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DE1800472A1 - Kerze od.dgl. - Google Patents

Kerze od.dgl.

Info

Publication number
DE1800472A1
DE1800472A1 DE19681800472 DE1800472A DE1800472A1 DE 1800472 A1 DE1800472 A1 DE 1800472A1 DE 19681800472 DE19681800472 DE 19681800472 DE 1800472 A DE1800472 A DE 1800472A DE 1800472 A1 DE1800472 A1 DE 1800472A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wick
candle
candle according
wax
envelope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681800472
Other languages
English (en)
Inventor
Summers James R
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SUMMERS JAMES R
Original Assignee
SUMMERS JAMES R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SUMMERS JAMES R filed Critical SUMMERS JAMES R
Priority to DE19681800472 priority Critical patent/DE1800472A1/de
Publication of DE1800472A1 publication Critical patent/DE1800472A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/006Candles wicks, related accessories

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Kerze od.dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Kerze od.dgl. mit einer festen bzw.
  • starren Absteifung, die ein inneres Dochtelement und eine Aubenumhüllung od.dgl. aufweist.
  • Die Vorteile und die Notwendigkeit, Kerzen od.agl. in steifer oder starrer Ausführung herzustellen, sind seit langem bekannt und es sind zu diesem Zweck Kerzen in verschiedenen Ausfdhrungen vorgeschlagen worden. Beispielsweise hat man eine gewisse Versteifung bzw. eine starre Kerze durch eine Faserimprägnierung oder durch Einweben von Metall zu erreichen versucht. Die bekannten Kerzen und Kerzendochte wiesen eine Aussteifung oder einen nachgiebigen Docht auf, ohne daß dabei jedoch die Pestigseit der Kerze od.dgl. als solche netmenswert beeinflußt wurde.
  • Außerdem bestand der Nachteil, daß die bekannten Kerzen nicht gleichmaLSig und sauber niederbrennen und keine nennenswerte Festigkeit gegen physikalische Beanspruchungen oder Hitze aufweisen, wodurch die Formsteifigkeit der Kerzen beeinträchtigt wird.
  • Die Steifigkeit der bekannten Kerzen war üblicherweise von einer solchen Art, daß diese Kerzen beim Abstellen auf einer unterlage in der aufrecht stehenden Lage verblieben, ohne daß jedoch die Kerze selbst nennenswert in ihrer Festigkeit erhöht wurde. Bei den bekannten Kerzen waren überdies die Dochte gewöhnlich nicht starr oder formsteif, sondern nachgiebig, so daß sie nicht in der Lage waren, irgendwelche anderen auf den Docht aufgesetzte Gegenstände zu tragen.
  • Da die bekannten Kerzen und deren Dochte durch die Flamme nicht vollständig und ohne verscirniutzende Rückstände aufgezehrt wurden, stellten sich Rückstände ein, welche den brennenden Dochtteil verschmutzen und dessen Kapillarwirkung beeinträchtigen.
  • Starre Kerzen, wie Siegelker2en u.dgl. weisen uberzüge und innenseitig eine starre Siegelwachsumhtii'lung auf, so daß sie an sich starr bzw. formsteif sind. Es handelt sich hier jedoch nicht um Kerzen, die zu Beleuchtungs- oder Iluminierungszwekken verwendet werden. In der USA-Patentschrift 1 462 601 sind solche Kerzen beschrieben, bei denen zwischen dem eigentlichen Kerzenkörper und dem Siegelwacns eine Schutzschicht angeordnet ist. Wenn eine solche Kerze in aufgerichteter Stellung brennt, so schmilzt die Außenschicht des Siegelwachses und tropit seitlich herunter oder ergiebt sich über die Schutzschicht, wobei er den Docht erstickt und die Flamme auslöscht. Bei diesen Kerzen ist die Schicht des Siegelwachses so dünn, daß sie unter der Wirkung der Flamme des Wachsteils der Kerze schmilzt, ohne daß die Kerze hierbei aber die normale Funktion einer Kerze hat.
  • Da sich der Siegelwachs von dem inneren Kerzenkörper trennt, bleibt eine gewisse Menge des Siegelvachses zurück, der den Brennvorgang der Kerze nachteilig beeinflußt und der auch kein vollständiges Aufzehren der niederbrennenden Kerze erlaubt. Ein fehlerhaftes Abschmelzen des Siegelwachses führt entweder dazu, daß die Flamme im Inneren des Kerzenkörpers eingeschlossen wird, wobei sie gegebenenfalls erlischt, oder es wird die Flamme durch ein Hineinfließen des Siegelwachses in den Kerzenkörper ausgelöscht.
  • Es ist auch bekannt, Kerzen mit einem Überzug aus Hartwachs oder selbst aus Hartwachs herzustellen, um den Kerzen eine höhere Festgkeit bzw. Steifigkeit zu verleihen. Mit solchen Hartwachsen lassen sich die Kerzen jedoch nicht gegen äußere Hitzeeinwirkun-~en schützen; auLerdem läßt sich mit diesen Maßnahmen die Lerbrechlichkeit der Kerzen, insbesondere dünner Kerzen oder nach Art von Kerzen ausgebildeter Anzünder od.dgl. nicht vermindern.
  • Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, die Nachveile der bekannten Kerzen oder sonstiger, nach Art von Kerzen usgebildeter Elemente zu beheben und insbesondere eine Kerze od.dgl. zu schaffen, die weitgehend starr bzw. formsteif ist und ein weitgehend sauberes und gleichmäßiges Niederbrennen ohne nennenswerte Rückstände ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß ist die Außenumhullung der Kerze od.dgl. unabhängig entflammbar und resistent gegen Absorption von geschmolzenem Wachs, wobei sie eine Entzündungstemperatur aufweist, die höher liegt als die Schmelztemperatur des Wachses, wobei die Außenumhüllung durch die Dochtflamme entzündbar und abbrennbar ist.
  • Wesentlich ist demgemäß, daß die Umhüllung aus einem brennbaren bzw. aufzehrbaren Material besteht, dessen Schmelzpunkt bzw.
  • Verbrennunstemperatur höher liegt als der Schmelzpwlkt des normalen Kerzenwachses, wobei die umhüllung bzw. Beschichtung einstückiger Bestandteil der Kerze bzw. eines kerzenartigen Brennelements od.agl. ist.
  • Die von der Kerzenflamme aufzehrbare Schicht bzw. umhüllung dient als tragendes Gerüst bzw. als Schutzdorn der Kerze od.dgl.
  • Die mit der Um1üllung od.agl. versehene Kerze kann selbst als Brennelement dienen oder es bildet den Kern einer Kerze, dessen Tragfähigkeit gegebenenfalls so groß ist, daß er der Kerze eine hohe Innenfestigkeit verleiht, so daß er gegebenenfalls noch zur Halterung oder Abstützung anderer Gegenstände durch die Kerze verwendet werden kann.
  • Wälffend des Brennvorgangs verbleibt Qer Docht bzw. das mit der Außenumhüllung versehene Kerzenelement iii seiner starren Form, wobei sich der brennvorgang mit einem Mindestmaß an Rückständen vollzieht.
  • Die schmelzbare oder nicht schmelzbare Äußenumhüllung muß jedenfalls einen Schmelzpunkt haben, der höher liegt als derjenige des Brennstoff- bzw. Wachskörpers, so daß das Wachs des eigentlichen Brennstoffkörpers schmilzt und die Flamme nährt, wobei deren '-litze die Außenumhdllung aufzehren kann. bei einer dünnen Kerze bildet die Außenumhüllung ein selbsttragendes Gebilde.
  • Wird jedoch die dünne Kerze als Kern in einen Wachskörper eingebettet, so wirkt der starre Kern innerhalb der Kerze als Dorn, welcher der Kerze eine höhere Festigkeit und SteifigKeit verlernt. Dies steht im Gegensatz zu den bekannten Kerzen, bei denen lediglich eine Dochtverstärkung vorgesehen wurde, um zu verhindern, daß der Docht bei Kerzen mit größerem Durchmesser, wie insbesondere bei Weihkerzen, umkippt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kerze kann der Docht so ausgebildet sein, daß er durch die Flamme aufgezehrt wird. Andererseits kann aber auch ein Docht Verwendung finden, der beim Niederbrennen der Kerze nicht oder jedenfalls nicht wesentlich aufgezehrt wird. Zweckmäßig weist der Docht eine Brenntemperatur auf, die oberhalb der Schmelztemperatur des Wachses liegt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung findet ein kapillaraktiver Docht Verwendung, der so ausgebildet ist, daß er sich beim Brennen zum Slammensaum hin krUiiuft. Vorteilhaft ist insbesondere ein Docht aus Holz oder Bambus od.dgl., der ebenfalls kapillaraktiv ist.
  • Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung ist zwischen dem Docht und der steifen Außenumhüllung ein Wachskörper angeordnet. Wie erwähnt, kann der mit der Außenumhdllung versehene, und innen den Docht aufweisende Körper als die Kerze Verwendung finden. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, diese Kerze als Dorn in einem Wachskörper einzubetten. In diesem Fall empfiehlt es sich, die genannte Außenumhüllung mit Öffnungen, Durchbrechungen od.dgl. zu versenen, durch die das geschmolzene Wachs zu dem Docht fließen kann.
  • Die Erfindung sieht ferner eine Ausführungsform vor, bei der die Kerze einen den Docht tragenden Schwimmer aufweist, der in der Außenumhüllung liegt und vorzugsweise in dieser geführt ist. Der Docht besteht in diesem Fall zweckmäßig aus einem nicht aufzehrbaren Material. Es empfiehlt sich, den Schwimmer zumindest mit einer Öffnung zu versehen, durch die geschmolzener -,fachs zu dem Docht gelangen kann.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der nicht aufzehrbare Docht ein Gewicht auf, welches in der Umhüllung od.dgl.
  • eingepaßt und zweckmäßig in dieser eng geführt ist, so daß sich das Gewicht mit dem Docht bei niederbrennender Kerze absenkt.
  • Andererseits kann erfindungsgemäß die Anordnung aber auch so getrolfen sein, daß die genannte Umhüllung od.dgl. den Docht unmittelbar umschließt. Auch in diesem Fall kann die Umhüllung mit einer Öffnung, z.B. in Form eines Längsschlitzes für den Durchtritt des Wachses versehen sein. Die Umhüllung kann eine geflochtene bzw. gewebte Oberfläche bzw. selbst geflochten oder gewebt sein. Zweckmäßig ist auch eine Ausfahrung, bei der die Umhüllung aus einer Anzahl im Abstand angeordneter Lsngsstreifen besteht, zwischen denen schmale Schlitze liegen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kerze dargestellt. Es zeigen: Fi. 1 eine dünne stiftartige Kerze gemäß der Erfindung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt; Fig 2 eine im Durchmesser größere Kerze mit einem im Wachskörper eingebetteten Kern, dessen Umhüllung mit Offnunben bzw. Durchbrechungen versehen iet; Fig. 3 den bei der Kerze gemäß Fig. 2 verwendeten Kern; Fig. 4 im Schnitt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kerze, die mit einem Innenkern und einem Schwimmerdocht versehen ist; Fig. 5 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt eine Kerze, die mit einem gewichtsbelasteten Docht versehen ist und die gegebenenfalls auch als Kern für eine im Durchmesser dickere Kerze verwendet werden ksxrn; Fig. 6 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt eine weitere Ausführungsform einer kerze, die mit einem Docht gemäß der Erfindung versehen ist; Fig. 7 eine mit einem Docht gemäß der Erdindung ausgerüstete Kerze in Ansicht; Fig. 8a bis 8h verschiedene Ausführungsformen des Dochtes gemäß Fig. 7 mit unterschiedlicher Ausbildung und Anordnung der Öffnungen bzw. Durchbrechnungen, wobei Fig. bg eine steife, aufzehrbare Umhüllung aus Plastikmaterial zeigt, die dem Docht gemäß Fig. 7 eine große Steifigkeit sowie Porosität verleiht; Fig. 9a bis 9f verschiedene Dochtformen gemäß der Erfindung in Draufsicht; Fig. 10 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dochtes im Schnitt; Fig. 11 eine Ansicht des in Fig. 6 dargestellten Dochts, der an der äußeren Umhüllung einstückige Schraubengänge aufweist; Fig.12a bis 12j verschiedene Querschnittsformen der in Fig. 3 dargestellten Kerze; Fig.13a bis 13g in Ansicht verschiedene Formen der Kerzen gemäß den Fig. , 12 und 14; Fig. 14 im Schnitt eine der Fig. 2 weitgehend entsprechende Kerze gemäß der Erfindung, die mit einem Dochtkern gemäß den Fig. 3, 12 und 13 ausgerüstet ist; Fig. 15 im Schnitt eine Weihkerze, die mit einem Dochtkern gemäß den Fig. 3, und 13 ausgerüstet ist; Fig. 16 die Kerzen gemäß den Fig. 2, 9 und 14 im Schnitt, wobei die Kerze mit einem Ansatz versehen ist, mit dem die kerze in einem herkömmlichen Kerzenhalter gehalten wird; Fig. 17 den Dochtkern der Kerze gemäß Fig. 15 in perspektivischer Darstellung; Fig. 18 den Dochtkern gemäß Fig. 17 in Schnitt; Fig. 19 den Dochtkern gemäß Fig. 14 in perspektivischer Darstellung; Fig. 20 die 5J-orrichtung gemäß Fig. 19 im Schnitt; Fig. 21 eine Ansicht des Dochtkerns gemäß Fig. 13, wobei die Umhüllung einstückig angeformte Gewindegänge aufweist.
  • In der Zeichnung sind übereinstimmende Teile mit denselben Bezugezeichen versehen.
  • Die in Fig. 1 dargestellte dünne, stiftartige Kerze weist einen Docht 2 auf, der in herkömmlicher Weise aus gewebtem bzw. geflochtenem Dochtmaterial gefertigt ist, sowie einen Brennstoffkörper 3, der üblicherweise aus Wachs besteht und eine Außenschicht bzw. eine Außenumhüllung 4 aus einer aufzehrbaren Substanz, wie z.b. Nitrozellulose, Zelluloseazetat, Plastikmaterial, dünnem Holz oder einem anderen schwer brennbaren Material, aufweist.
  • Die Umhüllung 4 umschließt den Brennstoffkörper 3 aus Wachs od.dgl. und verleiht diesem eine hohe Formsteifigkeit. Bei brennender Kerze reicht die Flamme 5 normalerweise bis zu der Umhüllung 4, so daß sie diese aufgezehrt, wobei die Kerze gleichmäßig niederbrennt. Der Brennstoffkörper 3 wird dabei normalerweise zuerst aufgezehrt, wobei sich seine Oberfläche ab senkt, so daß das Niederbrennen der Kerze praktisch tropfenfrei erfolgt.
  • Die Umhüllung 4 sollte im Hinblick auf eine hohe Festigkeit bzw. Formsteifigkeit der Kerze sowie Im Hinblick auf ein tropfenfreies Niederbrennen der Kerze aus einem Material bestehen, dessen Schmelzpunkt und/oder Zündtemperatur höher liegt als -derjenige des Brennstoffkörpers 3, so daß die Umhüllung 4 nicht schmilzt oder abtropft, bevor der Brennstoff des Brennstoffkörpers zumindest teilweise aufgebraucht ist. weiterhin ist es wichtig, daß unabhängig von der jeweiligen Art und Ausbildung der Umhüllung 4 diese so beschaffen ist, daß sie keine oder~keine nennenswerte Kapillarität aufweist, so daß die Umhüllung selbst nicht als Docht wirken kann und in Brand gesetzt wird, wenn der sich aufbrauchende Brennstoffkörper 3 und der brennende Docht 2 die obere Kante der Umhüllung 4 der Einwirkung der Flamme 5 aussetzen.
  • Auf diese Weise verleiht die Umhüllung 4 der Kerze 1 eine hohe Steifigkeit, wobei die Umhüllung sich mit dem Niederbrennen der Kerze ebenfalls aufzehrt, ohne daß sie jedoch die Breeneigenschaften der Kerze 1 nennenswert beeinflußt.
  • Obwolil für die Umhüllung od.dgl Zellulosestoffe gut geeignet sind, können hierfür nahezu alle anderen Stoffe Verwendung finden, welche ähnliche Eigenschaften haben und die beim Brennen der kerze von der Flamme 5 erfaßt werden. Wie nachfolgend noch im einzelnen erläutert wird, kann die Umhüllung aus Papier, wie Pergamin, holz oder Stoffgewebe bestehen, sofern diese Stoffe so behandelt sind, daß sie den Brennstoff bzw. das geschmolzene Wachs nicht oder jedenfalls nicht nennenswert in die umhüllung 4 hineinziehen und dieser die Eigenschaft eines Dochtes verleihen. Die Umhüllung 4 ist zweckmäßig so ausgebildet, daß sie durch die Flamme 5 vollständig verbrannt bzw. verzehrt wird. Die in Fig. 9 dargestellte Kerze la dient im Gegensatz zu der Kerze 1 gemäß Fig. 1 vornehmlich als Verstärkungskern für eine im Durchmesser dickere Kerze, z.r. für die Kerze gemäß Fig. 2. Die Umhüllung 4 ist hier mit Durchbrechungen 8 versehen, so daß sich bei brennender Kerze ein Brennstoffausgleich zwischen dem Außenbereich der Kerze und dem Innenraum des Kerns vollziehen kann. Damit ist ein gleichmäßiges Niederbrennen der Kerze 6 sichergestellt. Wie Fig. 2 zeigt, bildet die Umhüllung 4 einen überraschend steifen Dorn la, der mittig im Inneren des Kerzenkörpers 6 liegt und der gesamten Kerze 6 eine hohe Formsteifigkeit verleiht.
  • Obwohl ein herkömmlicher Docht 2 verwendet werden kann, der sich im wesentlichen über die gesamte Höhe der Kerze 6 erstreckt, kann auch eine Dochtstange 9 vorgesehen werden, wie dies in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist. Die Dochtstange 9 kann in herkömmlicher Weise aus einer Litze oder einem Geflecht od.dgl.
  • oder aber aus Asbest oder'einer anderen Faser bestehen, die aufzehrbar oder nicht aufzehrbar ist und deren Kapillarität ausreichend groß ist, so daß der Docht den für die Aufrechterhaltung der Flamme 5 erforderlichen Brennstoff aus dem schmelzflüssigen Brennstoffbad herausziehen kann.
  • Gleichgültig, ob die Dochtstange aufzehrbar oder nicht aufzehrbar ist, empfiehlt es sich, die Dochtstange so auszubilden und anzuordnen, daß sie sich in aufrechter Lage befindet und in dieser Lage verbleibt. Es ist bekannt, daß die herkömmlichen Kerzendochte dazu neigen, sich zur Seite hin zu k:rümmen, um eine möglichst vollständige Verbrennung des Dochtes zu erreichen und etwaige unerwünschte Rückstände abzufahren. Sofern die Dochtstange 9 aus aufzehrbarem Material besteht, so darf diese nicht aufgezehrt werden, bis die gesamte Kerze 6 niedergebrannt ist.
  • Bei der Kerze gemäß Fig. 4 ist die Dochtstange 9 mit einem Schwimmer 10 versehen, der auf dem Schmelzbad schwirlunt. Das Schwelzbad wird durch die Hitze der Flamme 5 erzeugt, die das Wachs der Kerze schmilzt. Wenn das bei dem Kern lb gemäß Fig. 4 verwendete Wachs bzw. der Brennstoff einen niedrigen Schmelzpuilift hat, so kann gegebenenfalls die Dochtstange 9 in das Schmelzbad sinken und ausgelöscht werden. Bei der Ausführung gemäß Fig. 4 emp-iieillt es sich, eine Platte 11 aus nicht aufzehrbarem Material vorzusehen, um ein Brennen des Schwimmers zu vermeiden.
  • Der Schwimmer 10 ist mit Kanälen oder Öffnungen 19 versehen, durch die der flüssige Brennstoff hindurchgelangen kann, um im Bereich der Dochtstange 9 ein kleines Brennstoffbad zu bilden, welches die Dochtstange soweit kühlt, daß das untere Ende derselben nicht brennen kann oder sich frühzeitig aufzehrt, sofern die Dochtstange aus einem entsprechenden içiaterial besteht.
  • ie Fig. 4 erkennen läßt, ist auch hier die Umhüllung 4 des Docterns mit einer Perforation 8 versehen. Die Flammenhitze an dem Dochtkern lb schmilzt das Wachs des äußeren Kerzenkörpers 6. Das geschmolzene Wachs kann durch die Perforation zu dem Schmelzbad strömen, aus dem die Flamnie 5 unterhalten wird.
  • Auf diese Weise wird ein gleichmäßiges Niederbrennen der Kerze 6 bewirkt. Wenn die Kerze hinreichend weit niedergebrannt ist, so wird die obere Kante der Umhüllung 4 fortgebrannt, so daß sich auch der Kern lb entsprechend absenkt.
  • In Fi(. 5 ist die Dochtstange 9 mit einem Gewicht 12 versehen, welches die Dochtstange in dem Maße absenkt, wie der Dochtkern niederbrennt und die Außenumhüllung 4 aufgezehrt wird. Die in Fig. 5 dargestellte Kerze braucht nicht unbedingt als Kern in einem Wachskörper 6 eingebettet zu -sein; sie kann auch ohne einen solchen Wachskörper 6 als tropfenlos niederbrennende Kerze verwendet werden.
  • In der Vergangenheit hat man versucht, Kerzendochte durch Imprägnieren von Gewebedochten zu versteifen. Obwohl in dieser Hinsicht gewisse Erfolge erzielt wurden, bestand jedoch der Nachteil, daß mit diesen Maßnahmen die Kerze als solche nicht nennenswert versteift wurde und daß auch keine gleichmäßig und sauber brennende Kerze erhalten wurde. Nachteilig war insbesondere, daß das abschmelzende Dochtversteifungsmaterial den Docht oder die Kerze verschmutzte, gegebenenfalls eine Verkrustung am Docht bildete oder aber den Docht an einem Umbiegen hindert, so daß das Dochtende nicht vollständig aufgelehrt wurde. Dies hatte den Nachteil, daß die Flarmre gegebenenfalls ausgelöscht oder aber kein kontrollierbares Niederbrennen der Kerze erzielt wurde. Wenn das Dochtende nicht verkohlt und aufgezehrt wird, so wächst der Bereich der Kapillarität an, wodurch die Flammenhöhe ansteigt und sich unerwünschte Rückstand ergeben, wodurch das ungestörte Niederbrennen der Kerze beeinträchtigt wird und sich eine Rauchentwicklung einstellt.
  • Die in Fig. 7 dargestellte Kerze 6 weist einen Docht 13 auf, der aus dem eigentlichen Faserdochtmaterial 2a besteht, welches mit einer Umhüllung 4a versehen ist. Der Docht 2a kann aus einer Litze bzw. einem Strang aus herkömmlichen Geflecht bestehen, während für die Umhüllung 4a z.B. ein übliches Zellulosemrterial, wie es für die spitzen Enden von Schuhriemen verwendet wird, oder aber ein anoeres aufzehrbares material verwendet werden kann.
  • um ein Brennen des Dochtes 13 zu erreichen, weist die Umhüllung Öffnungen oder Zwischenräume od.dgl. 8a, b, 8c, 8d, 8e auf, wie dies aus Fig. 8 zu ersehen ist. In den Fig. 9a bis 9f sind verschiedene Querschnitte des Dochts und der umhüllung dargestellt.
  • Der Docht 13, der mit der Umhüllung 4a aus leicht brennbarem Viaterial, wie z.B. nicht porösem Zellulosematerial einschließlich Zellophan und Zelluloseazetat versehen ist, weist eine hohe Steifigkeit auf, wobei das genannte Umhüllungsmaterial dem Docht 13 und damit auch der in Sig. 7 dargestellten Kerze 6 eine ausgeprägte Formsteifigkeit verleiht. Dies steht im Gegensatz zu den bekannten Kerzen, bei denen die Kerzendochte im Inneren Zellulosedorne aufwiesen; solche Kerzen hatten keine solche Dochtsteifigkeit, daß hierdurch die Kerze versteift wurde. Außerdem bildeten sich bei diesen Dochten Rückstände. Bei den bekannten Kerzendochten verkonlt das Dochtende, wobei sich dieses etwa bis an den Außensaum der Flamme wölbt und krümmt. Hierdurch wird das Dochtende aufgezehrt und eine verhältnismäßig gleichförmige Flammenhöhe erreicht.
  • Mit den früher verwendeten imprägnierten Fasern ließ sich keine nennenswerte Versteifung bei zugleich rückstandsfreiem Niederbrennen der Kerze erzielen. Bei der in Sig. 8g dargestellten Ausführungsform besteht die Außenumhüllung 4b aus steifem bzw.
  • starrem Plastikmaterial in gewebter oder geformter Ausführung, welches dem Docht 13 eine hohe Steifigkeit verleiht und welches überdies aufgrund der verbleibenden Zwischenräume porös ist. Diese Außenumhüllung kann rückstandsfrei gleichmäßig niederbrennen. Das zur Versteifung verwendete brennbare material muß selbstverständlich ausreichend formsteif sein, damit die gewünschte Steifigkeit erzielt wird.
  • Die Perforation a bzw. die Zwischenräume oder Durchbrechungen der Umhüllung erlauben ein Niederbrennen der Umhüllung 4a, so daß sich ein Docht herkömmlicher Art bildet, dessen Fasermaterial 2a dem Brennstoff der Kerze 6 zufließt, welcher die Alarme unterhalt. Der Docht 13 kann sich an seinem Ende abbiegen und aufzehren, wobei er trotzdem weitgehend starr bleibt.
  • Die Umhüllung 4a bei der Ausführungsform gemäß Fig. &h weist einen einzigen Schlitz 8f für den Durchtritt des Brennstoffes der Kerze 6 auf. Die versetzte Anordnung der Öffnungen bzw.
  • Durchbrechungen der Umhüllung, wie dies in den Fig. db, 8d und 8f dargestellt ist, begünstigt ein gleichmäßiges Niederbrennen der Umnüllung 4a, wobei hier ein geringerer Oberflächenbereich der Umhüllung jeweils der Flamme ausgesetzt ist.
  • Der in Fig. 6 dargestellte Dochte 14 ist ein steifer Docht aus £olz oder holzartigem Material, der die Form einer Stange hat und mit einer Perforation 15 versehen ist. Der Docht 14 besteht zweckmäßig aus Banibus, Lindenholz oder irgendeinem anderen Holz, welches der Kerze eine hohe Steifigkeit verleiht und dessen Kapillarität ein gleichmäßiges Brennen der Kerze ermöglicht.
  • Anstelle der durch die Perforation 15 erzielten Porosität läßt sich die gleiche Wirkung aber auch durch ein oberflächliches Eindrücken oder Zerquetschen der Dochtstange erzielen, wie dies bei 16 angedeutet ist. Der Quetschbereich 16 darf jedoch die Kernsteifigkeit des Dochtes 14 nicht zerstören.
  • Wie Fig. 6 zeigt, kann die Perforation 15 in Mustern oder unter Stehenlassen von Perforationslücken vorgesehen werden, um gewisse Flammeneffekte zu erzielen. Der Docht 14 kann auf verschieaenen Bereichen ohne eine derartige Perforation od.dgl.
  • versehen werden, so daß diese Bereiche dazu dienen, die Plamme 5 selbsttätig auszulöschen.
  • Anstelle der Oberflächenquetschung 16 bzw. der Perforation 15 kann aber auch eine perforierte Umhüllung 4c vorgesehen werden, um ein richtiger Niederbrennen der Kerze zu erzielen. Die perforierte Umhüllung 4c überdeckt hier entweder einen perforierten, einen gequetschten oder einen ungequetschten Bereich des Dochtes 14.
  • Der Durchmesser, die Form und die sonstigen Eigenschaften des Dochtes 14 müssen so beschaffen sein, daß das für den Docht 14 verwendete Holz nach dem Quetschen bzw. Perforieren in diesem Quetschbereich 16 bzw. in dem perforierten Bereich 15 eine Kapillarwirkung in bezug auf das geschmolzene Wachs hat, so daß sich an dem Dochtende eine Flamme 5 bilden kann. Der Durchmesser und die Form des Dochtes 14 werden vorzugsweise so gewählt, daß der Docht 14 sich beim Brennen verdreht und dabei in den Bereich des Außensaums der Flav-le 5 gelangt, so daß er vollstandig aufgezehrt wird.
  • In Fig. 10 ist im Schnitt ein Hohldocht 17 dargestellt. Der aus Fasermaterial od.dgl. bestehende Docht 18 weist eine Umhüllung aus einer brennbaren Plastikschicht 4d auf, die mit Durchbrechungen 8f versehen ist. Der Docht 18 kann mit der äußeren umhüllung 4d verklebt sein, ohne hierbei jedoch mit dem Material der brennbaren Umhüllung 4d imprägniert zu sein. Das die Umhüllung bildende Material kann in flüssiger Form, z.B. durch Eintauchen, auf den Docht 17 aufgebracht werden. In diesem Fall ist es wesentlich, daß die Faser des Dochtes 18 nicht mit dem Umhüllungsmaterial imprägniert wird, da sonst der Docht nicht richtig brennen würde und die Kapillarität des Dochts beeinträchtigt würde.
  • Es empfiehlt sich jedoch, die Faser des Dochts 18 durch Kleben mit der Umhüllung 4d zu verbinden, selbst dann, wenn sich hierbei eine geringfügige oberflächliche Imprägnierung des Faser materials eizBtellt.
  • Wenn der Docht 17 mit litzen oder Strängen gefüllt wird oder zusammengequetscht wird, so daß er keinen sichtbaren hohlen Innenraum aufweist, so ergibt sich ein Docht, dessen Wirkung den in Fig. 8 dargestellten Dochten ähnlich ist.
  • Wie die Fig. 9 in den verschiedenen Darstellungen 9a bis 9f erkennen läßt, ist eine nahezu unbegrenzte Anzahl verschiedener Dochtformen für die unterschiedlichen Verwendungszwecke geeignet. Fig. 11 zeit in einer Ansicht einen Docht mit einer spiralförmigen Umrißform. Bei allen diesen Ausführungen ist der Docht init Mitteln versehen, um ein vollstandiges Aufzehren des Dochtes (falls dieser aus einem aufzehrbaren Material besteht) und der Dochtversteifung (falls eine zusätzliche Schicht zur Dochtversteifung vorgesehen wird) zu erzielen. Dies versteht sich, daß bei allen Ausführungsformen der Erfindung die Kapillarität des Dochtes beibehalten wird, um die Brennstoffzuführung zu der Flamme und die gewünschte Flammenhöhe sicherzustellen. Bei den Ausführungen gemäß den Fic. 1 bis 7, 14 und 15 wird die die Versteifung bewirkende Umhüllung durch den Flammensaum niedergebrannt, wobei sie ähnlich wie aus Dochtmaterial verkohlt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 biegt sich das Dochtende bei niederbrennender Flamme nach außen hin ab, so daß es verkohlt und aufgezenrt wird. Zugleich zehrt die niedergehende Flamme die Umhüllung auf.
  • Der in Fig. 6 dargestellte hölzerne Docht kann von unterscniedlicher Form sein, wo die besten Ergebnisse dann erzielt werden, wenn er eine solche Form hat, daß er sich beim Brennen biegt bzw. krümmt, so daß das Dochtende in den Flammensaum gelangt und aufgezehrt wird. Hierdurch wird die Flammenhöhe auf die gewünschte Länge beOrenzt, wie dies auch bei einem gewebten bzw.
  • geflochtenen Docht der Fall ist.
  • Durch die Anordnung vild Ausbildung der Perforationen lassen sich bestimmte Effekte und die jeweils gewünschte Flammenhöhe einstellen.
  • In den Fig. 12a bis 12j und 13a bis 13h sind verschiedene Ausführungsformen von Kerzen la und deren Umhüllung dargestellt, die mit unterschiedlicher Perforierung 8 oder sonstigen Durchbrechungen versehen sind. Fig. 12 zeigt die Durchbrechungen oder Zwischenräume 8 in verschiedenen Mustern, welche unterschiedliche Brenneifekte bedingen. Wenn die'Perforation 8 bzw.
  • die Zwischenräume gestaffelt bzw. gegeneinander versetzt angeordnet sind, so befindet sich normalerweise der obere Rand der Umhüllung 4 niemals auf vollem Umfang im Brennbereich der Flamme.
  • Bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 12d, 13g und 1 ist die'Versteifungs-Umhüllung 4 aus vertikalen Versteifungsstäben od.dgl. 20 aufgebaut, die mittels herumgelegter Drähte oder Fäden 21 zu der Kerze 1 zusammengehalten werden. Wenn die Stäbe bzw. die Leisten 20 aus Plastikmaterial hergestellt werden, so muß dieses Material selbstverständlich die vorstehend beschriebenen Brenneigenschaften aufweisen. deren die Stäbe bzw. Leisten aus Holz oder einer holzartigen Substanz, z.B. aus Bambus oder Lindenholz, hergestellt, so ist es erforderlich, daß sie einer Behandlung unterworfen werden, so daß sie den Brennstoff 3 der Kerze la bzw. des Kerzenkörpers 6 nicht absorbieren bzw.
  • aufsaugen und damit die Brenneigenschaften der Kerze verändern können. Ein Plastiküberzug auf Holz kann diesen Zweck erfüllen, a.h. verhindern, daß die Stäbe 20 den Brennstoff aufnehmen bzw.
  • absorbieren.
  • Die Fäden 21 od.dgl. gemäß Fig. 12d können ebenfalls aus brennbaren Plastikmaterial oder einem Fasermaterial bestehen, weleines so behandelt ist, daß die Fäden den Brennstoff nicht absorbieren und demgemäß nicht die Wirkung eines Dochtes haben, was ebenfalls die Brenneigenschaften der Kerze la und/oder der Kerze 6 verändern würde.
  • Bei der Ausführungsform gemäß 13h brauchen die Stäbe od.dgl., sofern sie aus Holz hergestellt sinn, nicht unbedingt behandelt zu sein. Sie können hier zwischen dünnen Schichten aus Plastikm terial oder Zellophan larnellenförmig eingeschichtet sein, worjei die Perforation zwischen den Stäben 20 so ageordnet ist, aaß cier Brennstoff die Stäbe nicht erreichen kann, sondern .«usschließlich zu der Flamme 5 gelangt.
  • Die Umhüllung 4 gemäß Fig. 12g kann aus einem Garn- oder Fadenüberzug od.dgl., wie z.B. aus Baumwolle, bestehen, der ausreichende Steifigkeit besitzt und den Brennstoff nicht absorbieren kann.
  • Die in Fig. 12f dargestellte Umhüllung 4 kann aus einem Plastikgewebe mit den vorgenannten Brenneigenschaften bestehen; ardererseits kann sie aber auch aus einer Umwicklung, z.B. aus einem mit einem ueberzug versehenen Faden od.dgl. bestehen, deren Steifigkeit so groß ist, daß sie der Kerze la die gewünschte Form steifigkeit verleiht und die ebenfalls keine Absorptionseigenschaften bezüglich des Brennstoffes aufweist.
  • In allen Fällen können die Komponenten der Kerzen und Dochte sowie die Dochte selbst nachgiebig sein, wobei Irre Haupteigenschaft darin besteht, daß sie der Kerze 6 eine Festigkeit verleihen und diese aus steifen, so daß die Schwierigkeiten, die sich aus der Brüchigkeit des Kerzenwachses ergeben, beseitigt werden.
  • Beispielsweise hat eine Kerze 1 bzw. la, die mit einer Umhüllung 4 aus Pergaminpapier oder Zellophan versehen ist, die einen Brennstoffkörper 3 umgibt, eine überraschend hohe Formsteifigkeit, wie dies ähnlich dadurch erreicht werden kann, wenn ein solches Hüllmaterial dicht um einen Finger Herumgewickelt wird.
  • In diesem Fall ist es schwierig oder sogar unmöglich, den Finger in aer ümhüllung zu krümmen.
  • Der Docht 13 kamin somit entsprechend den jeweiligen Erfordernissen durch seine Umhüllung 4a bzw. 4b eine hohe Festigkeit erhalten, wobei die Umhüllung zweckmäßig dicht um das Faser material 2a gewickelt wird. Eine solche mit einen Dochtkern versehene Kerze 6 zeichnet sich durch hohe Formbeständigkeit aus.
  • Das Maß der Starrheit bzw. Formsteifigkeit, die Abmessungen und Formen der Zwischenräume und der Perforationen sind den jeweiligen Verhältnissen und Bedingungen entsprechend, wie sie z.B. bei Weihkerzen, Rechteckkerzen und dünnen stiftförmigen Kerzen vorliegen, anzupassen, wobei selbstverständlich auch die Art des verwendeten Wachses sowie dessen Brenntemperatur zu berücksichtigen sind.
  • Die Kerze la gemäß Fig. 21 weist eine gewindeförmige AußenbesciichturE 22 ruf, was für bestimmte Verwendungszwecke der Kerze von bedeutung ist.
  • Die in Fig. 14 dargestellte Kerze 6 weist zur Erzielung einer tropfenfreien Kerze einen Kern la sowie eine Außenbeschichtung 23 aus :artwachs auf> welches einen höheren Schmelzpunkt hat als das Wachs, welches den Körper der Kerze 6 bildet. Beim Brennen der Kerze schmilzt zunächst das Wachs im inneren Bereich der Kerze und bildet ein Schmelzbad 24, welches über den Kern 1 den Docht 2 nährt, wobei die Kerze 6 tropfenfrei und gleichmäßig an der Innenseite brennt. Die Ausführungsform gemäß Fig. 14 stimmt weitgehend mit derjenigen gemäß Fig. 2 überein. Der Kern la kann in einem Ständer 25 gehalten sein. Solche Kerzenständer sind an sich bekannt, obwohl sie bisher bei mit -Kernen la versehenen Kerzen 6 noch nicht verwendet wurden.
  • In Fig. 15 ist eine Weihkerze 26 mit einem Kern la dargestellt.
  • Bei dieser Ausführung ist die Verwendung eines Ständers 27 für den Kern der Kerze ebenso wichtig wie die formsteife Ausführung des Kerns. Die meisten Weihkerzen benötigen zur Halterung des Dochts bzw. des Kerns la einen Halter od.dgl., um zu verhindern, daß der Docht in das Schmelzbad 24 kippt und die Flamme ausgelöscht wird.
  • Für die genannten Zwecke können Halter oder Ständer herkömmlicher Art mit versteiften Dochten der bekannten Ausführung verwendet werden, die zur Abstutzung des erfindungsgemäßen Dochtes 2 bei Weihkerzen dienen.
  • In den Fig. 14, 19 und 20 sind Einzelheiten bezüglich der kwendung des Dochtkerns la in Verbindung mit einem Halter 25 dargestellt. Bei den Ausführungen gemäß den Fig. 15, 17 und 18 ist der Kern la, wie vorstehend beschrieben, mit einer Umhüllung 4 zur Dochtabstützung verstehen, wobei die Umhüllung mit ihrem unteren Ende den Vorsprung des Halters 27 eng umgreift.
  • Die in Fig. 16 dargestellte Kerze 6 gemäß der Erfindung weist an ihrem Kern la eine Verlängerung auf, welche zusammen mit einem Halter 28 zur Abstützung der Kerze in einem Kerzenhalter 29 übliche9 Ausbildung dient. Der Kern la und der Teil 28 sind entweder einstückig oder als unabhängige Bauteile ausgebildet.
  • Zwischen dem Halter 28 und der Kerze 6 kann eine feuerfeste Platte 30 angeordnet sein.

Claims (21)

Ans-prüche
1. Kerze od.dgl. mit einer Absteifung, die ein inneres Docht element und eine Außenumhüllung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenumhüllung (4), die vorzugsweise mindestens eine Durchgangsöffnung (8) für den Durchtritt von geschmolzenem Wachs aufweist, unabhcirEig entflammbar und resistent gegen die Absorption von geschmolzenem Wachs ist und eine Entzündungstemperatur aufweist, die höher liegt als die Schmelztemperatur des Kerzenwachses, wobei die Auttenumhüllung durch die Dochtflamme (5) entzündbar und abbrennbar ist.
2. Kerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht (2, 9, 13, 14) durch die Flamme (5) aufzehrbar ist.
3. Kerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht (2, 9, 13, 14) eine Brenntemperatur aufweist, die oberhalb der Schmelztemperatur des Kerzenwachses liegt.
4. Kerze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht in bezug auf den geschmolzenen Wachs kapillaraktiv ist.
5. Kerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht im wesentlichen nicht aufzehrbar ist.
6. Kerze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht geeignet ist, sich beim Brennen zum Flammensaum hin zu krümmen.
7. Kerze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht aus einem kapillaraktiven nolzdocht (14) besteht.
d'. Kerze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht aus einem kapillaraktiven Bambusdocht besteht.
9. Kerze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem Docht (2, 13) und der Außenumhüllung (4) ein Wachskörper (3) befindet.
1C. Kerze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein den im wesentlichen nicht aufzehrbaren Docht (9) tragender Schwimmer (10) vorgesehen ist, der in der Außenumhüllung (4) eingepaßt ist.
11. Kerze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (10) zumindest eine Öffnung (19) für den Durchtritt von geschmolzenem Wachs zu dem Docht (9) aufweist.
12. Kerze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht aufzehrbare Docht (9) ein Gewicht (12) aufweist, welches in aer Umhüllung (4) eingepaßt ist und sich mit aufbrauchender Kerze absenkt.
13. Kerze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (4) in unmi-utelbazrer Berührung mit dem Docht steht.
14. Kerze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht (18) ein Hohldocht ist und vorzugsweise aus einem hohlen Faserkörper besteht.
15. Kerze nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (4a) mit einer Öffnung in Form eines Längsschlitzes (8f) versehen ist.
16. Kerze nach einem der Ansprüche 1 bis 15, durch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (4, 4b) eine geflochtene bzw. gewebte Oberfläche hat.
17. Kerze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung aus einer Anzahl im Abstand angeordneter und im Abstand gehaltener Längsstreifen, Leisten (0) od.dgl. besteht.
18. Kerze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung gewebt oder geflochten ist.
19. Kerze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung aus Lamellen od.dgl. besteht, die ihrerseits aus im Abstand angeordneten Holz- oder Banbusstreifen bestehen, wobei die Streifen außenseitig durch eine Beschichtung od.dgl. abgedeckt sind.
20. Kerze nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung eine Anlagerung des Dochtes ist, dessen Außenfläche in bezug auf das geschmolzene Wachs absorptionshemmend ist.
21. Kerze nach einen der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht mit der Außenumhüllung (4) in einen Wachs körper (6) eingebettet bzw. von diesem umschlossen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2451620A1 (de) * 1974-10-30 1976-05-06 Guenter Wachswaren Johann Kerze oder kerzenleuchte
WO2019081761A1 (de) * 2017-10-26 2019-05-02 Cup Candle Gmbh Verfahren zum herstellen eines verbundwerkstoffs enthaltend biopolymer und verfahren zum herstellen einer kerze

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WO2019081761A1 (de) * 2017-10-26 2019-05-02 Cup Candle Gmbh Verfahren zum herstellen eines verbundwerkstoffs enthaltend biopolymer und verfahren zum herstellen einer kerze

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