DE1019906B - Photographische Kamera - Google Patents
Photographische KameraInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit einer durch eine hin- und herbewegbare Schalthandhabe
betätigbaren Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung und einer Verschlußauslösetaste
sowie einer Wechselsperre zwischen der Schalthandhabe und der Auslösetaste. Meist ist, mit Bezug auf
die Längsausdehnung der Kamera betrachtet, die eine Handhabe an der einen Seite der Kamera, die andere
Handhabe an der anderen Seite angeordnet. Neuere Bauarten zeigen zum Zwecke möglichst rascher Herstellung
der Aufnahmebereitschaft für den Filmtransport und das Verschlußspannen eine sehr rasch
und leicht zu betätigende Vorrichtung, beispielsweise einen Schwenkhebel oder eine Schaltstange.
Durch Einbau von Doppelbelichtungs- und FiImschältsperrwerken
in Kameras wird erreicht, daß jeweils nur immer eine der beiden Handhaben betätigt
werden kann, also entweder die für die Filmfortschaltung und Verschlußspannung oder die für die Verschlußauslösung.
Dies liegt im Sinne der ganzen Funktion des Kameramechanismus. Beim Tätigen der Aufnahme richtet der Photographierende sein Augenmerk
naturgemäß besonders stark auf das zu photographierende Objekt, und er ist bestrebt, die Aufnahme
im richtigen Augenblick zu tätigen, insbesondere bei bewegten Objekten. Dabei können Bedienungsfehler
auftreten.
Insbesondere ist es möglich, daß der Photographierende die Auslösetaste eingedrückt hat und versehentlich
in der eingedrückten Stellung beläßt, indem er seinen Finger nicht wieder von ihr abhebt, daß er in
diesem Zustand aber bereits, beispielsweise um rasch die nächste Aufnahme vornehmen zu können, die
Fortschaltung des Films mit der anderen Handhabe bewerkstelligt. In solch einem Falle, wenn also das
Spannen des Verschlusses vorgenommen wird, während der Auslösemechanismus sich noch in der
Betätigungsstellung befindet, sind die erwähnten Doppelbelichtungs- und Filmschaltsperrwerke eben
wegen der noch eingedrückten Auslösetaste ausgeschaltet. Beim Rückgehen der Filmschalt- und Verschlußspanneinrichtung
in ihre Ausgangslage kann es dabei eintreten, daß sich die Verschlußlamellen teilweise
oder ganz öffnen; bei langsamem Rückgang der Filmschalt- und Verschlußspanneinrichtung in ihre
Ausgangslage kann es sogar vorkommen, daß der Verschluß teilweise offen stehenbleibt. Dabei entstehen
Fehlbelichtungen, denn der Film wurde um eine Bildlänge weiter geschaltet und wurde vor der Tätigung
einer neuen Aufnahme bereits belichtet.
Die Erfindung dient der Sicherung des Kameramechanismus gegen die Möglichkeit solcher Fehlbelichtungen,
die, wie vorstehend ausgeführt, trotz vorgesehener Doppelbelichtungs- und Filmschaltsperr-Photographische
Kamera
Anmelder:
Voigtländer Aktiengesellschaft,
Braunschweig, Berliner Str. 53
Braunschweig, Berliner Str. 53
Arnold Dörr, Braunschweig,
Willi Reiche, Braunschweig-Gliesmarode,
und Karl-Günter Behr, Braunschweig,
sind als Erfinder genannt worden
werke auftreten können. An einer photographischen Kamera der eingangs genannten Art ist eine wechselweise
auf die beiden Schalthandhaben wirksame Sperrvorrichtung vorgesehen, die erfindungsgemäß die eine
der beiden Handhaben jeweils erst dann freigibt, wenn die andere wieder völlig in ihre Ausgangslage zurückgekehrt
ist. Dadurch ist insbesondere verhindert, daß die Filmfortschaltung und die Spannung des Verschlusses
schon vorgenommen werden können, wenn die Auslösetaste noch eingedrückt ist. Zweckmäßigerweise
ist zwischen den beiden Schalthandhaben ein Schieber angeordnet, der durch die Betätigung jeder
der Handhaben so bewegbar ist, daß er jeweils die nicht betätigte Handhabe in deren Ruhelage verriegelt.
Man kann also den Film nur fortschalten und dabei den Verschluß spannen, wenn die Auslösetaste sich in
der ausgefahrenen Ruhelage befindet. Andererseits kann man während der Betätigung der Handhabe für
den Filmtransport und für die Verschlußspannung die Auslösetaste nicht betätigen bzw. eindrücken. Die
letztgenannte Sperrung ist an sich bekannt. Bei der Erfindung wird diese bekannte Sperrung erweitert
durch die Sperrung der Filmtransport- und Verschlußhandhabe im genannten Zeitpunkt.
Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der besagte Schieber un-
mittelbar mit den Handhaben zusammenarbeitet und bei der Betätigung der einen in die Sperrlage für die
andere verschoben wird. Zu diesem Zweck besitzt der genannte Sperrschieber an beiden Enden Schrägflächen,
durch die er beim Betätigen der Handhaben selbsttätig verschoben werden kann.
Eine auf den Sperrschieber drückende Blattfeder verhindert ein Hin- und Herschieben des Sperrschiebers,
wenn sich die Kamera in der Aufnahmebereitschaftsstellung befindet.
709' 806/197
Besonders einfach läßt sich die Erfindung bei solchen Kameras anwenden, bei denen für die Filmfortschaltung
und Verschlußspannung eine in den Kamerakörper hineinzuschiebende Schaltstange angeordnet
ist. Sie läßt sich jedoch auch bei den eingangs erwähnten Kameras mit Schwenkhebeln, die für
diesen Vorgang angeordnet sind, anbringen oder auch bei anderen Konstruktionen der Filmfortschaltung und
Verschlußspannungshaiidhabe.
Fig. 2 zeigt in einem gegenüber Fig. 1 vergrößerten Maßstab eine schaubildliche Ansicht des Sperrgetriebes.
In beiden Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die Fig. 1 zeigt die Lage der
Teile bei eingedrückter Verschlußauslösetaste und dadurch gegen Betätigung gesperrter Schaltstange für
den Filmtransport und Verschluß aufzug. In Fig. 2 ist in ausgezogenen Linien die Lage der Teile bei ein-
Der Sperrschieber besitzt für seine Betätigung auf io gedrückter Schaltstange und dadurch gegen Betätigung
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der Seite der Verschlußauslösetaste zweckmäßig einen aufwärts gestellten Lappen od. dgl. mit einer Schrägfläche,
die in den Weg einer Verschlußtaste hineinragt, welche zu diesem Zweck einen dicken oberen Teil und
einen dünnen unteren Bolzen besitzt. Beim Eindrücken dieser Taste kommt der genannte dickere Teil mit der
Schrägfläche des erwähnten Lappens in Eingriff und verdrängt diesen und damit den Sperrschieber beim
weiteren Eindrücken in Richtung auf die Kameraseite hin, d. h. der Sperrschieber wird zum Eingriff in die
Sperreinrichtung der Schaltstange für Filmtransport und Verschlußspannung gebracht.
Am anderen Ende des Sperrschiebers, der beispielsweise flach auf einer Zwischenwand des Kamerakörpers
aufliegt bzw. längs ihr geführt ist, befindet sich die andere der erwähnten Schrägflächen. Im Falle
einer Kamera mit Schaltstange für die Betätigung des Filmtransports und der Verschlußspannung tritt diese
Schrägkante bei der vorerwähnten Verschiebung des Sperrschiebers in eine Ausfräsung dieser Schaltstange
ein, welche sich bei ausgefahrener Stange dem Schieber gegenüber befindet. Diese Ausfräsung ist vorteilhaft
so gestaltet, daß sie eine etwa ebene Grundfläche besitzt und an der nach oben zeigenden Seite einen
Schrägverlauf nach oben bis zum Außenumfang dieser Schaltstange aufweist. Beim Eindrücken der Stange
gelangt die erwähnte schräge obere Fläche der ausgefrästen Aussparung mit der Schrägfläche des Sperrschiebers
in Eingriff, und bei weiterem Eindrücken verdrängt sie den Schieber so weit, bis dieser der Eindrückbetätigung
nicht mehr im Wege steht.
Die letztgenannte Verriegelung läßt sich in sinngemäßer konstruktiver Wandlung auch bei anderen
Konstruktionen der Handhabe für das Filmschalten und Verschlußspannen im Rahmen der Erfindung anwenden.
Beispielsweise würde bei einem schwenkbaren Schalthebel an dessen Achse eine Kurve od. dgl. anzubringen
sein, welche bei Beginn der Verschwenkung dieses Schalthebels den Sperrschieber verschiebt und
gegen die Auslösetaste hin verbringt. Es ist dabei möglich, dafür zu sorgen, daß die genannte Kurve
od. dgl. so ausgebildet ist, daß der Sperrschieber nur dann in eine verriegelnde Stellung gelangen bzw. eintreten
kann, wenn der erwähnte Schalthebel in seine Ausgangslage zurückgebracht worden ist. Auf die
Schrägfläche an diesem Ende des Sperrschiebers kann gegebenenfalls in diesem Falle verzichtet werden,
wenn dafür gesorgt ist, daß die Verdrängung beim Schalthub mit Sicherheit und ohne Störung durch die
Kurve od. dgl. bewerkstelligt wird.
Nachfolgend wird an Hand zweier Abbildungen die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel weiter erläutert,
bei welchem eine Kamera zugrunde gelegt ist, deren Filmfortschaltung und Verschluß spannung
durch eine in die Kamera eindrückbare Schaltstange ausgeführt wird.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht eine photographische Kamera, durch deren teilweise aufgebrochene
Vorderwandung hindurch die Sperrvorrichtung erkennbar ist;
gesperrter Verschlußauslösetaste dargestellt und in gestrichelten Linien die in Fig. 1 gezeichnete Stellung
der Teile angedeutet.
Es bezeichnen 10 eine Zwischenwand des Kameragehäuses,
11 die Auslösetaste, 12 die Schaltstange für die Betätigung des Filmtransportes und der Verschlußspannung.
13 ist der Sperrschieber, welcher die Verriegelungen wechselweise ausführt. Er liegt parallel
zur Zwischenwand 10 und läuft mittels seiner Schlitze 14, 15 an den Bolzen 16 und 17. Die Blattfeder 18
drückt den Sperrschieber 13 nieder und hält ihn mit mäßiger Kraft in seiner jeweiligen Stellung. Sie ist
anderen Endes durch einen Bolzen 19 an der Zwischenwand 10 ortsfest gehalten. Der Schieber besitzt einen
Endes einen abgewinkelten Lappen 20 mit einer Schrägfläche 21, anderen Endes einen ausgekragten
ebenen Lappen 22 mit einer Schrägfläche 23.
Die Auslösetaste 11 besitzt einen Bund 24 oberhalb ihres zum Verschlußauslösehebel führenden Teiles 25.
Die Schaltstange 12 für das Filmtransport- und Verschlußspanngetriebe
weist auf der dem Schieber 13 zugekehrten Seite eine Einfräsung 26 auf, die nach
unten hin eben ist und nach oben hin eine schräge oder kurvenförmig ausgebildete Gleitfläche 27 besitzt.
Der Sperrschieber 13 ist in Fig. 2 in ausgezogenen Linien in der Stellung gezeichnet, in welcher er die
Betätigung der Auslösetaste 11 verhindert. Für den Benutzer der Kamera ist das ein Zeichen dafür, daß
die Filmfortschaltung erst noch zu Ende geführt und der Verschluß gespannt werden muß. Dies ist in der
gezeichneten Situation ohne weiteres möglich, denn der Lappen 22 des Sperrschiebers 13 befindet sich
außerhalb der bereits in die Kamera hinein versenkten Einfräsung 26 der Schaltstange 12. Nun wird die
Schaltstange 12 weiter eingedrückt, der Film also um die volle Bildlänge weitergeschaltet und der Verschluß
gespannt. Wenn die Schaltstange 12 wieder in die Ausgangslage hochgetreten ist, die in Fig. 2 mit
gestrichelten Linien dargestellt ist, steht die Ausfräsung 26 dem Lappen 22 des Schiebers 13 gegenüber.
Nunmehr kann photographiert werden. Die Auslösetaste 11 wird niedergedrückt, dabei verdrängt ihr
Bund 24 durch Auftreffen auf die Schrägfläche 21 des hochstehenden Lappens 20 des Sperrschiebers 13
diesen Sperrschieber 13 nach der in der Zeichnung rechten Seite, wodurch sein Lappen 22 in die Ausfräsung
26 der Schaltstange 12 eintritt. Diese Stellung ist in gestrichelten Linien angedeutet. Der Bund 24
der Auslösetaste 11 steht dabei, wie ersichtlich, vor der linken senkrechten Kante des Lappens 20 vom Sperrschieber
13, so daß es formschlüssig unmöglich gemacht ist, daß der Schieber 13 mit seinem Lappen 22 aus der
Ausfräsung 26 herausgeschoben werden kann. Sollte der Photographierende versehentlich versuchen, noch
bei eingedrückter Auslösetaste 11 bereits die Schaltstange 12 einwärts zu drücken, so stößt die Schrägfläche
27 der Ausfräsung 26 auf die Schrägfläche 23 des Lappens 22 vom Sperrschieber 13, und da der
Sperrschieber 13 aus den genannten Gründen unverschieblich ist, besteht eine Sperrung der Schaltstange
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gegen Eindrücken. Erst wenn die Auslösetaste 11 losgelassen wird und selbsttätig wieder in die mit ausgezogenen
Linien gezeichnete Bereitschaftslage hochgegangen ist, gibt ihr Bund 24 den Lappen 20 des
Schiebers 13 frei, und erst dann kann die Schaltstange einwärts gedrückt werden, wobei sie mit ihrer
schrägen Fläche 27 auf die Schrägfläche 23 des Sperrschiebers 13 verschiebend einwirkt, wobei der Sperrschieber
13 in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage gelangt. Das Spiel beginnt in der beschriebenen
Weise von neuem.
Claims (7)
1. Photographische Kamera mit einer durch eine hin- und herbewegbare Schalthandhabe betätigbaren
Filmtransport- und Verschlußspannvorrichtung und einer Verschlußauslösetaste sowie einer
Wechselsperre zwischen Schalthandhabe und Auslösetaste, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselweise
auf Schalthandhabe und Auslösetaste wirksame Sperrvorrichtung, die eine dieser Handhaben
jeweils erst dann freigibt, wenn die andere wieder völlig in ihre Ausgangslage zurückgekehrt ist.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Handhaben ein Schieber
angeordnet und durch die Betätigung jeder der Handhaben so bewegbar ist, daß er jeweils die
nicht betätigte Handhabe in deren Ruhelage verriegelt.
3. Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber unmittelbar mit
beiden Schalthandhaben zusammenarbeitet.
4. Kamera nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Schalthandhabe für die
Filmfortschaltung und die Verschlußspannung eine in den Kamerakörper hineinschiebbare Schaltstange
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (13) an den mit den beiden Schalthandhaben
(11, 12) in Verbindung tretenden Stellen mit Schrägflächen (21, 23) versehen ist, auf die an den
Schalthandhaben (11, 12) befindliche Steuerflächen (24, 27) derart einwirken, daß bei der Betätigung
einer jeden Schalthandhabe der Schieber (13) in eine Lage verbracht wird, in der die der anderen
Schalthandhabe zugekehrte Schrägfläche in eine an dieser Schalthandhabe befindliche Raste od. dgl.
eingreift, wodurch diese Schalthandhabe in ihrer Ruhelage verriegelt ist.
5. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (13) an der mit der
Verschluß auslösetaste (11) zusammenarbeitenden Seite einen abgewinkelten, mit einer Schrägfläche
(21) versehenen Lappen (20) besitzt, wobei die Schrägfläche (21) in der Ruhelage der Verschlußauslösetaste
(11) bei einer Betätigung der Schaltstange (12) für Filmtransport und Verschlußaufzug
unter einen an der Verschlußauslösetaste (11) befindlichen Bund (24) tritt, wodurch die Verschlußauslösetaste
(11) in ihrer Ruhelage dadurch verriegelt ist, daß der Schieber (13) mit seiner mit
der Schaltstange (12) zusammenarbeitenden Seite
(22) für die Zeitdauer der Betätigung dieser Schaltstange (12) durch Anlage an die Schaltstange
(12) in seiner Verriegelungsstellung gehalten ist, und wobei die Schaltstange (12) eine in ihrer
Ruhelage im Bewegungsbereich des Schiebers (13) liegende Aussparung (26) besitzt, in die der
Schieber (13) für die Zeitdauer der Betätigung der Verschlußauslösetaste (11) durch Einwirken des
an ihr befindlichen Bundes (24) auf die Schrägfläche (21) am Lappen (20) des Schiebers (13)
verbracht und durch Anlage des Lappens (20) am Bund (24) gehalten ist.
6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schaltstange (12) für den
Filmtransport und Verschluß aufzug befindliche Aussparung (26) für den Eintritt des Schiebers
(13) eine rechtwinklig zur Schaltstangenachse verlaufende Grundfläche und eine von dieser aus zum
Außenumfang der Schaltstange aufsteigende Schrägfläche (27) besitzt.
7. Kamera nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (13) in einer Stift-Schlitz-Führung
(14,15,16,17) an einer Zwischenwand
(10) des Kameragehäuses geführt ist, wobei eine Blattfeder (18) ihn in seiner jeweiligen Lage
zu halten bestrebt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©70580:5/197 11.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11120A DE1019906B (de) | 1956-08-27 | 1956-08-27 | Photographische Kamera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11120A DE1019906B (de) | 1956-08-27 | 1956-08-27 | Photographische Kamera |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1019906B true DE1019906B (de) | 1957-11-21 |
Family
ID=7573347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV11120A Pending DE1019906B (de) | 1956-08-27 | 1956-08-27 | Photographische Kamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1019906B (de) |
-
1956
- 1956-08-27 DE DEV11120A patent/DE1019906B/de active Pending
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