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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transport und zur Aufbewahrung
von Kunststoffflaschen, insbesondere PET-Flaschen, für Getränke, wobei
die Flaschen Mehrwegflaschen mit einem mündungsnahen Neckring, der im
Durchmesser etwa 6 mm größer als
die Verschlusskappe ist, und mit einem Boden, der eine Aufstandsfläche in Form einer
umlaufenden vorstehenden Rinne aufweist, sind, oder die Flaschen
Einwegflaschen sind, deren Neckring etwa 2 mm größer als die Verschlussklappe ist
und deren Boden mehrere vorragende Stützfüße aufweist, die auf einer
Kreislinie verteilt angeordnet sind, wobei die Vorrichtung aus einem
tablettartigen Kunststoffformteil besteht.
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In
der Getränkeindustrie
sind zunehmend Kunststoffflaschen aus PET zum Abfüllen und
zum Transport von Getränken
in Gebrauch. Dabei sind zwei Flaschentypen zu unterscheiden. Es
gibt nämlich
einerseits Mehrwegflaschen, die mit Abstand von der Mündung einen
Neckring aufweisen, der im Durchmesser etwa 6 mm größer als
die eigentliche Verschlusskappe ist und die einen Boden aufweisen, der
eingewölbt
ist und eine Aufstandsfläche
in Form einer umlaufenden vorstehenden Rinne besitzt. Andererseits
sind Einwegflaschen ebenfalls aus PET bekannt, deren Neckring nur
etwa 2 mm größer als die
für beide
Flaschentypen gleiche Verschlusskappe ist. Der Boden solcher Flaschen
weist keine umlaufende Stützrinne
auf, sondern am Boden sind mehrere vorragende Stützfüße angeformt. Diese sind auf einer
gemeinsamen Kreislinie verteilt angeordnet.
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Bisher
ist es üblich,
dass solche Kunststoffflaschen in Flaschenkästen aus Kunststoff transportiert
werden, die eine Höhe
aufweisen, die der Flaschenhöhe
entspricht. Solche Kästen
sind auf Befüllanlagen
und dergleichen einfach zu transportieren und zu positionieren.
Des Weiteren sind solche Kästen
leicht aufeinander zu stapeln. Nachteilig bei solchen Flaschenkästen ist,
dass eine durchaus erhebliche Menge an Kunststoff zur Fertigung
solcher Kästen
erforderlich ist, und dass die Kästen
ein konstantes großes
Volumen haben, auch wenn sie nicht mit Flaschen bestückt sind.
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Es
sind zwar auch Transporteinrichtungen bekannt, bei denen unter vermindertem
Materialeinsatz eine Transportmöglichkeit
geschaffen ist, bei der die eingestellten Flaschen selbsttragende
Funktion übernehmen,
jedoch sind die bisher üblichen
Vorrichtungen dieser Art nicht zur sicheren Aufnahme von sowohl
PET-Mehrwegflaschen als auch PET-Einwegflaschen
geeignet.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine gattungsgemäße Vorrichtung
zu schaffen, die zur Aufnahme von PET-Mehrwegflaschen und/oder PET-Einwegflaschen
geeignet und bestimmt ist und bei der die Flaschen lagesicher und
exakt ausgerichtet eingestellt werden können, so dass eine sichere Handhabung
sowohl bei der Befüllung
als auch beim Transport und bei der Lagerung gewährleistet ist und eine sichere
und exakte Stapelung von solchen mit Flaschen befüllten Vorrichtungen
ermöglicht
ist.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass das Kunststoffformteil oberseitig
Aufstandsbereiche für
Flaschen aufweist, jeder Aufstandsbereich kreisrund ausgebildet
ist, radial außen eine
rinnenartige, umlaufende Vertiefung aufweist, die zum Eingriff einer
umlaufenden bodenseitigen Rinne einer Mehrwegflasche bestimmt ist
und dieser formmäßig angeglichen
ist, radial innen, der Vertiefung benachbart einen Einsatzbereich
für Stützfüße einer
Einwegflasche aufweist, der durch zwei konzentrische, voneinander
beabstandete Kreisringe gebildet ist, wobei die Kreisringe durch
radial verlaufende Wandteile miteinander verbunden sind und zwischen
den Wandteilen und den Wandungen der Kreisringe fensterartige Ausnehmungen
gebildet sind, in die gegebenenfalls jeweils ein Stützfuß eingreift
oder die Stützfüße sich
im Bereich der Vertiefung oder im Bereich zwischen der Vertiefung
und dem Einsatzbereich abstützen,
und jeder Aufstandsbereich eine zentrische Lochung aufweist, deren Durchmesser
der Verschlusskappe der Flaschen angepasst ist.
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Durch
diese Ausbildung wird sichergestellt, dass sowohl Mehrwegflaschen
mit dem an der Aufstandsfläche
umlaufenden vorstehenden Rand oder der vorstehenden Rinne in das
entsprechende Abteil des Kunststoffformteiles eingesetzt werden
kann, als auch eine Einwegflasche mit ihren vorragenden Stützfüßen, wobei
die Vertiefung insgesamt zudem eine beim Einsetzen der Flasche führende Funktion ausübt, um die
Flasche in die Sollposition zu überführen. Die
Sitzlage der eingestellten Mehrwegflasche ist durch die ringartige
Vertiefung am Boden des Aufstandsbereiches und die in diese Vertiefung
eingreifende umlaufende Rinne der Flasche bestimmt. Sofern eine
Einwegflasche anstelle der Mehrwegflasche in das entsprechende Abteil
eingesetzt wird, so greifen die hervorragenden Stützfüße gegebenenfalls
in die fensterartigen Ausnehmungen zwischen den beiden voneinander
beabstandeten Kreisringen oder sie greifen in die Vertiefung ein
oder in den Bereich zwischen der Vertiefung und dem Einsatzbereich.
Somit ist auch die Position der alternativ einsetzbaren Einwegflasche
exakt bestimmt und ausgerichtet. Beim Aufstapeln eines Kunststoffformteiles auf
ein darunter befindliches Kunststoffformteil, welches mit Flaschen
gefüllt
ist, greifen die zentrischen Lochungen des aufgestapelten Kunststoffformteiles über die
Verschlusskappen der untergestellten Flaschen, so dass auch diesbezüglich eine
exakte Positionierung und Ausrichtung erreicht ist.
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Bevorzugt
ist vorgesehen, dass das Kunststoffformteil rechteckige Form mit
gerundeten Eckbereichen aufweist.
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Beispielsweise
kann ein solches Kunststoffformteil eine Abmessung aufweisen, die
zum Einsetzen von 24 Flaschen geeignet ist, wobei jeweils 6 Flaschen
in vier zueinander parallelen Reihen ausgerichtet sind.
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Insbesondere
aus Gründen
der Versteifung ist vorgesehen, dass das Kunststoffformteil außen umlaufend
eine Wandung aufweist.
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Des
Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Wandung eine Höhe von etwa
40 bis 60 mm aufweist.
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Um
die einstehenden Flaschen dem Blick des Betrachters trotz der Anordnung
des Randes möglichst
weitgehend zugänglich
zu machen, ist vorgesehen, dass die Wandung einen mäanderartig
geformten oberen Rand aufweist.
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Hierzu
ist insbesondere vorgesehen, dass die Vertiefungen des mäanderartig
geformten Randes jeweils mittig zu einem randnahen Aufstandsbereich
für eine
Flasche ausgerichtet sind.
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Des
Weiteren kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei einander gegenüberliegende
Vertiefungen des Randes einen angefasten oder gerundeten Rand aufweisen.
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Durch
diese Anordnung ist es möglich,
einen Spanngurt oder ein Spannband in diesem Bereich um das Gesamtgebinde
anzuordnen, ohne dass die Gefahr besteht, dass das Spannband an
scharfkantigen Randkanten des Randes verletzt und beschädigt wird.
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Um
die eingestellten Flaschen noch besser in ihrer Position halten
und ausrichten zu können,
ist vorgesehen, dass am Rand des Kunststoffformteils hohlsäulenartige
Vorsprünge
angeformt sind, die parallel zur Flascheneinsteckrichtung gerichtet
sind und in den Spalt zwischen zwei benachbarten Aufstandsbereichen
für Flaschen
zielend vom Rand abragen, wobei sie Stützflächen für eingestellte Flaschen bilden
und sich an deren Mantel abstützen.
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Diese
hohlsäulenartigen
Vorsprünge
können im
Verlauf der Wandung vorzugsweise dreieckigen Querschnitt aufweisen,
so dass die eingestellten Flaschen sich an beiden Seitenflächen des
dreieckigen Vorsprunges abstützen,
während
die dritte Fläche quasi
den Rand des Kunststoffformteiles bildet oder in diesen übergehen.
In den Eckbereichen können entsprechende
Füllstücke angeformt
sein, die ebenfalls als Hohlsäulen
ausgebildet sind, um auch hier einen wackelfreien Sitz der eingestellten
Flasche zu gewährleisten.
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Zudem
ist vorgesehen, dass im Kreuzungsbereich von jeweils vier benachbarten
Aufstandsbereichen für
Flaschen jeweils Stützpinolen
in Form von Hohlsäulen
an das Formteil angeformt sind, deren Form der Form der eingestellten
Flaschen angepasst ist und durch die die eingestellten Flaschen
seitlich abgestützt
sind.
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Auch
durch diese Stützpinolen
wird eine zusätzliche
Lagesicherung der Flaschen gewährleistet. Um
eine besonders gute Sicherung der Flaschen zu gewährleisten,
kann vorgesehen sein, dass die Stützpinolen höher sind als die außen umlaufende Wandung
des Kunststoffformteils.
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Um
eine hohe Steifigkeit der Einrichtung zu erreichen, ist vorgesehen,
dass der umlaufende Rand doppelwandig ausgebildet ist, wobei der
so gebildete im Querschnitt etwa U-förmige Rand in Gebrauchslage
nach unten offen ist und die Basis der U-Form die obere Horizontalkante
des Randes bildet.
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Um
zu vermeiden, dass nebeneinander angeordnete Kunststoffformteile
mit ihren Wandungen aneinander reiben und dort Abrieb an den Wandungen
entsteht, ist vorgesehen, dass am umlaufenden Rand außenseitig
mindestens eine vorragende Schutzleiste ausgebildet ist.
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Um
ein Verhaken von nebeneinander stehenden Formteilen, insbesondere
bei der Aufstapelung von mehreren gefüllten Formteilen zu vermeiden,
ist vorgesehen, dass am umlaufenden Rand außenseitig mindestens eine vorragende
Distanzrippe angeformt ist.
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Um
die Handhabung des Formteiles in leerer oder auch gefüllter Form
zu erleichtern, ist vorgesehen, dass mindestens an zwei gegenüberliegenden Bereichen
des umlaufenden Randes Griffkonturen vorgesehen sind.
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Dabei
ist bevorzugt vorgesehen, dass die Griffkontur durch einen doppellagigen
Wandbereich gebildet ist, der in Gebrauchslage unterseitig durch ein
Wandungsteil, das vorzugsweise gerundet ist, geschlossen ist und
gegebenenfalls oberseitig eine Entformungsöffnung aufweist.
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Zudem
kann vorgesehen sein, dass der doppellagige Wandbereich durch die
Wandungsteile innenseitig verbindende Stützstege versteift ist.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung, die aber auch als selbständig erfinderisch
angesehen wird, wird darin gesehen, dass das Formteil unterseitig Einsteckbereiche
für die
Verschlusskappe der Flaschen aufweist, die durch hülsenartige
Vorsprünge gebildet
sind, die konzentrisch an eine zentrische Lochung eines oberseitigen
Aufstandsbereiches für
jeweils eine Flasche anschließen.
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Diese
hülsenartigen
Vorsprünge
ragen unterseitig vom Kunststoffformteil ab und sind vorzugsweise
so angeordnet, dass der seitliche Zublick nicht durch den umlaufenden
Rand des Formteiles abgedeckt ist. Sie schließen konzentrisch an die zentrischen
Lochungen zur Aufnahme des Flaschenverschlusses an, wobei hierdurch
eine Führung
und Halterung für
das den Verschluss tragende Flaschenende erreicht ist.
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Um
eine sichere, exakt ausgerichtete und klapperfreie Anordnung zu
erreichen, ist vorgesehen, dass radial an dem hülsenartigen Vorsprung jeweils Rippen
anschließen,
die abgestufte Stützkanten
für die
Neckringe von Flaschen bilden, wobei die ersten Stufen der Rippen
auf einer gemeinsamen Kreislinie liegen, deren Durchmesser den Durchmesser
des Neckrings von Einwegflaschen angepasst ist, so dass der Neckring
zwischen den ersten Stufen gefasst ist, und die zweiten Stufen auf
einer gemeinsamen Kreislinie liegen, deren Durchmesser dem Durchmesser
des Neckrings von Mehrwegflaschen angepasst ist, so dass der Neckring
zwischen den zweiten Stufen gefasst ist.
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Beispielsweise
in der aufgestapelten Lage von mit Flaschen gefüllten Formteilen greifen die
hülsenartigen
Vorsprünge über den
Verschluss der in das darunter befindliche Teil eingestellten Flaschen, wobei
auch die Neckringe der Flaschen exakt eingefasst sind und gehalten
werden. Die ersten Stufen der Rippen bilden dabei einen Freiraum,
in den der Neckring von Einwegflaschen eingreifen kann, während die
zweiten Stufen so bemessen und angeordnet sind, dass sie den Neckring
von Mehrwegflaschen exakt umfassen und halten.
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Um
zu erreichen, dass eine Führung
beim Aufsetzen des oberen Formteiles auf die darunter befindlichen
Flaschen erfolgt, ist vorgesehen, dass die Rippen von dem hülsenartigen
Vorsprung zu ihrem äußeren Ende
hin ansteigend geformt sind, wobei die ersten Stufen axial vom Ende
des Vorsprungs weniger beabstandet sind als die zweiten Stufen.
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Durch
die schräge
Neigung der Rippen bilden diese Führungselemente beim Aufsetzen
des Formteiles auf Flaschenverschlüsse, so dass diese zwangsläufig in
die gesicherte Position zwischen den Rippen und ihren Neckringen
geführt
werden.
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Um
eine gute Führung
zu erreichen, und insbesondere eventuell zwischen Neckring der Flasche und
Verschluss abstehende Reste des Garantieverschlussbandes in eine
Position zu überführen, so dass
sie beim Einstecken der Verschlussteile in die hülsenartigen Vorsprünge nicht
stören,
wird vorgeschlagen, dass zwischen den gestuften Rippen schräge Gleitrippen
angeordnet sind.
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Vorzugsweise
ist dazu vorgesehen, dass zwischen den gestuften Rippen und den
Gleitrippen in Umfangsrichtung Freiräume gebildet sind, in die Verschlussbandteile,
die sich zwischen dem Neckring und dem Verschluss befinden, einführbar sind.
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Insbesondere
zum Zwecke der Versteifung ist dabei vorgesehen, dass die Rippen
von einem Ringkörper
umgeben und an diesen angeformt sind, wobei der Ringkörper axial
gegenüber
dem hülsenartigen
Vorsprung weiter von der Unterseite des Kunststoffformteiles abragt.
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Dabei
ist bevorzugt vorgesehen, dass der Ringkörper an die Unterseite des
Kunststoffformteils angeformt ist.
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Um
eine Versteifung des gesamten Kunststoffformteiles zu erreichen,
ist zudem vorgesehen, dass die Ringkörper benachbarter Einsteckbereiche durch angeformte
Stützstege,
vorzugsweise mehrere zueinander parallele Stützstege, verbunden sind, wobei
die Stützstege
vorzugsweise auch an die Unterseite des Kunststoffformteils angeformt
sind.
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Durch
diese Anordnung wird nicht nur eine Versteifung des Kunststoffformteiles
erreicht, sondern es wird auch eine gute Lauffähigkeit auf Laufbändern oder
dergleichen Transporteinrichtungen sichergestellt sowie eine gute
Auflage des jeweils untersten Kunststoffformteiles auf einer Palette
oder dergleichen erreicht.
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Um
ein Verrutschen auf der Aufstandsfläche zu verhindern, ist vorgesehen,
dass die in der Aufstandsebene des Kunststoffformteils liegenden Randkanten
der Stützstege
eine Rutschsicherung aufweisen.
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Hierbei
ist bevorzugt vorgesehen, dass die Rutschsicherung durch eine angeformte
Schicht aus elastomerem Werkstoff gebildet ist.
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Solche
elastomeren Schichten aus relativ weichem Kunststoff können an
die ansonsten harten Elemente des Kunststoffformteiles im Wege des Zweikomponentenspritzverfahrens
angeformt sein.
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Weiterhin
ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass in das Kunststoffformteil
Einweg- PET-Flaschen eingestellt sind und auf die den Verschluss
und den Neckring aufweisenden Enden der Einweg-PET-Flasche ein weiteres
Kunststoffformteil aufgesetzt ist.
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Alternativ
ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass in das Kunststoffformteil
Mehrweg-PET-Flaschen eingestellt sind und auf die den Verschluss
und den Neckring aufweisenden Enden der Mehrweg-PET-Flaschen ein
weiteres Kunststoffformteil aufgesetzt ist.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden
näher beschrieben.
Es zeigt:
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1 eine Vorrichtung zum Transport
und zur Aufbewahrung von Flaschen in Seitenansicht;
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2 desgleichen in Stirnansicht;
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3 einen Ausschnitt der Vorrichtung
von schräg
oben gesehen;
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4 ein Detail der Vorrichtung
im Schnitt gesehen;
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5 ein Detail der Vorrichtung
von oben gesehen;
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6 ein Detail der Vorrichtung
von unten gesehen;
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7 eine Vorrichtung von der
Unterseite her gesehen;
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8 einen Ausschnitt der Vorrichtung
von der Unterseite her gesehen;
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9 eine schematische Schnittdarstellung einer
Einzelheit der Vorrichtung;
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10 eine Variante der Vorrichtung
in Ansicht von schräg
oben gesehen.
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In
der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum Transport und zur Aufbewahrung
von Kunststoffflaschen, insbesondere PET-Flaschen, für Getränke gezeigt.
Bei diesen PET-Flaschen kann es sich alternativ um Mehrwegflaschen
handeln, die einen mündungsnahen
Neckring aufweisen, der im Durchmesser etwa 6 mm größer als
die Verschlusskappe der Flasche ist, und die einen Boden aufweist,
der eine Aufstandsfläche
in Form einer umlaufenden vorstehenden Rinne besitzt, oder aber
es können
PET-Einwegflaschen vorgesehen sein, deren Neckring nur etwa 2 mm
größer als
die Verschlusskappe ist, die identische Abmessung wie bei einer
Mehrwegflasche aufweist, und deren Boden mehrere vorragende Stützfüße in Form
von Noppen oder dergleichen aufweist, die auf einer Kreislinie verteilt
angeordnet sind. Insbesondere aus 1 und 2 ersichtlich, besteht die
Vorrichtung aus einem tablettartigen Kunststoffformteil 1.
Dieses Kunststoffformteil 1 weist oberseitig eine Vielzahl von
Aufstandsbereichen 2 für
Flaschen auf. Jeder Aufstandsbereich ist im Wesentlichen kreisrund
ausgebildet und weist radial relativ außenliegend eine rinnenartige
umlaufende Vertiefung 3 auf. Diese umlaufende rinnenartige
Vertiefung 3 ist zur Aufnahme der umlaufenden bodenseitigen Rinne
einer Mehrwegflasche bestimmt und dieser formmäßig zumindest insoweit angeglichen,
dass die am Boden der Flasche vorgesehene Rinne passend in die Vertiefung 3 eingesetzt
werden kann. Nach radial innen versetzt weist der Aufnahmebereich 2 der Vertiefung 3 benachbart
einen Einsatzbereich 4 für die am Boden einer Einwegflasche
befindlichen Stützfüße auf.
Dieser Einsatzbereich 4 ist durch zwei konzentrische voneinander
radial beabstandete Kreisringe 5,6 begrenzt, wobei
die Kreisringe durch radial verlaufende Wandteile 7 miteinander
verbunden sind. Somit sind zwischen den Wandteilen 7 und den
Wandungen der Kreisringe 5 und 6 fensterartige Ausnehmungen
(4) gebildet.
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Die
Anordnung und Ausrichtung der entsprechenden Vertiefung und Ausnehmungen
ist so gestaltet, dass eine eingestellte Einwegflasche jeweils mit
allen an ihr befindlichen Stützfüßen einen
entsprechenden Aufstandsbereich findet.
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Jeder
Aufstandsbereich 2 weist eine zentrische Lochung 8 auf,
deren Durchmesser der Verschlusskappe der Flaschen angepasst ist,
wobei die Verschlusskappen der Einwegflaschen und der Mehrwegflaschen
gleiche Dimensionierung aufweisen. Ein solches Kunststoffformteil 1 kann
also auf ein darunter befindliches, mit Flaschen gefülltes gleiches
Formteil 1 aufgesetzt werden, wobei dann Verschlusskappen
der unten stehenden Flaschen in die zentrischen Lochungen 8 des
oben befindlichen Kunststoffformteiles 1 eingreifen.
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Wie
insbesondere aus 7 ersichtlich, weist
das Kunststoffformteil rechteckige Form mit gerundeten Eckbereichen
auf. Im Ausführungsbeispiel ist
das Kunststoffformteil 1 zur Aufnahme von 24 Flaschen geeignet
und bestimmt, die in vier zueinander parallelen Reihen von jeweils
6 Flaschen angeordnet werden können.
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Das
Kunststoffformteil 1 weist umlaufend eine Wandung 9 auf,
wobei die Wandung eine Höhe von
etwa 40 mm bis 60 mm aufweisen kann.
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Die
in der Beschreibung angegebenen Abmessungen sind jeweils nur beispielhaft,
nicht aber einschränkend.
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Der
obere Rand der Wandung 9 weist einen mäanderartigen Verlauf auf, wie
insbesondere aus der Darstellung gemäß 1 und 2 ersichtlich
ist. Die Vertiefungen des mäanderförmig geformten
Randes sind jeweils mittig zu einem randnahen Aufstandsbereich 2 für eine Flasche
ausgerichtet, so dass eine eingestellte Flasche infolge der Ausbildung des
Randes nahezu über
ihre gesamte Länge
sichtbar ist. Insbesondere können
Etiketten oder sonstige Kennzeichen der Flasche gut erkannt werden.
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Vornehmlich
zwei einander gegenüberliegende
Vertiefungen des Randes, beispielsweise die Vertiefung 10 weist
einen angefasten oder gerundeten Rand auf, so dass ein Spannband
aufgenommen und schadlos, ohne Gefahr der Zerstörung des Spannbandes um das
Formteil gespannt werden kann. Beispielsweise kann so ein Stapel
von mehreren befüllten
Formteilen mittels eines Spannbandes umhüllt werden, wobei auf die oberste
Lage von Flaschen noch als Deckelteil ein entsprechendes Kunststoffformteil 1 aufgesetzt
wird.
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Wie
beispielsweise aus 3 ersichtlich, sind
am Rand 9 des Kunststoffformteiles 1 hohlsäulenartige
Vorsprünge 11 angeformt,
die parallel zur Flascheneinsteckrichtung nach oben gerichtet sind und
in den Spalt zwischen zwei benachbarten Aufstandsbereichen 2 für Flaschen
zielend vom Rand 9 abragen. Diese Vorsprünge 11 bilden
Stützflächen für eingestellte
Flaschen und zudem Führungsflächen für diese.
In den Eckbereichen sind entsprechende hohlsäulenartige Führungselemente 12 vorgesehen.
Auch diese sind an der Seitenwandung 9 angeformt und ragen
in das innere des Kunststoffformteiles vor. Auch in den Kreuzungsbereichen
von jeweils vier benachbarten Aufstandsbereichen 2 für Flaschen
sind jeweils Stützpinolen 13 in
Form von Hohlsäulen
an das Formteil 1 angeformt, wobei deren Flächen, die
an eingestellte Flächen
anlegbar sind, entsprechend der Flaschenform geformt sind, so dass
die eingestellten Flaschen durch die diversen hohlsäulenartigen
Elemente mehrfach auf ihrem Umfang abgestützt und geführt sind.
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Insbesondere
bei der Ausführungsform
gemäß 10 sind diese Stützpinolen 13 erheblich
höher ausgebildet
als die Wandung 9 des Kunststoffformteiles, so dass auch
sehr hohe Flaschen sicher gehalten und geführt sind. Zudem können die
Pinolen an den Flächen,
die an den Flaschen anliegen, noch rinnenartige Ausnehmungen aufweisen,
in die Verpackungselemente von Mehrfachpackungen von Flaschen eingreifen
können,
wie in 10 verdeutlicht ist.
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Der
umlaufende Rand 9 ist vorzugsweise doppelwandig ausgebildet,
wobei der so gebildete, im Querschnitt etwa U-förmige Rand in Gebrauchslage
nach unten offen ausmündet
und die Basis der U-Form die obere Horizontalkante des Randes bildet. Um
zu vermeiden, dass die einander liegenden Seitenwandungen 9 von nebeneinander
angeordneten Formteilen beim Transport oder dergleichen reibend aneinander
liegen und einen Abrieb bilden, ist am umlaufenden Rand 9 außenseitig
mindestens eine vorragende Distanzrippe 14 angeformt.
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Um
ein Verhaken von nebeneinander gestellten Formteilen 1 zu
vermeiden, können
zusätzlich
am umlaufenden Rand 9 außenseitig vorragende Schutzleisten 15 angeformt
sein.
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Zudem
ist an mindestens zwei gegenüberliegenden
Bereichen des umlaufenden Randes 9 die Anordnung von Griffkonturen 16 vorgesehen,
die unterseitig durch ein Wandungsteil, welches vorzugsweise gerundet
ist, geschlossen sind und gegebenenfalls oberseitig (bei 18) eine
Entformungsöffnung aufweisen.
Dadurch wird der Greifkomfort für
den Benutzer gefördert.
Zudem ist der doppellagige Wandbereich durch die Wandungsteile innenseitig
verbindende Stützstege
versteift, wie bei 18 ersichtlich ist.
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Um
nicht nur den Fuß der
eingestellten Flaschen quasi formschlüssig abstützen und einsetzen zu können, sondern
auch den Neckring der Flaschen sauber fixieren und halten zu können, wenn
ein Kunststoffformteil 1 auf ein darunter befindliches
mit Flaschen gefülltes
Formteil 1 aufgestapelt wird, weist das Formteil 1 unterseitig,
wie beispielsweise in 6 ersichtlich,
Einsteckbereiche 19 für
die Verschlusskappe der Flaschen auf, die durch hülsenartige
Vorsprünge 20 gebildet
sind, die konzentrisch an die zentrische Lochung 8 des
oberseitigen Aufstandsbereiches 2 für jeweils eine Flasche anschließen. Radial
an diesen hülsenartigen
Vorsprung 20 schließen
jeweils Rippen 21 an, die abgestufte Stützkanten 22,23 für die unterschiedlich
dimensionierten Neckringe von Flaschen bilden. Die ersten Stufen 22 der
Rippen 21 liegen auf einer gemeinsamen Kreislinie, deren
Durchmesser dem Durchmesser des Neckringes von Einwegflaschen angepasst
ist, der ca. 2 mm Durchmesser größer als
die Verschlusskappe ist. Hierdurch ist es möglich, den Neckring zwischen
den ersten Stufen 22 formschlüssig zu fassen.
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Die
zweiten Stufen 23 liegen wiederum auf einer gemeinsamen
Kreislinie, deren Durchmesser dem Durchmesser des Neckrings von
Mehrwegflaschen angepasst ist, der ca. 6 mm größer als der Durchmesser der
Verschlusskappe ist. Auf diese Weise wird auch dieser Neckring zwischen
den zweiten Stufen 23 annähernd formschlüssig gefasst.
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Die
Rippen 21 sind von dem hülsenartigen Vorsprung 20 zu
ihrem äußeren Ende
hin ansteigend geformt, wie beispielsweise aus 4 ersichtlich ist, wobei die ersten Stufen 22 axial
vom Ende des Vorsprungs 20 weniger beabstandet sind, als
die zweiten Stufen 23, wie ebenfalls insbesondere aus 4 ersichtlich ist.
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Die
Rippen 21 wiederum sind von einem Ringkörper 24 umgeben und
an diesem angeformt, wobei der Ringkörper 24 axial gegenüber dem
hülsenartigen
Vorsprung 20 weiter von der Unterseite des Kunststoffformteiles
abragt. Dieser Ringkörper 24 ist
zudem an die Unterseite des Kunststoffformteiles 1 angeformt.
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Wie
insbesondere aus 4 ersichtlich,
sind zwischen den gestuften Rippen 21 jeweils schräg geneigte
Gleitrippen 26 angeordnet, die Führungsfunktion für den Verschluss
einer Flasche und das gegebenenfalls abragende Verschlussbandteil
eines Garantieverschlussbandes haben
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Wie
ebenfalls insbesondere aus 6 ersichtlich,
sind die Ringkörper 24 benachbarter
Einsteckbereiche 19 durch angeformte Stützstege 25 verbunden,
wobei die Stützstege
auch an die Unterseite des Kunststoffformteiles 1 angeformt
sind. In der Aufstandsebene des Kunststoffformteiles 1,
mit welchem dieses auf eine Aufstandsfläche abgestellt werden kann,
sind die Randkanten der Stützstege 25 aus
elastomerem Werkstoff gebildet, so dass hierdurch eine Rutschsicherung
gebildet ist.
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Die
besondere Ausbildung des Einsteckbereiches 19 dient dazu,
eine gute Kraftübertragung
abgestuft für
Mehrweg- und Einwegflaschen auf zwei Höhen zu erreichen, wobei die
Rippen 21 verformungsstabil zwischen zwei Ringen eingebunden sind.
Der Freiraum zwischen den Abstützbereichen, also
zwischen den Stufen, und zwischen den Stufen und dem Ringteil 24 dient
dazu, abstehende Sicherheitsverschlussbandteile störungsfrei
aufnehmen zu können,
wie sie häufig
beim Leergut noch vorhanden sind.
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Die
Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel
beschränkt,
sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
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Alle
neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel-
und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.