DE18041C - Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Selbstthätige Kuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE18041C DE18041C DENDAT18041D DE18041DA DE18041C DE 18041 C DE18041 C DE 18041C DE NDAT18041 D DENDAT18041 D DE NDAT18041D DE 18041D A DE18041D A DE 18041DA DE 18041 C DE18041 C DE 18041C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/08—Control devices therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. September 1881 ab.
Bei der vorliegenden Vorrichtung zur selbstthätigen Verkuppelung von Eisenbahnfahrzeugen
bleibt die bisherige Hauptkuppelkette im wesentlichen bestehen; an deren hinterem Gliede a,
Fig. 2, ist auf jeder Seite eine Oese χ und an dem vorderen Gliede c zwei Oesen χ auf jeder
Seite angebracht, und läuft durch diese Oesen je ein Hebelarm d, der in seinem mittleren
Theil nach aufsen verkröpft ist, so dafs die Schraube b ungehindert bewegt werden kann.
Diese Hebelarme d bilden gewissermafsen verlängerte Radien der Rädchen e; die Achsen der
bezeichneten Rädchen lagern in je zwei an dem Wagen angebrachten Stützen /; der Drehpunkt
derselben und derjenige der Hauptkuppelkette müssen in einer horizontalen Linie liegen.
An einem bestimmten Punkt der Peripherie sind diese Rädchen eingekerbt zum Eingreifen
der Sperrhaken g, deren Achsen ebenfalls in den Stützen / der Rädchen lagern. Beide
Sperrhaken sind unterhalb des Kuppelhakens, in dem die Hauptkuppelkette sich bewegt, zu
einem Stück vereinigt, und an der Verlängerung derselben nach unten ist ein Gegengewicht
h in Kugelform angebracht, Fig. 3. Den hinteren Theil der vereinigten Sperrhaken
berühren die beiden zweiarmigen Hebel i, die bei k ihren Dreh- und Stützpunkt haben. Der
hinter den vereinigten Sperrhaken liegende Arm des einen Hebels liegt über jenen des anderen
Hebels, wie aus der Vorderansicht, Fig. 3, ersichtlich ist. Der andere Arm der beiden Hebel ist mit einer Stange / verbunden,
welche unterhalb des Buffergehäuses durch die Leitösen y läuft, und das andere, vordere Ende
derselben liegt hinter der Bufferplatte.
Wird die Hauptkuppelkette nebst den mit ihr verbundenen Hebelarmen d so weit in die
Höhe gehoben, dafs das Glied c einige Centimeter höher steht als der Kuppelhaken des
anderen Wagens, so greifen die Sperrhaken g vermöge des Gegengewichtes in die Kerben der
Rädchen e, und der ganze Mechanismus wird in der Schwebe gehalten, Fig. 1.
Beim Zusammenschieben der Wagen werden die Bufferplatten der Wagen zurückgedrückt
und mittelst der Stange / wird der eine Arm des Hebels i rückwärts und der andere Arm
desselben vorwärts gegen den Sperrhaken gedrückt, wodurch die Hemmung der Rädchen e
gelöst wird und die ganze Kuppelvorrichtung vermöge der eigenen Schwere in den Kuppelhaken
einfällt. Die Auslösung der beiden mit einander verbundenen Sperrhaken wird schondurch
die Rückwärtsbewegung eines einzigen Buffers bewirkt, so dafs also auch in einer
Curve eine sichere Kuppelung bewirkt wird.
Zur Entkuppelung der auf diese Weise verbundenen Wagen dienen die beiden an dem
Wagen angebrachten Kuppelungshebel m, die in den Oesen η drehbar sind. Die Theile m?
der Entkuppelungshebel liegen vor bezw. hinter einander und unterhalb des Gliedes c der
Hauptkuppelkette. Die Griffe m1 laufen in den
Führungen 0 und werden durch einen Bolzen in der Ruhe erhalten. Wird nun
niedergedrückt, so wird m? gehoben und mit ihm
die Kuppelkette α c, und zwar so hoch, dafs
Claims (1)
- die Sperrhaken g in die Kerben der Rädchen e eingreifen und den ganzen Mechanismus in der Schwebe erhalten. Da die beiden Entkuppelungshebel in ihrer Thätigkeit von einander getrennt sind, so kann sowohl von der rechten, als auch von der linken Seite der Wagen die Entkuppelung bewirkt werden.Die wirksamen Theile sind der Klarheit wegen nur an einem Wagen gezeichnet worden, in Wirklichkeit sollen sie sich an beiden befinden.Patent-Ansρruch:Das durch die Stangen d mit der Kuppelungskette abc verbundene Sperrrad e in Combination mit dem durch die Buffer beim Anstofs der Wagen ausgehobenen Sperrhebel g zum Zweck des Einkuppeins.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18041C true DE18041C (de) |
Family
ID=294942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18041D Active DE18041C (de) | Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18041C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183349B (de) * | 1960-03-28 | 1964-12-10 | Necchi Spa | Knopflochnaeheinrichtung an einer Zickzacknaehmaschine |
-
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- DE DENDAT18041D patent/DE18041C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183349B (de) * | 1960-03-28 | 1964-12-10 | Necchi Spa | Knopflochnaeheinrichtung an einer Zickzacknaehmaschine |
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