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DE1878358U - Vorrichtung zum traenken von vorzugsweise trockenem poroesem gut, insbesondere von tabak mit wasser oder loesungen von farb- und brandhilfsstoffen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum traenken von vorzugsweise trockenem poroesem gut, insbesondere von tabak mit wasser oder loesungen von farb- und brandhilfsstoffen od. dgl.

Info

Publication number
DE1878358U
DE1878358U DE1963W0030329 DEW0030329U DE1878358U DE 1878358 U DE1878358 U DE 1878358U DE 1963W0030329 DE1963W0030329 DE 1963W0030329 DE W0030329 U DEW0030329 U DE W0030329U DE 1878358 U DE1878358 U DE 1878358U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
solutions
water
poroesem
dgl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963W0030329
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1963W0030329 priority Critical patent/DE1878358U/de
Publication of DE1878358U publication Critical patent/DE1878358U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/12Steaming, curing, or flavouring tobacco

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

9. April
P 1060
Jakob Wagner Heidelberg / Kirchheim, Qdenwaldstrasse 51
Vorrichtung zum Tränken von vorzugsweise trockenem porösem Gut, insbesondere von Tabak mit Wasser oder Lösungen von Färb- und Brandhilfsstoffen o.dgl·
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Tränken, insbesondere von Tabak mit Färb- und Brandhilfsstoffen und erlaubt es, diese Tränkung unter geringstem Zeitaufwand in aussergewöhnlicher Gleichförmigkeit durchzuführen. Bisher stellte es einen erheblichen Nachteil dar, dass trockenes Gut wie Tabak o.dgl·, wenn es mit einem flüssigen stoff getränkt werden sollte, nur zögernd die Flüssigkeit aufsaugte· Eine gewisse Abhilfe war zwar möglich durch vorheriges leichtes Anfeuchten des zu tränkenden Gutes» doch enthiilt dies dann bereits Feuchtigkeitsanteile, so dass eine gleichförmige Tränkung mit einer Lösung von Brandhilfsstoffen o.dgl. nicht mit sicherheit durchführbar war. Es wurde
versucht dadurch Abhilfe zu schaffen, dass man das zu tränkende Gut in der Tränklösung unter Überdruck setzte. Hierbei war es jedoch unvermeidlich, dass die in den Tabakporen und -zellen durch den Überdruck zusammengedrängte luft sich nach Wegnahme des Überdruckes wieder ausdehnte und große Anteile der eingepressten lösung wieder austrieb·
Die Vorrichtung nach der Neuerung schafft hier eine wirksame Abhilfe» Sie besteht im wesentlichen aus einem Behälter, der über einen Mehrwegehahn an eine Vakuumleitung an achlies star ist und den zu tränkenden Tabak sowie die Tränklösung aufnimmt und es gestattet, das zu tränkende Gut in von der Tränklösung bedecktem Zustand unter Unterdruck zu setzen um seine Hohlräume und Poren zu entlüften. Bei Aufhebung des Unterdruckes wird die Tränklösung durch den normalen atmosphärischen Druck dann zwangläufig in die von Luft befreiten Poxen getrieben. Vorteilhaft ist es ι in dem Behälter einen siebartigen Einsatz anzuordnen, um ein leichtes Beschicken des Behälters zu ermöglichen und . ebenso ist es vorteilhaft, zwischen dem Mebrwe&ehahn und dem Anschluß an die Vakuumleitung ein in Richtung zu dem Mehrwegehahn schliessendes Rückschlagventil vorzusehen.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Neuerung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht·
Ein Behälter 1 ist mit einem "dicht schliessenden Deckelstüok 2 versehen. Ferner ist dieser Behälter über einen Mehrwegehahn 3
und eine Leitung 4 über ein Rückschlagventil 5 an eine Vakuumleitung β anschliessbar. In dem Behälter kann ein siebartiger Einsatz 7 vorgesehen sein, der das zu tränkende Gut z.B# Tabak 8 durch ©in Gewicht 9 o.dglt am Aufschwimmen verhindert aufnimmt. Die Tränklösung ist in solcher Höhe in den Behälter 1 eingefüllt, dass sie den Tabak 8 ausreichend überdeckt. Wird nun vermittels des Mehrwegehahns 3 die Verbindung zur Vakuumleitung hergestellt, gerät das Innere des Behälters 1, die darin stehende Tränklösung 10 und auch das von der Lösung bedeckte Gut, der Tabak 8, unter Unterdruck, so dass seine Hohlräume und Poren nahezu völlig entlüftet werden. Das Bückschlagventil 5, welches in Richtung zum Mehrwegehahn abschliesst, erlaubt es» die Vorrichtung von der Vakuumleitung 6 abzukuppeln und trotzdem das Vakuum je nach Erfordernis weiter auf Tränklösung und Tabak wirken zu lassen. Durch Umstellen des Mehrwegehahns 3 kann der Unterdruck in dem Behälter 1 wieder aufgehoben wenden, so dass
nunmehr die Tränklsvgung unter dem normalen atmosphärischen Druok in die durch das vorher wirksame Vakuum von Luft vefreiten Hohlräume und Poren des Tabaks hineingepresst wird« Die Vorrichtung erlaubt es, auf diesem Wege selbst völlig trockenes Gut, welches an eich nur sehr zögernd eine Tränklösung ansaugen würde, unter geringstem Zeitaufwand mit solcher Lösung zu sättigen· Das getränkte Gut wird dann in beliebiger üblicher Weise was. dem Überschuß an Tränklösung wieder befreit und getrocknet*

Claims (3)

P Λ 9 7/ / 7 ρ u. π γ / πι y πA.ζ/if 4/ο*lh η 631 S c h ut ζ a η s ρ
1) Vorrichtung zum Tränken von vorzugsweise trockenem porrösem Gut, insbesondere von Tabak ntit Wasser oder Lösungen von Färb- und Brandhilfsstoffen o.dgl., gekennzeichnet durch einen Behälter (i) der über einen mehrweghahn (3) an eine Vakuumleitung (6) ansehliessbar ist und den zu tränkenden Tabak (8) und die Tränklösung (10) aufnimmt und es gestattet, den Tabak (8) in von der Tränklösung (^O) bedecktem Zustand unter Unterdruck zu setzen um. seine Hohlräume und -toren zu entlüften.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen siebartigen Einsatz (7)·
3) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Mehrweghahn (3) und dem Anschluß an die Vakuumleitung (6) angeordnetes in Richtung zu dem Mehrwegehahn schliessendes Rückschlagventil (5).
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