DE1802030U - Langarm-pikiermaschine zur verarbeitung von pelzen, pelzimitationen und textilmaterialien. - Google Patents
Langarm-pikiermaschine zur verarbeitung von pelzen, pelzimitationen und textilmaterialien.Info
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Description
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Pikietagehln ßur terejbellsuw toa Pelt Pe .. a.. t. i6neB. unelMaeyialiwn-,.,.........,... Die Erfindung betrifft eine Pikierc&sehine zur Herstellung von Blindsticharbeiten an Peleen, eiximitationen und Textilmateri- allen Die ikierungen diewer Bekleidungastucke und der hierzu notwendigen Materialien ßind bei vielen Arbeitsvorgängen nur unterSchwierigkeiten oder überhaupt nioht m8glich$ da der Durobgangera= der bekannten Pikiemaachinen nicht no grose ist# da-es ein ungehindertes Pikieren von Materialien welche breiter sind wie der Durohgang des Mäschinenarmes in einem Arbeitsgang möglichist. Als Durobgugora= einer Nähmasohine bezeichnet man die horizon- tale Linie auf der Maschlneagrunplatte (Maschineafuss) vom Na- deleinetich (Stiohplattenaitte) bie zur inneren senkrechten Kan- te des Maschinenarmea. Der grSeste Durohgangaraum der bekannten Pikieraasohinen beträgt ea 35 cm. Sowohl an Pelzmänteln, als auch bei der Herstellung von Herren-und Damen-Oberbekleidung aus Stott und anderen Materi- alien in der Bekleid<mgeindußtrie ergeben eich fter Breiten bis mindestens SO 08, welche pikiert werden müssen* Schon ArbeitMtttoke in Breiten von 50-60 cm können mit den be- kannten Pikiermaschinen höchstens in der halben Breite pikiert werden, 804. 88 ee erforderlich i. t. einen entsprechenden Teil des ArbeitaaUickes umzulegen oder einzurollen, damit es durch den zu kurzen Arm der Maschine hindurchgeführt werden kann. Durch diese-nicht zu umgehende-Hilfamsuasnahme wird oft der Transport des Nähgutea gehemmt, außerdem ist die Näherin in der Durchführung hinsichtlich Genauigkeit der Pikierung behindert, da sie mit der rechten Hand da. eingerollte. od. r umgelegte ArbeitaatUek durch den Masohinenarm hindurohführen muss. Außerdem ist der vorbeselchnete Maschinenaufsatz beiderseifig durch Stehbolzen mit dem Maschinenuntersatz starr verbanden, sodass Maschinen - Untersatz Maschinen - Fuss Maschinen-Am und Maschinen-Aufsatz als eine fest verbundene maschineneinheit betrachtet werden kön-Verarbeitungen solcher Arbeitoatüoko in den angegebenen Brei- ten können ? 11 den bekannten Pikiermasohinen ohne das vorbe- zeiohnetsVolegen oder Einrollen nur ertolgeng wenn das Ar- beitsstüek nur etwa bis <ur SKIfte pikiert wird* Es ist dann erforderliht den Nähv<trg< zu untrbreehen, ds pikieren- dellzteXV agF der htBE ratesmeieat heMzudrehent W dann die ande » Hälfte in entgegengstietzter Riehtung zu pikie- ren Bei diesem Verfahren besteht noch der Naehteil daaa durch die Pikierug des Arbeitsstücken in verschiedenen Riohtungen tertebwen entstehen. welche sieh bei der weiteren Verarbei- tung nachteilig aaewirken. Bei beiden angegebenen Verfahren mit den bekannten Pikiermaschi- nen entstehen auaser den beschriebenen Nachteilen in der Verar- bettung von breiten Werkatken noch erhebliche Zeitverluste, welche ebenfalls durch den gteeren Durohgangaraum der Fangarm- Piktermaechine vermieden wert=* Nach der Erfindung seil ee abglich gemacht werden diese Nachtei- le zu beseitigen durch Verwendung einer Langarm-Pikiermaschine mit einem grsseren orchgangsramt beiapielsweiae 80 Gm. Bei den hoben Drohsahlen-0&6 3000U/min.-welche bei Blind- at1cbaloh14en. erlangt werden. entstehen bei einem Durohgangs- raum von ca. e0 ea aeh bei einem etSrket möglichen aechinen- &D& und beater Answahtang, Schwingungen dee Stöfftragarmes nd desXaschinenkopfeei welche bei Blindettehmanebinen mit Bogen- nadelnnganetige den Nähverg&n etSrende Bewegungen der Näh- werkzeuge terurache oodaso kein einwandfreies Anstecken der m tot mehr e gen kam. Es ist daher bei der angarm-Pikiermaschine ein besonderer dpelMSDßiger Xaschinenuntersatz verwendete Der Maschinen- fas iBt Nit diesem Cntersatt feet verbunden. Der Maschinen- mterßaK weist eine Seea&tLänge von ea. 176 cm antl er ist in die Tischplatte eingelaaaen und mit dieser verschraubt. Ausserden ist eine weitere Versteitung der Maschine durch eine brückenahnliche Rohrkonatruktion mit ebenfalls ca< 176 am Län- ge erreicht worden* Dieser Maeehinenateats erhalt ear Stabili- stern eine Anzahl Verstrobungen Und ist mit dem Maschinen- arm durch eine stabilisierende H<erung verbunden* mit dieser Langarm-Pikiermaschine können die angegebenen Materialien in Breiten bis zu ca. 80 cm in der vorbezeichneten Arbeitsweise ohne Unterbrechung pikiert werden. Für die in der Praxis vorkommenden grössten Längen der Arbeitsstücke, beispielsweise Mäntel, genügt die bekannte Tranaporteinrichtungnen. auf Vorrat verarbeitet, welche in einzelnen Stücken zusammengenäht eine vielfache Länge des erforderlichen Fertigteiles haben, sodass in diesen Fällen der Transporteur der Pikiermaschine den Materialvorschub nicht mehr einwandfrei gewährleistet.beiPikiermasohinen. Es werden jedoch, sowohl bei der Pelzverarbeitung, als auch in der Herzen-und Damen-Oberbekleidangs-Industrie Arbeitsteile - Als Beispiel wird die bekannte Arbeitsweise der Pikierung der Unterkragen aus Filz und Leinwand in Vorrat angeführt, bei welcher die miteinander zu verbindenden Stoffe in ihren Blnzelteilen und an den Enden zu einem endlosen Band zusammengenäht und in der unendlichen Rolle fortlaufend durch die Pikiermaschine geführt werden.
- Dieses Verfahren wird bei den grösseren Firmen für Oberbeleidung mit den bekannten Pikiermaschinen durchgeführt, wodurch sogen. feertig pikierte "Teppiche" hergestellt werden, aus wel-
schnitten werden können.chen dann die Unterkragen in den benötigten Maßen herausge- - Es ergeben sich bei dieser Herstellungsweise schon bedeutende Vorteile, sowohl durch Zeitersparnisse, als auch in Material-Einsparungen.
- Mit der bezeichneten Langarm-Pikiermaschine - gemäss vorliegender Erfindung - können jedoch diese Vorteile bedeutend erhöht werden, was ein weiterer Erfindungsgedanke ist, da das Material in seiner ganzen Breite von 80 cm - wie es von den Webereien hergestellt und an die Verarbeitungsbetriebe geliefert wird-in einem Arbeitsgang ohne sonstige Bilfsmassnahmen, be-
,,"'V sondere Vorrichtungen oder Unterbrechungen pikiert werden kann. 'ì DieZeit*. und materialei » parmgen erhöhen sich mit der Länge des zusammengenähten Sohlauohea, aodaso Rollen von 10-20 mtr. Länge hergestellt werden knnent jedoch mit einer geringeren Breite. Der Transport welcher endloser Sehlauche in einer Breite von 80 exe wie er bei der Langars ksexmaßohine mb h t erfordertxaaätzliche Tranaporteinrichtngen. Beiapielaweise sind bereit* Pürderwalzen beka=t# welche hinter der Pikier- maschine angebracht sind# diese können nur bei Suræmwi- kiermaachinen einen einwandfreien Vorechub gewährleisten. Bei der angarm-PikierNaeahine mit einem Durchgsngaraam von ca. * 8t am genügen dieee Tranaporteinrichtangen nichts da bei größeren Breiten und Llngen Verschiebungen der einzelnen stofflagenerfolgen. Aae rdem maaN durch nngleichmäasige Beeinflussung des Stoff- vorschubee die Näherin mit beiden Händen den Durchlauf des Materials regulieren, da sonst der zu pikierende Schlauch durch die einseitige Uilfotranaportierung schräg gezogen wird. Dergleichm&aaige und einwandfreie Transport des SShgates mit der beschriebenen Imngam-Pikiernaschine wird durch die vor- liegendeErfindung ebenfalls erreichte Es sind deshalb Trans- portbänder vorgtoohenl diene befinden sich sowohl auf der lin- ken Seite des Tisohen sowie auob auf der ganzen länge des Durchgangsraumee der Maschine und aueerd r ma hlnfer der Maschine, sodaas daa zu pikierende Material ohne Mitarbeit der Näherin gleiahmäaeig vorgeschoben wird. Durch die größere Auflag. fläche des Nähgutes kann auf Be- lastungaeinrichtungen-die erfahrungsgemäes bei grsseren Stoffbreiten eine Verschiebung der Stofflagen verursachen- verzichtet worden. Die beiden Pörderbänder haben je eine Breite von ca. 10 cm und eine Tranaportauflage von oa. 1. tr. In den Zeichnungen sind Ausführungabeispiele dargestellt.
Claims (1)
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y A n s, r. ü. ch. e. 1 Blta<ih&8m&scM&$ <am meieyom wa ahye<n Pwlt-eder Stefflagen von grSwaerer Breittt-i- w 80 Xt cha*t i$l<w<i « 80 <m , dM<tr zamaiatmt, M< t§ og von 0*. 80 = hat, O ! Maeahia <tim<t& DyehtngaraNm A ? (F. X TOJt oa. 80-Mt. bridtBHadeiic&aw&echi&< &o, e& Atpraeh t dt** H VtXMmg von ShwiBa&gea. M&twr&al &$y Mwehi m< An i< Tiwehplat$ 9 $i&glawa<a-<a. ve ? tttytdey XtaaM&wnKntwrw&t , r wglieht tofpel-l-fermiS 1ett Toreeaehen 1et, der etwa 41e 4. ppelte LIaS-4.. X. 8Ohineaar8..'> b.. 11st uni nicht AU mit den KaBO&iaafw& 2' xondya. aoh mit einer tewa&halic&ß. KöMtrtien 4 vertan'- 4entstt die h oberhal de< K&ßchiaeMArm<< 3) ywxcM wei 4 ? Mmohinwaarm 3 daye& eia Kalter= « 6) mit der brückeaäbnlioheri Konistruktion 4) t$ts 4)te. tlehalten wirt. Bliadiatiebnab » ount » oh Auspruob 23, d. «. de die Verinda jxwiwohen M&aohiaaM&ter<at< t) ad der byce&Saliewa KcatraMioa 4) dHre& Steh'ol« n 7 wtM ? ? erfolgt. 4*) BiawtienSaaeeMN nach Anwprah 1 ** 3 dgd. zurVerar~e1i... Ton endl.... Rol18a ! estll8ater1- alitaTyanapcytbaady 0 saA 1 (Mgm) vrge <eh$a windt di$ über Tran<pcrtylw& ), 3) nd 14) aMl&fa wobei di$ Rciws an der MwM. M § der ahgaS gelwer oderren 11aohplatte 9) gelagert 8in4. (1g. II) S) BliaeihnRhtscia nah Ansprach 4, . 4. die b t Gch rhlb deg Kn berkeit nicht nur uterbalb den xaaohiaoname* 3) s sonde= in dernelben Breite auch auf der linken Sei- te der Mawehi&wßtiwc&pl&t 9) Tygthen « iM* (Mg. xn) 6. BliadatioähXMe nach AMpra. 4 ? && 5t g*A* di-Gohwinit &er Tr<us. artbNnder 10) Mnd 11) » t die GeaohwiMt « keit der Vorschubeinricht= « der nue : ra8oJt. 1JM ab, e. tl~t werden kau.
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1958
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