DE551212C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Waescheraendern, insbesondere von Kragenleisten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Waescheraendern, insbesondere von KragenleistenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Wäscherändern, insbesondere von Kragenleisten Gegenstand derErfindung ist einverfahren und eine Vorrichtung zum selbsttätigen Herstellen von Wäscherändern, insbesondere von Kragenleisten, und zwar fallweise unter vorhergehendem Zusammennähen von zwei oder mehrerenStoffschichten, wie dies bei derHerstellung von Kragen erforderlich ist.
- In solchen Fällen wurde bisher nur das Zusammennähen maschinell vorgenommen; das Falzen der zusammengenähten Kragenleisten mußte jedoch mit der Hand erfolgen.
- Es sind bereits Einrichtungen zum Säumen von Stoffrändern bekannt; insbesondere dient dazu ein sogenanntes Nähmaschinenfüßchen, welches derart arbeitet, daß der Stoffrand zunächst gefalzt, und dieser Falz sodann angenäht wird. Ein Nachteil dabei ist allerdings, daß vorerst ein Zipfel des Stoffes mit der Hand umgelegt und in die Säumvorrichtung eingeführt werden muß, die aus einer in einerAusnehmung desFüßchens vorgesehenen Spiralfeder besteht. Diese Einrichtung eignet sich daher nur zum Säumen längerer Stoffstreifen, jedoch nicht für Kragen bzw. kurze Kragenleisten. Außerdem kann diese Einrichtung nicht für das vorhergehende Zusammennähen von zwei oder mehreren Stoffschichten und dann für das darauffolgende Falzen Verwendung finden, wie dies bei der Herstellung der Kragenleisten erforderlich ist. Ferner ist jedes Füßchen nur für eine bestimmte Saumbreite eingerichtet, welche nicht geregelt werden kann.
- Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß nach dem gegebenenfalls erforderlichen Zusammennähen der einzelnen Stoffschichten durch eine geeignete Einrichtung. in gewünschtem Abstand eine mit dem Rande parallele Rille eingedrückt wird, wodurch der Stoffrand leicht abgehoben wird, worauf derselbe selbsttätig bei der gegenseitigen Bewegung zwischen Stoff und Maschine in eine schräge wellenartige Ausnehmung der Vorrichtung eintritt, woselbst infolge der schrägen Führung ein Umlegen des Stoffes bei derWeiterbewegung erfolgt. Nach dem Austreten aus der Führung wird der Falz durch einen hammerförmig ausgebildeten Teil niedergedrückt.
- Eine besonders geeignete Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Herstellen der Wäscheränder wird dadurch erzielt, daß das Füßchen einer Nähmaschine entsprechend ausgebildet wird, derart, daß dasselbe sowohl das vorhergehende Zusammennähen der einzelnen Stoffschichten als auch das Falzen der zusammengenähten Ränder und das Niederdrücken derselben durchführt, wobei die Nähmaschine die hierzu erforderlichen Bewegungen verursacht, nämlich das Vorschieben des Stoffes.
- Ein Ausführungsbeispiel der Ausbildung eines solchen Füßchens ist in der Zeichnung in vergrößertem Maßstab abgebildet, woselbst Abb. i und 3 eine Ansicht des Füßchens von beiden Seiten und Abb. 2 eine Ansicht von unten darstellen.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das Füßchen dem angestrebten Zweck durch einen besonderen Ansatz i angepaßt, der unten eine schräge, wellenartige Ausnehmung von abgerundetem Querschnitt -2 besitzt. Diese Ausnehmung erstreckt sich quer durch den Füßchenansatz und reicht bis in den Füßchenkörper. Die Außenwandung, welche diese Ausnehmung begrenzt, ist gegen vorn zugeschä rft und läuft in eine Spitze 3 aus, Wodurch der sich entgegen dem Füßchen bewegende Stoff leicht in die Ausnehmung eintreten kann. Um ein Zusammenballen des Stoffes beim Eintreten in die Ausnehmung 2 zu verhindern, ist die innere Begrenzungswand der Ausnehmung 2 vorn mit einem Ausschnitt q. versehen. Hinter der Ausnehinung z ist der Ansatz i finit einem hamiiTerartigen Stück 5 versehen, das zum Zusammendrücken des umgelegten Stoffes dient. Der Übergang von der Ausnehmung 2 zum rückw . 'irti, -en Hammerstück ist durch eine flache Wölbung gegeben. Der Vorderteil 6 des Füßchens ist zwecks besserer Führung des Stoffes etwas verlängert und verbreitert. Dieser Teil trägt eine Öffnung 7 für den Durchtritt der Nadel, und hinter derselben ist an der Sohle des Füßchens ein Vorsprung 8 vorgesehen, welcher in eine entsprechende Ausnehmung des Stoffschiebers der Nähmaschine eingreift. Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Der Stoff bzw. die einzelnen Stoffschichten werden fallweise mit Hilfe eines Lineals derart in die Nähmaschine eingeführt, daß; die Entfernung des Stoffrandes von dein Vorsprunge 8 der gewünschten Breite des Falzes entspricht. Die größte Falzbreite, welche mit einem Füßchen erzielt werden kann, ist durch den Abstand des Vorsprunges 8 von der Spitze 3 gegeben. Falls die anzufertigende Ware, z. B. Kragen, aus einigen Stoffschichten besteht, so werden dieselben vorerst durch die in der Führung 7 arbeitende Nadel zusammengenäht, und dann wird der Stoff durch den Stoffschieber der Maschine unter den Vorsprung 8 befördert, welcher inZusammenwirkung mit der unter ihm befindlichen Ausnehinung in den Stoff eine Rille seitlich auf der von denn Stoffrand abgekehrten Seite der Naht eindrückt, so daß die Spitze 3 bzw. die geschärfte Kante eindringen kann. Bei der Weiterbewegung des Stoffes wird infolge der wellenartigen Ausgestaltung der abgerundeten Ausnehmung 2 der Stoffrand mit der Näht umgelegt und beim Austreten aus der Ausnehmung durch den hammerartigen Hinterteils niedergedrückt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Wäscherändern, insbesondere vonKragenleisten, dadurch gekennzeichnet, daß in ein und derselben Vorrichtung in einem einzigen Arbeitsvorgang die .Stoffschichten zuerst zusammengenäht werden, worauf der Stoffrand gefalzt und niedergedrückt wird...
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Falzen des -Stoffrandes durch das an sich bekannte Eindrücken einer mit der Randkante gleichlaufenden Rille eingeleitet wird. 3 Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens -nach 'Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem Nähmaschinenfüßchen besteht, das einen Unterteil (i) besitzt, in welchem quer eine abgerundete; wellenartig schräg verlaufende Ausnehmung (2) vorgesehen ist, deren äußere Begrenzungswand zugeschärft ist und in eine Spitze (3) ausläuft zwecks Einführung des Stoffes, daß ferner das Füßchen hinter der Ausnehmung hammerartig ausgebildet ist und die Füßchensohle vor der Ausnehmung einen mit dein Stoffschieber der Maschine zusammenwirkenden Vorsprung (8) zwecks Herstellung einer Rille besitzt. ,l.. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderteil des Füßchens zwecks bessererStofführung verlängert und verbreitert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ39241D DE551212C (de) | 1929-09-08 | 1929-09-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Waescheraendern, insbesondere von Kragenleisten |
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| DEJ39241D DE551212C (de) | 1929-09-08 | 1929-09-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Waescheraendern, insbesondere von Kragenleisten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551212C true DE551212C (de) | 1932-05-27 |
Family
ID=7205847
Family Applications (1)
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| DEJ39241D Expired DE551212C (de) | 1929-09-08 | 1929-09-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Waescheraendern, insbesondere von Kragenleisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE551212C (de) |
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1929
- 1929-09-08 DE DEJ39241D patent/DE551212C/de not_active Expired
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