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DE1802709A1 - Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln - Google Patents

Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln

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Publication number
DE1802709A1
DE1802709A1 DE19681802709 DE1802709A DE1802709A1 DE 1802709 A1 DE1802709 A1 DE 1802709A1 DE 19681802709 DE19681802709 DE 19681802709 DE 1802709 A DE1802709 A DE 1802709A DE 1802709 A1 DE1802709 A1 DE 1802709A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
oil
side walls
baffle plate
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681802709
Other languages
English (en)
Inventor
Ceroll Gerald Emil
Mark Hasten
Jones Lee S
Haub John Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Mills Inc
Original Assignee
General Mills Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Mills Inc filed Critical General Mills Inc
Publication of DE1802709A1 publication Critical patent/DE1802709A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/12Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips
    • A47J37/1214Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips the food being transported through an oil-bath

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln -===== Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln in heißem O1, Fett od. dgl. Erfindungsgemäß soll insbesondere ein kontinuierliches und gleichförmiges Frittieren oder Auskochen der Nahrungsmittel ermöglicht werden, und zwar dadurch, daß diese in dem heißen Öl oder Fett untergetaucht bleiben.
  • In der Nahrungsmittelindustrie kommen seit Jahren mehrere Ausführungsformen von Vorrichtungen zum Frittieren von Nahrungsmitteln zur Verwendung. So sind beispielsweise diskontinuierlich arbeitende Einrichtungen bekannt geworden, bei welchen das zu frittierende oder auszukochende Nahrungsmittel in einen Drahtkorb eingefüllt wird, der dann mit dem Nahrungsmittel Ubor ein. zum Frittieren benötigte Zeitdauer in in einer Pfanne erhitztes Öl eingetaucht wird. Ist das Nahrungsmittel, beispielsweise Kartoffel-Chips, frittiert, dann wird der Korb aus dem Öl herausgenommen, geleert und mit einer neuen Ladung gefüllt. Es ist ohne weiteres erkennbar, daß derartige Einrichtungen mit einem sehr geringen Wirkungsgrad arbeiten, der begründet ist durch. die Diskon tinuität des Verfahrens und die begrenzten Mengen an Nahrungsmitteln, die jeweils mit einer Ladung frittiert werden kdnnen. Die frittierten Nahrungsmittel einer Ladung weisen außerdem keine gleichförmige Beschaffenheit auf.
  • Andererseits sind kontinuierlich arbeitende Einrichtungen bekannt geworden, bei welchen -in einen mit kochendem Öl gefüllten, länglichen Behälter im Bereich von dessen einem Ende die Nahrungsmittel eingeführt werden. Die eingeführten Nahrungsmittel werden dann mittels einer im Behälter angeordneten Beförderungsvorrichtung zum anderen Ende des Behälters hin transportiert und dort entladen. Solche Einrichtungen weisen nun den Nachteil auf, daß die Nahrungsmittel dazu neigen, an der Oberfläche des heißen Ols-zu schwimmen, wenn sie frittiert oder ausgekocht sind, dabei ist ein Teil in das Öl eingetaucht, wälirend ein anderer Teil über das 1 vorsteht. Solche an der Oberfläche schwimmende Nahrungsmittel können durch Wirbelströme des durch den Behalter hindurch kontinuierlich fließenden Öls erfaßt werden, sie verbleiben dann über eine Längere als vorgesehen Zeit in dem Behälter, werden dadurch Ubermäßig stark fritte oder ausgekocht und bringen deshalb die Gefahr einer Verunreinigung des 018. Ist das Öl auf diese Art und Weise verunreinigt, dann erleiden alle zu frittierenden Nahrungsmittel mit der Zeit eine beträchtliche AualitEtseinbuße.
  • Die vorbekannten, kontinuierlich arbeitenden Einrichtungen weisen darüber hinaus den Nachteil auf, daß es äußerst schwierig ist, alle Nahrungsmittel während des gesamten Frittierungsvorganges in dem t)l untergetaucht zu halten.
  • Wie bereits vorerwähnt, neigen nun nur teilweise frittierte oder ausgekochte Nahrungsmittel, wie beispielsweise Kartoff Chips, dazu, an der Oberfläche des als zu schwimmen. Der über die Oberfläche des Öls vorstehende Teil, beispielsweise eines Kartoffel-Chlps, wird daher weniger stark frittiert als dessen in das Öl eingetauchter Teil. Andererseits werden die vollständig in das Öl eingetauchten Kartoffel-Chips zum Teil. übermäßig stark frittlert. Somit ist erkennbar, daß mittels der vorbekannten Einrichtungen es äußerst schwierig ist, gleichmäßig frittierte oder ausgekochte Nahrungsmittel zu erhalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kontinuierlich | arbeitende Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln zu schaffen, welche eine Einrichtung umfaßt, die während des gesamten Frittiervorganes alle Nahrungsmittel in das Öl eingetaucht hält.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung geschaffen, welche einen länglichen, elas t'eiße Öl fassenden Behälter umfaßt, der durch einen tänder oder Rahmengerüst gehaltert und in welchen ein Fördergerüst eingesetzt ist, welches ein Einwurf- und ein Auswurfende aufweist und mit Seitenwänden versehen ist, zwischen welchen ein endloses Beförderungsmittel Uber eine Teil länge des Fördergerüstes angeordnet ist, wobei an diesem Förder gerüst im Bereich von dessen Auswurfende zwischen den Seitenwänden eine Auswurfeinrichtung angeordnet ist. Gegenüber dem Fördergerüst festgelegt ist weiterhin im Bereich zwar schen den Seitenwänden und zwischen den Förderflächen des endlosen Beförderungsmittels eine Platte, und zwar in der unmittelbaren Nähe der Förderfläche des endlosen Beförderungsmittels, die dem Boden des Behälters am sechsten liegt.
  • Außerdem ist eine Einrichtung vorgesehen, welche heißes Öl kontinuierlich in den Behälter einleitet und das Öl wieder aus diesem herausleitet und eine Einrichtung, welche den Ständer bzw. das Rahmengerüst des Behälters mit dem Fördergerüst derart verbindet, daß letzteres in das Öl des Behälters eingetaucht und aus diesem wieder herausgenommen werden' kann.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln ist demzufolge dazu eingerichtet, eine kontinuierliche Frittierung vorzunehmen, wobei mittels des endlosen Beförderungsmittels und der diesem zugeordneten Platte das Nahrungsmittel während des Frittier- oder Auskochvorganges unter der Oberfläche des ls gehalten wird. Heißes Öl wird vorzugsweise über die Einwurföffnung des Behälters in diesen eingebracht, um Wirbeiströme zu verhindern und damit auch gleichzeitig ein-übermäßiges Frittieren oder Auskochen von Teilen des Nahrungsmittels, was zu einer Qualitätseinbuße führen könnte. Das Fördergerüst und die Einrichtung zum Niederhalten der Nahrungsmittel sind aus dem Behälter in einfacher Art und Weise herausnehmbar, so daß der Behälter dadurch zugänglich wird, das Beförderungsmittel in einfacher Art und Weise instand gehalten werden kann, und dadurch Gewähr gegeben ist, daß die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung frittierten Nahrungsmittel eine größtmögliche Qualität aufweisen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher besehrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen | Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungs mitteln in heiße. Öl, Fett od. dgl., Fig. 2 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt des erfindungsgemäßen Fördergerüstes, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 de Vorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 4 in Perspektivansicht einen Teil des Fördergerüstes gemäß Fig. 2, Fig. 5 eine Teil-Perspektivansicht der Einrich tung zum Einführen von Öl in den Behälter, Fig. 6 eine vergrößerte Ansieht der Einrichtung gemäß Fig. 5, Fig. 7 eine der Fig. 5 entsprechende Teil-Perspektivansicht einer alternativen Ausführungsform der Einrichtung zum Einftihren von Öl in den Behälter, und Fig. 8 eine Endansicht der Einrichtung gemäß Fig. 7.
  • In Fig. 1 bezeichnet 11 einen länglichen Behälter, der sioh Uber einen Ständer oder Rahmengerüst 12 auf dem Erdboden abstützt. Der Behälter 11 enthält eine ausreichende Menge erhitzten Öles, um ein Über eine Eimrurftiffnung 14 eines Fülltrichters 18 am vorderen Ende 16 in den Behälter einge- | brachtes Nahrungsmittel zu frittieren bzw. auszukochen. Der Behälter 11 ist im Querschnitt im wesentlichen rechteckförmig wie dies insbesondere Fig. 3 zeigt, er weist eine solche Länge auf, daß in ihn eine mit de Bezugspfeil 17 angedeutet Fördereinrichtung eingesetzt werden kann. Mit 13 ist das in dem Behälter gespeicherte Öl bezeichnet, die Fördereinrichtung bewegt die in den Behälter eingebrachten Nahrungsmittel vom vorderen Ende 16 mit einer wählbaren Geschwindigkeit zum hinteren Ende des Behälters, derart, daß das frittierte oder ausgekochte Nahrungsmittel am Ende des Behälters eine gleich förmige Qualität aufweist.
  • In Fig. 2 ist die in ihrer Gesamtheit mit 17 bezeichnete Fördereinrichtung dargestellt. Diese Fördereinrichtung 17 umfaßt eine in der Nähe des vorderen Endes 16 des'Behälters 11 angeordnete Schaufelanordnung 19, deren Schaufelrad 21 entgegen Uhrzeigerrichtung in der Darstellung gemäß Fig. 2 gedreht wird, um die in den Behälter eingebrachten Nahrungsmittel zu einem endlosen Beförderungsmittel 22 hin zu bewegen Die Schaufeln des Schaufelrades 21 tauchen teilweise in das erhitzte Öl 13 ein und stoßen die Nahrungsmittel zu dem Beförderungsmittel 22 hin. Der Antrieb des Schaufelrades 21 erfolgt ueber einen Kettentrieb 23 mit Antriebsmotor 24. Die Schaufel anordnung 19 mit Kettentrieb 23 und Antriebsmotor 24 ist an einem Fördergerüst 26 festgelegt. Dieses FördergerUst 26 umfaßt Seitenwinde 27 und 28 (siehe Fig. 3) und der Motor 24 ist mit einem diesC 8eitenwände 27 und 28 gegeneinander fest legenden, querverlaufenden Teil 29 verschraubt. Der Teil 29 bildet eine Plattform sowohl fUr den Kettentrieb, wie auch für den Motor 24. das Schaufelrad 21 ist über eine Wellenanordnung 31 mit dem Fördergerüst 26 verbunden. Die Wellenanordnung umfaßt eine Welle 32, auf welcher die einzelnen Schaufeln festgelegt sind, diese Welle 32 ist in Lagern 33 in den Seitenwänden 27 und 28 gelagert.
  • Das Schaufelrad 21 stößt die in den Behälter v eingebrachten Nahrungsmittel zu dem Beförderungsmittel 22 hin, welches Stoßstangen 34 umfaßt, die zwischen Förderketten 36 und 37 angeordnet sind und die Nahrungflmittel unter eine Platte 38 zwingen. Der Antrieb dos endlosen Beförderungsmittels 22 ist gleich dem Antrieb der Schaufelanordnung 19, er umfaßt einen Antriebsmotor 41 und einen Kettentrieb 42 mit Antriöbs kettenrad 43. Dieses Antriebskettenrad 43 sitzt auf einer Welle 44, auf welcher auch die Antriebsräder 46 fUr die Ketten 36 und 37 sitzen. In der Darstellung gemäß Fig. 2 werden diese Ketten gleichfalls entgegen Uhrzeigerrichtung bewegt. Das obere Trum der Ketten 36 und 37 bewegt sich in einer Horizontalen und wird umgelenkt durch Kettenräder 47, welche im Durchmesser kleiner sind als das Kettenrad 46, so daß die Ketten anschließend an die Kettenräder 47 auf ihrem Weg zu Kettenrädern 48 hin bezüglich der Oberfläche des Öls 13 geneigt verlaufen. Die durch die Ketten bewegten Stoßstangen 34 stoßen die iron ihnen erfaßten Nahrungsmittel in das Öl 13 hinein und bewegen sie unter der Platte 38, welche parallel verlaufend zu dei unteren Trum der Ketten angeordnet ist.
  • Die Platte 39 ist zwischen den Förderflächen des endlosen Beförderungsmittels 22 angeordnet, und zwar in der Nähe von dessen Trum, welches dem Boden 51 des Behälters 11 am nächsten liegt. Dies ist insbesondere aus Fig. 2 erkennbar, in welcher ein parallel zum Boden 51 verlaufend angeordneter Teil der Platte mit 52 bezeichnet ist. Ein vorderer Teil 53 der Platte 38 verläuft im Bereich zwischen den Kettenrädern 47 und 48 geneigt und parallel zu den zugeordneten Trums der Ketten, dieser Teil steht über die Oberfläche des Öls vor, dessen Spiegel mit 49 angedeutet ist. Wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, ist die Platte 38 perforiert ausgebildet.
  • Die Stoßstangen 34 befördern die von ihnen erfaßten Nahrung mittel an der unteren Fläche der Platte 38 entlang zum Auswurf ende des endlosen Befdrderungsmittels 22 hin, die Platte 38 endet im Bereich der Kettenräder 46. In diesem Bereich ist eine Auswurfeinrichtung 54 angeordnet, welche die Nahrungsmittel zur Auswurföffnung des Behälters 11 hin bewegt. Das Beförderungsmittel 22, der Motor 41 und der Kettentrieb 42 sind gleichfalls gegenüber den Seitenwänden 27 und 28 des Fördergerüsts 26 festgelegt, und zwar sind die Wellen der Kettenräder 47,48 und 46 über Lager 56,57 und 58 in den Seitenwänden 26 und 27 gelagert. Fig. 3 zeigt die Lagerung der Welle 44, auf welcher das Antriebskettenrad 43 sowie die Kettenräder 46 für die Ketten 36 und 37 sitzen. Mit einem querverlaufend angeordneten Teil 62 ist der Motor 41 verschraubt. Dieser Teil 62 versteift mit anderen querverlaufend angeordneten Teilen das Rahmengerdst 26 in Querrichtung.
  • Fig. 4 zeigt in vergrößertem Maßstab die Wechselbeziehung zwischen der Kette 36, einer Stoßstange 34 und der Platte 38.
  • Die Platte 38 ist erkennbar unmittelbar oberhalb der unteren Fördertläche des endlosen Beförderungsmittels 22 gegenüber dem Fördergerüst befestigt, Diese untere Förderfläche des endlosen Beförderungsmittels umfaßt in der bevorzugten Ausführungsform die Kette 36 und die nichtdargestellte Kette 37 sowie die Stoßstangen 34. Diese Stoßstangen 34 laufen über die untere Fläche 63 der Platte 38 und bewegen die nahrungsm@@ tel über die Länge der Platte 38. Eine Strebe 64 verbindet di Seitenwände 27 und 24 und an dieser Strebe 64 ist die Platte 38 festgelegt, beispielsweise angeschweißt oder vernietet.
  • Die Ketten 36 und 37 laufen auf Stegfltchen 66 der zugeordneten Seitenwand 27 bzw. 28 des Fördergerüsts 26.
  • Das endlose Beförderungsmittel 22 bewegt die Nahrungsmittel durch das erhitzte öl hindurch zu der Auswurfeinrichtung 54 hin, deren linkes Ende gemäß den Fig. 1 und 2 in das Öl eintaucht und die von ihm erfaßten Nahrungsmittel zur Auswurföffnung des Behälters hin bewegt. Die Auswurfeinrichtung 54 ist ein endloses Förderband, dessen Antrieb durch einen Motor 67 und einen Kettentrieb 68 erfolgt. Der Antrieb ist gleich dem Antrieb des endlosen Beförderungsmittels 22. Die Auswurfeinrichtung 54 ist gleichfalls gegenüber dem Fördergerüst 26 festgelegt, und zwar sind auch hier die Wellen 71 der Umlenkßcheiben 69 über Lager 72 in den Seitenwänden 27 und 28 des Fördergerüsts gelagert. Der Motor 67 und der Kettentrieb 68 sind gleichfalls gegenüber dem Fördergerüst 26 festgelegt.
  • Das Fördergerüst 26 und sämtliche @@ @@@@verbundene Einrichtungen lassen sich mittels einer hydraulischen Hebeeinrichtung sehr rasch aus dem Behälter 11 herausheben. In Fig.
  • 1 ist in gestrichelten Linien die Fördereinrichtung 17 mit endlosem Beförderungsmittel 22, die Auswurfeinrichtung 54 und die Schaufelanordnung 19 angedeutet. Seitlich jedes Behälterendes sind hydraulisch betätigbare Kolben, wie der Kolben 81, angeordnet. Der Kolben 81 ist an der Wand 82 des Behälters 11 mittels einer Stütze 83 festgelegt. Die Kolben stange 84 dieses Kolbens ist an dem Fördergerüst 26 mittels einer Stütze 86 festgelegt. Die Kolbenstange 84 ist in vertikaler Richtung ausschiebbar und einziehbar. Der Kolben 87 ist in gleicher Art und Weise wie der Kolben 81 gegenüber dem Behälter festgelegt, seine Kolbenstange 88 ist gleichfaU bei 89 am Fördergerüst festgelegt. Auf der anderen Seite des.
  • Behälters sind den Kolben 81 und 87 entsprechende Kolben gegenüber dem Behälter 11 festgelegt und ihre Kolbenstangen greifen an dem Fördergerüst an. Mit 85 ist die Pumpe eines geeigneten Hydrauliksystems angedeutet. Werden die vier Kolben mit Druck. beaufschlagt, dann werden ihre Kolbenstange ausgeschoben,und es wird dadurch die Fördereinrichtung 17 über den Behälter il angehoben, dies ist in Fig. 1 in strichpunktierten Linien angedeutet. Dadurch kann die Fördereinrichtung, falls erforderlich, überholt werden, und es kann das Innere des Behälters gereinigt werden. Die Hebeeinrichtung ist auch in Fig. 3 dargestellt, aus dieser Fig. ist erkennbar, daß die Kolbenstangen 88 und 88' der Kolben-87 und 87' an der querverlaufend angeordneten Stange 62 angreifen, gegenüber welcher das Fördergerüst befestigt ist.
  • In herkömmlichen Ausführungsformen von kontinuierlich arbeitenden Vorrichtungen zum Frittieren von Nahrungsmitteln wird das Öl an einer Vielzahl von Orten in den Behälter eingebracht. Der meistenteils in großen Volumenmengen zufließende Ölstrom neigt dazu, im Behälter Wirbelströme zu erzeugen. Diese Wirbelatröme bringen die Gefahr, daß einzelne Nahrungsmittel von ihnen erfaßt werden. Diese erfaßten Nahrungsmittel sind der Gefahr einer übermäßig starken Frittierung bzw. Auskochung ausgesetzt, es besteht sogar die Gefahr, daß diese Nahrungsmittel verbrannt werden, inim sie zu lange in dem heiBen Öl verbleiben, das dadurch eine Qualitätseinbuße erfährt. In den Fig. 5 bis 8 sind nun zwei Ausführungsformen von Einrichtungen zum Einführen von o1 in den Behälter dargestellt, welche die Gefahr der Bildung von Wirbelströmen des zufließenden Öls beträchtlich verringern, und welche gleichzeitig eine gleichmäßige Strömung des Öls vom vorderen zum hinteren Ende des Behälters hin begünstigen.
  • Das O1 wird über eine Vielzahl von Einlaßröhren 91 in den Behälter eingeführt, und zwar in einer Richtung, welche senkrecht steht zu der Strömung des Öls innerhalb des Behälters.
  • Die Einlaßröhren 91 sind über die gesamte Breite des vorderen Endes 16 des Behälters angeordnet, wodurch sichergestellt ist, daß das Öl in einer gleichförmigen Strömung zu der Auslaßröhre 92 im Bereich des hinteren Endes des Behälter hin strömt. Mit der Endwand 94 des Behälters 11 ist eine horizontale Drallplatte 93 fest verbunden, diese Platte erstreckt sidizwisohen den Seitenwänden des Behälters, und zwar parallel zu dessen Boden 96 in einem Abstand oberhalb der MUndungen der Binlaßröhren 91, wie dies insbesondere Fig. 8 zeigt. Die Prallplatte 93 erfüllt die Aufgabe, die Fließrichtung des einströmenden Öls umzukehren, dies ist in Fig. 8 mit dem gestrichelten Pfeil 97 angedeutet.
  • Die Umkehrung der Fließrichtung kann u.U. die Bildung von Wirbel strömen verursachen. Um zu verhindern, daß in den Bereich dieser Wirbelströme in den Behälter eingebrachte Nahrungsmittel hineingezogen werden, ist zwischen der rreien Kante 99 der Prallplatte 93 und dem Boden 96 des Behälters 11 ein Gitter 98 unter einem spitzen Winkel mit dem Boden 96 angeordnet, dieses Gitter 98 erfüllt gleichralls die Aufgabe, für eine gleichförmige Strömung des Öls zu sorgen.
  • Alternativ kann die Einrichtung zum Einführen von Öl in den Behälter gemäß den Fig. 1, 5 und 6 gestaltet sein.
  • Die Einlaßröhren lol sind hier in der Endwand 94 angeordnet und ihre MUndungen liegen unmittelbar unterhalb einer Prallplatte 103, die gleichfalls gegenüber der Endwand 94 festgelegt ist und sich zwischen den Seitenwänden des Behälters erstreckt. In diesem Falle wird das Öl in Strömungsrichtung in den Behälter eingeführt, also parallel zum Boden 96 des Behälters. Da, auch hier bei der Einführung des Öls Wirbel ströme verursacht werden können, ist mit dem Boden 96 eine weitere Prallplatte 1o2 verbund welche sich lotrecht erstreckt und parallel zur Endwand 94 des Behälters verläuft. Wie insbesondere Fig. 6 zeigt, endet diese Prallplatte 102 etwas oberhalb der Mündungen der Einlaß röhren lol. Durch diese Prallplatte 102 wird das einfließende Öl abgebremst und es wird eine gleichmäßige Verteilung über dLe Breite des Behälters bewirkt. Die horizontale Prallplatte 103 erfüllt die gleiche Aufgabe wie die Prallplatte 93 der vorbeschriebenen Ausführungsform1 sie endet, wie insbesondere aus Fig. 6 erkennbar, jenseits der Prallplatte 102 und zwingt den Ölstrom zu einem Parallelfließen mit dem Boden 96 des Behälters. Praktische Versuche haben ergeben, daß die Anordnung der beiden Prallplatten 102 und 103 eine nahezu wirbelfreie Strömung des Öls in dem Behälter ergeben.
  • Wie in der vorbeschriebenen Ausführungsform ist auch hier ein Gitter 104 angeordnet, welches zwischen der freien Kante 106 der Platte 103 und dem Boden 96 verspannt ist. Wie aus Fig. 6 erkennbar schließt das Gitter 104 mit dem Boden 96 einen spitzen Winkel ein. Auch dieses Gitter 104 begünstigt die Strömung des Öls in der vorbeschriebenen Art und Weise.
  • Alternativ kann zustkzlich, wie dies die Fig. 5 und 6 zeigen, in jeder Ecke 109 bzw. 111 eine weitere, kurze, horizontale Prallplatte 107 bzw. 108 oberhalb der Prallplatte 103 angeordnet seine wenn diese in den Ecken mit einer Öffnung 112 bzw. 115 versehen ist. In den Ecken des Behälters 11 wird dann das Ö1 in Richtung des gestrichelten Pfeiles 114 umgelenkt, durch eine solche Ausbildung wird verhindert, daß. es in den Ecken des Behälters zu einem Clstau kommt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln in heißem 51, Fett od. dgl. arbeitet mit einem äußerst günstigen Wirkungsgrad, indem sie insbesondere eine gleichförmige Strömung des den Behälter durchfließenden Ols ermöglicht und indem. sie weiterhin sicherstellt, daß die in den Behälter eingebrachten Nahrungsmittel während des Frittier vorganges ständig in das heiße Öl eingetaucht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1.) Vorrichtung zum Frittieren-von Nahrungsmitteln in heißem 51, Fett od. dgl. mit einem länglichen Behälter, der mit einer Einwurföffnung im Bereich seines einen Endes und mit einer Auswurföffnung im Bereich seines anderen Endes versehen und welcher mit heißem O1, Fett od. dgl. kontinuierlich durchströmt ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t, daß in den Behälter ein über eine Teillänge desselben reichendes Fördergerüst einsetzbar ist, welches eine zwischen zwei Seitenwänden geführte, derart mit einer Platte zusammenwirkende endlose Fördereinrichtung fllr die in den Behälter eine trachten Nahrungsmittel aufweist, daß die Nahrungsmittel während ihrer Förderung mittels dieser Fördereinrichtung zu einer Auswurfeinrichtung hin ständig in das Öl eingetaucht sind, und daß eine Einrichtung zur gleichförmigen, kontinuierlichen Zufuhr des Öls in den Behälter vorgesehen ist.
    2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e nnz e i c h n e t, daß die Auswurfeinrichtung ein endloses Förderband ist, 3.) ) Vorrict tung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen den beiden Seitenwänden des Fördergerüsts im Bereich von dessen vorderem Ende ein Schaufelrad angeordnet ist.
    4.) Vorrichtung nach einem der-Ansprüche 1 bis 3, d a d urch g e k e n n z e i c h n e t, daß die endlose Fördereinrichtung zwei endlose, parallel mit Abstand zueinander angeordnete und gegenüber den Seitenwänden geführte Ketten umfaßt, gegenüber welchen in regelmäßigen, parallelen Abständen Stoß oder Schubstangen festgelegt sind, welche sich zwischen den Seitenwänden erstrecken.
    5.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d 8 d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sich die Platte zwischen den Seitenwänden parallel verlaufend zu dem unteren Trum der Förderketten erstreckt.
    6*) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c hin e t, daß das untere Trum der endlosen Förderketten in dem Öl des Behälters geführt ist.
    7.) Vorrichtung mindestens nach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein vorderer Abschnitt des unteren Trums der endlosen Förderketten in einem spitzen Winkel zu Boden des Behälters angeordnet ist und wenigstens zum Teil über den Ölspiegel vorsteht.
    8.) Vorrichtung nach einem der AnsprUche 1 bis 7, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß gegenüber dem Fördergerüst neben der Fördereinrichtung und dem Schaufelrad auch die Auswurfeinrichtung sowie die Antriebsaggregate für diese Einrichtungen festgelegt sind, und daß das Fördergerüst mittels einer Hebeeinrichtung ueber den - rer hochhebbar ist.
    9.) Vorrichtung nach einem der A@@ 2 3 8, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, @@ß der Behälter im Querschnitt rechteokförmig ist, und daß die Einrichtung zur gleichförmigen, kontinuierlichen Zufuhr des Öls in den Behälter im Bereich von dessen vorderem Ende mindestens eine Prallplatte umfaßt, welche die Gefahr einer Bildung von Wirbelströmen verringert.
    lo.) Vorrichtung mindestens nach Anspruch 9, d a d u r o h e e k e n n z e i c h n e t, daß im vorderen Bereich des Behälters eine Vielzahl in dessen Boden mündender Einlaßröhren für das zuzuführende öl angeordnet und oberhalb dieser Mündungen eine parallel zum Boden verlaufend angeordnete Prallplatte vorgesehen ist, welche sich zwischen den Seitenwänden des Behälters erstreckt.
    11.) Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß im vorderen Bereich des Behälters eine Vielzahl von in dessen Endwand mündender Einlaßröhren für das zuzuführende Öl angeordnet und vor diesen Öffnungen eine sich-zwischen den Seitenwänden - parallel zur Endwand erstreckende Prallplatte vorgesehen ist, oberhalb welcher mit Abstand eine sich gleich-| falls zwischen den Seitenwänden erstreckende, parallel zum Boden des Behälters verlaufende weitere Prallplatteangeordnet ist, deren freie Kante von der Endwand einen größeren Abstand aufweist als die andere Prallplatte, deren freie Kante etwas oberhalb der Mündungen der Einlaßröhren liegt.
    12.) Vorrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die zum Boden parallele Prallplatte im Bereich der Ecken des Behälters je mit einer Öffnung versehen ist, oberhalb welcher mit Abstand eine kurze Prallplatte angeordnet ist.
    13.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche lo bis 12, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen der freien Kante der horizontalen Prallplatte und dem Boden des Behälters ein Gitter verspannt ist.
    14.) Vorrichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g ek e n n z e i ohne t, daß das Gitter mit dem Boden des Behälters einen spitzen Winkel einschließt.
DE19681802709 1967-10-13 1968-10-11 Vorrichtung zum Frittieren von Nahrungsmitteln Pending DE1802709A1 (de)

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US67512467A 1967-10-13 1967-10-13

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