DE2531153A1 - Handbetaetigte springblenden-betaetigungs- und spiegelschwenkvorrichtung fuer eine einaeugige spiegelreflexkamera - Google Patents
Handbetaetigte springblenden-betaetigungs- und spiegelschwenkvorrichtung fuer eine einaeugige spiegelreflexkameraInfo
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Description
ΡΛΤ-SNIA(VWA^TE A. GRÜNEGKEft
DlPl. -ING
H. KINKELDEY
DH-ING
W. STOCKMAIR
DFl-ING AeElCACTECH)
2531153 Κ· SCHUMANN
Dft RER NAT D(PL. PHYS
P. H. JAKOB
DIPL. ING
G. BEZOLD
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MÜNCHEN
E. K. WEIL
CH RER OEC INC.
MÜNCHEN 22
LINDAU
PH 9566 11. Juli 1975
ASAHI KOGAKU KOGYO K. K.
No. 36-9» Maeno-cho, 2-chome, Itabashi-ku, Tokyo, Japan
Handbetätigte Springblenden-Betätigungs- und
Spiegelschwenkvorrichtung für eine einäugige
Spiegelreflexkamera
Spiegelschwenkvorrichtung für eine einäugige
Spiegelreflexkamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine handbetätigte Springblenden-Betätigungs-
und Spiegelschx-xenkvorrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera.
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Verschiedene moderne einäugige Spiegelreflexkameras haben neben einer von Hand betätigbaren Vorrichtung für das
Auslösen einer Springblende zum Kontrollieren der Schärfentiefe eine weitere Vorrichtung zum Aufschwenken des
Klappspiegels von Hand. Die letztere Vorrichtung wird für mikrofotografische Aufnahmen, beim Fotokopieren
sowie bei Aufnahmen mit Objektiven sehr kurzer Brennweite, beispielsweise mit einem Ultraweitwinkelobjektiv,
verwendet, um ein Verwackeln der Aufnahme durch den Anschlag des Klappspiegels zu vermeiden.
Bei einer Kamera mit in der Brennebene angeordnetem Schlitzverschluß kann das Hochschwenken des Spiegels
die Auslösung des Verschlusses einleiten, bevor die Springblende ihre richtige Einstellung erreicht hat,
was dann zu einer unscharfen Aufnahme führen kann, wenn die Blendenbetätigung gleichzeitig mit dem Hochschwenken
des Spiegels erfolgt. In einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Selbstauslöser benötigen die
zusätzlichen Einrichtungen viel Platz, und ihre Betätigungsglieder müssen aus dem Kameragehäuse hervorstehen,
was das Aussehen der Kamera beeinträchtigt und ihre Konstruktion sehr kompliziert macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend angeführten Mangel und Hachteile bekannter Kameras und
ihrer Betätigungseinrichtungen zu beseitigen. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung gelöst durch eine Anordnung
der in den Ansprüchen gekennzeichneten Art. ,
Gemäß der Erfindung ist ein Handbetätigungs- oder Auslöserknopf für eine Springblende koaxial in die Welle
eines Selbstauslöser-Aufzughebels eingesetzt. Zum Auslösen
der Springblende wird der Betätigungsknopf bei in Ruhestellung befindlichem Aufzughebel eingedrückt. Nach
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dem Auslösen der Springblende kann der Klappspiegel von Hand hochgeschwenkt werden, indem der Aufzughebel bei
eingedrücktem Betätigungsknopf um einen bestimmten Winkel entgegen der Aufzugrichtung des Selbstauslösers
verdreht wird. Der Auslöserknopf für die Springblende wird in der eingedrückten Stellung arretiert, so daß
er unter der Belastung durch eine Rückholfeder nicht in die Ruhestellung zurückkehren kann. Für die Rückkehr
des Auslöserknopfs in die unbetätigte Stellung wird der Aufzughebel des Selbstauslösers von der Stellung zum
Hochschwenken des Spiegels zurück in die Ruhestellung gedreht. Der Aufzughebel läßt sich nur bei eingedrücktem
und arretiertem Auslöserknopf zum Hochschwenken des Spiegels betätigen. Die Betätigungsglieder für den Selbstauslöser,
die Blendenauslösung und das Hochschwenken des Spiegels sind somit an einer Stelle zusammengefaßt, so
daß die Kamera ein verbessertes Aussehen hat und für die betreffenden Einrichtungen weniger Einzelteile und
weniger Raum benötigt wird.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Betätigungseinrichtungen
in einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Blenden-Auslöserknopf in
unbetätigter Stellung,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Schnittansicht mit dem Auslöserknopf in betätigter Stellung,
Fig. 3 eine Vorderansicht von Teilen des Selbstauslösers sowie
der Betätigungseinrichtungen für die Blende und den Spiegel der in Fig. 1 gezeigten Kamera in
der Ruhestellung,
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_ i+ —
Fig. 4- eine Fig. 3 entsprechende Ansicht in der Stellung
der Teile bei gespanntem Selbstauslöser,
Fig. 5 Eine Fig. 3 und 4- entsprechende Ansicht, jedoch
nur von Teilen der Betätigungseinrichtungen für die Blende und den Spiegel in der Stellung nach
dem Auslösen der Blende,
Fig. 6 eine Fig. 5 entsprechende Ansicht mit den Teilen
in der Stellung nach dem Hochschwenken des Spiegels und
Fig. 7 eine Schrägansicht des von Hand betätigbaren Auslöserknopfs für die Springblende.
In Fig. 1 und 2 der Zeichnung erkennt man einen Aufzughebel 1 für einen Selbstauslöser, welcher verdrehbar in
einem Kameragehäuse 2 gelagert ist. Der Aufzughebel 1 ist mittels einer Mutter 6 an einer Hohlwelle 5 befestigt,
welche in einer mittels (nicht gezeigter) Schrauben im Kameragehäuse 2 befestigten Buchse 4· gelagert ist. In
das Kameragehäuse 2 ist ferner ein Anschlag 3 für den Aufzughebel eingeschraubt. Eine in einer Bohrung 50 des
Kameragehäuses sitzende Druckfeder 7 belastet eine Stahlkugel 8 in Anlage an einem Sitz 1a an der Unterseite des
Aufzughebels 1, um diesen in der Ruhestellung zu arretieren. Wird der Aufzughebel 1 um einen bestimmten Winkel
im Gegenzeigersinn verdreht, so greift ein an der Hohlwelle 5 sitzender Mitnehmer 9 an einem mittels
Nieten 10 und 11 auf einer Kurvenscheibe 12 befestigten Anschlag 13 an, so daß die zwischen zwei Platinen 14,
des Selbstauslösers auf einer drehbaren Welle 16 sitzende Kurvenscheibe 12 im Gegenzeigersinn mitgenommen
wird. Die Kurvenscheibe 12 hat einen kreisbogenförmigen Schlitz 12a, dessen eines Ende am freien Ende 18a eines
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in ein erstes Zahnrad 17 eingesetzten Stifts 18 angreift.
Das Zahnrad 17 ist mit einer rechteckigen Mittelöffnung 17a auf die V/elle 16 aufgesetzt und wird nun zusammen
mit dieser im Gegenzeigersinn verdreht. Ein mittels einer Schraube 19 auf einem unrunden Endstück 16a der
Aufzugswelle 16 befestigter Antriebshebel 20 für den Selbstauslöser trägt an seinem freien Ende einen Stift 21
für den Angriff einer Aufzugsfeder 22, deren anderes Ende an einem feststehenden Teil des Kameragehäuses verankert
ist. Die vorstehend beschriebenen Teile des Selbst-, auslösers sind die im Hinblick auf die Erfindung wesentlichen.
Auf einem in die vordere Platine 14 eingesetzten Zapfen A ist ein Selbstauslöserhebel 23 in senkrechter Ebene schwenkbar
angeordnet (Fig. 3)- Eine um den Zapfen A geschlungene Feder 3^-» welche mit einem Ende 3^-a über einen Rand
23b des Hebels 23 umgebogen ist und sich mit dein anderen
Ende an einem an der Platine 14 befestigten Stift P abstützt, belastet den Selbstauslöserhebel 23 im Uhrzeigersinn.
Unter dem Angriff der Kurvenscheibe 12 an einem Ende 23c des Hebels 23 ist dieser im Gegenzeigersinn in
die in Fig. 4 gezeigte Stellung schwenkbar. Eine um einen Stift 24 am Selbstauslöserhebel 23 geschlungene Feder 27
stützt sich mit einem Ende an einem ebenfalls am Hebel 23 befestigten Stift 25 ab und greift mit dem anderen Ende
an einem Ende 26a eines Ankerschaltsegments 26 an, um
dieses im Uhrzeigersinn um den Stift 24 zu belasten. Wird der Selbstauslöserhebel 23 von der Kurvenscheibe 12
im Gegenzeigersinn um den Zapfen A herum verschwenkt, so kommt eine am Ankerschaltsegment 26 hervorstehende
Nase 26b in Anlage an einer abgewinkelten Lasche 28a eines Betätigungsschiebers 28 und das freie Ende 27a
der Feder 27 greift an einer Ankerhalteplatte 29 an, so daß der Anker 30 im Gegenzeigersinn belastet ist (Fig. 4).
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Der als etwa C-förmiges, ebenes Blechteil ausgebildete Anker 30 ist mittels eines Stifts Q schwenkbar auf der
Platine 14 gelagert. Beim Spannen oder Aufziehen des
Selbstauslösers kommt der Anker 30 unter der Belastung durch das freie Ende 2?a der Feder 27 in Halteeingriff
mit einem Sternrädchen 31·
Ein gegabeltes Endstück 23a des Selbstauslöserhebels
nimmt das hervorstehende Ende eines Stifts 32 auf. Dieser sitzt an einem (nicht gezeigten), mittels des Selbstauslösers
betätigbaren Betätigungsglied für den Klappspiegel. Dieses ist zusammen mit einem Betätigungsglied für
die Handbetätigung des Klappspiegels in einem (nicht gezeigten) Spiegelschacht angeordnet. Der Stift 32 ist
mittels des Selbstauslöserhebels 23 in die in Fig. 4
gezeichnete Haltestellung 32' bewegbar. Die übrigen Teile dieser Anordnung sind im Hinblick auf die Erfindung
unwesentlich und daher weder dargestellt noch beschrieben.
Zum Ingangsetzen des Selbstauslösers wird ein bewegungsübertragend
mit dem Betätigungsschieber 28 verbundener Auslöserstößel 33 in axialer Richtung niedergedrückt,
wobei eine (nicht gezeigte) Sperre des Betätigungsglieds für den Klappspiegel mittels eines (nicht gezeigten)
Entriegelungsteils am Auslöserstößel 35 freigegeben wird.
Gleichzeitig damit verschiebt sich der Betätigungsschieber 28 mit seiner abgewinkelten Lasche 28a an der Nase 26b
des Ankerschaltsegments 26 entlang, bis die Nase 26b mit
ihrem unteren Rand 26c am oberen Rand 28b der Lasche 28a einrastet. Dabei wird das Ankerschaltsegment 26 um ein
kleines Stück im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß das freie Ende 27a der Feder 27 von der Ankerhalteplatte
abhebt und da^it die Bewegung des Ankers 30 freigibt
(Fig. 4). Darauf dreht sich nun das Sternrädchen 31 unter
der Belastung durch die Antriebsfeder 22 des Selbstaus-
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lösers im Uhrzeigersinn. Dadurch dreht sich auch die Kurvenscheibe
12 im Uhrzeigersinn in die Ausgangsstellung zurück, und der Selbstauslöserhebel 23 bewegt sich wieder
in die in Fig. 3 gezeigte Ausgangsstellung. Dabei wird der vom gegabelten Endstück 23a des Selbstauslöserhebels
23 gehaltene Stift 32 von der in Pig. 4- gezeigten oberen Stellung in die untere bewegt, so daß nun der
Klappspiegel hochgeschwenkt und darauf der (nicht gezeigte) Verschluß der Kamera ausgelöst werden kann.
Sollte sich eine Aufnahme mit Selbstauslösung nach dem Spannen des Selbstauslösers als unnötig erweisen, so
kann der Aufzughebel 1 von Hand in die Ausgangsstellung zurückgedreht werden. Dabei kehifc auch der Selbstauslöserhebel
23 in die in Fig. 3 gezeigte Ausgangsstellung
zurück und nimmt dabei den Stift 32 von der oberen in die untere Stellung mit (Fig. 4). Dabei wird die
Selbstauslösersperre des Betätigungsglieds für den Klappspiegel gelöst, das Betätigungsglied jedoch von
einer (nicht dargestellten) weiteren Sperre für Handauslösung festgehalten. Die das Ankerschaltsegment 26
im Uhrzeigersinn um den Stift 24 des Selbstauslöserhebels 23 und durch Anlage ihres freien Endes an der
Ankerhalteplatte 29 den Anker im Gegenzeigers inn
belastende Feder 27 hebt mit ihrem freien Ende 27a von der Ankerhalteplatte 29 ab und kehrt in die in Fig. 3
gezeigte Stellung zurück. Das Sternrädchen 31 dreht sich
nun um einen Zahn im Uhrzeigersinn und die Antriebsteile des Selbstauslösers kehren unter der Belastung durch
die Feder 22 in die Ausgangsstellung zurück, so daß der Selbstauslöser nun wieder in dem vor dem Spannen
innegehabten Zustand ist.
Die Handauslösung der Springblende geht in folgender Weise vor sich: Ein in der Hohlwelle 5 des Aufzughebels 1 verschieblich
angeordneter Blendenbetätigungsknopf 35 hat
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einen quer darin eingeschraubten Führungsstift 35a, welcher gleitend in einem Führungsschlitz 5a-5b der Hohlwelle
5 geführt ist. Eine mittels einer Schraube 55c am äußeren Ende des Betätigungsknopfs 35 befestigte
zylindrische Kappe 35b ist von einer Rückhol-Schraubenfeder
36 auswärts belastet und trägt an der Außenseite ein Deckelscheibchen 35&· Der Betätigungsknopf 35 läßt
sich durch Druck auf das Deckelscheibchen 35<3- in Richtung
des Pfeils entgegen der Belastung durch die Rückholfeder
36 eindrücken, wobei eine am inneren Ende des
Knopfs 35 gebildete Schrägflanke 35e an einer Flanke 39b
eines Arretierhebels 39 aufläuft (Fig. 5)· Der Arretierhebel 39 ist mittels eines Stifts B schwenkbar am Kameragehäuse
2 gelagert und durch Anlage eines darin eingesetzten Stifts 39a an einem Rand eines Blendenwertspeicherhebels
38 im Uhrzeigersinn belastet. Der Speicherhebel 38 ist schwenkbar auf einem an der vorderen
Platine 14 sitzenden Zapfen C gelagert und durch eine um diesen geschlungene Feder 37» welche mit einem Ende
über einen Rand des Speicherhebels 38 umgebogen ist und
sich mit dem anderen Ende an dem feststehenden Stift P abstützt, im Uhrzeigersinn belastet und belastet seinerseits
dadurch den Arretierhebel 39 im Uhrzeigersinn.\
Ein abgewinkeltes Endstück 39c des Arretierhebels 39 greift an einem Rand eines mit einem (nicht gezeigten)
Blendenhebel verbundenen Stifts 40 an. Beim Niederdrücken des Betätigungsknopfs 35 wird der Arretierhebel
39 im Gegenzeigersinn verschwenkt, so daß er mit einem
dem Rand 39b benachbarten Rand 39d in Eingriff mit einer
im inneren Teil des Knopfs 35 gebildeten Kerbe 35f kommt und damit·den Knopf in der eingedrückten Stellung
arretiert. Gleichzeitig damit betätigt der Arretierhebel 39 über den Stift 40 den Blendenhebel, um damit
die Blende in die Aufnahmestellung zu führen.
Zum Hochschwenken des Klappspiegels wird der Aufzughebel
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des Selbstauslösers von Hand im Uhrzeigersinn, also entgegen der Aufzugrichtung des Selbstauslösers, verdreht.
Dabei wird der Blendenbetätigungsknopf 35 über den Führungsstift 35a im Uhrzeigersinn mitgenommen,
und die Kurvenscheibe 12 wird durch den Angriff des mit der Hohlwelle 5 verbundenen Mitnehmers 9 am Anschlag
13 ebenfalls im Uhrzeigersinn verdreht. Dadurch wird nun ein mittels eines Zapfens D schwenkbar
an der Platine 14 gelagerter und durch eine Feder 41
im Uhrzeigersinn belasteter Zwischenhebel 42 für die Betätigung des Klappspiegels im Gegenzeigersinn verdreht
(Fig. 5* 6). Die Feder 41 ist mit ihrem mittleren Teil um den Zapfen D geschlungen, mit einem
Ende über einen Rand 42b des Zwischenhebels 42 umgebogen und stützt sich mit dem anderen Ende an dem feststehenden
Stift P ab. Der Zwischenhebel 42 greift mit einem abgewinkelten Endstück 42a an einem mit einem
(nicht gezeigten) Betätigungsglied zum Hochschwenken des Spiegels verbundenen Stift 43 an und schwenkt
diesen bei seiner Bewegung in die in Fig. 6 gestrichelt gezeichnete Stellung 43', um damit den Klappspiegel
hochzuschwenken. Die Kante 39d des Arretierhebels 39 befindet sich dabei in Eingriff mit der Kerbfe, 35^ des
Betätigungsknopfs 35 und hält diesen entgegen der Belastung
durch die Feder 36 fest. Zum Zurückstellen der verschiedenen Teile wird der Aufzughebel 1 einfach in
seine Neutralstellung zurückgedreht.
Das Hochschwenken des Klappspiegels läßt sich jeweils nur nach dem Betätigen der Blende bewerkstelligen. Solange
nämlich der Betätigungsknopf 35 nicht eingedrückt und damit der Arretierhebel 39 verschwenkt ist, liegt
dessen Rand 39d dem an der Hohlwelle 5 sitzenden Mitnehmer 9 im Wege, so daß sich der Aufzughebel nicht
rückwärtts verdrehen läßt.
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Im Falle einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Lichtmessung durch das Objektiv und automatischer Belichtungssteuerung
muß überdies gewährleistet sein, daß der gemessene Belichtungswert vor dem Auslosen der Springblende
und Hochschwenken des Spiegels gespeichert wird. Zu diesem Zweck greift der mittels des Zapfens C an der
Platine 14 gelagerte und durch die Feder 37 im Uhrzeigersinn
belastete Speicherhebel 38 an einem Unterbrecherschalter 44 der Belichtungssteuerung an und öffnet diesen
bei seiner Verdrehung im Gegenzeigersinn unmittelbar vo dem Auslösen der Springblende. Dadurch ist dann der
gemessene Belichtungswert gespeichert. Beim Zurückstellen des Speicherhebels 38 in die Ruhestellung
schließt der Schalter 44 dann wieder, so daß für eine folgende Aufnahme eine Lichtmessung vorgenommen werden
kann.
Sämtliche aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der
Zeichnung hervorgehenden Merkmale und "Vorteil© der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten
und räumlicher Anordnungen, können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
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Claims (6)
- Patentansprüche::1./ Handbetätigte Springblenden-Betätigungs- und Spiegelschwenkvorrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem Gehäuse und einem darin angeordneten Selbstauslöser, dadurch gekennzeichnet, daß der Selbstauslöser einen zum Spannen desselben aus einer Neutralstellung in einer ersten und zum Hochschwenken des Spiegels in einer zweiten Richtung verdrehbaren Aufzughebel (1) hat, daß ein koaxial mit der Drehachse des Aufzughebels angeordneter Blendenbetätigungsknopf (35) zum Auslösen der Springblende in der Neutralstellung des Aufzughebels um ein begrenztes Maß eindrückbar ist und daß eine mechanische Arretiereinrichtung (39) ein Zurückstellen des eingedrückten Betätigungsknopfs verhindert, bis der Aufzughebel aus seiner Stellung zum Hochschwenken des Spiegels in die Neutralstellung zurückgedreht ist, wobei das Hochschwenken des Spiegels erst nach dem Eindrücken des Blendenbetätigungsknopfs bewerkstelligbar ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Kameragehäuse (2) ein Arretierteil (39) um eine zu der des Blendenbetätigungsknopfs (35) parallel versetzte Achse schwenkbar gelagert ist, daß der von Hand betätigbare Blendenbetätigungsknopf eine mit dem Arretierteil zusammenwirkende Schrägflanke (35e) und Kerbe (35f) hat, daß das Arretierteil eine Ausnehmung hat, deren einer Rand (39b) zum Verdrehen des in einer ersten Richtung belasteten Arretierteils in Anlage an der Schrägflanke des Betätigungsknopfs ist und deren anderer Rand (39d) beim Verdrehen des Arretierteils entgegen seiner Belastung durch Eindrücken des Betätigungsknopfs mit dessen Kerbe in Halteeingriff bringbar ist, um den Knopf in eingedrückter509885/117AStellung zu arretieren, und daß eine Blendenauslösereinrichtung (4-0) durch das Verdrehen des Arretierteils beim Eindrücken des Betätigungsknopfs betätigbar ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen den von Hand betätigbaren Blendenbetätigungsknopf (35) konzerntrisch umgebenden und um eine gemeinsame Achse damit verdrehbaren Selbstauslöser-Aufzughebel (1), durch eine bewegungsübertragend mit dem Aufzughebel verbundene, um eine gemeinsame Achse mit diesem in zwei Richtungen verdrehbar im Kameragehäuse (2) gelagerte Kurvenscheibe (12), und durch einen um eine zu der der Kurvenscheibe parallele Achse schwenkbar im Kameragehäuse gelagerten Zwischenhebel (42) für die Betätigung des Spiegels, welcherentgegen seiner Schwenkrichtung zum Hochschwenken des Spiegels belastet ist und ein in der Bewegungsbahn der Kurvenscheibe liegendes (Teil aufweist, so daß der Zwischenhebel beim Verdrehen des Aufzughebels aus seiner Neutralstellung in die Richtung zum Hochschwenken des Spiegels durch den Angriff der Kurvenscheibe entgegen seiner Belastung zum Hochschwenken des Spiegels verdrehbar ist.
- 4-, Anordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzughebel (1) mit einem um die Achse des Blendenbetätigungsknopfs (35) herum verschwenkbaren ersten Stift (9) verbunden ist und daß das verdrehbare Arretierteil (39) eine Fläche (39d) aufweist, welche im nicht eingedrückten Zustand des Blendenbetätigungsknopfs in der Bewegungsbahn des ersten Stifts liegt, so daß vor dem Betätigen des Knopfs zum Verschwenken des Arretierteils ein Verdrehen des Aufzughebels aus der Neutralstellung in die Richtung zum Hochschwenken des Spiegels nicht möglich ist.5 09885/1174
- 5- Anordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Kameragehäuse (2) ein gemeinsam mit der Kurvenscheibe (12) um die gemeinsame Achse des Blendenbetätigungsknopfs (35) und des Aufzughebels (1) drehbares Anschlagteil (13) gelagert ist, welches bewegungsübertragend mit dem gemeinsam mit dem Aufzughebel verdrehbaren ersten Stift (9) verbunden und über diesen zusammen mit der Kurvenscheibe wahlweise im Uhrzeigersinn und im Gegenzeigersinn verdrehbar ist, daß die Kurvenscheibe einen kreisbogenförmigen Schlitz (12a) hat, daß ein in den Schlitz hineinragender zweiter Stift (18) fest mit einem ersten Zahnrad (1?) verbunden ist, welches um eine koaxial mit dem Blendenbetätigungsknopf (35) und im Abstand zu diesem angeordnete Welle (16) drehbar ist, und daß auf der Welle ein Antriebsteil (20) für den Selbstauslöser befestigt ist, welches zum Spannen des Selbstauslösers unter dem Antrieb durch die Kurvenscheibe gemeinsam mit der Welle entgegen der Belastung durch eine Feder (22) verdrehbar ist.
- 6. Anordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5» gekennzeichnet durch einen um eine zu der der Kurvenscheibe (12) parallel versetzte Achse schwenkbar im Kameragehäuse (2) gelagerten und in einer ersten Richtung federbelasteten Selbstausloserhebel (23)» welcher bei einer Drehung der Kurvenscheibe entgegen der Richtung zum Hochschwenken des Spiegels entgegen seiner Belastung verschwenkbar ist, durch einen in Wirkbeziehung zum Selbstausloserhebel schwenkbar am Kameragehäuse gelagerten Anker (30), durch ein in Wirkbeziehung zum Anker um eine feste Achse drehbar im Kameragehäuse gelagertes Sternrädchen (31), durch eine mit dem Selbstausloserhebel verbundene Federanordnung (27)* welche bei einer Drehung des Aufzughebels zum Spannen des Selbstauslösers in Anlage am Anker bringbar ist und509885/1174diesen in Eingriff mit den Zähnen des Sternrädchens belastet, so daß dieses schrittweise in einer Richtung drehbar ist, durch in Abhängigkeit vom Verschwenken des Selbstauslöserhebels entgegen seiner Belastung betätigbare Einrichtungen zum Festhalten des Spiegels, durch einen verschieblich im Kameragehäuse angeordneten Auslöserstößel (33)5 welcher zum Ingangsetzen des Selbstauslösers nach dem Verdrehen des Aufzughebels aus der Neutralstellung in der ersten Richtung von einer ersten in eine zweite Stellung bewegbar ist, durch ein schwenkbar an dem Selbstauslöserhebel gelagertes Ankerschaltsegment (26), welches die den Anker in Eingriff mit dem Sternrädchen belastende Federanordnung trägt, durch einen fest mit dem Auslöserstößel verbundenen und gemeinsam mit ihm beweglichen Betätigungsschieber (28), und durch den Selbstauslöserhebel bewegungsubertragend mit dem Ankerschaltsegment verbindende Einrichtungen, welche bei axialer Verschiebung des Auslöserstößels aus der ersten in die zweite Stellung zum Aufheben der Federbelastung des Ankers, so daß sich das Sternrädchen um wenigstens einen Zahn entgegen der Drehrichtung beim Spannen des Selbstauslösers zurückdrehen und die Kurvenscheibe in die Ausgangsstellung zurückkehren kann, zum Freigeben der Rückkehr des Selbstauslöserhebels aus der gespannten in die ungespannte Ausgangsstellung und zum Freigeben des festgehaltenen Spiegels betätigbar sind.509885/1 174
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| GB (1) | GB1509020A (de) |
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1974
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-
1975
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- 1975-07-11 DE DE2531153A patent/DE2531153C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| ZA754033B (en) | 1976-11-24 |
| JPS519442A (de) | 1976-01-26 |
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