DE1878380U - Behaelter zur aufnahme und zum katalogisieren von auf spulen aufgewickelten baendern, beispielsweise tonbaendern. - Google Patents
Behaelter zur aufnahme und zum katalogisieren von auf spulen aufgewickelten baendern, beispielsweise tonbaendern.Info
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Description
H. SEILER, J. PFENNING IKm ÖH.1I ?*Ε Η fei ATM N
DIPLOM-INGENIEURE „ DIPLOM-INGENIEUR
ι Berlin 19 PATENTANWÄLTE es Nürnberg 2
Berlin, den 7· Juni 1963
Pf/Wt
Pf/Wt
Hans Wolff in Berlin 61, Friedricbstr.
Bebälter zur Aufnahme und zum Katalogisieren von auf Spulen aufgewickelten Bändern, beispielsweise
Tonbändern
Das vorliegende Muster beziebt sich auf einen Behälter
zum Aufbewahren und zum Katalogisieren von auf Spulen aufgewickelten Bändern, beispielsweise Tonbändern. Die
bekannten Behälter zur Aufnahme von Tonbändern bestehen aus einer mit dem Tonband gelieferten Schachtel, die aus
zwei scharnierartig miteinander verbundenen Hälften bestebi?· S1Ur jedes Band ist eine derartige Schachtel vorgesehen.
Bei der Entnahme des Tonbandes werden die beiden Schachtelhälften um das Scharnier auseinander geklappt, worauf das
Band aus der Schachtel entnommen werden kann. Diese bekannten Aufnahmebehälter sind zum Katalogisieren von
Schallbändern wenig geeignet, da die einzelnen Schachteln lose nebeneinander oder übereinander gestapelt werden müssen.
Wenn aus dem Stapel mehrere Tonbänder nacheinander abgespielt werden sollen, müssen die einzelnen Schachteln
geöffnet und die Tonbänder entnommen werden. Hierbei bleiben die Schachteln gewöhnlich an ihrem Platz, da die
Ifortnahme die Ordnung des Stapels stören würde. Beim
Wiedereinstecken der abgespielten Tonbänder in die einzelnen Schachteln können hierbei leicbt Verwechslungen vorkommen,
indem die Tonbänder nicbt in die zugehörigen Schachteln eingeführt werden. Außerdem sind die bekannten Schachteln,
insbesondere wenn sie in Form eines Stapels aufbewahrt werden, in der Benutzung unhandlich und benötigen
einen verhältnismäßig großen Platz, wenn sie nach Entnahme des Tonbandes in geöffnetem Zustande belassen werden.
Der mustergemäße Behälter vermeidet diese den bekannten Behältern anhaftenden Nachteile. Er besteht mustergemäß
aus einem zur Ablage des Tonbandes dienenden, an einer Schmalseite offenen, kastenartigen Körper mit rechteckigen
und quadratischen Begrenzungsflächen und einer das ionband aufnehmenden, in den kastenförmigen Körper einschiebbaren
Tasche in ]?orm eines gleichseitigen, rechtwinkligen Dreiecks,
deren eine eine Kathete des Dreiecks bildende Schmalseite in eingeschobenem Zustand der Tasche die offene
Schmalseite des kastenförmigen Körpers abdeckt und zur Aufnahme von das zugehörige Tonband kennzeichnenden Beschriftungen
dient. Um die Entnahme der Tasche mit dem Tonband aus dem kastenförmigen Einsteckbehälter zu erleichtern,
ist in weiterer Ausbildung des Mustergedankens an dem freien Ende der die Beschriftung aufnehmenden Schmalseite der
Tasche eine vorstehende Grifflasche angeordnet.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Musters besteht darin, daß mehrere kastenförmige Körper zu einem der Aufnahme
von mehreren Einstecktaschen in Nebeneinanderanordnung
dienenden einzigen Körper vereinigt sind.
Bei dem mustergemäßen Bebälter werden auf einfache Weise die die einzelnen Tonbänder tragenden Taschen mit
den Tonbändern entnommen und zur Abspielstelle gebracht, wo sie nach erfolgtem Abspielen sofort wieder in die zugehörige
TasGhe eingeführt werden. Ba diese Tasche die den Inhalt des Tonbandes kennzeichnende Beschriftung trägt, ist
ein irrtümliches Einstecken von Tonbändern in nicht zugehörige Taschen unmöglich, da die jeweils zugehörige Tasche
an der Abspielstelle zur Verfugung steht und auch bei einer Mehrzahl von entnommenen Tonbändern als einzige leere Tasche
zur Verfügung steht, in die das abgespielte Tonband zwangsläufig wieder eingesteckt wird. Die Reihenfolge, in der
die entnommenen Taschen in den kastenförmigen Körper eingesteckt werden, ist an sich beliebig und kann nicht zu
Verwechslungen führen, da das Tonband stets bei seiner zugehörigen Tasche bleibt·
Es sind schon Behälter für Tonbänder bekannt, die zur Aufnahme mehrerer Tonbänder dienen. Diese bekannten Behälter
bestehen ebenfalls aus zwei scharnierartig miteinander verbundenen Hälften. Diese bekannten Behälter bestehen
aus Kunststoff, der bekanntlich elektrostatisch ist und zufolge dieser Eigenschaft den im Raum befindlichen
Staub anzieht, so daß seine Wandungen stets mit Staub beladen sind. Dieser Staub wird durch die Entnahme und das
Einsetzen der Tonbänder teilweise gelöst und schlägt sich
zum Teil auf das Tonband selbst nieder, was aus verständlichen
Gründen nacbteilig wirkt. Diesen Nachteil vermeidet der mustergemäße Bebälter dadurch., daß der mehrere Tonbänder
aufnehmende Körper nicht, wie bisher bekannt, aus Kunststoff sondern aus Kartonagematerial, beispielsweise
Pappe, besteht; dieses Material wirkt nicht auf den Staub anziehend, so daß die nachteilige, den Kunststoffkassetten
anhaftende Wirkung vermieden ist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des mustergemäßen Behälters, und es bedeuten:
Abb. 1 perspektivische Darstellung eines mehrere Einstecktaschen aufnehmenden Körpers,
Abb. 2 perspektivische Darstellung eines Einsteckjörpers.
Die Abb. 1 zeigt einen, mehrere Tonbänder aufnehmenden Körper 1, bei dem durch Zwischenwände 2 mehrere nebeneinander
liegende Fächer 3 gebildet sind. Der Körper 1 ist allseitig geschlossen mit Ausnahme der vorderen Einstecköffnungen
3· In jede Einstecköffnung 3 kann ein tascbenartiger Körper 4 eingeschoben werden. Der taschenförmige
Körper 4· wird gebildet durch zwei Seitenflächen 5}
die die Form eines rechtwinkligen, gleichseitigen Dreiecks aufweisen. Die beiden Seitenflächen 5 schließen einen
Boden 6 und eine Rückseite 7 ein. Die Breite des Bodens 6 und der Tückseite 7 entspricht der Breite der Einstecköffnung
3 des Körpers 1. Die Länge des Bodens 6 entspricht
-5-
der Tiefe des Körpers 1, während die Länge der Rückseite
der Tasche 4- die Länge der Binstecköffnung 3 des Körpers
durch eine an seinem Ende angeordnete Grifflasche 8 übersteigt, mit der die Tasche 4- aus dem Körper 1 herausgenommen
werden kann. Zwischen den beiden Seitenflächen 5 der Tasche 4· befindet sich das in der Zeichnung nicht dargestellte
Tonband.
Bei Entnahme eines Tonbandes aus dem Körper \ wird
mit Hilfe der Grifflasche 8 die Tasche 4- mit dem Tonband entnommen, wobei während des Äbspielens des Tonbandes die
Tasche 4· neben dem Abspiel&erät abgelegt wird. Die Rückseite
7 der Tasche 4 trägt die auf den Inhalt des zugehörigen
Tonbandes hinweisende Beschriftung. Nach dem Abspielen des Tonbandes wird dieses in die Tasche 4- eingeschoben
und kann, ohne daß die Gefahr der Zusammenfügung eines Tonbandes mit einer nicht zugehörigen Tasche besteht,
in den Körper 1 wieder eingeführt werden.
-6-
Claims (4)
1. Behälter zur Aufnahme und zum Katalogisieren von auf Spulen aufgewickelten Bändern, beispielsweise Tonbändern,
bestehend aus einem zur Ablage des Tonbandes dienenden, an einer Schmalseite offenen, kastenartigen
Körper mit rechteckigen und quadratischen Begrenzungsflächen und einer das Tonband aufnehmenden, in den kastenförmigen
Körper einschiebbaren Tasche in Form eines gleichseitigen, rechtwinkligen Breiecks, deren eine eine Kathete
des Dreiecks bildende Schmalseite in eingeschobenem Zustande der Tasche die offene Schmalseite des kastenförmigen
Körpers abdeckt und zur Aufnahme von das zugehörige Tonband kennzeichnenden Beschriftungen dient.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende der die Beschriftung aufnehmenden
Schmalseite der Tasche eine vorstehende Grifflasche angeordnet ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere kastenförmige Körper von einem der Aufnahme von mehreren Sinstecktascben in Näbeneinanderanordnung
dienenden einzigen Körper vereinigt sind.
4. Behälter nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet,
daß der mehrere Tonbänder aufnehmende Körper und die zugehörigen Sinstecktaschen aus Kartonageinaterial bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963W0030642 DE1878380U (de) | 1963-06-07 | 1963-06-07 | Behaelter zur aufnahme und zum katalogisieren von auf spulen aufgewickelten baendern, beispielsweise tonbaendern. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963W0030642 DE1878380U (de) | 1963-06-07 | 1963-06-07 | Behaelter zur aufnahme und zum katalogisieren von auf spulen aufgewickelten baendern, beispielsweise tonbaendern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1878380U true DE1878380U (de) | 1963-08-22 |
Family
ID=33153726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963W0030642 Expired DE1878380U (de) | 1963-06-07 | 1963-06-07 | Behaelter zur aufnahme und zum katalogisieren von auf spulen aufgewickelten baendern, beispielsweise tonbaendern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1878380U (de) |
-
1963
- 1963-06-07 DE DE1963W0030642 patent/DE1878380U/de not_active Expired
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