DE34054C - Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Seitenkuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE34054C DE34054C DENDAT34054D DE34054DA DE34054C DE 34054 C DE34054 C DE 34054C DE NDAT34054 D DENDAT34054 D DE NDAT34054D DE 34054D A DE34054D A DE 34054DA DE 34054 C DE34054 C DE 34054C
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- coupling
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/22—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings
- B61G1/24—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1885 ab.
Mit dem Zughaken α ist durch die Hä'ngeschienen
b die Mutter c verbunden, welche in den Rahmenblechen I geführt wird und so
den Bewegungen der Zugstange folgen kann. In der Mutter c sitzt mit Gewinde die Schraube d
mit dem Zahnrad ^1; andererseits greift die
Schraube d in die Mutter e, welche die
Schleife f hält und durch die an ihren verlängerten Zapfen e1 befindlichen Stifte e2 und
Schlitze e3 geführt wird. Schleife f greift in den Zughaken des nächsten Wagens.
An der Bufferbohle sind die Lager h für die Wellen i und i1 befestigt. An letzteren sitzen
drehbar mittelst Augen k die Blechrahmen /, welche die Bewegungsmechanismen der Kuppelung
tragen. Die mit Handgriffen m endigenden Hebel Z1 des Rahmens I dienen zum Heben
bezw. Senken des Rahmens beim Ausoder Einhängen der Kuppelung.
Das Spannen und Lösen derselben erfolgt durch Drehung der Kurbel n. Durch diese
wird die in Lagern o1 ruhende Welle 0 mit dem Zahnrad ^3 gedreht. Dasselbe steht mit
dem Rad ^4 auf Welle i im Eingriff, welches
die Rotation durch die konischen Räder ^5
und ^6 auf die Welle ρ überträgt.
Letztere endet in eine Hülse p1, Fig. 4, in
welcher sich in Feder und Nuth die Welle r vor- und zurückbewegen kann, wenn sie an
der Drehung der Hülse theilnimmt.
Die Welle r trögt das Zahnrad ^2, welches
in das auf der Kuppelschraube d sitzende Rad ^1 eingreift und dieselbe in Drehung versetzt.
Je nachdem man die Kurbel η links oder rechts dreht, schreitet die Schraube d
vor- oder rückwärts oder löst oder spannt die Kuppelung. Das Rad ^2 ist mit seitlichen
Rändern versehen und nimmt infolge des eingreifenden Rades \l an der Vor- oder Rückwärtsbewegung
der Schraube d Theil, wobei sich die Welle r in der festliegenden Hülse ρ1
verschiebt.
Um die Schleife f in den Zughaken a oder
aus demselben zu heben, dient der Hebel q, Fig. ι und 4. Derselbe dreht die Welle s,
welche die Hebel und Stangen s1 s2 ss und s*.
mitnimmt. Im Hebel s4 sitzt die Gabel t,
Fig. ι und 2, welche die Schleife f lose umfafst
und dieselbe hebt oder senkt bezw. aus- oder einhakt. Eine zweite Gabel t1 ist mittelst
ähnlicher Gestänge mit dem Hebel q1 verbunden, welcher von der anderen Wagenseite
aus bewegt werden kann, und dient zum Aus- und Einhängen der Schleife / in die Nothkuppelung.
Der Nothkuppelhaken ν besitzt ein Auge ν1, in welches die gekröpfte Stange n>
eingreift; andererseits fafst w am Hebel χ an, welcher auf der unter der Bufferbohle gelagerten
Welley sitzt und durch den Hebely1
bewegt wird.
Die Handgriffe für die Kuppelung sind entsprechend dem flachen und gewölbten Buffer
nur an der einen Wagenseite angebracht, so dafs man- sie an jedem Wagen rechter Hand
hat. Die Handgriffe m1 und ^1 zum Einlegen
der Schleife/ in die Nothkuppelung aber sind auch nach der anderen Seite geführt, da das
Einhaken derselben linker Hand geschieht.
Selbstverständlich müssen sich die Achsen der Wellen i i1 und p\ sowie des Auges vom
Zughaken in einer Ebene schneiden, da der Rahmen Z mit den im Eingriff stehenden konischen
Rädern ^5 und %a, sowie die Hängeschiene
b sich um diese Achse drehen.
Das Kuppeln geschieht auf folgende Weise:
Nachdem die Wagen zusammengeschoben sind, hebt man mit dem Handgriff m einen
der herunterhängenden Rahmen I hoch, wobei er eine Drehung um die Wellen i und z1 beschreibt;
gleichzeitig hebt man mit dem Hebel q die Schleife / und legt sie in den Zughaken
des zweiten Wagens ein. Sodann spannt man die Kuppelung durch Drehen der Kurbel n.
Das Entkuppeln geschieht durch dieselben Handgriffe in umgekehrter Ordnung.
Um die Nothkuppelung einzuhängen, dreht
man den Hebel yl nach unten,, wodurch der
■ Nothkuppelhaken nach vorn gehoben wird, hebt dann den Rahmen Z des zweiten Wagens
mit dem Handgriff ιηΛ etwas an und legt dessen
Schleife mittelst des Hebels q1 in den Nothhaken
ein.
Claims (4)
1. dem um die Wellen i und i1 drehbaren
Rahmen Z mit dem Handgriff m zum Heben der Kuppelung;
2. der am Rahmen Z angebrachten Hebelverbindung q s sl s2 s3 sA und t zum Aus- und
Einhaken der Kuppelung und der Nothkuppelung;
3. der zum Spannen und Lösen der Kuppe-. lung, nöthigen Vorrichtung η ο ipp1 rede
mit den Rädern ^1 bis ^6;
4. der Hebelverbindung vxwxyyA zum Bewegen
des Nothkuppelhakens v.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34054C true DE34054C (de) |
Family
ID=309992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34054D Expired - Lifetime DE34054C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34054C (de) |
-
0
- DE DENDAT34054D patent/DE34054C/de not_active Expired - Lifetime
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