DE1880071U - Kindertopf. - Google Patents
Kindertopf.Info
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Landscapes
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
- Table Devices Or Equipment (AREA)
Description
Die Neuerung "betrifft einen aus Kunststoff "bestellenden,
vorzugsweise aus Kunststoffolien oder -tafeln gepreßten Kindertopf mit doppelter Wandung. Kindertöpfe mit doppelter
Wandung sind an sich bekannt« Sie haben den Vorteil, daß sie nicht leicht kippen können und daß auch das Herumrutschen
eines auf seinem Topf sitzenden Kindes mit dem Topf erschwert ist.
Bei den bekannten Topfen, in denen die Innenwandung und
Außenwandung im Bereich des oberen Bandes miteinander ver-
bunden sind, besteht dieser obere Rand auf einem großen
Teil des Umfanges aus zwei Rändern, nämlich einem Innenrand und einem Außenrand, die durch einen ausgeprägten
Absatz ineinander übergehen. Dadurch ist die Aufsitzfläche, die dem Kind zur Verfügung steht, immer noch verhältnismäßig
klein, so daß solche Töpfe nur für noch sehr kleine Kinder verwendbar sind. Wenn sie größer werden,
drückt der Topf, was bei den leider oft recht großen Topfsitzzeiten zu Unbehagen und Geschrei führt.
Bei aus Kunststoffmaterial gleicher Wandstärke hergestellten Topfen fehlt im allgemeinen der Henkel. Um den Topf
bequem erfaßbar zu machen, sind in der Außenwand Durchbrüche vorgesehen, die jedoch meist nur recht klein sind«
Ein weiterer Nachteil sind die recht scharfen Kanten der Durchbruchsränder. Die Ränder sind nämlich mit Rücksicht
auf das Ausformen des Topfes abgefast. Zudem sind trotz dieses durch den Herstellungsvorgang bedingten Nachteils
immer noch komplizierte Preßwerkzeuge nötig. Zusätzlich zu den beiden Formhälften werden nämlich noch besondere
Schieber in einer Formhälfte vorgesehen, damit ein solcher Topf überhaupt ausgeformt werden kann.
Die Neuerung betrifft also einen aus Kunststoff bestehenden, vorzugsweise aus Kunststofftafein gepreßten, doppelwand!gen
Kinde«rtopf, dessen oberer Außenrand holier als sein oberer
Innenrand liegt. Ein solcher Topf ist nach der Neuerung dadurch verbessert, daß die Übergangsfläche zwischen den
beiden oberen Rändern eine von einem Kegelstumpfmantelstück nur wenig abweichende, der Gesäßfläche angepaßte, in radialer
Richtung leicht konkav gekrümmte Form hat.line so ge-
staltete Sitzflache eines Kindertopfes macht den Topf
auch, für größere Kinder benutzbar. Insbesondere ist die
Gefahr, daß sich das den Topf benutzende Kind Druckstellen zuzieht, nahezu ausgeschlossen·
Ein weiteres Merkmal der Heuerung besteht darin, daß die
sich vom oberen Außenrand aus kegelförmig nach unten erweiternde Außenwand mit ihrem unteren Rand nach unten über
den Gefäßboden hinaus erstreckt, so daß der Topf nur mit dem unteren Außenrand auf seiner Unterlage sitzt. Der untere
Hand der Außenwand hat wenigstens einen, als Grifföffnung dienenden Ausschnitt. Dieser ist vorzugsweise so groß,
daß die ganze Hand eines Erwachsenen in die öffnung eingreifen kann. Dadurch, daß statt eines Durchbruches der Wand,
der untere Außenrand ausgeschnitten oder weggeschnitten, d.h. beim Formen weggelassen ist, ergibt sich eine erhebliche
Materialersparnis und außerdem werden die Werkzeugkosten erheblich geringer. Schließlich brauchen auch die
Ränder dieses Ausschnittes oder dieser Ausschnitte nicht scharfkantig ausgebildet zu sein, Sie werden vielmehr einen
so größen Abrundungsradius haben, wie es die Wandstärke
des Materials zuläßt.
Diese und andere Merkmale und Vorteile des Kindertopfes nach der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles und aus der beigefügten Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen als Beispiel dienenden Kindertopf nach der Neuerung,mit
Schnitt in der senkrechten Symmetrieebene gemäß der Linie I - I der Fig. 2,
Fig, 2 die Draufsicht auf im wesentlichen die
eine Syiametriehälfte des Topfes in Richtung
des Pfeiles II der Fig. 1 gesehen,
Fig. 5 eine Ansicht eines Teiles dieses Topfes in Richtung des Pfeiles III und
Fig. 4- einen Schnitt in der Ebene IT der Fig. 2.
Der dargestellte Kindertopf ist aus einer Tafel eines
festen, nicht zu weichen Kunststoffes durch Pressen in
einem Stück hergestellt. Er kann natürlich auch im Kunststoffspritzverfahren
gefertigt sein. Das eigentliche Gefäß hat den Boden 10 und die Gefäßwand 12. Der obere innere
Rand 14 der Gefäßwand bildet den Übergang zur Sitzfläche
16, die auf einem höheren Niveau ihren Außenrand 18 hat, an die sich die kegelstumpfförmige Außenwand 20 anschließt.
Tom oberen Außenrand 18 zum unteren Außenrand 22 erweitert sich also die Außenwand 20. Der Außenrand
soll etwas weiter nach unten reichen als die Unterfläche des Gefäßbodens 10, damit der Topf nur mit dem Außenrand
auf seiner Unterlage aufsitzt« Tom unteren Rand 22 aus weist die Außenwand 20 große bogenförmige Ausschnitte
auf, deren Ränder mit 24- bezeichnet sind. Durch die Gestaltung dieser Grifföffnungen als Ausschnitte (im Gegensatz
zu Durchbrüchen) kann das Werkzeug für die Formung des Topfes die übliche einfache Gestalt haben. Die grossen
Ausschnitte 26 (Fig.4-) bringen außerdem eine erhebliche
Materialersparnis.
Der obere Außenrand 18 und der obere Innenrand 14- sind
durch eine vom Rand 18 zum Rand 14- sanft abfallende
Fläche, die Sitzfläche 16, miteinander verbunden« Die
Sitzfläche hat auf dem dem Spritzschutz 28 gegenüberliegenden Radius des Topfes die größte Breite. Zum Spritzschutz
28 hin verändert sich diese Fläche nach Breite und Gefälle derart, daß der innere Rand 14 weniger ausgeprägt
wird und verschwindet, indem die Fläche 16 in die bei 30 gezeigte, steilere und konvex gekrümmte Fläche übergeht«
Die Fläche 30 ist hinsichtlich Breite, Steilheit und Krümmung so beschaffen, daß sich ein größeres Kind auch umgekehrt,
also mit Blickrichtung nach -links (bezogen auf die Zeichnung),setzen kann. Der besonders geformte Spritzschutz
wirkt dann wie eine kleine Rückenstütze. Teil 28 kann demnach auch eine Funktion haben, wenn der Topf von Mädchen
benutzt wird. Tor allem kann der Topf dank der besonderen Gestalt der oberen Ränder und des Spritzschutzes auch von
größeren Kindern benutzt werden«
Wie besonders Fig. 3 zeigt, hat der Spritzschutz 28 eine sanft geschwungene Form« Von der höchsten Stelle bei 34-geht
der Spritzschutz in Anpassung an die Form der Schenkel eines kleinen Kindes bei 36 in einem verhältnismäßig
flachen Abfall in den Rand 18 über.
Der obere Außenrand 18 hat ausgehend von der dem Spritzschutz 28 gegenüberliegenden Stelle eine Neigung von etwa
3° bis zum Ansatz des Überganges 36 des Spritzschutzes. Die Kindertöpfe nach der Heuerung sind so gestaltet,daß sie
leicht und unter voller Ausnutzung des Raumes gestapelt werden können.
S chut ζ an sp rüch e :
Claims (11)
1) Aus Kunststoff bestehender, vorzugsweise aus Kunststofftafeln
gepreßter, doppelwandiger Kindertopf, dessen oberer Außenrand höher als sein oberer Innenrand
liegt, dadurch gekennzeichnet daß die Übergangsfläche zwischen den beiden Bändern
eine von einem Kegelstumpfmantelstück nur wenig abweichende, der G-esäßform angepaßte, leicht konkave
Form hat,
2) Topf nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
z eichnet , daß die sich vom oberen Außenrand aus kegelförmig nach unten erweiter-ende Außenwand mit
ihrem unteren Hand nach unten ufer den Gefäßboden ragt, so daß der Topf nur mit dem unteren Außenrand
auf seiner Unterlage sitzt«
3) Topf nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch wenigstens einen als
G-rifföffnung dienenden Ausschnitt des unteren Aussenrandes.
4-) Topf nach den Ansprüchen 1-3} dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Abstand der beiden oberen Ränder in Umfangsrichtung zum Spritzschutz
hin in einem sanften Übergang verkleinert, so daß die beiden Ränder dort ineinander übergehen.
5) Topf nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spritzschutz von
seiner höchsten Erhebung aus nach den Seiten hin stetig und ohne starke Krümmungsradien auf
die Höhe des Außenrandes abfällt.
6)Topf nach den Ansprüchen 1-5, dadurch
gekennzeichnet, daß die seitlichen Übergänge vom Spritzschutz zum oberen Außenrand
der Form der Schenkel eines Kindes angepaßt sind,
7) Topf nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennz eichne t, daß der obere Aussenrand
von der der höchsten Erhebung des Spritzschutzes gegenüberliegenden Stelle bis zu den
Ansätzen der Übergänge zum Spritzschutz unter ei^r
nem schwachen Winkel abfällt.
8) Topf nach den Ansprüchen 1-7» dadurch gekennzeichnet , daß der Winkel
etwa 2 - 10°, vorzugsweise 3°» beträgt.
9) Topf nach den Ansprüchen 1-8, gekennzeichnet durch vier Ausschnitte
im unteren Außenrand·
10) Topf nach den Ansprüchen 1 -9» gekennzeichnet durch große, bogenförmige
Ausschnitte im unteren Außenrand.
11) Topf nach den Ansprüchen 1-10, dadurch gekennz eichnet , daß der Spritzschutz
in einer konvexen Wölbung in die Innenwandung übergeht.
KPL-HG. BATHfMM -DIPL-ING.l
NWÄLT
UTTRCH
PATENTANWALT
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963T0016334 DE1880071U (de) | 1963-08-07 | 1963-08-07 | Kindertopf. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963T0016334 DE1880071U (de) | 1963-08-07 | 1963-08-07 | Kindertopf. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1880071U true DE1880071U (de) | 1963-10-03 |
Family
ID=33183181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963T0016334 Expired DE1880071U (de) | 1963-08-07 | 1963-08-07 | Kindertopf. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1880071U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2545375A1 (de) * | 1975-10-10 | 1977-04-21 | Heimess Messmer Baby Glueck | Kindertopf |
-
1963
- 1963-08-07 DE DE1963T0016334 patent/DE1880071U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2545375A1 (de) * | 1975-10-10 | 1977-04-21 | Heimess Messmer Baby Glueck | Kindertopf |
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