DE1814225B2 - Gewebe und Webeinrichtung zu seiner Erzeugung - Google Patents
Gewebe und Webeinrichtung zu seiner ErzeugungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ware, bestehend aus einem Kettengewirk und /wischen Maschenstäbchen
eingelegten Längsfüden, ein Verfahren zur Herstellung dieser Ware, bei welchem Teilschüsse in ein Webfach
eingelegt und durch Wirken zu einem Kettenstäbchen verbunden werden, und eine Vorrichtung zur Herstellung
der Ware mit Eintragsnadeln für Schußfäden, die mit einer zugeordneten, hin- und hergehenden Wirktiadel
zusammenarbeiten, und mit Mitteln zur Fachbildung.
Waren, die aus einem Kettengewirk und zwischen den Maschenstäbchen eingelegten Längsfäden bestehen,
sind durch die AT-PS 2 37 778 bekannt. Es handelt sich hier um Kettengewirke, bei denen je ein
Längsfaden /wischen zwei Maschenstäbchen derart eingelegt ist, daß die von einem Maschenstäbchen zum
benachbarten Maschenstäbchen verlaufenden Fäden wechselweise vor und hinter den Längsfäden verlaufen.
Die Liingsfäden dienen hier einer Erhöhung der
Längsstabilität der Ware. Die Querstabilität des Gewirkes selbst läßt sich durch derart eingelegte
Längsfäden nicht wesentlich erhöhen, da die Längsfäden lediglich zwischen die Fäden des Gewirkes
eingelegt sind. Die Anordnung der Längsfäden in der gewirkten Ware im Verhältnis 1:1 ist hinsichtlkJi des
Materialverbrauches ungünstig. Auch sind hierdurch die Musterungsmöglichkeiten nur gering.
Zur Herstellung von Netzware, wie sie für Gardinen gebraucht wird, ist es durch die US-PS 21 41 409 auch
schon bekannt, eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden Bändern zu weben, deren Schußfäden auf jeweils
einer Seite der Bänder von einer Nadel ergriffen und zu Schlaufen geformt werden, wobei die Schlaufen je
zweier aneinanderstoßender Bänder zu einem Stäbchen eingebunden werden. Die anderen Seiten dieser Bänder
werden durch mindestens einen von einem Band zum benachbarten Band hin- und hergeführten Längsfaden
miteinander verbunden. Das führt zu einer durchbrochenen, netzartigen Ware, die zwar für Dekorationszwecke
geeignet ist, sich für Bekleidungszwecke aber nicht eignet.
Eine bandförmige Webware hoher Festigkeit ist weiterhin durch die G 3-PS 5 18 678 bekannt geworden.
Diese Ware weist zwei Schußfadensysteme auf, die symmetrisch zur geometrischen Mitte des Bandes
angeordnet sind. In der geometrischen Mitte des Bandes, dort, wo sich die beiden Schußfadensysteme
begegnen, sind die Enden der Schußfäden zu Schlaufen ausgezogen und zu einem Maschensläbchen in Kettenwirkbindung
eingebunden. Die Vorrichtung zur Herstellung dieser bandförmigen Ware arbeitet nach dem
Prinzip von zwei in entgegengesetzter Richtung hin- und herschwingenden Eintragsnadeln, die zum Eintragen
von Schußschlingen in das Offenfach dienen und mit einer Fangnadel zusammenarbeiter die sich in der
Mitte de.1, Systems der Kettfaden und parallel zu diesen
geradlinig hin und zurück bzw. in einer geschlossenen gekrümmten Bahn bewegt und zum Einbinden der
eingehängten Schleifen der eingetragenen Schußschlingen zu Stäbchen angepaßt ist. Das mit dieser Maschine
hergestellte Erzeugnis ist eine bandförmige Wirk-Webware, die aus zwei gewebten Seitenteilen zu beiden
Seiten eines Maschenstäbchens besteht.
Durch die GB-PS 4 28 069 ist schließlich eine Wirkwebware bekannt geworden, bei welcher kuliergewirkte
Warenteile durch gewebte Warenteile miteinander verbunden sind. Diese Wirkwebware weist ein
streifenförmiges Muster auf. Sie ist jedoch aufwendig in der Herstellung und verhält sich in ihrer Querstabilität
kaum anders als eine reine Wirkware.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Wirk-Webware von hoher Haltbarkeit,
hoher Längsstabilität und hoher, jedoch elastischer Querstabilität zu schaffen, die auf einer einfachen
Vorrichtung einfach und mit relativ geringem Materialverbrauch herstellbar ist.
Die erfindungsgemäße Ware ist hierzu dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei benachbarten
Maschenstäbchen mehrere Längsfäden eingelegt sind und daß die als Kettfaden dienenden Längsfäden mit
den als Schuß dienenden, jeweils von einem Maschenstäbchen zum benachbarten herüberlaufenden Fadenteilen
des Gewirkes nach Art eines Gewebes verbunden sind.
Diese Wirk- Webware zeichnet sich durch hohe Haltbarkeit aus. Welcher der Fäden in dieser Wirk-Webware
an welcher Stelle auch immer durch äußere Beeinflussung zerrissen sein mag, der hierdruch
auftretende Schaden ist für die Haltbarkeit der gesamten Ware geringfügig. Die Wirk-Webware der
Erfindung zeichnet sich durch hohe Längsstabilität und eine hohe, jedoch elastische Qnerstabilität aus. Sie weist
hervorragende Trageigenschaften als Bekleidungstextilie
auf. Sie bietet Mustermöglichkeiten, die unter Verwendung von klassischen Herstellungstechnologien
des Wirkens oder Webens nicht ausführbar sind. Dabei ist der Materialverbrauch gegenüber einer Wirkware
gering.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung dieser Ware ist dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vielzahl von Teilschüssen gleichzeitig eingetragen wird, die alle zugleich nach Art eines Kettengewirkes
untereinander verbunden werden.
Dies ermöglicht hohe Produktionsgeschwindigkeiten. Denn während bei einer Webmaschine jeder Schuß
über die gesamte Breite der Ware eingetrager, werden muß, werden die Teilschüsse nur über einen geringen
Teil der Breite der Ware eingetragen. Die Fäden durchlaufen hier bei jedem Teilschuß nur einen kurzen
Weg. Da die Fäden der Teilschüsse gleichzeitig eingetragen verden, ergibt sich bei den kurzen Wegen
eine hohe Produktionsgeschwindigkeit.
Die Vorrichtung zur Herstellung der erfindungsgemäßen Ware ist dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vielzahl der gleichzeitig und in gleicher Richtung hin- und herschwingenden Eintragsnadeln nebeneinander
angeordnet ist, die die Fadenschlingen des Gewirkes von außen durch eine Fachebene hindurch in das offene
Fach einführen, daß eine der Zahl der Eintragsnadeln entsprechende gleiche Anzahl der Wirknadeln vorgesehen
ist und daß mit Ausnahme der am Warenrand vorgesehenen Eintragsnadel alle anderen Eintragsnadeln
mit je zwei Wirknadeln zusammenarbeiten.
Eine derar'ige Vorrichtung ist nicht schwierig herzustellen. Sie zeichnet sich durch eine hohe
Produktionsgeschwindigkeit bei relativ niedrigen Bewegungsgeschwindigkeiten ihrer Teile aus. Außerdem
können die Schußfäden kontinuierlich von der Vorratsrolle abgenommen und verlustlos eingewebt werden.
Eine einfache Bauform läßt sich daci jrch erzielen, daß
die Eintragsnadeln um Zapfen schwingen, die auf einer starren Leiste angeordnet sind.
Für die Führung der Schußfäden ist es zweckmäßig, wenn die Eintragsnadein hohle, eine Knickstelle
zwischen zwei Schenkeln aufweisende Nadeln sind, durch deren Inneres der Schußfaden verläuft.
Die Antriebsvorrichtung läßt sich dadurch sehr einfach gestalten, daß sämtliche Eintragsnadeln einen
gemeinsamen Antrieb für ihre Schwingbewegung aufweisen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung sowie nähere Einzelheiten sind nachstehend anhand von in der
Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt bo
Fig. 1 bis 3 Ausführungsbeispiele der Wirk-Webware;
Fig.4 eine Einzelheit einer Schußfadenschlinge in
vergrößertem Maßstab;
F i g. 5 eine Schi'ßfadenschlinge mit geschlossener Endmasche;
Fig.6 eine Schußfaderxhlinge mit offener Endmasche;
Fig.7 die Webeinrichtung in teilweise schaubildlicher
Ansicht von vorne;
F i g. 8,9 Einzelheiten der Fangnadelstellung in Bezug
auf die Randlage der Eintragsnadel.
Die Fig. 1 zeigt eine Wirk-Webware, bestehend aus
zwei Fadensystemen, von denen das eine durch eine Maschenstäbchen 8 aufweisende Kettenwirkbindung
und das zweite durch Gruppen von Längsfäden I1 deren jede sich zwischen den erwähnten Maschenstäbchen 8
befindet, gebildet sind, wobei jede Gruppe von Längsfäden 1 mit Fadenteilen 4, 5 des Kettengewirkes
der Schlingen 3 von Schüssen 2, die von einem Maschenstäbchen 8 zum benachbarten Maschenstäbchen
8 herüberverlaufen, in Leinenbindung abbindet.
Jeder mehrteilige Schuß 2 besteht aus einem System von nebeneinander übereinstimmend angeordneten
haarnadelartigen Sehußfadenschlingen 3, deren Endmaschen 6 miteinander zu Maschenstäbchen 8 eingebunden
sind. Die Fadenteile 4,5 der Sehußfadenschlingen 3 binden stets gemeinsam mit Längsfäden 1 ab. Die
aufeinanderfolgenden Schußfadenscl,.:ngen 3 bilden je einen Streifen A resp. B, wobei sich die benachbarten
Streifen A, ßjeweils im Maschenstäbchen 8 überlappen. Die Verbindungsschleifen 7 zweier aufeinanderfolgender
Sehußfadenschlingen 3 des Streifens A resp. B sind
um das ivJaschenstäbchen 8 des benachbarten Streifens ßreüp. A herumgelegt.
Die mehrteiligen Schüsse 2 werden der Reihenfolge nach, je nachdem, wie sie in die Textilie eingebunden
sind, so bezeichnet, daß im Hinblick auf einen mehrteiligen Schuß 2 der mehrteilige Schuß 2a bzw. 2c
als nachfolgend und der mehrteilige Schuß 2b als vorangehend angesehen werden soll.
Die in Fig. 2 veranschaulichte Wirk-Webware ist unter Verwendung einer anderen Kettenwirkbindung
gebildet, von der nur ein einziges Maschenstäbchen 8 dargestellt ist. Die Bezugszeichen entsprechen den
betreffenden in F i g. 1 verwendeten Bezugszeichen.
Diese Wirk-Webware ist so gebildet, daß jeweils die Verbindungsschleife 7 zweier aufeinanderfolgender
Sehußfadenschlingen 3 des Streifens B um die Endmasche 6 der Schußfadenschlinge 3 des benachbarten
Streifens A herumgelegt ist, weiche mit dem auf die
von der Verbindungsschleife 7 verbundenen Schüsse 2 und 2a folgenden ersten Schuß Ic fluchte·. Die
Endmaschen 6 der Sehußfadenschlingen 3 sind geschlossen.
Die in Fig. 3 dargestellte Wirk-Webware weist eine
Kettenwirkbindung auf, deren Maschenstäbchen 8 aus offenen Endmaschen 6 besteht. Diese Textilware
unterscheidet sich vun der in F i g. I veranschaulichten Ware lediglich durch diese offenen Endmaschen 6 in:
Maschenstäbchen 8.
in oen Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen
Wirk-Webware wurde eine Leinwandbildung ?uii
Einbinden der Fadenteile zwischen den benachbarten Maschenstäbchen mit den Längsfäden verwendet. Es
lassen sich jedoch auch irgendwelche anderen geeigneten Gewebebindung in anwenden.
Die in Fig. 7 gezeigte, erfindungsgemäße Webvorrichtung
ist mit einem System von Eintragsnadeln 9 und mit derselben Anzahl Wirknadeln IO versehen, die als
Zungennadel ausgebildet sind. Die Eintragsnadeln 9 schwingen um Zapfen 11, die auf einer starren Leiste 12
angeordnet sind. Die ;e starre Leiste 12 befindet sich
über der gebildeten Textilie 13. Jede Eintragsnadel 9 wird z. B. durch einen geraden hohlen Schenkel 14
gebildet, der in einen bogenförmigen hohlen Schenkel
15 übergeht, der in einer Fiihriingsöse 16 endet. Dor von
einer nicht veranschaulichten feststehenden Spule abgezogene Faden 17 durchläuft den Hohlraum jeder
Eintragsnadel 9. Die Spulen sind an nicht dargestellten Haltern, die über der leiste 12 angeordnet sind,
gelagert. Die Eintragsnadcln 9 sind gegenseitig miteinander
gekoppelt, z. B. mit Hilfe einer nicht gezeichneten Zugstange und mit Hilfe nicht gezeichneter Mittel, z. B.
Exzenterscheiben, angetrieben, die so gesteuert sind, daß die Nadeln in geeigneten parallelen Hahnen
schwingen, die jeweils über mehrere Längsfalten I hinwegreichen. Die Schwingbewcgung der Eintragsnadeln
9 in Pfeilrichtung 18, 19 wird analog von derselben,
nicht veranschaulichten Einrichtung abgeleitet.
Die Wirknadeln 10 — es handelt sich um Zungennadcln
mit Häkchen 20 und Zunge 21 — sind auf einer
weiteren Leiste 22 zwischen der gebildeten Texlilie 15
und den Emtragsnadeln 9 angeordnet. Die Leiste 22
bewegt sich geradlinig hin und her in Pfeilrichtung 23, 24. Diese Bewegung wird von einer nicht veranschaulichten,
bekannten Einrichtung. /. B. einer Lxzenterscheibe. abgeleitet.
|e nach Bedarf kann sich die Leiste 22 auch in einer geschlossenen Kurvenbahn bewegen.
Die Bewegung der Lintragsnadeln 9 wird mit Rücksicht auf die Bahn der nicht dargestellten Lade so
gewählt, daß die Eintragsnadeln 9 mit ihrem Eintragsteil
15 schräg /wischen die Längsfäden 1 der oberen Fachebene eindringen. In der Ausgangslage befinden
sich die Lintragsnadeln 9 über den Längsfaden 1 und in
eier Endlage im Offenfach.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen. Die Emtragsnadeln 9 tragen die einzelner Schußfadenschlingen
3 gleich/eilig in das Offenfach ein. Nach dem Auffangen der .Schußfadenschlingen 3 durch die
Häkchen 20 der Wirknadeln 10 kehren ciie Eintragsnadcln
9 in die Ausgangslage außerhalb des Faches zurück,
das sich nach dem Herausziehen der lintragsnadeln 9
schließt. Vor dem Anschlag der Schußfadenschlingen 3 durch das Webblatt werden die Endmaschen 6 des
vorangehenden Faches in die neu gebildeten Endtnaschen 6 des eben geschlossenen Faches eingebunden,
■i die außerhalb der oberen Fachebene durch die
Achsenbewegung der Wirknadeln 10 ausgezogen wurden. Auf diese Weise werden die Endmaschen 6
gegenseitig zu Maschenstäbchen 8 eingebunden. Gleichzeitig mit der Bildung des neuen Faches dringen
in die Eintragsnadcln 9 in dasselbe ein und der ganze
Vorgang wiederholt sich. Die gleichzeitig über die ganze Kettbreite gebildeten Schußfadenschlingen 3
werden nach dem Schließen oder beim Offnen des Faches mit Hilfe eines kammarligen Webblattes oder
f> irgend einer anderen, bekannten Vorrichtung an (\cn
Waren rand angeschlagen.
Der Aufbau der Schußfadenschlingen 3 wird durch die gegenseitige Stelliing des mehrteiligen Schusses 2 in
der Endlage der Eintragsnadeln 9 im Offenfach zur Stellung der Wirknadel 10 bestimmt.
Bei der Erzeugung einer Wirkwebware mit geschlossenen Endmaschen 6(Fi g. 5) dringen die Wirknadcln 10
in das Offenfach, bevor noch die Eintragsnadeln 9 ihre Endlage innerhalb des Offenfaches erreichen (Fig. 8)
und kehren früher in ihre Ausgangstage zurück als die Eintragsnadeln 9. Die vorherigen Endmaschen 6 der
Schußijcienschlingen 3 (F i g. 5) werden beim Einbinden
in die neu gebildeten Endmaschen 6 geschlossen.
Bei Erzeugung einer Textilie mit offenen Endmaschen
in 6 (Fig. 6) treten die Wirknadcln 10 unmittelbar, nachdem die Eintragsnadeln 9 ihre Endlage im
Offenfach erreicht haben, in das Offenfach ein und kehren beim Rückgang der Eintragsnadeln 9 aus dem
Fach (F i g. 9) in ihre Ausgangslage zurück.
!5 Die hier beschriebenen Bindungen stellen nur Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dar.
Die Erfindung kann auch durch andere Bindungen verwirklicht werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Ware, bestehend aus einem Kettengewirk und zwischen den Maschenstäbchen eingelegten Längsfäden,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei benachbarten Maschenstäbchen (8) mehrere Längsfäden (1) eingelegt sind und daß die
als Kettfäden dienenden Längsfäden (1) mit den als Schuß (2) dienenden, jeweils von einem Maschenstäbchen
(8) zum benachbarten herüberlaufenden Fadenteilen (4, 5) des Gewirkes nach Art eines
Gewebes verbunden sind.
2. Verfahren zur Herstellung einer Ware nach Anspruch 1, gemäß welchem Teilschüsse in ein
Webfach eingelegt und durch Wirken zu einem Kettenstäbchen verbunden werden, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vielzahl von Teilschüssen (2) gleichzeitig eingetragen wird, die alle zugleich nach
Art eines Kci".engewirkes untereinander verbunden werden.
3. Vorrichtung zur Herstellung der Ware nach
Anspruch 1 gemäß dem Verfahren nach Anspruch 2 mit Eintragsnadeln für einen Schußfaden, die mit
einer zugeordneten, hin- und hergehenden Wirknadel zusammenarbeiten, und mit Mitteln zur Fachbildung,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl der gleichzeitig und in gleicher Richtung hin- und
herschwingenden Eintragsnadeln (9) nebeneinander angeordnet ist, die die Fadenschlingen (3) des
Gewirkes von j';ßen durch eine Fachebene hindurch in das offene Fach einführen, daß eine der Zahl der
Eintragsnadeln (9) entsprechenoe gleiche Anzahl der
Wirknadeln (10) vorgesehen ist und daß mit Ausnahme der am Warenrand vorgesehenen Funtragsnadeln
(9) alle anderen Eintragsnadeln (9) mit je zwei Wirknadeln (10) zusammenarbeiten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintragsnadeln (9) um Zapfen (11)
schwingen, die auf einer starren Leiste (12) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintragsnadeln (9)
hohle, eine Knickstelle /wischen zwei Schenkeln (14, 15) aufweisende Nadeln sind, durch deren Inneres
der Schußfaden (17) verläuft.
6. Vorrichtung nach einem der Anspruch" 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Eintragsnadeln (9) einen gemeinsamen Antrieb für ihre
Schwingbewegung aufweisen.
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