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DE1813883A1 - Verfahren zur Behandlung eines selektiven Adsorptionsmittels - Google Patents

Verfahren zur Behandlung eines selektiven Adsorptionsmittels

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Publication number
DE1813883A1
DE1813883A1 DE19681813883 DE1813883A DE1813883A1 DE 1813883 A1 DE1813883 A1 DE 1813883A1 DE 19681813883 DE19681813883 DE 19681813883 DE 1813883 A DE1813883 A DE 1813883A DE 1813883 A1 DE1813883 A1 DE 1813883A1
Authority
DE
Germany
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zeolite
alkali metal
water
salt
adsorbent
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Withdrawn
Application number
DE19681813883
Other languages
English (en)
Inventor
Sensel Eugene Edward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Texaco Development Corp
Original Assignee
Texaco Development Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Texaco Development Corp filed Critical Texaco Development Corp
Publication of DE1813883A1 publication Critical patent/DE1813883A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J20/00Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof
    • B01J20/30Processes for preparing, regenerating, or reactivating
    • B01J20/34Regenerating or reactivating
    • B01J20/3408Regenerating or reactivating of aluminosilicate molecular sieves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

TEXACO DEVELOPMENT 4102 Homberg, den 10. Dez. I968
CORPORATION ' 1 Q 1 Q O Q Q
Vertreter: IO I 0 00
Patentassessor
Dr. Gerhard Schupfner
c/o Deutsche Eidöl Aktiengesellschaft
Verfahren zur Behandlung eines selektiven Adsorptionsmittels
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von selektiven Molekularsieb-Adsorptionsmitteln, die zur Trennung von Gemischen organischer Verbindungen aufgrund von Unterschieden in den Molekülabmessungeii der Mischungsbestandteile verwendet werden. Die Erfindung bezieht sich auf die Reaktivierung oder die Wiederherstellung der Aktivität von zur Trennung \'ervrendeten Adsorptionsmitteln, deren Selektivität im Gebrauch nachgelassen hat.
Nach den Grundzügen der Erfindung wird das regenerierte selektive Adsorptionsmittel nacheinander mit wässrigen Lösungen eines Alkalimetallsalzes, von Natriumhydroxid und eines Salzes, das das gleiche Kation wie das selektive Adsorptions mittel enthält, in Berührxmg gebracht.
Es ist z.B. aus der USA-Patentschrift 2 908 639 (Carter et al.) bereits bekannt, daß auf selektiven Molekulareieb-Adsor ρ tionsmitteln des 5 Α-Typs, die zur Abtrennung geradketti ger Kohlenwasserstoffe aus Kohlenwasserstoffgemischen verwen det werden, sich nach und nach teerige- und/oder kohlige Ablagerungen bilden, die häufige Behandlung oder Regeneration erforderlich nuichen,. damit diese Ab3.agerungen entfernt und die ursprüngliche Sorptionslcapazität des selektiven Adsorntioiismittels ganz oder fast ganz wieder hergestellt worden 'üinn. Zu diesen bekannten Verfahren zäiilt die Behandlung des verbrauchten Adsorbens mit einem geeigneten Lösungsmittel, das lösliche Ablagerungen entfernt, gefolgt von der Beseitigung der rrjKtlicheii Ablagerungen, z.B. Kohleodfü' kolilens to.f i'i\a 1 t i.gc Produkte lurch kontrolliertes Ausbrennen mit p.iriRüi
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SAD OR(OINAt
sauerstoffhaltigen Gas oder Luft, das bzw. die die Ablagerungen oxidiert. Ausbrenntemperaturen im Bereich, von ^tG - 53^ C sind geeignet und vermeiden die Zerstörung oder Beschädigung der Kristallstruktur des behandelten Adsorptionsmittels. Bei diesen bekannten Regenerationsverfahren treten jedoch häufig lokale Uberhitzungen (hot spots) auf, die bewirken, daß ein Teil der Zeolith-Phase(n) in (eine) nicht-zeolithische Phase (n) umgewandelt wird bzw. werden und die Sorjotionskapazität des Zeolithe.bei einer Verwendung als selektives Adsorbens beeinträchtigt wird*
Es wurde gefunden, daß nach mehrmaliger Durchführung einer solchen oxidativen Regeneration die selektive Sorptionsfähigkeit eines Molekularsiebs für die bevorzugt festgehaltene Komponente des für die Trennung eingesetzten Kohlenwasserstoffgemische wesentlich nachläßt, d.h. in der Grb'ssenordnung von 5 - 30 % iron der ursprünglichen Kapazität, und dieser Aktivitätsverlust mit den bisher bekannten Regenerationsverfahren sich nicht leicht wieder wettmachen läßt.
Nach der Erfindung kann Man die Abnahme der Adsorptionskapazität eines selektiven. Holekularsieb-Adsorptionsraittels , das zur Trennung eines Kohlenwasserstoffgemisches verwendet und durch kontrolliertes Ausbrennen mit einem sauerstoffhaltigen Gas periodisch regeneriert worden ist, durch ein Verfahren aufheben oder wesentlich mindern, das darin bestellt, daß man in einem ersten Behandlungsschritt das regenerierte Adsorptioiisniitte 1 mit einer wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Alkalimetallsalzes in einer Menge in Berührung bringt, die dazu ausreicht, den Gehalt des Zeolithe an austauschbaren Kationen gegen das Kation des Alkalimetalle auszutauschen, in einem zweiten Schritt den gebildeten Alkalimetall-Zeolith mit einer wässrigen Natriumhydroxidlö surig behandelt, um alle während der verschiedenen oxidativen iloi'.enn
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tionsvorgänge entstandenen nicht-zeolithisehen Phasen in Na-Zeolith umzuwandeln und in einer dritten Stufe den erhaltenen behandelten Zeolith mit einer wässi'igen Lösung eines wasserlöslichen Salzes, das dasselbe Kation enthält, das in der ersten Stufe aus dem Zeolith entfernt wurde, in Berührung bringt, um den Anteil des ausgetauschten Alkalimetalls d&s ZeoIitlis wieder in das Kation des wasserlöslichen Salzes umzuwandeln und schließlich den erhaltenen Zeolith trocknet und entwässert.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist also dadurch gekennzeich» net, daß
a) das regenerierte Adsorptionsmittel in einer ersten Behänd- gk lungsstufe mit der wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Alkalimetallsalzes behandelt und dadurch vollständig oder zumindesten teilweise die austauschbaren Kationen des Zeolithe gegen Alkaliiaetall-Kationen ausgetauscht werden
b) in einer zweiten Behändlungsstufe der umgewandelte Zeolith mit einer wässrigen Lösung von Natirumhydroxid behandelt wird, um nicht-zeolithisehe Phasen in Zeolith-Phasen umzuwandeln, und
c) man sodann auf den Alkalimetall-Zeolithen die wässrige Lösung eines wasserlöslichen Salzes, das das gleiche Kation enthält, welches mit der Alkalimetallsalzlösung aus dem selektiven Adsorptionsmittel entfernt wurde, einwirken läßt, W um dieses Kation anstelle des Alkalimetallkations in den Zeolith wieder einzuführen.
Das Verfahren der Erfindung läßt sich zur Wiederherstellung der Kapazität jedes periodisch regenerierten Zeoliths verwenden, dessen Sorptionskapazität im Gebrauch nachgelassen hat. Dazu gehö-reii natürliche und/oder synthetische kristalline Zeolithe wie Chahasit, Analcit, Phacolit, Gmelinit, Harmotoni, Mordeni t und dgl. oder geeignete Basen austauschende Modifjkntionon dieser Zeolithe. Für das Verfahren der Erfin-
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BAD ORIQlNAL
dung besonders geeignet sind synthetische kristalline Zeolithe mit Porenweiten im Bereich von 3-^5 Angström-Einheiten, die unter dem Handelsnamen "Linde Zeolithe" käuflich sind. Ein ganz besonders bevorzugter Zeolith ist ein Calcium/Natrium-Aluminosilikat, bekannt als Linde-Zeolith Typ 5 A.
Das in der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendete Alkalimetallsalz ist ein wasserlösliches Na-SaIz, wie z.B. Natriumchlorid, -sulfat, -borat, -carbonat, -bicarbonat, -aluminat, -silikat, -peroxid, -phosphat oder eine Mischung derselben. Für die zweite Stufe wird vorzugsweise eine wässrige Lösung von NaOH verwendet, obgleich man zusätzlich zu oder anstelle von NaOH auch andere wasserlösliche Salze, etwa die in der 1. Verfahrensstufe verwandten, anwenden kann.
Die in der dritten Verfahrensstufe verwendete Lösung enthält ein wasserlösliches Salz mit dem Kation, das den ausgetauschten Natriumanteil des Zeoliths ersetzt.
Die Konzentration der Behandlungslösung kann von 2 bis etwa 40 Gew.-Ji schwanken und soll vorzugsweise etwa" 5-20 Gew. -% betragen, damit die Base leicht ausgetauscht wird.
Die besten Ergebnisse werden erhalten, wenn die Behandlungslösung höhere Temperaturen, d.h. im Bereich von etwa 32 100 C und allgemein etwa 66 - 100 C bei Atmosphärendruck besitzt, wobei die Temperatur bis zu etwa 3I6 C ansteigen kann, wenn Druckgefäße verwendet und Rekristallisationen von z.B. Analcim- oder Mordenit-Zeolithen und dgl. durchgeführt werden.
Es kann notwendig sein, das verbrauchte Adsorptionsmittel in jeder Verfahrensstufe mehrmals mit den wässrigen Lösungen zu behandeln, damit die austauschbaren Kationen vollständig ersetzt werden. Im allgemeinen haben sich 2-4 Behandlungen
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in jeder Stufe mit etwa I5 - I50 Minuten Dauer als befriedigend erwiesen. Mehr als etwa 5 Behandlungen sind unnötig, und weniger als 2 Behandlungen führen zu einem unvollständigen Austausch des Anteils der austauschbaren Kationen im Molekularsieb. Zwischen jeder Behandlungsstufe kann wahlweise mit Wasser gewaschen werden.
Im Bedarfsfall kann man das behandelte Molekularsieb nach
jeder Behandlung mit schwach angesäuertem Wasser waschen, um alle Spuren der Behänd lungs Ib'sung, insbesondere der NaOII-LÖsuiig von Stufe 2, zu entfernen.
In der letzten Behandlungs stufe, wo das ausgetauschte Kation in das 4 Ä-Sieb wieder eingeführt wird, um ein 5 Α-Sieb zu erhalten, verwendet man die wässrige Lösung eines Salzes mit dem Kation, das z\im Ersatz des Na-Kations im Zeolith durch das Kation des Salzes notwendig ist. Wenn" man z.B. Calciumion in ein 4 Α-Sieb wieder einführen will, das man aus einem deaktivierten 5 Α-Sieb durch Basenaus tatisch mit einem Na-SaIz in Na-Zeolith erhalten hat und dessen nicht-zeolithisclio Phase (n) man durch nachfolgende Behandlung mit einer Lauge zur 4 S-Zeolithstruktur relcristallisiert hat, dann wird man ein Ca-SaIz, wie das Chlorid, Nitrat, Formiat, Acetat und dgl. verwenden. Will man andere Metallionen wieder in das Molekularsieb einführen, etwa Zink, Magnesium, Cadmium, Strontium-, Mangan usw. , muß die wässrige BehandlungslÖ-sung ein wasserlösliches Salz des gewünschten Metallions enthalten, etwa Zink-, Magnesium-, Cadmiumchlorid usw.
Uni das Metallion ira gwiin.s-cb.ten Ausmaß wieder in das Molekularsieb einzubauen, können wiederholte Behandlungen nötig sein. Ii:i allgemeinen sind zwei oder mehr Behandlungen nötig. Abschließendes Waschen mit Wasser ist zweckmäßig, damit alle festgehaltenen Behandlungs lösungen beseitigt wer-r den. Hanach wird das "umgebaute" Molekularsieb getrocknet und Ln Üblicher Weise durch Erhitzen in Luft aktiviert, tin
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BAO OHiGSNAU
eingeschlossenes Wasser auszutreiben. Die Behandlung von Molekularsieben nach dem Verfahren der Erfindung kann chargenweise oder - wenn die Molekularsiebe sich in Gefäßen befinden - in situ erfolgen.
Die Erfindtmg sei anhand des folgenden Ausführungsbeispiels näher erläutert:
Für einen frisch regenerierten und entwässerten Calciumzeo-Iith A, Typ 5 A1 in Gestalt von Extrudat mit ca. 1,6 mm
(l/l6 Zoll) Durchmesser, der zur Abtrennung geradkettiger
aus einem Gemisch mit nicht-geradkettigen Kohlenwasserstoffen benutzt und durch kontrollierte Verbrennung mit einem
sauerstoffhaltigen Gas periodisch regeneriert worden war
(9 mal), wurde die Sorpt.ionsfähigkeit für n-Dodecan bestiinnrt, Die Ergebnisse sind in Tabelle A zusammengestellt. Zum Vergleich wurde die Kapazität des frischen (nicht benutzten),
entwässerten Ca-Zeoliths, Typ 5 A- gleichfalls gemessen:
Tabelle A:
Sorptionskapazität des dehydratisieren Zeoliths für n-Dodecan.
Sorptions- Gew-% adsorbiertes n-Dodecan
druck gebrauchtes frisches Restkapazität
(cmHg) Sieb Sieb für gebrauchtes
Sieb, (in % vom
frischen Sieb)
5,83 6,07 6,28
7,32 7,68 8,06
79,6 .79,0 77,9
Beispiel 1:
Der gebrauchte Zeolith wurde folgendermaßen behandelt:
Vier Proben von je 10 g wurden mit wässriger NaCl-Lösung behandelt und der gebildete Na-Zeolith dann mit wässrigen Lau-
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— "7 —
gen von verschiedenen Basenstärken verschieden lange behandelt, um die während der vorangegangenen Regeneration entstandenen nicht-zeolithischen Phasen zu rekristallisieren. Die Konzentrationen, Temperaturen, Dauer und Anzahl der Behandlungen sind in Tabelle B wiedergegeben. Die Behandlung führte zur Rekristallisation der durch die Regeneration entstandenen nicht zeolithischen Phasen zum Typ A-Zeolith.
Tabelle B:
2,9 Probe 2,9 - Nr. 4
1 4o 2 4o 3 5,8
95 95 5,8 40
30 120 40 95
1 1 95 120
30 1
1
Gramm NaOH
Gramm H.,0 40 40 40 40 M
Temperatur C
Zeit (Min.)
Anzahl der Behandlungen
Die vier Proben wurden fünfmal mit Wasser gewaschen, um die La\ige aus dem Zeolith zu entfernen. Jede der Proben wurde dann mit einer wässrigen CaClp-Lösung behandelt, um das Na-Ion im Zeolith gegen Ca-Ion auszutauschen. Als geeignete Behandlung erwies sich das Eintauchen der lOg-Proben des Na-Zcoliths in 19,5 Gew.-%-iges wässriges CaCl„ (7,8 g in 40 n!0iasser) . Die Lösung wurde auf etwa 93 C erwärmt und 3 Stunden lang dabei gehalten, wobei abdampfendes Wasser ersetzt ~ wurde. Dann mirden die Zeolith—Proben mit Wasser gewaschen ^' und weitere vier Mal in der gleichen Weise behandelt. Nach jeder Behandlung wurde eine Wasserwäsche eingeschaltet.
Die vier Proben wurden bei Raumtemperatur trocknen gelassen, dann in einen lotrechten Röhrenofen eingebracht und 8 Stunden lang auf 500 C erhitzt, wobei, trockene Luft über die Proben geleitet irarde. Dann wurden die Sorptionskapazitäten der behandelten Zeolithe für n-Dodecan erneut bestimmt. Tabelle C zeivct die Ergebnisse:
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BAD ORiGiNAl,
Tabelle C:
% der Sorptionskapazität für 5 X-Zeolith)
(bezogen auf frischen
Probe - Nr.
Sorptionsdruck
(cm Hg)
Vor der Behandlung
1 ,1 82 2 91 3 94 4
82 ,0 82 ,9 90 ,9 95 ,8
82 ,8 82 ,3 90 ,9 94 ,1
8o ,3 ,1 ,7
25
50
76
79,6 79,0 77,9
Die Tabelle zeigt, daß das erfindungsgemäße Verfahren die Kapazität des Molekularsiebs erhöht oder wiederherstellt. Das Ausmaß der Verbesserung war bei den Proben 3 und 4 gröeser als bei den Proben 1 und 2, jedoch zeigen auch letztere einen gewissen Anstieg.
Beispiel 2
Ein handelsüblicher Ca/Na-Zeolith, Typ 5 A*, (Extrudat von ca. 1,6 mm Durchmesser), der einige Zeit für die technische Kohlenwasserstofftrennung verwendet und zwischendurch mehrfach regeneriert worden war, wurde hinsichtlich seiner Adsorptionskapazität für η-Butan bei 25°C und 76O mm Hg Druck untersucht. Der entwässerte Zeolith adsorbierte 9,7 Gew.% η-Butan. (Ein unbenutzter Ca/Na-Zeolith, Typ 5 &, entwässert, adsorbiert unter den gleichen Bedingungen 10,8 G.evr.% η-Butan)
Eine Probe des verbrauchten Ca/Na-Zeoliths wurde nach der Regenerierung (126,3 g) zn einem Pulver (60 mesh und feiner) gemahlen und durch 5 aufeinanderfolgende Behandlungen mit 10,6 Gew.^-iger wässriger Na-Cl-Lösung in die Na-Form umgewandelt.
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Jede Behandlung dauerte etwa 1 Stunde, und die Temperatur der Lösung war ca. 1OO C, wobei ständig gerührt wurde. Zwi schen jeder Behandlung wurde die Probe zweimal mit Wasser gewaschen. Der erhaltene, mit Na-Ion ausgetauschte Zeolith wurde anschließend 3 Stunden bei 93 C mit 11,3 Gew.^-igem wässrigem NaOH behandelt.
Nach einigen Wasserwaschungen wurde der Na-Zeolith durch 3-stündige Behandlung mit einer 15 ßew.-?i CaCln den wässrigen Lösung von 93 C A*1 die Ca-Form zurückverwandelt. Während aller fünf solchen CaCl^-Behandlungen wurde gerührt. Der entstandene Ca-Zeolith wurde dann gewaschen und getrocknet, um das Zeolith-Wasser zu beseitigen.
Die Sorptionskapazität des aufgefrischten entwässerten Zeoliths für η-Butan bei 25°C und 760 Torr wurde zu 10,2 Gew.-% bestimmt, was einem Zuwachs der Kapazität von 5»! %i bezogen auf den verbrauchten Zeolith, entspricht.
Das Verfahren der Erfindung läßt sich allgemein auf Typ 5 Ä-Zeolithe in Gestalt von Extrudaten, Perlen, Granulat, Pellets oder anderen Formen anwenden, ohne daß die Gestalt oder die Festigkeit der Teilchen darunter leiden. Es ist
ff e
aber auch möglich, das Material in feinkörnigen oder pulverten Zxistand zu bringen, erfindungsgemäß zu behandeln und dann nach bekannten Verfahren in gröbere Teilchen, z.B. Extrudat und dgl. umzuwandeln. Falls das Material an Ort und Stelle (in situ) behandelt werden soll, wird der körnige Zeolith mit den verschiedenen Salzlösungen ge·^ tränkt, die dann gewechselt und ersetzt werden, damit ihre Salz- oder NaOII-Konzentration beibehalten werden und der gewünschte Basenaustausch eintritt. Schließlich kann man die Behandlungslösung auch durch das den Zeolith enthaltene Gefäß leiten, bis der Austausch beendet ist.
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Das Verfahren der Erfindung läßt sich auch bei anderen, insbesondere als Katalysatoren und/oder Träger hierfür dienenden Zeolithen, wie den Molekularsieben Typ X oder Y, anwenden, wo die Beibehaltung der Zeolith-Struktur wesentlich ist. Sofern der Zeolith-Katalysator oder -Katalysatorträger statt Na ein anderes Kation enthält, ist die Behandlung mit einer wässrigen Na-SaIzlösung nötig, damit der entsprechende Na-Zeolith gebildet wird, der mit wässrigem NaOH behandelt und dessen Na-Ionen schließlich gegen das gewünschte andere Kation ausgetauscht wird.
In der zweiten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens werden für solche Zeolithe der Typen X und Y Temperaturen von etwa 66 - 121 C und für die Mordenit-Typen etwa 260 - ^Ok C, jeweils bei Eigendruck, angewendet.
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Claims (5)

Patentansprüche
1. Verfahren, zur Behandlung eines regenerierten selektiven Molekularsieb-Adsorptionsmittels, dadurch g e kennzeichnet , daß
a) das regenerierte Adsorptionsmittel in einer ersten Behandlungsstufe mit der wässrigen Lösung eines wasserlöslichen Alkalimetallsalzes behandelt und dadurch vollständig oder zumindesten teilweise die austauschbaren Kationen des Zeoliths gegen Alkalimetall-Kationen ausgetauscht werden
b) in einer zweiten Behandlungsstufe der umgewandelte Zeolith mit einer wässrigen Lösung von Natriumhydroxid behandelt wird, um nicht-zeolithische Phasen in Zeolith-Phasen umzuwandeln, und
c) man sodann auf den Alkalimetall-Zeolithen die wässrige Lösung eines wasserlöslichen Salzes, das das gleiche Kation enthält, welches mit der Alkalimetallsalzlösung aus dem selektiven Adsorptionsmittel entfernt wurde, einwirken laßt, um dieses Kation anstelle des Alkalimetallkations in den Zeolith wieder einzuführen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als selektives Adsorptionsmittel ein mit Calcium substituiertes Natriu-n-Aluminiumsilikat, Typ 5 A eingesetzt wird und als A -Uta linie ta 11 salz Natriumchlorid sowie als wasserlösliches Salz Calciumchlorid verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein selektives Adsorptionsmittel eingesetzt wird, in welchem etwa kO % de·= Gehalts an austauschbaren Kationen aus Calcium ionen bestehen.
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813883
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Behandlungsstufen wenigstens zweimal und nicht mehr als sechsmal ausgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das selektive Adsorptionsmittel im Anschluß an die drei Behandlungsstufen getrocknet und entwässert wird.
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