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DE804801C - Geraet zur Aufbewahrung und Handhabung von Karteikarten - Google Patents

Geraet zur Aufbewahrung und Handhabung von Karteikarten

Info

Publication number
DE804801C
DE804801C DEP35688A DEP0035688A DE804801C DE 804801 C DE804801 C DE 804801C DE P35688 A DEP35688 A DE P35688A DE P0035688 A DEP0035688 A DE P0035688A DE 804801 C DE804801 C DE 804801C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
cards
parts
cover
closed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP35688A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Brinkmann To Broxten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP35688A priority Critical patent/DE804801C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804801C publication Critical patent/DE804801C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/02Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Gerät zur Aufbewahrung und Handhabung von Karteikarten Gegenstand der Erfindung ist ein Karteikasten in Schatullenform, der mit einem Handgriff in einen gebrauchsfertigen Karteiständer umgewandelt werden kann. In Ruhestellung dient die Schatulle zur Aufnahme des Kartenmaterials, das alsdann gegen Verstauben und Beschädigung zuverlässig geschützt ist. In Gebrauchsstellung stellt sie einen vollwertigen Ersatz für gebräuchliche Karteikasten dar. lin Gegensatz zu den bekannten Karteikasten ist die Schatulle flach gehalten; sie ist infolgedessen außerordentlich raumsparend, kann z. B. in einer flachen Schublade verwahrt werden und im Bedarfsfall in einer gewöhnlichen Aktentasche mitgeführt werden.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen.
  • Abb. i -neigt die Schatulle mit eingelegtem Kartenmaterial in geschlossenem Zustand. Abb. ? veranschaulicht die Schatulle gemäß 11i11. i in Gebrauchsstellung als Kartenständer.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt durch die Ausführttngsiorm gemäß Abb. i.
  • Abb. 4 und 5 veranschaulichen Teilansichten mit 1ri-etiervorrichtungen für die Schatullendeckel. Abb. 6 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Schatulle in geschlossenem Zustand mit ,itigelegten Leitkarten.
  • 7 zeigt die gleiche Schatulle in Gebrauchs-;tellung als Karteikasten mit aufgeklappten Deckeln ind Einblick in den Unterteil der Schatulle.
  • Abb. R veranschaulicht die Schatulle gemäß \b1>. 7 in einem Teilschnitt, wobei die vordere Seitenwand weggeschnitten ist, mit einer in Geii-auchsstellung befindlichen Leitkarte.
  • 1)1e Schatulle gemäß Erfindung besteht aus einem Flachkasten a, dessen Oberseite unter Freilassung eines Zwischenraums durch zwei mit dein Kasten a fest verbundene Seitenstücke b abgedeckt ist. Der zweiteilig ausgebildete Deckel besteht aus den Deckelteilen c und c', die mit den oberen Kastenteilen b, z. B. durch Scharniere d, gelenkig verbunden sind. In der Schließlage nehmen die Deckelteile c und c' die in den Abb. i, 3 und 6 veranschaulichte Stellung ein. Zwecks Umwandlung der Schatulle in einen gebrauchsfertigen Karteiständer werden die in der Schatulle befindlichen Karten bzw. Leitkarten e mit zwischen den letzteren hefindlichen Karten herausgenommen und die Deckelhälften c und c' alsdann im Sinne der in Abb. 3 befindlichen Pfeile gedreht, wodurch die Innenteile der Deckelhälften c und c' in den nunmehr freien Kastenraum eingeführt werden, während die Außenteile der Deckelhälften sich schräg nach oben erstrecken. Um das Einklappen der Innenteile der Deckelhälften c, c' in den Kastenraum a zu ermöglichen, sind die Decke)hälften mit Aussparungen f versehen. Zwecks Fixierung der Deckelhälften c und c' in der Schlußstellung einerseits und Gebrauchsstellting anderseits können Arretierungsorgane, wie z. B. Kugelschnapper lc, an geeigneten Stellen vorgesehen sein.
  • Bei dem in Abb. i veranschaulichten Ausführungsbeispiel befinden sich z. B. in den seitlichen Oberkanten der Klappdeckel c und c' wechselseitig Kugelschnapper li, welche einerseits den Verschluß der Deckel gewährleisten, anderseits durch leichten Druck geöffnet werden können. Beim Öffnen der Klappdeckel und Überführung derselben in die in Abb. 2 veranschaulichte Gebrauchsstellung kann die Arretierung in der Weise stattfinden, daß die an den seitlichen Oberkanten der Klappdeckel befindlichen Kugelschnapper h nunmehr in entsprechende, am Boden der Schatulle vorgesehene Aussparungen eingreifen (vgl. Abt). 3). Die Arretierung der Deckelhälften in Gebrauchsstellung kann z. B. auch derart erfolgen, daß, wie aus Abb. i ersichtlich, in den Aussparungen f Kugelschnapper h' vorgesehen sind, die beim Aufklappen der Deckel bei Erreichung der Endstellung in muldenförmige Aussparungen eingreifen, die auf den Innenseiten der entsprechenden Wände des Kastens a vorgesehen sind (vgl. Abb. 5).
  • Um die in der Schatulle befindlichen Karten gegen Herausfallen, Verstaubung und Verschmutzung zu schützen, ist bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 ein Schiebedeckel i vorgesehen. Zwecks Erleichterung des Herausnehmens des Kartenstapels sind bei der gleichen Ausführungsform Greiflöcher k vorhanden.
  • Die Abb. 6, 7 und 8 veranschaulichen eine Ausführungsform der Schatulle mit neuartigen Leitkarten.
  • Abb. 6 zeigt die Schatulle in geschlossenem Zustand mit eingelegten Leitkarten e'.
  • Abb. 7 zeigt die gleiche Schatulle in Gebrauchsstellung mit aufgeklappten Deckelhälften c und c' und stehenden Leitkarten e'.
  • Die Leitkarten e' bestehen aus einem dünnen Blatt aus Metallblech. Kunststoff o. dgl.. das in horizontaler und vertikaler Richtung versteift ist. Am Oberteil ist ein röhrenförmiges Profil p vorgesehen. Die seitlichen Versteifungen, die z. B. aus Holzleisten bestehen, sind an ihren unteren über die Unterkante des Blattes hinausragenden Enden m z. B. keilförmig verjüngt. Wie aus Abb. 7 und 8 ersichtlich, ist auf dem Boden des Kastens a eine sich in der Längsrichtung der Schatulle erstreckende, stufenförmige Verstärkung 1 vorgesehen, die in ihren Abmessungen* so -ausgelf;i-ldtt ist, daß sie dem im Unterteil der Leitkarten befirül@@en Austritt entspricht, der durch die Unterkante des Blattes und die verjüngten Unterteile der seitlichen : Verstärkungsleisten begrenzt ist. In Gebrauchsstellteg der Leitkarten erstrecken sich die keilförmigen Unterteile der Seitenleisten in die Räume beiderseits der Stufe i. Die Unterkanten der keilförmigen Enden ruhen auf dem Boden des Kastens a, während die Unterkante des blattförmigen Mittelteils der Leitkarten mit der Oberfläche der Stufe i abschließt. Infolgedessen liegen beim Umklappen der Leitkarten die Drehpunkte der Unterkanten des Blattes z. B. etwa i cm höher als die Unterkanten der keilförmigen Enden der Seitenleisten. Hierdurch werden Druckwirkungen vermieden, die zu dem lästigen Klettern der Leitkarten Veranlassung geben könnten.
  • Die röhrenförmigen Oberteile der Leitkarten sind zweckmäßig so bemessen, daß sie sich beim Einlegen in die geschlossene Schatulle berühren und infolgedessen einen staubdichten Abschluß für die zwischen den einzelnen Leitkarten befindlichen Kartothekkarten bilden (vgl. Abb. 6). Im übrigen können die röhrenförmigen Oberteile der Leitkarten zur Aufnahme von Kennzeichen Verwendung finden, die fest oder verschiebbar auf den Röhren angeordnet sein können.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind auf den mit dem Kasten a fest verbundenen oberen Seitenleisten b Einschiebeleisten ia z. B. durch Aufbringen eines an den Seitenkanten umgebördelten Bleches vorgesehen, in welche Papierstreifen o. dgl. eingeschoben werden können, die mit Inschriften, Merkzeichen o. dgl. versehen sein können. Diese Vorrichtung kann z. B. zur Aufnahme eines Kontenrahmens in Durchschreibebuchhaltungen dienen. Bei geschlossener Schatulle ist der eingelegte Streifen durch die Klappdeckel abgedeckt und gegen Verschmutzen geschützt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zur Aufbewahrung und zur Handhabung von Karteikarten, bestehend aus einem schatullenförmigen Flachkasten, in den die Karten zwecks Aufbewahrung .von einer Seite her eingeschoben werden können, finit einem zweiteiligen Deckel, dessen Teile (c und c') derart gelenkig angeordnet sind, daß sie den mit Karten beschickten Flachkasten in Ruhestellung abdecken und nach Entleerung des Kastens mit ihren Innenteilen derart in den Innenraum des Kastens eingeklappt werden können, daß sie in Schräglage liegen und nunmehr einen Kartenständer bilden, dessen Sockel durch den Flachkasten gebildet wird.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, bestehend aus einem Flachkasten (a), dessen Oberseite unter Freilassung eines Zwischenraums durch Teile (b) in den beiden Längsseiten abgedeckt ist und der z-#%#eiteilige Deckel so ausgebildet ist, daß die Innenkanten der Deckelteile (c und c') in Schließstellung sich berühren oder annähernd berühren und die Deckelteile (c und c') beim Einklappen ihrer mit Aussparungen (f) versehenen Innenteile in den leeren Kasten (a) in Schrägstellung übergehen, in welcher sie als Stützen für die in Gebrauchsstellung (Schräglage) befindlichen Karteikarten dienen.
  3. 3. Gerät nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelteile (c und c') mit Arretierungsorganen, wie z. B. Kugelschnappern, versehen sind. durch welche sie so-,#vohl in der Verschlußstellung wie auch in der Gebrauchsstellung gesichert sind.
  4. 4. Gerät nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberwand und Unterwand des Flachkastens (a) an der Einschiebseite für die Karten mitGreiflöchern (k) versehen sind.
  5. 5. Gerät nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Öffnung des Kastens für die Karteikarten mit einem Schiebedeckel (i) versehen ist.
  6. Gerät nach Ansprüchen i bis 5, dadurch ,kennzeichnet, daß die seitliche Einschuböffnung durch die röhrenförmigen Oberteile der in das Gerät bei geschlossenem Deckel eingelegten Leitkarten abgeschlossen ist.
  7. 7. Gerät nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der oberen Seitenleiste (l?) Einschiebeleisten für Papierstreifen o. dgl. vorgesehen sind, die bei geschlossenem Gerät durch den Klappdeckel abgeschlossen werden und beim Umklappen der Deckel in Gebrauchsstellung freigegeben werden.
DEP35688A 1949-03-04 1949-03-04 Geraet zur Aufbewahrung und Handhabung von Karteikarten Expired DE804801C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP35688A DE804801C (de) 1949-03-04 1949-03-04 Geraet zur Aufbewahrung und Handhabung von Karteikarten

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DEP35688A DE804801C (de) 1949-03-04 1949-03-04 Geraet zur Aufbewahrung und Handhabung von Karteikarten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE804801C true DE804801C (de) 1951-04-30

Family

ID=7374339

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DEP35688A Expired DE804801C (de) 1949-03-04 1949-03-04 Geraet zur Aufbewahrung und Handhabung von Karteikarten

Country Status (1)

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DE (1) DE804801C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5012739A (en) * 1989-03-20 1991-05-07 Heidelberger Druckmaschinen Ag Washing device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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