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Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln -===== Die Erfindung
betrifft eine Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln in heißem O1, Fett
od. dgl. Erfindungsgemäß soll insbesondere ein kontinuierliches und gleichförmiges
Frittieren oder Auskochen der Nahrungsmittel ermöglicht werden, und zwar dadurch,
daß diese in dem heißen Öl oder Fett untergetaucht bleiben.
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In der Nahrungsmittelindustrie kommen seit Jahren mehrere Ausführungsformen
von Vorrichtungen zum Frittieren von Nahrungsmitteln zur Verwendung. So sind beispielsweise
diskontinuierlich arbeitende Einrichtungen bekannt geworden, bei welchen das zu
frittierende oder auszukochende Nahrungsmittel in einen Drahtkorb eingefüllt wird,
der dann mit dem Nahrungsmittel Ubor ein. zum Frittieren benötigte Zeitdauer
in
in einer Pfanne erhitztes Öl eingetaucht wird. Ist das Nahrungsmittel, beispielsweise
Kartoffel-Chips, frittiert, dann wird der Korb aus dem Öl herausgenommen, geleert
und mit einer neuen Ladung gefüllt. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß derartige
Einrichtungen mit einem sehr geringen Wirkungsgrad arbeiten, der begründet ist durch.
die Diskon tinuität des Verfahrens und die begrenzten Mengen an Nahrungsmitteln,
die jeweils mit einer Ladung frittiert werden kdnnen. Die frittierten Nahrungsmittel
einer Ladung weisen außerdem keine gleichförmige Beschaffenheit auf.
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Andererseits sind kontinuierlich arbeitende Einrichtungen bekannt
geworden, bei welchen -in einen mit kochendem Öl gefüllten, länglichen Behälter
im Bereich von dessen einem Ende die Nahrungsmittel eingeführt werden. Die eingeführten
Nahrungsmittel werden dann mittels einer im Behälter angeordneten Beförderungsvorrichtung
zum anderen Ende des Behälters hin transportiert und dort entladen. Solche Einrichtungen
weisen nun den Nachteil auf, daß die Nahrungsmittel dazu neigen, an der Oberfläche
des heißen Ols-zu schwimmen, wenn sie frittiert oder ausgekocht sind, dabei ist
ein Teil in das Öl eingetaucht, wälirend ein anderer Teil über das 1 vorsteht. Solche
an der Oberfläche schwimmende Nahrungsmittel können durch Wirbelströme des durch
den Behalter hindurch kontinuierlich fließenden Öls erfaßt
werden,
sie verbleiben dann über eine Längere als vorgesehen Zeit in dem Behälter, werden
dadurch Ubermäßig stark fritte oder ausgekocht und bringen deshalb die Gefahr einer
Verunreinigung des 018. Ist das Öl auf diese Art und Weise verunreinigt, dann erleiden
alle zu frittierenden Nahrungsmittel mit der Zeit eine beträchtliche AualitEtseinbuße.
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Die vorbekannten, kontinuierlich arbeitenden Einrichtungen weisen
darüber hinaus den Nachteil auf, daß es äußerst schwierig ist, alle Nahrungsmittel
während des gesamten Frittierungsvorganges in dem t)l untergetaucht zu halten.
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Wie bereits vorerwähnt, neigen nun nur teilweise frittierte oder ausgekochte
Nahrungsmittel, wie beispielsweise Kartoff Chips, dazu, an der Oberfläche des als
zu schwimmen. Der über die Oberfläche des Öls vorstehende Teil, beispielsweise eines
Kartoffel-Chlps, wird daher weniger stark frittiert als dessen in das Öl eingetauchter
Teil. Andererseits werden die vollständig in das Öl eingetauchten Kartoffel-Chips
zum Teil. übermäßig stark frittlert. Somit ist erkennbar, daß mittels der vorbekannten
Einrichtungen es äußerst schwierig ist, gleichmäßig frittierte oder ausgekochte
Nahrungsmittel zu erhalten.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kontinuierlich | arbeitende
Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln zu schaffen, welche eine Einrichtung
umfaßt, die während
des gesamten Frittiervorganes alle Nahrungsmittel
in das Öl eingetaucht hält.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung geschaffen,
welche einen länglichen, elas t'eiße Öl fassenden Behälter umfaßt, der durch einen
tänder oder Rahmengerüst gehaltert und in welchen ein Fördergerüst eingesetzt ist,
welches ein Einwurf- und ein Auswurfende aufweist und mit Seitenwänden versehen
ist, zwischen welchen ein endloses Beförderungsmittel Uber eine Teil länge des Fördergerüstes
angeordnet ist, wobei an diesem Förder gerüst im Bereich von dessen Auswurfende
zwischen den Seitenwänden eine Auswurfeinrichtung angeordnet ist. Gegenüber dem
Fördergerüst festgelegt ist weiterhin im Bereich zwar schen den Seitenwänden und
zwischen den Förderflächen des endlosen Beförderungsmittels eine Platte, und zwar
in der unmittelbaren Nähe der Förderfläche des endlosen Beförderungsmittels, die
dem Boden des Behälters am sechsten liegt.
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Außerdem ist eine Einrichtung vorgesehen, welche heißes Öl kontinuierlich
in den Behälter einleitet und das Öl wieder aus diesem herausleitet und eine Einrichtung,
welche den Ständer bzw. das Rahmengerüst des Behälters mit dem Fördergerüst derart
verbindet, daß letzteres in das Öl des Behälters eingetaucht und aus diesem wieder
herausgenommen werden' kann.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln
ist demzufolge dazu eingerichtet, eine kontinuierliche Frittierung vorzunehmen,
wobei mittels des endlosen Beförderungsmittels und der diesem zugeordneten Platte
das Nahrungsmittel während des Frittier- oder Auskochvorganges unter der Oberfläche
des ls gehalten wird. Heißes Öl wird vorzugsweise über die Einwurföffnung des Behälters
in diesen eingebracht, um Wirbeiströme zu verhindern und damit auch gleichzeitig
ein-übermäßiges Frittieren oder Auskochen von Teilen des Nahrungsmittels, was zu
einer Qualitätseinbuße führen könnte. Das Fördergerüst und die Einrichtung zum Niederhalten
der Nahrungsmittel sind aus dem Behälter in einfacher Art und Weise herausnehmbar,
so daß der Behälter dadurch zugänglich wird, das Beförderungsmittel in einfacher
Art und Weise instand gehalten werden kann, und dadurch Gewähr gegeben ist, daß
die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung frittierten Nahrungsmittel eine größtmögliche
Qualität aufweisen.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsbeispiele näher besehrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht der
erfindungsgemäßen | Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungs mitteln in heiße. Öl,
Fett od. dgl.,
Fig. 2 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt des
erfindungsgemäßen Fördergerüstes, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 de
Vorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 4 in Perspektivansicht einen Teil des Fördergerüstes
gemäß Fig. 2, Fig. 5 eine Teil-Perspektivansicht der Einrich tung zum Einführen
von Öl in den Behälter, Fig. 6 eine vergrößerte Ansieht der Einrichtung gemäß Fig.
5, Fig. 7 eine der Fig. 5 entsprechende Teil-Perspektivansicht einer alternativen
Ausführungsform der Einrichtung zum Einftihren von Öl in den Behälter, und Fig.
8 eine Endansicht der Einrichtung gemäß Fig. 7.
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In Fig. 1 bezeichnet 11 einen länglichen Behälter, der sioh Uber einen
Ständer oder Rahmengerüst 12 auf dem Erdboden abstützt. Der Behälter 11 enthält
eine ausreichende Menge erhitzten Öles, um ein Über eine Eimrurftiffnung 14 eines
Fülltrichters 18 am vorderen Ende 16 in den Behälter einge- | brachtes Nahrungsmittel
zu frittieren bzw. auszukochen. Der Behälter 11 ist im Querschnitt im wesentlichen
rechteckförmig
wie dies insbesondere Fig. 3 zeigt, er weist eine
solche Länge auf, daß in ihn eine mit de Bezugspfeil 17 angedeutet Fördereinrichtung
eingesetzt werden kann. Mit 13 ist das in dem Behälter gespeicherte Öl bezeichnet,
die Fördereinrichtung bewegt die in den Behälter eingebrachten Nahrungsmittel vom
vorderen Ende 16 mit einer wählbaren Geschwindigkeit zum hinteren Ende des Behälters,
derart, daß das frittierte oder ausgekochte Nahrungsmittel am Ende des Behälters
eine gleich förmige Qualität aufweist.
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In Fig. 2 ist die in ihrer Gesamtheit mit 17 bezeichnete Fördereinrichtung
dargestellt. Diese Fördereinrichtung 17 umfaßt eine in der Nähe des vorderen Endes
16 des'Behälters 11 angeordnete Schaufelanordnung 19, deren Schaufelrad 21 entgegen
Uhrzeigerrichtung in der Darstellung gemäß Fig. 2 gedreht wird, um die in den Behälter
eingebrachten Nahrungsmittel zu einem endlosen Beförderungsmittel 22 hin zu bewegen
Die Schaufeln des Schaufelrades 21 tauchen teilweise in das erhitzte Öl 13 ein und
stoßen die Nahrungsmittel zu dem Beförderungsmittel 22 hin. Der Antrieb des Schaufelrades
21 erfolgt ueber einen Kettentrieb 23 mit Antriebsmotor 24. Die Schaufel anordnung
19 mit Kettentrieb 23 und Antriebsmotor 24 ist an einem Fördergerüst 26 festgelegt.
Dieses FördergerUst 26 umfaßt Seitenwinde 27 und 28 (siehe Fig. 3) und der Motor
24 ist mit einem diesC 8eitenwände 27 und 28 gegeneinander
fest
legenden, querverlaufenden Teil 29 verschraubt. Der Teil 29 bildet eine Plattform
sowohl fUr den Kettentrieb, wie auch für den Motor 24. das Schaufelrad 21 ist über
eine Wellenanordnung 31 mit dem Fördergerüst 26 verbunden. Die Wellenanordnung umfaßt
eine Welle 32, auf welcher die einzelnen Schaufeln festgelegt sind, diese Welle
32 ist in Lagern 33 in den Seitenwänden 27 und 28 gelagert.
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Das Schaufelrad 21 stößt die in den Behälter v eingebrachten Nahrungsmittel
zu dem Beförderungsmittel 22 hin, welches Stoßstangen 34 umfaßt, die zwischen Förderketten
36 und 37 angeordnet sind und die Nahrungflmittel unter eine Platte 38 zwingen.
Der Antrieb dos endlosen Beförderungsmittels 22 ist gleich dem Antrieb der Schaufelanordnung
19, er umfaßt einen Antriebsmotor 41 und einen Kettentrieb 42 mit Antriöbs kettenrad
43. Dieses Antriebskettenrad 43 sitzt auf einer Welle 44, auf welcher auch die Antriebsräder
46 fUr die Ketten 36 und 37 sitzen. In der Darstellung gemäß Fig. 2 werden diese
Ketten gleichfalls entgegen Uhrzeigerrichtung bewegt. Das obere Trum der Ketten
36 und 37 bewegt sich in einer Horizontalen und wird umgelenkt durch Kettenräder
47, welche im Durchmesser kleiner sind als das Kettenrad 46, so daß die Ketten anschließend
an die Kettenräder 47 auf ihrem Weg zu Kettenrädern 48 hin bezüglich der Oberfläche
des Öls 13 geneigt verlaufen. Die durch die Ketten bewegten Stoßstangen 34 stoßen
die iron ihnen erfaßten Nahrungsmittel
in das Öl 13 hinein und
bewegen sie unter der Platte 38, welche parallel verlaufend zu dei unteren Trum
der Ketten angeordnet ist.
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Die Platte 39 ist zwischen den Förderflächen des endlosen Beförderungsmittels
22 angeordnet, und zwar in der Nähe von dessen Trum, welches dem Boden 51 des Behälters
11 am nächsten liegt. Dies ist insbesondere aus Fig. 2 erkennbar, in welcher ein
parallel zum Boden 51 verlaufend angeordneter Teil der Platte mit 52 bezeichnet
ist. Ein vorderer Teil 53 der Platte 38 verläuft im Bereich zwischen den Kettenrädern
47 und 48 geneigt und parallel zu den zugeordneten Trums der Ketten, dieser Teil
steht über die Oberfläche des Öls vor, dessen Spiegel mit 49 angedeutet ist. Wie
insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, ist die Platte 38 perforiert ausgebildet.
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Die Stoßstangen 34 befördern die von ihnen erfaßten Nahrung mittel
an der unteren Fläche der Platte 38 entlang zum Auswurf ende des endlosen Befdrderungsmittels
22 hin, die Platte 38 endet im Bereich der Kettenräder 46. In diesem Bereich ist
eine Auswurfeinrichtung 54 angeordnet, welche die Nahrungsmittel zur Auswurföffnung
des Behälters 11 hin bewegt. Das Beförderungsmittel 22, der Motor 41 und der Kettentrieb
42 sind gleichfalls gegenüber den Seitenwänden 27 und 28 des Fördergerüsts 26 festgelegt,
und zwar sind die Wellen der Kettenräder 47,48 und 46 über Lager 56,57 und 58 in
den
Seitenwänden 26 und 27 gelagert. Fig. 3 zeigt die Lagerung
der Welle 44, auf welcher das Antriebskettenrad 43 sowie die Kettenräder 46 für
die Ketten 36 und 37 sitzen. Mit einem querverlaufend angeordneten Teil 62 ist der
Motor 41 verschraubt. Dieser Teil 62 versteift mit anderen querverlaufend angeordneten
Teilen das Rahmengerdst 26 in Querrichtung.
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Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab die Wechselbeziehung zwischen
der Kette 36, einer Stoßstange 34 und der Platte 38.
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Die Platte 38 ist erkennbar unmittelbar oberhalb der unteren Fördertläche
des endlosen Beförderungsmittels 22 gegenüber dem Fördergerüst befestigt, Diese
untere Förderfläche des endlosen Beförderungsmittels umfaßt in der bevorzugten Ausführungsform
die Kette 36 und die nichtdargestellte Kette 37 sowie die Stoßstangen 34. Diese
Stoßstangen 34 laufen über die untere Fläche 63 der Platte 38 und bewegen die nahrungsm@@
tel über die Länge der Platte 38. Eine Strebe 64 verbindet di Seitenwände 27 und
24 und an dieser Strebe 64 ist die Platte 38 festgelegt, beispielsweise angeschweißt
oder vernietet.
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Die Ketten 36 und 37 laufen auf Stegfltchen 66 der zugeordneten Seitenwand
27 bzw. 28 des Fördergerüsts 26.
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Das endlose Beförderungsmittel 22 bewegt die Nahrungsmittel durch
das erhitzte öl hindurch zu der Auswurfeinrichtung 54
hin, deren
linkes Ende gemäß den Fig. 1 und 2 in das Öl eintaucht und die von ihm erfaßten
Nahrungsmittel zur Auswurföffnung des Behälters hin bewegt. Die Auswurfeinrichtung
54 ist ein endloses Förderband, dessen Antrieb durch einen Motor 67 und einen Kettentrieb
68 erfolgt. Der Antrieb ist gleich dem Antrieb des endlosen Beförderungsmittels
22. Die Auswurfeinrichtung 54 ist gleichfalls gegenüber dem Fördergerüst 26 festgelegt,
und zwar sind auch hier die Wellen 71 der Umlenkßcheiben 69 über Lager 72 in den
Seitenwänden 27 und 28 des Fördergerüsts gelagert. Der Motor 67 und der Kettentrieb
68 sind gleichfalls gegenüber dem Fördergerüst 26 festgelegt.
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Das Fördergerüst 26 und sämtliche @@ @@@@verbundene Einrichtungen
lassen sich mittels einer hydraulischen Hebeeinrichtung sehr rasch aus dem Behälter
11 herausheben. In Fig.
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1 ist in gestrichelten Linien die Fördereinrichtung 17 mit endlosem
Beförderungsmittel 22, die Auswurfeinrichtung 54 und die Schaufelanordnung 19 angedeutet.
Seitlich jedes Behälterendes sind hydraulisch betätigbare Kolben, wie der Kolben
81, angeordnet. Der Kolben 81 ist an der Wand 82 des Behälters 11 mittels einer
Stütze 83 festgelegt. Die Kolben stange 84 dieses Kolbens ist an dem Fördergerüst
26 mittels einer Stütze 86 festgelegt. Die Kolbenstange 84 ist in
vertikaler
Richtung ausschiebbar und einziehbar. Der Kolben 87 ist in gleicher Art und Weise
wie der Kolben 81 gegenüber dem Behälter festgelegt, seine Kolbenstange 88 ist gleichfaU
bei 89 am Fördergerüst festgelegt. Auf der anderen Seite des.
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Behälters sind den Kolben 81 und 87 entsprechende Kolben gegenüber
dem Behälter 11 festgelegt und ihre Kolbenstangen greifen an dem Fördergerüst an.
Mit 85 ist die Pumpe eines geeigneten Hydrauliksystems angedeutet. Werden die vier
Kolben mit Druck. beaufschlagt, dann werden ihre Kolbenstange ausgeschoben,und es
wird dadurch die Fördereinrichtung 17 über den Behälter il angehoben, dies ist in
Fig. 1 in strichpunktierten Linien angedeutet. Dadurch kann die Fördereinrichtung,
falls erforderlich, überholt werden, und es kann das Innere des Behälters gereinigt
werden. Die Hebeeinrichtung ist auch in Fig. 3 dargestellt, aus dieser Fig. ist
erkennbar, daß die Kolbenstangen 88 und 88' der Kolben-87 und 87' an der querverlaufend
angeordneten Stange 62 angreifen, gegenüber welcher das Fördergerüst befestigt ist.
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In herkömmlichen Ausführungsformen von kontinuierlich arbeitenden
Vorrichtungen zum Frittieren von Nahrungsmitteln wird das Öl an einer Vielzahl von
Orten in den Behälter eingebracht. Der meistenteils in großen Volumenmengen zufließende
Ölstrom neigt dazu, im Behälter Wirbelströme zu erzeugen. Diese Wirbelatröme bringen
die Gefahr, daß einzelne
Nahrungsmittel von ihnen erfaßt werden.
Diese erfaßten Nahrungsmittel sind der Gefahr einer übermäßig starken Frittierung
bzw. Auskochung ausgesetzt, es besteht sogar die Gefahr, daß diese Nahrungsmittel
verbrannt werden, inim sie zu lange in dem heiBen Öl verbleiben, das dadurch eine
Qualitätseinbuße erfährt. In den Fig. 5 bis 8 sind nun zwei Ausführungsformen von
Einrichtungen zum Einführen von o1 in den Behälter dargestellt, welche die Gefahr
der Bildung von Wirbelströmen des zufließenden Öls beträchtlich verringern, und
welche gleichzeitig eine gleichmäßige Strömung des Öls vom vorderen zum hinteren
Ende des Behälters hin begünstigen.
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Das O1 wird über eine Vielzahl von Einlaßröhren 91 in den Behälter
eingeführt, und zwar in einer Richtung, welche senkrecht steht zu der Strömung des
Öls innerhalb des Behälters.
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Die Einlaßröhren 91 sind über die gesamte Breite des vorderen Endes
16 des Behälters angeordnet, wodurch sichergestellt ist, daß das Öl in einer gleichförmigen
Strömung zu der Auslaßröhre 92 im Bereich des hinteren Endes des Behälter hin strömt.
Mit der Endwand 94 des Behälters 11 ist eine horizontale Drallplatte 93 fest verbunden,
diese Platte erstreckt sidizwisohen den Seitenwänden des Behälters, und zwar parallel
zu dessen Boden 96 in einem Abstand oberhalb der MUndungen der Binlaßröhren 91,
wie dies insbesondere
Fig. 8 zeigt. Die Prallplatte 93 erfüllt
die Aufgabe, die Fließrichtung des einströmenden Öls umzukehren, dies ist in Fig.
8 mit dem gestrichelten Pfeil 97 angedeutet.
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Die Umkehrung der Fließrichtung kann u.U. die Bildung von Wirbel strömen
verursachen. Um zu verhindern, daß in den Bereich dieser Wirbelströme in den Behälter
eingebrachte Nahrungsmittel hineingezogen werden, ist zwischen der rreien Kante
99 der Prallplatte 93 und dem Boden 96 des Behälters 11 ein Gitter 98 unter einem
spitzen Winkel mit dem Boden 96 angeordnet, dieses Gitter 98 erfüllt gleichralls
die Aufgabe, für eine gleichförmige Strömung des Öls zu sorgen.
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Alternativ kann die Einrichtung zum Einführen von Öl in den Behälter
gemäß den Fig. 1, 5 und 6 gestaltet sein.
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Die Einlaßröhren lol sind hier in der Endwand 94 angeordnet und ihre
MUndungen liegen unmittelbar unterhalb einer Prallplatte 103, die gleichfalls gegenüber
der Endwand 94 festgelegt ist und sich zwischen den Seitenwänden des Behälters erstreckt.
In diesem Falle wird das Öl in Strömungsrichtung in den Behälter eingeführt, also
parallel zum Boden 96 des Behälters. Da, auch hier bei der Einführung des Öls Wirbel
ströme verursacht werden können, ist mit dem Boden 96 eine weitere Prallplatte 1o2
verbund
welche sich lotrecht erstreckt und parallel zur Endwand
94 des Behälters verläuft. Wie insbesondere Fig. 6 zeigt, endet diese Prallplatte
102 etwas oberhalb der Mündungen der Einlaß röhren lol. Durch diese Prallplatte
102 wird das einfließende Öl abgebremst und es wird eine gleichmäßige Verteilung
über dLe Breite des Behälters bewirkt. Die horizontale Prallplatte 103 erfüllt die
gleiche Aufgabe wie die Prallplatte 93 der vorbeschriebenen Ausführungsform1 sie
endet, wie insbesondere aus Fig. 6 erkennbar, jenseits der Prallplatte 102 und zwingt
den Ölstrom zu einem Parallelfließen mit dem Boden 96 des Behälters. Praktische
Versuche haben ergeben, daß die Anordnung der beiden Prallplatten 102 und 103 eine
nahezu wirbelfreie Strömung des Öls in dem Behälter ergeben.
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Wie in der vorbeschriebenen Ausführungsform ist auch hier ein Gitter
104 angeordnet, welches zwischen der freien Kante 106 der Platte 103 und dem Boden
96 verspannt ist. Wie aus Fig. 6 erkennbar schließt das Gitter 104 mit dem Boden
96 einen spitzen Winkel ein. Auch dieses Gitter 104 begünstigt die Strömung des
Öls in der vorbeschriebenen Art und Weise.
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Alternativ kann zustkzlich, wie dies die Fig. 5 und 6 zeigen, in
jeder Ecke 109 bzw. 111 eine weitere, kurze, horizontale Prallplatte 107 bzw. 108
oberhalb der Prallplatte 103 angeordnet seine wenn diese in den Ecken mit einer
Öffnung 112
bzw. 115 versehen ist. In den Ecken des Behälters 11
wird dann das Ö1 in Richtung des gestrichelten Pfeiles 114 umgelenkt, durch eine
solche Ausbildung wird verhindert, daß. es in den Ecken des Behälters zu einem Clstau
kommt.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln
in heißem 51, Fett od. dgl. arbeitet mit einem äußerst günstigen Wirkungsgrad, indem
sie insbesondere eine gleichförmige Strömung des den Behälter durchfließenden Ols
ermöglicht und indem. sie weiterhin sicherstellt, daß die in den Behälter eingebrachten
Nahrungsmittel während des Frittier vorganges ständig in das heiße Öl eingetaucht
sind.