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DE1219205B - Holzimpraegnierverfahren - Google Patents

Holzimpraegnierverfahren

Info

Publication number
DE1219205B
DE1219205B DEA45576A DEA0045576A DE1219205B DE 1219205 B DE1219205 B DE 1219205B DE A45576 A DEA45576 A DE A45576A DE A0045576 A DEA0045576 A DE A0045576A DE 1219205 B DE1219205 B DE 1219205B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
impregnation
hose
impregnated
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA45576A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Pacholik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AVENARIUS CHEM FAB R
Original Assignee
AVENARIUS CHEM FAB R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AVENARIUS CHEM FAB R filed Critical AVENARIUS CHEM FAB R
Publication of DE1219205B publication Critical patent/DE1219205B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
    • B27K3/10Apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/0207Pretreatment of wood before impregnation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Holzimprägnierverfahren Für die Imprägnierung von Masten und anderen Bauhölzern mit fungizideh, insektiziden oder feuerhemmenden Wirkstoffen sind derzeit eine Reihe von Imprägnierverfahren gebräuchlich: Das Kesseldruckverfahren, das Trogverfahren mit den Abarten des Trog-Druck- und des Trog-Druck-Saug-Verfahrens sowie das Boucherieverfahren und das Osmoseverfahren.
  • Allen diesen Imprägnierverfahren haften jeweils verschiedene Nachteile und Einschränkungen an. Das Kesseldruckverfahren erfordert einen sehr hohen Investitionsaufwand, wodurch längere Imprägnierungszeiten unwirtschaftlich werden. Die einzelnen Kesselbeschickungen müssen daher auf möglichst wenige Stunden beschränkt werden, damit laufend weitergearbeitet werden kann. Deshalb sind auch praktisch die Fichte und Tanne im Kessel nicht imprägnierbar, denn Imprägnierzeiten von einigen Tagen, wie sie für die Fichte notwendig wären, können nicht aufgewendet werden. Doppelimprägnierungen beziehungsweise verschiedene Imprägnierungen des Fuß- und Schaftteiles von Masten sind nur mit langen Zwischenlagerungen bzw. mit Schwenkkesseln ausführbar. Obwohl es auch transportable Kesseldruckanlagen gibt, ist deren Transport an andere Orte trotzdem mit erheblichen Aufwendungen verbunden.
  • Beim Trogverfahren werden zwar längere Imprägnierzeiten angewendet, doch geht man auch hier nicht über eine Dauer von höchstens 6 Tagen hinaus. Trotzdem sind die Imprägnierergebnisse im Trogverfahren sehr unbefriedigend, denn die Imprägnierflüssigkeit kann ja nicht unter Druck ins Holz gepreßt werden.
  • Trog-Druck- und Trog-Druck-Saug-Verfahren sind wieder nur bei saftfrischen Hölzern anwendbar. Auch das Boucherieverfahren besitzt Nachteile wie einen großen Verlust an Imprägniermitteln durch Abtropfen und durch Verluste in den mitimprägnierten Teilen der Rinde und der äußeren Holzschichte, die später beim Weißschalen abfällt. Auch beim Boucherieverfahren kann nur mit saftfrischen Hölzern gearbeitet werden. Das Osmoseverfahren gibt nur mangelhafte Eindringtiefen, erfordert saftfrische Hölzer und wurde deshalb praktisch schon aufgegeben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft dagegen ein Verfahren zur Imprägnierung von Hölzern mit fungiziden, insektiziden, feuerhemmenden Mitteln, wobei die zu imprägnierenden Hölzer in einen dünnwandigen Schlauch gesteckt und dieser dann abgedichtet wird, worauf der Schlauch zuerst evakuiert und nach Absaugung der im Holz enthaltenden Luft mit Imprägnierlösung gefüllt wird.
  • Nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung werden verschiedene der angeführten Nachteile vermieden. Ohne teure Kesseldruckanlagen, ohne Tröge kann nach diesem Verfahren Imprägnierflüssigkeit mit einem Druck von fast 1 Atmosphäre ins Holz gepreßt werden, wobei praktisch die Imprägnierungsdauer aus wirtschaftlichen Gründen nicht beschränkt zu werden braucht. Man kann tage-, ja wochenlang die Imprägnierflüssigkeit mit diesem Druck auf das Holz einwirken lassen. Darüber hinaus können bestimmte Abschnitte von Hölzern, insbesondere Masten mit Imprägnierlösungen verschiedener Konzentration oder sogar mit verschiedenen Imprägniermitteln gleichzeitig imprägniert werden. So ist es z. B. möglich, den Schaft eines Leitungsmastes mit einer wäßrigen Salzlösung niedrigerer Konzentration und gleichzeitig den Fußteil mit einer höherprozentigen Lösung oder sogar mit Teeröl zu imprägnieren. Schwer imprägnierbare Hölzer, wie Fichten und Tannen, können beliebig lange unter dem Druck der Imprägnierflüssigkeit stehen, so daß auch bei diesen Hölzern eine hochwertige Imprägnierung möglich ist. Verluste an Imprägniermitteln ergeben sich nicht.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Verwendung von verhältnismäßig dünnwandigen Schläuchen aus geeignetem Material, wie z. B. aus Kunststoffen. Diese Schläuche müssen nur wasserdicht und hinreichend luftdicht sein und mechanischen Beanspruchungen, welche unvermeidlich sind, zumindest für eine mehrmalige Verwendung standhalten. In diese Schläuche werden die zu imprägnierenden Hölzer eingebaut; d. h:; die Schläuche -werden locker über die Hölzer gezogen, und .die -Schlauchenden werden sodann in ,geeigneter Weise, etwa mit Klemmleisten mit Gummidichtungen- abgeschlossen, wobei Einführungsstutzen-nach Bedarf vorzusehen sind.
  • Die Erfindung ermöglicht eine Reihe von Imprägnierverfahren mit Effekten, wie sie mit den bisher bekannten Methoden nicht -oder nur mit einem viel größeren wirtschaftlichen Aufwand erzielt werden können. Diese Möglichkeiten sind folgende: A. Verfahren zur Imprägnierung von Hölzern - in@geschlossenen-Schläuchen ohne Druckkessel-Die zu imprägnierenden trockenen (nicht saftfrischen) Hölzer werden nach ihrer Ausformung, d. h. Weißschalung und endgültigen Formgebung in Schläuche (Folienschläuche) eingebaut. Diese Schläuche können an einem Ende vollkommen geschlossen sein, so daß ein Sack entsteht. Das andere offene Ende wird sodann in geeigneter Weise luftdicht abgeschlossen; etwa mit Klemmleisten mit Gummidichtungen. An einem Schlauchende wird ein Rohrstutzen -.mit einer--. Absperrmöglichkeit für einen Vakuumanschluß montiert, ebenso (gegebenenfalls auch am anderen Ende) ein Rohrstutzen mit einem absperrbaren Ventil für den Einlaß von Imprägnierflüssigkeit: Es -kann -natürlich der -Väkuumänschlüß mit einem Zweiwegehahn oder einer ähnlichen Vorrichtung gleich auch für den Einlaß der Imprägnierflüssigkeit ausgebildet, werden. Bei Beginn der Imprägnierung wird der Schlauch zuerst unter Vakuum gesetzt, so daß nach einiger Zeit das zu imprägnierende Holz soweit wie möglich evakuiert wird. Ein hohes Vakuum ist dabei erwünscht. Der locker um das Holz liegende Schlauch wird-dabei durch den äußeren Luftdruck fest an das Holz gepreßt; doch wurde festgestellt, daß zwischen Schlauch und Holz dabei trotzdem die Luft durchstreichen kann und von einem Schlauchende aus ein völliges Vakuum des ganzen Inhalts erreicht wird. Unmittelbar nach Abschluß der Evakuierung des Holzes - die Zeitdauer hängt von der Pumpenleistung, der Größe und der Art der Hölzer ab - die, wie erwähnt, möglichst hoch sein soll; wird, ohne daß Luft eindringen kann; in den Schlauch die _Imprägnierflüssigkeit ohne besonderen Druck eingelassen. Es ist vorteilhaft, wenn sich der Spiegel der Imprägnierflüssigkeit etwas tiefer als die zu imprägnierenden Hölzer-befindet, weil- dadurch nur so viel Imprägnierflüssigkeit in die Schläuche einströmt, wie das Holz aufnimmt: Kanthölzer können auch in gebundenen Paketen in diese Schläuche eingebracht werden.' Bei genügend reißfesten Schläuchen und geschickter Anordnung können auch mehrere Rundhölzer in einem Schlauch untergebracht werden: Unmittelbar mit- dem Beginn der Füllung des Schlauches mit der Imprägnierflüssigkeit wird diese durch den äußeren Luftdruck, der sich durch :den flexiblen Sehlauch überträgt, ins Holz gepreßt. Je nach der Struktur des- Holzes erfolgt bei diesem Verfahren eine völlige Durchimprägnierung des Holzes bis zum Kern in entsprechend kürzeren oder längeren Zeiträumen. Kiefernhölzer sind schon nach wenigen Stunden durchimprägniert, Fichtenhölzer erfordern je nach Struktur bedeutend längere Imprägnierzeiten, die aber ohne wirtschaftlichen Aufwand auch bis auf eine Woche ausgedehnt werden können, denn. die.Schläuche-@sind relativ billig. Das Verfahren ermöglicht daher eine ohne Druckkessel bisher nicht ausführbare Imprägnierung von Hölzern durch den Atmosphärendruck. Auf andere Weise ist dies nicht möglich, denn es gibt sichtlich keine Möglichkeit, etwa einen evakuierten Mast unter den Flüssigkeitsspiegel eines mit Imprägnierflüssigkeit gefüllten Troges zu bringen. Gegenüber einer reinen Vakuumimprägnierung in einem Kessel besteht sogar der Vorteil, daß kein toter Raum vorhanden ist, der bei einem nicht vollkommenen Vakuum immer eine Verschlechterung des Vakuums im Holz selbst verursacht. Ohne Schwierigkeit kann die Imprägnierzeit beliebig lange ausgedehnt werden, und die Kapazität einer nach dieser Methode arbeitenden-Imprägnieranlage ist wegen des geringen Kostenaufwandes für die Schläuche lediglich durch die Größe des Arbeitsplatzes beschränkt. Die Einrichtungen, Schläuche und Vakuumpumpe sind leicht transportabel. Das mit A bezeichnete Verfahren gemäß der Erfindung erlaubt durch eine weitere einfache Maßnahme auch eine zonenweise Imprägnierung von Hölzern, wie Master<, mit Imprägniersalzlösungen verschiedener Konzentration oder sogar mit verschiedenen Imprägniermitteln: Hierzu ist es lediglich erforderlich, den - Imprägnierschlauch an einer gewünschten Stelle abzubinden und die dadurch entstehenden zwei Abteilungen von den beiden Enden aus mit den verschiedenartigen Imprägnierflüssigkeiten zu- füllen. Bindet man- den Schlauch etwa bei einem zu imprägnierenden Leitungsmast in einer Entfernung vomFußende ab, wie dies der Einbautiefe des Mastes -im Boden. entspricht,: so kann dieser untere Teil des Imprägnierschlauches etwa mit Teeröl und der obere Teil mit dem Schaft des Mastes mit Salzlösung - gefüllt -werden. Die Füllungen müssen natürlich gleichzeitig erfolgen, -weil -die Abdichtung durch: das Abbinden des Schlauches nicht so vollkommen gelingt; um auf längere Zeit ein übertreten der- Füllung einer Seite auf die andere ungefüllte Seite zu verhindern. - -Die erfindungsgemäße Verwendung von Schläuchen aus .geeignetem Material ermöglicht mit geringem wirtschaftlichem Aufwand lange -Imprägnierzeiten für schwer. tränkbare -Hölzer und gestattet Imprägnierungen ohne besondere Einrichtungen wie beispielsweise Kesseldruckanlagen. Die Arbeitsgeräte können ohne Schwierigkeit und Aufwand transportiert werden, denn außer den Schläuchen aus verhältnismäßig dünnem Material (Folienschläuche von wenigen zehntel Millimeter Dicke genügen schon) und einigen Anschlußarmaturen ist nur eine Vakuumpumpe erforderlich- sowie Behälter für das Ansetzen von Tränklösungen. Es ist möglich, gleichzeitig verschiedene: Zonen eines Mastes mit verschiedenen Imprägniermitteln zu behandeln; Imprägnierverluste sind -ausgeschlossen, es können trockene Hölzer imprägniert werden, und die Verfahren können vom kleinsten bis -zum größten Ausmaß ausgeführt werden. Die- Verwendung von Schläuchen ermöglicht ferner in Verbindung mit dem Kesseldruckverfahren die zonenweise Imprägnierung von Hölzern gleichzeitig mit verschiedenen Imprägniermitteln.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Imprägnierung von Hölzern mit fungiziden, insektiziden, feuerhemmenden Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die zu imprägnierenden Hölzer in einen dünnwandigen Schlauch gesteckt und dieser dann abgedichtet wird, worauf der Schlauch zuerst evakuiert und nach Absaugung der im Holz enthaltenen Luft mit Imprägnierlösung gefüllt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das zu imprägnierende Holz enthaltende Schlauch an einer Stelle um das Holz abgebunden und die dadurch entstehenden zwei Abteilungen mit verschiedenen Tränkflüssigkeiten gefüllt werden.
DEA45576A 1963-05-27 1964-03-23 Holzimpraegnierverfahren Pending DE1219205B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1219205X 1963-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1219205B true DE1219205B (de) 1966-06-16

Family

ID=3687342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA45576A Pending DE1219205B (de) 1963-05-27 1964-03-23 Holzimpraegnierverfahren

Country Status (1)

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DE (1) DE1219205B (de)

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