DE1113182B - Stapler fuer flaches, biegsames und leichtes Foerdergut - Google Patents
Stapler fuer flaches, biegsames und leichtes FoerdergutInfo
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- DE1113182B DE1113182B DET18903A DET0018903A DE1113182B DE 1113182 B DE1113182 B DE 1113182B DE T18903 A DET18903 A DE T18903A DE T0018903 A DET0018903 A DE T0018903A DE 1113182 B DE1113182 B DE 1113182B
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Description
- Stapler für flaches, biegsames und leichtes Fördergut Flaches Fördergut, wie insbesondere Postsendungen, Postschecks, Formulare, wird häufig automatisch gestapelt. Hierfür gibt es bekannte Einrichtungen.
- Normalerweise werden die Sendungen über eine Förderstrecke der Einlaufstelle des Staplers zugeführt. Diese Einlaufstelle ist gegenüber dem Stapel beweglich angeordnet. Die Sendungen stoßen beim Einlaufen mit ihrer Vorderkante gegen eine feste Wand, die als Anlagefläche für den Stapel dient.
- Es besteht die Aufgabe, in einer Stapeleinrichtung Sendungen verschiedener Formate zu verarbeiten.
- Beispielsweise sollen Sendungen im Formatbereich DIN A 6 bis C 5 verarbeitet werden. Die Längenunterschiede dieser Formate sind beträchtlich. Die Stapeleinrichtung muß so ausgelegt werden, daß die kurzen Sendungen (Postkarten) sicher gestapelt werden. Es ergibt sich dann die Schwierigkeit, daß die langen Formate unter Umständen nicht mehr ordentlich in den Stapel eingeführt werden und zu Verstopfungen Anlaß geben können.
- Die Erfindung betrifft eine Stapeleinrichtung für flaches Fördergut, wie insbesondere Postsendungen, bei der die Sendungen von einer Förderstrecke zu der Einlaufstelle des Staplers kommend mit ihrer Vorderkante gegen eine feste Wand stoßen und in einer Lage im wesentlichen senkrecht zu dieser Wand gestapelt werden. Die Erfindung ermöglicht es, Sendungen eines großen Formatbereiches sicher zu stapeln, so daß auch die langen Sendungen ordnungsgemäß in einem Stapel gelagert sind. Um dies zu erreichen, ist erfindungsgemäß eine mit der Förderstrecke zusammenwirkende und mit dieser gegen den Stapel verschiebbare rotierende, mit elastischen Borsten besetzte Rolle auf der der festen Wand gegenüberliegenden Seite des Staplers an der Einlaufstelle so angeordnet, daß der senkrechte Abstand zwischen der festen Wand und dem Umfang der Rolle etwa der Länge der längsten zu verarbeitenden Sendungen entspricht und daß die Bewegung der Borsten in dem der Förderstrecke zugewandten Teil der Rolle in Förderrichtung erfolgt. Die Erfindung ist bei beliebiger Lage des Stapels anwendbar. Die Sendungen können im Stapel sowohl in aufrechter als auch in schräger Lage liegen, sie können sowohl von der Seite als auch von oben zugeführt werden.
- An Hand der Figuren sei die Erfindung näher erläutert. Die Fig. 1 und 2 zeigen in Auf- und Grundriß die Anordnung einer erfindungsgemäßen Rolle mit Borsten bei einem Stapler mit im wesentlichen hochkant liegenden Sendungen, die seitlich über eine Hochkantförderstrecke zugeführt werden. Die Anordnung der Rolle mit Borsten bei einem Stapler, bei dem die Sendungen von oben zugeführt werden, ist in Auf- und Grundriß in den Fig. 3 und 4 gezeigt.
- Bei einem Stapler nach den Fig. 1 und 2 liegen die Sendungen 1 kochkant in dem Stapel. Sie ruhen auf einer normalerweise beweglichen Stapelunterlage 2, welche, wie bereits bekannt, als endloses Band ausgebildet sein kann. Die Sendungen werden durch eine Hochkantförderstrecke angefördert. Ein Band 3 der Hochkantförderstrecke ist in der Figur dargestellt.
- Dieses Band 3 ist um eine Rolle auf der Achse der Stapelrolle 4 geführt. Der Rücklauf des Bandes ist in der Figur nicht gezeigt.
- Die Sendungen kommen mit großer Geschwindigkeit von der Hochkantförderstrecke und bewegen sich infolge ihrer Trägheit gegen die feste Wand 5, wo sie abgebremst werden. Die Stapelrolle 4 begünstigt den Einlauf der Sendungen. Kurze Sendungen 6 stoßen mit ihrer Vorderkante gegen die feste Wand 5 und bleiben im Stapel liegen. Lange Sendungen würden ohne Verwendung der erfindungsgemäßen Rolle mit Borsten unter Umständen in einer Lage 7 liegenbleiben, ohne daß sich das hintere Ende der Sendung in die ordentliche Stapellage umlegt. Da die gegenüber dem Stapel bewegliche Stapelrolle 4 mit einem gewissen Stapeldruck an den Sendungen ruht, kann es geschehen, daß weitere Sendungen sich in der trichterförmigen Öffnung zwischen einer Sendung 7 und dem Band 3 verklemmen. Es kann dann zu einer Verstopfung des Staplers kommen. Die erfindungsgemäße Rolle mit Borsten sorgt dafür, daß lange Sendungen im Stapel ordnungsgemäß gelagert werden.
- Es ist eine Rolle 8 mit Borsten 9 vorgesehen. Die Rolle 8 ist so angeordnet, daß ein langer Brief 7 an seinem hinteren Ende durch die Borsten 9 erfaßt wird und das hintere Ende herumgeschwenkt wird, so daß der Brief ordnungsgemäß im Stapel liegt. Der Vorgang des Herumschwenkens ist durch die Lage der Sendungen 10 und 11 angedeutet.
- Die Borsten sind vorzugsweise aus einem elastischen Material mit hohem Reibungswert hergestellt, beispielsweise Polyvinylchlorid oder Perlonfaser. Sie sind in vorgesehene Öffnungen der Rolle 8 eingelassen.
- Vorzugsweise sieht man ober- und unterhalb der Borsten zwei Kreisscheiben 12 vor, die verhindern, daß die Borsten 9 nach oben oder unten ausweichen.
- Die Borsten 9 können sich nur in einer Ebene senkrecht zur Achse der Rolle 8 bewegen.
- Der Querschnitt der Borsten kann beispielsweise kreisförmig, quadratisch oder rechteckförmig sein.
- Wählt man ein Rechteck mit großem Seitenunterschied und richtet dessen längere Seite in Richtung der Achse der Rolle 8, so verhindert man dadurch eine Bewegung der Borsten 9 in Richtung der Achse der Rolle 8. Man kann dann unter Umständen auf die Kreisscheiben 12 verzichten.
- Werden die Sendungen, wie in den Fig. 1 und 2, in einer Hochkantförderstrecke zugeführt, ordnet man die Rolle 8 vorzugsweise so an, daß die langen Sendungen in ihrem unteren Bereich erfaßt werden. Das zweite Band der Hochkantförderstrecke, welches nicht dargestellt ist, kann um eine auf der Achse der Rolle 8 sitzende Laufrolle gelegt sein, welche ebenfalls nicht dargestellt ist. Die Ablenkbürste wird dann gemeinsam synchron mit dem Förderband angetrieben.
- In den Fig. 3 und 4 werden die Sendungen von oben in Pfeilrichtung 13 zugeführt. Die Sendungen 14 stehen hochkant im Stapel. Ihre Vorderkante ist an einer festen Wand 15 ausgerichtet. Die Rolle 16 erfüllt dieselbe Funktion wie oben beschrieben. Die Rolle 16 ist in diesem Fall so angeordnet, daß die Borsten die Sendungen etwa längs ihrer Mittellinie in Förderrichtung erfassen (s. Fig. 4).
- Die Sendungen können auch in einer anderen Lage als in den Figuren dargestellt gestapelt werden. In jedem Fall kann man in erfindungsgemäßer Weise eine Rolle mit Borsten an der Einlaufstelle des Staplers anordnen, welche eine ordnungsgemäße Ablage langer Sendungen ermöglicht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜcHE: 1. Stapeleinrichtung für flaches, biegsames und leichtes Fördergut, wie insbesondere Postsendungen, bei der die Sendungen, von einer Förderstrecke zu der Einlaufstelle des Staplers kommend, mit ihrer Vorderkante gegen eine feste Wand stoßen und in einer Lage im wesentlichen senkrecht zu dieser Wand gestapelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Förderstrecke zusammenwirkende und mit dieser gegenüber dem Stapel verschiebbare, rotierende, mit elastischen Borsten besetzte Rolle (8) auf der der festen Wand (5) gegenüberliegenden Seite des Staplers an der Einlaufstelle so angeordnet ist, daß der senkrechte Abstand zwischen der festen Wand und dem Umfang der Rolle (8) etwa der Länge der längsten zu verarbeitenden Sendungen entspricht und daß die Bewegung der Borsten in dem der Förderstrecke zugewandten Teil der Rolle in Förderrichtung erfolgt.
- 2. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ober- und unterhalb der Borsten in einem solchen Abstand zwei Kreisscheiben (12) vorgesehen sind, daß die Borsten in axialer Richtung gestützt werden, jedoch in tangentialer Richtung frei beweglich sind.
- 3. Stapeleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Borsten rechteckförmig ist, wobei die längere Seite des Rechtecks in Richtung der Achse der Rolle gerichtet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1081832.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET18903A DE1113182B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Stapler fuer flaches, biegsames und leichtes Foerdergut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET18903A DE1113182B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Stapler fuer flaches, biegsames und leichtes Foerdergut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1113182B true DE1113182B (de) | 1961-08-24 |
Family
ID=7549117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET18903A Pending DE1113182B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Stapler fuer flaches, biegsames und leichtes Foerdergut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1113182B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1960
- 1960-08-26 DE DET18903A patent/DE1113182B/de active Pending
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| DE1081832B (de) * | 1958-04-22 | 1960-05-12 | Deutsche Bundespost | Zwischenstapler mit selbsttaetiger Weitergabe von aus flaechenhaften Gegenstaenden bestehenden, in unregelmaessiger Folge ankommenden Sendungen |
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