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DE1880071U - Kindertopf. - Google Patents

Kindertopf.

Info

Publication number
DE1880071U
DE1880071U DE1963T0016334 DET0016334U DE1880071U DE 1880071 U DE1880071 U DE 1880071U DE 1963T0016334 DE1963T0016334 DE 1963T0016334 DE T0016334 U DET0016334 U DE T0016334U DE 1880071 U DE1880071 U DE 1880071U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outer edge
pot according
pot
splash guard
shape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963T0016334
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TURNWALD GmbH
Original Assignee
TURNWALD GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TURNWALD GmbH filed Critical TURNWALD GmbH
Priority to DE1963T0016334 priority Critical patent/DE1880071U/de
Publication of DE1880071U publication Critical patent/DE1880071U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

Die Neuerung "betrifft einen aus Kunststoff "bestellenden, vorzugsweise aus Kunststoffolien oder -tafeln gepreßten Kindertopf mit doppelter Wandung. Kindertöpfe mit doppelter Wandung sind an sich bekannt« Sie haben den Vorteil, daß sie nicht leicht kippen können und daß auch das Herumrutschen eines auf seinem Topf sitzenden Kindes mit dem Topf erschwert ist.
Bei den bekannten Topfen, in denen die Innenwandung und Außenwandung im Bereich des oberen Bandes miteinander ver-
bunden sind, besteht dieser obere Rand auf einem großen Teil des Umfanges aus zwei Rändern, nämlich einem Innenrand und einem Außenrand, die durch einen ausgeprägten Absatz ineinander übergehen. Dadurch ist die Aufsitzfläche, die dem Kind zur Verfügung steht, immer noch verhältnismäßig klein, so daß solche Töpfe nur für noch sehr kleine Kinder verwendbar sind. Wenn sie größer werden, drückt der Topf, was bei den leider oft recht großen Topfsitzzeiten zu Unbehagen und Geschrei führt.
Bei aus Kunststoffmaterial gleicher Wandstärke hergestellten Topfen fehlt im allgemeinen der Henkel. Um den Topf bequem erfaßbar zu machen, sind in der Außenwand Durchbrüche vorgesehen, die jedoch meist nur recht klein sind« Ein weiterer Nachteil sind die recht scharfen Kanten der Durchbruchsränder. Die Ränder sind nämlich mit Rücksicht auf das Ausformen des Topfes abgefast. Zudem sind trotz dieses durch den Herstellungsvorgang bedingten Nachteils immer noch komplizierte Preßwerkzeuge nötig. Zusätzlich zu den beiden Formhälften werden nämlich noch besondere Schieber in einer Formhälfte vorgesehen, damit ein solcher Topf überhaupt ausgeformt werden kann.
Die Neuerung betrifft also einen aus Kunststoff bestehenden, vorzugsweise aus Kunststofftafein gepreßten, doppelwand!gen Kinde«rtopf, dessen oberer Außenrand holier als sein oberer Innenrand liegt. Ein solcher Topf ist nach der Neuerung dadurch verbessert, daß die Übergangsfläche zwischen den beiden oberen Rändern eine von einem Kegelstumpfmantelstück nur wenig abweichende, der Gesäßfläche angepaßte, in radialer Richtung leicht konkav gekrümmte Form hat.line so ge-
staltete Sitzflache eines Kindertopfes macht den Topf auch, für größere Kinder benutzbar. Insbesondere ist die Gefahr, daß sich das den Topf benutzende Kind Druckstellen zuzieht, nahezu ausgeschlossen·
Ein weiteres Merkmal der Heuerung besteht darin, daß die sich vom oberen Außenrand aus kegelförmig nach unten erweiternde Außenwand mit ihrem unteren Rand nach unten über den Gefäßboden hinaus erstreckt, so daß der Topf nur mit dem unteren Außenrand auf seiner Unterlage sitzt. Der untere Hand der Außenwand hat wenigstens einen, als Grifföffnung dienenden Ausschnitt. Dieser ist vorzugsweise so groß, daß die ganze Hand eines Erwachsenen in die öffnung eingreifen kann. Dadurch, daß statt eines Durchbruches der Wand, der untere Außenrand ausgeschnitten oder weggeschnitten, d.h. beim Formen weggelassen ist, ergibt sich eine erhebliche Materialersparnis und außerdem werden die Werkzeugkosten erheblich geringer. Schließlich brauchen auch die Ränder dieses Ausschnittes oder dieser Ausschnitte nicht scharfkantig ausgebildet zu sein, Sie werden vielmehr einen so größen Abrundungsradius haben, wie es die Wandstärke des Materials zuläßt.
Diese und andere Merkmale und Vorteile des Kindertopfes nach der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und aus der beigefügten Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen als Beispiel dienenden Kindertopf nach der Neuerung,mit Schnitt in der senkrechten Symmetrieebene gemäß der Linie I - I der Fig. 2,
Fig, 2 die Draufsicht auf im wesentlichen die
eine Syiametriehälfte des Topfes in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 gesehen,
Fig. 5 eine Ansicht eines Teiles dieses Topfes in Richtung des Pfeiles III und
Fig. 4- einen Schnitt in der Ebene IT der Fig. 2.
Der dargestellte Kindertopf ist aus einer Tafel eines festen, nicht zu weichen Kunststoffes durch Pressen in einem Stück hergestellt. Er kann natürlich auch im Kunststoffspritzverfahren gefertigt sein. Das eigentliche Gefäß hat den Boden 10 und die Gefäßwand 12. Der obere innere Rand 14 der Gefäßwand bildet den Übergang zur Sitzfläche 16, die auf einem höheren Niveau ihren Außenrand 18 hat, an die sich die kegelstumpfförmige Außenwand 20 anschließt. Tom oberen Außenrand 18 zum unteren Außenrand 22 erweitert sich also die Außenwand 20. Der Außenrand soll etwas weiter nach unten reichen als die Unterfläche des Gefäßbodens 10, damit der Topf nur mit dem Außenrand auf seiner Unterlage aufsitzt« Tom unteren Rand 22 aus weist die Außenwand 20 große bogenförmige Ausschnitte auf, deren Ränder mit 24- bezeichnet sind. Durch die Gestaltung dieser Grifföffnungen als Ausschnitte (im Gegensatz zu Durchbrüchen) kann das Werkzeug für die Formung des Topfes die übliche einfache Gestalt haben. Die grossen Ausschnitte 26 (Fig.4-) bringen außerdem eine erhebliche Materialersparnis.
Der obere Außenrand 18 und der obere Innenrand 14- sind durch eine vom Rand 18 zum Rand 14- sanft abfallende
Fläche, die Sitzfläche 16, miteinander verbunden« Die Sitzfläche hat auf dem dem Spritzschutz 28 gegenüberliegenden Radius des Topfes die größte Breite. Zum Spritzschutz 28 hin verändert sich diese Fläche nach Breite und Gefälle derart, daß der innere Rand 14 weniger ausgeprägt wird und verschwindet, indem die Fläche 16 in die bei 30 gezeigte, steilere und konvex gekrümmte Fläche übergeht« Die Fläche 30 ist hinsichtlich Breite, Steilheit und Krümmung so beschaffen, daß sich ein größeres Kind auch umgekehrt, also mit Blickrichtung nach -links (bezogen auf die Zeichnung),setzen kann. Der besonders geformte Spritzschutz wirkt dann wie eine kleine Rückenstütze. Teil 28 kann demnach auch eine Funktion haben, wenn der Topf von Mädchen benutzt wird. Tor allem kann der Topf dank der besonderen Gestalt der oberen Ränder und des Spritzschutzes auch von größeren Kindern benutzt werden«
Wie besonders Fig. 3 zeigt, hat der Spritzschutz 28 eine sanft geschwungene Form« Von der höchsten Stelle bei 34-geht der Spritzschutz in Anpassung an die Form der Schenkel eines kleinen Kindes bei 36 in einem verhältnismäßig flachen Abfall in den Rand 18 über.
Der obere Außenrand 18 hat ausgehend von der dem Spritzschutz 28 gegenüberliegenden Stelle eine Neigung von etwa 3° bis zum Ansatz des Überganges 36 des Spritzschutzes. Die Kindertöpfe nach der Heuerung sind so gestaltet,daß sie leicht und unter voller Ausnutzung des Raumes gestapelt werden können.
S chut ζ an sp rüch e :

Claims (11)

RA. 504 788·-7. Schut zansprüche
1) Aus Kunststoff bestehender, vorzugsweise aus Kunststofftafeln gepreßter, doppelwandiger Kindertopf, dessen oberer Außenrand höher als sein oberer Innenrand liegt, dadurch gekennzeichnet daß die Übergangsfläche zwischen den beiden Bändern eine von einem Kegelstumpfmantelstück nur wenig abweichende, der G-esäßform angepaßte, leicht konkave Form hat,
2) Topf nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
z eichnet , daß die sich vom oberen Außenrand aus kegelförmig nach unten erweiter-ende Außenwand mit ihrem unteren Hand nach unten ufer den Gefäßboden ragt, so daß der Topf nur mit dem unteren Außenrand auf seiner Unterlage sitzt«
3) Topf nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch wenigstens einen als G-rifföffnung dienenden Ausschnitt des unteren Aussenrandes.
4-) Topf nach den Ansprüchen 1-3} dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand der beiden oberen Ränder in Umfangsrichtung zum Spritzschutz hin in einem sanften Übergang verkleinert, so daß die beiden Ränder dort ineinander übergehen.
5) Topf nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spritzschutz von
seiner höchsten Erhebung aus nach den Seiten hin stetig und ohne starke Krümmungsradien auf die Höhe des Außenrandes abfällt.
6)Topf nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Übergänge vom Spritzschutz zum oberen Außenrand der Form der Schenkel eines Kindes angepaßt sind,
7) Topf nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennz eichne t, daß der obere Aussenrand von der der höchsten Erhebung des Spritzschutzes gegenüberliegenden Stelle bis zu den Ansätzen der Übergänge zum Spritzschutz unter ei^r
nem schwachen Winkel abfällt.
8) Topf nach den Ansprüchen 1-7» dadurch gekennzeichnet , daß der Winkel etwa 2 - 10°, vorzugsweise 3°» beträgt.
9) Topf nach den Ansprüchen 1-8, gekennzeichnet durch vier Ausschnitte im unteren Außenrand·
10) Topf nach den Ansprüchen 1 -9» gekennzeichnet durch große, bogenförmige Ausschnitte im unteren Außenrand.
11) Topf nach den Ansprüchen 1-10, dadurch gekennz eichnet , daß der Spritzschutz in einer konvexen Wölbung in die Innenwandung übergeht.
KPL-HG. BATHfMM -DIPL-ING.l NWÄLT
UTTRCH
PATENTANWALT
DE1963T0016334 1963-08-07 1963-08-07 Kindertopf. Expired DE1880071U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963T0016334 DE1880071U (de) 1963-08-07 1963-08-07 Kindertopf.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963T0016334 DE1880071U (de) 1963-08-07 1963-08-07 Kindertopf.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1880071U true DE1880071U (de) 1963-10-03

Family

ID=33183181

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963T0016334 Expired DE1880071U (de) 1963-08-07 1963-08-07 Kindertopf.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1880071U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2545375A1 (de) * 1975-10-10 1977-04-21 Heimess Messmer Baby Glueck Kindertopf

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2545375A1 (de) * 1975-10-10 1977-04-21 Heimess Messmer Baby Glueck Kindertopf

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