DE1073298B - Anordnung an Rollfilm kameras - Google Patents
Anordnung an Rollfilm kamerasInfo
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- DE1073298B DE1073298B DENDAT1073298D DE1073298DA DE1073298B DE 1073298 B DE1073298 B DE 1073298B DE NDAT1073298 D DENDAT1073298 D DE NDAT1073298D DE 1073298D A DE1073298D A DE 1073298DA DE 1073298 B DE1073298 B DE 1073298B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
Bei heutigen Kameras ist es üblich, den Filmvorschub und den Verschluß aufzug durch eine geraeinsame
Handhabe gleichzeitig zu betätigen. Außerdem ist es unter anderem erforderlich, an Sicherungsmittel
gegen Falschbedienung eine sogenannte Doppelbelichtungs- bzw. Doppelspannsperre vorzusehen. Hierzu
sind besondere Elemente, wie Hebel, Rasten, Federn, Sperren usw., notwendig, die besonders hergestellt
und zusätzlich montiert werden müssen. Als Handhabe, die mit dem Vorschubelement zum Filmtransport
und Verschlußaufzug gekuppelt ist, dienen entweder schwenkbare Hebel oder verschiebbare Stößel.
In den meisten Fällen ist diese Handhabe etwas umständlich zu bedienen, und zwar beispielsweise mit
dem Daumen an der Apparateunterseite, durch Verdrehen der Hand od. dgl., in den wenigsten Fällen
kann hierbei der Apparat mit der gleichen Hand sicher festgehalten werden, was bei Schnappschüssen, aufeinanderfolgenden
Sportaufnahmen u. ä. aber unerläßlich ist, um den genauen Zeitpunkt und einen richtigen
Bildausschnitt zu erfassen.
F.S ist eine Kamera bekanntgeworden, bei der eine Drehung des Schaltknopfes zum Filmtransport um
mehr als 360° möglich ist. Hierbei ist eine in üblicher Ausführungsform-gestaltete einseitig wirkende Sperre
angebracht.
Bei einer anderen Kamera ist der zum ständigen Transport dienende Schalthebel über eine Steuerscheibe
und ein Zwischengetriebe so mit der Aufwickelspule gekoppelt, daß sich die letztere um eine
von Hub zu Hub des jeweils nach ihrer Durchmesserzunahme verringerten Winkel dreht. Die hierbei verwendete
exzentrisch ausgebildete Steuerscheibe, wirkt ebenfalls in der Art einer seitlichen Rastensperre.
Diese beiden hier beschriebenen Kameraausführungen enthalten aber keine Lösung, bei der der Filmvorschub
und der Verschlußaufzug durch eine gemeinsameJHandhabung
betätigt wird. Bei der erfindungsgemaßen Rollfilmkamera, bei der Filmtransport und \rerschluß aufzug
gemeinsam vom Vorschub einer Zahnstange abgeleitet wird/. die nach vollzogener Schaltung im
Leerlauf unter, der Wirkung einer.' Feder in ihre Ausgangsstellung zurückgeht, ist zjirn. Antrieb, der
Zahnstange eine an der. Kameraseitenwand. nur eine
zur Objektivachse parallele Achse schwenkbare, in'der Ausgangsstellung klappenartig abstehende Handhabe
vorgesehen, die während ihres Arbeitshubes die Zahnstange vor sich herschiebt, sie am Ende "des Hubes
aber zum Rücklauf freigibt, während die Handhabe selbst in dieser Endstellung bis zur Betätigung des
Verschluß auslösers verriegelt bleibt.
Diese erfindungsgemäße Ausführungsform hat im wesentlichen für Kleinstbildkameras. Bedeutung, d. h.
für solche, die mit Filmabmessungen von 16 mm und
Anordnung an Rollfilmkameras
Anmelder: .
Badisdie Weberei G.m.b.H.,
Lahr (Schwärzw.), Lotzbeckstr. 13
Lahr (Schwärzw.), Lotzbeckstr. 13
Armin Pohlenz, Lahr (Schwärzw.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
geringer arbeiten. Schon hierdurch ist die Aufgabe
gestellt, den Aufbau mit einfachen Mitteln durchzuführen, gleichzeitig aber die Sicherungen vorzunehmen,
die auch bei Normalbildkameras vorhanden sein müssen. Durch die oben gekennzeichnete Ausfüh-
a5 rungsform ist dies in vollem Umfang gelungen. Die
Sicherungsmittel können mit einer wesentlichen kleineren Anzahl von Einzelteilen angebracht werden,
.. als dies bei den normalen Bildkameras der Fall. ist,
was sich nicht nur auf den Umfang der Kamera, sondem vor allem auch auf das Gewicht auswirkt und
erst dadurch die Verwendung" des Schmalfilmes zur Geltung kommt. Es ist keine besondere Doppelbelichtungssperre
erforderlich, sondern diese wird durch den Filmtransporthebel gebildet, der gleichzeitig zum Ver-
Schlußaufzug dient. . . "
Durch die Erfindung ist gleichzeitig eine wichtige
Aufgabe gelöst, nämlich die bequeme Durchführung einer schnellen Schnappschußfolge, Bei den heutigen
'' Kameras muß der Belichtungs- und Entfernungsmesser
im oberen Teil des Gehäuses untergebracht; wer den, so
daß hier kein Platz für den Filmtransport bleibt, der mit den Seitenrölleri in den unteren Teil des Gehäuses
, verlegt werden muß. Der Antrieb des Filmtransportes erfolgte bisher in vielen Fällen durch Schwenkhebel,
4S die an die Filmspule drehbar gelagert sind. Anderer-
_ seits hat man auch vorgeschlagen, den Antrieb zentrisch
zum Objektiv anzuordnen. Beide Ausführungsformen sind in der Handhabung bzw. in der Handstellung
sehr unbequem, so daß sich eine schnelleSchußfolge damit nicht erzielen läßt. Diese beiden Aufgaben
sind in vollem Umfange durch die oben gekennzeichnete Erfindung gelöst. Es muß hierzu noch erwähnt
werden, daß bei der Aufnahme bzw. im Moment des Auslösens die Filmspule nicht ungewollt zurück-
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schnellen kann, da sie noch unter der Wirkung der relativ schwachen Feder steht und so von der Hand
mühelos im eingedrückten Zustand gehalten werden kann. Dies hat den Vorteil, daß der Amateur mit Absicht
nach dem Auslösen die Handhabe noch eingeschoben lassen kann, indem er mit der Haltehand
die Handhabe eingedrückt läßt und den Auslöser nach Zurückgehen des Vorschubelementes wieder in dieser
Ausgangsstellung zurückgehen läßt. Die Kamera weist somit kein störendes, nach außen abstehendes Spannelement
auf. Zur Durchführung des nachfolgenden Schnappschusses wird lediglich der Handballen etwas
angehoben und wieder beigezogen, wodurch der nachfolgende Vorschub und der Spannvorgang bewirkt ist.
In besonderer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kupplung zwischen Handhabe und
Zahnstange durch einen federbelastenden Mitnehmer gebildet ist, der zum Trennen der Kupplung nach
Vollendung des Arbeitshubes mit einem gehäusefesten Steuermittel zusammenwirkt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch eine Kamera mit einer erfmdungsgemäßen Anordnung,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch die Kamera gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen ähnlichen Querschnitt in einer anderen Betriebsstellung.
Die in dem Kameragehäuse 1 gelagerte Filmspule oder Kassette 2 ist mit einem Zahnritzel zum Antrieb
verbunden. Desgleichen ist der in der Zeichnung nicht dargestellte Kameraverschluß unter Zwischenschaltung
von Übertragungsmittel mit einem Zahnritzel 4 verbunden, und beide Ritzel stehen mit dem
verschiebbar gelagerten Vorschubelement 5, das an den entsprechenden Stellen mit Zahnstangenabschnitten
6 und 7 versehen ist, im Eingriff. Das Vorschubelement ist gegenüber dem Gehäuse durch eine Feder 8
abgestützt, die es in der in Fig. 1 eingezeichneten Stellung hält. Die Betätigung des Elementes 5 zum
Filmtransport und Verschlußaufzug erfolgt durch die Handhabe 9. die um die Achse 10 an der Außenseite
des Kameragehäuses klappenartig schwenkbar befestigt und durch eine Feder 11 belastet ist. Am freien
Ende der Handhabe 9 ist eine Stoßstange 12 angelenkt, die in das Kameragehäuse im Bereich des Vorschubelementes
5 eingeführt ist. Eine Kupplung zwischen der Stange 12 und dem Element 5 erfolgt durch
einen schwenkbaren und federbelasteten, auf der Stange 12 sitzenden Mitnehmer 13, der mit einer Nase
14 mit einem Flansch 15 des Vorschubelementes, aber lediglich in Arbeitsrichtung, zusammenwirkt. Wird
nämlich die Handhabe 9 in Pfeilrichtung 16 geschwenkt und damit die Stoßstange in der gleichen
Richtung verschoben, so wird das Vorschubelement 5 durch den Mitnehmer 13 bzw. dessen Nase 14 in derselben
Richtung mitgenommen und der Filmtransport und Verschlußaufzug bewerkstelligt. Gelangen die beiden
Elemente in ihre Endstellung, so gleitet die Schrägfläche 17 des Mitnehmers 13 an der entsprechenden
gehäusefesten Gegenfläche 18 auf, wird entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn geschwenkt und damit das
Vorschubelement 5 freigegeben, so daß es nach seiner Arbeitsleistung durch die Feder 8 wieder in seine Ausgangsstellung
gelangt. Diese Situation zeigt Fig. 3. Die Stoßstange 12 wird hierbei durch einen Riegel 19,
der durch eine Feder 20 belastet ist und an der Gehäusewand 21 schwenkbar gelagert ist, gesperrt, indem
dieser in eine entsprechende Nut 22 der Stoßstange 12 eingreift, so daß damit die letztere und die
ίο Handhabe in der eingefahrenen Stellung gehalten
werden, während das Vorschubelement, wie schon erwähnt, bereits wieder seine Ausgangsstellung eingenommen
hat. Wenn der Amateur, der während dieser Vorgänge mit der Aufnahme beschäftigt ist,
nunmehr den Verschluß auslöst, wird durch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Übertragungsmittel der
Riegel 19 gegen die Feder 20 angehoben und damit die Stoßstange freigegeben, so daß auch diese wieder
in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Wie ge-
ao sagt, kann diese Rückführung aber erst erfolgen, wenn der Verschluß ausgelöst wurde, so daß damit
eine doppelte Belichtung bzw. ein doppeltes Spannen des Verschlusses ausgeschaltet ist. Beim Zurückgang
der Stoßstange 12 schwenkt zunächst der Mitnehmer
as 13 nach Lösen der Schrägflächen 17 und 18 wieder in
seine Normallage, um vor Erreichen der Ausgangsstellung nochmals durch eine weitere Schrägfläche 23
über die Oberkante des Flansches 15 des bereits in der Ausgangsstellung befindlichen Vorschubelementes 5
durch nochmaliges Schwenken hinwegzugleiten, um sich schließlich wieder mit der Nase 14 hinter den
Flansch 15 zu setzen, wie es in Fig. 2 dargestellt und bereits beschrieben ist.
Claims (2)
1. Rollfilmkamera, bei der Filmtransport und Verschlußaufzug gemeinsam vom Vorschub einer
Zahnstange abgeleitet sind, die nach vollzogener Schaltung im Leerlauf unter der Wirkung einer
Feder in ihre Ausgangslage zurückkehrt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Zahnstange
eine an der Kamerasei ten wand nur eine zur Objektivachse
parallele Achse schwenkbare, in der Ausgangsstellung klappenartig abstehende Handhabe
vorgesehen ist, die während ihres Arbeitshubes die Zahnstange vor sich herschiebt, sie am Ende des
Hubes aber zum Rücklauf freigibt, während die Handhabe selbst in dieser Endstellung bis zur Betätigung
des Verschlußauslösers verriegelt bleibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen Handhabe
und Zahnstange durch einen federbelasteten Mitnehmer gebildet ist, der zum Trennen der Kupplung
nach Vollendung des Arbeitshubes mit einem gehäusefesten Steuermittel zusammen wirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 659 754, 660 601;
deutsche Auslegeschrift V 5847 IX/57 a (bekanntgemacht am 8. 11. 1956);
Deutsche Patentschriften Nr. 659 754, 660 601;
deutsche Auslegeschrift V 5847 IX/57 a (bekanntgemacht am 8. 11. 1956);
österreichische Patentschrift Nr. 149 471.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 709/158 1.60
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073298B true DE1073298B (de) | 1960-01-14 |
Family
ID=597579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073298D Pending DE1073298B (de) | Anordnung an Rollfilm kameras |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1073298B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117995B (de) | 1957-11-09 | 1961-11-23 | Dresden Feinmess | Photographische Kleinbildkamera fuer perforierten Rollfilm mit Automatverschluss |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT149471B (de) * | 1935-07-17 | 1937-05-10 | Zeiss Ikon Ag | Rollfilmkamera. |
| DE659754C (de) * | 1935-01-29 | 1938-05-09 | Max Baldeweg | Filmaufwickelvorrichtung an Rollfilmkameras oder Rollfilmkassetten |
| DE660601C (de) * | 1935-09-13 | 1938-05-30 | Voigtlaender & Sohn Akt Ges | Filmschalteinrichtung fuer Rollfilmkameras |
-
0
- DE DENDAT1073298D patent/DE1073298B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE659754C (de) * | 1935-01-29 | 1938-05-09 | Max Baldeweg | Filmaufwickelvorrichtung an Rollfilmkameras oder Rollfilmkassetten |
| AT149471B (de) * | 1935-07-17 | 1937-05-10 | Zeiss Ikon Ag | Rollfilmkamera. |
| DE660601C (de) * | 1935-09-13 | 1938-05-30 | Voigtlaender & Sohn Akt Ges | Filmschalteinrichtung fuer Rollfilmkameras |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117995B (de) | 1957-11-09 | 1961-11-23 | Dresden Feinmess | Photographische Kleinbildkamera fuer perforierten Rollfilm mit Automatverschluss |
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