DE1897042U - Beleuchteter stecker. - Google Patents
Beleuchteter stecker.Info
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Description
3?irma Gebr· V e d d e r GUm.b.H·
S c halksmühle/We stf.
S c halksmühle/We stf.
Beleuchteter Stecker
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Stecker mit einem die Polkontaktstifte tragenden S
Unterteil und einem der Abdeckung desselben dienenden Oberteil·
Die Erfindung besteht darin, daß im Oberteil des Steckers eine Ausnehmung vorgesehen ist, in der ein ein Xeuchtorgan
tragender Beleuchtungseinsatz untergebracht ist, und daß sich aus dem Beleuchtungseinsatz vorerstreckende
Kontaktgabeorgane vorgesehen sind, die sich bei zusammengefügtem
Ober- und Unterteil gegen die hinteren Enden der Polkontaktstifte legen·
Da ein Stecker erfahrungsgemäß zumeist in der Steckdose
eingesteckt verbleibt, wird durch den am Stecker erfindungsgemäß vorgesehenen Beleuchtungseinsatz nicht nur
erreicht, daß in einem dunklen Raum angezeigt wird, wo sich die Steckdose und der eingesteckte Stecker befindeft,
sondern es wird auch eine Anzeige darüber erhalten, daß Strom entnommen wird· Dadurch, daß die Beleuchtungsvorrichtung
χ des Steckers in Form eines Beleuchtungseinsatzes d-ey entsprechend den vorstehend beschriebenen
erfindungsgemäßen Merkmalen ausgebildet ist, wird der Torteil eines einfachen Steckeraufbaues erreicht, der
billig herzustellen ist, so daß durch die erfindungs« gemäß vorgesehene Beleuchtbarkeit des Steckers keine
großen zusätzlichen Kosten entstehen·
Besonders einfache konstruktive Verhältnisse erhält man, wenn der Beleuchtungseinsatz als von der Rückseite des
Steckeroberteils her in dieses einschiebbar ausgebildet
ist, zur Begrenzung seines Einschiebeweges Anschläge Torgesehen sind und die Kontaktgabeorgane "bei zusammengefügtem
Stecker den Beleuchtungseinsatz in Stellung halten·
Der Beleii chtungseinsatz kann hierbei durch einen in
seinem Innern die Beleuchtungsinstallation tragenden Käfig gebildet sein.
Zum Schütze des Beleuchtungsorganes kann vorgesehen sein, daß die Ausnehmung des Steckeroberteiles auf der
Torderseite durch eine eingelassene, durchsichtige oder
durchscheinende !rontscheibe abgeschlossen ist. Wird hierbei insbesondere die Frontscheibe über Abstandsglieder
mit dem Käfig verbunden, so erhält man ein einteiliges Bauelement, das bei der Montage des Steckers
lediglich in diesen eingesetzt zu werden braucht.
Die Kontaktgabeorgane können durch Schraubenfedern gebildet sein, die in Bohrungen des Beleuchtungseinsatzes
eingeschoben sind und eine leitende Verbindung zu den Anschlüssen des Leuchtorganes vermitteln. Auch
können die Kontaktgäbeorgane durch von den Anschlüssen
des leuchtorganes herablaufende Kontaktschienen gebildet sein.
Ist es im Einzelfall erwünscht oder erforderlich, dg,ß
das leuehtorgan des Steckers in erster linie darüber Aufschluß geben soll, ob eine Stromentnahme tatsächlich
stattfindet oder nicht, so wird zweckmäßigerweise von einem Stecker mit eingebautem, die Stromzuführung
zum hieran angeschlossenen Gerät beherrschenden Schalter ausgegangen, der in Weiterbildung der Erfindung
zugleich die Stromzuführung zum Beleuchtungsorgan beherrscht.
Als leuchtorgan kann eine Glimmsoffitte mit in Serie liegendem Widerstand vorgesehen sein. Hierdurch kann
eine schädliche Überhitzung des Steckers infolge der
im Leuchtorgan auftretenden Verlustwärme vermieden werden» da die von einer Glimmlampe aufgenommene Leistung
sehr klein ist.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand zweiter in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben*
es zeigen:
Pig. 1 Einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel,
, 2 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispfel
nach Pig. 1 bei abgenommenem Stecker
oberteil,
Pig. 3 einen Längsschnitt durch das zweite Ausfuhr
ungsbeispiel, und
!ig. 4 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Pig. 3·
Der Stecker nach den Pig. 1 und 2 ist quer unterteilt und besteht aus einem Polkontaktstifte 10 tragenden
Unterteil 11 und einem der Abdeckung des Unterteiles 11 dienenden Oberteil 12, das eine Ausnehmung 12a aufweist»
innerhalb der ein Beleuchtungseinsatz 13 untergebracht η ist. Der Beleuchtungseinsatz 13 weist einen Käfig
auf, der durch eine Prontplatte 14 , Abstandsglieder 15 und eine rückwärtige, die Beleuchtungsinstallation
tragende Montageplatte 16 gebildet ist. Die Prontplatte 14 und die Abstandsglieder 15 können, wie gezeichnet,
einteilig ausgebildet sein und beispielsweise aus einem
durchscheinenden oder durchsichtigen thermoplastischen Kunststoff gegossen sein. Die Abstandglieder 15 verlaufen
durch Bohrungen 17 der Montageplatte 16 und sind mit dieser durch mittels eines ¥armkörpers erfolgende
Umbördelung verbunden. Im Innern des Käfigs sind eine Grlimmsoffitte 18 und ein zugehöriger "Vorwiderstand 18a
untergebracht. Diel^* Halterung von Grlimmsoffitte und
Vorwiderstand notwendigen Halteorgane, die normalerweise
an der Montageplatte festgelegt sind, sind der Klarheit halber nicht eingezeichnet. Die Glimmsoffitte und der
Widerstand sind über leitungen 21, 22 und 23 in Serie verbunden· Die freien Enden der Leitungsstücke 21 und
sind je mit Anschlüssen 19 verbunden. Mit den Anschlüssen 19 sind ferner Kontaktschienen 20 verbunden, die oberhalb
der Montageplatte verlaufend über den Rand derselben nach unten abgebogen sind und mit ihren freien
Enden auf den hinteren Enden der Kontaktstifte 10 ruhen. Dadurch, daß die Kontaktschienen 20 oberhalb der Montageplatte
16 verlaufen, ist der in der I1Ig. 1 horizontale
Teil jeder Kontajktschiene 20 in der lage, eine gewisse
Federwirkung auszuüben, so daß bei zusammengefügtem Steckeroberteil und Unterteil der notwendige Kontaktdruck
zwischen Kontaktschiene und Polkontaktstift sichergestellt
ist. Wie aus der Pig. 1 ferner hervorgeht, ist die Montageplatte 16 breiter gehalten als der Abstand
gegenüberliegender B©grenzungskanten der den Beleuchtungseinsatz aufnehmenden Ausnehmung 12a, so daß ein
den Einschiebeweg des Beleuchtungseinsatzes begrenzender Anschlag 12b gebildet wird. Dieser Anschlag legt den
Beleuchtungseinsatz 13 in einer Stellung fest, in der die Vorderseite der Irontplatte 14 etwa bündig mit der
Außenoberfläche des Oberteils 12 ist. Unter der Wirkung des zwischen den Kontaktschienen 20 und den Polkontaktstiften
10 herrschenden Kontaktdruckes stützt sich daher der Beleuchtungseinsatz 13 auf der Unterseite des
Steckeroberteiles ab und wird hierdurch in der Ausnehmung 12a festgelegt. Die Montageplatte 16 besteht zweckmäßigerweise
aus isolierendem Material, z.B. aus dem unter dem Handelsnamen "Pertinax" bekannten Isolationsmaterial.
Alternativ zu der dargestellten Festlegung des Beleuchtungseinsatzes
13 im Oberteil 12 des Steckers kann die Festlegung auch in der Weise erfolgen, daß die
Prontplatte 14 mit ihren Kanten auf einer Schulter der
Ausnehmung 12gc auf ruht. Der Zusammenbau muß in diesem
Falle so erfolgen, daß zunächst die frontplatte einschließlich der hieran vorspringenden Abstandsglieder
von außen her in das Steckeroberteil eingesetzt wird, wonach von der Rückseite her die Montageplatte einschließlich
der hierauf montierten Beleuchtungsinstallationsgegen das Oberteil gedruckt und durch Umbördelung der
Abstandsglieder 15 in dieser Stellung gehalten wird·
Bei dem in den fig· 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind Teile, die dem Ausführungsbeispiel nach
fig· 1 und 2 entsprechen, mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet·
Bei diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen
mittels eines im Stecker zusätzlich untergebrachten Schalters abschaltbaren Stecker. Auch biei diesem
Ausführungsbeispiel ist der Stecker quer unterteilt und besteht aus einem, den Schalter und die Polkontaktstifte
10 tragenden Unterteil 11 und einem Oberteil 12, in dem
der Beleuchtungseinsatz 25 untergebracht ist. Im Oberteil
12 sind zwei Durchbrechungen 26 und 27 vorgesehen, die zur Aufnahme des Schalterbetatigungsorganes 28
bzw. eines durchscheinenden, das Beleuchtungsorgan abdeckenden Abdeckfensters 29 dienen. Das Schalterbetätigungsorgan
28 kann - wie gezeichnet - eine Betätigungswippe sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel bilden Abdeckfenster
29 und der Beleuchtungseinsatz 25 keine bauliche Einheit; vielmehr ist das Abdeckfenster 29
auf irgendeine bekannte Art in der Durchbrechung 27 festgelegt. Yon der rückwärtigen Oberfläche des Oberteiles
12 erstrecken sich Haltenocken 30 nach unten, die in entsprechende Ausnehmungen einer kastenförmig
ausgebildeten Montageplatte 31 eingreifen· Beim Zusammenbau wird daher lediglich der Kasten 31 über die
Haltenocken 30 geschoben. An schematisch dargestellten Anschlüssen 19 sind wieder Glimmlampe 18 nebst zugehörigem Torwiderstand angeschlossen. Die Anschlüsse 19
sind von unten her über Bohrungen 32 zugänglich, die zur Aufnahme von Schraubendruckfedern 33 vorgesehen sind.
Diese Schraubenfedern stützen sich im zusammengebauten Zustand auf den Anschlußschrauben 34 der Polkontaktstifte
ab und vermitteln so den Strom zum Beleuchtungsorgan» und stellen gleichzeitig sicher, daß sich der Einsatz
nicht von den Haltenocken 30 löst. Alternativ hierzu kann die Stromzuführung zu einem der Anschlüsse 19
gleichfalls über den im Stecker untergebrachten Schalter verlaufen (nicht dargestellt), wodurch erreicht wird,
daß das Beleuchtungsorgan nur dann brennt, wenn der Schalter eingeschaltet ist, d.h. wenn tatsächlich eine
Stromentnahme erfolgt.
Palis gewünscht oder im Einzelfall erforderlich können
die Prontplatte 14 oder das Abdeckfenster 29 mit irgendwelchen
Kennzeichnungssymbolen versehen sein.
Claims (9)
1. Elektrisier Stecker mit eineifl die Polkontaktstifte
tragenden Unterteil und einem der Abdeckung desselben dienenden Oberteil, dadurch gekennzeichnet, daß im
Oberteil eine Ausnehmung vorgesehen ist, in der ein ein Leuchtorggcn tragender Beleuchtungseinsatz untergebracht
ist, und daß sich aus dem Beleuchtungseinsatz vorerstreckende Kontaktgabe organe vorgesehen sind, die
sich bei zusammengefügtem Ober« und Unterteil gegen die hinteren Enden der Polkontaktstifte legen»
2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beleuchtungseinsatz als von der Rückseite des
Steckeroberteiles her in dieses einschiebbar ausgebildet ist, daß zur Begrenzung seines Einschiebeweges Anschläge
vorgesehen sind und daß die Kontaktgabdorgane bei zusammengefügtem
Stecker den Beleucütunjseinsatz in Stellung halten.
3· Stecker nacS'h Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Beleuchtungjseinsatz durch einen
in seinem Innern die Beleuehtungsinstallation tragenden Käfig gebildet ist.
4. Stecker nach einem der Ansprüche 1 - 3>
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung des Steckeroberteiles auf der Torderseite durch eine eingelassene durchsichtige
oder durchscheinende Frontscheibe abgeschlossen ist,
5. Stecker nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Frontscheibe über Abstandsglieder mit dem Käfig
verbunden ist.
—2—
6. Stecker nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeioh.net, daß die Kontaktgabeorgane durch
Schraubenfedern gebildet sind, die in Bohrungen des Beleuchtungseinsatzes eingeschoben sind und eine
leitende Verbindung zu den Anschlüssen des Leuchtorgane s vermitteln,
7. Stecker nach einem der Ansprüche 1 - 5>
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgabeorgane durch von
den Anschlüssen des leuchtorganes herablaufende Kontaktschienen
gebildet sind.
8. Stecker nach einem der Ansprüche 1-7 mit eingebautem, die Stromzuführung zum hieran angeschlossenen
Gerät beherrschenden Schalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter zugleich die Stromzuführung zum
Beleuchtungsorgan beherrscht.
9. Stecker nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß als Leuehtorgan eine Glimmsoffitte
mit zugehörigem Yorwiderstand vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV16165U DE1897042U (de) | 1964-04-04 | 1964-04-04 | Beleuchteter stecker. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV16165U DE1897042U (de) | 1964-04-04 | 1964-04-04 | Beleuchteter stecker. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1897042U true DE1897042U (de) | 1964-07-23 |
Family
ID=33184086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV16165U Expired DE1897042U (de) | 1964-04-04 | 1964-04-04 | Beleuchteter stecker. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1897042U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273035B (de) * | 1964-03-26 | 1968-07-18 | Oskar Woertz Inh H & O Woertz | Reihenklemme |
| DE3638309A1 (de) * | 1986-11-10 | 1988-05-19 | Jung Albrecht Fa | Variable beleuchtungsvorrichtung fuer einen elektrischen installationsapparat |
-
1964
- 1964-04-04 DE DEV16165U patent/DE1897042U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1273035B (de) * | 1964-03-26 | 1968-07-18 | Oskar Woertz Inh H & O Woertz | Reihenklemme |
| DE3638309A1 (de) * | 1986-11-10 | 1988-05-19 | Jung Albrecht Fa | Variable beleuchtungsvorrichtung fuer einen elektrischen installationsapparat |
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