DE1812018C - Fördereinrichtung an einem Stapler fur dünne blattförmige Sendungen - Google Patents
Fördereinrichtung an einem Stapler fur dünne blattförmige SendungenInfo
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Description
diese eingreifendes (mittleres) Leitelement einwir- in Förderrichtung weisende Achse ist bei Sendungen
ken und zwischen den Leitelementen der einen von geringer Eigensteife (Festigkeit) unerläßlich, um
und der anderen Seite, die relativ zueinander be- sie störungsfrei stapeln zu können. Infolge ihrer gerin-
weglich sind, eine Federkraft wirksam ist, da- gen Steife erleiden hierbei solche Sendungen nur eine
durch gekennzeichnet, daß zu beiden 15 geringe bleibende Verformung. Bei Sendungen mit
Seiten der seitlichen Leitelemente (16) Stütz- größerer Papierfestigkeit hingegen, die an sich nur
elemente (12") vorgesehen sind, die mit dem mittle- einer entsprechend geringeren zusätzlichen Verstei-
ren Leitelement (12') starr verbunden und gegen- fung bedürften, tritt durch ein zwangsweises Krüm-
über diesem so angeordnet sind, daß sie eine vor- men vor dem Stapeln mit vorgegebener, für alle Sen-
gegebene, für alle Sendungen gleichbleibende 20 düngen gleich großer Krümmung unerwünschtere!^
Wölbungshöhe (/ι) bestimmen, während die eine entsprechend größere bleibende Verformung aut.
Federkraft so bemessen ist, daß die Krümmung insbesondere nach mehreren Durchlaufen durch eine
am mittleren Leitelement sowie die Gegenkrüm- Belegverarbeitungsanlage. Diese kann —- bei ge-
mungen an den seitlichen Leitelementen bei steife- mischtem Betrieb — bei späteren Beaibeitungsvor-
ren Sendungen (2 b) geringer sind als bei weniger 25 gangen, z. B. beim anschließenden Vereinzeln, zu Siö-
steifen (2 a). rungen oder jedenfalls zur Herabsetzung der zulässi-
2. Fördereinrichtung nach Anspruch !,dadurch gen Verarbeitungsgeschwindigkeit führen,
gekennzeichnet, daß das mildere Leitelement Der vorerwähnten französischen Patentschrift durch die Sicke (12') und die beiden Stützelemente 1 160003 ist nichts darüber zu entnehmen, daß bei der durch beiderseits symmetrisch hierzu liegende au- 30 betreffenden Einrichtung beabsichtigt wäie, den Blätßere Bereiche (12") einer Leitfläche (12) gebildet tern eine von ihrer Steife abhängige Wölbung aufzuwerden und die seitlichen Leitelemente als zwei- zwingen. Bei entsprechender Bemessung der Federteilige Biegefeder (16) ausgebildet sind. kraft der als mittleres Leitelement dienenden Zunge
gekennzeichnet, daß das mildere Leitelement Der vorerwähnten französischen Patentschrift durch die Sicke (12') und die beiden Stützelemente 1 160003 ist nichts darüber zu entnehmen, daß bei der durch beiderseits symmetrisch hierzu liegende au- 30 betreffenden Einrichtung beabsichtigt wäie, den Blätßere Bereiche (12") einer Leitfläche (12) gebildet tern eine von ihrer Steife abhängige Wölbung aufzuwerden und die seitlichen Leitelemente als zwei- zwingen. Bei entsprechender Bemessung der Federteilige Biegefeder (16) ausgebildet sind. kraft der als mittleres Leitelement dienenden Zunge
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, würde aber diese Wirkung hier eintreten. Hierbei würdadurch
gekennzeichnet, daß in den Bereichen der 35 den jedoch unterschiedliche Wölbungen (Krüm
Stützelemente (12") die Lage der Sendungen zu- mungsradien) der Blätter nur durch entsprechend unsätzlich
durch je eine von der gleichen Seite wie terschiedliche Wölbungshöhe erzielbar sein. Aus
die seitlichen Leitelemente (16) auf die Sendung konstruktiven Gründen wäre deshalb mit der bekanneinwirkende
Leitrolle (13) bestimmt ist. ten Einrichtung eine Anpassung der den Blättern auf-
4. Fördereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch 40 zuzwingenden Wölbung an ihre Eigensteife nur innergekennzeichnet,
daß jeder Leitrolle (13) eine Ge- halb eines relativ engen Bereiches der Eigensteife
genrolle (14) zugeordnet ist. möglich.
5. Fördereinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Fördereinrichtung der eingangs genannten Gattung zu
Stützelemente (12") im Bereich der Ränder der 45 schaffen, bei der innerhalb des gesamten Bereiches
Sendungen je ein weiteres, äußeres Leitelement der in der Belegverarbeitung vorkommenden Eigen-(12'")
so angeordnet ist, daß an jeder Leitrolle steifen jeder Sendung eine für den Stapelvorgang aus-(13)
eine weitere, relativ flache Krümmung ent- ' reichende versteifende Krümmung (Wölbung) erteilt
steht, deren Krümmungssinn der an den seitlichen wird, ohne daß bleibende Verformungen von stören-Leitelementen
(16) auftretenden Gegenkrüm- 50 dem Ausmaß auftreten.
mung entspricht. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
zu beiden Seiten der seitlichen Leitelemente Stützele-
mente vorgesehen sind, die mit dem mittleren Leitelement starr verbunden und gegenüber diesem so an-55
geordnet sind, daß sie eine vorgegebene, für alle Sen-Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung an düngen gleichbleibende Wölbungshöhe bestimmen,
einem Stapler für dünne blattförmige Sendungen, de- während die Federkraft so bemessen ist, daß die
nen eine versteifende Krümmung um zumindest eine Krümmung am mittleren Leitelement sowie die Gein
Förderrichtung weisende Krümmungsachse erteilt genkrümmungen an den seitlichen Leitelementen bei
werden soll, wobei auf die Sendungen von der einen 60 steiferen Sendungen geringer sind als bei weniger stei-Seite
des Förderweges her zwei (seitliche) Leitele- fen.
mente und von der anderen Seite her ein zwischen Die Zeichnung bezieht sich auf ein Ausführungsbei-
diese eingreifendes (mittleres) Leitelement einwirken spiel einer erfindungsgemäßen Fördereinrichtung an
und zwischen den Leitelernenten der einen und der einem Stapler für blattförmige Sendungen wie insbe-
•inderen Seite, die relativ zueinander beweglich sind, 65 sondere Belege, wobei die
eine Federkraft wirksam ist. Fig. 1 einen schematischen Schnitt entsprechend
Eine Fördereinrichtung mit diesen Merkmalen ist der Linie I-I und die
aus der französischen Patentschrift 1 160 003 be- Fig.2 einen schematischen Schnitt entsprechend
der Linie H-II, unter Weglassung der dahinter befindlichen Bauteile, zeigt.
Der Stapler enthält einen Stapeltisch 1, der durch einen steuerbaren Antrieb in eine Lage gebracht wird,
die der jeweiligen Höhe des durch die Sendungen 2 gebildeten Stapels entspricht. Im Bereich der Einstapelung
ist eine Anschlagwand 3 vorgesehen. Auf dem Stapel 2 liegt ein um eine Achse 4 schwenkbarer
Arm 5 auf, der eine mit einer Lichtschranke 6 zusammenwirkende Fahne 7 trägt. Die Lichtschranke 6
wirkt mit der Steuerung für den Antrieb des Stapeltisches 1 zusammen und bewirkt ein Absenken des Stapeltisches,
wenn und solange sie durch die Fahne 7 verdunkelt wird.
Am Eingang des Staplers befinden sich Förderrollen 8 und 9, die die ankommenden Sendungen zwei
Führungskufen 10 und 11 zuführen, von denen sie zu einer Leitfläche 12 und zwei weiteren Rollenpaaren
gelangen, die durch je eine Leitrolle 13 und eine Gegenrolle 14 gebildet sind. Zum Durchtritt der Gegenrollen
14 ist die Leitfläche 12 mit je einem aus den Figuren der Zeichnung ersichtlichen Einschnitt 15 versehen.
Entsprechend einer etwa in einer mittleren Zone der durchlaufenden Sendungen liegenden Krümmungsachse
weist die Leitfläche 12 eine Sicke 12' auf, durch die das mittlere Leitelement gebildet wird. Die
zu beiden Seiten der Krümmungsachsen befindlichen seitlichen Leitelemente sind als zweiteilige Biegefeder
16 ausgebildet, die an der Führungskufe Il befestigt ist und vorn einen Bügel 16' bildet, mit dem sie in der
in Fig. 1 dargestellten Ruhestellung auf dem Arm5
aufliegt. In dieser Stellung tritt sie durch zwei weitere in der Leitfläche 12 angebrachte, in Fig. 2 sichtbare
Schlitze 17 hindurch.
Zu beiden Seiten der die seitlichen Leiteleinente bildenden Biegefeder 16 sind Stützelemente 12" vorgesehen,
die durch die beiderseits symmetrisch zu der Sicke 12 liegenden Bereiche der Leitfläche 12 und
zum Teil auch durch die Gegenrollen 14 gebildet werden In den Bereichen der Stützelemente 12 ,14 wird
die Lage der Sendungen zusätzlich durch die von der gleichen Seite wie die Biegefeder 16 auf die Sendungen
einwirkenden Leitrollen 13 bestimmt.
Schließlich ist anschließend an die Stutzelemente 12", im Bereich der Ränder der Sendungen noch je
ein weiteres, ebenfalls durch die leitfläche 12 gebildetes
Leitelement 12'" angeordnet.
ίο Aus dem bschriebenen Aufbau des Ausfuhrungsbeispiels
ergibt sich folgende Wirkungsweise:
Wenn in die Fördereinrichtung des Staplers eine Sendung 2 α von geringer Festigkeit einläuft, also z. B.
ein relativ dünner Beleg, so wird sie durch das Zusam-
menwirken der vorgesehenen Elemente die mFig
gestrichelt eingezeichnete Form annehmen, wobei die Biegefeder 16 in die mit 16 a bezeichnete Lage gelangt.
Im Bereich der Sicke 12' wird also der Sendun:·
2 β eine starke Krümmung aufgezwungen, durch di,-
die Sendung entsprechend versteift wird.
Läuft hingegen eine Sendung lh von größerer Pa
pierfestigkeit in die Fördereinrichtung ein, so wird sie
imstande sein, die Biegefeder 16 in die mit 166 bezeichnete
Lage zu bringen, und wird die in Fig..
a5 strichpunktierte Form annehmen. Die der Sendung
Ib im Bereich der Sicke 12' aufgezwungene Krümmung
ist also geringer als bei der Sendung la.
Bei Sendungen von geringer bis mittlerer Festigkeit werden in den Bereichen der Biegefeder 16 (Lage
16 a) durch das Vorhandensein der Stützelemente 12 Gegenkrümmungen erzeugt. In alien Fällen bestimmen
die Stützelemente 12" durch ihre Lage gegen übe ι
der das mittlere Leitelement bildenden Sicke 12 eine
vorgegebene, für Sendungen jeder Festigkeit gleich-
bleibende Wölbungshöhe, die in F ι g. 2 mit h bezeich-
Eine weitere, relativ flache Krümmung entsteht durch das Vorhandensein der äußeren Leitelemente
12'".
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Fördereinrichtung an einem Stapler für ken. Die beiden erstgenannten Scheiben sind durch
dünne blattförmige Sendungen, denen eine verstei- 5 einen Zylinder von kleinerem Durchmesser miteinan-
fende Krümmung um zumindest eine in Förder- der verbunden, und das über sie geführte Blatt wird in
richtung weisende Krümmungsachse erteilt wer- seiner Mittelzone durch eine von der anderen Seite des
den soll, wobei auf die Sendungen von der einen Förderweges her zwischen die Scheiben greifende
Seite des Förderweges her zwei (seitliche) Leltele- schmale federnde Zunge gegen den Zylinder gedrückt,
mente und von der andere Seite her ein zwischen io Eine versteifende Krümmung um zumindest eine
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681812018 DE1812018C (de) | 1968-11-30 | Fördereinrichtung an einem Stapler fur dünne blattförmige Sendungen | |
| NL6917409A NL6917409A (de) | 1968-11-30 | 1969-11-19 | |
| FR6940984A FR2024628A1 (de) | 1968-11-30 | 1969-11-27 | |
| US881149A US3632107A (en) | 1968-11-30 | 1969-12-01 | Device for conveying thin sheets to a stacker |
| GB58522/69A GB1286868A (en) | 1968-11-30 | 1969-12-01 | Conveyor device for sheet materials |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681812018 DE1812018C (de) | 1968-11-30 | Fördereinrichtung an einem Stapler fur dünne blattförmige Sendungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1812018A1 DE1812018A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE1812018B2 DE1812018B2 (de) | 1972-09-28 |
| DE1812018C true DE1812018C (de) | 1973-04-12 |
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