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DE1249351B - - Google Patents

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Publication number
DE1249351B
DE1249351B DES102865A DE1249351DA DE1249351B DE 1249351 B DE1249351 B DE 1249351B DE S102865 A DES102865 A DE S102865A DE 1249351D A DE1249351D A DE 1249351DA DE 1249351 B DE1249351 B DE 1249351B
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DE
Germany
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grate
cable
frame
grating
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Withdrawn
Application number
DES102865A
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English (en)
Publication date
Publication of DE1249351B publication Critical patent/DE1249351B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/02Constructional details
    • H04Q1/06Cable ducts or mountings specially adapted for exchange installations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

iU N DESRE P UBLIK DEUTSCHLAND Int. Cl:
H 05 k
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUS LEG ESCH RI FT
249 35 H 04 q
Deutsche KL: 21 a3 - 26/10
Nummer- 1249 351
Aktenzeichen: S ! 02865 VIII a/21 a3
Anrneldetag: 29. Marz 1966
Auslegetag: 7. SeptemBer 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kabelflächenrost, der in Ämtern der elektrischen Nachrichtentechnik — beispielsweise in Trägerfrequenzämtern — über den Gestellreihen liegt und zur Aufnahme der Verbindungsleitung dient.
Bei einer bekannten Art der Amtsverkabelung werden über den Gestellreihen liegende sogenannte Gruppenkabelroste verwendet, die durch senkrecht dazu verlaufende, etwas höher angeordnete Amtskabelroste miteinander verbunden sind. In diesen Kabelrosten liegen regelmäßig geschichtete und zu Paketen gebundene Kabelbündel. Diese Kabelführung erfordert größere Längen, als für die kürzeste Verbindung zweier Anschlußstellen in verschiedenen Gestellreihen notwendig ist. Vor allem können die herkömmlichen Kabelkanäle die zunehmende Anzahl der Verbindungsleitungen nicht mehr aufnehmen, die neuerdings — verursacht durch die Verkleinerung der Bauelemente und damit erhöhte Gerätekonzentration — benötigt werden.
Eine Abhilfe bietet der bekannte Flächenrost, bei dem praktisch die gesamte Fläche oberhalb der Gestellreihen für die Verkabelung zur Verfugung steht. Es sind verschiedene Ausführungsformen von Flächenrosten bekanntgeworden, z. B. Drahtnetzroste oder auch massive Verkabelungsdecken aus Holz oder einem holzähnlichen Preßmaterial, die längs der Gestellreihen Durchbräche zur Durchführung der Verbindungsleitungen aufweisen. Die Leitungen werden nicht mehr zu Paketen gebunden, sondern lose auf den Rost gelegt. ^yAl·
In der deutschen Patentanmeldung S 95245 VIII a/ 21 a 3 (deutsche Auslegeschrift 1 229 150) ist eine Rostanordnung vorgeschlagen, bei der ein Flächenkabelrost für die nur die Gestelle verschiedener Gestellreihen verbindenden Kabel und Gruppenkabelroste unmittelbar über den Gestellreihen für die nur die Gestelle ein und derselben Gestellreihe verbindenden Kabel verwendet werden.. Der Flächenkabelrost überdeckt nur den Raum zwischen den Gestellreihen und liegt höher als der Gruppenkabelrost. Unter dem Flächenkabelrost hängen von unten abnehmbare, luft- und lichtdurchlässige Abdeckplatten, und im Zwischenraum sind Leuchten angebracht.
Weiterhin ist in der deutschen Patentanmeldung S 99489 VIII a/21 a 3 (deutsche Auslegeschrift 1 231 736) vorgeschlagen, den eigentlichen Rost aus Längs- und Querrohren aufzubauen, die mittels Rohrverbindern zusammengesteckt werden. Zwei Längsrohre und vier Querrohre bilden eine Grundeinheit und mehrere solcher Einheiten lassen sich zu einem flächenartisen Rost zusammensetzen.
Kabelflächeniost für die Leitungsverlegung in
Ämtern der elektrischen Nachrichtentechnik
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Werner Aigner,
Helmut Dodel, München;
Harry Becker, Gräfelfing
In Ämtern der elektrischen Nachrichtentechnik stehen mitunter Gestelle alter und neuer Bauweise in einem Raum, die verschiedenartige Anschlußmöglichkciten haben. Bei den Fernmeldetürmen der Richtfunktechnik haben die Gestellräume oft kreisförmige Grundfläche und als Verbindungsleitungen dienen vielfach Hohlleiter. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kabelflächenrost zu schaffen, der den oben angeführten Gegebenheiten leicht angepaßt werden kann.
Der Kabelflächenrost gemäß der Erfindung ist durch die Vereinigung folgender Merkmale gekennzeichnet:
I a) Der Flächenrost ist aus Metallrohren nach J einem Baukastensystem zusammengesetzt;
\ b) der Flächenrost überspannt vorzugsweise die gesamte Fläche des Aufstellungsraumes;
c) die Rohrenden des Flächenrostes sind an den Wänden und/oder Säulen des AufstclIungsraumes befestigt, zusätzlich sind größere nicht abgestützte Flächen des Flächenrostes an der Decke abgehängt;
d) der Flächenrost dient zur Befestigung der Gestellstützen an ihrem oberen Ende;
* e) unter dem Flächenrost sind von unten abnehm-Jr bare, luft- und lichtdurchlässige Abdeckplatten \ zu einer geschlossenen Decke angeordnet.
Weitere Merkmale von Ausbildungen der Erfindung sind: Der Flächenrost ist aus Einheitsfeldern zusammengesetzt, deren Breite etwa der Gestellbreite und deren Länge etwa der um die Tiefe der Gestellreihen vergrößerten Breite des Ganges zwischen den Gestellreihen entspricht.
Ein Einheitsfeld ist aus zwei Längsrohren mit vier Querrohren gebildet, die mittels teilbarer Verbinder mit großer Spannlänge so zusammengeklemmt sind,
709 640/89
daß die Rohre in einer Ebene liegen; über die so gebildeten drei Teilfelder sind drei Kabelgitter aus dünnem Rundmaterial lose aufgelegt.
Zur Aneinanderreihung der Längsrohre und zu ihrer Verbindung mit den Gestellstützen dienen teilbare Verbinder mit großer Spannlänge, deren unterer Teil eine Rippe trägt, die zwischen die oberen Enden der Gestellstützen geklemmt ist.
Zur Befestigung der Rohrenden an der Wand oder an Pfeilern dienen auf den Rohren verschiebbare Klemmstücke, die in Verbindung mit einem Spannschloß auch zur Befestigung des Flächenrostes an der Decke benutzt sind.
Die Gestellverbinder und Klemmstücke bestehen zweckmäßig aus einer Legierung, die in der elektrochemischen Spannungsreihe zwischen den zu verbindenden verschiedenartigen Materialien liegt; dies hat den Zweck, etwa entstehende Korrosionsspannungen möglichst klein zu halten.
Mit besonderem Vorteil werden die Rohre des Flächenrostes aus einer hochfesten Aluminium-Kupfer-Magnesium-Legierung, die Gestellverbinder und Klemmstücke aus einer Aluminium-Silizium-Legierung und die Gestellstützen aus verkupfertem und vernickeltem Stahl hergestellt.
Der Flächenrost kann — da er ein sehr niederohmiges Netz darstellt — zur Flächenerdung der Anlage benutzt werden. Unter Flächenerdung wird bekanntlich die Verwendung eines einzigen maschenförmigen Netzes für alle in einer Anlage vorhandenen Erdungsleitungen verstanden.
Auf den Rohrverbindern sind nach oben stehende Rohrstücke angeordnet, die zum Abweisen der Verbindungsleitungen über Einstiegsluken und gegebenenfalls zur Befestigung von über dem Rost verlaufenden Hohlleitern dienen.
Weiterhin sind auf den Rohren nach oben stehende verschiebbare Stifte zur Umlenkung der Verbindungsleitungen benutzt.
Die Abdeckplatten haben quadratische Zellen, deren Begrenzungslinien unter 45° zu den Plattenkanten verlaufen, so daß sie sich rahmenlos aneinanderreihen lassen.
Die Abdeckplattcn liegen längs der GesteIlrcihen und Wände auf Blendschienen auf und sind zwischen den GestelIreihen mittels entriegelbarer Aufhänger am Flächenrost befestigt.
Die Abdeckplatten und Aufhänger bestehen zweckmäßig aus einem schwer entflammbaren und dauerantistatischen Kunststoff, der sich leicht sägen und spanlos trennen läßt.
Im Raum zwischen dem Flächenrost und den Abdeckplatten oder bei Bedarf auch unter den Abdeckplatten sind Leuchten angeordnet.
Der besondere Vorteil des Flächenrostes nach der Erfindung ist, daß er in Aufstellungsräumen beliebigen Querschnittes und über Gestellen verschiedener Bauweise aufgestellt werden kann. Die verwendeten Aluminiumrohre erlauben ein einfaches Zuschneiden der Rohre am Aufbauort mittels handelsüblicher Rollenschneider. Die Montage des Flächenrostes ist sehr einfach, da die Rohre untereinander und mit den Gestellstützen nur zusammengeklemmt werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an einigen möglichen Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines Trägerfrequenzamtes mit Flächenrost,
F i g. 2 und 3 den Aufbau des Flächenrostes in perspektivischer Darstellung und in Seitenansicht,
F i g. 4 ein Einheitsfeld des Flächenrostes,
F i g. 5 einen Rohrverbinder,
Fi g. 6 und 7 die Verbindung des Flächenrostes mit den Gestellstützen,
F i g. 8 die Befestigung des Flächenrostes an der Wand und an der Decke,
F i g. 9 eine Abdeckplatte mit Aufhänger,
Fig. 10 Einzelheiten des Aufhängers nach Fig. 9,
Fig. 11 die Montage von FIohlIeitern und Installationsmaterial auf dem Flächenrost,
Fig. 12 und 13 die Anordnung von Leerabdeckungen bei fehlenden Gestellen in den Gestellreihen,
Fig. 14 und 15 die Verbindung von Einzelgestellen kleinerer Breite mit dem Flächenrost,
Fig. 16 bis 18 die Verbindung des Flächenrostes mit Gestellen älterer Bauweise.
F i g. 1 zeigt im Prinzip die Ansicht eines Trägerfrequenzamtes mit Flächenrost; es sind der Hauptverteiler 1 und vier Gestellreihen 2 dargestellt. Es handelt sich um Gestelle 27 der sogenannten »Bauweise 7« — auch »Vertikalbauweise« genannt —, bei der ein einfacher Rahmen im oberen und unteren Teil mehrere nebeneinanderliegende vertikale Geräteeinsätze aufnimmt. Diese Gestelle haben keine feste Verdrahtung, vielmehr werden die Amtskabel auf der Rückseite der Gestelle kreuzungsfrei über die ganze Gestellbrcite verteilt in einem flachen Paket zum Zentralfeld geführt, wo sie auf Vielfachsteckverbindern enden. Die Gestelle haben in der Regel eine Breite von 600 mm und eine Tiefe von 225 mm und stehen in den Gestellreihen Rücken an Rücken, so daß sich eine Tiefe der Gestellreihen von 450 mm ergibt. Der Abstand zwischen den Gestellreihen beträgt im allgemeinen 1550 mm. Über den Gesteiireihen 2 ist der Flächenrost 3 angeordnet. Im strichpunktierten Kreis ist angedeutet, daß — wie weiter unten an Hand von Fig. 2 bis 5 ausführlich beschrieben — der Rost aus Metallrohren besteht, die nach einem Baukastensystem mit Hilfe einfacher Verbinder zusammengesetzt werden. Unter dem Rost hängen — wie ebenfalls später genauer gezeigt — abnehmbare, luft- und lichtdurchlässige Abdeckplatten 4 (Fig. 9 und 10).
Der Aufbau des Flächenrostes geht aus der perspektivischen Darstellung nach F i g. 2 und der Seitenansicht nach F i g. 3 hervor. Der Flächenrost 3 besteht aus Längsrohren 31 und Querrohren 32, die in einer Ebene liegen und mit Hilfe von Rohrverbindern 33 zusammengeklemmt werden. Zur Kabelauflage dient außer den Rohren ein lose aufgelegtes Kabelgitter 34. Die Längsrohre 31 sind mit Hilfe besonderer Verbinder 22 auf Gestcllstützen 21 befestigt, die die Seitenteile der Gestellrahmen bilden. Die Gestellstützen 21 ragen mit einer Länge von etwa 2800 mm über die übliche Gestellhöhe von 2600 mm hinaus; sie sind am unteren Ende mit Fußplatten mit Einstellschrauben abgeschlossen, die die Verbindung zur Bodenschiene herstellen.
Die Abdcckplatten 4 befinden sich etwa 190 mm unter dem Flächenrost 3; ihre zellenförmige Struktur ist in F i g. 2 links außen angedeutet (Bezugsziffer 41). Am Flächenrost sind Leuchten 5 montiert, die verschiebbar an die Rohre geklemmt werden. Bei Bedarf können die Leuchten auch unter den Abdeckplatten liegen. Beispiele für den Verlauf von Verbindungsleitungen auf dem Flächenrost sind in Fig. 3
mit 61 bezeichnet. Im freibleibenden Raum zwischen den Gestellen und dem Flächenrost können die Leitungen 62 (F i g. 3) untergebracht werden, die die Gestelle ein und derselben Reihe verbinden; sie liegen auf Kabelhaltern 23, die an den Gestellstützen 21 befestigt sind.
Der Flächenrost wird zweckmäßig aus Einheitsfeldern zusammengesetzt. Wie F i g. 4 zeigt, wird ein solches Feld von zwei Längsrohren 31 und vier Querrohren 32 gebildet. Bei Gestellen mit einer Breite von 600 mm und einem Abstand zwischen den Gestellreihen von 1550 mm hat das Einhcitsfeld beispielsweise die Abmessungen 606-2000 mm (der Abstand benachbarter Gestellstützen 21 beträgt 6 mm; s. Fig. 6 und 7). Die Bauteile der Felder sind Aluminiumrohre 31, 32 mit vorzugsweise 35 mm Außendurchmesser und 2 mm Wandstärke und teilbaren Aluminiumgußverbindern 33. Das lose aufgelegte Kabelgitter 3^ besteht aus verzinktem Rundstahl. Nach oben stehende Rohrstücke 35, die auf den Verbindern 33 montiert sind, dienen zum Abweisen der Kabel, um bestimmte Öffnungen 30 (Fi g. 2) als Einstiegsluken im Flächenrost freizuhalten. Die oben offenen Rohrenden werden mit aufsteckbaren Kunststoffpfropfen abgeschlossen.
F i g. 5 zeigt einen teilbaren Verbinder 33, der den besonderen Vorteil bietet, daß die Längs- und Querrohre 31 und 32 in einer Ebene liegen. Auf den Rohren motierte verschiebbare Stifte 36 dienen bei Bedarf als Umlenkstifte für die Leitungen,
F i g. 6 und 7 zeigen Einzelheiten der Verbindung des Flächenrostes mit den Stützen von Gestellen der sogenannten »Bauweise 7«. Eine Gestellstütze 21 besteht aus einer U-förmigen Schiene aus Stahlblech; der eine Außenschenkel enthält eine durchgehende Reihe von Löchern 211, in die bei Bedarf Muttern für die Befestigung der Gestelleinbauten gepreßt werden. Die Gcstellstützen 21 sind am unteren Ende mit Fußplatten mit Einstellschrauben abgeschlossen, die die Verbindung zur Bodenschiene herstellen; an ihrem oberen Ende sind die Gestellstützen mittels Verbinder 22 am Flächenrost befestigt. Da die Gestelle in den Gestellreihen Rücken an Rücken stehen, treffen innerhalb einer Gestellreihe bei voller Bestückung immer vier Gestellstiitzen zusammen, zwisehen denen jeweils ein Abstand von 6 mm besteht. Der untere Teil der teilbaren Verbinder 22 trägt eine Rippe 221, die zwischen die oberen Enden der Gestellstützen 21 geklemmt wird. F i g. 6 zeigt dies für den in F i g. 2 dargestellten Normalfall, daß die Längsrohre 31 senkrecht zu den Gestellreihen 2 verlaufen. F i g. 7 zeigt die Befestigung des Verbinders bei einem gegenüber dem Normalfall um 90° gedrehten Gestell. Die großen Spannlängen der Verbinder 33 und 22 erlauben große Toleranzen für die Rohrlängen. Bei Bedarf können unter den Rohren des Flächenrostes Montageschienen angeklemmt werden, die ihrerseits ähnlich wie die Verbinder 22 zwischen die Gestellstützen 21 geklemmt werden; man erreicht dadurch, daß die Gestellreihen an beliebiger Stelle und in beliebiger Richtung unter dem Flächenrost stehen könen.
Die Befestigung des Flächenrostes an der Wand, an Pfeilern oder an der Decke ist aus F i g. 8 ersichtlich. Zur Wandbefestigung dient ein auf den Rohren 31 bzw. 32 verschiebbares Klemmstück 37, an dem eine Blendschiene 42 hängt, die zur Begrenzung und zur Auflage der Abdeckplatten 4 dient. In Räumen
mit kreisförmiger Grundfläche sind die Blendschienen 42 biegbar ausgeführt, so daß sie sich den Rundungen des Raumes anpassen. Zur Befestigung des Flächenrostes an der Decke dient' ebenfalls das Klemmstück 37 in Verbindung mit einem an der Decke hängenden Spannschloß 371.
Die gezeigten Befestigungsarten werden vor allem dann angewendet, wenn der Flächenrost über freie Flächen des Amtes — z. B. über Gänge — gezogen wird.
Die Struktur der Abdeckplatten 4 mit quadratischen Zellen zeigt Fig. 9. Unter einem Einheitsfeld nach F i g. 4 hängen drei Abdeckplatten mit den Abmessungen 606 · 539 mm. Die Abdeckplatten bestehen zweckmäßig aus einem schwer entflammbaren Kunststoff, der sich leicht sägen und spanlos trennen läßt und dauerantistatisch ist; ein solcher Kunststoff ist beispielsweise unter dem geschützten Namen »Cellidor UGV« bekannt (es bedeuten: U — schwer entflammbar, GV — glasfaserverstärkt).
Die den Gestellreihen zugekehrten Abdeckplattcn liegen auf Blendschienen 43 auf, die an den Kabclhaltern 23 befestigt sind (Fig. 2 und 3). Zwischen den Gcstellreihen sind jeweils vier aneinandergrenzende Abdeckplatten an ihrem gemeinsamen Eckpunkt mittels eines Aufhängers 44 an den Rohren des Flächenrostes aufgehängt (Fig. 9). Durch Verstellen von Schiebern 442 an vier Aufhängern 44 kann eine mittlere Abdeckplatte 4 nach unten abgenommen werden, um Zugang zu einer Einstiegsluke 30 oder einer Leuchte 5 (Fi g. 2) zu erhalten.
Einzelheiten des Aufhängers 44 zeigt Fig. 10. Er besteht aus einer Aufnahme 441, dem Schieber 442, einer Buchse 443 und einem Aufhängebügel 444. Die Aufnahme 441 hat an drei Seiten Rippen, die jeweils in eine Rastei wand einer Abdcckplatc 4 eingreifen. An der vierten Seite ist die Aufnahme offen (in Fig. 9 und 10 links); hier ruht die vierte Abdeckplatte auf dem Schieber 442. Eine Verstellung des Schiebers (in F i g. 9 und 10 nach rechts) gibt die betreffende Ecke der mittleren Abdeckplatte frei.
Die Höhe der Abdeckplatten 4 über dem Boden kann durch Verdrehen der Buchse 443 eingestellt werden, in die eine Mutter 445 eingespritzt ist. Die Aufhänger sind zweckmäßig aus demselben Kunststoff wie die Abdeckplatten gefertigt.
Fig. 11 zeigt die Montage von Hohlleitern 63 auf dem Flächenrost. Der untere Hohlleiter ist mit Hilfe eines Bügels 631 unmittelbar am Rohr 31 befestigt. Ein zweiter Hohlleiter, der den ersten kreuzt, muß höhergelegt werden; zu seiner Befestigung werden mit besonderem Vorteil die sonst zum Abweisen der Vcrbindungsleitungen dienenden Rohrstücke 35 (F i g. 2 bis 4) verwendet. In F i g. 11 sind ferner beispielsweise am Flächenrost verlegte Lichtleitungen 64 für die Beleuchtung dargestellt.
Fig. 12 zeigt eine Gestellreihe mit einem Gestell 27, wobei das links angrenzende Gestell fehlt; in Fig. 13 ist ein Schnitt durch die Gestellreihe dargestellt. In diesem Fall wird über dem fehlenden Gestell eine Kunststoffwanne 24 als Abdeckung angebracht, die auch zur Auflage der Abdeckplatten 4 dient. Die Kunststoffwannen 24 werden mit Hilfe von Laschen 241 an den Verbindern 22 befestigt.
Werden unter einem Flächenrost, der mit Einheitsfeldern mit einer Breite von 606 mm aufgebaut ist, Gestelle mit kleinerer Breite als 600 mm aufgestellt, so können diese mit Hilfe von teilbaren Kreuzverbin-

Claims (13)

dem 25 an einem durchlaufenden Rohr 321 befestigt werden, wie dies aus Fig. 14 und 15 ersichtlich ist. Fig. J6 bis 18 zeigen schließlich die Verbindung des Flächenrostes mit Gestellen älterer Bauweise. In Fig. 16 ist im Prinzip eine Anordnung mit Gestellen 28 der sogenannten »Bauweise 52« dargestellt, bei der über den Gestellreihen liegende Gruppenkabelroste 281 mit einem dazu senkrecht verlaufenden, etwas höher angeordneten Amtskabelrost 10 verbunden sind. Bei dieser Bauart sind die einzelnen Gestelle 28 an einer Winkelschiene 282 eines Gruppenrahmens befestigt. Auf den Winkelschienen 282 wird eine Rohrstütze 283 aufgesetzt, die über einen Verbinder 284 den Flächenrost trägt. Bei einem Aufbau nach Fig. 17 ohne Gruppenkabel rost werden die Gestelle 28 durch U-förmige Profilstücke 212 auf die Länge 2800 mm der Gestellstützen 21 gebracht und mit Hilfe der Verbinder 22 mit dem Flächenrost verbunden. Fig. 18 zeigt im Prinzip den Aufbau eines Gestelles der sogenannten »Bauweise 32«; dabei bedeuten 291 den Gruppenrahmen, 292 den Gestellrahmen und 293 ein eingebautes Gerät. Eine auf den Gruppenrahmen 291 aufgesetzte Rohrstütze 294 stellt — ähnlich wie bei der Anordnung nach Fig. 16 —■ den Anschluß zum Flächenrost her. Patentansprüche:
1. Kabelflächenrost, der in Ämtern der elektrischen Nachrichtentechnik über den Gestellreihen liegt und zur Aufnahme der VerbindungsleituniTcn dient cpWnnrpi^tiTint Hiirrh Hie Ver-
einigung folgender Merkmale:
a) Der Flächenrost ist aus Metallrohren (31, 32) nach einem Baukastensystem zusammengesetzt (Fig. 1);
40
b) der Flächenrost überspannt vorzugsweise die gesamte Fläche des Aufstellungsraumes (Fig- i);
c) die Rohrenden des Flächenrostes sind an den Wänden und/oder an Säulen des Auf-Stellungsraumes befestigt, zusätzlich sind größere nicht abgestützte Flächen des Flächenrostes an der Decke abgehängt (Fig. 8);
d) der Flächenrost dient zur Befestigung der Gestellstützen (21) an ihrem oberen Ende (Fig. 6, 7);
e) unter dem Flächenrost sind von unten abnehmbare, luft- und lichtdurchlässige Abdeckplatten (4) zu einer geschlossenen Decke angeordnet (Fig. 2, 3).
2. Kabelflächenrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost aus Einheitsfeldern zusammengesetzt ist, deren Breite etwa der Gestellbreite und deren Länge etwa der um die Tiefe der Gestellreihen vergrößerten Breite des Ganges zwischen den Gestellreihen entspricht (Fi g. 2, 3).
3. Kabelflächenrost nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einheitsfeld aus zwei Längsrohren (31) und vier Querrohren (32) gebildet ist, die mittels teilbarer Verbinder (33) mit
großer Spannlänge so zusammengeklemmt sind, daß die Rohre in einer Ebene liegen, und daß über die so gebildeten drei Teilfelder drei Kabelgitter (34) aus dünnem Rundmaterial lose aufgelegt sind (F i g. 2).
4. Kabelflächenrost nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aneinanderreihung der Längsrohre (31) und zu ihrer Verbindung mit den Gestellstützen (21) teilbare Verbinder (22) mit großer Spannlänge dienen, deren unterer Teil eine Rippe (221) trägt, die zwischen die oberen Enden der Gestellstützen (21) geklemmt ist (Fig. 6, 7).
5. Kabelflächenrost nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Rohrenden an der Wand oder an Pfeilern auf den Rohren (31, 32) verschiebbare Klemmstücke (37) dienen, die in Verbindung mit einem Spannschloß (371) auch zur Befestigung des Flächenrostes an der Decke benutzt sind (F i g. 8).
6. Kabelflächenrost nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbinder (22) und Klemmstücke (37) aus einer Legierung bestehen, die in der elektrochemischen Spannungsreihe zwischen den zu verbindenden verschiedenartigen Materialien liegt.
7. Kabelflächenrost nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (31, 32) aus einer hochfesten Aluminium-Kupfer-Magnesium-Legierung, die Verbinder (22) und Klemmstücke (37) aus einer Aluminium-Silizium-Legierung und die Gestellstiitzcn (21) aus verkupfertem und vernickeltem Stahl bestehen.
8. Kahelflächenrost nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung des Rostes zur Flächenerdung der Anlage.
9. Kabelflächenrost nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Verbindern (33) nach oben stehende Rohrstücke (35) angeordnet sind, die zum Abweisen der Verbindungsleitungen über Einstiegsluken (30) und gegebenenfalls zur Befestigung von über dem Rost verlaufenden Hohlleitern (63) dienen (F i g. 2, 11).
10. Kabelflächenrost nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Rohren (31, 32) nach oben stehende, verschiebbare Stifte (36) angeordnet sind, die zur Umlenkung der Verbindungsleitungen dienen (Fig. 5).
11. Kabelflächenrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten (4) quadratische Zellen haben, deren Begrenzungslinien einen Winkel von 45° mit den Kanten der Abdeckplatten einschließen, so daß sich die Abdeckplatten rahmenlos aneinanderreihen lassen (Fig. 9).
12. Kabelflächenrost nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten längs der Gestellreihen und Wände auf Blendschienen (42, 43) aufliegen und zwischen den Gestellreihen mittels entriegelbarer Aufhänger (44) am Flächenrost befestigt sind (F i a. 2, 8, 9, 10).
13. Kabelflächcnrost nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten (4) und Aufhänger (44) aus einem schwer entflamm-
DES102865A Withdrawn DE1249351B (de)

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DES102865A Withdrawn DE1249351B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2638078A1 (de) * 1975-08-25 1977-03-31 Fujitsu Ltd Montagevorrichtung fuer eine elektrische signale vermittelnde vermittlungseinrichtung
DE2806940A1 (de) * 1978-02-17 1979-08-23 Siemens Ag Flaechenkabelrost
DE2846948A1 (de) * 1978-10-27 1980-05-08 Siemens Ag Flaechenkabelrost
FR2440882A1 (fr) * 1978-11-08 1980-06-06 Dauteuille Pierre Caisse carton palettisable

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