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DE1868240U - Sohlenpresse. - Google Patents

Sohlenpresse.

Info

Publication number
DE1868240U
DE1868240U DE1962F0023192 DEF0023192U DE1868240U DE 1868240 U DE1868240 U DE 1868240U DE 1962F0023192 DE1962F0023192 DE 1962F0023192 DE F0023192 U DEF0023192 U DE F0023192U DE 1868240 U DE1868240 U DE 1868240U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toothed
bearing body
pressure piece
toe
footwear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962F0023192
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frobana GmbH and Co
Original Assignee
Frobana GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Frobana GmbH and Co filed Critical Frobana GmbH and Co
Priority to DE1962F0023192 priority Critical patent/DE1868240U/de
Publication of DE1868240U publication Critical patent/DE1868240U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Ρ.Α.823 992*2ί 12.62
PATENTANWALT DIPL-ING. H. SONNET · 56 WUPPERTAL-BARMEN
Firma Frobana, 56 Wuppertal-Barmen, Windhukstr. 80
Sohlenpresse
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum An- bzw, Festdrücken von aufgeklebten Sonlen an Schuhwerk, auf eine sogenannte Sohlenpresse, mit einem höhenverstellbaren, von oben her auf das Schuhwerk wirkenden Zehen- und einem Fersendruckstück, sowie mit einem das Schuhwerk untergreifenden Luft-Druckkissen.
Für das Sohlenkleben an Schuhwerk finden verschiedene Arten von pressen Verwendung. So ist z. B. eine Spindelpresse bekanntgeworden, bei welcher der Preßdruck durch Herunterdrehen einer Druckspindel von Hand ausgeführt wird. Andere Pressenkonstruktionen sehen einen Schwenkarm vor, an dem in der Höhe verstellbare Zehen- und Fersendruckstücke angeordnet sind, die auf den Schuh bzw. auf den eingesetzten Leisten heruntergescnwenkt und in ihrer Endstellung arretiert werden. Bei geringen Höhenunterschieden der Schuhe bzw. Leisten werden zum Ausgleich die Zehen-
und Fersendruckstücke nach einer Grobeinstellung heruntergeschraubt.
Abgesehen davon, daß das Herunterschrauben zeitraubend istj, so ist ferner bei dem waagerecht stehenden Schwenkarm der Druck der Spindeln nicht zentrisch., wodurch der Schuh auf dem Luftkissen leicht verschoben werden kann. Besonders ungünstig liegen die Verhältnisse bei Pressen für orthopädische Arbeiten, da hier sehr unterschiedliche Höhen der Schuhe bzw. Leisten, z. B. durch Beinverkürzungen, überbrückt werden müssen. Durch zeitraubendes Hoch- oder Herunterschrauben der Druckstücke müssen hiebbei Schuhe festgelegt werden.
Die vorliegende Neuerung schafft hier in zweckmäßiger sowie wirkungsvoller Weise dadurch Abhilfe, daß sowohl das Zehen- als auch das Fersendruckstück am unteren Ende je einer in Höhenstellungen verriegelbaren, in je einem auf wenigstens einem Querausleger in dessen Längsrichtung verschiebbaren Lagerkörper geführten Zahnleiste angeordnet sind.
Die Verwendung von Zahnleisten, die in Längsrichtung der Ausleger der Presse auf diesen verschiebbar lagern, kann eine genaue Einstellung auf den zu bearbeitenden
Schuh vorgenommen werden, so daß der Druck immer genau zentrisch, ist, wals als entscheidender Vorteil der Neuerung anzusehen ist. Auch in der Handhabung sind diese Zahnleisten wesentlich günstiger als Schraubspindel^ denn man kann solche Zahnleisten praktisch mit einem Handgriff einjustieren und feststellen, wohingegen man bei Sehraubspindeln langwierige Schraubarbeit leisten muß.
In praktischer Verwirklichung der Neuerung kann sowohl die das Zehendruckstück als auch die das Fersendruckstück aufweisende Zahnleiste mit ihrem Lagerkörper auf je einem eigenen Auslegearm geführt sein, wobei jede Leiste aus zwei mit Abstand nebeneinander angeordneten und an einem Ende miteinander verbundenen, eine Doppelleiste bildenden Einzelleisten zusammengesetzt sein können, wobei schließlich die Lagerkörper im wesentlichen ein hinterschnittenes U-Profil bilden, das die Führungsstege der etwa T-förmig ausgebildeten Ausleger umgreifen, während die Seitenstege der Lagerkörper auJ£ η mit wenigstens teilweise überdeckten Rinnenaussparungen zur Aufnahme der Zahnleisten versehen sind.
Zusammenfassend wird durch die Neuerungsausführung das Arbeiten mit einer Sohlenpresse wesentlich vereinfacht
"5
und günstiger gestaltet, sowie jetzt auch immer ein genau zentrischer Druck ausgeübt werden kann»
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Sohlenpresse in einer schaubildlichen Wiedergabe dargestellt.
Dabei ist mit 10 der eigentliche Pressenkörper bezeichnet, der mit zwei übereinanderliegenden Querträgern oder Auslegern 11 und 12 versehen ist. Auf diesen Querauslegern 11 und 12 sind in dessen Längsrichtung verschiebbar und in ihren Endstellungen, arretierbar Lager körper 15 und I^ angeordnet, die im wesentlichen als hinterschnittenes U-Profil ausgebildet sind, wobei je?jeils die Pührungsstege 11 a und 12 a derQuerausleger 11 und 12 von den Lagerkörpern IJ und 14 umgriffen werden.
Innerhalb der Seitenstege der Lagerkörper 13 und 14 sind quer zur Verschieberichtung, also in vertikaler Richtung verlaufende Bdnnenaussparungen 15 und 1β vorgesehen, in denen höhenverstellbar die mit VJ und 18 bezeichneten Zahnleisten lagernd geführt sind. Durch Abdeckleisten 19 und 20 sind die Zahnleisten IJ und 18 in diesen
Rinnenaussparungen 15 und ΐβ gehalten. Die Arretierung der Leisten 17 νοαά l8 erfolgt durch federbelastete Sperrklinken 21 und 22.
Der festzudrückende Schuh 23 bzw. Leisten"24, der von einem Luft-Druckkissen 25 Untergriffen ist, wird von oben her am vorderen Ende durch ein am unteren Ende der Zahnleiste 18 vorgesehenes Zehendruckstück 26 und am hinteren Ende durch ein Fersendruckstück 27 am unteren Ende der Zahnleiste 17 belastet. Durch Aufblasen des Druckkissens 25 wird die aufzuklebende Sohle festgedrückt.
Die Handhabung ist denkbar einfach, indem man bei der Einstellung nur die Sperrklinken der Zahnleisten zu lüften braucht und die Zahnleisten sowohl durch horizontales als auch durch vertikales Verschieben auf den entsprechenden Schuh einstellt.
Es versteht sich von selbst, daß die dargestellte und beschriebene Ausfülirungsform nur ein Beispiel für die Verwirklichung der Neuerung ist, das jedoch keinesfalls allein hierauf beschränkt sein soll, vielmehr sind im Rahmen der Neuerung noch mancherlei andere Ausführungen möglich, Dies bezieht sich insbesondere auf die Ausbildung der lahnleisten, die auch durch andere, äquvalente Druck-Stellmittel ersetzt werden könnten.

Claims (5)

Schutzansprüche s
1. Vorrichtung zum An- bzw. Pestdrücken von Sohlen an Schuhwerk., sogenannte Sohlenpresse, mit einem höhenverstellba.ren, von oben her auf das Schuhwerk wirkenden Zehen- und einem Persendruckstück, sowie mit einem das Schuhwerk untergreifenden Luft-Druckkissen, d a d u r c Ii geke nnzeichnet, daß sowohl das Zehen- als auch das Persendruckstück (26 bzw. 27) am unteren Ende je einer in Höhenstellungen verriegelbaren, in je einem auf wenigstens einem Querausleger (11 bzw. 12) in dessen Längsrichtung verschiebbaren Lagerkörper (Γ5 bzw, 14) geführten Zahnleiste (17 bzw. l8) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die das Zehendruckstück (26) als auch die das Fersendruckstück (27) aufweisende Zahnleiste (l8 bzw. I7) mit ihrem Lagerkörper (Ij5 bzw. 14) auf je einem eigenen Ausleger (11 bzw. 12) geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zahnleiste (l8, 18) aus zwei mit Abstand nebeneinander angeordneten und an einem Ende miteinander verbundenen, eine Doppelleiste bildenden Einzelleisten zusammengesetzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Auslegern (1£, 12) verschiebbaren
Lagerkörper (Ip, l4) im wesentlichen ein hinterschnittenes U-Profil bilden, welche die Führungsstege der etwa T-förmig ausgebildeten Ausleger (11, 12) umgreifen, während die
Seitenstege der Lagerkörper (IJ, 14) außen mit wenigstens
teilweise überdeckten Rinnenaussparungen (15, l6) zur Aufnahme der Zahnleisten (I7, 18) versehen sind,
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnleisten (I7, J.8) durch federbelastete Sperrklinken (21, 22) verriegelbar sind.
DE1962F0023192 1962-12-24 1962-12-24 Sohlenpresse. Expired DE1868240U (de)

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Publications (1)

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DE1868240U true DE1868240U (de) 1963-02-28

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ID=33140944

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DE1962F0023192 Expired DE1868240U (de) 1962-12-24 1962-12-24 Sohlenpresse.

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