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DE1877018U - Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen. - Google Patents

Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen.

Info

Publication number
DE1877018U
DE1877018U DET13585U DET0013585U DE1877018U DE 1877018 U DE1877018 U DE 1877018U DE T13585 U DET13585 U DE T13585U DE T0013585 U DET0013585 U DE T0013585U DE 1877018 U DE1877018 U DE 1877018U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
hollow cylinder
roll
plastic
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET13585U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TEXTILMASCHINEN EDUARD KUESTER
Original Assignee
TEXTILMASCHINEN EDUARD KUESTER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TEXTILMASCHINEN EDUARD KUESTER filed Critical TEXTILMASCHINEN EDUARD KUESTER
Priority to DET13585U priority Critical patent/DE1877018U/de
Publication of DE1877018U publication Critical patent/DE1877018U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H27/00Special constructions, e.g. surface features, of feed or guide rollers for webs
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

Pirma Textilmaschinen Eduard Küsters
Krefeld / ShId.
in
Walze für die Druckbehandlung von Warenbahnen.
Die Heuerung bezieht sich auf eine Walze für die Druckbehandlung von Warenbahnen.
Pur die Druckbehandlung von Warenbahnen werden im allgemeinen Papierwalzen oder Baumwollwalzen verwandt. Diese Walzen sind recht empfindlich. So hinterlassen beispielsweise Palten, Mähte, Erhöhungen, Knoten, Kanten usw. der zu behandelnden Warenbahn Spuren in der Walzenoberflache, die sich nur durch lachschleifen oder Auswaschen beseitigen lassen.
Je nach der Art und Güte der zu behandelnden Ware und je nach dem durch die Druckbehandlung erstrebten Effekt, werden bis jetzt vier verschiedene Arten solcher falzen angewandt und zwar hochelastische Baumwollwalzen, elastische Baumwollwalzen, Papierwalzen mit hartem Überzug und Papierwalzen mit weichem überzug.
Zur Milderung der vorerwähnten Überstände ist schon dazu übergegangen worden, die Ware zuerst durch einen älteren Kalander hindurchzuleiten, um die Erhöhungen der Ware herunterzudrücken, und anschliessend die vorgeglättete Ware einer Druckbehandlung in einem zweiten Kalander zu unterwerfen.
Um nachteilige Auswirkungen von Iahten zu verhüten, sind nahtwächter vorgesehen y/orden, über welche die Walzen gelüftet werden, um die Mähte zwischen den Walzen hindurchzulassen. Bei der gleichzeitigen Behandlung von beispielsweise zwei Warenbahnen mit versetzt zueinander liegenden Iahten versagt diese Arbeitsweise bereits deshalb, weil mit dem Lüften der Walzen für den Durchlass der !iaht der einen Bahn gleichzeitig die Druckbehandlung der anderen Bahn an einer der Druckbehandlung zu unterwerfenden Stelle unterbrochen wird.
Es ist schon vorgeschlagen worden, die Walzen aus Papier oder Textilien durch Walzen aus lasermaterial aus Kunststoff zu ersetzen oder die Walzen mit einem Mantel aus Gummi oder Kunststoff, insbesondere Kunststoff auf der Basis der Polyamide zu versehen. Diese Walzen verlangen zu ihrer Herstellung besondere, verhältnismässig teuere Einrichtungen. Sie weisen einen besonderen tragenden Kern von dem Innendurchmesser des Mantels entsprechendem Aussendurchmesser auf. Bei den Walzen mit einem Mantel aus Kunststoff muss mit einem Auswalken des Mantels verbunden mit einem Verstrecken eintreten. Der Mantel wird auf dem ganzen Umfang des Kernes einer auf Lösen vom Kern wirkenden Walkbeanspruchung unterworfen. Deshalb kann den Walzen mit einem Kunststoffmantel auf einem Kern zum wenigsten auf die Dauer kein Erfolg beschieden sein.
Gute Ergebnisse lassen sich mit Walzen erzielen, v;elche massiv bzw· auf ihrem ganzen Querschnitt aus Kunststoff auf der Basis der Polyamide bzw. Superpolyamide bestehen. Eine solche Walze ist Gegenstand der Patentanmeldung T. 19 683 YIl/8b, auf deren Inhalt Bezug genommen wird.
Bei diesen Walzen, welche bei geringen Umfangsgeschwindigkeiten, auch unter grossem Druck, zufriedenstellend arbeiten und sich bewähren, hat es sich gezeigt, dass bei grösseren Umfangsgeschwindigkeiten
unter Druckbelastung Schwierigkeiten auftreten, die sich, im wesentlichen in einer Zerstörung der Walzenoberfläche äussern. Dies mag seine Ursache darin haften, dass die teilchen, welche sich unter dem an der Wirkstelle auf die Walze wirkenden Druck bzw. unter/Üer dort auftretenden Walkarbeit Terschieben, bis zur nächsten Druekbeanspruchung an dieser Stelle keine hinreichende Zeit zur Eückkehr in ihre Ursprungslage haben und sich daher immer waiter verschieben, wobei sich, begünstigt durch die weniger gute Wärmeleistfähigkeit des die Walze bildenden Kunststoffes, eine Wärme in solcher Höhe entwickelt, die ein llüssigwerden von Kunststoff zur Folge haben. Der flüssige Kunststoff durchbricht die Walzenoberfläche und bedingt so deren Zerstörung. An sich wäre eine Behebung dieses Nachteiles durch eine Vergrösserung des Walzendurchmessers zwecks Erzielung geringerer Überrollungen denkbar. Eine Durchmesservergrösserung der Walze bedingt jedoch einen Mehraufwand an Werkstoff und ist vielfach wegen der hiermit möglichen Verbreiterung der Wirkstelle zu beiden Seiten der Längsnaht an dieser Stelle unerwünscht.
Hach der leuerung ist die Walze durch einen rohrförmigen Höhlzylinder aus Polyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff mit einer inneren Abstützung durch eine am Innenumfang auf der Anlagesteile bzw. Wirkstelle der Y/alze zugewandten Seite auf die Länge der wirkenden Längsnaht anliegenden drehbaren Rolle oder Walze, z.B. aus Stahl, von kleinerem Aussendurchmesser als der Innendurchmesser des Hohlzylinders gebildet.
Auf diese Weise ist eine Walze mit aus PoIyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff bestehenden wirkenden Y/alzenkörper geschaffen, v/elche grundsätzlich die gleichen Vorteile wie eine Polyamid- bzw» Superpolyamidvollwalze aufweist, ohne jedoch die bei einer
solchen Walze unter den "besonderen Arbeitsbedingungen möglichen Nachteile zu besitzen, da :die mit diesen Nachteilen im ursächlichen Zusammenhang stehende Materialhäufung vermieden ist.
Bekanntliefe sind Walzen zur Druckbehandlung von Warenbahnen und auch Abstützwalzen, welche aus einem den arbeitenden Walzenumfang bildenden Hohlzylinder und einem in diesem befindlichen stillstehenden Stützkern von kleinerer Querschnittsfläche als die Innenquerschnittsflache des Hohlzylinders bestehen, wobei von diesem Stützkern aus, Druck gegen den Innenumfang des Hohlkörpers ausgeübt wird. Der Hohlkörper besteht bei diesen bekannten Walzen in der Segel aus Stahl. Der Druck auf den Innenumfang des Hohlkörpers wird hierbei in Unterteilungen auf die Länge des Hohlkörpers, d.h. stellenweise in jeweils kleineren Streckenabschnitten mittels kürzerer, von einem Druckmittel vorgeschobener Hollen ausgeübt, so dass sich druckfreie Stellen am Innenumfang befinden, was einer Bildung des den arbeitenden Walzenumfang bildenden Hohlkörpers aus Kunststoff abträglich ist.
Soweit Walzen mit einer Druckflüssigkeit auf der der Wirkstelle der Walze zugewandten Seite zwischen dem Kern und dem Innenumfang des Hohlzylinders bekannt geworden sind, bei welchen der Kern und das Druckmittel gegenüber dem umlaufenden Hohlzylinder stillstehen', ist es als möglich angesehen worden, den Hohlzylinder aus Kunststoff auf der Bais der Polyamide oder Superpolyamide zu bilden. Hierbei ist jedoch nur an eine solche Ausbildung gedacht, bei welcher der Hohlzylinder in seiner ganzen Wandstärke an der Wirkstelle entgegen der Wirkung des flüssigen Druckmittels Verformungen erleiden kann nicht aber an die Ausnutzung der Oberflächenbeschaffenheit des Superpolyamidkunststoffes.
Vorzugsweise ist der den Hohlzylinder bildende Polyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff blcckpolymerisiert. Der blockpolymerisierte Kunststoff bietet
im wesentlichen den Vorteil, dass er gerade für Walzen zur Druckbehandlung von Warenbahnen gewünschte und geforderte, erkannte Eigenschaften aufweist md sich beispielsweise durch grössere Haltbarkeit und grössere iDemperaturbeständigkeit auszeichnet, so dass er sich auch füa Yollwalzen aus den erwähnten Kunststoffen, d.h. massiv aus solchen Kunststoffen bestehende Walzen besonders eignet.
Es empfiehlt sich, für den Hohlzylinder eine solche Wandstärke zu wählen, dass die von der Innenwalze herrührende innere Walkzone und die von der Wirkstelle ausgehende aussere Walkzone sich nicht überschneiden, so dass gewissermassen zwischen beiden Zonen eine neutrale ffaser oder Zone verbleibt. Das Gegenteil könnte zu abträglichen Wärmeentwicklungen führen.
Der Antrieb kann über die Innenwalze oder auch über eine Gegenwalge bzw. über beide erfolgen. Das gleiche gilt für die Druckausübung.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der !Teuerung durch die Wiedergabe eines Walzensatzes im Querschnitt.
Die Oberwalze, welche beispielsweise aus Stahl besteht, ist mit 1 bezeieh.net, Bs kann naturgemäss als Oberwalze auch eine andere zur Druckausübung bzw. Druckaufnahme geeignete Walze vorgesehen sein.
Die Unterwalze ist durch den Hohlzylinder 2 aus blockpolymerisiertem Superpolyamidkunststoff und die in diesem befindliche Stahlwalze 3 gebildet. Die Stahlwalze ist über ihre Zapfen gelagert und kann mit diesen Lagern in Richtung auf die Oberwalze verschiebbar sein. Sie Stahlwalze hat einen Aussendurchmesser von einer kleineren G-rösse als der Innendurchmesser des Hohlzylinders 2. Die Stahlwalze 3 liegt am Innenumfang auf der Seite der Wirkstelle 4 des Hohlzylinders an und stützt diesen ab. Pur den Hohlzylinder ist keine besondere Lagerung vorgesehen. !Pur die Stirnenden des

Claims (2)

Hohlzylinders lassen sich führungen vorsehen, welche ein Wandern des Hohlzylinders in der Achsrichtung verhindern. Die Wandstärke des Hohlzylinders ist so gross, dass die durch die Stahlwalze 3 sich ergehende Walkzone und die durch die Stahlwalze 1 sich ergebende 7/alkzone sich nicht überschneiden. Anstelle der Tollstahlwalze 3 kann auch jede andere durchgehende Stützwalze vorgesehen sein. laturgemäss ist es auch möglich, mit der neuerungsgemässen Walze Walzenanordnungen zu treffen, wie sie in der Patentanmeldung rü. 19 683 VIl/8b gezeigt und beschrieben sind. Schutzansprüche.
1. Walze für die Druckbehandlung γοη V/arenbahnen, insbesondere (Eextilbahnen und Papierbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze durch einen rohrförmigen, den arbeitenden Umfang der Walze bildenden, zum Umlauf bestimmten Hohlzylinder aus Polyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff mit einer inneren Abstützung durch eine am Innenumfang des Hohlzylinders auf der der Anlagestelle bzw. der Wirkstelle der Walze zugewandten Seite auf die länge der v/irkenden Längsnaht anliegenden drehbare Rolle oder Walze von kleinerem Aussendurchmesser als der Innendurchmesser des Hohlzylinders gebildet ist.
2. Walze insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Walzenbildung verwandte Polyamidkunststoff bzw. Superpolyamidkunststoff blockpolymerisiert ist.
3· Walze nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder eine solche Wandstärke hat, dass die äussere durch die Arbeilestelle bedingte Walkzone und die innere durch die
Abstützung bedingte Walkzone sich nicht überschneiäeno
4· Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Walze über die innere Stützwalze oder über eine Gegenwalze bzw. beide erfolgt.
DET13585U 1961-07-11 1961-07-11 Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen. Expired DE1877018U (de)

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