DE1814680A1 - Verschluss - Google Patents
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Description
PATENTANWALT 1 8 1 U 6 8
DIPL-ING.
6 Frankfurt am Main 70
Schneckenhof sir. 27 - Tel. 61 70 79 1 3 . D β Z e Hit) e Γ 1 9 6 8
GzSc/Ra. Roehr Metals■& Plastics Company, Waterbury, Connecticut, U.S0A.
Verschluss
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei Verschlüssen, die eine evtl. vorangegangene Manipulation er-.
kennen lassen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Verschluß vorzusehen, welcher einen eine Manipulation anzeigenden ringförmigen
Rock aufweist, der mit der ringförmigen Seitenwand des Verschlusses durch mehrere am Umfang angeordnete Brücken
aus einem Material verbunden ist, welches radial offene Spalte zwischen der Seitenwand und dem eine Manipulation anzeigenden
Rock läßt, mit Ausnahme, wo die beiden durch die Brücken verbunden sind, wobei der Behälter aus einem Stück mit den sich
radial nach außen erstreckenden Vorsprüngen oder Zungen gebildet ist, welche sich durch die Spalte erstrecken und ein anfängliches
Entfernen des Verschlusses verhüten, ohne auch nur einige der Brücken zu brechen. Durch Drehung des Verschlusses
und des Behälters relativ zueinander zum Öffnen des Behälters, schneiden die Zungen die Brücken und bewirken, daß der eine
Manipulation anzeigende Rock von dem übrigen Verschluß getrennt wird. Der übrige Teil des Verschlusses kann dann von
dem Behälter gezogen werden. Gebrochene Brücken oder das Nichtvorhandensein des Rockes zeigt an, daß der Verschluß
entfernt wurde, oder daß eine Manipulation beispielsweise in täuschender Absicht vorgenommen wurde.
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Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind
der Behälter und der Verschluß schraubengewindelos und können , zusammengefügt werden, indem der Verschluß lediglich axial
auf den Behälter geschoben wird, ohne beide zu drehen, wodurch die beiden aufgrund der sich in den Spalten befindlichen Zungen
zusammengehalten werden. Die Zungen sind ausreichend flexibel, so daß sich der Verschlußrock darüber bewegen kann, wobei
bewirkt wird, daß die Zungen nach innen gebogen werden; nähert sich oder erreicht der Verschluß jedoch seine endgültig geschlossene
Stellung auf dem Behälter, so biegen sich die Zungen im wesentlichen zu ihrer anfänglichen Stellung zurück, um
in die Spalte einzugreifen. Bei einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind der Verschluß und ein Behälterhals verschraubt, und der Behälter weist sich nach außen erstreckende
Vorsprünge oder Zungen unterhalb des Gewindes auf. Die sich auf der Kappe befindlichen Brücken sind nachgiebig,
so daß sie sich nach außen in elastischen Grenzen strecken, um zu ermöglichen, daß die Vorsprünge unter die Brücken fahren,
wenn der Verschluß auf den Behälter geschraubt wird. Da die Vorsprünge sich drehbar und in axialer Ausrichtung zu den
Spalten an den Brücken vorbeibewegen, biegen sich die Brücken in ihre normalen Stellungen zurück und die Vorsprünge können
sich durch die Spalte erstrecken.
Bei der Bildung einer Verpackung,bei'welcher der Behälter und
der Verschluß, die je aus Kunststoff bestehen, nicht verschraubt sind, war es üblich, die beiden durch Wärmeverschmelzen
angrenzend an die sich teleskopartig ineinanderschiebenden Oberflächen zusammenzufügen. In Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung wird ein eine Manipulation anzeigender Verschluß und ein Behälter'der angegebenen Art vorgesehen, bei
denen es nicht erforderlich ist, mittels Wärme zu verschmelzen
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oder mit einer anderen, speziellen Vorrichtung und Anordnung
zu arbeiten, um den Verschluß auf dem Behälter zu "befestigen.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen.
Es zeigen:
Pig. 1 einen Schnitt durch den Verschluß entlang der Längsachse
desselben, wobei der Verschluß auf einem Behälter befestigt gezeigt ist,
Pig. 2 einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab entlang der Linie 2-2 der Pig. 1,
Pig, 3 einen Teilschnitt entlang der Linie 3-3 der Pig. 2,
Pig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 der Pig. 1,
Pig. 5 einen Teilschnitt entlang der Vertikalachse einer
geänderten Ausführungsform des Verschlusses gemäß der vorliegenden Erfindung,
Pig. 6 "eine Schnitt ansicht in verkleinertem Maßstab entlang
der Linie 6-6 der Pig. 5>
Pig. 7 in Vergrößerung einen Teil der Pig. 6, und
Pig. 8 eine vergrößerte Vorderansicht eines Teiles des Verschlusses
gemäß den Pig. 5 bis 7.
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Im einzelnen wird nun auf die Fig. 1 bis 4 der Zeichnung Bezug
genommen, in denen mit 1 ein Verschluß "bezeichnet ist, welcher eine Endwand 2 und eine daran hängende zylindrische Seitenwand
3 besitzt. Die äußere Oberfläche der Seitenwand 3 ist mit sich nach außen erstreckenden, am Umfang im Abstand angeordneten,
Fingergreifrippen 5 versehen, welche sich über die Länge der Seitenwand 3 erstrecken und die Handhabung des Verschlusses 1
erleichtern. An ihrem unteren Teil verjüngt sich die Seitenwand 3 nach unten zu einem schmalen unteren Rand oder einer
Peripherie 6, und an der unteren Peripherie 6 befindet sich ein zylindrischer, eine Manipulation anzeigender Rock 7, welcher
koaxial zur Seitenwand 3 sich erstrecken kann. Die Seitenwand 3 und der Rock 7 sind durch mehrere am Umfang angeordnete
brechbare Brücken 9 aus Verschlußmaterial miteinander verbunden, welche den Raum zwischen der unteren Peripherie 6 und
dem oberen Rand oder der Peripherie 10 des Rockes 7 überbrücken und radial offene, bogenförmige Spalte 11 zwischen der Seitenwand
3 und dem Rock 7 außer an Stellen lassen, wo die beiden durch die Brücken 9 miteinander verbunden sind. Jede Brücke
9 kann eine radiale Dicke haben, die derjenigen der Seitenwand 3 an ihrer unteren Peripherie 6 entspricht, die jedoch weniger
als die Dicke des Rockes 7 an seiner oberen Peripherie 10 beträgt. Desweiteren kann sich jede Brücke 9 verjüngen, so daß
sich ihr dünnster Abschnitt an der Peripherie 6 befindet. Bei der vorliegend veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung
sind acht in gleichem Abstand angeordnete Brücken vorgesehen, von denen jede angrenzend an eine der Rippen 5 angeordnet ist,
doch ist klar, daß die vorliegende Erfindung nicht auf diese genaue Anzahl von Brücken 9 beschränkt ist, die hier veranschaulicht
sind.
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Der Verschluß 1 ist in einem Stück gegossen. Dies kann mittels
einer in der Technik bekannten Vorrichtung oder vorzugsweise
mittels einer Vorrichtung der in den kanadischen Patenten Nr. 754 451 und Hr. 792 580 beschriebenen allgemeinen Art
bewerkstelligt werden. Der verwendete Kunststoff ist vorzugsweise ein Polyolefin, wie z.B. Polyäthylen oder Polypropylen,
jedoch können auch andere Kunststoffe, wie z.B. hochschlagfestes Polystyrol verwendet werden.
Eine Ausfuhrungsform des Behälters 13>
bei welchem die Verschlußkappe 1 verwendet werden kann, weist ein ringförmiges Endteil 14 auf, welches eine Öffnung 15 in dem Behälter bildet.
Die Endwand 2 ist über der Öffnung angeordnet und kann auf dem Endteil 14 sitzen. Das Endteil 14 besitzt vorzugsweise eine
äußere zylindrische Wand 17» welche sich in die Seitenwand 3 des Verschlusses schiebt, und die Seitenwand kann mit axial
im Abstand angeordneten kreisförmigen Verschließrippen 18 versehen
sein, welche mit der Wand 17 in Eingriff kommen. Von der Behälteröffnung 15 entfernt kann der Behälter 13 eine sich
nach innen erstreckende Schulter 19 haben, und ferner an der radial inneren Kante desselben ein röhrenförmiges Teil 21
kleineren Durchmessers als das Endteil 14. Ein Behälter 13 der zuvor genannten Art mit einem erweiterten Endteil 14 könnte
in Fällen geeignet sein, in welchen das in dem Behälter unterzubringende Produkt eine Spritze ist, doch ist verständlich,
daß Behälter anderer Gestalt ebenfalls für den Verschluß 1 verwendet werden können. Aus einem Stück mit dem Endteil 14
am oder nahe der Schulter 19 gebildete Zungen 23 sind im Abstand am Umfang angeordnet und ragen radial aus dem Endteil
14 und durch die Spalten 11 hindurch, so daß sie radial nach außen hinter den Brücken 9 liegen. Wie am besten aus Fig. 2
ersichtlich, kann die Zunge 23 im Querschnitt rechtwinklig-
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sein, wobei sich, die längere Ausdehnung in Umfangs- oder Horizontalrichtung
und die kürzere Ausdehnung in Axial- oder Vertikalrichtung befindet. Es sind vier in gleichem Abstand angeordnete
Zungen 23 veranschaulicht, jedoch kann eine größere oder kleinere Anzahl derselben verwendet werden. Diese Zungen
23 verhüten eine Trennung des Verschlusses 1 und des Behälterendteils H5 ohne die Brücken 9 zu brechen. So bewirkt ein
Brechen aller Brücken, daß der Rock 7 sich von dem Hauptkörper des Verschlusses 1 trennt und eine Manipulation an dem
Verschluß anzeigt. Eine Manipulation kann auch durch Br ..aen
einer oder mehrerer Brücken 9 angezeigt sein.
Ist es gewünscht, den Verschluß 1 von dem Behälter 13 zu entfernen,
so werden die beiden zueinander verdreht, wodurch bewirkt wird, daß die Kanten der Zungen 23 die Brücken 9 abschneiden
und den Rock 7 von dem Hauptkörper des Verschlusses abtrennen, und letzterer kann dann von dem Behälterende 14
weggezogen werden. Der Verschluß kann später ohne den Rock 7 als gewöhnliche Kappe wiederverwendet werden. Da die Zungen
23 in Umfangsriehtung relativ lang sind, stellen sie gegen
die Brücken 9 relativ feste und starre Glieder dar, um letztere leicht brechen zu können.
Sind vier in gleichem Abstand angeordnete Zungen 23 und acht in gleichem Abstand angeordnete Brücken 9 vorgesehen, so werden
alle Brücken 9 nach einer viertel Drehung des Verschlusses gebrochen. Zunächst wird eine Gruppe von vier Brücken gebrochen
und danach die restlichen vier. Es kann jedoch auch eine andere Folge der Abtrennung gewählt werden, indem nicht in
gleichem Abstand angeordnete Brücken und nicht in gleichem Abstand angeordnete Zungen oder eine Kombination daraus verwendet
werden, welche von der Folge des gewünschten Brechens der Brücken abhängt. Der Verschluß 1 kann auf dem Behälter 13
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befestigt werden, indem die Seitenwand 3 axial teleskopartig über das Endteil H greift, ohne daß es notwendig ist, beide
zu drehen. Da die konische Oberfläche 25 des Rockes 7 auf den
Zungen 23 aufliegt, kann der Rock 7 etwas nachgeben, doch die
Zungen 23 werden sich innerhalb ihrer elastischen Grenzen nach innen (in Fig. 1 nach unten) biegen, um zu ermöglichen, daß
der Rock 7 dadurch vorbeigeführt wird. Nähert sich der Verschluß in axialer Richtung seiner endgültig geschlossenen
Stellung, so werden die Zungen 23 dann in ihre ursprünglichen Stellungen zurückspringen und lose durch die Spalten 11 nach
außen ragen» Da jede Zunge 23 in ihren Axialabmessungen relativ dünn ist, kann sie leicht durch den Rock 7 gebogen werden.
Bs ergibt sich jedoch, daß aufgrund der relativ großen Umfangsabmessung
jeder Zunge 23, sie ziemlich starr ist, wenn sie auf eine Brücke 9 Druck ausübt. Damit die Zungen 23 für
den zuvor genannten Zweck die gewünschte Nachgiebigkeit innerhalb der elastischen Grenzen haben, sollte der Behälter 13
aus relativ elastischem Material bestehen. Kunststoffe des Polyolefintyps, wie z.B. Polypropylen oder Polyäthylen, sind
zum Gießen des Behälters 13 geeignet. Um ihre Flexibilität zu begünstigen, können die Zungen 23 an Stellen dünner ausgeführt
sein, wo sie mit dem Endteil H verbunden sind. Es ist wünschenswert, den Verschluß und Behälter unmittelbar vor
dem Zusammenfügen auszurichten, so daß beim axialen Ineinanderschieben der beiden die Zungen 23 am Umfang versetzt
zu den Brücken 9 angeordnet werden; sonst würden die Zungen 23 mit ihren Enden hinter den Brücken 9 liegen bleiben und
daran gehindert, in die Spalten 11 zu schnappen. Ist jedoch keine vorbestimmte Ausrichtung vorgesehen, kann der Verschluß
in ungleichen Abständen angeordnete Brücken 9 haben und/oder der Behälter könnte in ungleichen Abständen angeordnete Zungen
23 aufweisen, die so konstruiert sind, daß, ungeachtet der
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Ausrichtung des Verschlusses und des Behälters, nur eine Zunge
hinter einer Brücke liegen "bleiben würde. Ein solcher Zustand
würde das Brechen der Brücken bei der anfänglichen Entfernung des Verschlusses nicht verhindern, obwohl eine weitere Drehung
des Verschlusses erforderlich ist, als wenn alle Zungen sich
in den Spalten 11 befänden.
Wird eine Abtrennung aller Brücken 9 und eine anschließende
" völlige Trennung des Rockes nicht gewünscht, ist es möglich, den Verschluß so zu gießen, daß eine der Brücken so angeordnet
ist, daß sie nicht von einer Zunge abgetrennt wird. Eine solehe Brücke könnte so gebildet sein, daß sie aus der Anzahl
aller anderen Brücken radial nach außen ragt, so daß sie nicht mit irgendeiner Zunge in Eingriff kommt und abgeschnitten wird.
Bei einer solchen Anordnung würde es nicht erforderlich sein, den Rock als ein separates Stück außer Gebrauch' zu setzen,
sondern er würde noch immer durch das Brechen der anderen Brücken eine Manipulation anzeigen.
Die Fig. 5 bis 8 seigen tine, weitere Ausführunggform der yor-
^ liegenden Erfindung, bei welchen gleiche Bezugszeichen durch ein angehängtes "a" bezeichnet sind, und welche den feilen
Behälters un4 des Verschlusses gemäß den Fig. 1 bis 4 entsprechen·
Wie am besten aus !"ig· 5 ersichtlich, weist der
Verschluß la eine zylindrische Seitenwand 3a £uf ? welche ,ein
inneres Schraubengewinde 25 und eine zusammendrüokb&Fe Dipht-
aufweist. Eine Flasche 13a oder ein ähnlicher Beis.t
mit einem ringförmigen gndteil Qde«p stinm i®l§ 14a
welcher einen darauf p,a,s,senden äußere^ Sohrauften-
B§ aufweist, um den Verschoß la gpw:f.n4emj.ß,:i.g auf-Dig
obere Peripher is ί Qa des, eine Jf^nipulationanr-Rockes
Iß. ist an der u;nter.en !«eriphe^g ß% ,der Vgr-3a
dur,oh am XJmf ang angeorän,gt.§
aus Verschlußmaterial aus Kunststoff befestigt. Wie aus fig.
ersichtlich, können die Brücken 9a so gegossen sein, daß sie radial nach innen gebogen sind.
Ein ringförmiger·, sich radial nach außen erstreckender Wulst
28 ist aus einem Stück mit dem Behälter 13a unterhalb des Gewindes 26 gebildet und kann der Übergangsring des Behälters
sein. Der Wulst 28 hat diametral gegenüberliegende Zungen oder Vorsprünge 30,3O5 welche sich radial hinter den normalen
Durchmesser des Wulstes 28 erstrecken. Diese Vorsprünge sind relativ starr in Umfangsrichtung und im allgemeinen hakenförmig,
indem sie sich im Uhrzeigersinn, wie aus Pig. 6 ersichtlich,
öffnen, Ist der Behälter T3a eine geblasene Plastikflasche, so können die Spitzen der Vorsprünge entlang der
Trennlinie der Blasformteile liegen.
Der Durchmesser über den Spitzen der Vorsprünge 30,30 ist selbstverständlich größer als der äußere Durchmesser des
Rockes 7a, so daß, wenn der Verschluß 1a auf den Behälterhals 14a zum Schließen der Öffnung 15a geschraubt wird, die Vorsprünge
30,30 sich durch die Spalten 11a erstrecken. Beim
Schrauben des Verschlusses auf den Hals Ha in Uhrzeigerrichtung, berührt das untere oder freie Ende des Rockes 7a die
Vorsprünge 30,30. Beim weiteren Zusammenschrauben des Verschlusses mit dem Hals verformt sich der Rock 7a nachgiebig
in eine ovale Form, um die Spitzen der Vorsprünge 30,30
freizugeben, und um danach im wesentlichen zu seiner ursprünglich gegossenen Form zurückzukehren. Während die Vorsprünge
30,30 über die Brücken 9 gleiten, geben letztere ebenfalls nach, indem sie sieh radial nach außen krümmen, kehren jedoch
im wesentlichen in ihre normalen, gegossenen Stellungen zurück, nachdem die Vorsprünge 30»30 daran vorbeigeführt .wurden und
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dann in die Spalten 11a gelangen. Bei richtiger Auswahl des
Kunststoffes für den Verschluß 1a wird ein elastisches Nachgeben des Rockes Ta und der Brücken 9a ermöglicht, ohne daß
auch nur eine derselben bricht. Polyolefinkunststoffe, wie
z.B. Polypropylen und Polyäthylen sind für diesen Zweck geeignet.
Beim anfänglichen Abschrauben des Verschlusses von dem Behäl-"
terhals kommen die hakenartigen Vorsprünge 30,30 mit den Brücken 9a an deren Schrägseiten 31 in Eingriff, wobei die
Brücken 9a im allgemeinen an der Oberfläche 6a abgeschnitten werden. Hierdurch wird der Rock 7a von dem verbleibenden Verschluß
getrennt und zeigt eine Manipulation oder eine vorherige Entfernung des Verschlusses von dem Behälter an. Der
Verschluß kann dann mit dem Behälter als eine gewöhnliche Schraubenkappe verwendet werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Anordnung nach den fig. 5 bis
8 kann der Verschluß 1a 28 mm groß sein, und in diesem Falle kann der Durchmesser zwischen den Spitzen der Vorsprünge 30,30
etwa 1,52 Zoll (3,85 cm) betragen. Der normale äußere Durchmesser des sich von den Vorsprüngen entfernt befindlichen
Wulstes 28 kann etwa 1,050 Zoll und der Mindestdurchmesser des Rockes 7a etwa 1,140 Zoll (2,90 cm) betragen. Bei einem
normalen Gewinde mit sechs Gewindegängen und einem Verschluß mit acht Brücken beträgt die bei einer Axialbewegung des Verschlusses
relativ zu dem Behälterhals von 0,83 (2,11) zur Trennung-des Rockes 7a benötigte maximale Drehung 180°. Normalerweise
sollte die Axialbreite jedes Spaltes 11a 0,083 Zoll (0,211 cm) plus zweimal die Dicke der Vorsprünge 30,30 oder
etwa 0,183 Zoll (0,465 cm) betragen. Jedoch wird in dem Augenblick,
wenn die beiden letzten, ungebrochenen Brücken mit den
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Vorsprüngen während des EntfernungsVorganges in Berührung
kommen,, der Kack Ta nach unten nachgeben* so daß die Spalten
11a von etwa 0,125 Zoll (0,318 em) gewöhnlich ausreichen sollten.
Der Behälter 13a kann in einem zweistufigen Grießvorgang erzeugt
werden, wobei der Halsteil mit dem Gewinde 26 und den Vorsprängen 30*30 mit einem daran "befestigten röhrenförmigen Körperteil
spritzgegοssen werden. Während das gegossene Stück noch
heiß ist, wird dann der röhrenförmige Körperteil zu einer
zweiten Gießform geleitet und geblasen. Mit einem solchen Verfahren
werden genaue Dimensionstoleranzen für den Hals der
Flasche, speziell bezüglich der Vorsprünge 30,30» erhalten.
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Claims (4)
1. Behälter mit einer Öffnung und einem eine Manipulation
anzeigenden Verschluß für die Öffnung, welcher relativ zu dem Behälter drehbar ist und eine innere ringförmige
Wand und einen Rock angrenzend an ein Ende der Wand aufweist und mit dieser mittels am Umfang im Abstand angeordneten
Materialbrücken verbunden ist, dadurch gekenn™ zeichnet, daß der Behälter zumindest eine Zunge (23 bzw» 50)
aufweist, welche durch den Raum (11 bzw. 11a) zwischen
dem Rock (7 bzw. 7a) und der Wand (3 bzw. 3a) ragt, um bei einer Relativdrehung des Verschlusses zu dem Behälter
ein aufeinanderfolgendes Brechen der Brücken (9 bzw. 9a) durch die Zunge (23 bzw. 30) zu bewirken.
2» Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Zungen (23 bzw. 30) oder eine der Brücken (9 bzw.
9a) ausreichend nachgiebig ist, um zu ermöglichen, daß sie aneinander vorbeiführen können, wenn der Verschluß und der
Behälter zusammengefügt werden.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (23) nachgiebig ist, um zu ermöglichen, daß der
Rock (9) darüberführen kann, wenn der Verschluß und der Behälter zusammengefügt werden.
4. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (30) hakenförmig sind.
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Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß und der Behälter zusammengeschraubt
(25, 26), und daß die Zungen (30) im Abstand von benachbarten Brücken angeordnet sind, so daß der Verschluß und der Behälter anfänglich relativ zueinander gedreht werden können, um den Gewindeeingriff zu lösen und um die Zunge und die Brücke miteinander in Eingriff zu bringen.
(25, 26), und daß die Zungen (30) im Abstand von benachbarten Brücken angeordnet sind, so daß der Verschluß und der Behälter anfänglich relativ zueinander gedreht werden können, um den Gewindeeingriff zu lösen und um die Zunge und die Brücke miteinander in Eingriff zu bringen.
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