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Imprimex Feinkartonagen und Druck GmbH. Karlsruhe, Georg-Friedrich-Straße
19 Würfelförmige Faltschachtel, insbesondere als Verpackung für Margarine, Kunsthonig
o. dgl.
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Die Neuerung betrifft eine würfelförmige Faltschachtel, insbesondere
als Verpaekung für Margarine, Kunsthonig o. dgl., deren Zuschnitt außer vier aufeinanderfolgend
zusammenhängenden, jeweils vollständige Wände der Schachtel bildenden Mittelfeldern
noch von diesen symmetrisch zur gemeinsamen Längsachse der Mittelfelder ausgehende
Randfelder aufweist, die zumindest in ihrer Zusammenwirkung die restlichen beiden
Wände der Schachtel bilden* Zum. Verpacken von Margarine, Kunsthonig u. dgl. sind
bereits Faltschachteln bekannt. die gegenüber den bisher gebräuchlichen Metallfolienpackungen
in verschiedener Hinsicht vorteilhaft sind. Die Schachteln ergeben nicht nur eine
steifere Verpackung, sondern erleichtern auch das Öffnen der Verpackung, weil sich
das den eigentlichen Inhalt umgebende, nur dünne Papier vom Inhalt leichter als
die verhältnismäßig steife Metallfolie entfernen läßt.
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Nachteilig ist ferner bei den bisher benutzten Faltschachteln für
Margarine u. dgl., daß sie nicht ohne die Verwendung eines Klebmittels aufgefaltet
werden können. Dadurch wird einerseits der Verpaokungsvorgang umständlich und teuere
und andererseits muß auch in der Wahl des Klebstoffes Rücksicht auf den zu verpackenden
Inhalt genommen werden, damit die verpackten Nahrungsmittel durch den Klebstoff
keine geruchliche oder geschmackliche Beeinträchtigung erfahren können.
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
| insbesondere für Margarine, Kunsthonig o. dgl. ge- |
| eignete würfelfbrmige Faltschaohtel zu schaffen, |
| bei der die erwähnten Mängel behoben sind und die |
ohne Verwendung eines Klebmittels einfach aufgefaltet werden kann.
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Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Neuerung im wesentlichen durch
einen Kartonzuschnitt gelost, bei dem die beiderseits dreier zusammenhängender Mittelfeldes
des Zuschnittes liegenden und von diesen durch jeweils über deren Geeamtlänge verlaufende
Rill-Linien abgeteilten Randfelder jeweils eine gemeinsam, lediglich durch Perforation
o. dgl. unterteilte Fläche bilden, deren Breite etwa gleich der halben Kantenlänge
des zu formenden Würfels ist, wobei beiderseits jedes an das innere der drei zusammenhängenden
Mittelfelder anschließenden nicht unterteilten Randfeldes ein Teilstück in Form
eines reohtwinklig gleichschenkligen Dreieckes anschließt,-dessen einer Schenkel
die Grenzlinie zum nicht unterteilten
Randfeld ist und dessen Hypotenuse
innen vom mittelfeldseitigen Ausgangspunkt dieser Grenzlinie ausgeht, während die
an die endständig anschließenden Mittelfelder beiderseits angrenzenden Randfelder
vorzugsweise nur etwa 1/3 der Würfel-Kantenlänge betragende Breite besitzen und
nach dem freien Ende der zusammenhängenden Mittelfelder hin je einen-über je eine
Rill-Linie abgeteilten-Lappen aufweisen, wobei an die Stirnseite der zusammenhängenden
Mittelfelder zwei von den seitlichen Lappen durch Einschnitte getrennte Außenfelder
gleicher Breite wie die letztgenannten Randfelder aufeinanderfolgend-und durch eine
Will-Linie voneinander abgeteilt-anschliessein, von denen das äußere beim Auffalten
der Schachtel
| in den und die mit diesem zusammen- |
hängenden Rand-und Außenfelder gebildeten Deckel eingreift.
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Bei einer solchen Ausbildung des Kartonzuschnitte der Faltschachtel
bildet bereits der zunächst für sich aufgetaltete Deckel eine in sich steife einheit
durch welche der anschließend weiterhin aufgefalteten Schachtel nach dem Zuklappen
des Deckels ein völlig ausreichender Zusammenhält gegeben wird.
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Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Neuerung ist jeweils das
mittlere der drei genannten zusammenhängenden Randfelder nach außen über die benachbarten
Randfelder hinaus zu einer quadratischen Fläche vergrößert, deren Größe der Größe
der Mittelfelder gleicht.
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Durch eine solche Ausgestaltung der Neuerung ergeben sich beim Auffalten
der Schachtel an allen sechs
Seitenwänden zusammenhängende Innenwandflächen,
so daß trotz Verzicht auf jegliche Klebeverbindung ein dichter Abschluß des Schachtelinhalts
möglich ist.
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In der zugehörigen Zeichnung ist die Neuerung in zwei Ausfuhrungsbeiapielen
veranschaulicht ; es zeigen Fig. 1 den Zuschnitt einer ersten Ausführungform der
neuerungegemäßen Faltschachtel in Draufsicht ; Fig. 2 eine aus dem Zuschnitt gemäß
Figur 1 aufgefaltete Schachtel in einer perspektivisch gehaltenen Seitenansicht
(bei geöffnetem Deckel) Fig. 3 den Zuschnitt einer zweiten Ausführungform der Faltschachtel
in einer der Figur 1 ähnlichen Teilansieht ; Fig. 4 eine aus dem Zuschnitt gemäß
Figur 3 aufgefaltete Schachtel in einer der Figur 2 entsprechenden Ansicht.
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Der in Figur 1 dargestellte und in die aus Figur
| 2 ersichtliche Faltschachtel auffaltbare Zuschnitt |
besteht im wesentlichen aus vier aufeinanderfolgend zusammenhängenden und jeweils
vollständige Wände der Schachtel bildenden Mittelfeldern, 1, 2, 3 und 4, aus beiderseits
der zusammenhängenden Mittelfelder anschließenden Randfeldern 5, 6, 7, 8 und 9 sowie
aus zwei an das eine äußere Mittelteld stirnseitig der zusammenhängenden Mittelfelder
anschließenden Außenfeldern 10 und 11, wobei die Mittelfelder untereinander
und
die anschließenden Rand'felder von den Mittelfeldern durch übliche Hill-Linien abgeteilt
sind.
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Die jeweils beiderseits der zusammenhängenden
| Mittelfelder 1, 2 und 3 angeordneten Randtelder 5, 6 |
und 7 die in ihrer Zusammenwirkung die restlichen beiden Seitenwände der Schachtel
ergeben, bilden jeweils eine gemeinsame, le@iglich durch Will-linien o. dgl. unterteilte
Fläche, deren Breite gleich der halben Kantenlänge des zu formenden Würfels ist.
Bei-
| derseitejedes an das mittlere (2'der drei genannten |
| Mittelfelder 1 2, 3 nsohlieBenden, nicht unterteil- |
| ten Randteldes 5 schließt jeweils ein Randfeld 6 in |
Form eines gleichschenkligen Dreiecks an, dessen einer Schenkel die als Rill-Linie
ausgebildete Grenz-
| itt und, |
| dessen die nicht Utefe t un |
| dessen die andere Grenzlinie 14 bildende Hypotenuse |
| innen vom mittelfeldseitigen Ausg&ngapuntt 15 der |
Grenzlinie 13 ausgeht.
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Die an das restliche Mittelfeld 4 beiderseits der zusammenhängenden
Mittelteldgruppe anschließenden Randfelder 8 besitzen nur eine etwa 1/3 der genannten
Kantenlänge betragende Breite und weisen nach dem dortigen freien Ende der zusammenhängenden
Mittelfelder 1, 2, 3 und 4 hin-ebenfalls über je eine Bild-Linie 12 abgeteilt-noch
je einen ein Randfeld 9 bildenden Lappen auf, dessen Länge annähernd einer halben
Kantenlänge des zu formenden Würfels gleicht.
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An die stirnseitig der zusammenhängenden Mittelfelder 1,2,, und 4
gelegene Außenkanten des Mittelfeldes
4 schließen die beiden in
ihrer Breite jeweils den letztgenannten Randfeldern 8 etwa gleichenden Außenfelder
10 und 11 aufeinanderfolgend-und voneinander durch eine Rill-Linie 16 abgeteilt.-an,
wobei das äußere Feld 11 entlang seiner parallel zur Will-Linie 16 verlaufenden
Außenkanten noch zwei kurze Ansätze 17 aufweist, die beim Auffalten des gemeinsam
mit dem dortigen Mittelfeld 4 gebildeten Deckels der Schachtel in entsprechende
Schlitze 18 in der den Außenfeldern 10, 11 zugekehrten Außenkante des Mittelfeldes
4 eingreifen.
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Beim Auffalten des beschriebenen Zuschnittes
| werden zunächst die beiderseits des Mittelfeldes 4 |
| 8 aus der usrpruagliohen |
| Ebene des Zuschnittes nach oben und die die Lappen |
| bildenden äußeren Wandfelder 9 rechtwinklig gegen- |
einander geklappt, woraufhin die beiden Außenfelder 10 und 11 ebenfalls senkrecht
nach oben geschwenkt wer-
| den,bin sohlteilieb das äußere Außenteld 11 um |
weitere 1800 nach innen-in den so geformten Deckel der Schachtel hinein-umgefaltet
wird, wobei die beiden Ansätze 17 dieses Außenfeldes schließlich in die genannten
Schlitze 18 an der Außenkante des Mittelfeldes 4 eingreifen und dadurch dem Deckel
einen festen Zusammenhalt verleihen.
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Daraufhin werden die beiden Mittelfelder 1 und 3 gegenüber dem zunächst
in seiner ursprünglichen Lage verbleibenden Mittelfeld 2 nach oben geklappt, wobei
zugleich
die an das Mittelfeld 2 beiderseits anschliessenden Randfelder 5 nach innen gegeneinander
gefaltet werden, so daß sie innerhalb der gegenüber den Mittelfeldern 1 und 3 ebenfalls
gegeneinander aufwärts und einwärts geklappten Randfelder 7 zu liegen kommen, wie
dies deutlich aus Fig. 2 ersichtlich ist. Bei diesem Auffalten der Schachtel gelangen
schließlich
| die dreieekformigen Bandfelder 6 zwischen die je- |
weil benachbarten Wandfelder 5 und 7. Zum Schließen der so aufgefalteten Schachtel
braucht lediglich der bereits vorher aufgefaltete Deckel über den Rand der an der
aufgefalteten Schachtel verbleibenden Öffnung geschoben werden, bis der Rand an
den innerhalb des Deckels befindlichen Außenkanten des Mittelfeldes 4 anliegt.
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Durch den Inhalt wird der so geschlossenen Faltschachtel ein für
die praktischen Bedürfnisse vollauf ausreichender weiterer Halt verliehen, so daß
mit der beschriebenen Schachtel eine einfache und insbesondere ohne gegliohen Klebevorgang
herstellbare Verpackung geschaffen ist, die sich zur Verpackung aller würfelförmig
in den Handel zu bringender Güter, wie Lebensmittel, vor allem zum Verpacken von
Margarine, Kunsthonig o. dgl. eignet.
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Das in den Figuren 3 und 4 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich vom vorhergehenden lediglich dadurch, daß die beiderseits des
Mittelfeldes 2 anschließenden Randfelder 5a gegenüber den benachbarten Randfeldern
6 und 7 etwas nach außen vorlängert
sind und dadurch jeweils ein
Quadrat bilden, dessen Kantenlänge mit der Kantenlänge der würfelförmigen Faltschachtel
übereinstimmt. Dies hat zur Folge, daß beim Auffalten (in gleicher Weise wie an
Hand des ersten Ausführungsbeispiels beschrieben) dieser Schachtel die beiden Wandfelder
5 innerhalb der außen anschließenden Randtelder 6 und 7 bis an den oberen Rand der
offenen Faltschachtel reichen und dem Inhalt dadurch in der aus Figur 4 ersichtlichen
Weise einen besonders dichten seitlichen Abschluß verleihen.
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Die Neuerung ist nicht an alle Einzelheiten der beschriebenen Ausführungsbeispiele
gebunden. So kann z « B. das Festlegen des in den aufgefalteten Deckel hineingeklappten
Außenfeldes 11 im Deckel auch auf andere Weise als durch die beschriebenen Ansätze
17 und Schlitze 18 erfolgen, ohne daß dadurch der in den nachstehenden Ansprüchen
niedergelegte Schutzbereich der Neuerung verlassen wird.