DE1803485B - Aus zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehende Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und Containern - Google Patents
Aus zwei in geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden Schiebewandteilen bestehende Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und ContainernInfo
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Description
?. Seitenwand nach den Ansprüchen 1 und 2, Es sind auch Güterwagen und Container bekannt,
dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden bei denen einzelne Schiebetüren oder Schiebewandder
Laufschiene (12) und der Führungsschiene teile außerhalb der Ebene de: Seitenwand des
(1.3) befindlichen Gabelenden von der Stellung 40 Kastenaufbaus liegen und durch Verschieben die hinab,
die die Laufrollen (8 und 11) und die Füh- ter ihnen befindliche öffnung der Seitenwand freigetungsrollen
(15 und 16) bei geschlossenen Schie- ben. Die äußere Form eines Güterwagens und Conbewandteilen
(4 und 5) einnehmen, eine waage- tainers ist aber durch das Umgrenzungsprofil genau
fechte Ausknickung nach außen aufweisen, wobei festgelegt und darf nicht überschritten werden, so
tich anschließend an die bekannte, mindestens 45 daß bei Güterwagen und Containern mit außerhalb
«ler Breite eines Schiebewandteiles entsprechende, der Ebene liegenden Schiebewandteilen praktisch
ium benachbarten Schiebewandteil hinweisende eine Verminderung des Laderaumes in Kauf genorr.-Ausknickung
die Laufschiene und die Führungs- men weiden muß.
Schiene in ebenfalls bekannter Weise parallel zur Alle diese bekannten Ausführungen der Schiebe-
Wagen- bzw. Containerlängsrnitte fortsetzen, 50 wände für Güterwagen und Container haben jedoch
Wahrend sich an die zu den Wagenenden hin vor- den Nachteil, daß sie entweder jeweils weniger als die
gesehene, nur eine zum Abheben der Schiebe- Hälfte der Länge der Seitenwände öffnen können.
Wandteile von anliegendem Ladegut erforderliche wobei in der Längenmitte ein Mittelpfosten stehen
Größe aufweisende Ausknickung ein kurzes zur bleibt, oder sie geben einen größeren Abschnitt der
Wagen- oder Containerlängsmitte paralleles 55 Mitte der Seitenwand frei, decken aber die Enden der
Stück anschließt, das an seinem Ende nochmals Seitenwand derart ab. daß insgesamt etwa ein Drittel
•ine der letztgenannten Ausknickungen entspre- derselben nicht geöffnet werden kann,
ehencle weitere Ausknickung zur Wagen- oder Des weiteren sind Eisenbahngüterwagen und Con-
Containerlängsmitte aufweist. tainer bekannt, deren Seitenwände aus je zwei in
j 4. Seitenwand nach den Ansprüchen 1 bis 3, 60 geschlossenem Zustand in einer Ebene liegenden
dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten Schiebewänden bestehen, bei denen jedes Schiebe'S
der Seitenwandquermitte am Obergurt (3), den wandteil am eckpfostenseitigen Ende oben, am zum
Ausknickungen der Lauf- und Führungsschienen- benachbarten Schiebewandteil gerichteten Ende
enden entsprechende Ausknickungen aufwei- dagegen unten je eine auf Laufschienen aufsitzende
' sende FUhrungswinkel (14) angeordnet sind und 63 Rolle trägt, wobei am letztgenannten Ende oben
j daß die einander zugekehrten Enden der Schiebe- Führungsleisten angeordnet sind, in die ein am
' wandteile (4 und 5) oben Führungszapfen (17) Längsobergurt angebrachter senkrechter Zapfen bei
j tragen, die beim Einfahren der Schiebewandteile Schließstellung des Schiebewandteils eingreift. Jedes
Schiebewunclteil kann in der einen Verschieberichtung
eine kurze Strecke über den benachbarten Eckpfosten und in der anderen Verscliieberichtung über
die WugenquermUte hinaus über den anderen Schiebewandteil
verschoben werden, Die Schiebewandteile legen sich hierbei in ihrer geschlossenen Stellung mit
ihrem eckpfostenseitigen Ende gegen die Eckpfosten und mit ihrem der Wagenquermitte zugekehrten Ende
dichtend gegeneinander. Bei diesen Eisenbahngüterwagen und Containern werden die oberen Rollen der
Schiebewandteile während des Verschiebens von einer parallel zur Wagenlängsmitte verlaufenden,
nahe den Wagenenden zur Wagenlängsmitte waagerecht ausgeknickten und dann ein kurzes Stück wieder
parallel zur Wagenlängsmitte verlaufenden Laufschiene geführt. Die unteren Rollen der Schiebewandteile
laufen auf Laufschienen, die nahe der Wagenquei mitte waagerecht zur Wagenlängsmitte
ausgeknickt sind und sich in Wagenquermitte kreuzen, um dann nach einer weiteren Ausknickung ein
kurzes Stück parallel zur Wagenlängsmitte zu verlaufen. Diese Schiebewandanordnung erfüllt die an sie
gestellten Anforderungen.
Es wird jeweils eine solche Länge der Seitenöffnung des Wagenkastens geöffnet, die von einer Stirnwand
bis über die Wagenquermitte hinaus reicht, wobei für eine Be- und Entladung weder ein feststehendes
Wandteil, noch ein Pfosten im Wege steht. Jedoch bereitet das Verschieben der Schiebewandteile
große Schwierigkeiten, da die Schiebewandteile an ihrem eckpfostenseitigen Ende unten und an
ihrem der Wagenquermitte zugekehrten Ende oben während des Verschiebens nicht geführt werden und
innerhalb der durch die Längsobergurtkonstruktion gegebenen Grenzen unkontrolliert ausschwenken
können. Dies hat zur Folge, daß die an den Schiebewandteilen
unten angeordneten Rollen in dem Kreuzstück ihrer Laufschienen häufig entgleisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für »edeckte Güterwagen und Container diese letztgelannte
Schiebewandanordnung zu verbessern und :ine einwandfrei funktionierende Verschiebemöglich-
;eit zu finden.
Diese Aufgabe wi.-d bei der eingangs genannten
ieitenwand erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an edem Längsträger eine, nahe ihren Enden horizontal
legabelte Laufschiene angeordnet ist, daß jeder ichiebewandteil von einer auf dieser Laufschiene
ufsitzenden Laufrolle getragen wird, die in einem twas über die Schiebewandteilquermitte hinaus zum
ckpfostenseitigen Ende hin liegenden Bereich am ■chiebewandteil befestigt ist, daß jeder Schiebewand-
;il nahe seinem eckpfostenseitigen Ende eine wei ire, unter der Laufschiene anliegende Laufrolle trägt
•nrl daß jeder Schiebewandteil oben beim Verschieen von senkrecht über den Laufrollen angeordneten
uhrungsrollen in an sich bekannter Weise in einer uhrungsschiene geführt ist.
Hierbei ist die Führungsschiene nahe ihren Enden ii horizontaler Richtung gegabelt. Die an den Enden er Laufschiene und der Führungsschiene befindliien Gabelenden weisen von der Stellung ab, die die auf- und Führungsrollen bei geschlossenen Schiebeandteilen einnehmen, eine waagerechte Ausknikjng nach außen auf, wobei sich anschließend an die :kannte, mindestens der Breite eines Schiebewandils entsprechende, zum benachbarten Schiebewandil hinweisende Ausknickung die Laufschiene und die Führungsschiene in ebenfalls bekannter Weise parallel zur Wagen- bzw. Containerlängsmitte fortsetzen, während sich an die zu den Wngenenderj hin vorgesehene, nur eine zum Abheben der Schiebewandteile von anliegendem Ladegut erforderliche Größe aufweisende Ausknickung ein kurzes, zur Wagen- oder Containerlängsmitte paralleles Stück anschließt, das an seinem Ende nochmals eine der letztgenannten Ausknickung entsprechende weitere Ausknickung zur Wagen- oder Containerlängsmiite aufweist.
Hierbei ist die Führungsschiene nahe ihren Enden ii horizontaler Richtung gegabelt. Die an den Enden er Laufschiene und der Führungsschiene befindliien Gabelenden weisen von der Stellung ab, die die auf- und Führungsrollen bei geschlossenen Schiebeandteilen einnehmen, eine waagerechte Ausknikjng nach außen auf, wobei sich anschließend an die :kannte, mindestens der Breite eines Schiebewandils entsprechende, zum benachbarten Schiebewandil hinweisende Ausknickung die Laufschiene und die Führungsschiene in ebenfalls bekannter Weise parallel zur Wagen- bzw. Containerlängsmitte fortsetzen, während sich an die zu den Wngenenderj hin vorgesehene, nur eine zum Abheben der Schiebewandteile von anliegendem Ladegut erforderliche Größe aufweisende Ausknickung ein kurzes, zur Wagen- oder Containerlängsmitte paralleles Stück anschließt, das an seinem Ende nochmals eine der letztgenannten Ausknickung entsprechende weitere Ausknickung zur Wagen- oder Containerlängsmiite aufweist.
Hierbei sind zu beiden Seiten der Seitensvandquermitte
am Obergurt, den Ausknickungen der Laufund Führungsschienenenden entsprechende Ausknikkungen
aufweisende Führungswinkel angeordnet, wobei die einander zugekehrten Enden der Schiebewandteile
oben Führungszapfen tragen, die beim Einfahren der Schiebewandteile in ihre Schließstellung
jeden Schiebewandteil oben in Verbindung mit den Führungsrollen führen.
An Hand der Zeichnung wird em \usführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Seitenwand und deren Führung an einem Eisenbahngüterwagen erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Güterwagens mit zweiteiligen Schiebewänden in geschlossener Stellung,
F i g. 2 die Seitenansicht des Güterwagens nach F i g. 1 mit einem geöffneten Schiebewandteil,
F i g. 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Draufsicht auf den Güterwagen nach F i g. 1 mit einem
Schiebewandteil in geschlossener Stellung,
F i g. 4 die Draufsicht nach F i g. 3 mit einem Schiebewandteil in über den Eckpfosten hinaus verschobener
Stellung,
F i g. 5 die Draufsicht nach F i g. 4 mit den Schiebewandteilen einer Wagenseite in überein^ndergeschobener
Stellung und
Fig. 6 einen Querschnitt einer Längsseite des Wagenkastens nach Linie VI-VI der F i g. 2 und 5,
wobei die Schiebewandteile sich in geöffneter Stellung befinden.
Die Tragkonstruktion des Seitenwandrahmens und des Wagenkastens wird durch Längsträger 1, Eckpfosten
2, Obergurt 3 und Stirnwände gebildet. Die Schiebewandteile 4 und 5 bilden die Seitenwände des
Wagenkastens. Sie werden durch eine Festlegevorrichtung bekannter Art arretiert.
Jeder Schiebewandteil 4 und 5 ist unten in einem etwas über seine Quemitte hinaus zum eckpfostenseitigL.i
Ende hin liegenden Bereich mit einem unter den Seitenrand bzw. Boden des Wagenkastens führenden
Stützarm 6 versehen, an dessen fieiern Ende in einem Rollengehäuse 7 eine um eine waagerechte
Querachse drehbare Laufrolle 8 gelagert ist, die in dem Rollengehäu-e 7 einschließlich ihrer Lagerung
um eine vertikale Achse schwenkbar ist. Die eckpfostenseitigen Enden der Schiebewandteile 4 und 5 sind
ebenfalls unten mit einem unter den Seitenrand bzw. Boden des Wagenkastens führenden Stützarm 9 versehen,
an dessen freiem Ende in einem Rollengehäuse 10 eine Laufrolle 11 gleicher Konstruktion
gelagert ist. Die Laufrollen 8 in der Nähe der Quermitte der Schiebewandteile 4 und 5 unten sind auf
einer unter dem Seitenrand des Wagenkastens mit dem Längsträger 1 fest verbundenen Laufschiene 12
abgestützt, während die in der Nähe der eckpfostenseitigen Enden der Schiebewandteile 4 und 5 befind-
5 6
lichen Laufrollen 11 unten unter der Laufschiene 12 die an den zur Wagenlängsmitte hin waagerecht ausabgestützt
sind und das Kippmoment der Schiebe- geknickten Gabelenden der Führungsschiene 13
wandteile 4 und 5 abfangen, das durch die Anord- anliegen, gegen die Wagenkastenöffnung gedrückt,
nung der Laufrollen 8 außerhalb der Schwerachse Soll z. B. der Schiebewandteil 5 geöffnet werden, der Schiebewandteile 4 und 5 zum eckpfostenseitigen 5 wird nach Lösen der Festlegevorrichtung des Schie-Ende hin entsteht. Beide Schiebewandteile 4 und 5 bewandteils 4 dieser zunächst über seinen Eckpfoeiner Wagenlängsseite haben die Laufschiene 12 sten 2 hinaus verschoben. Hierbei wird der Schiebegemeinsam, die nahe ihren Enden, etwa ab den Stel- wandteil 4 unten durch die Ausknickungen der lungen, die die Laufrollen 8 bei geschlossenen Schie- Gabelenden der Laufschiene 12 erst von der Wagenbewandteilen 4 und 5 einnehmen, horizontal gegabelt io kastenöffnung weggeführt, dann parallel zur Wagenist. Diese Gabelungen sind waagerecht zur Wagen- längsmitte verschoben und dann wieder um den längsmitte ausgeknickt, so daß die Schiebewand- Betrag zur Wagenkastenöffnung hingeführt, den er teile 4 und 5, die in Schließstellung in diesen Aus- vorher von dieser weggeführt wurde. Bei dieser Verknickungen stehen, an der Seitenwandöffnung des Schiebung wird der Schiebewandteil 4 oben über die Wagenkastens anliegen. Ab der Stellung der Laufrol- 15 Führungsrollen 15 und 16, die in den Ausknickungen Jen 8 und 11, die der geschlossenen Stellung der der üabelenden der Führungsschiene 13 anliegen, Schiebewandteile 4 und 5 entspricht, verläuft jede gleichermaßen von der Wagenkastenöffnung weggeder Gabelungen der Laufschiene 12 zum Wagenende führt, parallel zur Wagenlängsmitte nach außen verhin wieder von der Wagenlängsmitte so weit weg, schoben und da;in wieder zur Wagenkastenöffnung daß die Schiebewandteile 4 und 5 von etwa anliegen- 20 hingeführt, wobei der Führungszapfen 17 den Ausdem Ladegut gelöst werden können, d. h., die Gabel- knickungen des Fühlungswinkels 14 folgend das zur enden der Laufschiene 12 sind hier wieder nach Wagenquermitte gerichtete Schiebewandteilende wieaußen waagerecht abgeknickt, um dann ein kurzes der zur Wagenkastenseitenwandöffnung hinführt. Stück zum Wagenende hin parallel zur Wagenlängs- Jetzt kann der Schiebewandteil 5 geöffnet werden, mitte zu verlaufen, anschließend sind sie dann wieder 25 Der Schiebewandteil 5 wird oben und unten durch zur Wagenlängsmitte hin waagerecht ausgeknickt. die Ausknickungen der Gabelenden der Führungs-Die doppelten Ausknickungen der Gabelenden der und Laufschiene 13 und 12 um etwa eine Schiebe-Laufschiene 12 sind erforderlich, um einmal die wandbreite von der Wagenkastenöffnung weggeführt, Schiebewandteile 4 und 5 in ihrer Schließstellung wobei der Führungszapfen 17 den Führungswinkel gegen die Öffnung des Wagenkastens zu führen und 30 14 verläßt und über die Wagenkastenquermitte zum anderen beim Öffnen z. B. des Schiebewand- hinaus über den Schiebewandteil 4r verschoben wird.
teils 5, zu dem der Schiebewandteil 4 zur Erlangung Beim Schließen des Schiebewandteils 5 erfolgt der einer Öffnung von mehr als der halben Gesamtöff- beschriebene Vorgang umgekehrt. Zuerst wird der nung der Wagenkastenseitenwand ein kurzes Stück Schiebewandteil 5 in seine Schließstellung verschoüber den Eckpfosten 2 hinausgeschoben wird, diesen 35 ben und dann der Schiebewandteil 4. wobei sich die Schiebewandteil 4 wieder dicht an den Wagenkasten an den der Wagenquermitte zugekehrten Enden der zu führen, damit der Schiebewandteil 5 auf dem Schiebewandteile 4 und 5 angeordneten Labyrinthgeraden Teil der Laufschiene 12, der um mindestens dichtungen wieder ineinanderfügen. Anschließend die Breite eines Schiebewandteiles 4 oder 5 zu den werden die Schiebewandteile 4 und 5 wieder verrie-Ausknickungen versetzt ist, an dem Schiebewand- 40 gelt. In der Wagenkastenquermitte sind Entlastungsteil 4 vorbeigeschoben werden kann, stücke 18 vorgesehen, die die Stützrollen 8 und 11
nung der Laufrollen 8 außerhalb der Schwerachse Soll z. B. der Schiebewandteil 5 geöffnet werden, der Schiebewandteile 4 und 5 zum eckpfostenseitigen 5 wird nach Lösen der Festlegevorrichtung des Schie-Ende hin entsteht. Beide Schiebewandteile 4 und 5 bewandteils 4 dieser zunächst über seinen Eckpfoeiner Wagenlängsseite haben die Laufschiene 12 sten 2 hinaus verschoben. Hierbei wird der Schiebegemeinsam, die nahe ihren Enden, etwa ab den Stel- wandteil 4 unten durch die Ausknickungen der lungen, die die Laufrollen 8 bei geschlossenen Schie- Gabelenden der Laufschiene 12 erst von der Wagenbewandteilen 4 und 5 einnehmen, horizontal gegabelt io kastenöffnung weggeführt, dann parallel zur Wagenist. Diese Gabelungen sind waagerecht zur Wagen- längsmitte verschoben und dann wieder um den längsmitte ausgeknickt, so daß die Schiebewand- Betrag zur Wagenkastenöffnung hingeführt, den er teile 4 und 5, die in Schließstellung in diesen Aus- vorher von dieser weggeführt wurde. Bei dieser Verknickungen stehen, an der Seitenwandöffnung des Schiebung wird der Schiebewandteil 4 oben über die Wagenkastens anliegen. Ab der Stellung der Laufrol- 15 Führungsrollen 15 und 16, die in den Ausknickungen Jen 8 und 11, die der geschlossenen Stellung der der üabelenden der Führungsschiene 13 anliegen, Schiebewandteile 4 und 5 entspricht, verläuft jede gleichermaßen von der Wagenkastenöffnung weggeder Gabelungen der Laufschiene 12 zum Wagenende führt, parallel zur Wagenlängsmitte nach außen verhin wieder von der Wagenlängsmitte so weit weg, schoben und da;in wieder zur Wagenkastenöffnung daß die Schiebewandteile 4 und 5 von etwa anliegen- 20 hingeführt, wobei der Führungszapfen 17 den Ausdem Ladegut gelöst werden können, d. h., die Gabel- knickungen des Fühlungswinkels 14 folgend das zur enden der Laufschiene 12 sind hier wieder nach Wagenquermitte gerichtete Schiebewandteilende wieaußen waagerecht abgeknickt, um dann ein kurzes der zur Wagenkastenseitenwandöffnung hinführt. Stück zum Wagenende hin parallel zur Wagenlängs- Jetzt kann der Schiebewandteil 5 geöffnet werden, mitte zu verlaufen, anschließend sind sie dann wieder 25 Der Schiebewandteil 5 wird oben und unten durch zur Wagenlängsmitte hin waagerecht ausgeknickt. die Ausknickungen der Gabelenden der Führungs-Die doppelten Ausknickungen der Gabelenden der und Laufschiene 13 und 12 um etwa eine Schiebe-Laufschiene 12 sind erforderlich, um einmal die wandbreite von der Wagenkastenöffnung weggeführt, Schiebewandteile 4 und 5 in ihrer Schließstellung wobei der Führungszapfen 17 den Führungswinkel gegen die Öffnung des Wagenkastens zu führen und 30 14 verläßt und über die Wagenkastenquermitte zum anderen beim Öffnen z. B. des Schiebewand- hinaus über den Schiebewandteil 4r verschoben wird.
teils 5, zu dem der Schiebewandteil 4 zur Erlangung Beim Schließen des Schiebewandteils 5 erfolgt der einer Öffnung von mehr als der halben Gesamtöff- beschriebene Vorgang umgekehrt. Zuerst wird der nung der Wagenkastenseitenwand ein kurzes Stück Schiebewandteil 5 in seine Schließstellung verschoüber den Eckpfosten 2 hinausgeschoben wird, diesen 35 ben und dann der Schiebewandteil 4. wobei sich die Schiebewandteil 4 wieder dicht an den Wagenkasten an den der Wagenquermitte zugekehrten Enden der zu führen, damit der Schiebewandteil 5 auf dem Schiebewandteile 4 und 5 angeordneten Labyrinthgeraden Teil der Laufschiene 12, der um mindestens dichtungen wieder ineinanderfügen. Anschließend die Breite eines Schiebewandteiles 4 oder 5 zu den werden die Schiebewandteile 4 und 5 wieder verrie-Ausknickungen versetzt ist, an dem Schiebewand- 40 gelt. In der Wagenkastenquermitte sind Entlastungsteil 4 vorbeigeschoben werden kann, stücke 18 vorgesehen, die die Stützrollen 8 und 11
Die obere Führung der Schiebewandteile 4 und 5 beider Schiebewandteile 4 und 5 in deren Schließstel-
erfolgt über eine der Laufschiene 12 entsprechend lung entlasten.
gleich ausgebildete und am Obergurt 3 des Wagenka- Arn Obergurt 3 ist für die Schiebewandteile 4 und
stens angeordnete Führungsschiene 13. Die Gabelen- 45 5 in an sich bekannter Weise nur eine Führungsden
der Führungsschiene 13 weisen die gleichen schiene 13 angeordnet, die lediglich die Führung der
waagerechten Ausknickungen zur Wagenlängsmitte Schiebewandteile 4 und 5 übernimmt, ohne in vertivon
mindestens der Breite eines Schiebewandteils 4 kaier Richtung durch deren Eigengewicht belast : zu
oder 5 auf und verlaufen dann um die Länge zum werden. Die Führungsschiene 13 weist nahe ihren
Eckpfosten 2 hin gerade weiter, die die Schiebewand- 50 Enden Abzweigungen oder Gabelenden auf. die parteile
4 und 5 aus ihrer geschlossenen Stellung über allel zu den Gabelenden der Laufschiene 12 verlaudcn
benachbarten Eckpfosten 2 verschoben werden fen. Die senkrecht über den Laufrollen 8 und Il
können. Zu beiden Seiten der Wagenquermitte sind angeordneten Führungsrollen 15 und 16 führen jeden
außerdem am Obergurt 3 Führungswinkel 14 Schiebewandteil 4 oder 5 oben während des Parallelangeordnet.
55 verschieben. Die eckpfostenseitige Führungsrolle 15
An jedem Schiebewandteil 4 und 5 sind oben senk- kann beim Passieren der Abzweigung nicht in diese
recht über den Laufrollen 8 und 11 Führungsrollen einlaufen, da jeder Schiebewandtür und 5 oben
15 bzw. 16 gelagert. Außerdem ist nahe dem zum durch die Führungsrolle 16 und unten durch die zwei
benachbarten Schiebewandteil gerichteten Ende ein Laufrollen 8 und II an drei Punkten geführt ist. Das
Führungszapfen 17 oben an jedem Schiebewandteil 4 60 Einführen der Führungsrolle 15 in die Gabelenden
und 5 angeordnet. In der Schließstellung der Schie- erfolgt zwangsweise durch das Heranführen des
bewandteile 4 und 5 werden diese oben an dem zum Schiebewandteils 4 oder 5 gegen den Seitenwandrah-
benachbarten Schiebewandteil gerichteten Ende von men durch die eckpfostenseitige Führungsrolle 15
den Führungszapfen 17, die innen an den den Gabel- und die zwei Laufrollen 8 undll, sobald diese die
enden der Lauf- und Führungsschiene 12 und 13 65 Ausknickungen erreichen.
entsprechend ausgeknickten Fiihrungswinkeln 14 Ansprach 4 ist ein echter Unteranspruch und gilt
anliegen, gegen die Wagenkastenöffnung und an dem nur in Verbindung mit den übrigen Patentansprü-
eckpfostenseitigen Ende von den Führungsrollen 15. eben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Seitenwand für Eisenbahngüterwagen und
Container, die aus dem aus Längsträger, Ober- S
gurt und Eckpfosten gebildeten Scitenwandrah-
Container, die aus dem aus Längsträger, Ober- S
gurt und Eckpfosten gebildeten Scitenwandrah-
men und zwei in geschlossenem Zustand in einer Die Erfindung betrifft eine Seitenwand für Eisen-Ebene
daran anliegenden Schiebewandteilen bahngüterwagen und Container, die aus dem aus
besteht, die zum öffnen mittels Rollen auf Schie- Längsträger, Obergurt und Eckpfosten gebildeten
nen laufend übereinander verschiebbar sind, io Seitenwar.drahmen und zwei in geschlossenem
wobei jeder Schiebewandteil in der einen Ver- Zustand in einer Ebene daran anliegenden Schiebeschieberichtung
eine kurze Strecke über den wandteilen besteht, die zum öffnen mittels Rollen
benachbarten Eckpfosten und in der anderen auf Schinen laufend übereinander verschiebbar sind,
Verschieberichtung über die Seitenwandquer- wobei jeder Schiebewandteil in der einen Verschiebemitte
hinaus zum anderen Schiebewandteil 15 richtung eine kurze Strecke über den benachbarten
parallel verschiebbar ist, dadurch gekenn- Eckpfosten und in der anderen Verschieberichtung
zeichnet, daß an jedem Längsträger (1) eine, über die Seitenwandquermitte hinaus zum anderen
nahe ihren Enden horizontal gegabelte Lauf- Schiebewandteil parallel verschiebbar ist.
schiene (12) angeordnet ist, daß jeder Schiebe- Gedeckte Güterwagen und Container mit Schiebewandteil (4 und 5) von einer auf dieser Lauf- 20 wänden, die auf jeder Längsseite aus zwei oder mehr schiene aufsitzenden Laufrolle (8) getragen wird, Teilen gebildet sind und zur Be- und Entladung an di·-· in einem erwas über die Schiebewandteilquer- der erforderlichen Stelle jeder Seite geöffnet werden mitte hinaus zum eckpfostenseitigen Ende hin lie- können, sind bekannt.
schiene (12) angeordnet ist, daß jeder Schiebe- Gedeckte Güterwagen und Container mit Schiebewandteil (4 und 5) von einer auf dieser Lauf- 20 wänden, die auf jeder Längsseite aus zwei oder mehr schiene aufsitzenden Laufrolle (8) getragen wird, Teilen gebildet sind und zur Be- und Entladung an di·-· in einem erwas über die Schiebewandteilquer- der erforderlichen Stelle jeder Seite geöffnet werden mitte hinaus zum eckpfostenseitigen Ende hin lie- können, sind bekannt.
genden Bereich am Schiebewandteil befestigt ist, Es sind auch Schiebewände, insbesondere zweitei-
daß jeder Schiebewandteil nahe seinem eckpfo- 35 lige bekannt, die in geschlossener Stellung in einer
stenseitigen Ende eine weitere, unter der Lauf- Ebene mit den Eckpfosten des Kastenaufbaus liegen,
schiene anliegende Laufrolle (11) trägt und daß wobei zum öffnen etwa einer Hälft«· der Längsseite
jeder Schiebewandteil oben beim Verschieben ein Schiebewandtür, mittels entsprechender Vorrich-
von senkrecht über den Laufrollen (8 und 11) tungen aus der Ebene der Seitenwand herausge-
angeordneten Führungsrollen (15 bzw. 16) in an 30 schwenkt und über den anderen Schiebewandteil
sich bekannter Weise in einer Führungsschiene geschoben wird. Das Verschieben der aus der Wand
(1.3) geführt ist herausgeschwenkten Schiebewandteile erfolgt bei
2. Seitenwand nach Anbruch 1, dadurch allen diesen bekannten Schiebewänden entweder
gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (13) über starre, nicht verschiebbare Wandteile oder über
nahe ihren Enden in horizontale · Richtung gega- 35 in Verschlußstellung noch verbliebene Schiebewandbelt
ist. teile.
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