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DE1805352A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von textilen Fadenstraengen und -baendern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von textilen Fadenstraengen und -baendern

Info

Publication number
DE1805352A1
DE1805352A1 DE19681805352 DE1805352A DE1805352A1 DE 1805352 A1 DE1805352 A1 DE 1805352A1 DE 19681805352 DE19681805352 DE 19681805352 DE 1805352 A DE1805352 A DE 1805352A DE 1805352 A1 DE1805352 A1 DE 1805352A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strands
chamber
strand
gaseous
stretched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681805352
Other languages
English (en)
Inventor
Hampel Frederick James Edward
Irwin Malcolm Fields
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Techniservice Corp
Original Assignee
Techniservice Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Techniservice Corp filed Critical Techniservice Corp
Publication of DE1805352A1 publication Critical patent/DE1805352A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/06Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by splicing
    • B65H69/061Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by splicing using pneumatic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2402/00Constructional details of the handling apparatus
    • B65H2402/40Details of frames, housings or mountings of the whole handling apparatus
    • B65H2402/41Portable or hand-held apparatus
    • B65H2402/414Manual tools for filamentary material, e.g. for mounting or removing a bobbin, measuring tension or splicing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von textilen Fadensträngen und -bändern Die Erfindung betrifft das Spleißen oder Verbinden von textilem Strangmaterial, das aus einem oder mehreren endlosen Fäden besteht. Die Erfindung umfaßt Verfahren zum Verbinden von Strängen und Bändern aus einer Vielzahl von Fäden mit oder ohne einbezogene Stapelfasern sowie zum Verbinden von Monofilamenten und multifilen 3ändern.
  • Die Erfindung ist ferner auf ein Verfahren zum Verbinden von textilen Strängen und Bändern gerichtet, die irreversibel dehnbar sind und beispielsweise aus Fäden bestehen, die auf eine bleibend erhöhte längs verstreokbar sind.
  • Es besteht ein erhebliohes Beürfnis für ein einfaches zuverlässiges und billiges Verfahren sum Spleißen oder Verbinden von Strängen und Bändern als Ersatz für das altmodische Verfahren des Anschnürens und Anknotens, das sein Nachteile hat, da es zu Knotenbildung und Bruch der Stränge und Bänder bei der normalen Textilverarbeitung führt. Bei einigen Verfahren zum Verbinden oder Spleißen von textilen Strängen und Bändern werden Lösungsmittel verwendet oder Fäden des Stranges oder Bandes geschmolzen.
  • Diese Verfahren sind auf thermoplastische Materialien besohränkt. Blasverfahren, bei denen Luft o.dgl. auf oder durch die textilen Stränge und Bänder geblasen wird, wZ die Fäden zu verwickeln, wurden ebenfalls, vorgeschlagen.
  • Diese und andere Spleißverfahren sind entweder so kompliziert, daß sie zu teuer sind, oder unzuverlässig ihre Wirkungsweise, oder sie ergeben eine unerwünschte knotenartige oder sonstige Verdickung an der Verbindungsstelle selbst oder in einem Teil der Verbindungsstelle.
  • Hauptgegenstand der Erfindung ist ein verbessertes Verfahren zum Verbinden von textilen Strangmaterialien oder Bändern mit Hilfe eines gasförmigen und/oder flüssigen Mediums und eine tragbare, mit einem Abzug betätigte Vor-,' richtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Wahlweise kann im Rahmen der Erfindung ein Klebstoff auf die nach dem Blasqerfahren verbundenen Stränge und Bänder aufgebracht werden.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine verbesserte Splissung oder Verbindung von verstreckbaren textilen Strängen oder Bändern ohne Rücksicht auf die Verbindungsmethode sowie ein Verfahren zum kontinuierlichen Verstrecken oder gleichzeitigen Verstreoken und Kräuseln von verstreckbaren textilen Strängen und Bändern vo von endlicher Länge, die an ihren Enden miteinander verbunden sind.
  • Die Erfindung wird naohstehend in Verbindung mit den Abbildungen beschrieben.
  • Fig.1 aeigt perspektivisch einen Teil einer Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • Pig.2 zeigt als Seitenansicht teilweise im Schnitt die Vorrichtung gemäß der Erfindung einschließlich des in Fig. dargestellten Teils (im Querschnitt) und zwei eingelegte, zu terbindende Bänder0 Fig.3 zeigt eine Stirnansicht von zwei zu verbindenden Strängen oder Bändern im vergrößerten Maßstab.
  • Fig.4 ist eine Seitenansicht eines Teils der in Fig.2 dargstellten Vorrichtung, wobei ein Teil dieser Torrlohtung in verschiedenen Stellungen dargestellt ist.
  • Fig.5 ist eine Seitenansicht des in Big.1 dargestellten Teils der Vorrichtung mit den zu verbindenden eingelegten Strängen.
  • Fig.6 ist eine Seitenansicht der erhaltenen Verbindung von textilen Strängen.
  • Fig.7A ist'ein Schnitt durch die Verbindung längs der Linie 7A-7A von Fig,6 im gleichen Maßstab wie fig.3.
  • Fig .73 ist ein Schnitt län@@ der Linie 7B-73 von Fig.6.
  • Fig.8 ist ein Kästchenschima, das veranschaulicht, wie unverstreckte textile Stränge die Stufen des Spleißen oder Verbindens und Verstreckens durchlaufen.
  • Fig ist ein Kästchenschema der nebeneinandergelegten odelz überlappten Endteile von zu verbindenden Strängen.
  • Fig.10 zeigt schematisch das aufeinanderfolgende Verstrecken und Kräuseln oder eine kombinierte Verstreekung und Kräuselung von textilen Strängen und Bändern.
  • Gemäß der Erfindung werden textile Stränge und Bänder durch Aufblasen von Gasen oder Flüssigkeiten verbunden, indem man die zu verbindenden Stränge nebeneinander legt, das verwendete Medium in Umfangsrichtung der nebeneinanderliegenden Strangstücke kreisen läßt und hierdurch die Fäden beider Stränge ineinanderwirbelt, wobei eine untrennbare Splissung oder Verbindung hergestellt wird, die sich dadurch auszeichnet, daß sie Uber ihre gesamte länge einen praktisch konstanten Durchmesser hat. Klebstoffe in flüssiger Form können gegebenenfalls in der gleichen Weise aufgetragen werden, indem sie in den Strömungsweg geblasen werden. Beim Verbinden von Strängen, die auf eine größere länge verstreokbar sind, wird die Aufgabe, die die Erfindung sich stellt, gelöst, indem einer der zu verbindenden Teile, z.B. ein Endteil eines der zu verbindenden beiden Teile, vorgereckt wird.
  • Eine Ausführungsform einer Vorrichtung, die sich zum Gas- oder Flüssigkeitsspleißen gemäß dekor Erfindung eignet, umfaßt eine röhrenförmige Kammer, die an beiden Enden offen ist, einen Schlitz aufweist, der sich von einem Ende zum anderen Ende erstreckt und über seine ganze länge nach außen offen ist, und zwischen den Enden mit einem Gas- und Flüssigkeitseintritt versehen ist, der von außen in das Innere der Kammer führt.
  • Die Fig.l zeigt die Spleißkammer 11 in Form eines rechteckigen Quaders mit einer in Längsrichtung von einem Ende zum anderen Ende verlaufenden zylindrischen Bohrung 12 und einem Schlitz 13, der sich auf der Oberseite von einem.
  • Ende zum anderen erstreckt und über seine ganze Länge mit der Bohrung 12 in Verbindung steht Ein Rohr 14 ist in eine Seite des Blocks in der Mitte zwischen dessen Enden und an einer Stelle, die näher an der mit dem Schlitz versehenen Oberseite des Blocks als an der Unterseite liegt, eingesetzt und endet im wesentlichen tangential zum zylindrischen Innenraum, Am Boden des Blocks ist ein über dessen Enden hinausragendes Band 15 befestigt, von dem an jedem Ende eine Klemme 16 bis über die Achse der Bohrung hinaus nach oben ragt.
  • Fig.2 zeigt als Seitenansicht, und teilweise im Schnitt die Spleißvorrichtung 10 gemäß der Erfindung einschließlich der (im Querschnitt gezeigten) in Fig.1 dargestellten Kammer 11. Ungefähr in der Achse der Kammer sind zwei Stränge 1, 1' mit gleichem Querschnitt dargestellt. Die Stränge sind vergrößert in Fig.3 dargestellt. Hieraus ist ersichtlich, daß jeder Strang eine Vielzahl von Einzelfäden enthält. Die dem Betrachter niherliegende Klemme, die die Stränge außerhalb der rammer hält, befindet sich vor dem Querschnitt in Fig02 und ist daher nicht sichtbar.
  • Die weitere Klemme, die normalerweise an der Rückseite sichtbarewäre, ist der deutlichen Darstellung halber weggelassen.
  • Zur Spleißvorrichtung gehört außer der Kammer und den daran befestigten Teilen die Pistole 21, die mit einem Zuführungsansohluss 22 am unteren Ende des Griffs 23 versehen ist. Der Zufährungsschlauch 24 für Luft oder ein anderes erstes (vorzugsweise gasförmiges) Medium ist am Zuführungsanschluss befestigt. Die obere Stellmutter 25 begrenzt den Zufluss des Mediums, der durch Niederdrücken des schwenkbar befestigten'Abzugsbügels 20 ausgelöst wird.
  • An der Pistole ist ferner ein Behälter 31 für eine wahlweise verwendete Harzlösung oder ein ähnliches (vorzagsweise flüssiges>. zweites Medium befestigt, der oben in die Kappe 32 geschraubt ist, die am Anschluss 33 am Lauf 29 der Pistole befestigt ist. Die untere Stellmutter 26 begrenzt den Zufluss des zweiten flüssigen Mediums aus dem Behälter, das mit dem ersten gasförmigen Medium beispielsweise durch Ansaugung durch den Lauf und aus dem Lauf herausgeschleudert wird.
  • Fig.4 zeigt den Abzug 20 der Spleißpistole in drei verschiedenen aufeinanderfolgenden Stellungen: A (ausgezogene Linie), B (strichpunktierte Linie) und C (gestrichelte Linie). A ist die AUS-Stellung (kein Gas- oder FlUssigkeitsdurchgang), B die BLAS-Stellung (nur Gasdurchgang) und C die STRAHL-Stellung (Durchgang von Gas und FlUssigkeit). Das Innere der Pistole ist zwar nicht dargestellt, jedoch kann eine übliche Spritzpistole für Anstrichstoffe verwendet werden, bei der die gewünschte Wirkung und Regelung mit Hilfe von gleitenden Ventilteilen erzielt werden, die allmählich (nicht dargestellte) Ventilkolben so bewegen, daß sie innere Ventile in den Gas- und Flüssigkeits-Zuführungsleitungen nacheinander frei geben. Der Grad, in dem dies geachieht, wird festgelegt durch die Einstellung der jeweiligen Stellmuttern, die die Stellung oder wirksame Länge der Ventilkolben verändern.
  • In der Praxis der Erfindung werden mehrere (gewöhnlich zwei, jedoch kann auch eine größere Anzahl verwendet werden) von Strängen mit ihren Enden nebeneinandergelegt, wobei. sie sich über eine Länge überlappen, die wenigstens so groß ist wie der Abstand zwischen den Klemmenw16. Die Stränge werden durch den Schlitz 13 in der Oberseite des die Kammer 12 enthaltenden Blocks eingeführt, bis sie von den Klemmen aufgenommen worden sind, die die überlappten Strangenden im wesentlichen in der Achse der Bohrung 12 halten, wie in Fig.5 dargestellt. Nachdem die Stränge in dieser Weise eingelegt worden sind, wird der Abzug aus der Stellung A (AUS) in die Stellung B (BLASEN) kurzzeitig (zOB einige Sekunden) niedergedrückt, worauf Luft (oder ein anderes geeignetes Gas, z.B. Kohlendioxyd oder Stickstoff) unter Druck und gegebenenfalls im heißen Zustand aus dem Lauf 29 der Pistole durch das Verbindungsrohr 14 in die Kammer geblasen wird. Durch den auf diese Weise in die Kammer eingeblasenen Gasstrom werden die nebeneinanderliegenden Strangenden gedreht und in einem solchen Maße herumgewirbelt, daß die Fäden jedes Endes sich mit den Fäden des anderen Endes verwickeln0 Das Ergebnis ist in Fig.6 dargestellt. Die Teile der Stränge zwischen ihren freien Enden und der gleichmäßig verdickten Verbindungastelle (die längs eines großen oder des größten Teils der Länge der Kammerbohrung gebildet wird) sind nicht gespleißt und sind herabhängend in Fig.5 und 6 in der gleichen Weise dargestellt.
  • Durch die erzielte Verbindung wird ein einheitlicher Strang erhalten, da die Fäden in einem solchen Maße ineinander verwickelt werden, daß die ursprünglichen gesonderten Strangenden nicht mehr erkennbar sind. Fig.7A zeigt (in etwas stilisierter Form) einen repräsentativen Quersohnitt durch den Teil der Verbindung, die vorher im wesentlichen in der Mitte zwischen den Kammerenden lag, wobei die durchechnittenen Fäden im wesentlichen in Stirnansicht zu sehen sind. Die Ebene, in der die Stränge dargestellt sind, ist, wie auf der Darstellung der Verbindungsstelle in Fig.3 angedeutet, gleichzeitig der Ort der maximalen Drehung durch den Strahl. An dieser Stelle ist die Struktur etwas lockerer, d.h. ea ist ein größerer Zwischenraum zwischen den Fäden ohne Vergrößerung des Strangdurchmesserß als an anderen Stellen in der Verbindungsstelle auger an den freien Enden vorhanden. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß die Fäden an der Stelle, wo der Drall des Strangs (zum großen Teil durch induzierten wFalschdrall" erzeugt) sich umkehrt, d.h. mehr oder weniger in der Mitte der Verbindung, im wesentlichen gerade und parallel sind. Die Zwischenräume an dieser zentralen Stelle sind für die Aufnahme und Zurkokhaltung eines gegebenenfalls verwendeten Klebstoffs besonders zugänglich.
  • In Fig.7B, die einen (in der gleichen Weise stilisierten) repräsentativen Querschnitt durch die Verbindungsstelle an einer Stelle zwischen der Mitte und dem Ende darstellt, ist die Struktur im allgemeinen der in Fig.7A gezeigten ähnlich, jedoch unterscheidet sie sich von dieser dadurch, daß sie Fadenquerschnitte, die etwas länglicher oder elliptischer sind, und demzufolge etwas kleinere Abstände zwischen den Fäden aufweist. Dies ist auf den Drall und darauf zurückzuführen, daß die Fäden ineinander verwickelt worden sind. Natürlich ist die verhältnismäßig gleichmäßige Stilisierung in der Darstellung der Einzelfäden lediglich eine Annäherung. Bei einer wirklichen Verbindungsstelle könnte eine größere Variation in der Richtung der größeren und kleineren Achsen in den jeweiligen allgemein elliptischen Querschnitteninfolge der Variation der Fadenorientierung und des Winkels, mit dem die jeweiligen Fäden die Ebene des Schnitts schneiden, erscheinen. Eine Schraffierung zur Kennzeichnung des Querschnitts ist in Fig.7A und 7B wegen der geringen Größe nicht vorgenommen worden.
  • Im allgemeinen ist es unmöglich, auch ohne Verwendung eines Klebstoffs die Verbindung zu lösen und die ursprünglichen Strangenden wieder herzustellen. Dies kann nur durch eine sehr mähselige Trennung der Einzelfäden von Hand erfolgen. Durch die bei der üblichen Teitilverarbeitung auftretenden Spannungen wird die Verbindung ebenfalls nicht gelöst. Durch übermäßige Spannungen können ,Einzelfäden oder sogar sämtliche Fäden reißen, bevor die Spleißstelle oder Verbindungsstelle sich selbst löst.
  • Wenn eine größere Sicherheit der Verbindungsstelle gewünscht wird1 s.B. bei Strängen mit verhältnismäßig wenig Fäden oder in sonstigen Fällen, wird durch weiteres Niederdrücken des Abzuges in die Stellung a (Strahl) ein flüssiges Harz oder ein ähnlicher Klebstoff aus dem Behälter 31 zerstäubt und durch den Strom der Luft oder eines anderen Gases in die Kammer und auf die Fäden geschleudert, wo er fest wird und die Stränge in ihrem verbundenen oder verspleißten Zustand hält. Gegebenenfalls kann Wärme durch eine geeignete Vorrichtung, z.3. eine Heizschlange in der Kammer, sur Einwirkung gebracht werden, um das Harz nach dem Auftrag zu härtens Geeignete Harze sind dem Fachmann bekannt. Sie können teilweise durch Verdunsten eines Lösungsmittels oder Dispergiermittels oder durch katalytische Wirkung gehärtet werden, wobei in beiden Fällen Wärme zu diesem Zweck zur Einwirkung gebracht werden kann, gleichgültig, ob es sich um hitzehärtende Harze handelt oder nicht. Als Beispiele leicht erhältlicher Harze seien Melamin-Formaldehyd-Harze, Harns toff-Formaldehyd-Harze und Epoxyharze genannt. Geeignet sind ferner zahlreiche Naturharze.
  • Die Verbindung muß mit abgeschalteter Luft oder fast abgeschalteter Luft in ihrer Lage gehalten werden, um eine Veränderung der' Lage der Fäden während des Härtens des Harzes zu vermeiden. Hierbei kann erhitzte Luft mit verringerter Geschwindigkeit aufgeblasen werden. Hierzu wird der Abzug zwischen der Stellung B (BLASEN) und der Stellung A (AUS) leicht niedergedrückt. Hierdurch wird die Verklebung besohleunigt, ohne die Verbindung zu lösen.
  • Die Verwendung eines flüssige Klebstoffs wird besonders für Fälle empfohlen, bei denen ein oder mehrere Monofilamente (d.h. Stränge, die jeweils aus einem Faden bestehen) mit einem oder mehreren Strängen aus einer Vielzahl von Fäden verbunden werden, oder in denen mehrere Monofilamente miteinander verbunden werden. Dies kann sich auch als vorteilhaft erw@isen, wenn die Fäden verhältnismäßig hohe Biege- und Torsionsmodule haben, bei denen sie zur Lösung der Verbindung neigen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Verbindungsstelle stark gebogen oder geknickt wird, beispielsweise bei der adsohließenden Verarbeitung des Strangs oder bei einem Gewebe, das den gespleißten Strang enthält.
  • Ohne Rücksicht darauf, ob ein Harz oder sonstiger Klebstoff autgetragen wird oder nioht, wird die Verbindung durch den Schlitz aus der Kammer genommen, und die nicht verspleißten Enden oder "SohwWnze" werden vorzugsweise entfernt, indem sie in der Nähe ihres Uebergangs sur Verbindungsstelle selbst abgeschnitten werden. Bei der Hand hebung der verbundenen Stränge während der normalen textitan Verarbeitungsgänge sind keine besonderen Vorsiohtsmaßnahmen notwendig. Das Spleißverfahren ist schnell und leicht. Gegebenenfalls kann die Spleißvcrriohtung nit einer (nicht dargestellten) automatischen Zeitschaltvorrichtung versehen werden, die auf verachiedene Spleißzeiten einstellbar ist, beispielsweise für Stränge und Bänder, deren Zusammensetzung, Gesamttiter, Einseltiter, Spannung oder Drehung unterschiedlich ist.
  • Im Gegensatz zu den bekannten, mit Gasen und Flüssigkeiten arbeitenden Spleißverfahren ist die Erfindung besonders vorteilhaft für die Verbindung von Strängen und Bändern, die einen starken Drall haben, d.h. in Fällen, in denen einer oder mehrere der Stränge mehr als etwa 0,5 Drehung bis 1 Drehung oder mehr pro cm aufweisen. Während ciie Verbindung gebildet wird, zumindest bei gleicher Richtung der Drehung, wird die Drehung an einer Seite von einer Zwischenstelle oder Bbene aus wenigstens teilweise gelockert (und gewöhnlich umgekehrt) und an der anderen Seite etwas enger gezogen. Das Ergebnis ist die Bildung einer sicheren Verbindung, die in Längsrichtung zu dieser Zwischenstelle etwas asymmetrisch sein kann. Wenn der Drall in den nicht verbundenen Strängen gleich und entgegengesetzt ist, ist die erhaltene Verbindung in Längsrichtung symmetrisch, d,h. die Stelle oder Ebene der Ungleichmäßigkeit oder Unterbrechung in der falschgedrallten Spleißstelle liegt zentral. Natürlich ist das Spleißverfahren gemäß der Erfindung ebenso gut für Stränge geeignet, die wenig oder keinen Anfangadrall haben.
  • Ebenso ist es nicht notwendig, die Spannung in den zu verbindenden Strängen zu erhöhen oder zu verringern, da ungespannte Stränge bei niedrigen Drücken des Mediums oder resultierenden Geschwindigkeiten behandelt werden können und die Strömung entsprechend der steigenden Spannung des Strangs gesteigert werden kann. Es ist häufig erwünscht, das Medium zu Beginn mit niedrigem Druck oder niedriger Geschwindigkeit aufzublasen und den Strom während der Bildung Jeder Verbindung, d.h. während der Drehbewegung wesentlich zu steigern. Während nach dem Aufhören der Strömung die Falschdrallwirkung aufhört und nach dem Herausnehmen aus den Halteklemmen der Spleißvorrichtung der induzierte Falschdrall weitgehend aufgehoben wird, bleibt gewöhnlich an der Zwischenstelle in der Verbindung eine gewisse Unterbrechung oder Ungleichmäßigkeit des Drall8 surUak, und geringe Ungleichmäßigkeiten oder Unter breohungen des Drall kännen an Jedem Sunde des verbundenen Teils auftreten, da er das Bestreben hat, den Drall (oder dessen Fehlen) in den angrenzenden einfachen Strangteilen ansunehmen, aber nicht ganz annehmen kann.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Verfahren zum Verbinden von Strängen, gleichgültig> ob sie mit einem Lösungsmittel oder Erweichung durch Wärmeeinwirkung oder Verwicklung unter Lufteinwirkung arbeiten, wird beim Verfahren gemäß der Erfindung keine Verdickung oder ein Knotenartiges Gebilde in der Mitte der Verbindung gebildet, vielmehr wird eine Verbindungsstelle erhalten, die einen im wesentlichen gleichbleibenden Durchmesser hat. Im äußeren Aussehen ist der Zwischenteil der Verbindung, an dem die Diskontinuität des Drall (gewöhnlich Umkehrung des Dralls) vorhanden ist, kaum verändert, außer daß er größer ist als die anfänglichen Stränge. Die Fäden sind an dieser Zwischenstelle relativ parallel. Zwar straffen sie sich natürlich unter Spannung, jedoch lockern sie sich wieder unter Spannungsfreien Bedingungen wie in den ursprünglichen Strängen unter gleichen Bedingungen. Wenn ein Harz oder anderer Klebstoff zugesetzt wird, fließt er hauptsächlich in die Zwischenräume des Zwischenteils, wo er haftet und fest wird, ohne die Fäden auseinanderzudrücken und auf diese Weise die Verbindung zu verdicken.
  • Andere Verfahren zum Verbinden von Fadensträngen und Bändern mit Hilfe von Gasen und Flüssigkeiten sind in den U¢S.A.-Patentschriften 3 273 330, 3 306 020, 3 339 362 und 3 345 809 und in der britischen Patent3chrift 956 992 beschrieben.
  • Ungeachtet der relativen Vorteile der genannten oder anderer Verfahren zum Verbinden von Fadensträngen und -bändern aus unverstreokbar oder vollständig verstreckten Fäden mit Hilfe von Gasen und Flüssigkeiten ist die Sicherheit der Verbindung bedroht, wenn sie zum Verbinden von Strängen und Bändern von Fäden angewendet werden, die auf eine größere Länge verstreckbar sind, besonders während einer anschließenden Verarbeitunesstufe, in der eine Veratreckung stattfindet0 Während des Verstreckens ist die Längenzunahme von einer Verjüngung auf einen kleineren Durchmesser begleitet und beide Effekte begünstigen eine Trennung der verbundenen Stränge oder Bänder. Selbst bei Verwendung eines Klebstoffs können die Fäden sich davon lösen, während sie gereckt und verjüngt werden. Demgemäß wird eine weitere Arbeitsweise gemäß der Erfindung für die Anwendung auf verstreckbare Stränge und Bänder empfohlen, insbesondere solche, die absichtlich in einer anschliessenden Verarbeitungsstufe verstreckt werden sollen.
  • Die Methode zur Herstellung von sicher und zuverlässig verbundenen Strängen und Bändern, die aus Fäden bestehen, die auf eine größere Länge verstreckbar sind, sowie die weitere Verarbeitung solcher Stränge und Bänder wird nachstehend in Verbindung mit den übrigen Abbildungen beschrieben. Bei dieser Arbeitsweise wird eine Verbindung von unverstreckten Strängen und Bändern hergestellt, wobei der gespleißte Teil eines der Stränge oder Bänder'auf eine bleibend vergrößerte zunge vorgereckt wird.
  • Fig.8 zeigt den verstreckbaren textilen Strang 1, der nacheinander Spleiß- und Verstreckungsstufen durchläuft.
  • Natürlich besteht der dargestellte Strang aus einer AsMinanderfolge von Strangstücken von endlicher Länge, die mit ihren Enden miteinander verbunden sind, jedoch sind die Verbindungsstellen nicht angedeutet.
  • Fig.9 zeigt schematisch die Verbindung- von Strangßtücken 1' und 1", die in dieser Reihenfolge als Bestandteile des Gesamtstrangs 1 angeordnet sind. Die benachbarten'EndstUcke der jeweiligen Stränge oder, genauer gesagte der Strangstücke werden überlappend nebeneinder gelegt und miteinander verbunden. Der sichtbare Endteil des vorhergehenden Strangstücks 11 ist als unverstreckt bezeichnet, während der sichtbare Endteil des folgenden Strangstücks 1" als vorgereckt bezeichnet ist.
  • Die eigentliche Verbindung kann in beliebiger geeigneter Weise vorgenommen werden, wie vorstehend erwähnt. Das Vorrecken des bezeichneten Endteils eines Strangstücks ist nicht dargestellt, weil es von Hand oder in beliebiger anderer gewünschter Weise erfolgen kann. Beispielsweise kann das Strangende fest zwischen Daumen und Zeigefingler einer Hand ergriffen und gegen eine geeignete HalSekraft, z.B. den Daumen und Zeigefinger der anderen Hand, bis zu einem Teil, der einen geeigneten Abstand vom Ende hat, gezogen werden. Die Größe oder der Grad der Reckung ist im wesentlichen das Maximum, zu dem der Rohstoff des Padenstrangs fähig ist, und beträgt gewöhnlich etwa das 4- bis 8-fache der ursprünglichen Länge, d.h. es wird eine 4-fache bis 8-fache Verstreckung vorgenommen. Wenn die Verstreckung von Hand erfolgt, fühlt man leicht den plötzlichen Anatieg tes Zugmoduls an der Streckgrenze, wenn sich der Elastizitätsmodul einstellt. Diese maxiale Verstreckung wird erreicht oder wenigstens annähernd erreicht, so daß nur eine geringe oder keine weitere Reckung, die die Verbindung schwächen könnte, nach der Bildung der Verhindung stattfindet.
  • In der Praxis kann der zu verstreckende Strang in Form von Einzelsträngen oder Strang stücken geliefert werden, die auf einzelne Spulen oder ähnliche Garnkörper gewickelt sind, von denen sie abgewickelt werden. Das freiliegende Ende oder Außenende eines aufgewickelten Strangs, der noch nicht verarbeitet worden ist, kann von Hand gereckt und dann von Hand dberlappend neben das ungereckte Ende eines Strangs, der abgewickelt wird> gelegt werden, worauf die beiden Strang enden miteinander verbunden werden. Die nwesenheit des verstreckten Strangteils über die gesamte Länge der Verbindung verhindert, daß der damit serkladene unverstreckte Endteil beim anschließenden Verstrecken gereckt wird. Demzufolge wird die Sicherheit der Verbindung nicht beeinträchtigt, wie es der Fall sein könnte oder der Fall sein würde, wenn beide verbundenen Endteile nach dem Verbinden auf eine größere Länge und einen verjüngten Durchmesser verstreckbar wären.
  • Die Erfindung ist nicht nur allgemein für Verarbeitungen geeignet, bei denen eine Verstreckung erfolgt, sondern sie ist besonders vorteilhaft bei Verfahren, bei denen außerdem eine Kräuselung vorgenommen wird. Fig.10 zeigt schematisch die Verstreckung und Stauchkräuselung des textilen Strangs er Der Strang läuft über aufeinanderfolgende Paare von Galetten 2, 3 und 4>5 und wird zwischen ihnen verstreckt. Vom zweiten Galettenpaar läuft der Strang durch den Spalt zwischen zwei Speisewalzen 6,7 in die Stauchk@mmer 8, 8, aus der er in beliebiger geeignetr Weise, z.B. durch (nicht dargestellte) Aufwickelwalzen abgezogen wird. Die nur schematisch dargestellte Stauchkräuselvorrichtung kann von dem Typ zein, der in den U.S.A.-Patentschriften 3 279 025, 3 386 142, 3 348 283 und in den dort genannten Patentschriften beschrieben ist, oder eine andere Stauchkräuselvorrichtung seine Wenn sie aus verstreckbaren Strängen besteht, ist die gemäß der Erfindung hergestellte Verbindung besonders vorteilhaft für eine kombinierte Verstreckung und Kräuselung, be der der Streng entweder gleichzeitig oder unmittelbar aufeinanderfolgend ohne Rücksicht auf die Art der Kräuselung verstreckt und gekräuselt wird. Verfahren zum gleichzeitigen und unmittelbar aufeinanderfolgenden Verstrecken und Kräuseln sind beispielsweise in den U.S.A.-Patentschritten 3 374 302 und 3 376 622 beschrieben Vielleicht die am häufigsten verwendeten verstreckbaren Faserrohstoffe sind die Nylon-Typen (Polycarbonsäureamide), z.B. Nylon 66 (Polyhe@amethylenadipinsäureamid), Nylon 6, Nylon 11, Nylon 610 und faserbildende Copolymere dieser Nylon-Typen einrchließlidh der Terpolymeren. Weitere geeignete polymere Materialien für Fadenstränge und -Bänuer, die der Behandlung gemäß der Erfindung einschließlich einer Kräuselung sowie Verstreckung von verbundenen Strängen unterworfen werden sollen, sind die meisten thermoplastischen faserbildenden Rohstoffe, z.B. polymerisierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Polyäthylen und Polypropylen), Polyester (z.B. Polyäthylenterephthalat), Polyacrylnitril und Oopolymere von Acrylnitril mit anderen Vinylverbindungen sowie Copolymere von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid und Polyurethane. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern gibt nur Beispiele geeigneter Rohstoffe, von denen die meisten oder alle niedrige Reibungskoeffizienten haben und somit das Bestreben haben, sich nach dem Spleißen zu trennen, besonders wenn die Verbindung im unverstreckten Zustand vorgenommen wird. Wenn jedoch Fädenstränge und -bänder dieser Zusammensetzung gemäß der Erfindung verbunden werden, halten sie fest und sicher zusammen ohne nachteilige Einwirkung auf die anschließende Verarbeitung. Natürlich kann behänntlich eine Aufheizung oder sogar eine chemische Plastizierung erwünscht oder eine Voraussetzung für das Verstrecken von Fadensträngen und -bändern sein, die aus gewissen Rohstoffen hergestellt worden sind.
  • Vorstehend wurde erwähnt, daß das vordere Ende eines folgenden Strangs für die Verbindung mit dem hinteren Ende eines vorhergehenden Strangs vorgereckt wird, jedoch kann natürlich das hintere Ende des vorhergehenden Strang stattdessen oder zusätzlich vorgereckt werden. Beide Enden jedes Strangstücks können vorgereckt werden, und die benachbarten Enden der vorhergehenden und folgenden Strangstücke können nach Belieben unverstreckt gelassen oder vorgerecktwerden. Der Rest jedes Strangstückw ist ungereckt, d.h. er kann in einer nachfolgenden Stufe verstreckt werden unabhängig davon, ob er bereits über den Zustand hinaus, den er unmittelbar nach der Herstellun,g hat, "Ind in dem die Polymermoleküle relativ unorientiert sind, teil weise gereckt worden ist oder nicht.
  • Bei den ve@schiedenen Aspekten der Erfindung, bei denen die verschiedenen Maßnahmen gemäß der vorstehenden Beschreibung von Hand durchgeführt werden, z.B. das Einlegen der Stränge zum Verbinden, die Entnahme der Strangverbindung aus der Spleißvorrichtung und das Vorrecken eines Teils eines verstreckbaren Strangs vor dem Verbinden, können geeignete, dem Fachmann bekannte mechanische Mittel verwendet werden, um diese Maßnahmen ganz oder teilweise durchzuführen.

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1) Verfahren zum Verbinden von textilen Fädensträngen und -bändern mit Hilfe von Gasen und/cder Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, das man das Gas oder die Flüssigkeit in Umfangsrichtung um mehrere Strangstücke rotieren läßt, die nebeneinander überlappend angeordnet sind, und hierdurch die £den d-r Stränge miteinander verwickelt.
    2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da@ das aufgeblasene Medium die @neinandergreifenden Strangteile von einem Zwischen@unkt aus in entgegengesetzten Richtungen zusammenzwirnt.
    3) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelstränge einen Drall von etwa 0,5 bis 1 Drehung/cm Stranglänge haben und der @ra@l auf einer Seite des Zwischenpunktes verringert und auf der anderen Seite durch den Falschdrall, der während der Bildung der Verbindung dem strang verLiehen wird, erhöht wird0 4) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgeblasene Medium ein erstes gasförmiges Medium und ein zweites flüssiges Medium enthält und das flüssige Medium einen Klebstoff enthält.
    5) Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium verwendet wird, um die Fadenstränge herumzuwirbeln und den Klebstoff anzusaugen.
    6) Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als gasförmiges Medium Heiß luft verwendet; wird, die vor und nach dem Auftrag des Klebstoffs aufgeblasen wird.
    7) Verfahren nach Anspruch 4, dadurcii gekennzeichnet, daX die Wärme äußerlich zur Einwirkung gebracht wird, um den aufgebrachten Klebstoff zu härten.
    8) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbinuenden Stränge auf eine größere Länge v"rstreckbar sind, die nebeneinander gelegten Teile die Endteile sind und einer der überlappten Endteile nicht verstreckbar ist.
    9) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht verstreck are kitrangende vorgereckt worden ists 10) Ve fahren zur Behandlung von textilen Strangmaterialien, dadurch gekennzeichnet, daß Stränge, deren Enden gemäß Anspruch 8 verbunden worden sind, auf eine größere Länge und einen kleineren, Durchmesser verstreckt W'CrlCn. ti) Ver@ahren nach Anspruch 1G, dadurch gekennzeichnet, daß die verstreckten und verbjndenen Stränge gekräuselt wejuen 0 12) Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dab die Stränge kontinuierlich verstreckt und gekräuselt werden.
    13) Verfahren nach Anspruch 10, dadurch, gekennzeichnet, daß die verbundenen Stränge gleichzeitig verstreckt und gekräuselt werden.
    14) Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stauchkräuselung vorgenommen wird,0 15) Vorrichtung zum Verbinden von textilen Fadensträngen und -bändern, gekennzeichnet durch eine an beiden Enden offene röhrenformige Kammer (11) mit einem Eintritt (14) für ein gasförmiges und flüssiges Medium, der zwischen den Enden der Kammer von außen in das Innere der Kammer führt.
    16) Vorrichtung nach Anspruch 1;, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer einen Schlitz (13) aufweist, der sich von einem Ende zum anderen Ende der Kammer (1.1) erstreckt und die Oberseite der Kammer über deren ganze Länge durchbricht.
    17) Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt (14) im wesentlichen tangential längs der inneren Oterllache der Kammer (11) auf das Innere der Rammer auftrifft.
    18) Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der röhrenförmigen Kammer (11) und die Achse aes Eintritts (14) für das gasförmige und flüssige Medium senkrecht zueinander stehen 19) Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende der @ammer (11) mit Abstand zu diesem Ende je eine auf das Ende ausgerichtete Klemme (16) zum Halten der :;u verbindenden Stränge angeordnet ist.
    20) Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die röhrenförmige Kammer (11) auf das Ende einer tragbaren Pistole (21) aufgesetzt ist.
    21) Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Pistole (21) Lauf (29) aufweist, der den Eintritt (14) für das gasförmige und fliissige Medium umfaßt und in der röhrenförmigen Kammer (ii) endet, die quer auf das Ende des Laufs (29) aufgesetzt ist.
    22) Vorrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch einen Ventilmechanismus für die Regelung der Durchflußmengen des gasförmigen und flüssigen Mediums durch den Eintritt (14) und einen Abzug (20) zur Betätigung des Ventilmechanismus.
    23) Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet', daß der Ventilmechanismus den Eintritt (14) mit mehreren Quellen für gasförmige und flüssige Medien je nach der Betätigung des Abzuges (20) getrennt-und gleichzeitig verbindet.
    24) Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,' daß der Abzug (20) außer einer "'AUSn-Stellung eine nSTRAHL-Stellung hat, in der ein flüssiges Medium aus einem Behälter (31) durch den Eintritt (14) strömt, und der Abzug (20) ferner eine BLAS"-Stellung hat, in der ein gasförmiges Medium durch den Eintritt (14) strömt und die jeweiligen Quellen des gasförmigen Mediums und des flüssigen Mediums durch die mit dem Abzug (20) erfolgende Betätigung des Ventilmechanismus miteinander verbunden sind.
    25) Verbindungsstelle mehrerer Fadenstränge und -bänder, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden miteinander verdrallt sind und die Verbindungsstelle einen Zwischenteil aufweist, in dem der Abstand zwischen den Fäden größer ist als in stärker verdrallten Teilen.
    26) Verbindungsstelle nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß sie über ihre ganze Länge einen konstanten Durchmesser hat.
    27) Verbindungsstelle nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch entgegengesetzten Drall an Stellen, die sich an den Zwischenteil in Längsrichtung anschließen.
    28) Verbindungsstelle nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Stränge ein Monöfilament war.
    29) Verbindungsstelle nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch einen aufgebrachten Klebstoff.
    30) Verbindungsstelle nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge auf eine größere Länge verstreckbar und mit den sich überlappenden Enden verbunden sind und der gespleißte Teil einer der Stränge nicht verstreckbar ist.
    31) Verbindungsstelle nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht verstreckbare Endteil vorgereckt worden ist.
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