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DE1806929A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern von Schaeden an nach dem Metallbadverfahren hergestelltem Flachglas - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern von Schaeden an nach dem Metallbadverfahren hergestelltem Flachglas

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Publication number
DE1806929A1
DE1806929A1 DE19681806929 DE1806929A DE1806929A1 DE 1806929 A1 DE1806929 A1 DE 1806929A1 DE 19681806929 DE19681806929 DE 19681806929 DE 1806929 A DE1806929 A DE 1806929A DE 1806929 A1 DE1806929 A1 DE 1806929A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
bath
glass
chamber
glass ribbon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681806929
Other languages
English (en)
Inventor
Montgomery Eldwin Calvin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Libbey Owens Ford Glass Co
Original Assignee
Libbey Owens Ford Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Libbey Owens Ford Glass Co filed Critical Libbey Owens Ford Glass Co
Publication of DE1806929A1 publication Critical patent/DE1806929A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B18/00Shaping glass in contact with the surface of a liquid
    • C03B18/02Forming sheets
    • C03B18/20Composition of the atmosphere above the float bath; Treating or purifying the atmosphere above the float bath
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B18/00Shaping glass in contact with the surface of a liquid
    • C03B18/02Forming sheets
    • C03B18/16Construction of the float tank; Use of material for the float tank; Coating or protection of the tank wall

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern von Schämden an nach dem Metallbadverfahren hergestelltem Flachglas Für diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden USA-Anmeldung Ser. No. 678 954 vom 30. Oktober 1967 in Anspruch genommen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Flach-bzw. Fensterglas (£lot glass) und betrifft insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verhinderung von Schäden in dem fertigen Glas, die sich aus dem Herabtropien von Metall von der Decke der Überdruckkammer auf das auf dem Metallbad treibende Glas band ergeben.
  • Obwohl die Produktion von nach dem Metallbadverfahren hergestelltem Flach- oder Fensterglas als Handelsprodukt verhäl ~ nismäßig neu ist, wird dieses Glas bereits durch einige der größten Glasproduktionsfirmen hergestellt. Eine übliche Ausführungsform einer Anlage zur Herstellung dieses Glases ist in der US-Patentschrift 3 083 551 beschrieben. Wie in dieser Patentschrift näher erläutert ist, wird bei der Herstellung von Flachglas mit Hilfe des Metallbadverfahrens Glas bei gesteuerter Geschwindigkeit auf ein verhältnism>ßiD breites Bad aus schmelzflüssigem Metall (uberlicher Weise Zinn) aufgebracht und entlang der Oberfläche des Metallbades unter physikalischen und Wärmebedingungen bewegt, die gewährleistenX daß ic f dem Bad sich eine Schicht aus schmelzflüssigem Glas bildet, 2. das Glas in dieser Schicht seitlich ungehindert so ausfließen kann, daß auf der Oberfläche des Metallbades eir schwimmfähiger Körper aus schmelzflüssigem Glas von gleicher Dicke entsteht, und 3. der sctiwimmfähige Körper in Band- oder Streifenform auf dem Metallbad stetig vorbewegt und dabei soweit abgekühlt wird daß er mit Hilfe mechanischer Fördermittel von dem Bad unversehrt abgenommen werden kann.
  • Oberhalb des Bandes aus schmelzflüssigem Metall ist ein dichtend umschlossener Freiraum oder eine Überdruckkammer @ die sogenannte Metallbadatmosphäre vorgesehen.
  • Da einer der Vorteile von nach dem Metallbadverfahren hergestelltem Glas darin besteht, daß es mit der gewünschten Oberflächenbeschaffenheit gebildet wird und somit nicht geschliffen und poliert zu werden braucht, macht ein erfolgreicher kommerzieller Betrieb des MetaIbadverfahrens es erforderlich, daß sich an der oberen oder freiliegenden Fläche des Glas bandes keinerlei Fremdetoffe ansetzen oder ansammeln können.
  • Jedoch haben sich bei seiner bisherigen Anwendung erhebliche Schwierigkeiten aus den sogenannten Zinntropfen ergeben, die von der Decke der Überdruckkammer auf die Oberfläche des heißen Glas bandes herabfallen oder -tropfen und in einigen Fällen zu Produktionsverlusten von bis zu 40 % geführt haben.
  • Nun hat man festgestellt, daß diese Metalltropfschäden auf eine Verdampfung des schmelzflüssigen Metalls aus den beiderseits des sich über das Metallbad bewegenden Glas bandes freiliegenden Bereichen des Bandes zurückzuführen sind, das in den Porenräumen der feuerfesten Flächen im Inneren der Uberdrukkammer kondensiert oder sich darin ablagert. Nach einer gewissen Zeit wird das Gewicht der Metallkonzentration an der Decke der Kammer groß genug, um sich zusammenzuballen und von der Decke auf das Glas band herabzufallen oder herabzutropfen.
  • Erfindungsgemäß wird das Herabtropfen von Metall auf das Glasband dadurch verhindert, daß das verdampfende Metall an einer Fläche besonderer Art aufgefangen oder angesammelt wird, die so ausgebildet ist, daß sie das Metall bei seine Zusammenballen aus dem sich über dem Glas band befindenden Bereich der tberdruckkammer ablenkt, zu einer Stelle leitet, an der es in den Teil des schmelzflüssigen Metalls des Bades zurücktropft, der sich seitlich in einem Abstand des Glasbandes befindet.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist demzufolge darin zu sehen, das Herabtropfen von Metall von der feuerfesten Decke der tberdruckkammer auf das sich durch sie hindurchbewegende Glas band dadurch zu verhindern, daß es unmittelbar in das Bad zurückgeführt wird, so daß ein Auftreffen von der Decke der ttberdruckkammer herabtropfenden Metalls auf das sich in der Kammer befindende Glasband ausgeschlossen ist.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß in der tberdruckkammer eine Sammelfläche für aus dem Metallbad verdampfendes Metall vorgesehen wird, die ein Teil einer Leitfläche oder einer.
  • Zwischendecke sein kann, die so ausgebildet ist, daß sie das kondensierte Metall bei seinem Zusammenballen oder Aufhäufen seitlich über die Seitenkanten des auf dem Metall bad- treibenden Glas bandes hinaus ablenkt.
  • Die Erfindung ist im Nachstehenden anhand der beigefügten Zeichnung bei einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch eine Anlage zur Herstellung von Flachglas nach dem Metallbadverfahren, bei der die Überdruckkammer mit einer Sammelfläche nach der Erfindung versehen ist, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Anlage nach Pig. 1 bei abgenommener uberdruckkammer, Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie 3-3 in Pig. 1 und Pig. 4 eine perspektivische Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform einer mit oberen und unteren Sammelflächen versehenen Zwischendecke für die tberdruckkammer.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung Ton Flach glas (float glass) in Vorschlag gebracht, bei dem ein Glasband in einer eine abgegrenzte Atmosphäre enthaltenden Metallbadkammer auf einem Bad aus schmelzflüssigem Metall, das breiter ist als das Band, schwimmend vorbewegt wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Herabtropfen von aus dem Bad verdampftem Metall auf das Glas band verhindert wird, indem das Metall bei seinem Verdampfen aufgefangen und gesammtelt, dann seitlich aus dem unmittelbar über dem Glas band liegenden Bereich fortgeleitet und in das Bad zurückgeführt wird.
  • Erfir:½tungsgemäß wird außerdem eine Vorrichtung zur Durchführung des vorerwähnten Verfahrens in Vorschlag gebracht mit einer Wanne, einem sich in der Wannne befindenden Bad aus schmelzflüssigem Metall, auf welchem ein Glasband von geringerer Breite als das Bad schwimmend vorbewegt wird, einer sich über dem Bad befindenden und über ihm eine Metallbadatuosphäre abgrenzenden Metallbadkammer und einem in der Kammer über dem Bad angeordneten Teil mit einer Oberfläche, an der sich aus dem Metallbad verdampfendes Metall ansammelt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Oberfläche so angeordnet und ausgebildet ist, daß sie das verdampfte Metall bei seinem Zusammenballen oder Anahäufen seitlich aus dem unmittelbar über dem Glas band liegenden Bereich in eine Lage führt, aus der es über eine Kante des Glasbandes hinaus in das Bad zurücktropft.
  • In den Figuren 1 und 2 der beigefügten Zeichnungen ist eine typische inlage zur Herstellung von Flach- bzw. Fensterglas nach dem Metallbadverfahren gezeigt, die im wesentlichen mit der in der US-Patentschrift 3 083 551 beschriebenen Anlage übereinstimmt. Bei dieser Anlage wird schmelzflüssiges Glas 6 aus einem Vorherd 7 einem Speiserstein 8 in einer durch eine Hubtür 9 und einen Absperrstein 10 regulierter und gesteuerter Menge zugeführt.
  • Das aus dem Speiserstein 8 auf das verhältnismäßig breite Metallbad 11 ausfließende Glas bildet einen mit 16 bezeichneten schwimmfähigen schmelzflüssigen Körper, aus dem sich eine schwimmfähige Schicht 17 von stabiler Dicke entwickelt.
  • Das in der Wanne vorhandene Metallbad und der sich über dem Bad befindende Freiraum 21 werden durch von HeizZ»pern 22 nach unten gerichtete Strahlungswärme beheizt. Dieser die Metallbadatmosphäre enthaltende Freiraum 21 ist von einer Überdruckkammer 23 umschlossen, die es mit der Verlängerung 27 ermöglicht, über dem in der Metallbadkammer beiderseits des Glasbandes freiliegenden Teil des Metallbades 11 ein ausreichendes Schutzgasvolumen zu unterhalten.
  • Der leckenaufbau 23 ist in Abständen mit Rohrstutzen 24 versehen, die über Abzweigungen 25 an Verteilerleitungen 26 angeschlossen sind, über die das Schutzgas in den Freiraum 21 bei einem Durchsatz zugeführt wird, durch den in den Freiraum ein Überdruck ent':teht Das Schutzgas ist ein solche, beispielsweise ein Gemisch aus 5 dickstoff und Wasserstoff, das mit dem Metall des Bades keine chemische Reaktion eingeht, die zu Verurreinigungen des Glases führt wo bei durch einen den Ü'bordruck bildenden Zustrom von Schutzgas in den Freiraum 21 ein Eindringen von Außenluft theoretisch verhindert wird.
  • Wenn das endgültige Glas band 29 im wesentlichen die gleiche Dicke haben soll, wie die Gleichgewichts- oder stabile Dike des Glases, muß die Temperatur des Glases in der schwimmfähigen Schicht oder dem Band 17 sorgfältig gesteuert werden, damit es von der Hubtür 9 bis zum Austragende der Anlage allmählich abgekühlt wird, wobei in dieser Zeitspanne die Glasbandoberfläche eine Temperatur erreichen muß, bei der sich das Band 17 ausreichend verfestigt hat, um den Transport auf mechanischen Fördermitteln ohne Beschädigung seiner Flächen in einen Ofen hinein zu ermöglichen, d.h. eine Temperatur von etwa 6500 C, bei welcher die Viskosität des Glases etwa 107 Poise beträgt.
  • Die mechanischen Pördermittel bestehen aus Stützrollen 30 bis 32 und einer darüber angeordneten Rolle 33, die außerhalb-des Austragendes der Wanne angeordnet sind. Jede Rolle oder sämtliche Rollen 30 bis 33 können angetrieben wesen und mit den anderen Rollen zusammenwirken, um auf das sich zum Auslaß hin bewegende Glasband eine ausreichende Zugkraft auszuüben.
  • Sofern ein Glas band von geringerer Dicke als der Gleichgewichtsdicke verlangt wird, läßt sich dies durch Erhöhung der Drehzahl der Rollen 30 bis 33 erzielen, wodurch die Zugkraft der Rollen geändert und der schmelzflüssige Glaskörper von stabiler Dicke ausgezogen und somit dünner wird.
  • Wie vorstehend erörtert, haben Anlagen dieser Art zur Herstellung von beidseitig feuerpoliertem Flachglas oder Fensterglas nach dem Metallbadverfahren bisher Glas bänder erzeugt mit an und/oder in ihren Oberseiten eingebetteten Metalltnpfen, die Schäden entstehen ließen, die dazu führten, daß erhebliche Bereiche des Glasbandes für den handelsüblichen Gebrauch untauglich, also Ausschuß wurden.
  • Solche durch von der Decke 14 der uberdruckkammer auf das Glas band herabtropfendes verdampftes und sich zusammenballendes Metall verursachte Schäden führten zu bedeilich hohen, wenn nicht untragbaren Produktionsverlusten.
  • Diese Metalltopfschäden können jedoch erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß in der uberdruckkammer eine oder mehrere Sammelflächen vorgesehen werden, wie sie in den Figuren 1 und 3 veranschaulicht und mit 35 bezeichnet sind. Wie in diesen Piguren gezeigt, ist die Sammelfläche 35 die Unterseite eines Sammelteiles, welches eine Leitfläche oder Zwischendecke 36 ist, die über dem sich auf dem Metallbad ii befindendem Glasband angeordnet ist und seine Breite vollständig überdeckt, das Sammelteil kann auch an der eigentlichen Decke 34 angeordnet sein.
  • Das Sammelteil muß aus einem Material bestehen, das den verhältnismäßig hohen Temperaturen in der Metallbadatmosphäre standhält, wobei die Sammelfläche so beschaffen sein muß, daß sich an ihr kondensierendes und anhäufendes verdampftes Metall frei bewe<rX kann, während es durch Kapillarwirkung mit der Fläche in Bcrührung gehalten wird. Beispielsweise können sowohl Metalle als auch Legierungen mit den erforderlichen Eigenschaften verwendet werden, von welchen das im Handel erhältliche, mit "Kanthal" bezeichnete Material ein für diesen Zweck hervorragend geeignetes, als spezifisch Beispiel dienendes Material ist.
  • Als weitere Bedingung müssen der Sammelkörper und die Sammelfläche so ausgebildet sein, daß sie das verdampfte Metall bei seinem Ansammeln oder Kondensieren und Zusammenballen an der Sammelfläche von dem sich unmittelbar über dem Glas band befindenden Bereich aus seitlich ablenken und weiterleiten und es dann ermöglichen, daß das Metall beiderseits des Glasbandes an den Außenkanten in das Bad 11 zurücktropft.
  • Dementsprechend arbeitet eine in Fig. 3 mit 35 bezeichnete, über ihre Breite im wesentlichen konvexe, zum Metallbad hin gekrümmte und an dem übereinstimmend ausgebildeten, sich in Richtung auf seine Seitenkanten 37 verjüngenden Teil 36 vorhandene Sammelfläche sehr wirksam. Wenn außerdem als Sammelkörper 36 eine ausreichend dünne und leitfähige Platte verwendet wird, kann sie in der Uberdruckkammer 23 unter den Heizelementen 22 als Muffel angebracht werden. Jedoch kann das Sammelteil 36 nötigen- oder gewünsc tenfalls als Zwischendecke mit unter ihr angeordnten Heizelementen angebracht werden Hier sei bemerkt, daß das Sammelteil 36 das Glasband außerdem vor jeglichem noch an der Decke 34 kondensierenden und von ihr herabtropfenden verdampften Metall schützt und daß dieses Metall sich an der Oberseite 39 des Sammelteiles ansammelt, von wo es letztlich ebenfalls in Richtung auf die freiliegenden Katenabschnitte des Bades 11 geleitet wird und schließlich von den sich verjüngenden Seitenkanten 37 in das Bad zurücktropft.
  • Die btNf U gezeigte Ausführung des Sammelteiles ist eine so'che, die sich auch einbauen oder als Decke der Hberdruckkammer 23 verwenden läßt, jedoch ist eine etwas abgeänderte, in Fig. 4 mit 40 bezeichnete Ausführung vorwiegend zur Verwendung als Leitfläche oder Zwischendecke bestimmt Dementsprechend ist, obwohl das Teil 40 im wesentlichen die gleiche Form hat wie das Teil 36, seine Oberseite 41 mit einer Vielzahl von Rippen oder erhöhten Teilen 42 versehen, die in beliebigem Muster angeordnet sein können, das so errechnet ist, daß von der Decke 34 der Überdruckkammer darauf herabtropfendes Metall gesammelt und festgehalten und/oder entlang einer gewünschten Bewegungsbahn oder -bahnen zu seinen Außenkanten hin abgelenkt und abgeführt wird.
  • Es ist beabsichtigt, die Sammelteile und/oder -flächen gemäß der Erfindung in der Überdruckkammer 23 und zu ihr in Längsrichtung in Größen und einer Anzahl zu verwenden, die ausreichen, um das sich in der Überdruckkammer bewegende, aus dem schwimmfähigen Körper 16 und der Schicht 17 von stabiler Dicke bestehende gesamte Glas band zu überdekcen. Andererseite können sie auf die Bereiche der Kammer begrenzt ode nur in den Bereichen verwendet werden, in welchen das Metalltropfproblem auftritt oder am schädlichsten ist.

Claims (8)

Anspriiche
1. Verfahren zur Herstellung von Flachglas, bei dem ein Glasband in einer eine abgegrenzte Atmosphäre enthaltenden Metallbadkammer auf einem Bad aus schmelzflüssigem Metall, das breiter ist als das Band, schwimmend vorbewegt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein Her abtropfen von aus dem Bad (11) verdampftem Metall auf das Glasband (17) verhindert wird, indem das Metall bei seinem Verdampfen aufgefangen und gesammelt, dann seitlich aus dem unmittelbar über dem Glas band liegenden Bereich fortgeleitet und in das Bad (11) zurückgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jegliches an der Decke (34) der Kammer (23) kondensierende und von ihr herabtropfende verdampfte Metall aufgefangen wird, bevor es das Glasband (17) erreicht.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch1, und 2 mit einer Wanne, einem sich in der Wanne befindenden Bad aus schmelzflüssigem Metall, auf dem ein Glasband von geringerer Breite als das Bad schwimmend vorbewegt wird, einer sich über dem Bad befindenden und über ihm eine Metallbadatmosphäre begrenzenden Metallbadkammer und einem in der Kammer über dem Bad angeordneten Teil mit einer Oberfläche, an der sich aus dem Metallbad verdampfendes Metall ansammelt, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (,5 so angeordnet und ausgebildet ist, daß sie @as erdampfte Metall bei seiEm Zusammenballen oder Anhäufen seitlich aus dem unmittelbar über dem Glasband (17) liegenden Bereich bis in eine Lage führt, aus welcher es über eine Kante des Glasbandes in das Bad (11) zurücktropft.
4. Vorrichtung nach B-zspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche 3;," r zur Bewegungsrichtung des Bades im wesentlichen konvex ausgebildet ist,
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnetS daß das Teil (36) eine Platte ist, die zur Erleichterung des Herabtropfens des Metalls auf das Bad (ii) n einer Kante verjüngt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (36) eine Platte ist, die in einem Abstand von der Decke (34) der Kammer angeordnet und an ihren Seitenkanten (37) verjüngt ist, um das Herabtropfen von Metall auf das Bad zu erleichtern, während die Fläche (35) die Unterseite der Platte (36) bildet, die quer zur Richtung des Bandes konvex ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (36) eine in einem Abstand von der Decke (34) der Kammer angeordnete und mit einer oberen und einer unteren, besonders ausgebildeten Sammelfläche versehene Platte ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Sammelfläche mit erhöhten leilen (42) versehen ist, um das 3chmelzflssige Metall von dieser Fläche abzuführen.
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