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DE1758618U - Grubenstempel mit einem huelsenartigen verlaengerungsschuh. - Google Patents

Grubenstempel mit einem huelsenartigen verlaengerungsschuh.

Info

Publication number
DE1758618U
DE1758618U DE1957B0031546 DEB0031546U DE1758618U DE 1758618 U DE1758618 U DE 1758618U DE 1957B0031546 DE1957B0031546 DE 1957B0031546 DE B0031546 U DEB0031546 U DE B0031546U DE 1758618 U DE1758618 U DE 1758618U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
extension
holding member
punch
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957B0031546
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Becorit Grubenausbau GmbH
Original Assignee
Becorit Grubenausbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Becorit Grubenausbau GmbH filed Critical Becorit Grubenausbau GmbH
Priority to DE1957B0031546 priority Critical patent/DE1758618U/de
Publication of DE1758618U publication Critical patent/DE1758618U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Grubenstemoel mit eifern hülsenartien VerlänerunRaschuh.
    DieNeuerung betrifft e5nen Grubenstempel mit
    einem hülsenartigen Verlängerungsschuh, in welchem der term-
    polunterteil langsverschieblich geführt und auf einem quer gerichteten Halteglied abgestützt ist, welches in bezug auf die Höhenlage von der Hülsenaußenseite her umsteckbar in Ausnehmungen der Hülsenwand gelagert ist. Verlängerungsschuhe sind an sich bekannt, und zwar in verschiedenen Ausführungsformen. In den meisten Fällen haben die Schuhe eine bestimmte Länge, so daß ihr Anwendungsbereich auf einen bestimmton Fall begrenzt ist. Bei einer anderen verhältnismäßig alten Bauart sind mindestens zwei praktisch ausnutzbare, in verschiedenen Höhen liegende Unterstützungsmßöglichkeiten für den Stempel vorgesehen. Zum Zwecke der Ausnutzung der jeweils anderen Unterstützungslänge müssen Schuh und Stenpel um etwa 900 gegeneinander verdreht und ineinandorgesetzt werden.
  • Bei anderen bekannten Bauarten der Schuh auf den Unterstempel teleskopartig aufgeschoben und mit dem Stempelunterteil derart verbunden, daß Schuh und Stempel stets ein zusammenhängendes Ausbauelement bilden. Es ist eine Verstellstufe vorgesehen, wobei als Halteglied ein Querriegel dient, der in Ausnehmungen der Schuhhülse gelagert ist. In Fällen, in denen eine Verlängerung des Stempels nicht erwünscht ist,
    wird der Riegel zurückgezogen, so daß sich der Stempel uf
    der Bodenplatte den' chuhes aufstützt. Der Riegol ist an der
    Hülse so befestigt, da nur die eine Verlangerungsmöglichkeit erzielbar ist. Während im zuletzt beschriebenen Fall der Verlängerungsschuh einen organischen Teil des Stempels bildet, ist bei einem weiteren bekannten Vorschlag der Unterstempel an seinen Seiten, und zwar auf einer oder beiden Seiten, mit Quernuten versehen, welchen in der Hülse des Führungsschuhes korrespondierende Führungsnuten zur Aufnahme eines gabelartigen Haltegliedes zugeordnet sind. Die Schenkel dieses gabelartigen Haltegliedes liegen zur Hälfte ihrer Breite innerhalb der Führungsnut der llülsenwandung und zur anderen Hälfte innerhalb der Nut des Außenstempels. Diese Halteglieder können in verschiedenen Höhenlagen in entsprechende Nuten des Führungsachuhea eingeschoben werden. Beim Ersatz des gabelartigen Haltegliedes durch einen Querkeil wird dieser am Kopfende des Pührungsschuhes vorgesehen, und es werden in der gegenüberliegenden Seitenwand des Führungsschuhes Ausnehmungen angebracht, in welche die Fußplatte mit einer vorstehenden Kante durch Querverschiebung zum Einrasten zu bringen ist. Stempel und Hülsen des Verlängerungeschuhes müssen in ganz bestimmter Weise aufeinander eingepaßt sein.
  • Vor allen Dingen sind Sonderstempel notwendig, welche die erforderlichen Quernuten in der Seitenwand besitzen.
  • Die Neuerung betrifft eine gegenüber den vorbekannten Bauarten wesentlich einfachere und daher vorteilhaftere Bauart und kennzeichnet sich dadurch, daß der Verlängerungschuh mit mindestens zwei in der Höhe versetzt angeordneten Haltegliedern ausgerüstet ist, von welchen das untere einen in der Höhe umsteckbaren Untersatzkörper bildet, auf welchem der Stempel mit der Fußplatte aufgestellt ist, während das obere Halteglied aus einem die Randleiste der Fußplatte übergreifenden und gegen die glatte Seitenwand des Unterstempels andrückbaren Spannglied besteht, welches herausnehmbar im Kopfende des Verlängerungsschuhes geführt und gelagert ist.
  • Bei diesem Verlängerungsschuh nach der Neuerung kann jeder serienmäßig gelieferte normale Jtcüpel verwendet werden, weil der Stempel an seines Unterteil keine besonderen Vorkehrungen erfordert. Die in fast allen Fällen um ein geringes Maß seitlich vorspringende Fußplatte genügt zur Führung in der Hülse des Verlängerungsschuhes sowie zur Sicherung der Verbindung zwischen Stempel und Schuh. Diese Stempel werden mit ihrer Fußplatte nunmehr auf einem Halteglied abgestützt, das einen wesentlichen Teil des lichten Querschnittes der Hülse durchsetzt und welches in verschiedenen Höhen gut und sicher in entsprechenden Ausnehmungen der hülsenrand eingeschoben werden kann. Dieses Halteglied bildet ein reines Tragglied, das keine ouerverspannungen zwischen Hülsenwand und der Außenseite des Unterstempels herbeizuführen hat. Der Sicherung der Lage des Stempels in dem Führungsschuh und der Erzielung einer knickfesten Verspannung dient das zweite Halteglied, welches keinerlei Tragkräfte aufzunehmen hat, wodurch dieses Halteglied einfach ausgebildet und ebenso einfach im Xopf des Führungsschuhes untergebracht werden kann.
  • Dieses obere Halteglied ermöglicht außerdem ein einfaches und schnelles Zusammenbauen oder Trennen von Führungsschuh und Stempel.
  • Das gemäß der Neuerung in besonderer Weise angeordnete gabelartige Halteglied ermöglicht die Verwendung eines einfachen Hülsenkörpers für den Verlängerungsschuh, da die Ausnehmungen keine nennenswerte Schwächung des tragenden Querschnittes des Führungsschuhs mit sich bringen. Der in der Regel gewölbte Boden des Stempelunterteils, d. h. der Fußplatte, findet auf den beiden Schenkeln des Haltegliedes eine gute Abstützung. Die sichere Verteilung der Druckkräfte auf die Schenkel des gabelartigen Haltegliedes ermöglicht die Verwendung verhältnismäßig kleiner Querschnitte für dieses Halteglied, so daß in entsprechendem Maße mehr Stufen für die Höhenverstellung vorgesehen werden können. Die Vergrößerung der Anzahl der Verstellmöglichkeiten wird gerade bei dieser Bauart dadurch in vorteilhafter @eise ermöglicht, daß minde-
    stenn bezi4e.
    stetsbezüglich der jewoils aufeinanderfolgenden Ihenstufen
    dieAusnehmungen für die Lagerung des HaltegliedsB in Umfangs-
    richtung des Schuhes versetzt zueinander vorgesehen werden.
  • Ein besonders einfacher und fester Sitz des lialtegliedes wird dadurch erzielt, daß das Halteglied als Querkeil ausgebildet wird, welcher einen mindestens in Horizontalebene wirksamen Keilanzug besitzt. Es besteht die möglichkeit, diesen Keilanzug gleichzeitig für eine Vertikalverspannung, d. h. für ein Anheben oder Senken des Stempels, auszunutzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt.
  • Pig. 1 zeigt einen Verlängerungsschuh in Ansicht, wobei der Unterteil eines eingesetzten Stempels angedeutet ist, Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den VErlängerungsschuh.
  • Der Verlängerungsschuh gemäß der Zeichnung besteht aus einem kastenförmigen Hohlprofil, d. h. einem hülsenartigen
    ur
    Körper, dessen lichter uerschnitt/so groß ist, daß der
    Stempel 1 mit seiner Fußplatte noch eingesetzt werden kann.
  • Das hülsenartige Hohlprofil des VErlängerungsschuhes 3 besitzt Ausnehmungen 4. Die Ausnehmungen sind in der Höhe versetzt. Außerdem sind die in bezug auf die Längsachse des Schuhes im Abstand voneinander angeordneten Ausnehmungen 4 in Umfangsrichtung versetzt. In diese Ausnehmungen 4 wird je nach den Erfodernissen in der bestimmtenHöhenlage ein gabelartiges Halteglied 5 eingesetzt. Die Schenkel dieses Haltegliedes 5 sind konisch, damit sich dieses Halteglied beim Eintreiben festklemmt. Beide Schenkel des Gabelkeila liegen in voller Breite innerhalb des lichten Querschnittes des Hohlprofils des Schuhes 3.
  • Am Kopfende des Schuhes 3 ist eine einwärts vorspringende Leiste 6 vorgesehen ; die über die Fußplatte 2 des Stempels 1 hinweggreift und xxxx gegen die Außenseite des Stempels 1 anliegt. Auf der anderen Seite des Stempels 1 ist ein Querkeil 7 angeordnet, der sich gegen den Führungsansatz 8 des Hülsenkopfes des Schuhes abstutzt. Die Innenseite des Keiles 7 ist gegen eine glatte Außenseite des Innenstempels anpreßbar. Die im Hülsenkopf vorgesehene Nut für den Querkeil 7 ist nach oben ganz oder im wesentlichen offen.
  • Diese Bauart ermöglicht die Verwendung eines Verlängerungsschuhes bei Stempeln normaler Bauart je nach Bedarf. Wenn eine Verlängerung erforderlich erscheint, ist der Stempelfuß lediglich in die Hülse einzuführen, bevor das obere als Querkeil 7 ausgebildete Halteglied eingesetzt ist.
  • Die Fußplatte führt sich schlüssig und setzt sich auf das gabelartige Halteglied 5 auf, da dieses zuvor in der gewünschten Höhe in die entsprechenden Ausnehmungen 4 eingetrieben werden konnte. Ein Tasten und Fühlen zur Sicherung der entsprechenden Verbindung von Stempel und Verlängerungsschuh ist nicht erforderlich. Nach diesem Einsetzen des Stempels ist lediglich das obere Halteglied einzutreiben, welches die knicksichere Verbindung zwischen Stempel und Unterteil herstellt. Nach dem Rauben des Stempels ist die Trennung von Stempel und Führungsschuh besonders leicht, weil gerade das obere Halteglied 7 aus der offenen Nut leicht zu entfernen ist, während sich der Stempel selbst von dem unteren Halteglied 5 leicht abheben läßt.
  • Der Abstand der übereinanderliegenden Ausnehmungen 4 wird nach Möglichkeit gering gehalten, und swar kleiner als der Durchmesser bzw. die Kantenlänge des Querschnittes des Schuhes 3. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, entspricht der senkrechte Abstand etwa der Hälfte der Breite der Hülse.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche : 1. Grubenstempel mit einem hülsenartigen Verlänge- rungssohuh.i welches der stepelunteteil längsverschieb- lieh geführt und auf einem quer gerichteten Halteglied abge- stützt ist, welches in bezug auf die Höhenlage von der Hülsen- außenseite her umsteckbar in Itusnehmwigen der nulsenwtmd ge- lagert ist, d a dir 0 h g e k o n n s e i o h n e t, daß der Verlängerungaaohuh nit mindestens zwei in der Höhe
    versetzt angeordneten Haltegliedern (5,7) ausgerüstet ist, von welchen das untere einen in der Höhe usteckburen Untersatzkörper bildet, auf welchem der Stempel mit der Fußplatte aufgestellt ist, während das obere Halteglied (5) aus einem die Randleiste der Fußplatte übergreifenden und gegen die glate Seitenwand des Unterstempels (1) andrückbaren Spann- glied besteht, welches herausnehmbar im Kopfende des Verlän- gerungssohuhes geführt und gelagert ist. 2. Grubenstempel mit Verlängerungaschuh nach An- spruch 1, insbesondere unter Verwendung eines gabelartig aus-
    gebildeten Haltegliedes, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die in Richtung der Längsachse des Verlängerungsschuhes in verschiedenen Hohen angeordneten Ausnehmungen (4) für die Lagerung der Schenkel des Haltegliedes (5) mindestens bezüglich der jeweils aufeinanderfolgenden Höhenatufen in Umfangsrichtung des Schuhes versetzt sud der vorgesehen sind. 3. Grubenstempel nach.. Spruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dan das untere Halteglied (5) alsuerkeil ausgebildet ist, der ein. en mindestens in der
    Horizontalebene wirksamen Keilanzug besitzt.
    4. Grubenstempel nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e 1 o h n e t, daß beide Schenkel des gabelartigen Haltegliedes (5) in ganzer Breite innerhalb des lichten Querschnittes des Verlängerungsschuhes angeordnet sind.
    5. Grubenstempel mit Verlängerungeschuh nach aspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Oberteil des Verlängerungschuhes (3) auf der einen Seite eine einwärts vorspringende, die Fußplatte (2) des Stempels (1) übergreifende Halteleiste (6) besitzt, während das an der gegenüberliegenden Seite vorgesehene Halteglied als Querkeil (7) ausgebildet ist, welcher aumenseitig in einer vorzugsweise oben offenen Führung (8) des Kopfes des Schuhes abgestützt ist.
DE1957B0031546 1957-11-15 1957-11-15 Grubenstempel mit einem huelsenartigen verlaengerungsschuh. Expired DE1758618U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1758618U true DE1758618U (de) 1957-12-27

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