DE1805690A1 - Verteilergestell fuer Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Verteilergestell fuer Fernmelde-,insbesondere FernsprechanlagenInfo
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Description
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SIEMENS AKCIENGESEIISCHAFT München 2, den 2S.OKT. 1968
Berlin und München Wittelsbacherplatz
PA 68/2153
Verteilergestell für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verteilergestell mit
Anschlussleisten für den Anschluss von ankommenden leitungen und nit örtlich von diesen getrennten, jedoch auf derselben
Gestellseite angeordneten Anschlussleisten für den Anschluss von abgehenden leitungen, welche Anschlussleisten
für die ankommenden leitungen mit den Anschiussleisten für die abgehenden leitungen durch Rangierdrnhte
wahlweise verbunden sind, für Fernir.elde-, insbesondere
Fernsprechanlage*!.
In einer Fernsprech-Wählanlage gibt es eine im Verhältnis
sur Gesaratanzahl grosse Menge von Baueinheiten, die
nicht direkt miteinander verkabelt v/erden können, da Ihre Zusammenschaltung sich mit den jeweiligen Verkehrsbedingungen
ändert, z.B. bei einer Erweiterung. Die Verbindungsleitungen zwischen solchen Baueinheiten werden
über Verteiler, die in besonderen Verteilergestellen untergebracht sind, geführt. Dabei ist es bekannt, die
Eingänge der in Richtung des Verbindungsaufbaues vorangehenden Wahlstufe bzw. die von aussen in dem Fernsprechgehäuse
ankommenden leitungen auf senkrecht am Verteiler
angebrachten Anschlussleisten, die z.B. als lötleinten
ausgebildet sein können, anzuschliessen. Die' von den Verteiler abgehenden leitungen, die z.Bo zu
einer folgenden Wahlstufe führen, v/erden dabei auf der gegenüberliegenden Seite des Verteilers an waagerecht
an den Verteilergestell angeordnete Anschlunslelsten
(lötleisten) angeschlossen. Die elektrische Verbindung zwischen den Anschlusnlcisten der ankommenden sowie der
abgehenden leitungen wird mit Hilfe von Rangierdrühton
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leicht auswechselbar hergestellt.
Es ist nun ein Verteilergestell "bekannt, bei welchem
sich sämtliche Anschlussleisten auf einer Seite des VerteilergGGtelles "befinden, so dass ein solches Verteilergestell
sich zur Aufstellung an einer Wand eignet. Bei diesen Verteilergestell sind die Anschlussleisten
z.B. für die ankommenden Leitungen in der oberen Hälfte der Gestellebene und zwar waagerecht angeordnet,
während die Anschlussleisten z.B. für die abgehenden leitungen in der unteren Hälfte der Gestellebene,
ψ senkrecht verlaufend angeordnet sind. Aufgrund der
senkrechten und waagerechten Anordnung der Anschlussleisten müssen die Rangierdrähte, die meist erst am
Hontageort verlegt werden, entsprechend dem Verlauf
der für den Anschluss dieser Rangierdrähte dienenden Anschlussleisten in senkrechter und in waagerechter
Richtung verlegt werden, wozu z.B. an dem Verteilergestell "befestigte stabförmige Umlenkelemente dienen =
Weiterhin ist bei einen derartigen Verteilergestell von ITachteil, dass durch die senkrecht aufeinanderstellenden
Anschlussleisten die Rangierdrähte, will man sie auf dem kürzesten Weg von Anschlusspunkt zu Anschlusspunkt
verlegen, meist hinter den Anschlussleisten durch-
" gefädelt werden müssen, was die Verdrahtungsarbeit erschv/ert
und die Rangierverdrahtung unübersichtlich ir.acht.
Der Erfindung ist nun die Aufgabe gestellt, ein Verteilergestell
zu schaffen, bei welchen die Rangierarbeiten erleichtert werden und bei welchen die Anschlussteilendichte erhöht werden kann, ohne dass die Hbersichtlichkeit
vermindert wird.
GenesD der Erfindung geschieht dies dadurch, dass - die An- schlussleisten
für die ankommenden leitungen und die Abschlussleisten für die abgehenden leitungen in derselben
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Gestellebene in senkrechter Richtung derart sueinanderfluchtend.
und. mit Abstand voneinander angeordnet sind, dass sie mehrere senkrechte, durch die Langskanten der
Anschlussleisten begrenzte, in der gesamten Höhe des Gestelles frei zugängliche Rangierkanale und mindestens
einen waagerechten, durch die Stirnkanten der Anschlussleisten
begrenzten und. vorzugsweise im Hittelteil der
Gestellebene verlaufenden Rangierkanal "bilden. In einfacher Weise ist es somit möglich, die vorzugsweise
senkrecht übereinander gelegenen Anschlusstellen der kontrahierenden Anschlussleisten durch freies und meist
geradliniges Einlegen der Rangierdrahte miteinander elektrisch
zu verbinden. Dadurch und durch das Vorhandensein eines zusätzlichen, waagerechten Rangierkanales
wird in jedem Fall ein Durchfädeln von Rangierdrähten zum Beispiel durch geschlossene Rangierkanäle hindurch
vermieden, und somit der Arbeitsaufwand zur Schaffung einer Rangierverdrahtung wesentlich vermindert. Selbstverständlich
int es möglich, durch Rücken- an Rücken-Anordnung derartiger Verteiler einen beidseitig bedienbaren
Standverteiler zu bilden, wobei eine Rangierung dieser beiden Verteiler miteinander möglich ist.
Gemüse einer V.'eiterbildung der Erfindung liegen die für
den Anschluss der Rangierdrähte dienenden Anschlussstellen
nänrtlicher Anschlussleisten in einer Ebene an
der Frontseite des Verteilergestellen. Auf diese ','/eise
ktr.nen sämtliche bei der Rangierung anfallenden Anschlussarbeitrn
n.I3. can Anlöten oder Ankletnir.en der Rangierdriilrte
an Lot- hzu. Klemmst if te von einer einzigen Seite
her, :..v.:i*iich von 3er Vorderseite des Gestelles her durchgeführt
v/erden. Yfeiterhin ergibt sich dabei der Vorteil,
das?.; die Rangierdrähte jeweils beidseitig der betreffende
ix AnschluGGleiste in den auf beiden Seiten dor Anschlussleisten
gebildeten senkrechten RangierkanMlen zu der ertsrrceVer,dcn,
kontrahierenden Anschlussleiste abgeführt
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werden können, wodurch die Übersichtlichkeit der Rangierverdrahtung verbessert werden kann und wodurch
die AnschlusslciGten zur Erhöhung der Anschlusstellendichte enger aneinander gerückt werden können.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind
die Anschlussleisten rait samt ihren ankommenden bzw.
abgehenden leitungen als vorgefertigte Baueinheiten an Auslegearmen des Gestelles befestigt. Die Montage des
• erfindungsgenässen Verteilergestelles wird dadurch
wesentlich erleichtert, dass am Montageort nunmehr die Rangierdrähte in der durch die Erfindung gegebenen einfachen
Weise angeschlossen und verlegt v/erden müssen. Es ist dabei vorteilhaft, die Baueinheiten mit einer so
grossen Anzahl von ankommenden bzw. abgehenden leitungen ; sowie mit entsprechenden Anschlusstellen zu versehen,
dass jederzeit eine fast beliebige Erweiterung der Verteileranlage
aufgefangen werden kann.
In Weiterbildung der Erfindung sind die Rangierkanäle
durch Drahtfübrungshaken in mindestens zwei; senkrecht zur
Gestellebene hintereinander liegende Drahtführungswege unterteilt. In vorteilhafter Weise ist es dadurch möglich,
die bei der Erstellung des Verteilers vorgesehene Rangierverdrahtung z.B. in die im Gestell tiefer liegenden
Drahtführungswege einzulegen, um auf diese Weise einen besonderen zweiten Drahtführungsweg für eine nachträglich
vorzunehmende .Rangieränderung oder Erweiterung freizuhalten. - .
Gemsss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind
sämtliche, reihenweise zueinander fluchtende Anschlussleisten mit ihren Längskanten sowie mit ihren Stirnkanten
mit Abstand voneinander angeordnet und bilden zwischen sich eine Vielzahl sich kreuzender, waagerechter und
senkrechter Rangierkanale. Die erfindungsgeraässe Anord-
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i,v.......-.. . r.;.'· ßADOfiJGJNAL
nung bzw. räumliche Verteilung der einzelnen Anschlussleisten ermöglicht z.B. eine senkrechte Führung der
Rangierverbindungen entlang der zueinander fluchtenden Anschlussleisten sov/ie nach jeder Anschlussleiste einen
waagerechten Übergang in die daneben liegenden oder weiter entfernten senkrechten Rangierkanäle, wodurch
eine direkte Verbindung .zwischen den einzelnen Anschlussleisten möglich ist und die Rangierverdrahtung über die
gesamte Fläche des Verteilergestelles gleichmässig aufgeteilt wird. Dadurch worden Ballungen von Rangierdrähten
vermieden und es ist möglich, auch mit verhältnismässig
wenig Einbauraum auszukommen.
Geinäss einer ¥eiterbildung der Erfindung sind die AnschlussHöisten
von einer durch Gestellholme und/oder durch Gestellschienen gebildeten, senkrechten Gestellfläche
in einem derartigen Abstand abgesetzt und an freiragendcn-Befestigungsbügeln befestigt, dass die
Rangierkanäle in einem freien Verdrahtungsraum zwischen den Anschlussleisten und der Gestellfläche zu liegen
kommen. Es ist dadurch eine nahezu vollkommene Freizügigkeit
bezüglich der Anordnung und Verlegung der elektrischen leiter gegeben.
Die für die Befestigung der Anschlussleisten an der Gestellkonstruktion
notwendigen Bauteile werden zur Unterteilung des vorgenannten Verdrahtungsraumes in einzelne
Rangierkanäle dadurch gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ausgenützt, dass die Befestigungsbügel U-förnig
ausgebildet sind und im Bereich des Verdrahtungsraurnes
einseitig offene Drahtführungshaken für die einen Rangierkanäle bilden und dass an diesen Befestigungsbügeln weitere Drahtführungshaken für die senkrecht zu
den vorgenannten Rangierkanälen verlaufenden Rangierkanäle befestigt sind.
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. Gemäss einer anderen Ausgestaltung der Erfindung v/eisen
die an den Eefestigungsbügeln befestigten Drahtführungshaken
zumindest tzvei den Rangierkanal teilv/eise umgreifende
Schenkel auf, die zueinander ira spitzen Winkel
stehen, derart, dass sich der durch die Schenkel umfasste
Rangierkanai in Richtung der Gestellfläche V-förmig erweitert. Durch diese V-förmige Ausbildung der
Rangierkanäle gleiten die elektrischen leiter, z.B. die Rangierdrähte "beim Einlegen auf der durch mindestens
einen Schenkel gebildeten schiefen Bahn stets nach hinten, also in'Richtung der Gestellfläche und versperren
fe somit nicht mehr den verbleibenden Restraum der Rangierkanäle,
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus den in der Zeichnung dargestellten und nachstehend beschriebenen AusfUhrungsbeispielen.
Es bedeuten:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgercässen
Verteilergestelles,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Seiles P eines erfindungsgeraässen Verteilergestelles
anderer Ausgestaltung, .
Fig. 3, 4 und 5 der Teil des Verteilergestelles gemäss
Fig. 2 in drei unterschiedlichen Ansichten«
In Fig. 1 v/ird ein Verteilergestell durch senkrechte
Holme 1 gebildet, v;elche am Fussende an einer Schiene 2 und an Kopfende an einer v/eiteren Schiene 3 befestigt
sind. Dieses Verteilergestell 1/3 ist im Ausführungsbeispiel an einer Wand 4 eines Gestellraumes aufgestellt..
An den senkrechten Holmen 1 sind Auslegearme 5 und 6 be-
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festigt, an v/elchen Auslegearraen 5 und 6 wiederum
Aufnahir.erahmen 7 bzw. 8 angesetzt sind. In diese Aufnahirerahmen
7 und 8 sind Anschlussleisten 9 bzw. 10 eingesetzt, wobei die z.B. in Stiftfora ausgebildeten
Anschlußstellen z.B. 91 und 101 sämtlicher den Anschluss
von R^ngierdrähten 11 und dem Anschluss der ankommenden
und abgehenden leitungen 12 und 13 dienenden Anschlussleisten 9 und 10 in einer Ebene an der Frontseite des
Gestelles 1/3 liegen. Die in die Aufnahmerahmen 7 und 8 einsetzbaren Anschlussleisten 9 und 10 bilden zusammen
mit ihren ankommenden bzw. abgehenden Leitungen 12 bzwo
13 vorgefertigte Baueinheiten 9/12 bzw. 10/13, wobei die Leitungen der Anschlussleisten 10 über Kabelroste 14
zu v/eiteren Anlageteilen z.B. einer Fernsprech-Wählanlage
geführt sind. Wie die Figur weiterhin zeigt, sind die Anschlusskasten z.B. 9 für die ankommenden leitungen
12 und die Anschlussleisten z.B. 10 für die abgehenden, leitungen 13 in derselben Gestellebene in senkrechter
Richtung derart zueinander fluchtend undmit Abstand voneinander angeordnet, dass sie mehrere senkrechte,
durch die I-angskanten der Anschlussleisten 9 und 10 begrenzte,
in der gesamten Hohe des Verteilergestelles 1/3
frei zugängliche Rangierkanale 15 und mindestens einen
waagerechten, durch die Stirnkanten flor Anschlussleisten 9 und 10 begrenzten und vorzugsv/eise in Hittelteil der
Gcstellebene verlaufenden Rangierkanal 16 bilden. In diesen R^ngierkanMlen 15 und 16, die nach der Bedienungsseite frei zugänglich sind, können die Rangierdrähte 11
X'orlegt werden. Die Rangierdrähte 11 werden vorzugsweise in den senkrechten Rangierkanälen 15 verlegt, was
dadurch begünstigt werden kann, dass bei der Konzeption der Verteileranlage darauf geachtet wird, dass die mit
Rangierdrahten 11 zu verbindenden, kontrahierenden Anschlußstellen
jeweils auf in senkrechter Richtung zueinander fluchtenden Anschlussleisten 9 bzv/. 10 zu liegen
komir.en. Vorzugfn.-eise wird der waagerechte Rangierkanal
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hauptsächlich für eine nachträgliche Umrüstung der Rangierverdrahtung
"benutzt. Wie die Figur zeigt, ragen
in die senkrechten Rangierkanäle 15 sowie in den senkrechten
Rangierkanal 16 Drahtführungshaken 17 bzw. 18, welche an den senkrechten Holmen 1 "befestigt sind und
die Rangierkanäle 15 "bzw. 16 nach der Bedienungsseite ■■■
hin nur teilweise versperren, so dass das Verlegen der :
Rangierdrähte 11 in diesen Rangierkanälen sowie das .· : Pestlegen dieser Rangierdrähte i1 in diesen Drahtführungs-haken
ungehindert vorgenommen werden kann. Wie "bei den
in"unteren Teil des Gestelles 1/3 verlaufenden Rangierkanälen 15 gezeigt, v/erden die Rangierkanäle 15 durch ·
weitere Drahtführungshaken 19 in zwei senkrecht zur Gestellebene hintereinanderliegende Drahtführungswege 151
und 152 unterteilt. In die Drahtführungswege 151 werden vorzugsweise nur die senkrecht verlaufenden Rangierdrähte
11 eingelegt, während in die weiter vorne liegenden Drahtführungswege zweckraässigerweise die Rangierdrähte
eingelegt v/erden, die auch teilweise in den waagerechten Rangierkanälen 16 verlegt sind.
In Fig. 2 wird ein Verteilergestell, von welchem nur ein
Teil dargestellt ist, durch senkrechte Gestellholme 201 sowie durch waagerechte Gestellschienen 202, weiche an
den senkrechten Gestellholmen befestigt sind, gebildet. Die senkrechten Holme können z.B. an Fussende und am
Kopfende an weiteren Schienen befestigt sein. Dieses Verteilergestell
ist in Ausführungsbeispiel an einer Wand 203 eines Gestellrauir.es aufgestellt bzw. an dieser befestigt.
An den waagerechten Gestellschienen 202 sind U-forrnige
Eefestigungsbügel 204 befestigt, an deren Schenkel Anschlussleisten
205 an sich bekannter Bauart angesetzt
sind. Diese Anschlussleisten 205 weisen jeweils eine Vielzahl tannenbaumartig gestaffelter Anschlusstifte 251 auf,
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an welche auf der einen Seite an.dem Verteilergestell
ankommende oder abgehende elektrische leiter 206 und
auf der anderen Seite die einzelnen Anschlusstifte 251
innerhalb des gesamten Verteilergestelles schaltschercageroäss
verbindende bzw. rangierende elektrische
leiter 207, sogenannte Rangierdrähte, angeschlossen werden können. Durch die dargestellte Aufteilung der
Befestigungsbügel 204 innerhalb der durch die Gestellholme 201 und durch die Gestellschienen 202 bestimmten
Gestellfläche sind sämtliche Anschlussleisten 205 mit ihren längskanten sowie mit ihren Stirnkanten so weit
voneinander entfernt, dass dadurch, eine Vielzahl von sich kreuzenden waagerechten und senkrechten Rangierkanälen
208 bzw. 209 gebildet werden. Dadurch, dass die Anschlussleisten 205 durch die Verwendung freiragender
Befestigungsbügel 204 von der Gestellfläche abgesetzt
sind, wird..'zwischen den Anschlussleisten 205 und der Gestellfläche ein Verdrahtungsraum 210 gebildet, in
welchem die Rangierkanäle 208 und 209 verlaufen können. Der Querschnitt dieser Rangierkanäle 208 und 209 wird
bestimmt durch die in den U-fb'rmigen. Befestigungsbügeln
204 eingeschlossene Fläche bei den waagerechten Rangierkanälen 208, wobei die Befestigungsbügel 204 selbst
Drahtführungshaken bilden, bzw. durch v/eitere, jeweils paarweise an den Befestigung*? trüge In 204 befestigte Drahtführungshaken
211 für die senkrechten Rangierkannle 209. Jeder der Drahtführungshaken 211 besitzt im Ausführungsbeispiel vier Schenkel, die den Rangierkanal 209 etwa
rechteckförnig umgreifen, von denen die freien Schehkelenden
der mit 311 und 312 bezeichneten Schenkel sich mit Abstand überkreuzen, sodass ein Spalt entsteht, durch
welchen die elektrischen leiter 207 hindurchgeführt werden können, die aber ein Herausgleiten der leiter 207
aus den Rangierkanal 209 verhindern. Die mit 311 bezeichneten
Schenkel der Drahtführungshnken 211 sind gegenüber den benachbarten, parallel sur Gontollfläche
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, 1 * * t t
it t * * ♦
. verlaufenden Schenkeln im spitzen Winkel geneigt, sodass
sich die Rangierkanäle 209 in Richtung der Gestellfläche kontinuierlich erweitern. Die Schenkel 311
bilden eine schiefe Bahn, an v/elcher die eingelegten Rangierdrähte 207 in. Richtung der Gestellfläche abgleiten und den in der Figur vorderen Einlegeraum
freigeben.
In den Figuren 3 bis 5 sind die genannten Einzelheiten
des Verteilergestelles ausfühx\Lich -dargestellt. Insbesondere
Fig. 5 zeigt, dass die Drahtführungshaken 211 ψ von der Gestellfläche abgesetzt an den Befestigungsbiigeln
204 befestigt sind, sodass zv/ischen den Drahtführungshaken 211 und der Gestellfläche ein Raum 212
für die Unterbringung von Kabeln 213 gebildet v/ird. Für
die Beschaltung der Anschlussleisten 205 v/erden die von :
den Kabeln 211 abzweigenden leiter 206 sternförmig an
dio einzelnen: Anschlusstiftß 251 a'eder Anschlusaleiste
205 herangeführt, wie dies insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist. Dies geschieht in oinem Raum zv/ischen
benachbarten Eefestigungsbügeln 204, v/elche die v/aagerechten
Rangierkanäle 208 bilden, sodass durch die
leiter 206 diese v/aagerechten Rangierkanäle 208 nicht beeinträchtigt v/erden.
11 Patentansprüche
5 Figuren
5 Figuren
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Claims (11)
1. Verteilergestell rait Anschlussleisten für den Anschluss
von ankommenden leitungen und rait örtlich
von diesen getrennten, jedoch auf derselben Gestellseite angeordneten Anschlussleisten für den Anschluss
von abgehenden Leitungen, welche Anschlussleisten für die ankommenden leitungen mit den Anschlussleisten
für die abgehenden leitungen durch Rangierdrähte wahlweise verbunden sind, für Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlage]!, dadurch gekennzeichnet
, dass die Anschlussleisten (z.B. 9) für die ankommenden leitungen (12) und die Anschlussleißten
(z.B. 10) für die abgehenden Leitungen (13) in derselben Gestellebene in senkrechter Richtung
derart zueinander fluchtend und mit Abstand voneinander angeordnet sind, dass sie mehrere senkrechte,
durch die LUngskanten der Anschlussleisten (9 und 10)
begrenzte, in der gesamten Höhe dos Gestelles (1/3)
frei zugängliche Rangierkanäle ^15) und mindestens
einen waagerechten, durch die "Stirnkanten-" der Anschlusßleisten (9 und 10) begrenzten und vorzugsweise
im Mittelteil der Gestellebeno verlaufenden
Rangierkanal (16) bilden.
2. Verteilergestell nach Anspruch 1, da d u r c h
g e -Ic e η η se i ohne t , dass in die waagerechten
und/oder in die senkrechten Rangierkanäle (15, 16) Drahtführungshaken (17 bzw. 18) ragen, die
die Rangierkanlile nach der Bedienungsseite hin nur
teilweise versperren.
3. Verteilergestell nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet , dass die Rangierkanäle
,'z.B. 15.) durch Drahtfuhrungshaken (19) in mindestens
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ßADOBJOUÜÄL
sv/ei senkrecht zur Gestellebene hintereinanderliegende
Drahtführungsv/ege (151 und 152) unterteilt sind.
4. Verteilergestell nach den vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die für den Anschluss der Rangierdrähte (11) und für den Anschluss der ankommenden und abgehenden
leitungen (12, 13) dienenden Anschlusstellen (91
und 101) sämtlicher Anschlussleisten (9 und 10) in einer Ebene an der Frontseite des Verteilergestelles
(1/3) liegen.
5. Verteilergestell nach Anspruch 4; d a d u r .c h
{f c -1: e'η ή ζ e i c h η e t , dass die Anschlussleisten
(9 bzw'. 10) mitsamt ihren ankommenden bzv/.
abgehenden Leitungen (12 bzw. 13) als vorgefertigte Baueinheiten (9/12 bzv/. Ί0/13) an Auslegearmen (5
bzw. 6) des Verteilergestelles (1/3) befestigt sind.
6. Verteilergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , das« sämtliche, reihenweise
zueinander fluchtenden Anschlussleisten (205) mit ihren Langskanten eov/ie mit ihren Stirnkanten
r.iit Abstand voneinander angeordnet sind und zv/ischen sich
eine Vielzahl sich kreuzender, waagerechter und senkrechter R&ngierkanale (208 bz\i. 209) bilden.
7. Verteilergestell nach Anspruch 6, ei a.:l u r c h
g e k e 2i η ζ e lehne t , dasn die AnscViussleisten
(205) von einer durch GestelLholire (201)
und/oder durch Gestellschienen (202; gebildeter:, senkrechten
Gestellfläche in einem derartigen 'Abstann aligesetzt
und an fro j ragenden Befest igunfff?V;>relr! '^S'A'i
befestigt sind, dass die Rang.ier3<anäle (2GS und ?09)
in einem freien Verdrahtungsraun (210) zwischen η em
PA 9/420/4869 υ. 4893 - 1 ? --
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BAD
"!'■■'"'"'!■!"!!!!jllJISirilHl H1; "i!l!ül[!iiij|||jj;l'!j!-!j-:ii|i|||!iiii|j-;!-":"ij;i>ij|i!;i|!jjii:{iiii||i;ii! ,,,,
Anßehlussloisten (205) und der Gestellfläche zu
liegen koramen.
8. Verteilergestell nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Eefestigungsbügel (204) U-förraig ausgebildet sind
und im Bereich des Verdrahtungsraumes (210) einseitig offene Drahtführungshaken für die einen Rangierkanäle
(208) "bilden und dass an diesen Befestigungsbügeln (204) v/eitere Drahtführungshaken (211) für
die senkrecht zu den vorgenannten Rangierkanälen
(208) verlaufenden Rangierkanäle (209) befestigt sind.
9. Verteilergestell nach Anspruch 8, d a d u r c'h gekennzeichnet , dass die an den
Befest igungsbiigeln (204) befestigten Drahtfübrungshaken (211) zumindest zwei den Rangierkanal (209)
teilweise umgreifende Schenkel aufweisen, die zueinander im spitzen Winkel stehen, derart, das«
sich der durch die Schenkel umfasste Rangierkanal
(209) in Richtung der Gestellfläche V-formig erweitert.
10. Verteilergestell nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass
die Drahtführungshaken (211) von der Gestellfläche abgesetzt an den Eefestigungsbügeln (204) befestigt
sind und dass der Raum (212) zwischen den die Rangierkanäle (209) in Richtung der Gestellfläche begrenzenden
Schenkeln und der Gestellfläche der Unterbringung von Kabeln (213) dient.
11. Verteilergestell nach den Ansprüchen 8 und 9, d a durch
gekennzeichnet, dasn jeder
der an den Befestigungsbügeln (204) angesetzten Draht-PA
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90 9 840/137 8
führungshaken (211; aus vier, einen etwa rechteckigen
Rangierkanal .(209) umgreifenden. Schenkeln
■besteht, von denen zv/ei freie Schenkelenden sich
mit Abstand uberkreuzen.- ; -
9/420/4869 u. 4893
90 9840/1378
BAD ORIGINAL
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| DE1805690B2 DE1805690B2 (de) | 1970-09-10 |
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ID=25597537
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| NL (1) | NL167825C (de) |
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- 1969-02-28 CH CH302269A patent/CH488360A/de not_active IP Right Cessation
- 1969-02-28 GB GB1072269A patent/GB1210338A/en not_active Expired
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