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DE1890495U - Kinematografische durch ein eine drehfeder umfassendes federwerk angetriebene kamera. - Google Patents

Kinematografische durch ein eine drehfeder umfassendes federwerk angetriebene kamera.

Info

Publication number
DE1890495U
DE1890495U DEA20377U DEA0020377U DE1890495U DE 1890495 U DE1890495 U DE 1890495U DE A20377 U DEA20377 U DE A20377U DE A0020377 U DEA0020377 U DE A0020377U DE 1890495 U DE1890495 U DE 1890495U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
slide
torsion spring
camera according
action
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA20377U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA20377U priority Critical patent/DE1890495U/de
Publication of DE1890495U publication Critical patent/DE1890495U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

■' 10. , Μ
AGFA AKTIENGESELLSCHAFT 26. Juli 1963
Leverkusen 10/Eh/Au
MK 441
Kinematografisch^, durch ein eine Drehfeder umfassendes Federwerk angetriebene Kamera
Die !Teuerung betrifft eine kinemat ο grafische, durch ein eine Drehfeder umfassendes lederwerk angetriebene Kamera, bei welcher ein den Wickeldurchmesser der Drehfeder abtastendes Element in einem Sucher oder Anzeigefenster sichtbar ist. Eine derartige Kamera wurde bereits vorgeschlagen. Da der Wickeldurchmesser bei Federn mit großer Biegesteifigkeit gelegentlich stark schwankt und somit nicht immer der noch vorhandenen Federkraft genau proportional ist, kann die Anzeigegenauigkeit bei diesen bereits bekannten Anordnungen schwanken« Deshalb sollten Mittel zum Ausgleich der Schwankungen des Wiekeldurchmessers vorgesehen werden. Es ist. weiterhin wünschenswert, daß gegen Ende des Ablaufes der Drehfeder zusätzlich zur Anzeige ein akustisches Signal ausgelöst wird und schließlich durch Ausschaltung des Greifers am Ende
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* des Federablaufes Schwierigkeiten beim Einlegen und Entnehmen des Filmes vermieden werden*
Gemäß der Neuerung wird dies dadurch auf besonders einfache Weise erreicht, daß das den Wickeldurchmesser der Drehfeder abtastende Element einen in den Strahlengang des Suchers oder Anzeigefensters ragenden Zeiger, einen Vorsprung, durch
oder optisches
den ein akustisches/Gerät betätigbar ist, und eine Steuerfläche, durch die der Greifer in eine unwirksame Stellung > überführbar ist, umfaßt. Nach einer neuerungsgemäßen Ausgestaltung ist das Element ein radial zum Wickelumfang der Drehfeder bewegbarer, unter federwirkung stehender Schieber, wobei vorteilhafterweise der Vorsprung mit einer Kontaktfeder zwecks Schließung eines elektrischen oder mechanischen Kontaktes eines akustischen oder elektrisch-optischen Gerätes in Eingriff bringbar ist«, Die Steuerfläche/kann hierbei auf einen unter Federwirkung stehenden Hebel einwirken, wobei durch ein Hebelende der Greifer aus der Eingriffslage mit der Filmperforation schwenkbar ist. Um die Bewegung des Schiebers wenigstens in Teilbereichen von Ungleichmäßigkeiten der Federwirkung unabhängig zu machen, wird vorgeschlagen, daß
ψ eine einseitig wirkende Sperrvorrichtung für den Schieber vorgesehen ist, durchweiche der Schieber nur im Sinne der sich entspannenden Drehfeder verschiebbar ist. Diese Sperrvorrichtung kann beim Spannen der Drehfeder von. Hand oder durch ein beim
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Spannen der Drehfeder bewegtes Teil abschaltbar oder ausschwenkbar sein. Besonders vorteilhaft läßt sich die Sperrvorrichtung ausgestalten, wenn die Sperrvorrichtung aus einem gegen eine Verzahnung des Schiebers druckbaren» unter !Feuerwirkung stehenden Sperrhebel besteht, welcher bei Beginn der Spannbewegung durch seine Feder aus seiner Sperrstellung in eine Ausnehmung des Schiebers schwenkbar ist und am Ende der Spannbewegung der Drehfeder unter der Wirkung seiner Feder über eine weitere Ausnehmung des Schiebers » wieder, in Sperrstellung druckbar ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der neuerungsgemäßen Vorrichtung werden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine schematische Darstellung einer neuerungsgemäßen Ausgestaltung.
In der Figur ist der Antriebskern einer als Uegatorfeder ausgebildeten Antriebsfeder 1 einer Kinokamera mit 2 und der Aufspulkern mit 3 bezeichnet« Die Spannhandhabe für die Fegatorfeder 1 sowie das durch die Negatorfeder 1 angetriebene Kameragetriebe sind bekannt und der Übersichtlichkeit halber \ nicht dargestellt worden. Im ebenfalls nicht dargestellten Kameragehäuse ist ein Schieber 4 mittels der Schlitze 4a und der kamerafesten Stifte 5 längsverschiebbar geführt«, Sein eines Ende 4b liegt unter der Wirkung der Feder 6 am
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Wickelumfang der auf dem Aufspulkern 3 aufgewickelten Feder 1 an. Während des Ablaufes der gespannten Feder 1 nimmt der Wickeldurchmesser am Kern 3 zu, so daß der Schieber 4 in Richtung des Pfeiles 7 bewegt wird. Am Schieber 4 ist eine Halterung 4c für einen Zeiger 8 vorgesehen. Während des Ablaufes der Fegatorfeder 1 wandert der Zeiger 8 ebenfalls in Richtung des Pfeiles 7. Der Zeiger ist in einem Sucher 9 oder einem neben dem Sucher 9 vorgesehenen Anzeigefenster 10 sichtbar. Dabei kann dem Zeiger 8 eine Skala, z.B. für die bereits verfilmte länge des Filmes 11, zugeordnet sein.
Am Schieber 4 ist weiterhin ein Vorsprung 4d angebracht, welcher gegen Ende des Ablaufes der Negatorfeder 1 und damit in der Regel gegen Ende des Filmes 11 auf eine Kontaktfeder trifft und diese während der noch erfolgenden geringfügigen Bewegung des Schiebers 4 in Richtung des Pfeiles 7 gegen den Kontaktstift 13 drückt» Dadurch wird ein elektrischer Stromkreis eines nicht näher dargestellten akustischen oder elektrisch-optischen Gerätes, z.B. einer Klingel oder lampe, * geschlossen, so daß nun ein akustisches oder optisches Signal wirksam wird und den Benutzer darauf aufmerksam macht, daß Federspannung und Film ihrem Ende nahe sind0
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Schließlich trifft bei Erreichen des Endes der Spannkraft der Negatorfeder 1 eine Steuerkante 4e auf einen im Gehäuse um die Achse 15 drehbar gelagerten Hebel 14 und schwenkt diesen entgegen dem Uhrzeigersinn und entgegen der Wirkung seiner leder 16 weg von seinem Anschlag 17» Das Ende 14a des Hebels 14 verdreht dabei den als zweiarmigen Hebel ausgebildeten, um die Achse 18 drehbaren Greifer 19 entgegen der Wirkung seiner Feder 20, so daß der Greifer 19 außer Eingriff mit der Perforation des Filmes 11 kommt. Das von der Hegatorfeder angetriebene Getriebe für den Greifer 19 ist dabei der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt worden.
Durch den Schieber 4 werden also die Anzeige 8 für die Federspannung und/oder die Filmlänge, ein akustisches Signal und der Greifer 19 in Abhängigkeit von der Spannung der Antriebsfeder 1 gesteuert.
TJm nun die Bewegung des Schiebers 4 in kleinen Teilbereichen seiner Bewegung von Unebenmäßigkeiten am Wickeldurchmesser des Aufspulkerns 3 unabhängig zu machen, ist eine einseitig wirkende Sperrvorrichtung vorgesehen. Diese Sperrvorrichtung besteht aus einem zweiarmigen, um die Achse drehbaren Hebel 22, dessen eines Ende nadeiförmig ausgebildet ist. Am anderen Ende greift eine Feder 23 an, die den Hebel 22
aus der in der Zeichnung gezeigten Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen versucht. Wird nun der Schieber 4 bei allmählichem Zunehmen des Wickeldurchmessers am Kern 3 nach oben geschoben, so rastet der Hebel 22 nacheinander in die verschiedenen Kerben 4f des Schiebers 4 ein; bei Unregelmäßigkeiten am Wickeldurchmesser kann der Schieber also nicht entgegen der Richtung des Pfeiles 7 zurückgleiten. Hat der Schieber 4 aber seine Endstellung bei größtem Wickeldurchmesser am Kern 3 erreicht, so springt die Spitze des Hebels 22 in die Ausnehmung 4g und wird unter der Wirkung der Feder 23 nach unten gedreht. Während der Spannbewegung der Uegatorfeder 1 nimmt der Wickeldurchmesser am Kern 3 wieder ab; der Schieber 4 bewegt sich unter der Wirkung der Feder 6 entgegen der Richtung des Pfeiles 7· Dabei kann der Hebel 22 unter Spannung seiner Feder 23 bei jeder der Rasten 4f nach unten ausweichen und so über die Rasten 4f hinweggleiten, bis er schließlieh bei voll gespannter ETegatorfeder 1 in die Ausnehmung 4h einfällt, Nun liegt er wieder oberhalb der Rasten 4f, so daß er bei einem neuerliehen Ablauf der Hegatorfeder 1 ύοώ. Raste zu Raste zunächst im Uhrzeigersinn weggedreht wird, um dann wieder hinter jeder Raste 4f durch Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn sperrend einzufallen, natürlich könnten auch andere Rastvorrichtungen vorgesehen sein, welche von Hand oder automatisch beim Spannen der Hegatorfeder ausschaltbar sind,
(J - 7 MK 441
jedoch zeichnet sich die gezeigte Sperrvorrichtung durch "besondere Einfachheit und Punktionssicherheit aus.
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So könnte der Zeiger 8 in den Sucherstrahlengang eingespiegelt werden« Zwischen dem Hebel 14 und dem Greifer 19 könnten Zwischenhebel vorgesehen sein. Außerdem könnte der "Vorsprung 4d direkt über mechanische Mittel und nicht nur über einen elektrischen Kontakt eine akustische Torrichtung, z.B. eine Ratsche, betätigen.

Claims (8)

Sehutzansprüche
1. Kinematografisch^, durch ein eine Drehfeder umfassendes Federwerk angetriebene Kamera, bei welcher ein den Wickeldurchmesser der Drehfeder abtastendes Element in einem Sucher oder Anzeigefenster sichtbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (4) einen in den Strahlengang des Suchers oder Anzeigefensters (10) ragenden Zeiger (8), einen Vorsprung (4d), durch den ein akustisches,oder optisches Gerät betätigbar ist, und eine Steuerfläche (4e), durch die der Greifer (19) in eine.unwirksame Stellung überführbar ist, umfaßt.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (4) ein radial zum Wickelumfang der Drehfeder (1) bewegbarer, unter IPederwirkung stehender Schieber (4) ist.
3. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (4d) mit einer Kontaktfeder (12) zwecks Schließung eines elektrischen Kontaktes (12, 13) des akustischen oder optischen Gerätes in Eingriff bringbar ist.
4. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerfläche (4e) auf einen unter Federwirkung stehenden Hebel (14) einwirkt, wobei durch ein Hebelende (14a) der Greifer (19) aus der Eingriffslage mit der Filmperforation (11) schwenkbar ist.
5. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine einseitig wirkende Sperrvorrichtung (4f, 22) für den Schieber (4) vorgesehen ist, durch welche der Schieber (4) nur im Sinne der sich entspannenden Drehfeder (1) verschiebbar ist,
6. Kamera nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig wirkende Sperrvorrichtung beim Spannen der Drehfeder (1) von Hand abschaltbar oder ausschwenkbar ist.
7. Kamera nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig wirkende Sperrvorrichtung durch ein beim Spannen der Drehfeder (1) bewegtes Teil abschaltbar oder ausschwenkbar ist.
8. Kamera nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem gegen eine Terzahnung (4f) des Schiebers (4) drückbaren, unter Federwirkung stehenden
- 10 MK 441
Sperrhebel (22) besteht, welcher bei Beginn der Spannbewegung durch seine Feder (23) aus seiner Sperrstellung in eine Ausnehmung (4g) des Schiebers (4) schwenkbar ist und am Ende der Spannbewegung der Drehfeder (1) unter der Wirkung seiner feder (23) aber eine weitere Ausnehmung (4h) des Schiebers (4) wieder in Sperrstellung drückbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA20377U 1963-07-26 1963-07-26 Kinematografische durch ein eine drehfeder umfassendes federwerk angetriebene kamera. Expired DE1890495U (de)

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DEA20377U DE1890495U (de) 1963-07-26 1963-07-26 Kinematografische durch ein eine drehfeder umfassendes federwerk angetriebene kamera.

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DEA20377U DE1890495U (de) 1963-07-26 1963-07-26 Kinematografische durch ein eine drehfeder umfassendes federwerk angetriebene kamera.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1890495U true DE1890495U (de) 1964-04-02

Family

ID=33164548

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA20377U Expired DE1890495U (de) 1963-07-26 1963-07-26 Kinematografische durch ein eine drehfeder umfassendes federwerk angetriebene kamera.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1890495U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289735B (de) * 1966-08-05 1969-02-20 Carl Braun Fa Filmkamera

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289735B (de) * 1966-08-05 1969-02-20 Carl Braun Fa Filmkamera

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