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DE1887305U - Vorrichtung zur bearbeitung von brotteig. - Google Patents

Vorrichtung zur bearbeitung von brotteig.

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Publication number
DE1887305U
DE1887305U DE1961E0015414 DEE0015414U DE1887305U DE 1887305 U DE1887305 U DE 1887305U DE 1961E0015414 DE1961E0015414 DE 1961E0015414 DE E0015414 U DEE0015414 U DE E0015414U DE 1887305 U DE1887305 U DE 1887305U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tables
working
dough
adjustable
bread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961E0015414
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Eckerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961E0015414 priority Critical patent/DE1887305U/de
Publication of DE1887305U publication Critical patent/DE1887305U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

Vorrichtung zur Bearbeitung von Brotteig
Der Übergang zur halbautomatischen Arbeitsweise auch in handwerklichen Betrieben hat dazu geführt, dass eine Reihe von Geräten zur halbautomatischen Bearbeitung des Brotteiges und zur maschinellen Ausformung der Brotlaibe entwickelt wurden. Die Bedienung einer solchen Maschine beschränkt sich auf eine einmalige Einstellung aller Arbeitswerte, sowie auf das Einlegen der unbearbeiteten, abgewogenen". Teigstücke und das Entnehmen der fertig bearbeiteten und geformten Brotlaibe,
Diese Brotwirkvorrichtungen sind nach verschiedenen Systemen aufgebaut und bestehen im Wesentlichen aus Transportbändern und Kombinationen von Walzenpaar-en, durch; die das Teigstück hindurehlaufen muss, bis es-die. Maschine als fertiger Brotlaib verlässt,,
_2- ;■ if
Kennzeichnend für alle "bekannten Konstruktionen ist die Tatsache, dass das Teigstück einer intensiven Durchknetung unterworfen werden muss, bevor es in die Brotlaibform gebracht wird. Dieses starke Durchkneten (das Vorwirken) ist nötig, um dem Teigstück einerseits eine zum G-aren erforderliche Oberflächenspannung zu geben und um andererseits lufteinSchlüsse aus dem Teig herauszupressen. Nach dem Yorwirken erhält das Teigstück durch das Formwirken seine charakteristische Iiaibform.
Bei dem Gegenstand der !feuerung, der im folgenden an Hand der Zeichnungen besprochen werden soll, sind die Arbeitsgänge Yorwirken und Formwirken eindeutig voneinander getrennt und auf verschiedene Teile der Maschine übertragen.
Fig. 1 zeigt die G-esamtanordnung der Vorrichtung zum Brot-
wirken,
Fig. 2 einen Schnitt längs der linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der linie B-B in Fig. 1,
Fig. 4· den ausgeschwenkten Vorwirker in der Arbeitsstellung
- und
Fig. 5 den eingeschwenkten Yorwirker in der Ruhestellung.
Der intensive Knetvorgang des Vorwirkens erfolgt in dem. Vorwirker (Fig. 2) durch Auswalzen des Teigklumpens zwischen einer Walze und einem ebenen Tisch 9, über den ein Transportband 8 läuft, welches den Teig durch den verschieden gross einstellbaren Walzenspalt drückt. Der so entstandene Teigfladen wird durch ein hintei der Walze 14 herabhängendes Filzband 15 wieder zu einem zylindrischen Körper zusammengerollt. Damit das Filzband die zum Einrollen nötige Schwere besitzt, wird es auf der Oberseite durch ein Stahlkettenband belastet.
Während des Vorwirkens wird dieser Auswalz- und Ausrollvorgang zweimal wiederholt, dazwischen wird das Teigstück um 90° geschwenkt, so dass das Yorwirken über Kreuz erfolgt.
Das Formwirken, Toei dem das Teigstück in die Brotlaibform gebracht wird, geschieht auf einer der bekannten TeigauswallmaschäL-nen, Toei der auf der auslaufenden (in Fig., 1) rechten Seite, der später beschriebene Formwirker aufgesetzt ist*
G-emäss der !Teuerung sind Vbrwirker einerseits und Teigauswallma-. schinen&ndererseits zwei miteinander verbundene Maschinen mit Einzelantrieb, die so ausgebildet sind, dass sie sowohl einzeln benutzbar sind, als auch zum Zwecke des Brotwirkens in der ^in der Fig. 1 dargestellten Weise arbeiten können.. Der besondere Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass der Vorwirker als Zusatzgerät mit einer bestehenden Teigäuswallmaschine beliebigen Eabrikatgs kombiniert werden kann. Weiterhin wird duriSh diese Anordnung die Ein-Mann-Bedienung einer Brotwirkanlage möglich,, da die Teig— stücke auf der rechten Seite der Maschine auf den oberen Tisch (Yorwirker) eingeworfen werden, während ebenfalls auf: der rechten Maschinenseite auf dem unteren Tisch die fertigen Brote ankommen und von dem rechts stehenden Arbeiter entnommen werden«
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus: der Teigauswallmaschine 1 mit dem rechten 2 und linken 3 Arbeitstisch, wobei auf dem rechten Arbeitstisch 2 ein Pormwirker 4 befestigt ist, und dem Yorwirker, der auf Stahlrohrfüssen 5 stehend über die Teigauswallmaschine 1 geschoben wird. (Fig. 1). Der Vor-Wirker setzt sich wiederum aus einem. i,ängstisch 6 und einem kürzeren Quertisch 7 zusammen, beide Tische stehen im rechten Winkel
zueinander. Über alle Tische 2, 3, 6, 7» 9 der Vorrichtung, sowohl am Vorwirker als auch an der Teigauswallmaschine, laufen mit einem maehanischen Antrieb versehene Pilz-Transportbänder 8,. die "beidseitig mit Spannrollen 10 ausgestattet sind (Pig. 2),
Ein völlig formloses Teigstück kann nun von dem Arbeite^, der am rechten Ende der Anlage steht, auf den Vorwirk-Iiängstisch β in den !angtriehter 11 geworfen werden. Es wird den durch Pfeile (Pig·!) bezeichneten Weg durch die Maschine laufen und zwar über den Tisch 6, den Quertisch 7, unter dem Quertiseh 7 hindurch zum linken Maschinentisch 3? durch die Walzen 12 zum rechten Masehinentisch 2 und durch den Formwirker 4 hindurch zurück zum Arbeiten., Auf diesem Wege durch die Maschine werden am. Teigstück Operationen vorgenommen, die es wirken und zum Brotlaib formen*. -
Auf dem ^ängstisch 6 des Vorwirkers ist zwischen den Seitenstegen 13 eine frei drehbare, nicht angetriebene Walze 14 gelagert, dahinter ist ein breites Eilzband 15 aufgehängt, das durch ein Stahlkettenband, das über dem Eilzband liegt, beschwert wird. Durch einen Exzentermechanismus ist dafür gesorgt, dass die Walze 14 in den Seitenstegen 13 senkrecht auf und ab bewegt werden kann, um somit eine veränderliche, einstellbare Öffnung des Walzenspaltes zu erzielen«
Es wurde bereits erwähnt, dass das Teigstück durch das Transportband geschoben, durch die Walzen breitgewalzt und durch das lilzband wieder aufgerollt wird. Hierbei entsteht ein etwa zylindrischer Wirkling, der auf dem Tisch 6 .querliegend weitertransportiert wird, bis er am Ende des Tisches an der schiefen Ebene 16 abrollt,
und in Längsrichtung auf dem Quertiseh 7 zu liegen kommt. Der Wirkling hat also dureh den Wechsel der Tisehbandbewegungsrichtung eine Drehung um 90° ausgeführt.
Auf dem Quertisch 7 wird er wieder wie "bei Tisch 6 durch eine Walze getrieben, ausgewalzt und wieder durch das Filzband aufgerollt. Am Ende des Tisches 7 fällt der zylindrische Wirkling in die Fangöffnung des Rollbleches 17 und wird auf der Unterseite des Tisches durch das ziehende Transportbandtrum sich am Eollbleoh abstützend weiterbewegt» Hä sich der Wirkling hierbei um seine Längsachse dreht, wird er rundum durch Druck geglättet. Das Rollbleeh 17 ist auf seiner dem Teig zugekehrten Seite mit Filz "belegt, weiter ist es in seinem Abstand zur Unterseite des Tisches 7 einstellbar, damit es der Grosse der Teigstücke bei verschiedenen Brotge- · wichten angepasst werden kann. ." . .
Der Wirkling fällt nun vom Eollblech 17 herab auf den linken TisiEh 5 der Teigauswallmaschine, auf den er in Längsrichtung-zu liegen kommt. Das Transportband .der Teigauswallmaschine schiebt das Teigstück zum Walzenpaar 12, hier wird es dünn ausgewallt und zum letzten Mal durch ein hinter dem Walzenpaar herabhängendes FiIzband aufgewickelt. - -
Als querliegender Zylinder vorgeformt, durchläuft es nun noch den Formwirker 4, der auf dem rechten Tisch 2 der Teigauswallmaschine aufgebaut ist. G-emäss Fig» 3 besteht der Formwirker aus einem Blechkasten 19 und einer darin aufgehängten Druckplatte 18, die sich in ihrer Höhe über dem Tisch der Teigauswallmaschine wie auch in ihrer Heigung zum Tisch verstellen lässt. Die Druckplatte 18 wird meist nach hinten etwas tiefer hängend eingestellt, so dass
der Wirkling einen intensiven Knetvorgang bei gleichzeitiger Rotation um seine Längsachse erfährt» Das Transportband rollt den Wirkling durch den Formwirker hindurch: und befördert ihn auf der rechten Maschinenseite in die Hände des Arbeiters zurück.
Durch eine in der Mitte .der Druckplatte 18 angebrachte I>ängsleiste 20 (lig. 1), die unabhäiigig von der Druckplatte in der Höhe verstellt werden kann, erhält der Brotlaib seine konvexe* konkave oder zylindrische lörm. :
Pur die Konstruktion der beschriebenen Brotwirk-Anlage sind noch folgende Merkmale von Bedeutung: - - - .. -
Der Yorwirker ist ein besonderes Gerät mit Einzelantrieb, das sich mit jeder handelsüblichen Teigauswallmasohine verbinden und sich zusammen mit ihr verwenden lässt. Ein Antriebsmotor 21 treibt gleichzeitig über eine Schneckenwelle 22 die.Schneckenräder 23 des Quertisches und Längstisches, welche wiederum über die Antriebswalzen Io die Transportbänder 8 der Tische bewegen, :
Das Gehäuse 24 dieses Sehneckengetriebes ist in eine obere und eine untere Hälfte geteilt, so dass man nach dem lösen einerKlemm<~ einrichtung den unteren Quertiseh 7 unter den oberen längstisch einschwenken kann. Die Schwenkbewegung geschieht um die Sehneckenaehse 22 herum. Diese zusammengeschwenkte Stellung des Yorwirkers ist als seine Ruhestellung zum Abstellen gedacht, da das Gerät in dieser Stellung besonders wenig Platz einnimmt* .

Claims (8)

_ 7 —■ S c h u t ζ ans. ρ r ü ο Ii e : ■
1. Vorrichtung zum. Wirken und Formen von Brotlaiben, dadurch gekennzeichnet, dass ein Torwirker, "bestehend aus zwei mit Transportbändern (8) ausgestatteten Yfirktischen (6,7), die
in einem Winkel,, z.B* einem Winkel von 9O°V zueinander ste- hen und als Wirkvorrichtung jeweils eine in der Höhe verstellbare, quer zu den Wirktischen angeordnete, an sich:bekannte Walze (14) aufweisen hinter der ein beschwertes, frei bewegliches !ilzfeand herabhängt, dergestalt mit einer Teigauswallmaschine (1) mit aufgesetztem Formwirker (4) verbunden ist, dass die Teigaufgabe und die Entnahme der Brotlaibe an der . gleichen Seite der Vorrichtung erfolgt. . ■-. . " ■" -,
2. Vorrichtung nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, dass' die Transportbänder (8) der Wirktische (6,7) durch einen Elektromotor (.21), über eine senkrecht stehende Sehneckenwelle (22) mittels Schneckenräder (23) angetrieben werden.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich-_ net, dass das Gehäuse (24) des Schneckengetriebes (22,23) zwischen den beiden Wirktischen (6,7) in einer horizontalen Ebene geteilt ist, wodurch die mit den G-ehäuseteilen verbundenen Wirktische um die Schneckenwelle (22) als Drehachse verschwenkbar sind. ... ■'-■■■."" ;
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Teilen des &ehäuses (24) oder an den Wirktischen (6,7) eine Arretiereinrichtung vorgesehen ist.
■■■■■■- 8 - - .■■■;.
5» Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 "bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass der quer verlaufende Wirktisch (7) ein parallel zu seiner Unterseite liegendes, im Abstand zu dieser Unterseite verstellbare, mit einem lilzbelag versehenes EqIITdIeoh. (17) aufweist,
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass/Ln dem Blechkasten (19) des lormwirkers (.4) eine in der Höhe und in der Neigung zu dem Tisch (2 oder 3) verstellbare Druckplatte (18) gelagert ist, die auf der Unterseite einen Mlzbelag trägt,
7. V/orrichtungnach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (18) aus mehreren nebeneinander liegenden Einzelplatten zusammengesetzt ist, von denen mindestens die mittlerePlatte (2o) gegenüber den Seitenplatten in der Hohe verstellbar ist*
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirktische (6, 7) des ¥orwirkers frei tragend auf U-förmigen Müssen (5) befestig; sind.
vsSää-v
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