DE1893895U - Handspritzgeraet. - Google Patents
Handspritzgeraet.Info
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Description
R A. 208 276*20.3,
PATENTANWALT
Essen, den 6. März 1964
gtr.3
(AmHauptbahnhoi ■ Iiditbnrg)
Telefon 25802
Gebrauchsmus t eranme1dung
der Firma Deutsche Tudor GmbH,
Krefeld, Dahler Dyk 31
Handspritzgerät
Handspritzgeräte aus Behälter für die Aufnahme der zu versprühenden
Flüssigkeit und auf den Behälter aufschraubbaren Düsenkopf mit Pumpe und Betätigungseinrichtung sind
in versehiedehen Ausführungsformen bekannt. Insbesondere
kennt manderartige Handsprühgeräte zur Zerstäubung von
Barfum und ähnlichen Flüssigkeiten, Bei diesen bekannten
Ausführungsformen besteht der Behälter aus einem nur wenige
cm langen zylindrischen Behälter, von 1 bis 2 cm Durchmesser , auf äen ein Düsenkopf aufgeschraubt ist, der mit
einer koaxial angeordneten Druckknopfbetätigung für die
Pumpe versehen ist. Eei der Betätigung muß diese bekannte
Ausführungsform auf den Kopf gestellt werden, um einen Zulauf der zu versprühenden Flüssigkeit zur Pumpe zu erreichen. Andere bekannte Ausführungsform arbeiten mit dem
Rückschlagventilen versehenen Gummi- oder Kunststoffenballen,
an die eine venturidusenartige Ausbildung angeschlossen
ist, in welche ein Saugrohr für die zu versprühende Flüssigkeit einmündet. Bei einem derartigen Aufbau
ist es unbedingt erforderlich, daß eine beidhängige Bedienung vorgenommen wird. Zudem ist der Wirkungsgrad
der letztgenannten Ausführungsform unbefriedigend, was
sich insbesondere bei der Verspruhung von größeren Flüssigkeitsmengen
in nachteiliger Weise bemerkbar macht»
Die Erfindung hat sieh die Aufgabe gestellt, ein Handsprühgerät
in einfachster Weise so zu gestalten, daß selbst bei
größerem Flüssigkeitsbehälter eine Einhandbedienung durchführbar ist.
Die Erfindung betrifft ein Handsprühgerät aus Behälter für
Aufnahme der zu versprühenden Flüssigkeit und auf den Behälter aufschraubbaren Düsenkopf mit Pumpe und Betätigungseinrichtung. Die Erfindung besteht darin, daß der Düsenkopf mit einem die Pumpe aufnehmenden Handgriff auf den
Hals des Behälters aufgesehraubt ist und ein unterhalb der
Düse angeordneter Betätigungshebel gegen die Wirkung einer
Feder gegen den Hals des Behälters bzw. den Handgriff verstellbar ist. Zweckmäßig weist der Behälter eine kegelstumpf förmige Formgebung auf und geht in einem mit einem
zylindrischen Außengewinde versehenen Hals über, auf den
der Handgriff aufsehrautobar ist. In weiterer Ausbildung
hierzu kann der Handgriff einseitig in seinem oberen Bereich mit einem Widerlagervorsprung versehen sein und auf
der gegenüberliegenden Seite des Handgriffs vorspringen und
im wesentlichen orthogonal zur Achse des Behälters die Sprühdüse vorgesehen sein. Bei einer derartigen Ausbildung ist
somit bei einer Einhandbetätigung ein Herausrutschen des Handsprühgerätes praktisch unmöglich. Ferner sehlägt die
Erfindung vor, unterhalb der vorspringenden Sprühdüse den Betätigungshebel anzulenken und diesen innenseitig mit einem
Widerlager für die Kolbenstange der als Kolbenpumpe ausgebildeten
Pumpe zu versehen. Dabei kann der Betätigungshebel unterhalb seiner Anlenkung mit einer nach außen vorspringenden
Widerlagerausbildung versehen sein. Auch sehlägt die
Erfindung vor, im Handgriff ein mit der Sprühdüse verbundennen
Kanal vorzusehen und diesen über zumindest eine Öffnung mit dem auf der Vorderseitedes Handgriffs angeordneten
Zylinder für den Kolben der Kolbenpumpe zu verbindeä. Zweckmäßig
ist der Betätigungshebel nach vorn und unten hakenförmig vorspringend ausgeformt. Es wird somit erreicht, daß
beim Besprühen;von Bäumen, Büschen und dergleichen mit Schädling
s bekämpf uhgsmittfilit^ erfindungsgemäße Handspritzgerät
dur ch Anhaken abg e stellt weTrcfen kann; Nach einem we i t er en
Vorschlag der Erfindung ist an deal Kanal ein Rohr, insbesondere ein flexibles Rohr angesehloss'e-n, das im Bereich des
Behälterbodens mit einem Rückschlagventil versehen ist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem
darin zu- sehen, daß das gesamte Handsprühgerät einen zweckentsprechenden Aufbau aufweist, z.B. einen Kopf besitzt,
der im wesentlichen die Form der bekannten Spritzpistolen
aufweist. Bei der Betätigung ist ein Auf-den-Kopf-stellen
des gesamten Handsprühgerätes nicht verforderlich und es
lassen sieh mit dem Gerät auch größere Behälter für die Aufnahme der zu versprühenden Flüssigkeit verwenden und
leicht handhaben. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das gesamte Gerät praktisch lediglich aus Kunststoffen aufgebaut
werden kann, so daß eine Zerstörung desselben durch aggressive flüssige Mittel, z.B. Schädlingsbekämpfungsmittel
und dergleichen nicht zu erwarten ist. Durch den erfindungsgemäßen
Aufbau wird verhindert, daß das Handsprühgerät aus der Hand herausgleiten kann und bei einem Aufprall auf härteren
Untergrund zerstört oder beschädigt wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglieh ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen: ;<\ Fig.
i eine perspektivische Ansieht des erfindungsgemäßen Gegenstandes ,^—"'—^^
Fig. 2 einen LängsseHiriff "durch'„den Gegenstand naeh Figur
und
Fig. 3 eine"Aufsicht auf den Gegenstand nach Figur 2.
Das in den Figuren dargestellte Handsprühgerät besteht im
wesentlichen aus einem Behälter 1 für die Aufnahme der zu
versprühenden Flüssigkeit und einem auf den Behälter 1 aufschraubbaren Düsenkopf 2 mit Pumpe und Betätigungseinriehtung.
Der Düsenkopf ist mit einem die Pumpe 3 aufnehmenden Handgriff 4 auf den Hals 5 des Behälters 1 aufgeschraubt. Unterhalb der Düse β ist ein Betätigungshebel 7 gegen die Wirkung
einer Feder 8 gegen den Hals 5 des Behälters 1 bzw» gegen den
Handgriff 4 verstellbar angeordnet. Der Behälter 1 weist eine kegelstumpfformige Formgebung auf und geht in einen mit einem
Außengewinde 9 versehenen Hals 5 über, auf den der Handgriff 4 aufsehräubbar ist. Der Handgriff 4 besitzt einseitig in seinem
oberen Bereich einen Widerlagervorsprung 10 und auf der gegenüberliegenden Seite des Handgriffs 4 ist vorspringend und im
wesentlichen orthogonal zur Achse des Behälters 1 die Sprühdüse
6 vorgesehen. Unterhalb der vorspringenden Sprühdüse 6 ist der Betätigungshebel 7 augelenkt. Der Betätigungshebel 6
ist ferner innenseitig mit einem Widerlager 11 für die Kolbenstange 12 der als Kolbenpumpe ausgebildeten Pumpe 3 versehen.
Der Betätigungshebel 7 ist unterhalb seiner Anlenkung
13 wit einer nach außen vorspringenden Widerlagerausbildung
14 versehen. Im Handgriff ist" ferner ein mit der Sprühdüse 6
verbundener Kanal 15 vorgesehen und dieser über zumindest eine
Öffnung 16 mit dem auf der Vorderseite des Handgriffs 4 angeordneten Zylinder 17 für den Kolben 18 der Kolbenpumpe 3 verbunden. Im übrigen arbeitet der Kolben 18 gegen die in dem
Zylinder 17 untergebrachteι Feder8. Der Betätigungshebel 7
ist nach vorn und unten hakenartig vorspringend ausgeformt,
so daß er gleichzeitig zur Aufhängung des Handspritzgerätes mit herangezogen werden kann. Im übrigen schließt sich an
den Kanal 15 ein Rohr 19, im Ausführungsbeispiel ein flexibles
Rohr, an. Dieses ist im Bereich des Behälterbodens mit einem
Rückschlagventil 20 versehen. Wie die Figur ferner erkennen lassen, ist der Handgriff praktisch zweiteilig ausgebildet
und sind diese beiden Teile einseitig über eine in einer Ausnehmung
21 eingreifenden Vorsprung 22 miteinander verbunden,
während auf der anderen Seite die beiden Teile über Kleber miteinander vereinigt sind.
Schutzansprüehe:■■
Claims (8)
1) Handsprühgerät aus Behälter fur die Aufnahme der zu versprühenden
Flüssigkeit und auf den Behälter aufschraubbaren Düsenkopf mit Pumpe und Betätigungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß der Düsenkopf (2) mit einem die Pumpe (3) aufnehmenden Handgriff (4) auf den Hals (5) des Behälters (l)
aufgesehraubt ist und ein unterhalb der Düse (6) angeordneter
Betätigungshebel (7) gegen die Wirkung einer Feder (8) gegen
den Hals (5) des Behälters (l) bzw. gegen den Handgriff (4)
verstellbar ist.
2) Handsprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (l) eine kegelstumpfförmige Formgebung aufweist
und in einem zylindrischen mit Außengewinde (9) versehenen Hals (5) übergeht, auf den der Handgriff (4) aufsehraubbar
ist.
3) Handsprühgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handgriff (4) einseitig in seinem oberen Bereich mit einem Widerlagervorsprung (1O) versehen
ist und auf der gegenüberliegenden Seite des Handgriffs (4)
vorspringend und im wesentlichen orthogonal zur Achse des
Behälters (l.J die Sprühdüse (6) vorgesehen ist.
4) Handsprühgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der vorspringenden Sprühdüse
(6) der Betätigungshebel (7) angelenkt und dieser innenseitig
mit einem Widerlager (11) für die Kolbenstange (12) der als
Kolbenpumpe ausgebildeten Pumpe (3) versehen ist.
5) Handsprühgerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadureh gekennzeichnet,
daß der Betätigungshebel (7) unterhalb seiner Anlenkung (.13) mit einer nach außen vorspringenden Widerlagerausbildung
(14) versehen ist.
6), Handsprühgerät nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadureh gekennzeichnet,
daß im Handgriff (4) ein mit der Sprühdüse (6) verbundener Kanal (15) vorgesehen ist und dieser über zumindest
eine Öffnung (.1-6) mit dem auf der Vorderseite des Handgriffs (4) angeordneten Zylinder (17) für den Kolben (18)
der Kolbenpumpe (3) verbunden ist.
7") Handsprühgerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadureh gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (7) nach vorn und
unten hakenartig vorspringend ausgeformt ist.
8) Handsprühgerät nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadureh gekennzeichnet, daß an den Kanal (15) ein Rohr, insbesondere
ein flexibles Rohr (19) angeschlossen ist, das im Bereich des Behälterbodens mit einem Rückschlagventil (20) versehen
ist»-
Patentanwalt Dr* Andrejewski
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19641893895 DE1893895U (de) | 1964-03-20 | 1964-03-20 | Handspritzgeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19641893895 DE1893895U (de) | 1964-03-20 | 1964-03-20 | Handspritzgeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1893895U true DE1893895U (de) | 1964-05-27 |
Family
ID=33164239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641893895 Expired DE1893895U (de) | 1964-03-20 | 1964-03-20 | Handspritzgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1893895U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3129885A1 (de) * | 1980-07-31 | 1982-05-19 | Repa Feinstanzwerk Gmbh, 7071 Alfdorf | Spruehvorrichtung, vorzugsweise handfeuerloescher |
-
1964
- 1964-03-20 DE DE19641893895 patent/DE1893895U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3129885A1 (de) * | 1980-07-31 | 1982-05-19 | Repa Feinstanzwerk Gmbh, 7071 Alfdorf | Spruehvorrichtung, vorzugsweise handfeuerloescher |
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