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DE1814225B2 - Gewebe und Webeinrichtung zu seiner Erzeugung - Google Patents

Gewebe und Webeinrichtung zu seiner Erzeugung

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Publication number
DE1814225B2
DE1814225B2 DE1814225A DE1814225A DE1814225B2 DE 1814225 B2 DE1814225 B2 DE 1814225B2 DE 1814225 A DE1814225 A DE 1814225A DE 1814225 A DE1814225 A DE 1814225A DE 1814225 B2 DE1814225 B2 DE 1814225B2
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DE
Germany
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needles
weft
threads
thread
loops
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Application number
DE1814225A
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English (en)
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DE1814225A1 (de
Inventor
Miroslav Dipl.-Ing. Reichenberg Jisa
Bohumil Dipl.-Ing. Milichovsky
Josef Mohelnicky
Josef Zmatlik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Statni Vyzkumny Ustav Textilni
Original Assignee
Statni Vyzkumny Ustav Textilni
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Publication date
Application filed by Statni Vyzkumny Ustav Textilni filed Critical Statni Vyzkumny Ustav Textilni
Publication of DE1814225A1 publication Critical patent/DE1814225A1/de
Priority claimed from CS775A external-priority patent/CS162119B1/cs
Publication of DE1814225B2 publication Critical patent/DE1814225B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D23/00General weaving methods not special to the production of any particular woven fabric or the use of any particular loom; Weaves not provided for in any other single group
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D13/00Woven fabrics characterised by the special disposition of the warp or weft threads, e.g. with curved weft threads, with discontinuous warp threads, with diagonal warp or weft
    • D03D13/004Woven fabrics characterised by the special disposition of the warp or weft threads, e.g. with curved weft threads, with discontinuous warp threads, with diagonal warp or weft with weave pattern being non-standard or providing special effects
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B39/00Knitting processes, apparatus or machines not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ware, bestehend aus einem Kettengewirk und /wischen Maschenstäbchen eingelegten Längsfüden, ein Verfahren zur Herstellung dieser Ware, bei welchem Teilschüsse in ein Webfach eingelegt und durch Wirken zu einem Kettenstäbchen verbunden werden, und eine Vorrichtung zur Herstellung der Ware mit Eintragsnadeln für Schußfäden, die mit einer zugeordneten, hin- und hergehenden Wirktiadel zusammenarbeiten, und mit Mitteln zur Fachbildung.
Waren, die aus einem Kettengewirk und zwischen den Maschenstäbchen eingelegten Längsfäden bestehen, sind durch die AT-PS 2 37 778 bekannt. Es handelt sich hier um Kettengewirke, bei denen je ein Längsfaden /wischen zwei Maschenstäbchen derart eingelegt ist, daß die von einem Maschenstäbchen zum benachbarten Maschenstäbchen verlaufenden Fäden wechselweise vor und hinter den Längsfäden verlaufen. Die Liingsfäden dienen hier einer Erhöhung der Längsstabilität der Ware. Die Querstabilität des Gewirkes selbst läßt sich durch derart eingelegte Längsfäden nicht wesentlich erhöhen, da die Längsfäden lediglich zwischen die Fäden des Gewirkes eingelegt sind. Die Anordnung der Längsfäden in der gewirkten Ware im Verhältnis 1:1 ist hinsichtlkJi des Materialverbrauches ungünstig. Auch sind hierdurch die Musterungsmöglichkeiten nur gering.
Zur Herstellung von Netzware, wie sie für Gardinen gebraucht wird, ist es durch die US-PS 21 41 409 auch schon bekannt, eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden Bändern zu weben, deren Schußfäden auf jeweils einer Seite der Bänder von einer Nadel ergriffen und zu Schlaufen geformt werden, wobei die Schlaufen je zweier aneinanderstoßender Bänder zu einem Stäbchen eingebunden werden. Die anderen Seiten dieser Bänder werden durch mindestens einen von einem Band zum benachbarten Band hin- und hergeführten Längsfaden miteinander verbunden. Das führt zu einer durchbrochenen, netzartigen Ware, die zwar für Dekorationszwecke geeignet ist, sich für Bekleidungszwecke aber nicht eignet.
Eine bandförmige Webware hoher Festigkeit ist weiterhin durch die G 3-PS 5 18 678 bekannt geworden. Diese Ware weist zwei Schußfadensysteme auf, die symmetrisch zur geometrischen Mitte des Bandes angeordnet sind. In der geometrischen Mitte des Bandes, dort, wo sich die beiden Schußfadensysteme begegnen, sind die Enden der Schußfäden zu Schlaufen ausgezogen und zu einem Maschensläbchen in Kettenwirkbindung eingebunden. Die Vorrichtung zur Herstellung dieser bandförmigen Ware arbeitet nach dem Prinzip von zwei in entgegengesetzter Richtung hin- und herschwingenden Eintragsnadeln, die zum Eintragen von Schußschlingen in das Offenfach dienen und mit einer Fangnadel zusammenarbeiter die sich in der Mitte de.1, Systems der Kettfaden und parallel zu diesen geradlinig hin und zurück bzw. in einer geschlossenen gekrümmten Bahn bewegt und zum Einbinden der eingehängten Schleifen der eingetragenen Schußschlingen zu Stäbchen angepaßt ist. Das mit dieser Maschine hergestellte Erzeugnis ist eine bandförmige Wirk-Webware, die aus zwei gewebten Seitenteilen zu beiden Seiten eines Maschenstäbchens besteht.
Durch die GB-PS 4 28 069 ist schließlich eine Wirkwebware bekannt geworden, bei welcher kuliergewirkte Warenteile durch gewebte Warenteile miteinander verbunden sind. Diese Wirkwebware weist ein streifenförmiges Muster auf. Sie ist jedoch aufwendig in der Herstellung und verhält sich in ihrer Querstabilität kaum anders als eine reine Wirkware.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Wirk-Webware von hoher Haltbarkeit, hoher Längsstabilität und hoher, jedoch elastischer Querstabilität zu schaffen, die auf einer einfachen Vorrichtung einfach und mit relativ geringem Materialverbrauch herstellbar ist.
Die erfindungsgemäße Ware ist hierzu dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei benachbarten Maschenstäbchen mehrere Längsfäden eingelegt sind und daß die als Kettfaden dienenden Längsfäden mit den als Schuß dienenden, jeweils von einem Maschenstäbchen zum benachbarten herüberlaufenden Fadenteilen des Gewirkes nach Art eines Gewebes verbunden sind.
Diese Wirk- Webware zeichnet sich durch hohe Haltbarkeit aus. Welcher der Fäden in dieser Wirk-Webware an welcher Stelle auch immer durch äußere Beeinflussung zerrissen sein mag, der hierdruch auftretende Schaden ist für die Haltbarkeit der gesamten Ware geringfügig. Die Wirk-Webware der Erfindung zeichnet sich durch hohe Längsstabilität und eine hohe, jedoch elastische Qnerstabilität aus. Sie weist hervorragende Trageigenschaften als Bekleidungstextilie auf. Sie bietet Mustermöglichkeiten, die unter Verwendung von klassischen Herstellungstechnologien des Wirkens oder Webens nicht ausführbar sind. Dabei ist der Materialverbrauch gegenüber einer Wirkware gering.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung dieser Ware ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Teilschüssen gleichzeitig eingetragen wird, die alle zugleich nach Art eines Kettengewirkes untereinander verbunden werden.
Dies ermöglicht hohe Produktionsgeschwindigkeiten. Denn während bei einer Webmaschine jeder Schuß über die gesamte Breite der Ware eingetrager, werden muß, werden die Teilschüsse nur über einen geringen Teil der Breite der Ware eingetragen. Die Fäden durchlaufen hier bei jedem Teilschuß nur einen kurzen Weg. Da die Fäden der Teilschüsse gleichzeitig eingetragen verden, ergibt sich bei den kurzen Wegen eine hohe Produktionsgeschwindigkeit.
Die Vorrichtung zur Herstellung der erfindungsgemäßen Ware ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der gleichzeitig und in gleicher Richtung hin- und herschwingenden Eintragsnadeln nebeneinander angeordnet ist, die die Fadenschlingen des Gewirkes von außen durch eine Fachebene hindurch in das offene Fach einführen, daß eine der Zahl der Eintragsnadeln entsprechende gleiche Anzahl der Wirknadeln vorgesehen ist und daß mit Ausnahme der am Warenrand vorgesehenen Eintragsnadel alle anderen Eintragsnadeln mit je zwei Wirknadeln zusammenarbeiten.
Eine derar'ige Vorrichtung ist nicht schwierig herzustellen. Sie zeichnet sich durch eine hohe Produktionsgeschwindigkeit bei relativ niedrigen Bewegungsgeschwindigkeiten ihrer Teile aus. Außerdem können die Schußfäden kontinuierlich von der Vorratsrolle abgenommen und verlustlos eingewebt werden.
Eine einfache Bauform läßt sich daci jrch erzielen, daß die Eintragsnadeln um Zapfen schwingen, die auf einer starren Leiste angeordnet sind.
Für die Führung der Schußfäden ist es zweckmäßig, wenn die Eintragsnadein hohle, eine Knickstelle zwischen zwei Schenkeln aufweisende Nadeln sind, durch deren Inneres der Schußfaden verläuft.
Die Antriebsvorrichtung läßt sich dadurch sehr einfach gestalten, daß sämtliche Eintragsnadeln einen gemeinsamen Antrieb für ihre Schwingbewegung aufweisen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung sowie nähere Einzelheiten sind nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt bo
Fig. 1 bis 3 Ausführungsbeispiele der Wirk-Webware;
Fig.4 eine Einzelheit einer Schußfadenschlinge in vergrößertem Maßstab;
F i g. 5 eine Schi'ßfadenschlinge mit geschlossener Endmasche;
Fig.6 eine Schußfaderxhlinge mit offener Endmasche;
Fig.7 die Webeinrichtung in teilweise schaubildlicher Ansicht von vorne;
F i g. 8,9 Einzelheiten der Fangnadelstellung in Bezug auf die Randlage der Eintragsnadel.
Die Fig. 1 zeigt eine Wirk-Webware, bestehend aus zwei Fadensystemen, von denen das eine durch eine Maschenstäbchen 8 aufweisende Kettenwirkbindung und das zweite durch Gruppen von Längsfäden I1 deren jede sich zwischen den erwähnten Maschenstäbchen 8 befindet, gebildet sind, wobei jede Gruppe von Längsfäden 1 mit Fadenteilen 4, 5 des Kettengewirkes der Schlingen 3 von Schüssen 2, die von einem Maschenstäbchen 8 zum benachbarten Maschenstäbchen 8 herüberverlaufen, in Leinenbindung abbindet.
Jeder mehrteilige Schuß 2 besteht aus einem System von nebeneinander übereinstimmend angeordneten haarnadelartigen Sehußfadenschlingen 3, deren Endmaschen 6 miteinander zu Maschenstäbchen 8 eingebunden sind. Die Fadenteile 4,5 der Sehußfadenschlingen 3 binden stets gemeinsam mit Längsfäden 1 ab. Die aufeinanderfolgenden Schußfadenscl,.:ngen 3 bilden je einen Streifen A resp. B, wobei sich die benachbarten Streifen A, ßjeweils im Maschenstäbchen 8 überlappen. Die Verbindungsschleifen 7 zweier aufeinanderfolgender Sehußfadenschlingen 3 des Streifens A resp. B sind um das ivJaschenstäbchen 8 des benachbarten Streifens ßreüp. A herumgelegt.
Die mehrteiligen Schüsse 2 werden der Reihenfolge nach, je nachdem, wie sie in die Textilie eingebunden sind, so bezeichnet, daß im Hinblick auf einen mehrteiligen Schuß 2 der mehrteilige Schuß 2a bzw. 2c als nachfolgend und der mehrteilige Schuß 2b als vorangehend angesehen werden soll.
Die in Fig. 2 veranschaulichte Wirk-Webware ist unter Verwendung einer anderen Kettenwirkbindung gebildet, von der nur ein einziges Maschenstäbchen 8 dargestellt ist. Die Bezugszeichen entsprechen den betreffenden in F i g. 1 verwendeten Bezugszeichen.
Diese Wirk-Webware ist so gebildet, daß jeweils die Verbindungsschleife 7 zweier aufeinanderfolgender Sehußfadenschlingen 3 des Streifens B um die Endmasche 6 der Schußfadenschlinge 3 des benachbarten Streifens A herumgelegt ist, weiche mit dem auf die von der Verbindungsschleife 7 verbundenen Schüsse 2 und 2a folgenden ersten Schuß Ic fluchte·. Die Endmaschen 6 der Sehußfadenschlingen 3 sind geschlossen.
Die in Fig. 3 dargestellte Wirk-Webware weist eine Kettenwirkbindung auf, deren Maschenstäbchen 8 aus offenen Endmaschen 6 besteht. Diese Textilware unterscheidet sich vun der in F i g. I veranschaulichten Ware lediglich durch diese offenen Endmaschen 6 in: Maschenstäbchen 8.
in oen Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Wirk-Webware wurde eine Leinwandbildung ?uii Einbinden der Fadenteile zwischen den benachbarten Maschenstäbchen mit den Längsfäden verwendet. Es lassen sich jedoch auch irgendwelche anderen geeigneten Gewebebindung in anwenden.
Die in Fig. 7 gezeigte, erfindungsgemäße Webvorrichtung ist mit einem System von Eintragsnadeln 9 und mit derselben Anzahl Wirknadeln IO versehen, die als Zungennadel ausgebildet sind. Die Eintragsnadeln 9 schwingen um Zapfen 11, die auf einer starren Leiste 12 angeordnet sind. Die ;e starre Leiste 12 befindet sich über der gebildeten Textilie 13. Jede Eintragsnadel 9 wird z. B. durch einen geraden hohlen Schenkel 14 gebildet, der in einen bogenförmigen hohlen Schenkel
15 übergeht, der in einer Fiihriingsöse 16 endet. Dor von einer nicht veranschaulichten feststehenden Spule abgezogene Faden 17 durchläuft den Hohlraum jeder Eintragsnadel 9. Die Spulen sind an nicht dargestellten Haltern, die über der leiste 12 angeordnet sind, gelagert. Die Eintragsnadcln 9 sind gegenseitig miteinander gekoppelt, z. B. mit Hilfe einer nicht gezeichneten Zugstange und mit Hilfe nicht gezeichneter Mittel, z. B. Exzenterscheiben, angetrieben, die so gesteuert sind, daß die Nadeln in geeigneten parallelen Hahnen schwingen, die jeweils über mehrere Längsfalten I hinwegreichen. Die Schwingbewcgung der Eintragsnadeln 9 in Pfeilrichtung 18, 19 wird analog von derselben, nicht veranschaulichten Einrichtung abgeleitet.
Die Wirknadeln 10 — es handelt sich um Zungennadcln mit Häkchen 20 und Zunge 21 — sind auf einer weiteren Leiste 22 zwischen der gebildeten Texlilie 15 und den Emtragsnadeln 9 angeordnet. Die Leiste 22 bewegt sich geradlinig hin und her in Pfeilrichtung 23, 24. Diese Bewegung wird von einer nicht veranschaulichten, bekannten Einrichtung. /. B. einer Lxzenterscheibe. abgeleitet.
|e nach Bedarf kann sich die Leiste 22 auch in einer geschlossenen Kurvenbahn bewegen.
Die Bewegung der Lintragsnadeln 9 wird mit Rücksicht auf die Bahn der nicht dargestellten Lade so gewählt, daß die Eintragsnadeln 9 mit ihrem Eintragsteil 15 schräg /wischen die Längsfäden 1 der oberen Fachebene eindringen. In der Ausgangslage befinden sich die Lintragsnadeln 9 über den Längsfaden 1 und in eier Endlage im Offenfach.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen. Die Emtragsnadeln 9 tragen die einzelner Schußfadenschlingen 3 gleich/eilig in das Offenfach ein. Nach dem Auffangen der .Schußfadenschlingen 3 durch die Häkchen 20 der Wirknadeln 10 kehren ciie Eintragsnadcln 9 in die Ausgangslage außerhalb des Faches zurück, das sich nach dem Herausziehen der lintragsnadeln 9 schließt. Vor dem Anschlag der Schußfadenschlingen 3 durch das Webblatt werden die Endmaschen 6 des vorangehenden Faches in die neu gebildeten Endtnaschen 6 des eben geschlossenen Faches eingebunden, ■i die außerhalb der oberen Fachebene durch die Achsenbewegung der Wirknadeln 10 ausgezogen wurden. Auf diese Weise werden die Endmaschen 6 gegenseitig zu Maschenstäbchen 8 eingebunden. Gleichzeitig mit der Bildung des neuen Faches dringen
in die Eintragsnadcln 9 in dasselbe ein und der ganze Vorgang wiederholt sich. Die gleichzeitig über die ganze Kettbreite gebildeten Schußfadenschlingen 3 werden nach dem Schließen oder beim Offnen des Faches mit Hilfe eines kammarligen Webblattes oder
f> irgend einer anderen, bekannten Vorrichtung an (\cn Waren rand angeschlagen.
Der Aufbau der Schußfadenschlingen 3 wird durch die gegenseitige Stelliing des mehrteiligen Schusses 2 in der Endlage der Eintragsnadeln 9 im Offenfach zur Stellung der Wirknadel 10 bestimmt.
Bei der Erzeugung einer Wirkwebware mit geschlossenen Endmaschen 6(Fi g. 5) dringen die Wirknadcln 10 in das Offenfach, bevor noch die Eintragsnadeln 9 ihre Endlage innerhalb des Offenfaches erreichen (Fig. 8) und kehren früher in ihre Ausgangstage zurück als die Eintragsnadeln 9. Die vorherigen Endmaschen 6 der Schußijcienschlingen 3 (F i g. 5) werden beim Einbinden in die neu gebildeten Endmaschen 6 geschlossen.
Bei Erzeugung einer Textilie mit offenen Endmaschen
in 6 (Fig. 6) treten die Wirknadcln 10 unmittelbar, nachdem die Eintragsnadeln 9 ihre Endlage im Offenfach erreicht haben, in das Offenfach ein und kehren beim Rückgang der Eintragsnadeln 9 aus dem Fach (F i g. 9) in ihre Ausgangslage zurück.
!5 Die hier beschriebenen Bindungen stellen nur Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dar. Die Erfindung kann auch durch andere Bindungen verwirklicht werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche;
1. Ware, bestehend aus einem Kettengewirk und zwischen den Maschenstäbchen eingelegten Längsfäden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei benachbarten Maschenstäbchen (8) mehrere Längsfäden (1) eingelegt sind und daß die als Kettfäden dienenden Längsfäden (1) mit den als Schuß (2) dienenden, jeweils von einem Maschenstäbchen (8) zum benachbarten herüberlaufenden Fadenteilen (4, 5) des Gewirkes nach Art eines Gewebes verbunden sind.
2. Verfahren zur Herstellung einer Ware nach Anspruch 1, gemäß welchem Teilschüsse in ein Webfach eingelegt und durch Wirken zu einem Kettenstäbchen verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Teilschüssen (2) gleichzeitig eingetragen wird, die alle zugleich nach Art eines Kci".engewirkes untereinander verbunden werden.
3. Vorrichtung zur Herstellung der Ware nach Anspruch 1 gemäß dem Verfahren nach Anspruch 2 mit Eintragsnadeln für einen Schußfaden, die mit einer zugeordneten, hin- und hergehenden Wirknadel zusammenarbeiten, und mit Mitteln zur Fachbildung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der gleichzeitig und in gleicher Richtung hin- und herschwingenden Eintragsnadeln (9) nebeneinander angeordnet ist, die die Fadenschlingen (3) des Gewirkes von j';ßen durch eine Fachebene hindurch in das offene Fach einführen, daß eine der Zahl der Eintragsnadeln (9) entsprechenoe gleiche Anzahl der Wirknadeln (10) vorgesehen ist und daß mit Ausnahme der am Warenrand vorgesehenen Funtragsnadeln (9) alle anderen Eintragsnadeln (9) mit je zwei Wirknadeln (10) zusammenarbeiten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintragsnadeln (9) um Zapfen (11) schwingen, die auf einer starren Leiste (12) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintragsnadeln (9) hohle, eine Knickstelle /wischen zwei Schenkeln (14, 15) aufweisende Nadeln sind, durch deren Inneres der Schußfaden (17) verläuft.
6. Vorrichtung nach einem der Anspruch" 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Eintragsnadeln (9) einen gemeinsamen Antrieb für ihre Schwingbewegung aufweisen.
DE1814225A 1967-12-22 1968-12-12 Gewebe und Webeinrichtung zu seiner Erzeugung Ceased DE1814225B2 (de)

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