DE1785197A1 - Anordnung an Quetschwalzen zum Abquetschen von Fluessigkeiten aus Textilien - Google Patents
Anordnung an Quetschwalzen zum Abquetschen von Fluessigkeiten aus TextilienInfo
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- F16C13/02—Bearings
- F16C13/022—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
- F16C13/024—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
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Description
Anordnung an Quetschwalzen zum Abquetschen von Flüssigkeiten
aus Textilien
Die Erfindung betrifft eine Anordnung an Quetschwalzen zum Abquetschen
von Flüssigkeiten aus Textilien sowie eine Quetschwalze, die aus einem Trägerrohr und einem Mantelrohr zusammengesetzt ist.
Bei Quetschwalzen ist ein möglichst großer Gleichmäßigkeitsgrad des Abquetschdruckes,
den die beiden.Walzen auf die hindurchlaufende Ware ausüben, über die ganze Breite der Ware erforderlich, damit ein möglichst
gleichmäßiger Abquetscheffekt erzielt wird. Die durch die Druckbelastung verursachte Durchbiegung der Walzen vermindert aber
die Gleichmäßigkeit des Abquetscheffektes. Zur Behebung dieses Hangele
ist schon vorgeschlagen worden, die Quetschwalze aus zwei übereinandergeschobenen
Rohren zusammenzusetzen, und zwar aus einem inneren Trägerrohr, das wie ein Träger auf zwei Stützen an seinen beiden Enden gelagert
und an den Lagerstellen, die sich außerhalb des Bereichs der Warenbreite befinden, den zur Urzeugung des Quetschdruckes notwendigen
Kräften ausgesetzt ist, sowie aus einem äußeren Mantelrohr, dem eigentlichen
Walzenröhr, das nur in einem relativ kurzen Bereich in der
Mitte der Walze mit dem Trägerrohr formschlüssig und biegegleich verbunden ist (Fig. 1). An seinen beiden Enden kann sich das Mantelrohr
unter der Belastung durch den Quetschdruck frei und ohne Berührung mit dem Trägerrohr durchbiegen» da die beiden Mantelrohrenden freitragende Kragarme sind, die an den Verbundbereich in der Walzenmitte
biegefeet angeschlossen sind. Während eine aus einem einfachen Bohr
hergestellte Walze über ihre ganze Länge als Träger auf zwei Stützen
eine parabelfö'rmige Biegelinie hat, ist bei einer aus Trägerrohr und
Mantelrohr in der beschriebenen Weise zusammengesetzten Walze nur
der kurze Verbundbereich in der Walzenmitte parabelförmig durchgebogen, uzeI die beiden Arme der Parabel sind so zurückgebogen, daß Uhtr
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die ganze Walzenlänge eine etwa wellenförmige Biegelinie entsteht, die
bei richtig gewählter Länge des Verbundbereichs eiijßrößtes Durchbiegungsmaß
hat, das nur einen Bruchteil des größten Durchbiegungsmaßes beträgt, das bei einer aus einem einfachen fiohr hergestellten
Walze gleicher Größe und Belastung vorhanden ist (Fig. 2).
Der mit einer solchen aus Träger - und Mantelrohr zusammengesetzten
Walze erreichbare Gleichmäßigkeitsgrad des Quetschdruckes über die
Walzenlänge ist nur dann gewährleistet, wenn entweder nur eine Ware von stets gleicher Breite abgequetscht wird oder wenn die Dicke der
α Ware klein genug und die elastische Nachgiebigkeit des Walzenbelags
(z.B. GuRAibelag) groß genug ist, so daß auch in den seitlichen
Bereichen, wo sich keine Ware zwischen den Walzen befindet, ein genügend großer Quetschdruck zwischen den Walzen vorhanden ist.
Die erste Bedingung, nämlich stets gleiche Breite der abzuquetschenden Ware, ist in der Praxis nur selten erfüllbar, denn es wird fast
immer gefordert, daß in einem Quetschwerk, das für eine bestimmte größte Warenbreite gebaut ist, auch Ware mit kleinerer Breite ohne
Verminderung des Gleichmäßigkeitsgrades des Abquetscheffektes abgequetscht
werden kann. Die zweite Bedingung, nämlich genügend kleine Dicke der Ware und genügend große elastische Nachgiebigkeit
des Walzenbelages, ist zwar oft in der Praxis erfüllt, aber nicht immer. Ss kommt vor, daß die Ware sehr dick ist, z.B. Teppiche,
P oder daß die Walzen zur Erhöhung des Abquetscheffektes mit einem
unelastischen Belag versehen sind, z.B. mit eines Mantel aus rostbeständige» Stahl oder mit einem Chrombelag. In diesen Fällen
ist ein Optimum des Gleichmäßigkeitsgrades des Abquetscheffektes nur bei einer bestimmten Warenbreite, für die die Quetschwalze konstruiert
ist, erreichbar, während bei anderen Warenbreiten ein beträchtlich
ungleichmäßiger Abquetscheffekt vorhanden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Biegelinie der Quetschwalzen
so einstellbar zu machen, daß beim Betrieb des Quetschwerkee
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durch einfache Bedienungsmittel das Optimum des Gleichmäßigkeitsgrades
des Abquetscheffektes über die Warenbreite unabhängig von der Breite der jeweilig abzuquetschenden Ware und unabhängig von der Größe des
Quetschdruckes in den Bereichen seitlich neben der Ware erzielt werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anordnung an Quetschwalzen
der genannten Art gelöst, indem die Angriffspunkte zum Einleiten der Quetschdrücke in das Mantelrohr inbezug auf die Walzenmitte einstellbar
sind. Bei einer Quetschwalze sollen zu diesem Zweck an den freien Enden des Mantelrohres Lager angeordnet sein, die axial ver- M
schieblich sein können oder deren radiale Wirkung auf den Quetschdruck sich,z.B. durch die Kräfte von Druckzylindern, beeinflussen läßt.
Bei einer besonders Torteilhaften Ausführungsform der Erfindung sollen an den jeweiligen Walzenenden die Lager des Trägerrohres mit den
Lagern des Mantelrohres über Traversen miteinander verbunden sein, wobei
auf den Traversen Drucklager verschiebbar sind.
Durch die Erfindung erfolgt die beabsichtigte Jbiderung der Druckverteilung
über die Walzenlänge dadurch, daß ein Teil der Gesamtquetschkraft
am Walzenende direkt in das Mantelrohr eingeleitet wird
und daß zur Änderung der Druckverteilung über die Walzenlänge lediglich
die Größe dieses Mantelrohranteils an der Gesamtquetschkraft v
variiert wird. ™
Wenn die den Quetschdruck erzeugenden Kräfte durch pneumatische
oder hydraulische Druckzylinder erzeugt werden, kann die Verteilung der Kräfte auch dadurch erfolgen, daß bei einem zusammenwirkenden
Walzenpaar an den Mantelrohrlagern an jedem Walzenende je ein
Druckzylinder und an den Tragrohrlagern an jedem Walzenende je ein Druckzylinder angeordnet wird. Durch Steuerung des Arbeitsdruckes in den vier Druckzylindern kann erreicht werden, daß entweder
nur die beiden inneren Mantelrohrlager den Quetschdruck erzeugen
(bei kleinster Warenbreite) oder nur die beiden äußeren Trag-
-k-
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rohrlager (bei größter Warenbreite). Durch Zuteilung von Arbeitsdruck
an alle vier Druckzylinder, wobei der Arbeitsdruck, den die beiden inneren Druckzylinder erhalten, ebenso groß, größer odaer kleiner
sein kann als der den beiden äußeren zugeteilte, kann stets diejenige Kraftverteilung eingestellt werden, durch die, je nach der
Warenbreite, die richtige Druckverteilung über die Walzenlänge erzielt wird.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 den grundsätzlichen Aufbau einer Quetschwalze, auf die sich die Erfindung bezieht,
Fig. 2 den Verlauf der Biegelinie bei verschiedenen Quetschwalzenformen,
Fig. 3 eine Quetschwalze gemäß der Erfindung.
In allen Figuren ist das Trägerrohr der Quetschwalze mit 1 bezeichnet
und das Mantelrohr mit 5· 6 bezeichnet den Verbundbereich der beiden
Bohre. Hit 3 ist der Quetschdruck angedeutet. In Fig. 1 und 3 sind die
Lagerstellen der Quetschwalzen mit 2 und 11 gekennzeichnet und die
Kräfte, die auf die Lager wirken, mit k.
Fig. 2 zeigt einen Vergleich der Biegelinie der einfachen Rohrwalze
7 mit der Biegelinie der Quetschwalze mit Trägerrohr und Mantelrohr 8,
auf die sich die Erfindung bezieht. Während die größte Durchbiegung 9
beim Trägerrohr mit Mentelrohr relativ gering ist, beträgt die größte
Durchbiegung 10 bei der einfachen Bohrwalze ein Vielfaches dieses Wertes.
In Fig. 3 sind die an den Enden des Trägerrohres und des Mantelrohres
fest angebrachten Lager 2 und 11 über Traversen 12 miteinander ver-
-5-
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bunden, auf die die Kräfte k zur Erzeugung des Quetschdruckes wirken.
Die Angriffsstellen 13 für die Kräfte h sind einstellbar, so daß sich
eine beliebige lastverteilung auf die Lager 2 und 11 erreichen läßt.
Die aufzubringenden Kräfte können durch hydraulische oder pneumatische
Druckzylinder erzeugt werden.
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Claims (2)
1./Anordnung an Quetschwalzen zum Abquetschen von Flüssigkeiten
aus Textilien, die aus einem an ihren beiden Enden gelagerten Trägerrohr und einem in ihrem Mittelteil mit dem Trägerrohr
verbundenen Mantelrohr zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffspunkte zum Einleiten der Quetschdrücke in das
Mantelrohr (5) in bezug auf die Walzenmitte einstellbar sind.
2. Quetschwalze in einer Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Enden des Mantelrohres (5)
Lager angeordnet sind, die über Traversen (12) mit den Lagern für das Trägerrohr bzw. die Trägerwelle (l) verbunden sind und
auf denen Drucklager (13) verschiebbar sind.
3· Quetschwalze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Erzeugung der den Quetschdruck bewirkenden Kräfte pneu matische
oder hydraulische Druckzylinder vorgesehen sind.
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Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681785197 DE1785197A1 (de) | 1968-08-23 | 1968-08-23 | Anordnung an Quetschwalzen zum Abquetschen von Fluessigkeiten aus Textilien |
| GB4146569A GB1208539A (en) | 1968-08-23 | 1969-08-20 | Improvements in or relating to roller assemblies |
| JP6680369A JPS4836226B1 (de) | 1968-08-23 | 1969-08-23 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| DE1785197A1 true DE1785197A1 (de) | 1972-01-05 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681785197 Pending DE1785197A1 (de) | 1968-08-23 | 1968-08-23 | Anordnung an Quetschwalzen zum Abquetschen von Fluessigkeiten aus Textilien |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4836226B1 (de) |
| DE (1) | DE1785197A1 (de) |
| GB (1) | GB1208539A (de) |
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| DE2646897A1 (de) * | 1976-10-18 | 1978-04-20 | Artos Meier Windhorst Kg | Anordnung zur regelung des anpressdruckes bei quetschwalzen |
| DE3431894A1 (de) * | 1983-10-13 | 1985-07-11 | Dübel, Jörg-Friedrich, 4150 Krefeld | Walze fuer die druckbehandlung von warenbahnen, insbesondere fuer ein quetschwerk zum gleichmaessigen entwaessern von textilen stoffbahnen |
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- 1969-08-20 GB GB4146569A patent/GB1208539A/en not_active Expired
- 1969-08-23 JP JP6680369A patent/JPS4836226B1/ja active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| JPS4836226B1 (de) | 1973-11-02 |
| GB1208539A (en) | 1970-10-14 |
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