[go: up one dir, main page]

DE1803485B - Aus zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehende Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und Containern - Google Patents

Aus zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehende Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und Containern

Info

Publication number
DE1803485B
DE1803485B DE1803485B DE 1803485 B DE1803485 B DE 1803485B DE 1803485 B DE1803485 B DE 1803485B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding
sliding wall
wall part
rail
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul 5901 Obernetphen; Keil Walter 5241 Mudersbach Werthenbach
Original Assignee
Rheinstahl Ag Transporttechnik, 3500 Kassel

Links

Description

?. Seitenwand nach den Ansprüchen 1 und 2, Es sind auch Güterwagen und Container bekannt, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden bei denen einzelne Schiebetüren oder Schiebewandder Laufschiene (12) und der Führungsschiene teile außerhalb der Ebene de: Seitenwand des (1.3) befindlichen Gabelenden von der Stellung 40 Kastenaufbaus liegen und durch Verschieben die hinab, die die Laufrollen (8 und 11) und die Füh- ter ihnen befindliche öffnung der Seitenwand freigetungsrollen (15 und 16) bei geschlossenen Schie- ben. Die äußere Form eines Güterwagens und Conbewandteilen (4 und 5) einnehmen, eine waage- tainers ist aber durch das Umgrenzungsprofil genau fechte Ausknickung nach außen aufweisen, wobei festgelegt und darf nicht überschritten werden, so tich anschließend an die bekannte, mindestens 45 daß bei Güterwagen und Containern mit außerhalb «ler Breite eines Schiebewandteiles entsprechende, der Ebene liegenden Schiebewandteilen praktisch ium benachbarten Schiebewandteil hinweisende eine Verminderung des Laderaumes in Kauf genorr.-Ausknickung die Laufschiene und die Führungs- men weiden muß.
Schiene in ebenfalls bekannter Weise parallel zur Alle diese bekannten Ausführungen der Schiebe-
Wagen- bzw. Containerlängsrnitte fortsetzen, 50 wände für Güterwagen und Container haben jedoch
Wahrend sich an die zu den Wagenenden hin vor- den Nachteil, daß sie entweder jeweils weniger als die
gesehene, nur eine zum Abheben der Schiebe- Hälfte der Länge der Seitenwände öffnen können.
Wandteile von anliegendem Ladegut erforderliche wobei in der Längenmitte ein Mittelpfosten stehen
Größe aufweisende Ausknickung ein kurzes zur bleibt, oder sie geben einen größeren Abschnitt der
Wagen- oder Containerlängsmitte paralleles 55 Mitte der Seitenwand frei, decken aber die Enden der
Stück anschließt, das an seinem Ende nochmals Seitenwand derart ab. daß insgesamt etwa ein Drittel
•ine der letztgenannten Ausknickungen entspre- derselben nicht geöffnet werden kann,
ehencle weitere Ausknickung zur Wagen- oder Des weiteren sind Eisenbahngüterwagen und Con-
Containerlängsmitte aufweist. tainer bekannt, deren Seitenwände aus je zwei in
j 4. Seitenwand nach den Ansprüchen 1 bis 3, 60 geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden
dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten Schiebewänden bestehen, bei denen jedes Schiebe'S der Seitenwandquermitte am Obergurt (3), den wandteil am eckpfostenseitigen Ende oben, am zum
Ausknickungen der Lauf- und Führungsschienen- benachbarten Schiebewandteil gerichteten Ende
enden entsprechende Ausknickungen aufwei- dagegen unten je eine auf Laufschienen aufsitzende
' sende FUhrungswinkel (14) angeordnet sind und 63 Rolle trägt, wobei am letztgenannten Ende oben
j daß die einander zugekehrten Enden der Schiebe- Führungsleisten angeordnet sind, in die ein am
' wandteile (4 und 5) oben Führungszapfen (17) Längsobergurt angebrachter senkrechter Zapfen bei
j tragen, die beim Einfahren der Schiebewandteile Schließstellung des Schiebewandteils eingreift. Jedes
Schiebewunclteil kann in der einen Verschieberichtung eine kurze Strecke über den benachbarten Eckpfosten und in der anderen Verscliieberichtung über die WugenquermUte hinaus über den anderen Schiebewandteil verschoben werden, Die Schiebewandteile legen sich hierbei in ihrer geschlossenen Stellung mit ihrem eckpfostenseitigen Ende gegen die Eckpfosten und mit ihrem der Wagenquermitte zugekehrten Ende dichtend gegeneinander. Bei diesen Eisenbahngüterwagen und Containern werden die oberen Rollen der Schiebewandteile während des Verschiebens von einer parallel zur Wagenlängsmitte verlaufenden, nahe den Wagenenden zur Wagenlängsmitte waagerecht ausgeknickten und dann ein kurzes Stück wieder parallel zur Wagenlängsmitte verlaufenden Laufschiene geführt. Die unteren Rollen der Schiebewandteile laufen auf Laufschienen, die nahe der Wagenquei mitte waagerecht zur Wagenlängsmitte ausgeknickt sind und sich in Wagenquermitte kreuzen, um dann nach einer weiteren Ausknickung ein kurzes Stück parallel zur Wagenlängsmitte zu verlaufen. Diese Schiebewandanordnung erfüllt die an sie gestellten Anforderungen.
Es wird jeweils eine solche Länge der Seitenöffnung des Wagenkastens geöffnet, die von einer Stirnwand bis über die Wagenquermitte hinaus reicht, wobei für eine Be- und Entladung weder ein feststehendes Wandteil, noch ein Pfosten im Wege steht. Jedoch bereitet das Verschieben der Schiebewandteile große Schwierigkeiten, da die Schiebewandteile an ihrem eckpfostenseitigen Ende unten und an ihrem der Wagenquermitte zugekehrten Ende oben während des Verschiebens nicht geführt werden und innerhalb der durch die Längsobergurtkonstruktion gegebenen Grenzen unkontrolliert ausschwenken können. Dies hat zur Folge, daß die an den Schiebewandteilen unten angeordneten Rollen in dem Kreuzstück ihrer Laufschienen häufig entgleisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für »edeckte Güterwagen und Container diese letztgelannte Schiebewandanordnung zu verbessern und :ine einwandfrei funktionierende Verschiebemöglich- ;eit zu finden.
Diese Aufgabe wi.-d bei der eingangs genannten ieitenwand erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an edem Längsträger eine, nahe ihren Enden horizontal legabelte Laufschiene angeordnet ist, daß jeder ichiebewandteil von einer auf dieser Laufschiene ufsitzenden Laufrolle getragen wird, die in einem twas über die Schiebewandteilquermitte hinaus zum ckpfostenseitigen Ende hin liegenden Bereich am ■chiebewandteil befestigt ist, daß jeder Schiebewand- ;il nahe seinem eckpfostenseitigen Ende eine wei ire, unter der Laufschiene anliegende Laufrolle trägt •nrl daß jeder Schiebewandteil oben beim Verschieen von senkrecht über den Laufrollen angeordneten uhrungsrollen in an sich bekannter Weise in einer uhrungsschiene geführt ist.
Hierbei ist die Führungsschiene nahe ihren Enden ii horizontaler Richtung gegabelt. Die an den Enden er Laufschiene und der Führungsschiene befindliien Gabelenden weisen von der Stellung ab, die die auf- und Führungsrollen bei geschlossenen Schiebeandteilen einnehmen, eine waagerechte Ausknikjng nach außen auf, wobei sich anschließend an die :kannte, mindestens der Breite eines Schiebewandils entsprechende, zum benachbarten Schiebewandil hinweisende Ausknickung die Laufschiene und die Führungsschiene in ebenfalls bekannter Weise parallel zur Wagen- bzw. Containerlängsmitte fortsetzen, während sich an die zu den Wngenenderj hin vorgesehene, nur eine zum Abheben der Schiebewandteile von anliegendem Ladegut erforderliche Größe aufweisende Ausknickung ein kurzes, zur Wagen- oder Containerlängsmitte paralleles Stück anschließt, das an seinem Ende nochmals eine der letztgenannten Ausknickung entsprechende weitere Ausknickung zur Wagen- oder Containerlängsmiite aufweist.
Hierbei sind zu beiden Seiten der Seitensvandquermitte am Obergurt, den Ausknickungen der Laufund Führungsschienenenden entsprechende Ausknikkungen aufweisende Führungswinkel angeordnet, wobei die einander zugekehrten Enden der Schiebewandteile oben Führungszapfen tragen, die beim Einfahren der Schiebewandteile in ihre Schließstellung jeden Schiebewandteil oben in Verbindung mit den Führungsrollen führen.
An Hand der Zeichnung wird em \usführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Seitenwand und deren Führung an einem Eisenbahngüterwagen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Güterwagens mit zweiteiligen Schiebewänden in geschlossener Stellung,
F i g. 2 die Seitenansicht des Güterwagens nach F i g. 1 mit einem geöffneten Schiebewandteil,
F i g. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Draufsicht auf den Güterwagen nach F i g. 1 mit einem Schiebewandteil in geschlossener Stellung,
F i g. 4 die Draufsicht nach F i g. 3 mit einem Schiebewandteil in über den Eckpfosten hinaus verschobener Stellung,
F i g. 5 die Draufsicht nach F i g. 4 mit den Schiebewandteilen einer Wagenseite in überein^ndergeschobener Stellung und
Fig. 6 einen Querschnitt einer Längsseite des Wagenkastens nach Linie VI-VI der F i g. 2 und 5, wobei die Schiebewandteile sich in geöffneter Stellung befinden.
Die Tragkonstruktion des Seitenwandrahmens und des Wagenkastens wird durch Längsträger 1, Eckpfosten 2, Obergurt 3 und Stirnwände gebildet. Die Schiebewandteile 4 und 5 bilden die Seitenwände des Wagenkastens. Sie werden durch eine Festlegevorrichtung bekannter Art arretiert.
Jeder Schiebewandteil 4 und 5 ist unten in einem etwas über seine Quemitte hinaus zum eckpfostenseitigL.i Ende hin liegenden Bereich mit einem unter den Seitenrand bzw. Boden des Wagenkastens führenden Stützarm 6 versehen, an dessen fieiern Ende in einem Rollengehäuse 7 eine um eine waagerechte Querachse drehbare Laufrolle 8 gelagert ist, die in dem Rollengehäu-e 7 einschließlich ihrer Lagerung um eine vertikale Achse schwenkbar ist. Die eckpfostenseitigen Enden der Schiebewandteile 4 und 5 sind ebenfalls unten mit einem unter den Seitenrand bzw. Boden des Wagenkastens führenden Stützarm 9 versehen, an dessen freiem Ende in einem Rollengehäuse 10 eine Laufrolle 11 gleicher Konstruktion gelagert ist. Die Laufrollen 8 in der Nähe der Quermitte der Schiebewandteile 4 und 5 unten sind auf einer unter dem Seitenrand des Wagenkastens mit dem Längsträger 1 fest verbundenen Laufschiene 12 abgestützt, während die in der Nähe der eckpfostenseitigen Enden der Schiebewandteile 4 und 5 befind-
5 6
lichen Laufrollen 11 unten unter der Laufschiene 12 die an den zur Wagenlängsmitte hin waagerecht ausabgestützt sind und das Kippmoment der Schiebe- geknickten Gabelenden der Führungsschiene 13 wandteile 4 und 5 abfangen, das durch die Anord- anliegen, gegen die Wagenkastenöffnung gedrückt,
nung der Laufrollen 8 außerhalb der Schwerachse Soll z. B. der Schiebewandteil 5 geöffnet werden, der Schiebewandteile 4 und 5 zum eckpfostenseitigen 5 wird nach Lösen der Festlegevorrichtung des Schie-Ende hin entsteht. Beide Schiebewandteile 4 und 5 bewandteils 4 dieser zunächst über seinen Eckpfoeiner Wagenlängsseite haben die Laufschiene 12 sten 2 hinaus verschoben. Hierbei wird der Schiebegemeinsam, die nahe ihren Enden, etwa ab den Stel- wandteil 4 unten durch die Ausknickungen der lungen, die die Laufrollen 8 bei geschlossenen Schie- Gabelenden der Laufschiene 12 erst von der Wagenbewandteilen 4 und 5 einnehmen, horizontal gegabelt io kastenöffnung weggeführt, dann parallel zur Wagenist. Diese Gabelungen sind waagerecht zur Wagen- längsmitte verschoben und dann wieder um den längsmitte ausgeknickt, so daß die Schiebewand- Betrag zur Wagenkastenöffnung hingeführt, den er teile 4 und 5, die in Schließstellung in diesen Aus- vorher von dieser weggeführt wurde. Bei dieser Verknickungen stehen, an der Seitenwandöffnung des Schiebung wird der Schiebewandteil 4 oben über die Wagenkastens anliegen. Ab der Stellung der Laufrol- 15 Führungsrollen 15 und 16, die in den Ausknickungen Jen 8 und 11, die der geschlossenen Stellung der der üabelenden der Führungsschiene 13 anliegen, Schiebewandteile 4 und 5 entspricht, verläuft jede gleichermaßen von der Wagenkastenöffnung weggeder Gabelungen der Laufschiene 12 zum Wagenende führt, parallel zur Wagenlängsmitte nach außen verhin wieder von der Wagenlängsmitte so weit weg, schoben und da;in wieder zur Wagenkastenöffnung daß die Schiebewandteile 4 und 5 von etwa anliegen- 20 hingeführt, wobei der Führungszapfen 17 den Ausdem Ladegut gelöst werden können, d. h., die Gabel- knickungen des Fühlungswinkels 14 folgend das zur enden der Laufschiene 12 sind hier wieder nach Wagenquermitte gerichtete Schiebewandteilende wieaußen waagerecht abgeknickt, um dann ein kurzes der zur Wagenkastenseitenwandöffnung hinführt. Stück zum Wagenende hin parallel zur Wagenlängs- Jetzt kann der Schiebewandteil 5 geöffnet werden, mitte zu verlaufen, anschließend sind sie dann wieder 25 Der Schiebewandteil 5 wird oben und unten durch zur Wagenlängsmitte hin waagerecht ausgeknickt. die Ausknickungen der Gabelenden der Führungs-Die doppelten Ausknickungen der Gabelenden der und Laufschiene 13 und 12 um etwa eine Schiebe-Laufschiene 12 sind erforderlich, um einmal die wandbreite von der Wagenkastenöffnung weggeführt, Schiebewandteile 4 und 5 in ihrer Schließstellung wobei der Führungszapfen 17 den Führungswinkel gegen die Öffnung des Wagenkastens zu führen und 30 14 verläßt und über die Wagenkastenquermitte zum anderen beim Öffnen z. B. des Schiebewand- hinaus über den Schiebewandteil 4r verschoben wird.
teils 5, zu dem der Schiebewandteil 4 zur Erlangung Beim Schließen des Schiebewandteils 5 erfolgt der einer Öffnung von mehr als der halben Gesamtöff- beschriebene Vorgang umgekehrt. Zuerst wird der nung der Wagenkastenseitenwand ein kurzes Stück Schiebewandteil 5 in seine Schließstellung verschoüber den Eckpfosten 2 hinausgeschoben wird, diesen 35 ben und dann der Schiebewandteil 4. wobei sich die Schiebewandteil 4 wieder dicht an den Wagenkasten an den der Wagenquermitte zugekehrten Enden der zu führen, damit der Schiebewandteil 5 auf dem Schiebewandteile 4 und 5 angeordneten Labyrinthgeraden Teil der Laufschiene 12, der um mindestens dichtungen wieder ineinanderfügen. Anschließend die Breite eines Schiebewandteiles 4 oder 5 zu den werden die Schiebewandteile 4 und 5 wieder verrie-Ausknickungen versetzt ist, an dem Schiebewand- 40 gelt. In der Wagenkastenquermitte sind Entlastungsteil 4 vorbeigeschoben werden kann, stücke 18 vorgesehen, die die Stützrollen 8 und 11
Die obere Führung der Schiebewandteile 4 und 5 beider Schiebewandteile 4 und 5 in deren Schließstel-
erfolgt über eine der Laufschiene 12 entsprechend lung entlasten.
gleich ausgebildete und am Obergurt 3 des Wagenka- Arn Obergurt 3 ist für die Schiebewandteile 4 und stens angeordnete Führungsschiene 13. Die Gabelen- 45 5 in an sich bekannter Weise nur eine Führungsden der Führungsschiene 13 weisen die gleichen schiene 13 angeordnet, die lediglich die Führung der waagerechten Ausknickungen zur Wagenlängsmitte Schiebewandteile 4 und 5 übernimmt, ohne in vertivon mindestens der Breite eines Schiebewandteils 4 kaier Richtung durch deren Eigengewicht belast : zu oder 5 auf und verlaufen dann um die Länge zum werden. Die Führungsschiene 13 weist nahe ihren Eckpfosten 2 hin gerade weiter, die die Schiebewand- 50 Enden Abzweigungen oder Gabelenden auf. die parteile 4 und 5 aus ihrer geschlossenen Stellung über allel zu den Gabelenden der Laufschiene 12 verlaudcn benachbarten Eckpfosten 2 verschoben werden fen. Die senkrecht über den Laufrollen 8 und Il können. Zu beiden Seiten der Wagenquermitte sind angeordneten Führungsrollen 15 und 16 führen jeden außerdem am Obergurt 3 Führungswinkel 14 Schiebewandteil 4 oder 5 oben während des Parallelangeordnet. 55 verschieben. Die eckpfostenseitige Führungsrolle 15
An jedem Schiebewandteil 4 und 5 sind oben senk- kann beim Passieren der Abzweigung nicht in diese
recht über den Laufrollen 8 und 11 Führungsrollen einlaufen, da jeder Schiebewandtür und 5 oben
15 bzw. 16 gelagert. Außerdem ist nahe dem zum durch die Führungsrolle 16 und unten durch die zwei
benachbarten Schiebewandteil gerichteten Ende ein Laufrollen 8 und II an drei Punkten geführt ist. Das Führungszapfen 17 oben an jedem Schiebewandteil 4 60 Einführen der Führungsrolle 15 in die Gabelenden
und 5 angeordnet. In der Schließstellung der Schie- erfolgt zwangsweise durch das Heranführen des
bewandteile 4 und 5 werden diese oben an dem zum Schiebewandteils 4 oder 5 gegen den Seitenwandrah-
benachbarten Schiebewandteil gerichteten Ende von men durch die eckpfostenseitige Führungsrolle 15
den Führungszapfen 17, die innen an den den Gabel- und die zwei Laufrollen 8 undll, sobald diese die enden der Lauf- und Führungsschiene 12 und 13 65 Ausknickungen erreichen.
entsprechend ausgeknickten Fiihrungswinkeln 14 Ansprach 4 ist ein echter Unteranspruch und gilt
anliegen, gegen die Wagenkastenöffnung und an dem nur in Verbindung mit den übrigen Patentansprü-
eckpfostenseitigen Ende von den Führungsrollen 15. eben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

in ihre Schließstellung jeden Suiiebewandteil Patentansprüche: oben in Verbindung mit den Führungsrollen (15 und 16) führen.
1. Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und
Container, die aus dem aus Längsträger, Ober- S
gurt und Eckpfosten gebildeten Scitenwandrah-
men und zwei in geschlossenem Zustand in einer Die Erfindung betrifft eine Seitenwand für Eisen-Ebene daran anliegenden Schiebewandteilen bahngüterwagen und Container, die aus dem aus besteht, die zum öffnen mittels Rollen auf Schie- Längsträger, Obergurt und Eckpfosten gebildeten nen laufend übereinander verschiebbar sind, io Seitenwar.drahmen und zwei in geschlossenem wobei jeder Schiebewandteil in der einen Ver- Zustand in einer Ebene daran anliegenden Schiebeschieberichtung eine kurze Strecke über den wandteilen besteht, die zum öffnen mittels Rollen benachbarten Eckpfosten und in der anderen auf Schinen laufend übereinander verschiebbar sind, Verschieberichtung über die Seitenwandquer- wobei jeder Schiebewandteil in der einen Verschiebemitte hinaus zum anderen Schiebewandteil 15 richtung eine kurze Strecke über den benachbarten parallel verschiebbar ist, dadurch gekenn- Eckpfosten und in der anderen Verschieberichtung zeichnet, daß an jedem Längsträger (1) eine, über die Seitenwandquermitte hinaus zum anderen nahe ihren Enden horizontal gegabelte Lauf- Schiebewandteil parallel verschiebbar ist.
schiene (12) angeordnet ist, daß jeder Schiebe- Gedeckte Güterwagen und Container mit Schiebewandteil (4 und 5) von einer auf dieser Lauf- 20 wänden, die auf jeder Längsseite aus zwei oder mehr schiene aufsitzenden Laufrolle (8) getragen wird, Teilen gebildet sind und zur Be- und Entladung an di·-· in einem erwas über die Schiebewandteilquer- der erforderlichen Stelle jeder Seite geöffnet werden mitte hinaus zum eckpfostenseitigen Ende hin lie- können, sind bekannt.
genden Bereich am Schiebewandteil befestigt ist, Es sind auch Schiebewände, insbesondere zweitei-
daß jeder Schiebewandteil nahe seinem eckpfo- 35 lige bekannt, die in geschlossener Stellung in einer
stenseitigen Ende eine weitere, unter der Lauf- Ebene mit den Eckpfosten des Kastenaufbaus liegen,
schiene anliegende Laufrolle (11) trägt und daß wobei zum öffnen etwa einer Hälft«· der Längsseite
jeder Schiebewandteil oben beim Verschieben ein Schiebewandtür, mittels entsprechender Vorrich-
von senkrecht über den Laufrollen (8 und 11) tungen aus der Ebene der Seitenwand herausge-
angeordneten Führungsrollen (15 bzw. 16) in an 30 schwenkt und über den anderen Schiebewandteil
sich bekannter Weise in einer Führungsschiene geschoben wird. Das Verschieben der aus der Wand
(1.3) geführt ist herausgeschwenkten Schiebewandteile erfolgt bei
2. Seitenwand nach Anbruch 1, dadurch allen diesen bekannten Schiebewänden entweder gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (13) über starre, nicht verschiebbare Wandteile oder über nahe ihren Enden in horizontale · Richtung gega- 35 in Verschlußstellung noch verbliebene Schiebewandbelt ist. teile.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3377424B1 (de) Transportbehälter
DE1810252A1 (de) Container
DE69010656T2 (de) Ausstellbare Hauben für Eisenbahnwagen.
EP0609655B1 (de) Eisenbahngüterwagen
EP2741975A1 (de) Transportbehälter
EP0253386B1 (de) Grossbehälter
CH639610A5 (en) Covered railway goods wagon
DE4006532C2 (de) Ladepritsche für Fahrzeug mit wenigstens einer öffenbaren Seitenwand
DE1803485B (de) Aus zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehende Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und Containern
DE1803485C (de) Aus zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehende Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und Containern
DE3930419A1 (de) Rolltor fuer wechselaufbauten von fahrzeugen und paneel fuer derartige tore
DE60033900T2 (de) Führung für eine bewegliche Abdeckung und bewegliche Abdeckung unter Verwendung einer solchen Führung
EP0445424A1 (de) Kastenartiger Aufbau für Fahrzeuge
DE19733103A1 (de) Frachtcontainer
EP2428434B1 (de) Schließanordnung für einen Fahrzeugbau
EP0319665B1 (de) Behälter
DE2056111A1 (de) Kasten eines Fahrzeuges mit min destens einer Schiebeture
DE1964814C3 (de) Schiebewand für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahngüterwagen
DE1274156B (de) Gedeckter Eisenbahngueterwagen, dessen Seitenwaende aus je zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehen
DE1803485A1 (de) Gedeckte Eisenbahngueterwagen und Container,deren Seitenwaende aus je zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehen
EP0855980A1 (de) Schiebewandanordnung
DE1261050B (de) Geschlossener Behaelter
DE2103985C3 (de) Schiebewandanordnung für gedeckte Eisenbahngüterwagen und Container
DE202006008675U1 (de) Mit einer Flügeltür ausgestattete Rückwand eines Lastfahrzeugs
CH602405A5 (en) Sliding side door for lorry