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DE1880499U - Lade- und transportgeraet fuer halmfruechte. - Google Patents

Lade- und transportgeraet fuer halmfruechte.

Info

Publication number
DE1880499U
DE1880499U DE1963E0018062 DEE0018062U DE1880499U DE 1880499 U DE1880499 U DE 1880499U DE 1963E0018062 DE1963E0018062 DE 1963E0018062 DE E0018062 U DEE0018062 U DE E0018062U DE 1880499 U DE1880499 U DE 1880499U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
transport device
wagon
load
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963E0018062
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Eschlboeck
Rudolf Eschlboeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT331662A external-priority patent/AT236163B/de
Priority claimed from AT547762A external-priority patent/AT247657B/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1880499U publication Critical patent/DE1880499U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D90/00Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/02Loading means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

^-.487553-30.7.63
P Λ T E N TAMWALT
Dr. DItTBR LOUlS
NURNBERQ
Matthias Eschlb'öck in Untereschlbach und Rudolf Eschlböck in Prambaehkirchen (Österreich)
Lade- und Iransportgerät für Halmfrüchte
Die Erfindung betrifft ein Lade- und Transportgerät für Halmfrüchte, wie Heu, Halbheu, Klee, Grünfutter und ähnliche Ladegüter, wie Silage, Rübenblatt, Kartoffelkraut u. dgl..
Lade- und Transportgeräte, auf die sich die Erfindung bezieht, werden bevorzugt als Einachsanhänger für Traktoren und ähnliche Zugfahrzeuge ausgebildet. Die günstigeren Konstruktionen dieser Art ermöglichen es, verschiedene Arbeitsgänge, wie z.B. Mähen, Aufsammeln und Aufladen von Grünfutter bei Einmannbedienung vom Fahrer des Traktors aus durchzuführen. Bekannte Geräte dieser Art sind beispielsweise mit einer angebauten oder anhängbaren Aufsammelvorrichtung, einer Materialpresse und einem eigenen, als vom Traktor antreibbarer Rollboden ausgebildeten Längsförderer ausgestattet. Dieser Rollboden fördert das ihm gepreßt zugeführte Ladegut nach hinten, wo
ear sich schließlich an einer Rückwand staut. Es ergibt sich also eine schwere und aufwendige Gesamtkonstruktion, die der Berweüdung dieser bekannten Ladegeräte in Klein- und Mittelbetrieben entgegensteht. Die Rollteadenkonstruktion ist so aufwendig, daß mit ihr ausgestattete Ladewagen in kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben nur dann rationell sind, wenn der Ladewagen noch für andere Zwecke, wie z.B. zum Stallmiststreuen Verwendung finden kann. Das bedingt aber eine leichte Auswechselbarkeit der vorgesehenen Zusatzgeräte und insbesondere eine Abnh|embarkeit der Aufsammei- und Preßvorrichtung, wodurch die Gesamtkonstruktion noch komplizierter und schwerer wicd. Ferner ergeben sich bei mit Rollböden versehenen Lädewagen auch lange, in der Größenordnung von etwa fünf bis zehn Minuten liegende Entladezeiten, wobei für das Entladen ein Antrieb des Rollbodens erforderlich ist. Aus konstruktionstechnischen Gründen ist es überdies notwendig, die mit Rollböden versehenen Ladewagen als Eochlader auszuführen, bei denen die Ladefläche oberhalb der Rotationsachsen der Laufrad er liegt. Es ergibt sich dadituch eine hohe Gesamtschwerpunktslage, die insbesondere auf Feldwegen ungünstige Fahreigenschaften zur Folge hat. Wegen der hohen Lage des Rollbodens ergibt sich für das Beladen ein hoher Kraft- und Leistungsaufwand zum Anheben des Ladegutes und eine komplizierte und aufwendige Ausführung der Aufsammelvorrichtung bzw. die Notwendigkeit, dar Aufsammelvorrichtung einen eigenen, das Ladegut auf die Ladäfläohe abhebenden Transporteur nachzuschalten.
Zweok der Erfindung ist die Beseitigung der aufgezeigten Mängel und die Schaffung eines Lade- und Transportgerätes der eingangs genannten Art, das bei einfachem, gewichtssparendem Aufbau den bekannten Geräten hinsichtlich der Leistung zumindest ebenbürtig ist, beim Betrieb einen geringeren Leistungsaufwand
als die bekannten Geräte erfordert und bei einfacher Bedienungsmöglichkeit rasch be- und entladen werden kann.
Ein erfindungsgemäßes Lade- und Transportgerät ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß ein Ladewagen, der über eine vorne vorgesehene Ladeöffnung von einer mit ihm zu einer baulichen Einheit vereinigten Aufsammelvorrichtung mit dem Ladegut beschickbar ist, eine aus mehreren, absenkbaren Einzelelementen bestehende Ladefläche aufweist, wobei die Elemente der Ladefläche zumindest zum Teil flexibel ausgebildet und mit dem einem Ende lösbar mit dem Wagen verbunden sind, so daß sie unter der beim Lösen abgeworfenen Last hervorgezogen werden können und eine Fördereinrichtung vorgesehen ist, die beim Beladen das aufgelegte Ladegut auf der Ladefläche in Wagenlängsrichtung weiterfördert und gegen am hinteren Wagenende angeordnete, für das Entladen abnehmbare G-egenhalter andrückt.
Die erfindungsgemäße Ausführung ermöglicht es, die Ladefläche sehr tief anzuordnen und fallweise sogar für das Beladen abzusenken, so daß die Aufsammelvorrichtung praktisch keine Hubarbeit zu leisten hat. Die Bodenkonstruktion ist äußerst einfach und gewährleistet neben einer gewichtsmäßigen leichten Bauweise überdies mit einfachsten Mitteln eine rasche Entladung des Ladewagens. Im einfachsten Fall kann, insbesondere bei der Grünfutterbringung der Böden selbst als Längsförderer verwendet werden. In diesem Fall wird der dann rostartig aus in Wagenlängsrichtung abstandsweise verlaufenden Seilen, Drähten oder dünnen Stäben gebildete Boden beim Beladen auf den Boden abgesenkt, so daß die Grasstoppeln zwischen den Seilen hindurch-
greifen, das von der Aufsammelvorrichtung auf die Seile abgeworfene» Gras von diesem Stoppeln festgehalten wird und sich dieses Gras zufolge der Reibung an den Stoppeln bei der Weiterfahrt des Ladewagens relativ zum Ladewagen nach hinten verschiebt. Pur andere Ladegüter ist es abör -a»«fe meist vorteilhaft, doch einen angetriebenen Längsförderer mit Schwingkolben, Schubgabeln
oder Rechen vorzusehen, wobei für das Weiterbefördern kein beil. —. sonders hoher Energieaufwand notwendig ist, weil die Seile, Drähte, Ketten oder Bretter, aus denen die Ladefläche aufgebaut sein kann, nur einen geringen Reibungswiderstand besitzen.
Weitere Einzelheiten und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung hervor.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen
fig. 1 ein erfindungsgemäßes, als Traktor-Anhängegerät ausgebildetes Ladegerät während der Arbeit in< Draufsicht,
Fig. 2 und 3 das Gerät nach Pig. 1 in Seiten- und Rückansicht, wobei aber auf eine nochmalige Darstellung des Traktors verzichtet wurde,
Fig. 4 und 5 eine Betätigungseinrichtung für einen die Seilhinterenden aufnekenden Wickelkern in Rück- und Seitenansicht, Pig. 6 eine andere Ausführung eines Lade- und Transportgerätes, teilweise schematisiert in Seitenansicht,
Pig. 7 eine Draufsicht auf den vorderen Teil des Ladegerätes, Pig. 8 ein weiteres Lade- und Transportgerät mit· einem beispielsweise über eine geeignete Anhängevorrichtung wahlweise in und seitlich hinter der Traktorspur anhängbaren, als
Einachsnachläufer ausgebildeten Ladewagen schematisch in Seitenansicht,
Pig. 9 einen Schnitt durch den Boden des Ladewagens und Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Pig. 8 durch den Pörderer in einem größeren Maßstab.
!fach den Pig. 1 bis 5 besitzt ein Ladewagen einen im wesentlichen die Form eines nach unten offenen U-Trägers aufweisenden, aus zwei als Gitterträger ausgebildeten Seitenwänden 1, 2, die oben durch Querstreben 3 verbunden sind, bestehenden Rahmen, der ein hinter dem Gesamtschwerpunkt des Anhängers angebrachtes Einachsfahrgestell aufweist. Die Radar 4 des Fahrgestelles sind an an den Seitenwänden nach außen weisend befestigten Achsstummeln 5 jeweils für wich drehbar gelagert, also untereinander, nicht wie sonst üblich, durch eine durchgehende Achse verbunden. Am vorderen Ende des Wagens ist eine Anhängevorrichtung vorgesehen, die vier mit Höhenabstand voneinander je paarweise zu Gabeln 6,7 vereinigten Streben besitzt, die gemeinsam das obere und untere Ende einer vertikalen Schwenkachse 8 im .Abstand vor dem eigentlichen Wagenteil halten. Auf dieser Schwenkachse 8 ist mit einer Lagerbüchse 9 eine durch aufgesähweißte Stehbleche 10 verstärkte Anhängegabel 11 gelagert, die an ihren Schenkelenden Kupplungsbolzen 12 trägt, mit denen sie an torn hydraulischen Hubwerk des Traktors 13 auf- und niederschwenkbaren Hubarmen H angekuppelt werden kann, ferner ist unten an der Achse 8 ein Sporenrad 15 um die Achse 8 schwenkbar gelagert, das mit Hilfe einer über eine Kurbel 16 betätigbaren Spindel der Höhe nach verstellbar ist.
Der Wagen besitzt ferner eine ebenfalls als Gitterrahmen ausgeführt© Rückwand 17» die an der Seitenwand 1 um Scharniere 18 um eine vertikale Achse nach hinten wegschwenkbar lagert und an der Wand 2 über eine Verriegelung 19 befestigbar ist» lach einer anderen Ausführung könnte?! die Rückwand auch um eine obere Horizontalachse aufklappbar oder überhaupt abnehmbar ausgeführt werden. Zwischen nach unten über das Gitterwerk verlängerten längsschenkeln 20 der Rahmenseitenstreben lagert mit durch die Schenkel 20 durchgeführten und in entsprechenden Lagern gehaltenen Wellenstummeln 21 ein walzenförmiger Wickelkörper 22, der abstandweise angeordnete Sinhangehaken 23 entlang einer seiner Erzeugenden angeordnet hat. Die Einhängehaken sind zur Befestigung von Endösen 24 von Drahtseilen 25 bestimmt» die mit ihren anderen -änden an einem die Seitenwände vorne unten verbirtdenfen Querträger 26 gehalten sind. Die Länge der Seile 25 ist größer als die Wagenlänge gehalten. Wemjrüie Seile 25 in die Haken 23 eingehängt sind, bilden sie eine rostartige, aus parallelen Seilen bestehende Ladefläche für den Ladewagen.
Der eine der beiden. Wellenstummel 21 ist, wie insbesondere Fig. 4- zeigt, über den Schenkel 20 hinaus verlängert. Auf diesem »Veilenstummel ist ein Zahrad 27 und ein Klinkenrad 28 drehfest und ferner ein Handhebel 29 drehbar gelagert. Für das Klinkenrad 28 ist eine um einen festen Drehpunkt 30 verschwenkbare Sperrklinke 31 vorgesehen. Das Klinkenrad kann ferner mit Hilfe des Handhebels 29 über eine an diesem angebrachte, fdurch ihr Eigengewicht bzw. Feztern gegen das Klinkenrad gedrückte Klinke 32 in der einen Drehrichtung verdreht werden. Da das Klinkenrad mit der Welle 21 fest verbunden ist, nimmt es bei diesem Verdrehen den Wickelkörper 22
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im Sinne des Aufwickeins der Seile 25 mit. Ein Rückdrehen des Wickelkörpers wird ditrch die Klinke 31 verhindert. Um die Seile auch dann, wenn der Wagen beladen ist, spannen zu können, ist zusätzlich ein Handhebel 33 vorgesehen, der an seinem unteren Ende ein auf einer Achse 34 verstellbares und so wahlweise in und außer Eingriff mit dem Zahmnad 27 bring-"bares Ritzel 35 trägt. Über den Hebel 33 kann ebenfalls die Welle 21, all&erdings mit größerer Untersetzung als über den Hebel 29, verdreht werden. Bs wäre auch möglich, Ritzel 35 und Zahnrad 27 dauernd kämmen zu lassen und das Zahnrad 27 mit einer leilaufkupplung auf der Welle 21 zu lagern. In den Fig. 2 und 3 ist eine Ausführungsvariante dargestellt, bei der der Hebel 29 über die Klinke ein Zwiachenzahnrad 36 antreibt, das seinerseits erst mit dein Zahnrad 27 kämmt. Durch lösen der Klinke 31 wird der Wickelkörper 22 freigegeben und die Seile können von ihm ablaufen, Duröh Ziehen an einem der Seile oder mit Hilfe einer weiteren, nicht dargestellten Kurbel läßt sich der Wickelkörper aus der in Fig. 5 dargestellten Stellung im Sinne des Uhrzeigers noch um etwa 180 verdrehen, so daß die ösen 24 der Seile 25 aus den Haken 23 gleiten und die Seile 15 vom Wickelkörper 22 abgeworfen werden.
Der die eine Seitenwand bildende Rahmen 1 besitzt vorne eine öffnung 37, dis durch eine horizontale Achse 38 überbrückt ist, auf der eine Hohlwelle 39 drehbar lagert. Diese Hohlwelle 39 ist von der Zapfwelle 40 des Traktors über eine Gelenkwelle 41, eins nicht dargestellte Kupplung und einen am Wagen angebrachten Ketten- oder Keilriementrieb 42 antreibbar und bildet die treibende Welle eines als Auf-
sammelvorrichtung für das Ladegut dienenden, quer zur Fahrtrichtung arbeitenden und nach Art eines Auslegers angebrachten Kettenrechens 43, der überdies mit Hilfe einer über die Kurbel 44 betätigbaren Seilwinde 45 um die Achse 38 aufgeschwenkt werflen kann, so daß ar während des Straßentransportes keine Vergrößerung der Fahrzeugbreite bedingt. Die Arbeitshöhe des Kettenrechens 43 kann über eine mittels einer Kurbel 46 höhenverstellbare Stützrolle 47 eingestellt werden. Für den Kettenrechen 43 ist ferner noch eine an der Bordwand 1 gelagerte Stützstrebe^48 vorgesehen. Wie ersichtlich ist, ist die Länge des Kettenrechens so gewählt, daß sein Außenende mit dem äußeren Ende des Schneidbalkens 49 des Traktormähwerkes fluchtet.
Beim Betrieb wird für den Straßentransport nach Ankupplung des Wagens an den Traktor 13 der Wickelkörper 22 mit Hilfe des Handhebels 29 so weit verdreht, daß die Seile 25 ausreichend gespannt sind. Für den Ladebetrieb wird· das vordere Ende des Wagens mit Hilfe des hydraulischen Traktorhubwerkes abgesenkt und der gewünschte Bodenabstand des vorderen Wagenendes mit Hilfe des Sporenrades 15 eingestellt. Ferner wird der Kettenrechenä mittels der Seilwinde 45 in die dargestellte Arbeitsstellung abgesenkt. Die die Zapfwelle 40 mit dem Keilriementrieb 42 verbindende Kupplung wird eingelegt. Nun werden die Seile 25 durch Lösen der Sperrklinke 31 so weit vom Wickelkörper 22 abgewickelt, daß sie, wie insbe-
aus
sondere/Fig. 2 ersichtlich ist, mit dem größten Teil ihrer länge am Boden aufliegen. Bei der Fahrt nimmt der Kettenrechen 43 nun das Ladegut, das gemäß Fig. 1 aus einer unmittel-
bar vorher mit Hilfe des Mähwerkes 49 gemähten Grasschwade besteht, aber natürlich aueh aus einer Heu- oder Blattschwade oder aus anderem zu ladenden Rauhfutter bestehen kann, auf und fördert es vorne auf die Seile 25. Die zwischen den Seilen hindurchgreifenden Grasstoppeln od.dgl. suchen das aufgelegte Gras festzuhalten, so daß sich dieses während der Fahrt in bezug auf den Wagen nach hinten verschiebt und. an der geschlossenen Rückwand 17 aufstaut. Ist der Wagen gefüllt, bzw. die gewünschte ladegutmenge aufgeladen, dann wird nach Auskupplung des RechensPtriebes der Rechen 43 hochgeschwenkt. Nunmehr werden die Seile mit ,Hilfe der Handhebel 29 und durch Aufwickeln auf den Wickelkörper 22 so weit erforderliche gespannt und dadurch vom Boden abgehoben. Der gesamte Ladewagen wird ferner mit Hilfe des Traktorhubwerkes in Horizontalstellung gebracht und kann nunmehr eingefahren werden. Für die Entladung ist es nur notwendig, die Seile 25, wie bereits beschrieben, aus den Haken 23 auszuhängen, wodurch die . Last auf den Boden fällt. lach fegschwenken der Rückwand 17 kann nunmehr der Wagen von der Last weggefahren werden, wobei die Seile unter dem Ladägut herausgezogen werden.
Uach den Fig. 6 und 7 besitzt der Ladewagen wieder die Form eines aus Seitenwänden 1, 2, die vorne und hinten durch Querträger 3 verbunden sind, bestehenden Kastens, wobei die Seitenwänöe.1, 2 abstandsweise angeordnete Latten, Bandeisen oder Drahtgitter zur Verkleidung und Begrenzung des Ladewagens aufweisen. Rückseitig ist der Laderaum wieder durch eine wegschwenkbar t gelagerte Rückwand begrenzt. Die Ladefläche besteht auch hier aus abstandsweise angeordneten Drahtseilen 25, dünnen
Stäben oder ^etallbändern, die mit ihrem Vorderende unten an einem Querträger 26 befestigt sind und wie bei der vorher beschriebenen Ausführung an ihren Hinterenden mit ösen in Einhängehaken einer verdrehbaren und feststellbaren Welle eingehängt sind. Das Fahrgestell besitzt neben entsprechend fig. 1 und 2 angeordneten Rädern zusätzlich an vorderen Auslegern 51 zu beiden Seiten des Eahrzeuges angeordnete, über Kurbeln 52 höhenverstellbare laufrollen 53· Bei der Höhenverstellung der laufrollen 53 schwenkt der Transportwagen um die Laufradachse, Die Laufrollen 53 dienen im wesentlichen zur Abwährend
Stützung des Transportwagens/des Beladevorganges. Beim Straßentransport wird der Ladewagen vom ziehenden Traktor aus vorderseitig angehoben, so daß er dann als Einaehsnachläufer hinter dem Traktor gezogen wird. Zur Kupplung des Anhängerwagens mit dem Traktor dienet eine mit den beiden unteren Lenkern des Traktorlenkersystems verbindbare Zuggabel 54, die ihrerseits mit einem Ausleger 55 über eine Vertikalachse 56 schwenkbar verbunden ist. Der Ausleger 55 seinerseits ist am Anhängerwagen ebenfalls um eine Vertikalachse 57 schwenkbar gelagert und kann in einer senkrecht zur Fahrtrichtung liegenden Quer-
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stellung mit Hilfe eines Steckbolzens/ind in der in Fig. 7 strichliert angedeuteten, in der Fahrtrichtung liegenden Stellung mit Hilfe einer Spreizstange 59 arretiert werden. In der in Fig. 7 voll eingezeichneten Stellung läuft der Transportwagen seitlich versetzt hinten neben der Traktorspur, während in der stricniiert eingezeichneten Stellung der Transportwagen der Traktorspur folgt. Je nach der Größe der aufzunehmenden Schwade od.dgl. ist in beiden Anhängerstellungen ein Beladen
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des Transportwagens möglich. Am Transportwagen sitzt vorderseitig ein aus an dinsr Welle 60 "befestigten, federnden S-tahlzinken 61 "bestehender Schubrechen, wo"bei die Welle über seitlich an ihr angebrachte Hebel 62 und Druckfedirn 63 anschlagbegrenzt verdrehbar ist, so daß sie bei abgesenktem Yorderende des Transportwagens die Einken 61 gegen den Boden drückt. Ferner ist vorderseitig am Anhängerwagen ein mit Schubgabeln 64 versehener Schubförderer vorgesehen, der von d£r Zapfwelle des Traktors-aus über eine Gelenkwelle 65 und eine Zwischenwelle 66 antreibbar
über
iat. Die Welle 66 treibt/ein Winkelgetriebe eine Kurbelwelle 67an, auf der die mit ihren freien Enden zusätzlich an Hebeln 68 geführten Schubgabeln 64 lagern, die beim Antrieb eine in fig. 6 veranschaulichte Kurvenbahn 69 beschreiben und gegeneinander auf ihren Bahnen 69 versetzt sind.
Bei der in Fig. 6 veranschaulichten Belaekestellung wird das Ladegut bei gezogenem Transportwagen von den Zinken 61 aufgenommen und von den Gabeln 64 auf den gespannt bleibenden Seilen 25 weitergeschoben. Die Seile 25 bedingen praktisch keinen -Reibungswiderstand, so daß trotz der nur frontseitigen Anordnung der Schubgabeln ein Zurückschieben des ladegutes bis zum Ende und eine anschließende Pressung des ladegutes bei ?jeiterer Füllung gewährleistet ist.
Es ist noch zu erwähnen, daß an Stelle der Schubgabelanordnung auch Schwingkolben oder ähnliche "Vorrichtungen als Schubförderer "Verwendung finden können, daß der Rechen 60}. 61 durch eine antreibbare, gegebenenfalls bei dann starr angeftiäig-tem Ladewagen aus einer angehobenen Transportstellung in die Arbeitsstellung absenkbare Pick-up-Trommel ersetzbar istyind daß schließlich zum Spannen und Lösen der Seile auch Winäen, Kurbeln od.dgl. "Verwendung finden können.
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Mach de"n Fig. 8 bis 10 besteht der die Ladefläche bildende Boden des Ladewagens aus zwei Längsbrettern 70, die am lahmen 71 um horizontale Längsachsen 72 schwenkbar und insbesondere aus der in Pig. 9 dargestellten Ladestellung in Richtung der Pfeile 73 nach unten abschwenkbar sind. Die Breite der Bretter 70 hängt vom Bodenabstand der Achsen 5 a"b. Für die Halterung der Bretter 70 in der üüransportsteliung sind Ketten 74 vorgesehen, die mit ihrem einen Ende 76 an Haken 75 oder Ösen des einen der beiden Bretter 70 befestigt, mit ihren anderen Enuen 77 aber zu je einem Spannhebel 78 geführt sind, mit dessen Hilfe sie fallweise angezogen oder aber gelockert, ja sogar an dem betreffenden Ende freigegeben werden können. Zwischen den beiden Brettern 70 sind auf die Ketten 74 zur Vervollständigung der Ladefläche lose Bretter 79 aufgelegt. Diese Bretter können unterseitig Stützen aufweisen, damit beim Abwerfen der Last und damit auch der Bretter 79 nach Lösen der Ketten 74 ein Herausziehen dieser Ketten unter der Last möglich wird. Es ist auch denkbar, die Handhebel 78 auf einer gemeinsamen Welle anzuordnen und so das Lösen bzw. Spannen der Ketten unter Betätigung nur eines Handhebels durchzuführen. Bei dieser Ausführung wird man auch für alle Hebel eine gemeinsame, beispielsweise auf die Welle wirkende Arretiervorrichtung in Form eines Klinkengesperres od.dgl. vorsehen.
Für den Ladewagen ist eine Aufsammelvorrichtung vorgesehen, die schematisch als Pick-up-Trommel 80 eingezeichnet wurde, aber auch eine beiliebige andere Aufsammelvorrichtung sein kann. Die Aufsammelvorrichtung
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/■ nimmt das aufzuladende Gut vom Boden auf und wirft es über eine unter einem Rost 81 freibleibende Frontöffnung des Ladewagens. Ferner ist der Ladewagen mit einer Fördervorrichtung für das Ladegut versehen. Diese Fördervorrichtung besteht aus angewinkelten Balken 82, die gruppenweise miteinander über Querbolzen 83 Verbunden sind und Greifzinken 84 tragen. Die schräg nach oben verlaufenden vorderen Teile der Balken 82 sitzen auf einer Kurbelwelle 85, die von der Zapfwelle des Schleppers her oder auch von einem der Räder 4 über ein geeignetes ■Untersetzungsgetriebe antreibbar ist. Die Hinterenden der Balken 82 sind am Fahrzeugrahmen über beidseitig angelenkte Stangen bzw. mit Hilfe von Seilen 86 schwingfähig aufgehängt. Bei der Terwendung von Seilen ist es möglich, diese Seile auf eine im Fahrzeugrahmen gelagerte Seiltrommel aufzuwickeln, so daß die Höhenlage der Hinterenden der Balken 82 eingestellt werden kann. Bei angetriebenem Förderer · vollführen die Balken 82 und damit auch die mit ihnen verbundenen Greifzinken 84 schwingende Bewegungen, wobei die Zinken 84 der ansteigenden Teile der Balken 82 jeweils während der nach oben gerichteten Schwingbewegung
durch Schlitze 87 des Rostes/in das von der Aufsammelvorrichtung auf die Ladefläche beförderte und sich vorne auf dieser stauende Ladegut eintauchen und dieses hochwälzen. Mit zunehmender Füllung des Laderaumes gelangt eine immer größere Anzahl der Zinken 84 mit dem Ladegut in Eingriff, bis schließlich auch die Zinkender nach hinten weisenden Balkenteile dem Ladegut eine Bewegungskomponente
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nach hinten erteilen. Wie ersichtlich igt) sind die im Bereioh der hinteren Enden der Balken 82 angeordneten Zinken 84a um Querachsen 88 bis zu einem Anschlag 89 schwenkbar gelagert. Es wird dadurch erreicht, daß diese Zinken nur während des lörderhubes in das Ladegut eintauchen, beim Rücklauf aber ohne ladegutmitnahine nur über das ladegut gleiten. ^
Die in den Ausführungsbeispielen dargestellte Rückwand des Ladewagens kann gegebenenfalls durch vorne und hinten befestigte, zumindest einseitig lösbare Seile, ein den Wagen nach oben abdeckendes Hetz oder eine Plane ersetzt werden.

Claims (14)

ansprüche:
1. Lade- und Transportgerät für Halmfrüchte, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ladewagen, der über eine vorne vorgesehene Ladeöffnung von einer mit ihm zu einer baulichen Einheit vereinigten Aufsammelvorrichtung mit dem Ladegut beschickbar ist, eine aus mehreren, absenkbaren Einzelelemnten bestehende Ladefläche aufweist, wobei die Elemente der Ladefläche zumindest zum Teil flexibel ausgebildet und mit dem einen Ende lösbar mit dem Wagen verbunden sind, so daß sie unter der beim lösen abgeworfenen Last hervorgezogen werden können und eine Fördereinrichtung vorgesehen ist, die beim Beladen das aufgelegte Ladegut auf der Ladefläche in Wagenlängsrichtung weiterfördert und gegen am hinteren Wagenende angeordnete, für das Entladen abnehmbare Gegenhalter andrückt.
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2. lade- und Transportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ladefläche des Transportwagens aus rostartig in Längsrichtung dea Fahrzeuges mit Querabstanden voneinander angeordneten, mit ihren Enden (24) befastigbaren, durchgehenden Seilen (25) od. dgl. besteht, die zumindest in einem an eine im vorderen Endbereich des Wagens angeordnete, von der Aufsammelvorrichtung (43) beschickbaren Ladestelle anschließenden L&ngsbereich aus einer angehobenen Transportstellung auf den Boden absenkbar sind, so daß sie bei der Fahrt am Boden schleifen und das auf sie aufgelegte Ladegut sich zufolge der Bodenreibung in Längsrichtung auf das hintere Wagenende zu verschiebt.
3. Lade- und Iransportgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladewagen eine abnehmbare bzw. wegschwenkbare Rückwand (17) aufweist, an der vorzugsweise ein Wickelkörper (22) für die Seilenden mit Hebeltrieben od. dgl. (29,33)zu seiner Verstellung lagert.
4. Lade- und Transportgerät nach ein/em der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeugrahmen aus zweckmäßig als Gitterträger (1, 2) ausgeführten Seitenwänden, die zumindest oben über Querstreben (3) zu einem nach unten offenen U-Träger verbunden sind, besteht, wobei die Fahrzeugräder (4) an an den Sietenwänden nach außen weisend befestigten Achsstummeln (5) lagern.
5. Lade- und Transportgerät nach eintern der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladewagen in an sich bekannter Weise als Einachsnachläufer mit hinter dem Gesamtschwerpunkt des Fahrzeuges-angeordneter Achse (5) aus-
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/(Jj ι
gebildet und dar Bodenabstand saines vorderen Endes über eine hökenverartellbare Stützrolle (15) und bzw. oder durch Ankupplung des vorderen Wagenendes an das hydraulische Hubwerk eines Traktors (13) von diesem Hubwerk aus einstellbar ist.
6. Lade- und Transportgerät nach einem der Ansprüche
1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsammelvorrichtung als von der Zapfwelle eines den Ladewagen hinter sich .ziehenden Traktors antreibbarer, quergestellter, endloser Ketten- oder förderbandrechen (43) ausgebildet ist, der auslegjeartig vorne an der gleichen Seite wie das Mähwerk (49) des ziehenden Traktors am Ladewagen angeordnet ist und das aufgenommene Gut über eine Seitenwandöffnung (37) auf die Ladefläche wirft.
7. Lade- und Transportgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ketten- bzw. Förderbandrechen (43) um seine wagenseitige Umlenkwelle (39) aufschwenkbar und in der hochgeschwenkten Stellung am Ladewagen feststellbar gelagert ist,
8. Lade- und Transportgerät nach einem der Ansprüche
1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eriner vorzugsweise als frontseitig am Ladewagen angeordneter Schubrechen (61, 62) bzw. Mck-up-Trommel (80) ausgebildeten Aufsammelvorrichtung , die das Ladegut auf die Ladefläche fördert, ein das Ladegut auf der Ladefläche weiterschiebender, antreibbarer Schubförderer (64) nachgeordnet ist.
9. Lade- und Transportgerät nach einem der Ansprüche 1 bis und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubrechen federnde Zinken (61) aufweist, die vorderseitig am Transportwagen auf einer gemeinsamen, über Federn (63) anschlagbegrenzt im Sinne
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eines Andrückens der Zinken an den Boden verdreh- bzw. schwenkbaren Querwelle (60) befestigt sind.
10.· Lade- und Transportgerät nach ein^em der Ansprüche 1 und 3 bis 9» dadurch gekennzeichnet,daß der Schubförderer über eine gekröpfte Welle (67) antreibbare Schubgabeln (64) aufweist.
11. Lade- und Iransportgerät nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 7/und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der das Ladegut weiter fördernde Förderer aus abstandsweise mit Greifzinken
(84) od. dgl. versehenen Stangen bzw. Balken (82) besteht, die abgewinkelt oder abgebogen sind und sich vorne an der iliagenfront hoch- und oberhalb der Ladefläche über zumindest einen Teil der Wagenlänge erstrecken, mit ihren Hinterenden schwenkbar oder schwingfähig (86) am Wagen lagern und über eine im Bereich ihres Torderteiles mit ihnen verbundene Kurbelwelle
(85) schwingend antreibbar sind, so daß die Zinken (84) -das Ladegut im Wagen hoch- und nach hinten fördern.
12. Lade- und Transportgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des Laderaumes unter Freilassung einer von der Aufsammelvorrichtung (80) beschickbaren unteren öffnung durch einen Rost (81) begrenzt ist, durch dessen Schlitze (87) die Zinken (84) des außerhalb angeordneten Förderers (82) in das Ladegut tauchen.
13-· Lade- und Transportgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen bzw. Balken (82) des Förderers mit ihren Hinterenden an beidseits angelenkten Stangen bzw. an Seilen (86) höhenverstellbar am Wagen gehalten sind.
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14. Lade- und Transportgerät nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Ladefläche des Ladewagens zumindest in ihrem Quermittelteil aus lose auf abstandsweise angeordnete, über Hebel (73) od. dgl. lös- und spannbare Querketten (74) oder—seile aufgelegten Brettern (79) besteht, die durch Lösen der Ketten bzw. Seile abgeworfen werden können, wobei das Fahrgestell· und der Rahmen des Ladewagens unterhalb der Ladefläche verbindungslos ausgebildet ist.
15« Lade- und Transportgerät nach Anspruch 14» dadiuch gekennzeichnet, daß die Ladefläche der Breite nach in mehrere Einzelbretter (70,79) od, dgl. unterteilt ist und die Seitenbretter (70) am Rahmen um im Bereich ihrer Außenkanten liegende Längsachsen (72) abklappbar gelagert sind.
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