DE1877018U - Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen. - Google Patents
Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen.Info
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-
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Description
Pirma Textilmaschinen Eduard Küsters
Krefeld / ShId.
in
Walze für die Druckbehandlung von Warenbahnen.
Die Heuerung bezieht sich auf eine Walze für die Druckbehandlung von Warenbahnen.
Pur die Druckbehandlung von Warenbahnen werden
im allgemeinen Papierwalzen oder Baumwollwalzen verwandt. Diese Walzen sind recht empfindlich. So hinterlassen
beispielsweise Palten, Mähte, Erhöhungen, Knoten, Kanten usw. der zu behandelnden Warenbahn
Spuren in der Walzenoberflache, die sich nur durch
lachschleifen oder Auswaschen beseitigen lassen.
Je nach der Art und Güte der zu behandelnden Ware und je nach dem durch die Druckbehandlung erstrebten
Effekt, werden bis jetzt vier verschiedene Arten solcher falzen angewandt und zwar hochelastische Baumwollwalzen,
elastische Baumwollwalzen, Papierwalzen mit hartem Überzug und Papierwalzen mit weichem überzug.
Zur Milderung der vorerwähnten Überstände ist schon dazu übergegangen worden, die Ware zuerst
durch einen älteren Kalander hindurchzuleiten, um die Erhöhungen der Ware herunterzudrücken, und anschliessend
die vorgeglättete Ware einer Druckbehandlung in einem zweiten Kalander zu unterwerfen.
Um nachteilige Auswirkungen von Iahten zu
verhüten, sind nahtwächter vorgesehen y/orden, über welche die Walzen gelüftet werden, um die Mähte zwischen
den Walzen hindurchzulassen. Bei der gleichzeitigen Behandlung von beispielsweise zwei Warenbahnen mit
versetzt zueinander liegenden Iahten versagt diese Arbeitsweise bereits deshalb, weil mit dem Lüften der
Walzen für den Durchlass der !iaht der einen Bahn gleichzeitig
die Druckbehandlung der anderen Bahn an einer der Druckbehandlung zu unterwerfenden Stelle unterbrochen
wird.
Es ist schon vorgeschlagen worden, die Walzen aus Papier oder Textilien durch Walzen aus lasermaterial
aus Kunststoff zu ersetzen oder die Walzen mit einem Mantel aus Gummi oder Kunststoff, insbesondere Kunststoff
auf der Basis der Polyamide zu versehen. Diese Walzen verlangen zu ihrer Herstellung besondere, verhältnismässig
teuere Einrichtungen. Sie weisen einen besonderen tragenden Kern von dem Innendurchmesser
des Mantels entsprechendem Aussendurchmesser auf. Bei
den Walzen mit einem Mantel aus Kunststoff muss mit einem Auswalken des Mantels verbunden mit einem Verstrecken
eintreten. Der Mantel wird auf dem ganzen Umfang des Kernes einer auf Lösen vom Kern wirkenden
Walkbeanspruchung unterworfen. Deshalb kann den Walzen mit einem Kunststoffmantel auf einem Kern zum wenigsten
auf die Dauer kein Erfolg beschieden sein.
Gute Ergebnisse lassen sich mit Walzen erzielen, v;elche massiv bzw· auf ihrem ganzen Querschnitt
aus Kunststoff auf der Basis der Polyamide bzw. Superpolyamide bestehen. Eine solche Walze ist Gegenstand
der Patentanmeldung T. 19 683 YIl/8b, auf deren Inhalt Bezug genommen wird.
Bei diesen Walzen, welche bei geringen Umfangsgeschwindigkeiten, auch unter grossem Druck, zufriedenstellend
arbeiten und sich bewähren, hat es sich gezeigt, dass bei grösseren Umfangsgeschwindigkeiten
unter Druckbelastung Schwierigkeiten auftreten, die sich, im wesentlichen in einer Zerstörung der Walzenoberfläche
äussern. Dies mag seine Ursache darin haften, dass die teilchen, welche sich unter dem an
der Wirkstelle auf die Walze wirkenden Druck bzw. unter/Üer dort auftretenden Walkarbeit Terschieben,
bis zur nächsten Druekbeanspruchung an dieser Stelle keine hinreichende Zeit zur Eückkehr in ihre Ursprungslage haben und sich daher immer waiter verschieben,
wobei sich, begünstigt durch die weniger gute Wärmeleistfähigkeit
des die Walze bildenden Kunststoffes, eine Wärme in solcher Höhe entwickelt, die ein llüssigwerden
von Kunststoff zur Folge haben. Der flüssige Kunststoff durchbricht die Walzenoberfläche und bedingt
so deren Zerstörung. An sich wäre eine Behebung dieses Nachteiles durch eine Vergrösserung des Walzendurchmessers
zwecks Erzielung geringerer Überrollungen denkbar. Eine Durchmesservergrösserung der Walze bedingt
jedoch einen Mehraufwand an Werkstoff und ist vielfach wegen der hiermit möglichen Verbreiterung
der Wirkstelle zu beiden Seiten der Längsnaht an dieser
Stelle unerwünscht.
Hach der leuerung ist die Walze durch einen
rohrförmigen Höhlzylinder aus Polyamidkunststoff bzw.
Superpolyamidkunststoff mit einer inneren Abstützung durch eine am Innenumfang auf der Anlagesteile bzw.
Wirkstelle der Y/alze zugewandten Seite auf die Länge
der wirkenden Längsnaht anliegenden drehbaren Rolle oder Walze, z.B. aus Stahl, von kleinerem Aussendurchmesser
als der Innendurchmesser des Hohlzylinders gebildet.
Auf diese Weise ist eine Walze mit aus PoIyamidkunststoff
bzw. Superpolyamidkunststoff bestehenden wirkenden Y/alzenkörper geschaffen, v/elche grundsätzlich
die gleichen Vorteile wie eine Polyamid- bzw» Superpolyamidvollwalze
aufweist, ohne jedoch die bei einer
solchen Walze unter den "besonderen Arbeitsbedingungen
möglichen Nachteile zu besitzen, da :die mit diesen Nachteilen im ursächlichen Zusammenhang
stehende Materialhäufung vermieden ist.
Bekanntliefe sind Walzen zur Druckbehandlung von Warenbahnen und auch Abstützwalzen, welche
aus einem den arbeitenden Walzenumfang bildenden Hohlzylinder und einem in diesem befindlichen stillstehenden
Stützkern von kleinerer Querschnittsfläche als die Innenquerschnittsflache des Hohlzylinders
bestehen, wobei von diesem Stützkern aus, Druck gegen den Innenumfang des Hohlkörpers ausgeübt wird. Der
Hohlkörper besteht bei diesen bekannten Walzen in der Segel aus Stahl. Der Druck auf den Innenumfang
des Hohlkörpers wird hierbei in Unterteilungen auf die Länge des Hohlkörpers, d.h. stellenweise in jeweils
kleineren Streckenabschnitten mittels kürzerer, von einem Druckmittel vorgeschobener Hollen ausgeübt,
so dass sich druckfreie Stellen am Innenumfang befinden, was einer Bildung des den arbeitenden Walzenumfang
bildenden Hohlkörpers aus Kunststoff abträglich ist.
Soweit Walzen mit einer Druckflüssigkeit auf der der Wirkstelle der Walze zugewandten Seite zwischen
dem Kern und dem Innenumfang des Hohlzylinders bekannt geworden sind, bei welchen der Kern und das Druckmittel
gegenüber dem umlaufenden Hohlzylinder stillstehen', ist es als möglich angesehen worden, den Hohlzylinder aus
Kunststoff auf der Bais der Polyamide oder Superpolyamide zu bilden. Hierbei ist jedoch nur an eine solche
Ausbildung gedacht, bei welcher der Hohlzylinder in seiner ganzen Wandstärke an der Wirkstelle entgegen
der Wirkung des flüssigen Druckmittels Verformungen erleiden kann nicht aber an die Ausnutzung der Oberflächenbeschaffenheit
des Superpolyamidkunststoffes.
Vorzugsweise ist der den Hohlzylinder bildende Polyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff blcckpolymerisiert.
Der blockpolymerisierte Kunststoff bietet
im wesentlichen den Vorteil, dass er gerade für Walzen
zur Druckbehandlung von Warenbahnen gewünschte und geforderte, erkannte Eigenschaften aufweist md sich beispielsweise
durch grössere Haltbarkeit und grössere iDemperaturbeständigkeit
auszeichnet, so dass er sich auch füa Yollwalzen aus den erwähnten Kunststoffen, d.h. massiv
aus solchen Kunststoffen bestehende Walzen besonders eignet.
Es empfiehlt sich, für den Hohlzylinder eine solche Wandstärke zu wählen, dass die von der Innenwalze
herrührende innere Walkzone und die von der Wirkstelle ausgehende aussere Walkzone sich nicht überschneiden,
so dass gewissermassen zwischen beiden Zonen eine neutrale ffaser oder Zone verbleibt. Das Gegenteil
könnte zu abträglichen Wärmeentwicklungen führen.
Der Antrieb kann über die Innenwalze oder auch über eine Gegenwalge bzw. über beide erfolgen.
Das gleiche gilt für die Druckausübung.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der !Teuerung durch die Wiedergabe
eines Walzensatzes im Querschnitt.
Die Oberwalze, welche beispielsweise aus Stahl besteht, ist mit 1 bezeieh.net, Bs kann naturgemäss
als Oberwalze auch eine andere zur Druckausübung bzw. Druckaufnahme geeignete Walze vorgesehen sein.
Die Unterwalze ist durch den Hohlzylinder 2 aus blockpolymerisiertem Superpolyamidkunststoff und
die in diesem befindliche Stahlwalze 3 gebildet. Die Stahlwalze ist über ihre Zapfen gelagert und kann mit
diesen Lagern in Richtung auf die Oberwalze verschiebbar sein. Sie Stahlwalze hat einen Aussendurchmesser
von einer kleineren G-rösse als der Innendurchmesser
des Hohlzylinders 2. Die Stahlwalze 3 liegt am Innenumfang
auf der Seite der Wirkstelle 4 des Hohlzylinders an und stützt diesen ab. Pur den Hohlzylinder ist keine
besondere Lagerung vorgesehen. !Pur die Stirnenden des
Claims (2)
1. Walze für die Druckbehandlung γοη V/arenbahnen,
insbesondere (Eextilbahnen und Papierbahnen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Walze durch einen rohrförmigen, den arbeitenden Umfang der Walze bildenden,
zum Umlauf bestimmten Hohlzylinder aus Polyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff mit einer inneren
Abstützung durch eine am Innenumfang des Hohlzylinders auf der der Anlagestelle bzw. der Wirkstelle der
Walze zugewandten Seite auf die länge der v/irkenden Längsnaht anliegenden drehbare Rolle oder Walze von
kleinerem Aussendurchmesser als der Innendurchmesser des
Hohlzylinders gebildet ist.
2. Walze insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Walzenbildung verwandte
Polyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff blockpolymerisiert ist.
3· Walze nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder eine
solche Wandstärke hat, dass die äussere durch die Arbeilestelle bedingte Walkzone und die innere durch die
Abstützung bedingte Walkzone sich nicht überschneiäeno
4· Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Walze über
die innere Stützwalze oder über eine Gegenwalze bzw. beide erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET13585U DE1877018U (de) | 1961-07-11 | 1961-07-11 | Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE1877018U true DE1877018U (de) | 1963-08-08 |
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|---|---|---|---|
| DET13585U Expired DE1877018U (de) | 1961-07-11 | 1961-07-11 | Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1877018U (de) |
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1961
- 1961-07-11 DE DET13585U patent/DE1877018U/de not_active Expired
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