DE1536243C - Karton und Einsatz - Google Patents
Karton und EinsatzInfo
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Description
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noch offen sind, kann man den Seitenteil 5 a des Eine andere vorteilhafte Lösung für einen Einsatz
Oberteils zwischen die offenen Enden der Schachtel mit großer Stabilität ist durch das in den F i g. 10 und
legen. 11 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung
Nach dieser Vorbereitung wird die Schachtel ge- gegeben. Abweichend von den vorhergehenden Beischlossen
und gleichzeitig der Einsatz gegenüber der 5 spielen werden der Oberteil und der Unterteil an der
Schachtel festgelegt. Zu diesem Zweck werden die Schachtel befestigt. Der Unterteil besteht aus einem
offenen Enden der Schachtel mit dem zwischen die endständigen Seitenteil 10 a, einem äußeren Seitenteil
Enden gelegten Seitenteil des Oberteils mittels Klam- 10 b, zwei Seitenteilen 10 c und 10 e und schließlich
mern od. dgl. vereinigt. Eine der zur Verwendung aus einem Mittelteil 10 d. Der in F i g. 11 dargestellte
kommenden Klammern ist in den Figuren mit dem io Oberteil 11 besteht aus dem Seitenteil 11 α und dem
Bezugszeichen 12 versehen. Hauptteil Ub. Der Oberteil stützt sich mit einer
Aus der F i g. 3 geht hervor, daß sich der Ober- Fläche und einer Kante und der Unterteil mit zwei
teil 2 des Einsatzes mit der Seitenfläche 5 a und mit Flächen und einer Kante auf den Innenflächen der
der rechten Kante des Hauptteils 5 b auf entspre- Schachtel ab.
chenden Innenflächen der Schachtel abstützt. Der 15 Um einen Einsatz mit besonders großer Stabilität
Unterteil stützt sich mit den beiden Kanten der Sei- zu erhalten, kann auch der Zuschnitt des Einsatzes
tenteile 4 a und Ac sowie mit der Fläche des Mittel- die in Fig. 13 dargestellte Ausführungsform haben,
teils 4 b auf ensprechenden Innenflächen der Schach- Der aus einem einzigen Stück bestehende Zuschnitt
tel ab. kann zu dem in Fig. 14 perspektivisch dargestellten
Das in den F i g. 4 bis 6 dargestellte Ausführungs- 20 Einsatz gefaltet und gesteckt werden, dessen Lage in-
beispiel der Erfindung weist einen Unterteil 6 mit nerhalb der Schachtel die F i g. 15 wiedergibt. Um
einem Mittelteil 6 c, zwei Seitenteilen 6 b und 6 d den FaIt- und Steckvorgang zu erläutern, sind die in
und einem endständigen Seitenteil 6a auf. Der Un- Fig. 13 mit kleinen lateinischen Buchstaben bezeich-
terteil 7 besteht nur aus dem Hauptteil 7 a. Aus neten Teile des Zuschnitts ein zweites Mal in F i g. 14
F i g. 6 geht hervor, daß sich der Oberteil mit zwei 35 mit den gleichen Buchstaben gekennzeichnet. Es ist
Kanten und der Unterteil mit zwei Flächen und einer noch zu beachten, daß der Teil h hochgeklappt wer-
Kante auf den Innenflächen der Schachtel abstützen. den muß, wenn man den Teil c mit den senkrecht
Da der Unterteil mit der Schachtel verbunden ist, ist von ihm abstehenden Seitenteilen b und d durch die
der Einsatz etwas stabiler als der in den F i g. 1 bis 3 von h freigegebene öffnung hindurchstecken will,
dargestellte, bei fast gleichem Materialaufwand in 30 Nach erfolgtem Durchstecken wird der Teil h wieder
beiden Fällen. nach unten geklappt.
Eine Steigerung der Stabilität gegenüber den vor- Der auf diese Art hergestellte Einsatz stützt sich
hergehenden Beispielen zeigt das in den F i g. 7 bis 9 mit vier Flächen und einer Kante auf den Innenflä-
dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der chen der Schachtel ab.
Unterteil besteht aus dem Mittelteil 8 c, den beiden 35 Das Bezugszeichen 12 weist in allen Figuren auf
Seitenteilen 8 b und 8 d und den beiden endständigen ein Befestigungsmittel hin, das als Klammer od. dgl.
Seitenteilen 8 α und 8 e. Der Oberteil weist neben bezeichnet wurde. Es kann aber auch ein nichtmetaldem
Hauptteil 9b ein Seitenteil 9a auf. Die Fig. 9 lisches Befestigungsmittel, z.B. eine Klebeverbinzeigt,
daß sich der an der Schachtel befestigte Ober- dung, mit oder ohne Benutzung von Klebestreifen,
teil mit der Seitenfläche und mit einer Kante des 40 Verwendung finden. Abgesehen von der Ausfüh-Hauptteils
auf den entsprechenden Innenflächen der rungsform der Befestigungsmittel besteht der wesent-Schachtel
abstützt. Eine große Stabilität des Einsat- liehe Erfindungsgedanke darin, daß mit demselben
zes wird dadurch erzielt, daß sich der Unterteil mit Befestigungsmittel gleichzeitig die Schachtel an einer
drei Flächen auf den Innenwänden der Schachtel ab- Eckkante geschlossen und der Einsatz in der Schachstützt.
45 tel fixiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Rechteckige Faltschachtel, bei der zwei an die flächenhaften Leimverbindungen abplatzen, so
einer Eckkante aufeinanderstoßende Seitenwände 5 daß der Stegeinsatz in der aufgefalteten Schachtel
mittels sich überlappender, an die Seitenwand- nicht festliegt.
kanten angelenkter Endstreifen verbunden sind, Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
sowie mit einem aus zwei Zuschnitten bestehen- eine Faltschachtel mit Stegeinsatz so auszubilden,
den, durch Falten und Ineinanderstecken zusam- daß nur ein Arbeitsgang erforderlich ist, um mit den
mengefügten Stegeinsatz, der den Innenwänden io üblichen Verbindungsmitteln die Schachtel an einer
der Faltschachtel anliegt und an diesen befestigt Eckkante zu schließen und gleichzeitig den Einsatz
ist, dadurch gekennzeichnet, daß min- im Inneren der Schachtel zu fixieren. Diese Aufgabe
destens ein endständiger Teil (5 a, 6 a, 9 a, 13 a) wird dadurch gelöst, daß mindestens ein endständieines
Einsatzzuschnittes (5, 6, 9, 13) zwischen ger Teil eines Einsatzzuschnittes zwischen den beiden
beiden sich überlappenden, an den Seiten- 15 den sich überlappenden, an den Seitenwandkanten
wandkanien angelenkten Endstreifen liegt und angelenkten Endstreifen liegt und mit diesen verbunmit
diesen verbunden ist. · den ist. Gegenüber dem Bekannten garantiert die Er-
2. Rechteckige Faltschachtel nach Anspruch 1, findung eine erhebliche Einsparung an Arbeitszeit
dadurch gekennzeichnet, daß die endständigen und -Material, sowie einen festen Sitz des Einsatzes in
Teile (10 a, lla) beider den Stegeinsatz bilden- 20 der Schachtel.
der Zuschnitte (10, 11) mit den sich überlappen- In Weiterausbildung der Erfindung wird eine vor-
den Endstreifen (2, 3) verbunden sind, wobei der teilhafte Ausführungsabwandlung vorgeschlagen, die
endständige Teil (lla) des Zuschnittes (11) zwi- darin besteht, daß die endständigen Teile beider den
sehen den sich überlappenden Endstreifen an- Stegeinsatz bildender Zuschnitte mit den sich übergeordnet
ist, während der endständige Teil (10 a) 25 läppenden Endstreifen verbunden sind, wobei der
des Zuschnitts (10) dem sich im Inneren der FaIt- endständige Teil des ersten Zuschnitts zwischen den
schachtel befindlichen Endstreifen (3) anliegt. sich überlappenden Endstreifen angeordnet ist, wäh
rend der endständige Teil des zweiten Zuschnitts dem sich im Inneren der Faltschachtel befindlichen
30 Endstreifen anliegt.
Bei dieser Ausführungsform hat der Einsatz eine
große Stabilität. Die Ausführungsform eignet sich mit Vorteil dann, wenn der Stegeinsatz aus verhältnismäßig
dünner Pappe besteht.
35 Die Erfindung wird an Hand der folgenden Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Die Erfindung betrifft eine rechteckige Fait- F i g. 1 bis 3 den Zuschnitt eines Einsatzunterteils,
schachtel, bei der zwei an einer Eckkante aufeinan- · den Einsatzoberteil und einen Blick von oben in die
derstoßende Seitenwände mittels sich überlappender, Schachtel mit dem Stegeinsatz eines ersten Ausfühan
die Seitenwandkanten angelenkter Endstreifen 40 rungsbeispiels der Erfindung;
verbunden sind, sowie mit einem aus zwei Zuschnit- F i g. 4 bis 6 die entsprechenden Teile eines zweiten
bestehenden, durch Falten und Ineinanderstek- ten Ausführungsbeispiels;
ken zusammengefügten Stegeinsatz, der den Innen- F ig. 7 bis 9 die entsprechenden Teile eines drit-
wänden der Faltschachtel anliegt und an diesen befe- ten Ausführungsbeispiels;
stigt ist. 45 Fig. 10 bis 12 die entsprechenden Teile eines
stigt ist. 45 Fig. 10 bis 12 die entsprechenden Teile eines
Es sind Faltschachteln bekannt, bei denen zwei vierten Ausführungsbeispiels und
an einer Eckkante aufeinanderstoßende Seitenwände Fig. 13 bis Γ5 die entsprechenden Teile eines'
mittels sich überlappender, an die Seitenwandkanten fünften Ausführungsbeispiels.
angelenkter Endstreifen verbunden sind (deutsche In allen Figuren ist die mit 1 bezeichnete FaIt-
Gebrauchsmusterschriften 1 942 870 und 1 929 976). 50 schachtel in einer Ansicht von oben gezeichnet. Be-Zum
Einsatz in jede bekannte Faltschachtel ist ein vor ein Stegeinsatz in die Schachtel eingesetzt und
aus zwei Zuschnitten bestehender, durch Falten und dort befestigt wird, ist diese an ihren Enden 2 und 3
Ineinanderstecken zusammengefügter Stegeinsatz offen.
vorgesehen, der den Innenwänden der Faltschachtel In dem in F i g. 1 bis 3 dargestellten ersten Ausanliegt
und an diesen befestigt ist. 55 führungsbeispiel der Erfindung besteht der Einsatz
In vorteilhafter Weise kann eine derartige FaIt- aus einem Unterteil4 und einem Oberteils, die mit
schachtel für den Versand einschließlich des Stegein- Schlitzen 4', 4", 5' und 5" versehen sind. Die in
satzes flach zusammengedrückt werden. Am Füllort F i g. 1 mit 4 α und 4 c bezeichneten Seitenteile des
kann man die Schachtel in einfacher Weise auseinan- Unterteils und der in Fig. 2 mit 5a bezeichnete Seiderklappen,
worauf die Wände des Stegeinsatzes 60 tenteil des Oberteils werden um die in den Fig. 1
dann senkrecht zu den Wänden der Schachtel verlau- und 2 dargestellten gestrichelten Linien jeweils in
fen, wie es für ein maschinelles Füllen der Schachtel Bezug auf den Mittelteil 4 b des Unterteils bzw. den
mit Flaschen, Büchsen od. dgl. erforderlich ist. Einen Hauptteil 5 b des Oberteils senkrecht umgeklappt.
Nachteil haben die bekannten Faltschachteln, der Im gefalteten Zustand wird unter Benutzung der
darin besteht, daß der Endstreifen an einer Seiten- 65 genannten Schlitze der Oberteil in den Unterteil gewand
der Schachtel befestigt werden muß und zu- steckt. Die durch Stecken miteinander zu einem Einsätzlich
der Stegeinsatz mit mindestens zwei nach satz verbundenen Teile werden entsprechend F i g. 3
außen weisenden Flächen an den zugekehrten Innen- in die Schachtel eingesetzt. Da deren Enden 2 und 3
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0044309 | 1966-10-08 | ||
| DER0044309 | 1966-10-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1536243A1 DE1536243A1 (de) | 1970-01-08 |
| DE1536243B2 DE1536243B2 (de) | 1973-01-18 |
| DE1536243C true DE1536243C (de) | 1973-08-16 |
Family
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