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DE1813001A1 - Lichtempfindliche,photographische Halogensilberemulsion fuer Mikrofilme - Google Patents

Lichtempfindliche,photographische Halogensilberemulsion fuer Mikrofilme

Info

Publication number
DE1813001A1
DE1813001A1 DE19681813001 DE1813001A DE1813001A1 DE 1813001 A1 DE1813001 A1 DE 1813001A1 DE 19681813001 DE19681813001 DE 19681813001 DE 1813001 A DE1813001 A DE 1813001A DE 1813001 A1 DE1813001 A1 DE 1813001A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
methyl
ethyl
compounds
photographic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681813001
Other languages
English (en)
Inventor
Shui Sato
Tsuneo Suga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Inc
Original Assignee
Konica Minolta Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Konica Minolta Inc filed Critical Konica Minolta Inc
Publication of DE1813001A1 publication Critical patent/DE1813001A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/08Sensitivity-increasing substances
    • G03C1/28Sensitivity-increasing substances together with supersensitising substances
    • G03C1/29Sensitivity-increasing substances together with supersensitising substances the supersensitising mixture being solely composed of dyes ; Combination of dyes, even if the supersensitising effect is not explicitly disclosed

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description

T 46 460
Koniahiroku Photo Industry Co., Ltd., 1-10, 3-Chome, Nihonbaehi-Muro-machi, Chuo-ku, Tokyo/Japan
Lichtempfindliche, photographische Halogensilberemulsion für Mikrofilme
Die vorliegende Erfindung betrifft sensibilisierte, lichtempfindliche, photographische Halogensilberemulsionen zur Verwendung in Mikrofilmen. Im einzelnen betrifft die vorliegende Erfindung eine lichtempfindliche, photographische Halogensilberemulsion für Mikrofilme, die gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie in Kombination enthält zwei oder drei Verbindungen aus der Gruppe von Verbindungen der nachfolgenden allgemeinen Formel I und eine Verbindung aus der Gruppe von Verbindungen der nachfolgenden allgemeinen Formel II
Pl
N-C«CH-C=CH-Q=
I I v
R1 Ro R
Π 1
-G=N I
Ί-1
909829/1343
-2-
INSPECT«*
C=CH-CH=
(Cl)
worin
5 f R^ und ^ jeweiis für ein niederes Alkyl J. radikal oder eine Carboxyalkyl-, Sulfoalkyl- oder SuIfoalk oxy alky 1-Gruppe stehen j R2 ein Wasserstoff atom oder eine niedere Alkylgruppe bedeutet; R5 eine Alkylgruppe ist, wobei mindestens einer der Reste R-] » R3» R^ «^d Rg für eine Carboxyalkyl-, Sulfoalkyl- oder Sulfoalkoxyalkyl-Gruppe stehen muß; Yj ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, eine Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe bedeutet, X2 für Wasserstoff oder eine Alkylgruppe steht, wobei es für eine Methylgruppe steht, wenn Y-j ein Chloratom bedeutet; Z für eine Atomgruppierung steht, die dazu befähigt ist, zusammen mit den benachbarten Stickstoff- und Kohlenstoffatomen einen heterocyclischen Ring wie einen Thiazolin-j Benzothiazol-, Benzoselenazol-Ring usw. su bilden; X ein Anion 1st und 1, in und η jeweils für die Zahlen 1 oder 2 stehen.
Pur eine lange Aufbewahrung oder zur Reproduktion von Drucksachen verschiedener Art einschließlich amtlichen Dokumenten, iandschriften, Zeichnungen usw. ist die photographische Aufnahme inter Verwendung von Mikrofilmen allgemein bekannt 0 Die Farbe les zu photographierenden Originals schwankt in solchen Fällen aber den gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums. Die er-
pi iiimpiiiiiPn" **w
wähnten photographischen Aufnahmen sollen in der Regel unter einer Wolframlampe gemacht werden, welche eine Vielzahl von Absorptionslinien im langwelligen Bereich besitzt. Deshalb ist die Empfindlichkeit, welche eine übliche photographische Halogensilberemulsion besitzt, nicht ausreichend, wenn diese Emulsion für ein lichtempfindliches, photographisches Material verwendet wird, das für Kopierzwecke wie zur Mikrofilm-Archivierung eingesetzt werden soll. Es ist erforderlich für diese Zwecke eine übliche photographische Halogensilberemulsion einzusetzen, die panchromatisch sensibilisiert ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, eine lichtempfindliche, photographische Halogensilberemulsion zu schaffen, die eine verstärkte Empfindlichkeit über den gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums und insbesondere im langwelligen Bereich besitzt und außerdem eine gute Schärfe liefert und stabil ist.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß eine lichtempfindliche, photographische Halogensilberemulsion, die mit zwei oder drei verschiedenen Verbindungen aus der Gruppe der Verbindungen der obigen allgemeinen Formel I in Kombination mit einem Mitglied der Verbindungen der obigen allgemeinen Formel II versetzt ist, die verbesserte Empfindlichkeit bei der Anwendung zur Mikrofilm-Archivierung entsprechend der Aufgabenstellung der Erfindung besitzt.
-4-
909829/1343
Typische geeignete Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II werden nachfolgend beispielsweise aufgeführt, ohne daß dadurch der Sohutzumfang der Erfindung hierauf beschränkt werden soll.
-5-
9 0 9 8 2Γ9 / 13 4T
1111I'"! sii'iljPiliaaiiii'iiiNir1. jj ι.-ΐϊΐ,ιΐίίΐΐΦΐιΐ!:!·:?!;· ■»:■.· ψ. ■«„■ ■■: . ■ .■ :„■■„. ■ ■ ■ ■: i.-ni»!-:. ji .τ
Verbindungen der allgemeinen Formel I
Nr. (1)
H2C-
,C=CH-CH=CH-C 'CH.
C2H5 C2H5
Nr. (2)
CH2CH2COOH
I2CH2COOH
Nr. (3)
C=CH-C=CH-C'
C2H5 Br
Nr. (4)
^C=CH-C=CH-C^ N^' CH, J8N
(CH2J4SO3H
Nr. (5)
\ /3
C=CH-C=CH-C
j CH3 φ| CH2CH2OH CH2CH2OH
Nr. (6)
C=CH Oo
(CH2J2OCH2CH2SO3HM(C2H5J3 (CH2J2OCH2CH2SO3
909829/1343
Η» (7)
\ 6 /s
G=CH-C=CH-C^
Nr. (8)
O=CH-C=CH-C
CH,
χι
LJf.
C2H5
CH2CH2COOH
Br
Nr. (9)
Se Se
C=CH-C=CH-C
C2H5
CH-z θ
C2H5 Br
Νγ.(10)
.Se
.C=CH-C=CH-C.
n/ · %n
CH3 Θι
(CH2J4SO3H (CH2J4SO3'
Verbindungen der allgemeinen Formel II
Nr.(11)
■χ
C2H5
—CH=GH-C*
C2H5
I C2H5 Cl Cl
G=CH-CH=CH-C'
C2H5
.N
^N
C2H5 909829/1343 —7—
Nr,(13)
C=CH-CH=CH-C
CH2CH2COOH
Br
Die gemeinsame Verwendung von zwei oder drei Verbindungen der allgemeinen Formel I mit einer Verbindung der allgemeinen Formel II ermöglicht es, eine derartige besondere spektrale Sensibilisierung einer lichtempfindlichen Halogensilberemulsion zu erhalten, wie sie durch die alleinige Anwendung der jeweiligen Verbindungen bisher niemals beobachtet werden konnte. Auf diese Weise kann der photographischen Emulsion eine auareichende spektrale Sensibilität im gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums verliehen werden, so daß diese Emulsion außerordentlich ausgezeichnete Eigenschaften für die photographische Reproduktion besitzt. Außerdem zeigt diese Emulsion bei der Verwendung für Mikrofilme gute photographische Eigenschaften. Ein weiterer Vorteil der Emulsion gemäß der Erfindung liegt darin, daß die Verteilung der Sensibilitätsmaxima in optimaler Weise dadurch bestimmt werden kann, daß die Arten und Mengen der Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II variiert werden. Im übrigen verursachen die Sensibilisator-Verbindungen gemäß der Erfindung keine nachteilige Wechselwirkung mit anderen photographischen Zusatzmitteln, die in der Emulsion vorhanden sein können. Ein mit der Emulsion gemäß der Erfindung hergestellter Mikrofilm ist völlig frei von einer Verminderung der photo-
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graphischen Eigenschaften, (z.B. Herabsetzung der spektralen Empfindlichkeit usw.),während der lagerung.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung sind alle Kombinationen von irgendwelchen zwei oder drei Verbindungen der allgemeinen Formel I mit irgendeiner Verbindung der allgemeinen Formel II wirksam. Wie jedoch bereits oben ausgeführt wurde, sind diejenigen besonderen Kombinationen bevorzugt, worin mindestens einer der verwendeten Sensibilisierungsfarbstoffe einen löslich machenden Carboxyalkyl- oder Sulfoalkyl-Substituenten aufweist, da die Farbvergilbung, die in der Regel nach der Entwicklung beobachtet wird, aufgrund der erhöhten hydrophilen Eigenschaft bemerkenswert herabgesetzt werden kann.
Der Zusatz der Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II zur photographischen Halogensilberemulsion kann nach üblichen Verfahren erfolgen. Beispielsweise können diese Verbindungen in einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel wie Methanol, Äthanol usw. gelöst werden, wobei eine Lösung erhalten wird, die dann zu der photographischen Emulsion gegeben wird. In alternativer Weise können mehrere Lösungen dadurch hergestellt werden, daß die jeweiligen Verbindungen in einem organischen Lösungsmittel gelöst und dann zu der photographischen Emulsion gegeben werden. Die Zugabe der Sensibilisator-Verbindungen zu einer photographischen Emulsion kann in jeder Stufe während der Herstellung dieser Emulsion erfolgen. Ec ist im allgemeinen bevorzugt, daß die Zugabe unmittelbar vor Be-
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" ! ■■' ·■ ψ Γ"
endigung dea zweiten Reifeprozesaes erfolgt. Die Gesamtmenge an Sensibilisator-Verbindungen, die verwendet wird, kann in Abhängigkeit von der Art der photographischen Emulsion und den Arten der Sensibilisator-Verbindungen schwanken. In der Regel liegt die Menge jedoch im Bereich von etwa 10 bis 200 mg pro Kilogramm der photographischen Emulsion· Es können beliebige Arten von lichtempfindlichen Halogensilberemulsionen gemäß der vorliegenden Erfindung sensibilisiert werden. Typische Beispiele hierfür sind Silberchlorid-, Silberbromid-, Silberjodobromid-, Silberchlorobromid- und Silberchlorojodid-Emulsionen. Die gemäß der vorliegenden Erfindung sensibilisierten lichtempfindlichen, photographischen Halogensilberemulsionen können einen Gold-, Schwefel-, reduktiven- oder Polyalkylenoxid-Sensibilisator sowie weitere an sich bekannte photographische Additive wie Stabilisatoren, Beschichtungshilfsstoffe, Härtemittel usw. enthalten.
Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der nachfolgenden Beispiele erläutert, ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt werden soll.
Beispiel 1
Eine Silberchlorobromidlösung für ein Kopiermaterial wird hergestellt, welche 50 Mol fi der Emulsion enthält. Unmittelbar bevor Beendigung dee zweiten Reifeprozesses werden die in der Tabelle angegebenen Mengen verschiedener Verbindungen in Form von 0.1 #-igen methanolischen Lösungen bei erhöhter Temperatur
ι ; - -10- ι
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• ·
- 10 -
zugesetzt. Dann wird ein Schichtträger mit dieser Emulsion beschichtet und getrocknet.
Der so erhaltene lichtempfindliche, photographische Halogensilberfilm (Mikrofilm) besitzt eine gute spektrale Empfindlichkeit über den gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums und zeigt eine besonders ausgezeichnete spektrale Empfindlichkeit im langwelligen Bereich. Dieser photographische Film zeigt keine irgendwelchen Wechselwirkungen aufgrund der Koexistenz der Sensibilisatoren und photographischen Zusatzstoffe, und er ist frei von jeder Parbvergilbung nach dem Entwickeln. Wenn dieser Film zur Herstellung von Kopien verwendet wird, wird eine gute Reproduktion von einem Original erhalten, das spektrale Absorptionen über den gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums zeigt, und zwar selbst bei Verwendung einer Wolframlampe als Lichtquelle.
Der photographische Film wird nach der JIS Methode K-7609 belichtet und dann 4 Minuten lang bei ?0° C mit einem Entwickler der folgenden Zusammensetzung behandelt»
Metol
Natriumbisulfit (wasserfrei) Hydrochinon
Natriumcarbonat (Monohydrat) Kaliumbromid
Wasser bis auf
1.0 g 75.Og 9*0 g
30.0 g 5·0 g 1.0 1
-11-
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• ·
- 11 -
Die Ergebnisse der Messungen der photographisohen Erapfindliohkeit und der Vergilbung (color staining) sind in Tabelle 1 zusammengestellt. Zum Vergleich sind die Versuchsergebnisse mit lichtempfindliöhen, photographischen Halogensilberfilmen, die durch alleinige Verwendung der jeweiligen Sensibilisierungsfarbstoff e sensibilisiert worden sind, auch in Tabelle 1 angegeben. Die Werte für die Parbvergilbung sind ausgedrückt als die Parbdichte, die bei Verwendung eines Filters gemessen wurde.
* bzw. Parbschleierbildung
-12-
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Tabelle 1 Verwendete Verbindungen Menge
(ml)*
Ver
bin
dung Nr.
Menge
(ml)*
Ver
bin
dung Nr.
Relative Empfindlichkeit weißes
Licht
(W)
grünes
Licht
(G)
rotes
Licht
(R)
G/W R/W Color
stain
ng, die pro Kilogramm Emulsion zugesetzt wird. ι
I
-tr I
Ver
bin
dung Nr.
100 _ _ _ 55 _ _ _ _ 0.02 OO
CaJ
O
O
( 1) 100 - - - 75 45 25 0.60 0.33 0.02
( 6) 100 - - - 65 35 - 0.5* - 0.03
(13) 30 ( 6) 50 (13) 105 75 50 0.72 0.48 0.02
( 1) 50 ( 6) 100 (13) 110 85 60 0.77 0.55 0.02
( υ 100 - - - 40 - - - - 0.02
cc
C
( 2) 100 - - 85 55 35 0.65 0.41 0.03
cc
OO
( 5) 100 - " - 75 40 - 0.53 - 0.03
cc (12) 30 ( 5) 50 (12) 100 75 50 0.75 0.50 0.02.
(a ( 2) 50 ( 5) 100 (12) 105 75 60 O.71 0.57 0.02
Ca ( 2) * einer 0.1 $-igen metnanolischen Lösu
I
Menge
(ml)*
_
-
-
30
30
-
-
-
30
30
• · a
• a · ·
- 13 -
Aus der obigen Tabelle ist ersiohtlich, daß die Mikrofilme gemäß der vorliegenden Erfindung eine außerordentlich verbesserte photographische Empfindlichkeit gegenüber weißem Licht im Vergleich mit denjenigen Filmen besitzen, die unter Verwendung von nur einer der Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II hergestellt wurden. Außerdem besitzen die Fi^me gemäß der Erfindung ein verbessertes Verhältnis zwischen G/Vf und R/W. Es wird eine gute spektrale Sensibilität im gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums erhalten.
Beispiel 2
Die gleiche Silberchlorobroraidemulsion, wie sie in Beispiel 1 verwendet wurde, wird dem zweiten Heifeprozeß mit einem GoIdsensibilisator unterworfen, um eine maximale Sensibilität zu erhalten. Unmittelbar vor Beendigung dieses zweiten Reifeprozesses werden Portionen von jeweils 1 kg dieser Emulsion bei hoher Temperatur mit den in der Tabelle 2 angegebenen Mengen verschiedener Verbindungen in Form ihrer 0.1 j£-igen methanolischen Lösungen versetzt. Nach Beendigung des zweiten Reife-Prozesses wird die Emulsion mit einer optimalen Menge an 4-Hydroxyr-6-methyl-1,3,3a,7-tetrazainden versetzt. Die so erhaltene Emulsion wird auf einen Schichtträger aufgetragen und dann getrocknet.
Der lichtempfindliche, photographische Halogensilberfilm (Mikrofilm) besitzt eine gute spektrale Sensibilität im gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums und ist besonders ausgezeichnet
-U-
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hinsichtlich seiner spektralen Sensibilität im langwelligen Bereicht Dieser photographische Film zeigt keine irgendwelchen nachteiligen Effekte aufgrund der Koexistenz der Sensibilisatoren und photographischen Additive und ist völlig frei von einer Farbvergilbung (color staining) nach dem Entwickeln. Außerdem wird keine Verschlechterung der photographischen Eigenschaften beobachtet, selbst wenn der Film sehr lange Zeit gelagert wird. Wenn dieser Film zur Herstellung von Kopien verwendet wird, können gute Reproduktionen von irgendwelchen Originalen erhalten werden, die im gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums spektrale Absorptionen besitzen, und zwar selbst bei Verwendung einer Wolframlampe als Lichtquelle.
Der photographische Film wird nach der JIS Methode K-7609 belichtet und dann mit einem Entwickler in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 beschrieben entwickelt. Die photographische Empfindlichkeit und der Schleier sind in Tabelle 2 zusammengestellt. Zum Vergleich sind auch die Versuchsergebnisse mit lichtempfindlichen, photographischen,Halogensilberfilmen angegeben, die durch alleinige Verwendung von jeweils einem der Sensibilisierungsfarbstoffe sensibilisiert worden sind·
-15-
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Ver^
bin-
dung
Nr.
Ver
bin
dung
Nr.
Tabelle 2 Ver
bin
dung
Nr.
Menge (ml)
von 0.1 jS
MeOH Lö
sung zuge
fügt zu 1 kg
Emulsion
Ver
bin
dung
Nr.
!enge(ml) von 0.1 #
^IeOH Lösung zu
kg Emulsion
I t 1813001
( 1) Menge (ml)
von 0.1 io
MeOH Lö
sung zuge
fügt zu 1 kg
Emulsion
- - - - - VJl
( 4) 100 - Verwendete Verbindungen mm - - - I
ca (10) 100 - Menge (ml)
von 0.1 i>
MeOH Lö
sung zuge
fügt zu 1 kg
Emulsion
- - - -
a
co
(11) 100 - - - - - -
CU
NJ
(12) 100 - - - -
( D 100 (4) (12) 30 - -
OJ
OJ
( D 30 (4) - (12) 30 - -
( 1) 50 (4) - (10) 60 (11) 20
( D 50 (4) 50 (10) 60 (11) 30
50 100
40
40
Versuch
1
2
3
4
5
6
7
8
9
I
Tabelle 2 Fortsetzung Ver- Frischprobe
such
Schlei-
er
weißes
Licht
grünes
Licht
rotes
Licht
3 Tage bei 55° C
gelagert
weißes
Licht
grünes
Licht
rotes
Licht
3 Tage bei 80$ relativer
Feuchtigkeit und 50 C
gelagert
weißes
Licht
grünes
Licht
rotes
Licht
Max.
Sensi.
(m/u)
I
CTi
I
1813001
-17-
1 0.02 55 Schlei
er
55 - Schlei
er
55 - - 480
2 0.02 80 55 30 0.02 85 55 30 0.03 80 60 35 600
Relative Empfindlichkeit 3 0.02 80 50 35 0.02 80 55 35 0.02 80 55 35 620
4 0.03 65 35 - 0.02 65 35 —, 0.02 65 30 540
5 0.02 70 40 - 0.04 70 35 - 0.03 70 40 540
CD
CD
6 0.02 105 90 55 . 0.03 110 85 55 0.02 105 90 55 600
CD
CO
7 0.02 120 95 65 0.02 120 95 65 0.02 120 95 65 600
■Ό 8 0.02 105 80 60 0.03 110 80 60 0.02 105 80 60 620
OJ 9 0.02 115 85 70 0.02 115 85 70 0.02 115 85 70 620
ω 0.02 0.02
• ··
• ·
- 17 -
Aus der obigen Tabelle ist ersichtlich, daß die lichtempfindlichen, photographischen Halogeneilberfilme gemäß der Erfindung hinsichtlich der spektralen Sensibilität im Vergleich mit denjenigen Filmen stark verbessert sind, welche unter Verwendung von nur jeweils einer der Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II hergestellt wurden. Außerdem besitzen diese Filme eine gute spektrale Sensibilität im gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums. Die Haltbarkeit der Filme ist zufriedenstellend, da sie selbst nach langer Lagerung frei von Schleier, einer Verminderung der photographischen Empfindlichkeit usw. sind.
In der beigefügten Zeichnung ist die Fig. 1 die spektrale Senaibilitätskurve der Silberchlorobromidemulsion, die als Ausgangsmaterial in diesem Beispiel verwendet wird. Fig. 2 (I), (II) und (III) sind die spektralen Sensibilitätskurven der genannten Emulsion, wenn sie jeweils mit einer der Verbindungen Nr. (1), Nr. (4) bzw. Nr. (12) versetzt wurden. Fig. 3 ist die spektrale Sensibilitätskurve der erwähnten Emulsion, wenn sie in Kombination die Verbindungen Nr. (1), Nr. (4) und Nr. (12) gemäß der vorliegenden Erfindung zugesetzt enthält. Aus der Zeichnung ist klar ersichtlich, daß eine lichtempfindliche, photographische Halogensilberemulsion gemäß der Erfindung hinsichtlich der spektralen Empfindlichkeit im gesamten Bereich des sichtbaren Spektrums im Vergleich mit photographischen Emulsionen, die lediglich mit einer der Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II versetzt sind, ganz erheblich
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verbesserte Eigenschaften besitzen.
Patentansprüche;
909829/13

Claims (7)

  1. worin R1, R^, R^ und R6 jeweils für eine niedere Alkylgruppe, eine Carboxyalkyl- oder eine Sulfoalkyl-Gruppe stehen, wobei mindestens eines der Symbole R-|, R5, R4 und Rg für eine Carboxyalkyl-, Sulfoalkyl- oder SuIfalkoxyalkyl-Gruppe stehen; R2 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe ist; R5 eine niedere Alkylgruppe ist; Y für Wasserstoff, Chlor, eine niedere AIkoxygruppe steht; Y2 für Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe steht, wobei Y2 eine Methylgruppe sein sollte, wenn Y-j ein Chloratom bedeutet; Z eine Gruppe ist, die zusammen mit den benachbarten Stickstoff- -20-
    gQgg29/1?/>3
    und Kohlenstoffatomen zur Bildung eines heterocyclischen Ringes befähigt ist; X ein Anion ist und 1, η und m jeweils für die Zahl 1 oder 2 stehen.
  2. 2. Halogensilberemulsion gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombination aus 3,3 *-Diäthyl-thiazolinocarbocyaninjodid, 3,3l-Sulfoäthoxyäthyl-9-methyl-thiacarbocyanintriäthylamin und (3-Carboxyäthyl-5-raethoxybenzoxazol)-(1,3-diäthyl-5,6-dichlorbenzimidazol)-carbocyaninbromid besteht,
  3. 3· Halögensilberemulsion gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombination aus 3>3l-Dicarboxyäthyl-thiazolinocarbocyaninbromid, 3,3'-Hydroxyathyl-9-methyl-thia-carbocyaninjodid und (3-Ä'thyl-5-chlor-6-methyl-benzoxazol)-(l-äthyl-3-sulfobutyl-5,6-dichlorbenzimidazol)-carbocyanin besteht.
  4. 4· Halogensilberemulsion gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombination aus 3»3f-Diäthyl-thiazolinocarbocyaninjodid, 3,3'-Disulfobutyl-9-methyl-thia-carbocyaninjodid und (3-Äthyl-5-chlor-6-methyl-benzoxazol)-(1-äthyl-3-sulfobutyl-5,6-dichlorbenzimidazol)-carbocyanin besteht.
  5. 5. Halogensilberemulsion gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombination aus 3,3'-Diäthyl~thiazolino-
    -21-
    909829/1343
    - 21 -
    carbocyaninjodid, 3,3'-Disulfobutyl-9-methyl-thia-carboeyaninjodid, 3»3'-Disulfobutyl-9-methyl-benzselenazolocarbocyanin und (3-Äthyl-benzoxazol)-(1-äthyl-3-äthyl-5,6-dichlorbenzimidazol)-carbocyanineodid besteht.
  6. 6. Mikrofilm bestehend aus einem Schichtträger und einer darauf aufgetragenen Emulsion, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Emulsion gemäß Ansprüchen 1 bis 5 enthält.
  7. 7. Verwendung einer Kombination aus zwei oder drei Verbindungen aus der Gruppe von Verbindungen der allgemeinen Formel I und einer Verbindung aus der Gruppe von Verbindungen der allgemeinen Formel II gemäß Ansprüchen 1 bis 5 als Sensibilisatoren für lichtempfindliche, photographische Halogensilberemulsionen für Mikrofilme·
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    Leerseite
DE19681813001 1967-12-07 1968-12-06 Lichtempfindliche,photographische Halogensilberemulsion fuer Mikrofilme Withdrawn DE1813001A1 (de)

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