DE1121498B - Hebekoerper, insbesondere fuer die Bergung von Schiffen - Google Patents
Hebekoerper, insbesondere fuer die Bergung von SchiffenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
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Description
-
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Hebekörper zu schaffen, der die geschilderten Nachteile der bekannten Ausführungen vermeidet, der einfach herzustellen und billig und betriebssicher in der Verwendung ist. Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe besteht darin, daß das offene Ende der Hülle , Durch die Erfindung wird die Ausnutzung des Hebeprinzips für die Bergung von Schiffen in wirtschaftlicher Form ermöglicht, wobei sich infolge Verlegung der Gasentwicklung in den Hebekörper selbst unter Verzicht auf äußere Speicher ein sehr einfacher und betriebssicher arbeitender Aufbau ergibt. Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im folgenden in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung stellt dar Fig. 1 die Ansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Rohrstutzen des Ausführungsbeispieles der Fig. 1, Fig. 3 eine Darstellung der Verwendungsmöglichkeit der Erfindung. - Der Hebekörper gemäß der Erfindung besteht aus einer elastischen, sackförmigen Hülle 1 aus Polyäthylen oder einem anderen gasundurchlässigen Material.
- Diese Hülle 1 kann die in der Zeichnung dargestellte übliche Form, aber auch eine quadratische, rhombische oder andere polygonale Form aufweisen.
- Die Hülle 1 ist unten an einem Rohrstutzen 2 befestigt. Dieser Rohrstutzen 2 besteht aus einem biegsamen Kunststoff und ist in seinem Inneren auf dem größten Teil seiner Länge mit einer Metallspirale 3 versehen, die sein Zusammendrücken verhindert. Das untere Ende des Rohrstutzens 2 trägt in einer Umstülpung ein ringförmiges Gewicht 4.
- In die Hülle 1 wird Kohlensäure in festem Zustand (Trockeneis) in einer solchen Menge eingefüllt, daß nach dem Verdunsten die Hülle nicht prall gefüllt ist, sondern sich leicht an die jeweilige Form einer Anlagefläche anschmiegt (Fig. 3).
- An Stelle von fester Kohlensäure können auch andere chemische Elemente oder Verbindungen in festem Zustand, die unter normalen Verhältnissen gasförmig sind, zum gleichen Zweck verwendet werden.
- Die Arbeitsweise der Hebekörper ist folgende: Nach dem Einbringen eines Hebekörpers mit den festen Kohlensäurestücken in der Hülle in einem Hohlraum eines unter Wasser liegenden Bergungsobjektes und seiner Drehung um 180° geht gemäß der darin herrschenden besonderen Temperatur- und Druckverhältnisse die Kohlensäure in den gasförmigen Zustand über, wobei sie an Volumen stark zunimmt und das in dem Hohlraum befindliche Wasser verdrängt. Da das spezifische Gewicht der gasförmigen Kohlensäure viel geringer ist als das des Wassers, erhält die aufgeblasene Hülle 1 Auftrieb und wird infolgedessen eine Hubkraft gleich dem Gewicht des verdrängten Wassers in Richtung gegen die Wasseroberfläche ausüben. Entsprechend dem Gewicht des aus dem Wasser zu bergenden Objektes ist jeweils eine bestimmte Anzahl von Hebekörpern erforderlich.
- Die Art, in welcher diese an Ort und Stelle gebracht werden, ist dabei wichtig. Die Hebekörper werden in Pakete zusammengefaßt durch einen Taucher in die Tiefe gebracht. Die Rohrstutzen 2 sind dabei mit dem unteren Ende nach oben gerichtet, so daß das sich stets in geringem Umfang bildende Gas entweichen kann. Sobald die Hebekörper am Einsatzort freigegeben werden, drehen sie sich selbsttätig durch die Wirkung des Gewichtes 4 um 180°.
- Die Länge des Rohrstutzens 2 ist der Festigkeit der Hüllenwandung angepaßt. Das Gas kann aus der Hülle 1 entweichen, sobald der Innendruck in der Hülle größer ist als der Wasserdruck in Höhe des unteren Endes des Rohrstutzens 2. Sobald das zu hebende Bergungsobjekt aufsteigt, nimmt der Wasserdruck allmählich ab. Durch das Entweichen des dadurch überschüssig werdenden Gases aus den Hüllen über die Rohrstutzen wird die Gefahr eines Reißens der Hüllen vermieden.
- Wenn das zu hebende Bergungsobjekt sich in einer unzugänglichen Tiefe befindet oder in einer Stellung, bei der es unmöglich ist, in sein Inneres einzudringen, können die Hebekörper mittels eines Katapultes in das Innere des Bergungsobjektes geschossen werden. Nachdem sie dann aufgeblasen sind, dichten sie selbst mit ihren Oberflächen das gebildete Leck wieder ab.
- In weiterer Anwendung des Erfindungsgegenstandes können die Hebekörper bei geeigneten Abmessungen und zusammen mit entsprechenden Haltemitteln für die Bergung von Minen oder anderen Gegenständen verwendet werden, wenn an diesen ein Hebekörper befestigt werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Hebekörper, insbesondere für die Bergung von Schiffen, der aus einer sich unter Wasser selbst aufblasenden, gasdurchlässigen und elastischen, sackförmigen Hülle gebildet ist, deren unteres Ende offen ist und ein Gewicht trägt und in die gaserzeugende Mittel in fester Form eingebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das offene Ende der Hülle (1) nach Einfüllen von Kohlensäurestücken (Trockeneis) als gaserzeugendes Mittel um einen Rohrstutzen (2), der an seinem unteren Ende das Gewicht (4) trägt, zusammengezogen und mittels einer Schelle od. dgl. daran befestigt ist, wobei die Kohlensäurestücke größer als der Durchmesser des Rohrstutzens (2) sind.
- 2. Hebekörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus biegsamem Kunststoff bestehende Rohrstutzen (2) im Inneren auf dem größten Teil seiner Länge mit einer seinen Querschnitt gegen Außendruck aussteifenden Metallspirale (3) versehen ist und daß sein unteres Ende eine Umstülpung zur Aufnahme des ringförmigen Gewichtes (4) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1692 362; deutsche Patentschriften Nr. 552 570, 4 823, 4 822; französische Patentschriften Nr. 477 739, 375 367.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1121498B true DE1121498B (de) | 1962-01-04 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004034300B4 (de) * | 2004-07-15 | 2011-04-28 | Stefan Hill | Vorrichtung zum Heben von Gegenständen aus größeren Wassertiefen |
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| DE4822A (de) | Dr. W. RAYDT, Oberlehrer, in Hannover | Vorrichtungen zum Heben von Lasten im Wasser und in der Luft | ||
| FR375367A (fr) * | 1907-03-05 | 1907-07-08 | Gaston Arcade Noury | Caisson extensible pour le renflouement des navires et sa combinaison avec un récipient de gaz comprimé ou liquéfié |
| FR477739A (fr) * | 1914-02-20 | 1915-11-05 | Carlo Daghetto | Appareil pneumatique pour soulever des corps submergés |
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-
1959
- 1959-02-23 DE DET16315A patent/DE1121498B/de active Pending
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