DE1871478U - Rollfilmkamera mit doppelbelichtungssperre. - Google Patents
Rollfilmkamera mit doppelbelichtungssperre.Info
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Rollfilmkamera mit Doppelbelichtungssperre
Gegenstand der Feuerung ist eine Doppelbelichtungssperre für Rollfilmkameras, welche einen die Verbindung zwischen Filmtransport
und Verschlußaufzug herstellenden Schieber oder dergl. umfaßt ο Bs ist bereits eine Rollfilmkamera bekannt
mit einer Doppelbelichtungssperre und Kupplung zwischen Filmtransport und Verschlußaufzug unter Verwendung einer
Zahnstange, die beim Filmtransport eine hin- und hergehende Bewegung ausführt und dabei über ein Ritzel den Verschluß
spannt. Die Zahnstange steht dabei mit dem Aufzugsglied durch ein Getriebe mit Unterbrecherwirkung in Verbindung, so daß
sie bei oder nach dem Fortschalten des Filmes um eine Bildbreite eine Zwischenstellung einnimmt, wobei der Filmtransport
gesperrt ist, und daß die Zahnstange unter der Wirkung einer Feder erst dann in ihre Endlage weiterläuft und damit
den Filmtransport wieder freigibt, wenn der Verschluß ab-
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läuft. Diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß beim
Verschlußablauf die Zahnstange unter der Wirkung ihrer Rückstellfeder treibend auf den Ablauf des Verschlußaufzuges
und damit des Antriebsorgans des Verschlusses einwirkt, so daß eine erhebliche Beeinflussung der Belichtungszeiten
im Sinne einer unerwünschten Verkürzung zustande kommt„
Der Neuerung lag die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden. Gemäß der Neuerung wird dies dadurch erreicht,
daß der Schieber sowohl durch den ablaufenden Verschluß als auch durch den Kameraauslöser steuerbar ist« Dabei ist es
sinnvoll, daß der Schieber einerseits durch den ablaufenden Verschluß und andererseits durch den Kameraauslöser zum
Rücklauf in die Ausgangslage freizusetzen ist. Gemäß einer besonders zweckmäßigen neuerungsgemäßen Ausgestaltung wird
vorgeschlagen, daß der Schieber in an sich bekannter Weise eine Zahnstange umfaßt, die beim Filmtransport eine hin-
und hergehende Bewegung ausführt und dabei über ein Zahnrad den Verschluß spannt, und daß die Zahnstange in an sich bekannter
Weise mit dem Aufzugsglied durch ein Getriebe mit ünterbrecherwirkung in Verbindung steht, so daß der Schieber
bei oder nach dem Fortschalten des Filmes um eine Bildlänge eine Zwischenstellung einnimmt, wobei' der Filmtransport
gesperrt ist, und daß der Schieber in an sich bekannter Weise unter der Wirkung einer Feder steht und erst dann
durch das Aufzugsglied zum Weiterlaufen in die Endlage frei-
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setzbar ist, wenn der Yersehluß abläuft, und daß schließlich
ein durch die Auslösehandhabe steuerbarer Hebel vorsehen ist, durch welchen der Schieber während der Betätigung der
Auslösehandhabe bis zur freigäbe derselben gegen Weiterlaufen in die Endlage sperrbar ist« Dabei ist es zweckmäßig,
daß die Auslösehandhabe eine Steuerkante aufweist, welche bei Betätigung der Auslösehandhabe den Hebel zum Einfallen vor
einem Stift des Schiebers unter Wirkung der Feder freigibt und den Hebel beim Zurückgehen der Auslösehandhabe aus dem
Bewegungsbereich des Stiftes entfernt. Besonders günstig ist diese Anordnung dann, wenn die Auslösehandhabe einen konzentrisch
zum Objektiv angeordneten Ring umfaßt, an welchem die Steuerkante angeordnet ist. Yfeiterhin ist es zweckmäßig,
daß das Getriebe mit Unterbrecherwirkung aus einer Kupplungsklaue, einer mit dem Zahnrad verbundenen Verschlußspannwelle
und einem Anschlag der Verschlußspannachse besteht, wobei Kupplungsklaue und Anschlag sich je nach Bewegung oder
Sperrung der mit ihnen verbundenen Teile gegenseitig nachlaufen oder schieben können.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der feuerung werden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert»
Es zeigtj
Fig. 1 eine Ansicht einer neuerungsgemäßen Kamera von oben,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Kamera gemäß der Schnittlinie H-II der Figur 1.
- 4 MF 765
Im Kameragehäuse 1 ist die Filmtransportwelle 2 drehbar gelagert. Die Filmtransportwelle 2 ist mit einer eine Ausnehmung
3 und einen Stift 4 aufweisenden Schaltscheibe 5 fest verbunden. Im Gehäuse 1 ist um die Achse 6 drehbar ein
Sperrhebel 7 gelagert, welcher unter der Wirkung der Feder 8 steht und einen Sperrlappen 7a aufweist„ Ein mittels einer
Stift-Schlitz-Führung 9 und 10 verschiebbar geführter und
unter der Wirkung einer Feder 11 stehender Schieber 12 umfaßt eine Arbeitskante 12a, eine Zahnstange 12b und einen
Sperrstift 12c. Im Gehäuse 1 ist außerdem ein um die Achse 13 drehbarer Hebel 14 angeordnet, der unter der Wirkung
einer Feder 15 steht und eine Hase 14a sowie eine Anschlagkante 14b besitzt» Mit der Zahnstange 12b steht ein Zahnrad
16 in Eingriff, welches mit der Verschlußspannwelle 17 verbunden ist. Am anderen Ende der Verschlußspannwelle 17 ist
eine Kupplungsklaue 17a vorgesehen, welche mit der Versehlußspannachse
18, die einen Anschlag 18a für die Kupplungsklaue 17a trägt, in Eingriff steht. Der Auslösehebel 19 ist
mit einem Schaltring 19a verbunden, der eine Fase 19b und einen Anschlag 19c aufweist«
Zum Spannen des Verschlusses und zum Filmtransport wird die Filmtransportwelle 2 im Uhrzeigersinn verdreht. Dabei
wird über nicht dargestellte,an sich bekannte Mittel der Film um eine Bildlänge transportiert» Zugleich wirkt der
Stift 4 auf die Kante 12a ein und verschiebt den Schieber 12 in Richtung des Pfeiles 20. Hierbei wird über das Zahnrad 16
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die Verschlußspannwelle 17 nicht ganz einmal umgedreht= Bei
der ersten Teildrehung kommt die in Figur 2 rechts liegende Kante der Kupplungsklaue 17a oben am Anschlag 18a zur
Anlage. Bei der weiteren Bewegung nimmt nun die Kupplungsklaue 17a die Verschlußspannachse 18 über den Anschlag 18a
entgegen dem Uhrzeigersinn mit, wobei der Verschluß in an sich bekannter Weise gespannt wird« Der Verschluß ist dabei
so ausgebildet, daß die Verschlußspannachse 18 erst während des Verschlußablaufs in ihre Ausgangslage zurückkehrte Am
Ende der Filmtransportbewegung läuft die Filmtransportwelle 2 entgegen dem Uhrzeigersinn in an sich bekannter Weise in
ihre Ausgangslage zurück. Da der- Sperrhebel 7 nicht mehr mit seiner Kante 7b am Schieber 12 anliegt, gleitet er mit
seinem Sperrlappen 7a gegen Ende der Rücklaufbewegung der Filmtransportwelle 2 in die Ausnehmung 3 der Schaltscheibe 5«.
Fun ist die Filmtransportwelle 2 gegen einen neuerlichen Filmtransport gesperrt» Unter der Wirkung der Feder 11 ist
der Schieber 12 bestrebt, dem Stift 4 bei der Rücklaufbewegung der Filmtransportwelle 2 zu folgen. Dies ist jedoch
nur in einem geringen Umfang möglich, da die Kupplungsklaue 17a dann wieder die in Figur 2 gezeigte Stellung gegenüber
dem Anschlag 18a einnimmt. Der Anschlag 18a geht aber erst bei Verschlußablauf in seine Ausgangsstellung zurück. Wird
nun durch Drücken des Auslösers 19 in Richtung des Pfeiles der Verschluß über die Nase 19b und den Verschlußhebel 21
ausgelöst, so wird noch vor der Verschlußauslösung über die
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Kante 19c der Hebel 14 freigegeben. Dieser klinkt nun hinter dem Stift 12c ein und verhindert somit, daß der Schieber
unter der Wirkung der leder 11 über die Kupplungsklaue 17a und die Verschlußspannachse 18 beschleunigend auf den Verschlußantrieb
einwirken kann. So läuft beim Verschlußablauf der Anschlag 18a zusammen mit der Verschlußspannachse
18 frei im Uhrzeigersinn ab, bis am Ende des Verschlußablaufs der Anschlag 18a auf der anderen Seite der Kupplungsklaue 17a zur Anlage kommt. Wird nun der Auslöser 19 zum
Rücklauf unter der Wirkung der Jeder 23 freigegeben, so wird
über die Kante 19c der Hebel 14 entgegen der Wirkung der Feder 15 verschwenkt und dabei der Stift 12c freigesetzt.
Nun läuft der Schieber 12 unter der Wirkung seiner Feder 11
ab, wobei die Kupplungsklaue 17a wieder gegenüber der Versehlußspannachse
18 eine Teildrehung vollführt, bis sie die in den figuren gezeigte Ausgangsstellung einnimmt» Dabei
ist auch der Schieber 12 in die in den Figuren dargestellte Ausgangsstellung zurückgekehrt, so daß seine Kante 12b
gegen die Kante 7b des Hebels 7 drückt und den Hebel 7 aus der Sperrstellung der Schaltscheibe 5 verschwenkt <, Somit
kann der Film wieder transportiert und der Verschluß von neuem gespannt werden durch Drehen der Filmtransportwelle
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann z.B. durch Änderung
der Bogenlänge der Kupplungsklaue 17a oder des Anschlages 18a oder durch Änderung der Zahnradübersetzung der Winkel, den
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die jeweilige Teildrehung betragen soll, verändert werden und somit genau dem Spannweg der Verschlußspannachse 18
des jeweils für den Einbau vorgesehenen Verschlusses angepaßt werden. An die Stelle einer Stift-Schlitz-Führung 19
können zur Gewährleistung einer einwandfrei geradlinig gelagerten Bewegung des Schiebers 12 mehrere solcher Stift-Schlitz-Führungen
oder andere G-eradführungsmittel treten» Außerdem könnte an die Stelle des Schiebers 12 auch ein
Hebel treten, wobei die Zahnstange und das Zahnrad als Kronenräder oder Kegelräder auszubilden wären.
- Schutzansprüche -
Claims (1)
- RAJGO 282*29.11.62.Schutzansprücheβ Rollfilmkamera mit Doppelbelichtungssperre und einem die Verbindung zwischen Filmtransport und Yerschlußaufzug herstellenden Schieber oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (12) sowohl durch den ablaufenden Verschluß als auch durch den Kameraauslöser (19) steuerbar ist.Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (12) einerseits durch den ablaufenden Verschluß und andererseits durch den Kameraauslöser (19) zum Rücklauf in die Ausgangslage freizusetzen ist»ο Rollfilmkamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (12) in an sich bekannter Weise eine Zahnstange (12b) umfaßt, die beim Filmtransport eine hin- und hergehende Bewegung ausführt und dabei über ein Zahnrad (16) den Verschluß spannt, und daß die Zahnstange (12b) in an sich bekannter Weise mit dem Aufzugsglied (18) durch ein Getriebe (17a, 18a) mit Unterbrecherwirkung in Verbindung steht, so daß der Schieber (12) bei oder nach dem Portschalten des Ulmes um eine Bildlänge eine Zwischenstellung einnimmt, wobei der Filmtransport über einen Hebel (7) gesperrt ist, und daß_ 9 - · ■·'■MF 765der Schieber (12) in an sich bekannter Weise unter der Wirkung einer Feder (11) steht und erst dann durch das Aufzugsglied (18) zum Weiterlaufen in die Endlage freisetzbar ist, wenn der Verschluß abläuft, und daß schließlich ein durch die Auslösehandhabe (19) steuerbarer Hebel (14) vorgesehen ist, durch welchen der Schieber (12) während der Betätigung der Auslösehandhabe (19) bis zur Freigabe derselben gegen Weiterlaufen in die Endlage sperrbar ist.4« Rollfilmkamera nach einem der Torhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösehandhabe (19) eine Steuerkante (19c) aufweist, welche bei Betätigung der Auslösehandhabe (19) den Hebel (14) zum Einfallen vor einem Stift (12c) des Schiebers (12) unter der Wirkung der Feder (15) freigibt und den Hebel (14) beim Zurück- •t gehen der Auslösehandhabe aus dem Bewegungsbereich des Stiftes (12) entfernt.5. Rollfilmkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösehandhabe (19) einen konzentrisch zum Objektiv angeordneten Ring (19a) umfaßt, an welchem die Steuerkante (19c) angeordnet ist»- 10 - /-7Mf 7656. Rollfilmkamera nach einem der Torhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe mit Unterbrecherwirkung aus einer Kupplungsklaue (17a), einer mit dem Zahnrad (16) verbundenen Yerschlußspannwelle (17) und einem Anschlag (18a) der Verschlußspannachse (18) besteht, wobei Kupplungsklaue (17a) und Anschlag (18a) sich je nach Bewegung oder Sperrung der mit ihnen verbundenen Teile (12, 16, 17 bzw. 18, 21) gegenseitig nachlaufen oder schieben können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA19204U DE1871478U (de) | 1962-11-29 | 1962-11-29 | Rollfilmkamera mit doppelbelichtungssperre. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA19204U DE1871478U (de) | 1962-11-29 | 1962-11-29 | Rollfilmkamera mit doppelbelichtungssperre. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1871478U true DE1871478U (de) | 1963-05-02 |
Family
ID=33137343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA19204U Expired DE1871478U (de) | 1962-11-29 | 1962-11-29 | Rollfilmkamera mit doppelbelichtungssperre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1871478U (de) |
-
1962
- 1962-11-29 DE DEA19204U patent/DE1871478U/de not_active Expired
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