 1 und 2 zeigt
einen Reflektor, der aus der oberen Hälfte 1 und der unteren Hälfte 2 aufgebaut
ist-Diese beiden Hälften sind parabolisch und schliessen längs der waagerechten
Meridianebene durch die gemeinsame Achse P-P aneinander an. Bei F1 liegt der
Brennpunkt
der oberen Reflektorhälfte 1 un bei'2 der Brenn-
| punkt der unteren Refletorhälfte 2. Dr Abblendglühkorper 3. |
der aus einem schraubenlinienförmigen Glühkörper mit gerader Achse besteht, ist
mit dieser Achse längs der Achse P-P des Reflektors zwischen den Brennpunkten F1
und F2 ausgespannt. Infolge der Verteilung des Reflektors in zwei Hälften mit gegenseitig
verschobenen Brennpunkten und der Anordnung des Glühkörpers 5 auf die beschriebene
Weise zwischen diesen Brennpunkten, wird der an sich bekannte günstige Effekt erzielt,
dass dieser Glühkörper 3 mit der ganzen Oberfläche der beiden Reflektorhälften ohne
Blendung zusammenwirken kann. Lichtstrahlen von diesem Glühkörper, die nach Reflektierung
den Scheinwerfer in Aufwärtsrichtung verlassen, treffen weder die Reflektorhälfte
1, noch die Reflektorhälfte 2. Dies hat zur Folge, dass ein Abblendbilndel guter
Beschaffenheit erhalten wird. Die obere Begrenzung dieses Abblendbündels wird auf
die in Fig. 3 schematisch gezeigte Weise erhalten durch Bilder vom Glühkörper 3,
die von den Reflektorteilen, die sich in der Nähe der Jberg. jbergangsebene der
Reflektorhälfte 1 zu der Reflektorhälfte 2 erstrecken, stammen. Die nähef bei der
Öffnung des Reflektors liegenden Reflektorteile erzeugen die weiter nach aussen
liegenden größeren Abbildungen des Glühkörpers 3. Aus Fig. 3 geht hervor, dase der
Bündelquerschnitt des Abblendbündels in der Mitte schmaler sein wird als aussen.
Wenn in dem in Fig. 2 gezeigten Scheinwerfer auf den beiden Seiten des Glühkorpers
3 zwei langgestreckte verhältnismässig niedrige Schirme 4 und 5
| angeordnet sind, kann erzielt werden, dass längs der Linie
Q-Q |
| nachFig. 3 die Oberbegrenzung des Abblsndbündels ganz flach
ist. |
| Zu diesem Zweck liegen hier die Oberränder dieser Schirme 4 |
| und 5 wenigstens nahezu in der waagerechten Meridlanebene des |
Scheinwerfers.
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Um das Bündel in seitlicher Richtung auszudehnen., empfiehlt es sich,
den Scheinwerfer mit dazu geeigneten Mitteln auszubilden.
| ii* |
| an kann die Reflektorhälften 1 und 2, unter Aufrechterhaltung |
ihrer im wesentlichen parabolischen Form, zu diesem Zweck mit einer
sich senkrecht erstreckenden Profilierung versehen. Im allgemeinen wird man jedoch
diese Ausbildung einfacher dadurch erzielen können, dass die in Fig. 1 schematisch
gezeigte Abachlußecheibe 6 senkrecht geriffelt wird.
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In dem in Figur 4 gezeigten Bündelmuster stellt das Viereck 7 das
Bündelmuster des Abblendglühkörpers 3 dar, wobei es sich zeigt, dass die Oberbegrenzung
RS dieses Bündelmusters durch eine scharfe waagerechte Linie gebildet wird. Diese
Oberbegrenzung RS liegt auf etwa der gleicheeöhe über der Fahrbahndecke wie die
Scheinwerferachse P-P, meistens etwa 75 cm. Dabei ist das Bündel auf die beschriebene
Weise in waagerechter Richtung ausgedehnt. Bei der Ausführungsform nach Figur 1
ist weiter der Rauptglühkörper 8 unmittelbar unter dem Glühkörper 3 angeordnet.
Dieser Hauptglühkörper 8 ist ebenfalls schraubenlinienförmig und hat auch eine gerade
Achse. Da dieser Glühkörper 8 auf einem niedrigeren niveau liegt als der Glühkörper
3, aber im übrigen gleichaxig ist, wird das von dem Reflektor erzeugte Bündelmuster
9 im wesentlichen dem Bündelmuster 7 des Abblendglühkörpers 3 entsprechen, aber
auf einem höheren Niveau liegen. Im Gegensatz zu anderen Scheinwerfern mit geteiltem
Reflektor wird auf diese Weise trotz des geteilten Reflektors auch für das Hauptbündel
ein ausserordentlich brauchbares Bündelmuster erhalten.
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Bei der Ansführungsform des Scheinwerfers nach Fig. 5 int die untere
parabolische Reflektorhälfte 11 mit einem Segment 12
| versehen, das derart ausgebildet ist, dasa die von diesem Ssg= |
ment gebildeten Abbildungen des Glühkörpers 13, der auch hier zwischen den beiden
Brennpunkten des Reflektors liegt, über der Hell-Dunkelgrense des durch die übrigen
Reflektorteile gebildeten Bündelquerschnitts liegt, wie in Big. 6 gezeigt. In dieser
Figur ist mit 14 der Bündelquerschnitt bezeichnet, den der Reflektor zusammen mit
der waagerecht ausdehnenden Abschlußscheibe
| des Glühkorpera 13 erzeu&t. Die sich waagerecht erstreckende |
Oberbegrenzung 15, 16, 17, 18, wobei sich die Begrenzung zwischen den Punkten 16
und 17 längs der gestrichelten Linie waagerecht erstreckt, stammt von den Abbildungen,
die durch die ganze Reflektoroberfläche, mit Ausnahme des Segmentes 12, gebildet
werden. Der vorspringende Teil 16, 19, 17 wird durch die dem ebengenannten bündelquerschnitt
überlagerten Abbildungen, die durch das Segment 12 des Glühkörpere 13 gebildet werden,
gebildet. Da der Vorsprung 16,19,17 rechts von der Symmetrieachse T-T des Bündeluerschnitts
liegt, wird der entgegenkommende Verkehr bei Rechtsverkehr nicht von diesem zusätzlichen
Lichtpunkt mit hoher Halligkeit belästigt ; dadurch wird das Fahren mit abgeblendetem
Licht für den Fahrer, dessen Kraftwagen mit diesem Scheinwerfer versehen ist, einfacher.
Um diesen Lichtpunkt mit hoher Helligkeit möglichst gut auszunutzen, wird man den
Teil der Abschlußscheibe des Scheinwerfers, der dem Segment 12 gerade gegenüber
liegt, im allgemeinen glatt ausbilden.
| Das Segment 12 macht sich auch in der Bildung des Bündelmusters |
des Hauptglühkörpers 20 bemerkbar, der unmittelbar unter und parallel zu dem Glühkorper
13 im Scheinwerferraum angeordnet ist.
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Auch auf dem Bündelquersohnitt 21, stammend vom glühkörper 20, kommt
genau über dem Vorsprung 16,19,17 ein Vorsprung 22, 23, 24 vor.
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Wenn man nach Fig. 7 vorgeht, kann dieser Vorsprung auf der Oberbegrenzung
des IiauptbUndela 25 noch weiter ausgenutzt werden.
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Bei der Ausführung nach Fig. 7 liegt nämlich der Hauptglühkörper 26
schräg unter und parallel zu dem Abblendglühkörper 27. Das Segment 28 in der Unterhälfte
29 des reflektors wirkt mit dem Abblendglühkörper 27 auf gleiche Weise zusammen
wie das Segment 12 mit dem Abblendglühkörper 13. Der Bündelquerschnitt 30, stammend
vom Abblendglükörper 27 aus Fig. 7, ist also der gleiehe wie der Bündelquerschnitt
14 aus Fig. 6. Durch die Anordnung des Hauptglühkörpers 26 seitlich der Symmetrieachse
U-U des Scheinwerfers ist nun jedoch der Bündelquerschnitt 25 aus
Fig.
8 in seitlicher Richtung hinsichtlich des Bündelquerschnitts 30 verschoben. Infolgedessen
kommt der Vorsprung 31 auf dem Querschnitt 25 des Hauptbündels etwa in der Symmetrieebene
V-V des Abblendbündels 30 zu liegen. Daher hat der Fachrer mehr Vorteil von diesem
Vorsprung, weil er in seine. Hauptbündel gerade vor ihm liegt. Gewünschtenfalls
kann eine noch weitere Verschiebung dieses Vorsprungs 31 nach linke dadurch erzielt
werden, dass der Hauptglühkorper 26 hinsichtlich der senkrechten Symmetrieebene
U. U der Figur 7 noch mehr nach rechte verschoben wird.
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Bei der Ausführungsform nach den Figuren 9 und 10 ist der Abblendglühkörper
4C auf gleiche Weise Nie in den Figuren 1 und 5 in der Reflektorachse W-@ zwischen
den Brennpunkten F41
| und F42 der parabolischen Ober-und Unterhälfte 41 und 42 des |
Reflektors angeordnet. Das Abblendbündel bekommt, auch durch das Segment 43, den
in Figur 11 gezeigten querschnitt 44, auf dem auch hier ein Vorsprung 45 vorkommt.
Der Hauptglühkörper 46 ist bei dieser Ausführungsform seitlich von der senkrechten
Symmetrieebene Y-Y des Reflektors angeordnet, was zur Folge hat, dass der Bündelquerschnitt
47 in Fig. 11 nach links hinsichtlich der Symmetrieebene Z-Z des Musters des Abblendbündele
verschoben ist. Man hat jedoch ausser dieser seitlichen Verschiebung dem Glühkörper
46 auch eine gewisse Neigung gegeben derart, dass das der Reflektorspitze zugewendete
Ende dieses Glükörpers weiter von der Reflektorachse W-W entfernt ist als sein anderes
Ende. Dies hat zur Folge, dass das Segment 43 des Reflektors, hinsichtlich dessen
der Glühkörper 46 eine andere winkellage als der Glühkörper 40 einnimmt, diesen
Glühkörper 46 auch in einer anderen Richtung abbilden wird als dies bei den Ausführungsformen
nach den Figuren 5 und 7 mit den Hauptglühkörpern 20 und 26 der Fall war. Durch
diese andere Winkellage des Glühkörpers 46 hinsichtlich des Abblendglühkörpers 40
ent-
| steht auf dem Bündelquerschnitt 47 ein nahezu waagerecht lie- |
| genderVorsprung 48 auf der Oberseite dieses Hauptbündele. Auf |
| diese Weise wird also mit dem geteilt ausgebildeten Reflektor, |
von dem man glaubte, dass er weniger für die Bildung eines weitreichenden
Hauptbündela geeignet aei, ein Hauptbündel erhalten, das durch diesennahezu waagerecht
liegenden vorsprung großer Helligkeit über der Hell-Dunkelgrenze des Hauptbündels
einen für den beabsichtigten Zweck ausserordentlich geeigneten Charakter aufweist.
von dem man glaubte, dass er weniger für die Bildung eines weitreichenden Hauptbündela
geeignet aei, ein Hauptbündel erhalten, das durch diesennahezu waagerecht liegenden
vorsprung großer Helligkeit über der Hell-Dunkelgrenze des Hauptbündels einen für
den beabsichtigten Zweck ausserordentlich geeigneten Charakter aufweist.
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Schutzansprüche: