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DE1826760U - Klappstuhl. - Google Patents

Klappstuhl.

Info

Publication number
DE1826760U
DE1826760U DE1960W0025280 DEW0025280U DE1826760U DE 1826760 U DE1826760 U DE 1826760U DE 1960W0025280 DE1960W0025280 DE 1960W0025280 DE W0025280 U DEW0025280 U DE W0025280U DE 1826760 U DE1826760 U DE 1826760U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chair
legs
hinge
folding seat
free
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960W0025280
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK
Original Assignee
WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK filed Critical WESTDEUTSCHE SITZMOEBELFABRIK
Priority to DE1960W0025280 priority Critical patent/DE1826760U/de
Publication of DE1826760U publication Critical patent/DE1826760U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

  • Westdeutsche Sitzmöbelfabrik Schröder & Henzelmann Bad Oeynhausen Sielstraße 17 Klappstuhl Die Neuerung betrifft einen Stuhl, der aus zwei U-förmigen Rohren besteht, deren freie Schenkel jeweils die Vorder-bzw. Hinterbeine bilden und im Bereich ihrer Stege miteinander verbunden sind, wobei das die Vorderbeine bildende U-Rohr unterhalb des Sitzes nach hinten etwa in die Ebene der Sitzplatte abgewinkelt ist. Ziel der Neuerung ist es, einen Klappstuhl zu schaffen, bei dem das Gestell des bekannten Stuhles mit fester Sitzplatte ohne Änderungen übernommen werden kann. Es sind Klappstühle bekannt, bei welchen an der Hinterkante des Klappsitzes der eine Schenkel eines Scharniers befestigt ist, dessen anderer Schenkel mit dem Beingestell des Stuhles verbunden ist.
  • Neuerungsgemäß ist an dem Beingestell des bekannten Stuhles mittels eines Scharniers ein Klappsitz schwenkbar an seiner Hinterkante befestigt, wobei der mit dem Beingestell verbundene Schenkel des Scharniers
    mit einer längeren Scharnierlasche ausgerüstet ist,
    die die Verbindungsstelle zwischen den aneinander-
    U-förmigen
    liegenden Stegen der die Stuhlbeine bildenden/Rohre
    U-förmig umgreift. Dadurch wird durch das Klappschar-
    nier gleichzeitig die Verbindungsstelle verstärkt
    und dieses seinerseits mit dem Untergestell des Stuhles
    fest verbunden. Dabei kann das Scharnier am Beingestell
    des Stuhles mit einer einzigen Schraube befestigt werden.
  • Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist das unter den Stegen der U-Rohre durchgreifende freie Ende der Scharnierlasche nach hinten herausgeführt, so daß es über den Bereich der Stege bzw. der Verbindungsstelle herausragt, wobei dieses freie Ende einen nach oben weisenden Gummipuffer trägt, auf dem sich der untere Rand des am Schwenkteil des Scharniers befestigten Klappsitzes bei hochgeklapptem Klappsitz abstützen kann.
  • Auf der Gelenkachse des Scharniers ist in an sich bekannter Weise eine Spiralfeder angeordnet, deren einer freier Schenkel sich gegen das Schwenkteil des Scharniers abstützt, während ihr mit einem Handgriff versehener zweiter freier Schenkel in den Bereich der unter den Stegen durchgreifenden Lasche des mit dem Untergestell des Stuhles verbundenen Scharniers ragt. Dabei greift der freie Schenkel an dieser Lasche nach unten seitlich vorbei, wobei die Lasche an dieser Seite wenigstens zwei Einkerbungen trägt, in welche der freie Schenkel der Feder mittels des Handgriffes eingehakt werden kann, so daß je nach Lage des freien Schenkels in der einen oder anderen Kerbe die Feder, die den Klappsitz in Hochklappstellung verbringt, ge-oder entspannt wird. Überdies kann mittels des Handgriffes der freie Schenkel der Feder auch gänzlich aus den Kerben entfernt und aus dem Bereich der unter den Stegen durchgreifenden Lasche des mit dem Untergestell des Stuhles fest verbundenen Scharniers gebracht werden, so daß dadurch der Klappsitz ohne die Federwirkung in seiner heruntergeklappten Stellung verbleibt.
  • An der Unterseite des Klappsitzes sind zwei Gummipuffer befestigt, die in einem solchen Abstand angeordnet sind, daß sie auf die waagerecht liegenden Teile des die vorderen Stuhlbeine bildenden U-förmigen Rohres bei heruntergeklapptem Klappsitz auftreffen und damit den Klappsitz in seiner vorwiegend waagerechten Lage abstützen. In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, auf das diese nicht beschränkt ist, dargestellt.
  • Fig. 1 ist der erfindungsgemäße Klappstuhl in perspektivischer Darstellung, schräg von vorn gesehen. Fig. 2 ist eine Rückansicht des Klappstuhles in perspektivischer Darstellung. Fig. 3 ist eine Darstellung des Gestells des Stuhles ohne Rückenlehne und Klappsitz. Fig. 4 ist ein Schnitt durch das Klappscharnier für den Stuhlsitz gemäß der Linie A-B in Fig. 1. Fig. 5 ist ein Ausschnitt aus dem Klappstuhl und zeigt in vergrößerter Darstellung das Klappscharnier, schräg von oben gesehen. Fig. 6 zeigt das die Verbindungsstelle zwischen den beiden U-förmigen Rohren umgreifende Scharnier von unten.
  • In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 der Klappsitz, mit 2 das die vorderen Stuhlbeine bildende U-Rohr, mit 3 das die hinteren Stuhlbeine bildende U-Rohr und mit 4 die Rückenlehne des Klappstuhles bezeichnet. Das die vorderen Stuhlbeine bildende U-Rohr 2 ist mit seinem Stegteil 5 im wesentlichen waagerecht gelegt, wobei die freien Schenkel
    6 dieses U-Rohres in Richtung auf den Fußboden zu abge-
    winkelt sind. Gegen den Steg 7 des U-Rohres 2 ist das
    8
    U-Rohr 3 mit seinem Steg, der ein gerades Stück/hat,
    schräg zum Fußboden gestellt und an dieser Stelle mit
    dem Steg 7 des die vorderen Stuhlbeine bildenden U-Rohres
    2 durch eine Schweißung oder dergleichen verbunden.
  • Die Rückenlehne 4 des Stuhles wird durch ein U-förmiges Rohr 9 getragen, dessen freie Schenkel 10 an der Verbindungsstelle zwischen den Rohren 3 und 2 mit dem geraden Teil des Steges 8 des Rohres 3 gleichfalls durch eine Schweißung oder dergleichen verbunden sind. An dem oberen Steg des Rohres 9 ist die Rückenlehne 4 des Stuhles befestigt.
  • Die Verbindungsstelle zwischen den Rohren 2 und 3 wird durch das Teil 11 des Scharniers 12 umgriffen, wobei die Schwenkachse 13 des Scharniers parallel zum geraden Stück 8 des Steges des Rohres 3 liegt. Das Schwenkteil 14 des Scharniers ist am Klappsitz 1 befestigt. Zur Verdeutlichung dieses Sachverhaltes ist in Fig. 3 das Gestell des Stuhles ohne Rückenlehne, Klappsitz und Klappscharnier dargestellt.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen diese Verhältnisse noch genauer.
  • Auf dem Gelenkbolzen 15 des die Scharnierteile 14 und 11 des den Klappsitz mit dem Untergestell des Stuhles verbindenden Scharniers 12 ist zwischen den Lagerstellen 16 und 17 der Teile 11 bzw. 14 in dem dazwischen angebrachten Raum die Spiralfeder 18 angebracht. Der obere freie Schenkel 19 dieser Spiralfeder liegt gegen die untere Fläche des Scharnierteiles 14 des Scharniers neben einem Schraubenkopf, einem Bolzenteil oder dergleichen 20, der ein seitliches Ausweichen des freien Schenkels 19 verhindert, an. Der zweite freie Schenkel 21 ragt dabei hinter den Rohrteilen 8 und 7 nach unten und trägt, wie in Fig. 4 gezeigt, an seinem äußeren Ende einen Handgriff 22.
  • Der Sitz 1 ist durch drei Schrauben, Bolzen oder dergleichen 20 mit dem Schwenkteil 14 des Scharniers verbunden, wobei im mit dem Untergestell des Stuhles verbundenen Scharnierteil 11 Ausnehmungen 23 vorgesehen sind, in die die vorstehenden Köpfe 20 der beiden Verbindungselemente bei heruntergeklapptem Klappsitz eintreten können. Zwischen diesen beiden Ausnehmungen ist eine Schraube 24 angeordnet, die an der Verbindungsstelle zwischen den Rohrstücken 8 und 7 durch diese Verbindung durchtritt und an ihrem unteren Ende mit der Mutter 25 (Fig. 4) das Scharnier an dieser Verbindungsstelle befestigt.
  • In der Darstellung nach Fig. 6 ist die erfindungsgemäße Anordnung des Scharniers an der Verbindungsstelle, von unten gesehen, gezeigt. Die Lasche 26 des Scharniers untergreift dabei unter den Stegen 7 und 8 die Verbindungsstelle der U-förmigen Rohre 2 und 3, die durch eine Schweißung 27 oder dergleichen fest miteinander verbunden sind. Diese Lasche ragt über den Bereich der Rohrstücke 7 und 8 nach hinten heraus und trägt an ihrem sich so ergebenden freien Ende einen nach oben gerichteten Gummipuffer 28 (vgl. Fig. 2). Dieser Gummipuffer dient bei hochgeklapptem Klappsitz zum Abstützen des unteren Endes des Klappsitzes 1, der auf diesem Gummipuffer zur Auflage kommt.
  • An der Seite 29 der unter den Stegen 7 und 8 greifenden Lasche 26 des festen mit dem Untergestell des Stuhles verbundenen Scharnierteiles sind zwei Kerben 30 und 31 angebracht, in die das mit dem Handgriff 22 versehene freie Ende 21 der Feder 18 eingehakt werden kann, wodurch die Feder 18 mehr oder weniger stark gespannt wird.
  • Bei Lösung des freien Endes 22 aus einer der Kerben hat das freie Ende der Feder 18 das Bestreben, in Pfeilrichtung auszuweichen und die Feder 18 völlig zu entspannen. Bei einer solchen völligen Ausklinkung verbleibt der Klappsitz 1 in der heruntergeklappten Lage. Die Unterseite des Klappsitzes 1 trägt zwei Gummipuffer
    32 und 33, die sich auf den vorwiegend waagerechten
    Schenkeln des waagerecht liegenden Krümmungsstückes des
    die vorderen Stuhlbeine bildenden U-Rohres bei heruntergeklapptem Klappsitz abstützen.

Claims (6)

  1. Schutzansprüche 1. Stuhl, der aus zwei U-förmigen Rohren besteht, deren freie Schenkel jeweils die Vorder-bzw. Hinterbeine des Stuhles bilden und im Bereich ihrer Stege miteinander verbunden sind, wobei das die Vorderbeine bildende U-Rohr unterhalb des Sitzes nach hinten etwa in die Ebene der Sitzplatte abgewinkelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Beingestell des Stuhles mittels eines Scharniers (12) ein Klappsitz (1) schwenkbar an seiner Hinterkante befestigt ist, wobei der mit dem Beingestell verbundene Schenkel (11) des Scharniers mit einer längeren Scharnierlasche ausgerüstet ist, die die Verbindungsstelle zwischen den aneinanderliegenden Stegen der die Stuhlbeine bildenden U-Rohre (2, 3) U-förmig umgreift.
  2. 2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Scharnierlasche (26) unter den Stegen (7, 8) der Rohre nach hinten herausragt und einen Gummipuffer (28) so trägt, daß sich der hintere Rand des am Schwenkteil (14) des Scharniers (12) befestigten Klappsitzes (1) bei hochgeklapptem Klappsitz auf diesem Gummipuffer (28) abstützt.
  3. 3. Stuhl nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gelenkbolzen des Scharniers eine in an sich bekannter Weise Spiralfeder (18) angeordnet ist, deren einer freier Schenkel (19) sich gegen das mit dem Klappsitz verbundene..
    Schwenkteil (14) des Scharniers (12) abstützt, während der andere freie Schenkel (21) der Spiralfeder mit einem Handgriff (22) versehen ist und in den Bereich der unter den Stegen (7, 8) der Rohre durchgreifenden Lasche (26) des mit dem Untergestell des Stuhles verbundenen Scharniers (12) ragt.
  4. 4. Stuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel der Spiralfeder (18) an der Lasche (26) seitlich vorbeigreift, wobei die Lasche (26) an dieser Seite (29) wenigstens eine Einkerbung (30,31) trägt, in welche der freie Schenkel (21) der Feder (18) mittels des Handgriffes eingehakt werden kann, so daß dadurch die Feder (18) mehr oder weniger stark gespannt wird, um den Klappsitz (1) in Hochklappstellung zu verbringen.
  5. 5. Stuhl nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergestell des Stuhles in an sich bekannter Weise durch zwei U-förmige Rohre (2,3) gebildet wird, wobei die freien Schenkel dieser U-förmigen Rohre nach unten weisen und die Stuhlbeine bilden, undfuß
    das die vorderen Stuhlbeine bildende U-Rohr (2) mit seinem Stegteil im wesentlichen waagerecht liegt, während dazu im angenähert rechten Winkel die die Stuhlbeine bildenden freien Schenkel (6) zum Fußboden hin abgewinkelt sind.
  6. 6. Stuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Klappsitzes (1) zwei Gummipuffer (32, 53) angebracht sind, die bei heruntergeklapptem Klappsitz auf den nahezu waagerecht liegenden Teilen des Stegteils (5) des die vorderen Stuhlbeine bildenden U-Rohres (2) zur Auflage kommen, wodurch der Klappsitz in seiner heruntergeklappten Lage abgestützt wird.
DE1960W0025280 1960-11-29 1960-11-29 Klappstuhl. Expired DE1826760U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960W0025280 DE1826760U (de) 1960-11-29 1960-11-29 Klappstuhl.

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DE1960W0025280 DE1826760U (de) 1960-11-29 1960-11-29 Klappstuhl.

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Publication Number Publication Date
DE1826760U true DE1826760U (de) 1961-02-16

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960W0025280 Expired DE1826760U (de) 1960-11-29 1960-11-29 Klappstuhl.

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